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Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

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Arianrhod
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 30.12.17, 22:17

Mein Grund war, dass die Medikamente nur noch Teil des Problems und nicht der Lösung waren. Kein Medikament hat mir irgendetwas gebracht oder auch nur ansatzweise geholfen. Wenn etwas geholfen hat wie beispielsweise Tavor, ging es nur darum, Nebenwirkungen von anderen PP aufzufangen.
Ich habe immer mehr, immer höhere Dosen bekommen - und immer mehr Psychiatrieaufenthalte.
Nicht nur seelisch, auch körperlich völlig ruiniert : allein schon 60 Kilo Gewichtszunahme!

Und dennoch: Ich habe fast 10 Jahre gebraucht, bis das Absetzen geklappt hat .

liebe Grüße Arian
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Agnessa
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Agnessa » Sonntag, 31.12.17, 11:52

Hallo,

Bei mir ist das auch so,dass ich einen grundumsatz von 800 kcal habe. Ich nehme seit zwei wochen kein quetiapin mehr,nur noch 80mg zeldox. Wie bist du damit klar gekommen? Was hat dein arzt dazu gesagt?

Viele grüsse
Agnessa
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 31.12.17, 13:03

Hallo Agnessa,

ich habe eben von Dir eine Nachricht bekommen mit der gleichen Frage, die Du am 29.12.17 gestellt hattest.

Ich hatte Dir am 30.12.17 (7.21 Uhr) geantwortet (bitte zurück scrollen auf Seite 1).

Mir ist noch eingefallen, daß die beste Ernährungsexpertin bei uns im Forum Luna ist. Sie kennst sich sehr gut aus und hat ein großes Fachwissen. Vielleicht könntest Du sie mal anschreiben ob sie Dir weiterhelfen kann.

Ich wünsche Dir einen guten Start in das neue Jahr und alles Gute.
Liebe Grüsse
Anke
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
Absetz-Pause (zuviele Belastungen/Trigger derzeit)
Agoraphobie neu dazugekommen


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Arianrhod
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Arianrhod » Montag, 01.01.18, 17:52

Agnessa hat geschrieben:Hallo,

Bei mir ist das auch so,dass ich einen grundumsatz von 800 kcal habe. Ich nehme seit zwei wochen kein quetiapin mehr,nur noch 80mg zeldox. Wie bist du damit klar gekommen? Was hat dein arzt dazu gesagt?

Viele grüsse
Agnessa
War die Frage an mich gerichtet?
Also mein Grundumsatz liegt auch so bei 800 kcal. In der Reha wurde ich auf 1500 kcal "Diät" gesetzt -obwohl ich meinte, mit so viel Essen würde ich weiter zu nehmen. So wars dann auch - und man warf mir Schummelei und Heimlich-Essen vor.

Mein Psychiater meinte: "Sie haben die Wahl zwischen Adipositas und Psychose!" :roll:

Aus dem medizinischen Bereich habe ich bisher keinerlei Hilfe bekommen.

liebe Grüße Arian
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Agnessa » Montag, 01.01.18, 18:48

Hallo arian

Also gibt es nichts was man dagegen tun könnte?

wie ist es wenn du fastest? Verlierst du dann an gewicht?

Liebe grüsse
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 03.01.18, 18:00

Agnessa hat geschrieben:Hallo arian

Also gibt es nichts was man dagegen tun könnte?

wie ist es wenn du fastest? Verlierst du dann an gewicht?

Liebe grüsse
Ich hatte einmal eine Woche lang gefastet - und nix abgenommen. :cry: Ich musste dann aber wieder was essen, denn die Pillen gingen mir nüchtern so auf den Magen, hatte starke Bauchschmerzen.
Abnehmen konnte ich erst, nachdem ich ganz raus bin. Doch es ist nicht das gleiche wie früher, ich nehme weiterhin sehr schnell zu und sehr schwer ab.

Hier im Forum sind aber einige, die weniger durch Diäten , da jagt man den Stoffwechsel nur weiter runter, sondern durch vermehrte Bewegung abgenommen haben. Ist ja auch gesünder. Bist du in der Lage , Ausdauersport oder wenigstens Muskelaufbau zu machen?

liebe Grüße Arian
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 03.01.18, 21:01

Hallo Agnessa,

ich glaube Fasten ist im Entzug auch gar keine gute Idee.
Und zum Abnehmen ganz sicher die falsche Strategie, weil dein Körper danach noch schneller wieder zunimmt, weil er sich auf Hungersnot eingestellt hat.

Ich habe leider auch viel zugenommen durch die Medikamente und glaube, dass es extrem schwierig ist unter der Einnahme von PP Gewicht zu verlieren.

LG Ute
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Agnessa » Donnerstag, 04.01.18, 22:22

Hallo leute,

Danke für die antworten. Ich hatte die tage heftige panikattacken,weil ich von 50mg quetiapin auf 0 gegangen bin. Jetzt habe ich 25mg wieder eindosiert..nach 2 wochen auf null..bin jetzt also seit 4 tagen wieder am quetiapin nehmen..alles fühlt sich so unwirklich an und ich habe probleme alleine zu sein und dann halt die ängste. Ich habe paranoide schizophrenie..und nehme 80mg zeldox..könnte das der beginn einer erneuten psychose sein oder nur ängste wegen dem zu schnellen absetzen des quetiapins? Bin ich durch zeldox geschützt? Wann lässt diese wellenartige panik nach bei 25mg?

Viele grüsse

Agnessa
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Agnessa » Donnerstag, 04.01.18, 22:26

Hallo arian

Ich kann zurzeit keinen sport machen,da es mir psychisch nicht gut geht..aber der soll bei neuroleptikainduziertem übergewicht helfen? Interessant

Viele grüsse
Agnessa
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Flummi » Freitag, 05.01.18, 13:31

Hallo Agnessa,
Ich hab es auch nie wieder geschafft während der Tabletteneinnahme im Sport Fuss zu fassen. Daher kann ich auch nicht sagen, ob es hilft. Hat mir jeder geraten, aber neuroleptika können insgesamt ganz schön lähmen.
Mir hat eher geholfen, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Das ist letztlich einfacher für mich.
Nimm Dir Zeit und find Deinen ganz eigenen Weg. Vielleicht ergibt sich das beim Reduzieren auch wieder, dass Du einfach Gewicht verlierst oder wieder Interesse am Sport bekommst. Menschen, die diese Tabletten nicht nehmen, verstehen das oft nicht, warum man sich nicht einfach zwingen kann und es nur eine Sache des Willens wäre. Jetzt beim Reduzieren merke ich erst wieder, dass ich einen höheren Bewegungsdrang bekomme.
Viele Grüsse,
Claudia
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Re: Was war bei Euch der Grund fürs Absetzen

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 15.03.18, 12:02

Ich setze ab, weil ich die Nebenwirkungen der Medikamente nicht mehr ertragen kann.

Als junge Frau wog ich 72 kg, als ich krank wurde. Als ich letzte Woche Freitag auf meine neue Waage stand, waren es 162 kg :cry:

Auch ich habe körperliche Einschränkungen, die bei einer sportlichen Betätigung hinderlich sind (Asthma, Endometrioseschmerzen). Dennoch gebe ich mir Mühe und mache, was geht. Ich bin sogar für einige Monate zweimal wöchentlich in ein Fitnessstudio gegangen und habe dort ein auf mich abgestimmtes Trainigsprogramm absolviert, aber nicht mal davon habe ich abgenommen, obwohl ich auch noch zeitgleich Diät gehalten habe.

Zu den Nebenwirkungen gehören auch eine schreckliche Abgestumpftheit in Gefühlsdingen, Sprachverarmung, starkes Schwitzen, Taubheitsgefühle und Krämpfe in den Füßen, Depression durch mein NL, Kopfschmerzen, Übelkeit, Verstopfung, Unregelmäßige und teilweise sehr starke Periode, usw.

Ich habe von den Medikamenten keinen Nutzen mehr, will nur noch davon weg.
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1999 Burnout mit Diagnose paranoide Psychose (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg

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