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Austausch und Hilfe für Depressive

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
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Luisa1974
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Austausch und Hilfe für Depressive

Beitrag von Luisa1974 » Sonntag, 12.11.17, 12:29

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe, mein Beitrag passt hier rein. Ich würde mich gerne mit anderen Depressiven austauschen. Nicht nur was die Medikamente und deren Entzug angeht. Es gibt so viele Foren im Internet, aber ich bin im Moment so platt, dass ich keine Energie habe sie alle zu erforschen, ob sie noch aktuell sind.. seit einigen Tagen bin ich ja wieder total in das depressive Loch gerutscht.. vielleicht lag es an der neuen Packung von Citalopram. Das werde ich nächste Woche wissen, falls ich ein neues Rezept für das alte Präparat erhalte..

Ansonsten.. ich schaffe es im Moment kaum aufzustehen... mit meinem Hund rauszumüssen kostet meine ganze Kraft.. dazu muss ich sagen, dass sie ein sehr anstrengender Hund ist, das ist oft kein entspannendes Glasigeren, sondern ich muss vorausschauend gehen, sind da andere Hunde, Kinder, Radfahrer, Menschen die "böse" gucken, sie ständig korrigieren.. immer Angst, sie wird gebissen von einem freilaufenden Hund

Meine Wohnung schon seit langem nicht sauber gemacht, mich nicht gewaschen, Haare nicht gewaschen seit einer Woche.. außer Essen machen und Hund raus schaffe ich nichts...

Dieser Rückfall macht mir so zu schaffen... im Sommer hatte ich so gute Fortschritte gemacht.. hatte so eine Energie. die Wohnung zu putzen fiel mir so leicht..

Wem geht es ähnlich? Was macht ihr dann?

liebe Grüße
Luisa
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Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

Katharina
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Re: Austausch und Hilfe für Depressive

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 08.02.18, 6:58

Liebe Luisa!

Es ist schwer, dann geht nur das was geht, so wie Du es beschreibst.

Zwang geht gar nicht die wenige Energie reicht nur für das Allernötigste.

Ich bin zur Zeit einfach schwach,
nicht mehr depressiv
oft sehe ich, was alles in der Wohnung sehr lange nicht erledigt werden konnte, meine Wände sind sehr hoch,
ich habe nicht die Kraft, dorthin zu gelangen.
Ich versuche, dies zu akzeptieren.
Ich verkomme nicht
(das Gefühl hatte ich in der Depression).

Ich kann nicht anders.
Mich jetzt auf eine Leiter zu zwingen
wäre gefährlicher Leichtsinn, es bleibt wie es ist.

Ich informierte mich, was es kostet eine einmalige Grundreinigung machen zu lassen, damit ich mich in meinen vier Wänden wohler fühle, um nicht immer in die Bereiche zu sehen wo es immer zunimmt
mit dem Gefühl, ich kriege das nicht hin zur Zeit.


Ebenso wenn es mit dem Waschen nicht klappt, ich versuche dann die kkeinste schnellste Katzenwäsche,
ich trage die Haare extra so kurz wie möglich,
ich überlege, sie mir etwas ausdűnnen zu lassen,
alles soll so einfach wie möglich sein, und schnell erledigt.
Dann habe ich weniger traurige Gefühle.

Alles Liebe für Dich, :hug:
Katharina
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Re: Austausch und Hilfe für Depressive

Beitrag von Black-Hannah » Montag, 19.03.18, 22:38

Hallo Luisa und Katharina, :)

auch ich habe immer mal wieder mit Schwäche und depressiven Phasen zu kämpfen.

Wie du, Luisa, habe auch ich einen Hund und gerade in schweren Phasen ist das leider auch sehr anstrengend. Mein Hund ist sehr sensibel und bedarf viel Aufmerksamkeit. Aber ich finde er hilft mir extrem mich nicht zu sehr in die depressiven Phasen ein zugraben. Das täglich Raus-Müssen tut mir irgendwie gut und immerhin macht man was. Auch wenn es den Bedürfnissen des Hundes nicht ganz gerecht wird, nur kurz mit dem Hund raus zugehen und keine 2 Stunden, weil dafür die Kraft nicht ausreicht, aber das schlechte Gewissen versuch ich zu verdrängen, schließlich kostet auch ein schlechtes Gewissen Energie.

Den Haushalt und Wohnungsputz kann man auch mal getrost liegen lassen. Da mache ich es wie du, Katharina, von den Stellen die mir gerade zu anstrengend sind (z.B. Staubsaugen unter Bett und Sofa oder gar Spinnweben von Wände oder Decke entfernen) halte ich mich fern. Irgendwann kommen wieder etwas bessere Zeiten und dann werde ich dafür auch wieder Kraft haben.

Ich gieß dann meine Blumen und erfreue mich an dem satten Grün. Das hat auch irgendwie eine "heilende" Wirkung. Glücklicherweise hab ich nur Pflanzen die auch ein wochenlangen Wasserentzug verzeihen (Kakteen und Lilien).

Ja, und die Dinge einfach halten ist wirklich ein guter Tipp. Ich trag z.b. meine Haare auch recht kurz seit einiger Zeit, erspart viel Arbeit und Energie. Kochen auch nur einfache Dinge z.b. One-Pot-Gerichte.

Sonst versuche ich mich irgendwie abzulenken auch wenn es nur kurz ist, wegen mangelnder Konzentration. Den ganzen Tag im Bett liegen, die Decke anstarren und grübeln, können zwar auch mal ganz okay sein aber hilft mir meist nicht und macht es oft nur noch schlimmer.

Ich wünsche euch alles gute und hoffe ihr seid (wieder) auf dem Weg der Besserung. :)

Liebe Grüße
Hannah
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seit 2011-2013 stärkere täglicher Cannabiskonusm
wegen zunehmender Teilnahmslosigkeit und Emotionsmangel runterdosiert

ca.Sommer 2012 runter auf 150mg,
Verbesserung des Gemütszustandes, größere Bandbreite an Emotionen

Frühjahr 2015 runter auf 75mg
erstes Mal starke Absetzerscheinungen (Schwindel, Brain-Zaps)
angefangen mit Sport, weniger Cannabiskonsum

September/Oktober 2016 runter auf 37,5mg
NW: Schwindel erstes Mal Unruhe, Angst und Panikgefühle

Mai/Juni 2017 runter auf 0
Sehr starke Absetz/Entzugserscheinungen: Schwindel,Gangunsicherheiten,Brain-Zaps, Ohrensausen/druck, starke Stimmungsschwankungen
Juli/August Magen-Darm-Probleme, diverse Unverträglichkeiten, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Herzrasen, Angst/Panik
Verzicht auf Kaffee, Schwarzer Tee, Cannabis, Milchprodukte

Oktober Downphase, Suizidgedanken, ständiges Wasserlassen(immer noch bzw. immer wieder), Grübeln
seit Dezember/Januar wieder häufige Angstzustände, Grübeln/Denken über jetziges Leben/Vergangenheit/Kindheit/Tod, Suizidgedanken, starke negative Emotionen (Wut, Zorn, Trauer)

seit März 2018 das erst mal seit langem ab und an "gute Tage", bin wieder fähig mich zu freuen

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Re: Austausch und Hilfe für Depressive

Beitrag von Katharina » Dienstag, 20.03.18, 5:39

Liebe Hannah !

Du schreibst in Deiner Signatur von
Wut
Trauer
Zorn

Ich finde diese Gefühle positiv sind beinhalten das Gegenteil der depressiven Gefühle.

Ich bin sehr oft sehr wütend, inzwischen mit einem Lachen dazwischen eher empört und lebendig aufgebracht, wie Menschen im Süden in ihrer Sprache die ich zuerst nicht kannte
ich dachte oft, was streiten die in der Küche derart, war meine Entscheidung
gut ?

Keiner stritt.
Lebendig !
Hände und Füße, lautes Abstellen von Gegenstände zur Ausdrucks unterstreichung.

Gott sei Dank habe ich das verinnerlicht.

So zu sein ist hier fast wie
'verboten',

"sei nicht so laut, reg dich nicht so auf, mach nicht so einen Alarm vorallem nicht so einen Krach ".

Deshalb mag ich diese Mentalität nicht besonders gerne,
zu verhalten, zu geduckt.

Und wenn man sich nicht mit duckt.., passt das gar nicht.

Es sei denn du ziehst in die bunten Bezirke
in denen auch Fremdländer wohnen.

Ich bin aufgewachsen in Unterschwehligkeit
verdrehter Gefühlen
"Psssst, immer schön lieb sein".
Stilles stumpfes Abgewiesensein.

Nie
wieder.

Unter der Decke bin ich weg geflüchtet.
Dort ist mein Ende.
Es würde sofort alles mehrfach so schlimm.

Damals
unter Antidepressiva.

Heute liege ich bequem unter den Decken wenn ich erschöpft bin, körperlich - nicht psychisch.

Sowie ich aufstehen kann, nix wie in die Bewegung!

Alles Gute, hab einen schönen Tag

Ich sehe gerade: Neuschnee!
Ohne Bestand.
Der Frühling ist da, inklusive weite Bandbreiten der einst verdeckten Gefühle.

Tschüß, Hannah!

Katharina
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Re: Austausch und Hilfe für Depressive

Beitrag von Black-Hannah » Donnerstag, 22.03.18, 22:39

Hallo Katharina,

deine Worte sind so wahr und es tut wirklich gut das zu lesen. :)

Es stimmt in unserer Gesellschaft/Kulturkreis ist es nicht so gern gesehen, wenn man aggressiv, aufgebracht und wütend ist. Überhaupt hat man doch schnell den Eindruck das jegliche Gefühlsregung, so menschlich sie doch nun mal ist, nicht gern gesehen wird. Zeig keine Trauer, sei nicht müde, reg dich nicht so auf... und dann immer der "feine" Spruch "reiß dich doch mal zusammen".

Es geht nur darum irgendwie zu funktionieren und das bitte reibungslos, jede Menschlichkeit wird da schnell als störend empfunden.

Mittlerweile mag ich mein Gefühlsdurcheinander auch ganz gerne, auch wenn es gerade durch den Entzug etwas verstärkt wird und ich jede Phase noch intensiver wahrnehme, als noch zuvor unter dem Deckel der Antidepressiva.

Ich hab da schon oft den Eindruck, dass diejenigen die als "Krank" gelten doch im Grunde die "Gesunden" sind.
Sie weigern sich einfach so zu funktionieren und gehen offen mit ihren Gefühlen um. Verstecken ihre Menschlichkeit nicht und sagen auch mal "Nein, ich möchte mich jetzt nicht zusammenreißen".

Das ist so wichtig das man dies tut, sich mal eine Auszeit nimmt und zu sich findet, ganz unabhängig davon ob man depressiv ist oder nicht.

Alles gute und Liebe Grüße
Hannah
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seit Frühjahr 2010 225mg Venla (NW Durst, Schwitzen)
seit 2011-2013 stärkere täglicher Cannabiskonusm
wegen zunehmender Teilnahmslosigkeit und Emotionsmangel runterdosiert

ca.Sommer 2012 runter auf 150mg,
Verbesserung des Gemütszustandes, größere Bandbreite an Emotionen

Frühjahr 2015 runter auf 75mg
erstes Mal starke Absetzerscheinungen (Schwindel, Brain-Zaps)
angefangen mit Sport, weniger Cannabiskonsum

September/Oktober 2016 runter auf 37,5mg
NW: Schwindel erstes Mal Unruhe, Angst und Panikgefühle

Mai/Juni 2017 runter auf 0
Sehr starke Absetz/Entzugserscheinungen: Schwindel,Gangunsicherheiten,Brain-Zaps, Ohrensausen/druck, starke Stimmungsschwankungen
Juli/August Magen-Darm-Probleme, diverse Unverträglichkeiten, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Herzrasen, Angst/Panik
Verzicht auf Kaffee, Schwarzer Tee, Cannabis, Milchprodukte

Oktober Downphase, Suizidgedanken, ständiges Wasserlassen(immer noch bzw. immer wieder), Grübeln
seit Dezember/Januar wieder häufige Angstzustände, Grübeln/Denken über jetziges Leben/Vergangenheit/Kindheit/Tod, Suizidgedanken, starke negative Emotionen (Wut, Zorn, Trauer)

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