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Markus Huefner
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Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Markus Huefner » Freitag, 16.03.18, 18:59

Über meine Facebook-Seite zu diesem Blog habe ich einige Beiträge der Selbsthilfe-Organisation für Menschen mit Depressionen »Stiftung Deutsche Depressionshilfe« auf deren Facebook-Seite kritisch kommentiert. Die Kommentare waren fachlich fundiert, sozial kompetent und verstießen nicht gegen die Communityregeln von Facebook. Dennoch hat die Stiftung mein Profil gesperrt, sodass ich nun gar keine Beiträge auf der Facebook-Seite der Stiftung kommentieren kann und bereits geschriebene Kommentare gelöscht wurden.

Die freie Meinungsäußerung ist eines der wichtigsten Rechte in unserem Grundgesetz und eine wichtige Säule der Demokratie. Daher ist das, was die Stiftung macht Zensur. Ich bat nun um eine Stellungnahme dazu.

Die Stiftung hatte den Beitrag Burn-out und Depressionen – Zurück ins Leben von deutschlandfunk.de mit folgendem Hinweis am 20. Februar 2018 auf ihrer Facebook-Seite gepostet:
Heute ab 10 Uhr ist unser Vorstandsvorsitzender Prof. Hegerl bei Deutschlandfunk in der Sendung und beantwortet Hörer-Fragen zu Depression.
Dazu hatte ich folgenden Kommentar gepostet:
Gerne hätte ich Sie gefragt Herr Hegerl, warum Sie leugnen, dass moderne Antidepressiva abhängig machen können, dass sie zu über 83 % über den Placeboeffekt wirken, dass sie das Suizidrisiko stark erhöhen (bei Kindern und Jugendlichen bis zu 50 %), dass sie feindselig, aggressiv und im schlimmsten Fall sogar gewalttätig machen, aufgrund von Akathisie, einer schweren Nebenwirkung von modernen Antidepressiva, wie die US-Gesundheitsbehörde FDA bereits 2004 festgestellt hat.

Gerne hätte ich Sie gefragt, warum Sie Ihrer Verantwortung über Risiken und Nebenwirkungen dieser Medikamente aufzuklären nicht nachkommen, weder hier, noch auf Ihrer Website oder in Ihren Broschüren, die oft erste Informationsquelle für Menschen mit Depressionen sind. Vor allem weil Psychiater in den meisten Fällen Patienten ebenfalls nicht darüber aufklären, obwohl sie laut eines Urteils des BGH dazu verpflichtet wären. Sie könnten hier mit gutem Beispiel vorangehen. Warum leugnen Sie Tatsachen, die wissenschaftlich längst nachgewiesen wurden noch immer? Sie informieren einseitig und da frage ich mich, ob es daran liegen könnte, dass Sie Honorare von der Pharmaindustrie erhalten?
https://correctiv.org/recherchen/euros- ... h-hegerl-/

Screenshot Kommentar Facebook-Seite Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Quelle: https://www.facebook.com/DeutscheDepressionshilfe/

Die Stiftung hat darauf folgende Antwort gegeben, die jetzt noch dort zu lesen ist:
Unsere Arbeit orientiert sich an den Nationalen Versorgungsleitlinien für Depression. Erstellt werden die Leitlinie von der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), der Bundesärztekammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Die Empfehlungen für Psychotherapie und Medikamenten als die beiden Behandlungssäulen der Depression beruhen auf der Auswertung von hunderten internationalen Studien, welche die Wirksamkeit der Verfahren belegt haben. Sie können dies im Detail hier nachlesen:
Ich habe dies daraufhin getan. In ihren Leitlinien räumt die DGPPN einen Placeboeffekt bei SSRI für alle Depressionen ausgeschlossen schweren Depressionen von 50% ein, das bedeutet, dass die DGPPN zugibt, das SSRI-Antidepressiva nur bei jedem zweiten Patienten wirken. Die Kirsch-Studie konnte nachweisen, dass der Placeboeffekt noch sehr viel höher ist (über 83%), ebenso wie die Fournier-Studie (75%). Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe dagegen erwähnt den Placeboeffekt nicht einmal. Sie erwähnt mit keinem Wort in ihren Publikationen, dass diese Medikamente nur bei jedem Zweiten wirken.

Hier der Abschnitt aus den Leitlinien der DGPPN:
Breit rezipiert wurden die Studien von Kirsch und Kollegen [30-32], die postulieren, dass möglicherweise ca. 50% der Wirkung von Antidepressiva auf Placeboeffekte zurückzuführen ist. So fanden die Autoren, dass im Bereich leichter Depressionen die Placebowirkung einen Großteil des antidepressiven Effektes von Medikamenten ausmacht und dass erst bei schweren Depressionen, im Rahmen des Rückgangs der Placebowirkung, ein wahrer Medikamenteneffekt zum Tragen kommt. Konkret bedeutet dies, dass die Differenz zum Placeboeffekt den von ehemals von der NICE als Grenzwert der klinischen Signifikanz festgelegten Wert von d=0,5 erst ab einem Hamilton-Depressionsscore von 28 überschreitet [30]. Eine neuere Studie [33] bestätigt den hohen Placeboanteil der medikamentösen antidepressiven Therapie. Moncrieff et al. (2001) betonen das Phänomen, dass die in der Vergangenheit durchgeführten, allerdings wenigen Studien mit aktiven Placebomedikamenten (Imitation von Nebenwirkungen, z. B. Atropin) zu einer weiteren Verringerung wahrer Effekte führten. Das Update der NICE-Guideline zur Therapie der Depressionen aus dem Jahr 2009 diskutiert die genannten Probleme und weist zusätzlich darauf hin, dass bei der depressionsspezifischen Placebowirkung auch der Einfluss der nicht direkt depressionsbezogenen Komponenten der Medikation (z. B. Schlafinduzierung, Angstlinderung) berücksichtigt werden muss [34].
Das wirft die Frage auf, ob die Stiftung Deutsche Depressionshilfe überhaupt die Leitlinie der DGPPN gelesen hat?

Daraufhin habe ich folgendes Schreiben an die Stiftung gesendet und um Stellungnahme gebeten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider musste ich feststellen, dass Sie meine kritischen Kommentare auf Ihrer Facebook-Seite, die stets fachlich fundiert und sozial kompetent sind und somit nicht gegen die Communityregeln von Facebook verstoßen, gelöscht haben. Sie haben sogar meinen Account meines Blogs, über den ich die Kommentare abgegeben habe gesperrt. Ich hatte Sie daraufhin informiert, dass ich die Kommentare wieder reinstellen werde, über meinen privaten Account und dieses Mal Screenshots des Bildschirms anfertigen werde, um nachweisen zu können, dass Sie diese Kommentare auch gelöscht haben, sollten Sie das tun. Sie haben nun auch diese Kommentare gelöscht und meinen privaten Account ebenfalls gesperrt, sodass ich nun weder über meinen Blog-Account noch ober meinen privaten Account Beiträge auf Ihrer Facebook-Seite kommentieren kann.

Das ist Zensur. Die freie Meinungsäußerung ist eines unserer wichtigsten Grundrechte und eine Säule der Demokratie. Sie behaupten, von der Pharmaindustrie unabhängig zu sein. Ich kann das nicht glauben. Hier wird systematisch alles ignoriert und geleugnet, gelöscht, was auch nur ansatzweise psychopharmakakritisch ist und da Herr Hegerl nachweislich Honorare von Pharmaunternehmen erhält, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies zu keinen Interessenkonflikten führt.

Dieses Vorgehen ist für mich ein weiteres Indiz dafür. Zum Beweis habe ich Ihnen drei Screenshots geschickt, damit Sie dies selbst überprüfen können. Ich werde dazu einen Beitrag schreiben und im ADFD und auf meinem Blog veröffentlichen. Außerdem werde ich den Presserat darüber informieren und zwei bekannte Magazine, die sich schon zuvor kritisch über Herrn Hegerl und seine Organisation geäußert hatten, informieren. Bevor ich dies tue, möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben, meine Accounts wieder freizugeben und die Kommentare wieder sichtbar zu machen.

Sie tragen eine Verantwortung zur Aufklärung auch über die Risiken und Nebenwirkungen moderner Antidepressiva, derer Sie nicht nachkommen. Sie tun so, als wären das Smarties, völlig harmlos. Eines haben diese Medikamente mit Smarties tatsächlich gemeinsam, sie wirken nicht, das wurde durch mehrere Studien nachgewiesen, außer bei schweren Depressionen. Sie nehmen für sich in Anspruch die Interessen aller Menschen mit Depressionen in der Öffentlichkeit zu vertreten, wenn sie aber das Leid derjenigen ignorieren und leugnen, die schlimme Erfahrungen mit der Einnahme und/oder dem Absetzen dieser Medikamente gemacht haben, dann werden Sie diesem Anspruch nicht gerecht, dann vertreten Sie nicht die Interessen aller Menschen mit Depressionen in der Öffentlichkeit.

Ich würde mir wünschen, dass wir uns konstruktiv mit dieser Problematik auseinandersetzen würden, im Interesse aller davon Betroffenen. Herr Hegerl hatte mal zu mir gesagt, ich würde einseitig berichten, was auf mich nicht zutrifft, leider aber auf Sie. Sie berichten nicht nur einseitig, Sie lassen auch nur die Kommentare und Meinungen zu, die Ihre Überzeugungen stützen.

Wenn Sie neutral wären und wirklich das Interesse aller Menschen mit Depressionen vertreten wollen, dann sollten Sie auch solche Bücher lesen wie von Peter C. Gotzsche, Peter Lehmann, Peter Ansari, Dr. Breggin, Mad in America, David Healy und Irving Kirsch, sowie deren Studien. Leugnen und Ignorieren ist einfach, kritische Kommentare löschen auch, das macht keine Arbeit, sich konstruktiv mit der Problematik auseinanderzusetzen macht Arbeit, das ist aber auch Ihre Aufgabe, ansonsten sind Sie nichts weiter als eine Marionette der Pharmaindustrie und viel mehr an den eigenen Interessen interessiert, als an denen von Menschen mit Depressionen.

Sollte ich keine Antwort von Ihnen erhalten, dann werde ich die geplanten Aktionen durchführen. Ich erwarte Ihre Stellungnahme innerhalb der nächsten Woche.

Netterweise haben Sie mir die Leitlinien der DGPPN als pdf zukommen lassen. In den Leitlinien steht Folgendes zur Kirschstudie:

Breit rezipiert wurden die Studien von Kirsch und Kollegen [30-32], die postulieren, dass möglicherweise ca. 50% der Wirkung von Antidepressiva auf Placeboeffekte zurückzuführen ist. So fanden die Autoren, dass im Bereich leichter Depressionen die Placebowirkung einen Großteil des antidepressiven Effektes von Medikamenten ausmacht und dass erst bei schweren Depressionen, im Rahmen des Rückgangs der Placebowirkung, ein wahrer Medikamenteneffekt zum Tragen kommt. Konkret bedeutet dies, dass die Differenz zum Placeboeffekt den von ehemals von der NICE als Grenzwert der klinischen Signifikanz festgelegten Wert von d=0,5 erst ab einem Hamilton-Depressionsscore von 28 überschreitet [30]. Eine neuere Studie [33] bestätigt den hohen Placeboanteil der medikamentösen antidepressiven Therapie.

Sie erwähnen dies mit keinem Wort in Ihren Publikationen und halten sich damit nicht an die Leitlinien. Ist Ihnen das eigentlich bewusst? Die Kirsch-Studie wird hier bestätigt. Haben Sie die Leitlinien je selbst gelesen?

Ich erwähne dies deshalb, weil Sie auf einen meiner gelöschten Kommentare auf Ihrer Facebook-Seite folgende Antwort gegeben haben:

Stiftung Deutsche Depressionshilfe: Unsere Arbeit orientiert sich an den Nationalen Versorgungsleitlinien für Depression. Erstellt werden die Leitlinie von der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), der Bundesärztekammer, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Die Empfehlungen für Psychotherapie und Medikamenten als die beiden Behandlungssäulen der Depression beruhen auf der Auswertung von hunderten internationalen Studien, welche die Wirksamkeit der Verfahren belegt haben. Sie können dies im Detail hier nachlesen:://www.leitlinien.de/…/depression-2aufl-vers5-llr.pdf


Mit freundlichem Gruß

Markus Hüfner

Bisher habe ich leider keine Stellungnahme der Stiftung Deutsche Depressionshilfe erhalten und meine Accounts sind weiterhin gesperrt. Ich rechne auch nicht damit, eine Stellungnahme zu erhalten oder das meine Accounts wieder freigegeben werden. Ich möchte einfach darauf aufmerksam machen, mit welchen Methoden eine Organisation vorgeht, die sich als gemeinnützig und von der Pharmaindustrie unabhängig bezeichnet und für sich in Anspruch nimmt die Interessen aller Menschen mit Depressionen in der Öffentlichkeit zu vertreten, um alles zu leugnen, zu ignorieren und zu löschen, was nicht ihren Überzeugungen entspricht und unerwünscht ist. Das macht diese Organisation höchst unglaubwürdig und sie richtet damit großen Schaden an.

Einen weiteren wichtigen Kommentar, der zum Nachdenken anstoßen sollte, hatte ich zum Beitrag von Spiegel Online "Umstrittene Psychotherapie-Reform – Patienten sind in einer Schleife gefangen", den die Stiftung auf ihrer Facebook-Seite gepostet hatte, abgegeben:
Das Problem könnte man auch anders lösen: Der Autor und Wissenschaftler Peter C. Gøtzsche vom Cochrane Nordic Institute schreibt in seinem wichtigen Buch TÖDLICHE PSYCHOPHARMAKA UND ORGANISIERTES LEUGNEN – WIE ÄRZTE UND PHARMAINDUSTRIE DIE GESUNDHEIT DER PATIENTEN VORSÄTZLICH AUFS SPIEL SETZEN, dass man auf 98% aller Psychopharmaka verzichten könnte, da sie ohnehin keine Wirkung haben. Insbesondere die neueren Antidepressiva wirken zu mehr als 83% über den Placeboeffekt, wie der Harvard Professor Irving Kirsch in seiner Studie zum Placeboeffekt festgestellt hat. Allein für die USA könnte man dadurch 15 Milliarden US-Dollar jährlich einsparen, die man in die Ausbildung von Psychotherapeuten und der Schaffung entsprechender Infrastrukturen investieren könnte. Auch in Deutschland könnte man so Milliarden einsparen und mehr Psychotherapeuten ausbilden […]
Screenshot Kommentar Facebook-Seite Stiftung Deutsche Depressionshilfe
https://www.facebook.com/DeutscheDepressionshilfe/

Ich werde jetzt einfach neue Facebook-Profile erstellen mit dem Namen freie-meinung und diese durchnummerieren, sollte die Organisation weiter unerwünschte und kritische Kommentare löschen.

Ich rufe auch jeden Betroffenen dazu auf, die Beiträge dieser Organisation kritisch zu kommentieren und die Facebook-Seite dieser Organisation zu bewerten. Die Bewertungen können nämlich nicht gelöscht werden.

Vielleicht könnte man auch einen allgemeinen Aufruf hier starten, wenn die Teammitglieder das für sinnvoll halten.
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von inandout » Dienstag, 27.03.18, 10:26

Hallo Markus Huefner,

das ist wirklich empörend, dass sie so mit kritischen Kommentaren umgehen und ihre Agenda durchdrücken. Aber es war nicht anders zu erwarten. An einer Stelle hast du allerdings Unrecht: ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit ist das nicht. Dieses Grundrecht garantiert nicht, dass jeder überall alles sagen und kommentieren kann bzw. verbietet ihnen nicht, deine Kommentare zu löschen. Sie haben sozusagen Hausrecht auf ihrer facebook Seite. Dass keine „Zensur“ stattfindet ist eine staatliche Selbstverpflichtung, der Staat übt keine Zensur aus. Du darfst auf deinem Blog jeden unliebsamen Kommentar löschen, und sie dürfen das auch auf ihrer facebook page. Ich sage das deshalb, weil die Berufung auf die Meinungsfreiheit deine Argumente meiner Meinung nach schwächer macht, weil sie hier einfach nicht greift.

Dass sie mit ihrem Vorgehen gegen kein Gdsetz verstoßen, schon gar nicht gegen ein Grundrecht, macht ihr Vorgehen ja nicht weniger empörend. Es reicht, dass sie keine kritische Diskussion zulassen und den Anspruch vertreten, für alle von Depression Betroffenen zu sprechen.

Alles Gute, inandout

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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 10:37

Hallo,
inandout hat geschrieben:
Dienstag, 27.03.18, 10:26
An einer Stelle hast du allerdings Unrecht: ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit ist das nicht. Dieses Grundrecht garantiert nicht, dass jeder überall alles sagen und kommentieren kann bzw. verbietet ihnen nicht, deine Kommentare zu löschen. Sie haben sozusagen Hausrecht auf ihrer facebook Seite. Dass keine „Zensur“ stattfindet ist eine staatliche Selbstverpflichtung, der Staat übt keine Zensur aus. Du darfst auf deinem Blog jeden unliebsamen Kommentar löschen, und sie dürfen das auch auf ihrer facebook page. Ich sage das deshalb, weil die Berufung auf die Meinungsfreiheit deine Argumente meiner Meinung nach schwächer macht, weil sie hier einfach nicht greift.
danke - das sehe ich als Betreiber dieses Forums genau so. Auch, dass solche faktisch falschen Behauptungen die Position derjeningen nur noch weiter schwächen, denen es schwer fällt gehört zu werden.

Ich kann übrigens nur noch müde lächeln, wenn uns hier mal wieder jemand Zensur vorwirft.

Das Thema ist allerdings kompliziert und die Leute die die großen Kommunikationsplattformen und Massenmedien besitzen, haben durch ihre Reichweite schon die Macht, gewisse Fakten effektiv zu unterdrücken, oder durch Desinformation zu entkräften. Das kommt im Ergebnis auf das gleiche raus, wie Zensur. Das Thema dieses Forums ist ja leider ein trauriges Beispiel dafür.

LG
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Markus Huefner » Dienstag, 27.03.18, 11:29

Ich sehe das etwas anders, das steht im Artikel 5 dazu:
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
Demnach ist es meiner Meinung nach schon ein Verstoß. Das Gesetz ist natürlich schwammig formuliert, würde da stehen "eine Zensur DARF nicht stattfinden" wäre die Rechtslage eindeutiger. Im Gesetz steht ja auch: "Die Würde des Menschen ist unantastbar" und doch wird täglich gegen diese Würde verstoßen, in Alten- und Pflegeheimen, Ausbeutung und Überwachung von Mitarbeitern, Entmündigung in Psychiatrien. Wer sich selbst als gemeinnützige Organisation bezeichnet (wie die Stiftung Deutsche Depressionshilfe auf ihrer Facebookseite), der verpflichtet sich (wiederum nicht per Gesetz) aber moralisch und ethisch dazu dem Gemeinwohl zu dienen und nicht der privaten Wirtschaft, ansonsten ist das eine Täuschung der Öffentlichkeit. Gemeinwohl wird verstanden als Gegenbegriff zu bloßen Einzel- oder Gruppeninteressen innerhalb einer Gemeinschaft. Daher wäre es um so wichtiger einen rechtlichen Rahmen auch für die Meinungsäußerung in den sozialen Medien festzulegen, denn hier herrscht praktisch ein rechtsfreier Raum.

Ich werde die Aussage dennoch korrigieren und umformulieren.

@Oliver: Außerdem werfe ich nicht dem ADFD Zensur vor sondern der Stiftung. Ich denke, das könnte man falsch verstehen, so wie Du es schreibst.
Zuletzt geändert von Markus Huefner am Dienstag, 27.03.18, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Thomas » Dienstag, 27.03.18, 11:41

Hallo Markus,

ich wär da auch entspannter mit der Empörung über die Facebook-Seite. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist bekannt als Lobby-Organisation für Psychiatrie and Pharma. Prof. Hegerl aus Leipzig ist Vorstandsvorsitzender und wenn der Cheffe beim Deutschlandfunk nen PR Termin hatte, dann bleibt der Social-Media-Verlauf dazu natürlich sauber. Das ist ihr eignes Gesichtsbuch und das können sie schminken wie sie lustig sind. Da greift das mit der Meinungsfreiheit meines Erachtens nicht. Um mit kritischen Nachfragen und Klarstellungen zu Fakten nicht rausgepflegt zu werden, musst Du unterhalb der Löschbuttonklickschwelle des Facebook-Beauftragten schreiben. Das muss noch nicht mal jemand sein der von der Materie wirklich viel Ahnung hat, PR-Agentur oder Angestellter bei der Stiftung selber. An Geld mangelt es sicher nicht. Oder auf Deiner eigenen Seite darüber berichten, wo Dir niemand so einfach was löschen kann.

Viele Grüße
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 12:14

Hallo Markus,

Du hast mich falsch verstanden. Ich meinte nicht Dich. Uns wird hier aber auch immer wieder Zensur vorgeworfen und das ist genau so ein Unsinn, wie der Facebook Gruppe Zensur vorzuwerfen.

Du hast auch das mit der Zensur noch nicht richtig verstanden. Zensur kann per Definition nur durch staatliche Organe durchgeführt werden. Der Moderator der Facebook Gruppe, der Deine Beiträge gelöscht hat ist kein staatliches Organ. Verstehst Du den Unterschied? Wenn Du mit solchen Anschuldigungen hantierst, dann tätest Du Dir selber einen Gefallen, wenn Du Dir wirklich die Mühe machst, das richtig zu verstehen. Wenn Du uns nicht glaubst, frag halt einen Anwalt.

Alles Gute
Oliver
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Markus Huefner » Dienstag, 27.03.18, 12:42

Hallo Oliver,

das habe ich verstanden und ich habe den Beitrag auf meinem Blog dementsprechend angepasst, hier im Forum kann ich das leider nicht mehr. Vielleicht kannst Du das übernehmen? Ich habe es folgendermaßen geändert:
Über meine Facebook-Seite zu diesem Blog habe ich einige Beiträge der Selbsthilfe-Organisation für Menschen mit Depressionen »Stiftung Deutsche Depressionshilfe« auf deren Facebook-Seite kritisch kommentiert. Die Kommentare waren fachlich fundiert, sozial kompetent und verstießen nicht gegen die Communityregeln von Facebook. Dennoch hat die Stiftung mein Profil gesperrt, sodass ich nun gar keine Beiträge auf der Facebook-Seite der Stiftung kommentieren kann und bereits geschriebene Kommentare gelöscht wurden. Die freie Meinungsäußerung ist eine eine wichtige Säule der Demokratie. Daher bat ich um eine Stellungnahme dazu.
In der E-Mail an die Stiftung, kann ich es natürlich nicht mehr ändern oder wie siehst Du das? Also für den Beitrag hier und im Blog.

Alles Gute

Markus
Zuletzt geändert von Markus Huefner am Dienstag, 27.03.18, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Markus Huefner » Dienstag, 27.03.18, 12:43

Hallo Thomas,

ein weiser Mann sagte mal:
Ohne mich ist das schlimmste,was man sich und der Welt antun kann.
Den ohne mich-Typen ist eines der absolut
konstitutiven Merkmale des Menschen abhanden gekommen:
Die Fähigkeit zur Empörung und damit zum Engagement.
Er sagte auch:
Neues schaffen heißt Widerstand leisten. Widerstand leisten heißt Neues schaffen
Der Mann hieß Stéphane Hessel und war Mitverfasser der UN-Charta für Menschenrechte, Diplomat und Resistance-Kämpfer während des zweiten Weltkrieges. Er hat das wichtige kleine Büchlein "Empört euch" geschrieben und mit "Engagiert euch" noch mal nachgelegt, denn er sagte auch Empörung ohne Engagement ist sinnlos.

Wir wissen, dass diese Stiftung eine Lobby-Organisation der Pharmaindustrie ist, aber die breite Öffentlichkeit nicht. Wusstest Du, das der bekannte Comedian Eckart von Hirschhausen im Stiftungsrat dieser Stiftung Mitglied ist? Einer der beliebtesten und geschätztesten Menschen der Öffentlichkeit
arbeitet für eine Lobby-Organisation der Pharmaindustrie. Was sagt das über all seine wohltätigen Arbeiten und sein Engagement aus? Ist das dann noch glaubwürdig?

Außerdem geht es darum dieser Organisation zu sagen, dass sie eine Lobby-Organisation ist und würden das mehrere tun, dann würde sich vielleicht auch der ein oder andere Mitarbeiter mal hinterfragen, ob er da noch guten Gewissens arbeiten kann. Hier geht es um langfristige Veränderungen, wir denken zu kurzfristig, wir müssen wieder lernen über unser Leben hinaus zu denken und Grundsteine legen, die andere aufgreifen. Früher hat ein Baumeister den Bau eines Doms begonnen in dem Wissen, das er die Fertigstellung niemals erleben wird, der nächste Baumeister hat seine Arbeit fortgeführt in dem selben Wissen und so dauerte es Jahrhunderte bis der Kölner Dom stand. Hätte der Baumeister gesagt, es lohnt sich nicht mit dem Bau zu beginnen, ich werde ihn zu Lebzeiten nicht fertigstellen können, gäbe es den Kölner Dom heute gar nicht.

Ich glaube fest daran, das jedes Handeln und Nicht-Handeln etwas bewirkt, denn als Wesen der Natur sind wir den Naturgesetzen unterworfen und ein Naturgesetz ist das Ursache-Wirkungs-Prinzip. Wenn wir glauben, ein Einzelner kann nichts erreichen, weil er zu klein und machtlos ist und das jemand zu mir sagt, dann erzähle ich ihm eine kleine Geschichte: "Stell Dir vor Du liegst in einer schwülen Sommernacht bei offenen Fenster im Bett, kurz bevor Du einschläfst hörst Du ein Summen. Verdammt eine Mücke! Eigentlich nichts was Dich bedroht, diese kleine Mücke ist völlig unbedeutend, sie kann Dir nichts antun, außer Dich zu stechen. Trotzdem weißt Du, dass Du nicht eher wirst schlafen können, bis die Mücke weg ist und Du verbringst mit unter die halbe Nacht mit der Jagd auf diese Mücke. Eine kleine Mücke schafft es, Dir den Schlaf zu rauben, kleine Ursache, große Wirkung. Es kommt auf jeden Einzelnen an, wenn wir etwas verändern wollen und mir ist bewusst, dass hier viele nicht die Kraft dazu haben, das zu tun, das geht mir ja nicht anders und das ist ja auch unter größtes Problem, warum wir nicht so gehört werden, wie viele sich das sicherlich wünschen würden. Das Engagement in diesem Forum als Informations- und Diskussionsplattform ist großartig. Was ich sagen will ist: Wer darüber hinaus Kraft und Zeit hat und vielleicht auch etwas tun möchte, aber denkt, dass er eh nichts bewirken kann, den möchte ich ermutigen, es trotzdem zu tun, immer unter der Voraussetzung er möchte das und kann das und ich mache auch niemanden den Vorwurf, wenn er dazu nicht in der Lage ist oder es nicht möchte, das ist vollkommen okay. Das muss gar nicht viel sein, einen kritischen Kommentar oder eine schlechte Bewertung auf der Facebookseite der Stiftung hinterlassen, einen Leserbrief an die Regionalzeitung schreiben, einen kurzen Brief an Herrn von Hirschhausen oder Herrn Hegerl, einen Leserbrief zu einem relevanten Artikel im Spiegel, Focus, Stern oder einer überregionalen Zeitung. Und wenn sich dann nur ein Leser bedankt für den Leserbrief, für den kritischen Kommentar, der wird etwas sehr wertvolles erleben: Selbstwirksamkeit und das kann eine unerschöpfliche Quelle für Kraft und Zuversicht sein. Ich erlebe das jeden Tag auf meinem Blog, mit jedem Follower, jedem Kommentar gewinne ich an Kraft damit weiterzumachen und an Begeisterung, das ich etwas bewegen kann, im kleinen und langfristig über mein Leben hinaus auch im Großen. Dann werde ich mir meiner eigenen Würde bewusst und weiß niemand kann mir diese Würde mehr nehmen. Einfach mal ausprobieren, es gibt so viele Wege sich zu engagieren, selbst Mitglied in einer gemeinnützigen Organisation zu werden, wie Greenpeace, WWF, BUND, abgeordnetenwatch, lobbycontrol und Du tust etwas Gutes für die Welt und für Dich. :-)
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ich bin Autor, Blogger, Webdesigner und Künstler. In meinem Blog https://die-psychopharmaka-falle.de/ schreibe ich über meine Erfahrungen mit der Heilkraft der buddhistischen Psychologie beim Absetzen von Psychopharmaka . Ich gebe wertvolle Tipps und zeige einen erfolgreichen Weg aus der Psychopharmaka-Falle durch das A-B-S-Konzept. Hier erzähle ich meine Entzugsgeschichte.

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Achtsam sein, Beharrlich sein, Selbstmitfühlend sein
Raus aus der Psychopharmaka-Falle durch die Heilkraft der buddhistischen Psychologie

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Oliver
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 12:57

Hallo Markus,

wenn ich jetzt Deinen Beitrag ändere, dann wird nicht mehr klar worüber wie hier diskutiert haben. Das steht auch in unseren Regeln so, dass man inhaltliche Korrekturen in Nachfolgebeiträgen machen soll, anstatt den Beitrag zu editieren.

Alles Gute
Oliver
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Oliver
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Oliver » Dienstag, 27.03.18, 13:01

P.S. ich finde Deinen Einsatz toll und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und die nötige Ausdauer :hug:
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Markus Huefner
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Markus Huefner » Dienstag, 27.03.18, 13:16

Gut dann lassen wir das so stehen und Danke für die guten Wünsche! :-)
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Re: Stiftung Deutsche Depressionshilfe löscht unerwünschte und kritische Kommentare auf ihrer Facebook-Seite.

Beitrag von Thomas » Dienstag, 27.03.18, 23:34

Hallo Markus,

engagieren, aufklären und auch empören ist auf jeden Fall wichtig. Ohne gesellschaftlichen Druck von außen kann sich nichts ändern. Ging nur darum, dass es nicht sehr viel nützt, wenn Kommentare gelöscht und der Account gebannt wird. Und dass das auch legal ist seitens der Betreiber von Facebook-Seiten, Foren und so weiter. Daran sieht man dann eben auch, dass die Seite der Depressionshilfe nicht betrieben wird um offenen Austausch zu ermöglichen, sondern um ein Image zu pflegen. Immerhin kann man Kommentare schreiben. Geschlossene Facebookgruppen zum Beispiel sind noch viel restriktivere Meinungsblasen. Da sind unerwünschte Kommentare schon per default gelöscht und dein Account gebannt.

Dass Herr von Hirschhausen dabei ist, weiß ich. Hab es wahrscheinlich bei Dir hier irgendwo gelesen. Ist doch clever, sich so ein bekanntes Gesicht aus Film und Fernsehen ins Boot zu holen. Mich haben sie ja auch gefragt... ^^ 2015 in der Uni-Anstalt vor Ort und irgendwie eigentlich negativ auffällig wurde ich gefragt, ob ich mich da engagieren will. Zum Vorstand hätt es wahrscheinlich nicht gereicht, aber vielleicht wär ich ja Facebookbeauftragter geworden. ;D

Wünsche Dir auch Ausdauer bei deinen Aktivitäten!
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Persönliche Erfahrung mit Zyprexa/Olanzapin, Cipralex, Prometazin, Tavor, Diazepam. Mehrere aus Unkenntnis gescheiterte Absetzversuche. Endgültiges Ausschleichen seit 2014. Frei von Psychopharmaka seit August 2015.

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