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Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
Eva
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Eva » Samstag, 24.03.18, 17:15

Liebe Katharina,

ich habe vorgesorgt, dass ich nicht der neuen Medizin zum Opfer falle, die ggf. bestimmen kann, dass man am Ende seines Lebens unendlich leiden muss.

Wir ringen uns hier mühsam genug durch zu einem selbstbestimmten Leben, und ich für mein Teil beabsichtige nicht, mir das irgendwann womöglich von einer kalten, gnadenlosen Medizin nehmen zu lassen.

Herzlicher Gruß,
Eva
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Marko92Katharina
Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.
Erst kürzlich Rückfall mit beidem (zum Schlafen :cry: gehabt) glücklicherweise wieder losgeworden.

Neu: Trimipramin 25 mg,
verordnet als regelmäßige Einname am Abend zum Schlafen.

Vor 5 Wochen mit 25 mg begonnen und dann gleich 50 mg, weiter auf 75 mg und 100 mg hochdosiert - höchste erlaubte Menge zum Schlafen.

Erst bei 100 mg spürte ich nach 2 Stunden (!) Müdigkeit. Trotzdem hat das Einschlafen kaum geklappt, allerdings das Durchschlafen, wenn es mal gelangt, in den Schlaf zu kommen; das war dann bemerkenswert tief und ohne zwischendurch zu erwachen. Aber der Körper hatte sich rasend schnell angepasst, das Durchschlafen klappte nämlich dann auch schon mit 100 mg nicht mehr.

19.08.2018 - 12,5 mg Trimi. abgesetzt

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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Marko92 » Samstag, 24.03.18, 17:38

Liebe Weg,

eine Diskussion lebt doch von verschiedenen Sichtweisen.

Es spricht doch nichts dagegen, dass persönliche Erfahrungen, Fakten, und rationale Gedanken nebeneinader stehen. Verschiedene Aspekte machen eine Diskussion doch erst richtig interessant.

LG Markus :pillowtalk:
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Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

Katharina
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Katharina » Samstag, 24.03.18, 22:20

Hallo,

Ich habe Notizen, schon lange aber ich war so fertig mit anderem
.
Jetzt plane ich endlich um Hilfe in mein Leben zu bekommen, in jeder Hinsicht. Mir fehlte das Selbstvertrauen die Kraft, Konzentration dafür
dass man mir u.a. die Wohnung macht oder hilft

und mit mir solche Formulare durch denkt

und damit wird auch Thema das professionell hieb und stichfest, erledigt.

Gute Nacht,
Katharina
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weg
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von weg » Sonntag, 25.03.18, 8:11

Die Brücke der Trauer

Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke,
die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte.
Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen,
hinüber und herüber. Einfach so,
des Gehens wegen und der Spiegelungen.

Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.
Hinüber, dorthin, wo der andere ging.
Und zurück, dorthin, wo man mit ihm war
Alle die Jahre des gemeinsamen Lebens.

Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig.
Denn da ist etwas abgerissen.
Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder.
Da ist etwas verloren gegangen.
Die Erinnerung sucht es auf und findet es.
Da ist etwas von einem selbst weggegangen.
Man braucht es. Man geht ihm nach.
Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will.

Man muss das Land der Vergangenheit erwandern,
hin und her, bis der Gang über die Brücke
auf einen neuen Weg führt.

Autor: Jörg Zink

ich lese das gedicht für mich anders, mit mir und meinem weg gefüllt
z.b.
Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.
Hinüber, dorthin, wo ich ging.
Und zurück, dorthin, wo ich war
Alle die Jahre meines Lebens.

:group:
weg
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Flummi » Montag, 21.05.18, 8:03

Hallo,

ich habe zu dieser Frage einen englischen Artikel gefunden:
Paradoxically speaking……. more drugs, more suicide

https://www.collaborativemedconsulting. ... re-suicide

LIebe Grüße,
Claudia
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