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Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
Eva

Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Eva » Samstag, 24.03.18, 17:15

Liebe Katharina,

ich habe vorgesorgt, dass ich nicht der neuen Medizin zum Opfer falle, die ggf. bestimmen kann, dass man am Ende seines Lebens unendlich leiden muss.

Wir ringen uns hier mühsam genug durch zu einem selbstbestimmten Leben, und ich für mein Teil beabsichtige nicht, mir das irgendwann womöglich von einer kalten, gnadenlosen Medizin nehmen zu lassen.

Herzlicher Gruß,
Eva

Marko92
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Marko92 » Samstag, 24.03.18, 17:38

Liebe Weg,

eine Diskussion lebt doch von verschiedenen Sichtweisen.

Es spricht doch nichts dagegen, dass persönliche Erfahrungen, Fakten, und rationale Gedanken nebeneinader stehen. Verschiedene Aspekte machen eine Diskussion doch erst richtig interessant.

LG Markus :pillowtalk:
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seit Anfang 2011 20 mg Paroxetin wegen Angststörung
Mitte April 2014 auf 4mg, alle 3 Wochen 2 mg reduziert mit leichtem Schwindel, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen für einige Tage, seit 20. Juni 2014 NULL - leichte Symptome wie bei den anderen Schritten

Fehldiagnose Psychose auf AU - Was tun?? https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=14791
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Katharina
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Katharina » Samstag, 24.03.18, 22:20

Hallo,

Ich habe Notizen, schon lange aber ich war so fertig mit anderem
.
Jetzt plane ich endlich um Hilfe in mein Leben zu bekommen, in jeder Hinsicht. Mir fehlte das Selbstvertrauen die Kraft, Konzentration dafür
dass man mir u.a. die Wohnung macht oder hilft

und mit mir solche Formulare durch denkt

und damit wird auch Thema das professionell hieb und stichfest, erledigt.

Gute Nacht,
Katharina
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weg

Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von weg » Sonntag, 25.03.18, 8:11

Die Brücke der Trauer

Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke,
die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte.
Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen,
hinüber und herüber. Einfach so,
des Gehens wegen und der Spiegelungen.

Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.
Hinüber, dorthin, wo der andere ging.
Und zurück, dorthin, wo man mit ihm war
Alle die Jahre des gemeinsamen Lebens.

Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig.
Denn da ist etwas abgerissen.
Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder.
Da ist etwas verloren gegangen.
Die Erinnerung sucht es auf und findet es.
Da ist etwas von einem selbst weggegangen.
Man braucht es. Man geht ihm nach.
Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will.

Man muss das Land der Vergangenheit erwandern,
hin und her, bis der Gang über die Brücke
auf einen neuen Weg führt.

Autor: Jörg Zink

ich lese das gedicht für mich anders, mit mir und meinem weg gefüllt
z.b.
Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.
Hinüber, dorthin, wo ich ging.
Und zurück, dorthin, wo ich war
Alle die Jahre meines Lebens.

:group:
weg

Flummi
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Flummi » Montag, 21.05.18, 8:03

Hallo,

ich habe zu dieser Frage einen englischen Artikel gefunden:
Paradoxically speaking……. more drugs, more suicide

https://www.collaborativemedconsulting. ... re-suicide

LIebe Grüße,
Claudia
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Finchen88
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Finchen88 » Dienstag, 28.08.18, 20:48

*kann triggern*

Antidepressiva sind auf jeden Fall lebensgefährlich in Bezug auf Suizid.
Nicht "der" Hauptgrund schlechthin, aber dennoch auch nicht zu vernachlässigen...

Ich habe seit meiner Kindheit Suizidgedanken.
Sie waren IMMER händelbar - bis ich mitten im Entzug war.
Nie zuvor war ich so kurz davor......... und es ist zu 100% sicher, dass es alleine am Entzug lag, denn nach einem geringen Hochdosieren war nach 24h jeglicher Gedanke daran weg.

Es wäre mal interessant, eine Statistik zu erstellen, wer vor dem Freitod AD's nahm oder gar in Reduzierung / Schwankung der Medis war..... aber wird wohl schwer umzusetzen sein.. ?!

Ich bin übrigens der Ansicht:
Wer wirklich beabsichtig, sein Leben zu beenden, hat jedes Recht dazu - und kein anderer hat darüber zu bestimmen.
Hätte man mich jemals gegen meinen Willen weggesperrt, wäre das mein Ende gewesen.
Diagnosen:
7 Jahre lang Fehldiagnose "Borderline" inklusive Fehlbehandlung

seit 2016 endlich die korrekten Diagnosen: komplexe PTBS, DIS.

mehrere Retraumatisierungen in Psychiatrien und durch Psychiater, u.a. unterlassener Hilfeleistung, Zeuge von grundloser gewaltsamer Fixierung eines Patienten durch 3 Pfleger, Verleugnung von Nebenwirkungen, Beleidigungen, Erpressung.

Venlafaxin:
* von 2010 bis Ende 2015 - 150mg
* seit Ende 2015 Reduzierung um jeweils 12.5 mg (entspricht einem Kügelchen) mit jeweils mindestens 4 Wochen pro Reduktionsschritt
* seit 15.03.2017 auf 0 mg. Entzugserscheinungen: Schwindel, Suizidgedanken, Weinattacken, dumpfes Gefühl im Kopf
* seit 31.03.2017 - 21 Kügelchen Venlafaxin, entspricht ca 6 mg
* seit Dezember 2017 auf NULL - Reduzierung stets um 1 Kügelchen, gegen Ende um 2 Kügelchen.
aktuell noch vorhandene Symptome: leichte Benommenheit, Schwitzen, Schlafprobleme

Pipamperon
* 2010 - 2/2018 (mit Unterbechung) jeweils 20mg zur Nacht
* 2/2018 - verliert Wirkung, daher 3 Tage lang Dosis verdoppelt - Wirkung wird nicht besser!
* seit 14.02.18 - Radikalentzug auf Null, stattdessen Melatonin 2mg.
Symptome: Schwitzen, Zittern (selten), Unuhe, Speichelfluss

Zusätzliche Medikation:
* bei Bedarf Tavor 1 mg und Diazepam 2.5 bis 5 mg
* bei Bedarf Naratriptan gegen Migräne
* zum Schlafen: Melatonin 2mg

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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 28.08.18, 20:54

Hallo Finchen,

es gibt eine Website in den UK, dort werden seit Jahren Todesfälle gesammelt, bei denen auch berichtet wird, dass die Betroffenen Medikamente genommen, erhöht oder abgesetzt haben.
http://antidepaware.co.uk/news-and-comment/

Letztendlich gibt es sicher nie den einen Faktor.

Ich bin von Thema persönlich betroffen. Ich kann mit „ein recht darauf haben“ oder „freie Entscheidung“ nichts anfangen. Es sind doch so oft Verzweiflungstaten.

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 28.08.18, 22:10

Hallo Finchen,

ich sehe das auch anders.

Ich habe einen Menschen in meinem Umfeld von einem Suizid abgehalten und einweisen lassen.
Das war richtig so und die betroffene Person sieht das heute auch so.

LG Ute
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Lucifer
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von Lucifer » Dienstag, 25.09.18, 21:59

Hallo zusammen

Ich würde auf den Titel mit einem starken "JA" antworten. Ich habe seit der Einnahme von PP aufgrund dessen, weil es mir einfach täglich schlecht geht teilweise mit starken Suizidgedanken zu kämpfen. Mein "altes Ich" hätte Millionen Gründe gehabt es nicht zu tun. Aber so wie es mir nach PP geht, habe ich plötzlich Millionen Gründe es zu tun.

Der Zustand der durch PP entsteht ist einfach so unterträglich, dass man nicht wie üblich eine Vorstellung hat, dass in naher Zukunft alles besser wird. Sondern es ist alles beschränkt auf diesen momentanen Zustand, der schon so lange andauert und ist dann damit konfrontiert nicht zu wissen wie lange der Zustand noch andauert, ob es überhaupt besser wird, ob man lebenslänglich geschädigt ist, ob man jemals wieder ein normales Leben führen kann etc.

Das führt einen zur Verzweiflung sodass man plötzlich zwischen der Entscheidung steht: entweder Monate- oder Jahrelang leiden evtl. Lebenslang oder Erlösung durch Tod. Sehr oft ist es ja auch der Fall, dass viele Betroffene ja keine Minute Ruhe haben von ihren Symptomen und teilweise nicht einmal einen erholsamen Schlaf haben und somit selbst während der Nacht, wo sich andere regenerieren, mit ihrem Zustand klar kommen müssen.

Bei mir sind die Suizidgedanken wieder weg, jedoch habe ich selbst für meine Suizidgedanken Verständnis und bin mir sicher, dass jeder andere der sich nicht vorstellen kann was für ein Leid das ist und eigentlich psychisch stabil ich - so wie ich es auch war - sich mit solchen Gedanken konfrontiert sähe. Ich glaube sogar, dass selbst ein Tier Suizid in Erwägung ziehen würde, wenn er unter PP stehen würde. Man müsste mal ein Experiment machen.

Ich habe unter PP dutzende Male Suizid begehen wollen. Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen. Ich sage nur: die Zugschienen waren mein bester Freund und mein Nacken hat sehr oft die kalten Zugschienen berührt. Es gab Tage an denen ich stündlich zum Bahnhof gegangen bin, auf den Schnellzug gewartet in letzter Sekunde einen Schritt zurück gemacht habe, wieder nach Hause ins Bett mich hingelegt, mir selbst gesagt "nein, das halte ich jetzt nicht mehr aus, ich muss das jetzt machen!" und von zu Hause auf den nächsten Schnellzug gewartet und wieder pünktlich am Bahnhof angekommen usw. Und das teilweise den ganzen Tag immer wieder. Ich fand einfach keine Ruhe, auch im Bett keine Entspannende Position. Meistens waren diese Versuche begleitet durch den Satz "So kann ich wirklich nicht mehr weiterleben", "Das hält doch kein Mensch aus" oder "Ich muss das jetzt endlich beenden, ich kann nicht mehr". Sehr oft habe ich mir auch gesagt, dass ich lieber von den PP gestorben wäre, als so leiden zu müssen. Es gibt ja einige, die durch das Medikament, das ich genommen habe (Xeplion), gestorben sind. Ich habe mir oft gewünscht, dass es bei mir auch noch eintritt.

Mittlerweile kommen diese Gedanken nicht mehr, aber ich verstehe mich selbst, dass ich das gedacht habe und ich verstehe jeden, der so leidet und das denkt. In diesen schlimmen Phasen habe ich sogar Menschen beneidet, die es geschafft haben. Denn immer als ich vom Bahnhof zurückkam, habe ich zu mir gesagt "aber warum nicht, warum habe ich es nicht gemacht, ich kann doch nicht mehr".

Ich bin auch der Meinung, dass der Tod eine freie Entscheidung sein sollte. Ich sage nicht, dass ich ein Fan von Suizid bin, ich finde es sogar sehr traurig, dass es überhaupt so weit kommen muss oder ein Mensch so leiden muss. Aber niemand sollte weder über dein Leben, noch über deinen Tod entscheiden dürfen. Der freie Wille herrscht über den Tod hinaus. Natürlich ist es so, dass das verzweifelte Taten sind und es Menschen gibt, die im Nachhinein sehr froh sind es nicht getan zu haben. Aber dann gibt es noch die Menschen, die einfach richtige Qualen erleiden müssen und keine Chance auf Besserung besteht. Diese Menschen wollen einfach nur die schönen Erinnerungen noch vom Leben haben und gehen, anstatt als letzte Erinnerung dieses Lebens ein dauerhaftes Leiden zu haben.

Aber am meisten bin ich dafür, dass wir in einer Welt leben, wo eine Medizin herrscht, die die Heilung in den Vordergrund stellt und nicht einen Dauerpatienten von dem man langfristig profitieren kann!!!

Liebe Grüße
Lucifer
:bettzeit:
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KarlHeinzUwe2018
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Re: Sind Psychopharmaka der Hauptgrund für Suizide?

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Donnerstag, 18.10.18, 13:28

Hallo Leute,

ich kann dazu nur eines sagen, egal wie mies das leben gerade ist, DAS LEBEN IST GEIL!!! so siehts nunmal aus. umso schlimmer es mir geht, umso mehr wird mir das immer wieder klar. Selbstmord kommt mir überhaupt nicht in die Tüte, ABER ich hatte mal vor über 10 jahren für 3 tage ein medi genommen dessen name ich vergessen hatte. plötzlich wollte ich sterben. das hatte mir so derbe angst gemacht das ich kalt abgesetz hab. Die Neurologin dann so: "ja, das kann passieren....". Haben Ärzte eigentlichen einen an der Klatsche? Oder sind die einfach nur abgestumpft. Lange rede, kurzer sinn: Nach dem absetzen gings mir super. Also, ja, medis KÖNNEN so etwas bewirken. Deshalb muss man immer versuchen zu unterscheiden zwischen den eigenen Gedanken und Fremdgedanken. Und wenn es so akut ist wie bei mir damals, ist auch kaltentzug vertretbar, vor allem nach nur 3 Tagen. Das absetzen hat mir vermutlich das Leben gerettet. Aber wie gesagt, ich weiß nicht mehr wie das medi hieß.

mfg KHU
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