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Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Allgemeine Diskussion über psychische Störungen, ihre Behandlung und alles Verwandte.
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von LinLina » Freitag, 18.11.16, 16:47

Hallo Arianrhod,

ich denke, dass die Klinik auch ihr "Gesicht" wahren möchte. Deswegen gibt es ja wahrscheinlich auch diese Beschwerdemanagement-Stelle.

Hallo Nietzsche-Ente,

es tut mir sehr leid dass du so eine Antwort bekommen hast, die überhaupt nicht deinem Erleben und der Behandlung die du erlebt hast gerecht wird. Es war ja leider absehbar, die Klinik wird natürlich keine Fehler eingestehen wenn es nicht absolut beweisbar ist, sie müssten ja ihre Behandlungsweise insgesamt in Frage stellen.

Es ist immer schmerzhaft und macht wütend, von den Verschreibern der Medikamente, die so schwerwiegenden Folgen haben können, nicht ernst genommen zu werden :hug:

Liebe Grüße
Lina
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Kaulquappe 411 » Freitag, 18.11.16, 16:55

Hallo,
wenn ich das alles hier lese, kommt wieder die in mir gespeicherte Wut über so manche arroganten Psychiater vor allem in Kliniken an die Oberfläche. Das war die reinste Traumatisierung.

Danke für eure Berichte, zeigt mir, dass ich mir nix eingebildet habe und völlig normal bin, anders als so mancher "Arzt" dann bei mir diagnostiziert hat, um sein Selbstbild nicht zu zerstören.

:evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:

Soweit erst mal,

Quäppchen :(
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Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, Tendovaginitis an den Füßen
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-)
mittlerweile bei KG 0,230 g
mittlerweile bei KG 0,200 g kaum Absetzsymptome, solange ich auf passende Ernährung achte!
KG 170 g
22 Kügelchen
Seit dem 15. August 2018 auf NULL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

paragon

Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von paragon » Sonntag, 20.11.16, 22:51

Hallo!

Meine Psychiaterin hat mich und die Nebenwirkungen, die ich beim NL verortet hatte, jahrelang gar nicht ernst genommen. Sie meinte, man könne nicht alles auf ein Medikament schieben, es sei Tagesverfassung. Ihr zufolge ist mein "paranoides Erleben" durch die volle Dröhnung mit 400 - 800mg Seroquel erst besser geworden. Ich war eigentlich immer so stolz auf mein kritisches Denken, aber das ist ja anscheinend alles Krankheit. Ihr war es immer ganz wichtig zu betonen, dass das PP "schützt" und als Langzeitprophylaxe "ganz wichtig" sei. Allerdings geht es mir, seitdem ich weniger nehme, komischerweise besser als vorher, ich bin wacher und im Gespräch agiler. Ich weiß nicht genau, wie sie sich das erklärt. Sie schiebt die Besserung meines Allgemeinzustandes wohl auf die Schwangerschaft. Was Absetzerscheinungen angeht, habe ich nicht viel, und das was ich habe werde ich ihr gar nicht erst verklickern, denn das würde das Ausschleichen für mich nur schwieriger machen und ihre Compliance wäre wohl erniedrigt. Sie hatte gemeint, jetzt in der Schwangerschaft brauche ich ja weniger von dem Seroquel, und deswegen hilft sie mir jetzt beim Ausschleichen. Ganz wichtig ist es bei ihr, ihr zu versichern, sobald es Schwierigkeiten gäbe, man sofort wieder mit der Dosis hochfahren würde.

Mal schauen, wie sich das ganze weiter entwickelt ;)

LG

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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Arianrhod » Montag, 21.11.16, 10:40

paragon hat geschrieben:Hallo!

Sie hatte gemeint, jetzt in der Schwangerschaft brauche ich ja weniger von dem Seroquel, und deswegen hilft sie mir jetzt beim Ausschleichen. Ganz wichtig ist es bei ihr, ihr zu versichern, sobald es Schwierigkeiten gäbe, man sofort wieder mit der Dosis hochfahren würde.

Mal schauen, wie sich das ganze weiter entwickelt ;)

LG
Hallo Paragon,
warst du schon auf der seite embryotox http://www.embryotox.de/einfuehrung.html dort kannst du deine Medikamente in Hinblick auf das Baby nachlesen?

liebe Grüße Arian
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Nietzsche-Ente » Freitag, 25.11.16, 19:37

Hallo,

da Murmeline mich dazu nötigte :P , füge ich hier noch einen Beitrag ein, den ich andernorts geschrieben hatte und der quasi die 'Vorgeschichte' zu meinem obigen ist.
Den Ärzten, die mir Venlafaxin eingebrockt haben, schrieb ich einen kritischen Brief und bekam daraufhin einen Gesprächstermin...

Nietzsche-Ente hat geschrieben:Eigentlich hätte es noch viel zu besprechen gegeben, aber die Zeit reichte nicht aus.

Insgesamt war es sehr durchwachsen und als Fazit kann ich ziehen, dass die -trotz Recherche- nicht die Ahnung haben, die ein Facharzt haben sollte.
Zumindest wurde meine Situation ernst genommen.. auch wenn der Herr Oberpsychologe erstmal versuchte meinen "reduzierten Allgemeinzustand" für die Symptome verantwortlich zu machen. Ebenso insistierte er darauf, dass die Ärzteschaft richtig gehandelt und Venlafaxin mir geholfen hätte... meinen Widerspruch tilgte er mit der Aussage, ich könne das nur halt nicht wahrnehmen :frust:

Weiterhin meinten sowohl der Herr Ober, als auch meine Ex-Therapeutin, dass sie so einen schweren Verlauf noch nie erlebt hätten und Absetzsymptome allgemein sehr selten vorkämen. Verwirrt waren sie dann als ich auf die Fachinformationen verwies, in denen von einer Häufigkeit von rund 30% berichtet wird....... so viel zu der Aussage "Ich habe mir zu dem Thema nochmal die Studienlage angesehen" (Hr. Oberpsych).

Als weiteres Vorgehen schlugen die mir vor, doch nochmal auf Station zu kommen............(ganz bestimmt) oder mich an einen niedergelassenen Psychiater anzubinden (als ob ich das nicht schon versucht hätte...) oder die für mich zuständige Psychiatrie zu konsultieren - die würden sich schließlich bestens mit Psychopharmaka auskennen :roll:

Conclusio: Fast wie erwartet... kein Ei gelegt, Sau -ber von Fehlern gewaschen, Milch und Honig ums Maul geschmiert ( :vomit: bin Veganer), aber immerhin war ein Wolle-n zu erkennen.


viele Grüße,
Nietzsche-Ente
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eigentliches Ziel der Medikation: Stimmungsstabilisierung und -aufhellung

Vager Überblick des zeitlichen Verlaufs:
Citalopram: 2008 nach wenigen Tagen wieder eigenständig abgesetzt wegen Nebenwirkungen
Quetiapin: 2008 – 2010, seitdem eingeschränkte Darmfunktion und Leukopenie
umgestellt auf Citalopram, wenige Wochen später umgestellt auf
Duloxetin: Januar 2011, zwischenzeitlich Versuch mit Lamotrigin → abgesetzt wegen heftiger Hautreaktion; Duloxetin Januar 2014 abgesetzt wegen drohendem Leberversagen, drei Monate später Beginn heftiger Absetzsymptome ohne zu wissen, dass es welche sind.
Lorazepam: März 2015 verordnet bekommen bis zur Abhängigkeit, deshalb Ausschleichen bis März 2016
Sertralin: März 2015, abgesetzt nach 2 Monaten wegen Wirkungslosigkeit
Duloxetin: nur wenige Tage, da rasanter Anstieg meiner Leberwerte
Venlafaxin: Ende Juni 2015 Eindosierung auf 150mg, Beginn des Absetzprozesses im Dezember 2015

>bunter Symptomcocktail<

Erkenntnis der Zusammenhänge erst März 2016


ab 05.08.2017: Null
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. (Oscar Wilde)


Psychiatrieerfahren?

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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 01.02.17, 13:05

Gwen
Ich war zwischenzeitlich auch bei meinem Psychiater. Das war leider sehr unerfreulich!! Er hat direkt behauptet, dass meine Symptome bei Reduktion Anzeichen der Krankheit seien und ich dann das Escitalopram noch brauche. Ich solle auf jeden Fall wieder auf 10mg hochdosieren. Absetzerscheinung erkennt er überhaupt nicht an. Er wollte mich auch auf jeden Fall dazu bringen, gegen die Müdigkeit noch ein zweites Medikament zusätzlich zu nehmen (Ritalin). Meine Einwände (dass es mir gut geht, ich mich nicht depressiv fühle, keine Antriebsschwierigkeiten habe und ich deswegen keine Medikamente mehr nehmen will und dass ich nur mehrere Tage diese Symptome habe wenn ich reduziere) hat er überhaupt niicht ernst genommen. Immerhin hat er mir trotzdem das Escitalopram in den erforderlichen Dosierungen verschrieben.
viewtopic.php?p=177344#p177344
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Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Sabine S
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Sabine S » Freitag, 24.02.17, 9:38

Hallo Padma und Ihr anderen !
Mir ging es wie Dir. Ich war jetzt bei einem anderen Psychiater, und der meinte ( ich war auf 12,5 mg Venlafaxin ) ist bei dieser Menge nur ein Plazebo Effekt und die Menschheit sollte Selbstverantwortung übernehmen und Venlafaxin ist sowie so nur wie ein Placebo. Ich könnte gar keine Nebenwirkungen haben. Ich war so sauer, dass ich das Gespräch abbrach und gegangen bin.
Grüße an alle, Sabine S
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Angst und Panikatacken
2006 Venlafaxin 150 mg ca. 2 Jahre alles gut
2008 runter auf 75 mg alles gut
Anfang 2016 runter auf 37,5 mg gereizt und genervt von der Umwelt und allem
August 2016 Arzt sagt gleich wieder hoch auf 75 mg jetzt fangen sämtl. Symtome an
August 2016 Arzt sagt auf 112,5 mg ganz schlimm komme ins Krankenhaus
gleich auf 150 mg rauf 5 Wochen Angst und Panik weg aber schlimme körpl. Symtome
31.10.2016 runter auf 125 mg unverändert
05.11.2016 runter auf 112,5 mg unverändert
09.11.2016 runter auf 75 mg unverändert
27.11.2016 runter auf 50 mg etwas besser
25.12.2016 runter auf 37,5 mg wieder etwas besser
22.01.2017 runter auf 25 mg Herzkrämpfe, leichte Panik, Wutanfälle, Heulattacken, Magenkrämpfe, Zittern, innere Unruhe
seit einigen Tagen geht es mir besser daher weiter runter auf 12,5 mg
14.02.2017 auf 12,5 mg
23.02.2017 auf NULL geschafft, nach dem 2.Tag schon Schwindel und Brain-Zaps
17.03.2017 immer noch auf NULL, Schwindel weg und Brain-Zaps besser, aber tierische Bauch- und Rückenschmerzen, schnell am heulen
01.04.2019 seit einem Monat auf NULL mg und meine Angst- und Panikattacken sind wieder da

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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Mole25 » Freitag, 24.02.17, 19:28

Hi Sabine,
mir ging es genauso!
Wollte Citalopram absetzten. War auf ca. 15mg. Meine Psychologin sagte, ich soll mehr nehmen, um die Nebenwirkungen zu löschen! (Durchfall - jeden Tag Imodium, Schwindel, Brain-Zaps, mehr Angst, Kopfdruck - das Gefühl, dass jemand meinen Körper nach hintern druckt. etc.
Nein, sage ich. Sie will mich nicht mehr behandeln.
Super! Wenn ich diese Website nicht hätte, wäre ich ganz alleine mit diesen Problemen.
Mole
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:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Sabine S » Samstag, 25.02.17, 14:05

Hallo Mole 25 !
Seit gestern habe ich auch Schwindel und Brain-Zaps. Von wegen, laut Ärzte, soll es das ja gar nicht geben. Anscheint, bilden sich nur tausende von Menschen, dass ein. Wie lange gehen jetzt schon Deine Nebenwirkungen ? Ich hoffe das diese Sch :censored: mal bald aufhört.
Schönes Wochenende, Sabine S
Zuletzt geändert von LinLina am Samstag, 25.02.17, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Angst und Panikatacken
2006 Venlafaxin 150 mg ca. 2 Jahre alles gut
2008 runter auf 75 mg alles gut
Anfang 2016 runter auf 37,5 mg gereizt und genervt von der Umwelt und allem
August 2016 Arzt sagt gleich wieder hoch auf 75 mg jetzt fangen sämtl. Symtome an
August 2016 Arzt sagt auf 112,5 mg ganz schlimm komme ins Krankenhaus
gleich auf 150 mg rauf 5 Wochen Angst und Panik weg aber schlimme körpl. Symtome
31.10.2016 runter auf 125 mg unverändert
05.11.2016 runter auf 112,5 mg unverändert
09.11.2016 runter auf 75 mg unverändert
27.11.2016 runter auf 50 mg etwas besser
25.12.2016 runter auf 37,5 mg wieder etwas besser
22.01.2017 runter auf 25 mg Herzkrämpfe, leichte Panik, Wutanfälle, Heulattacken, Magenkrämpfe, Zittern, innere Unruhe
seit einigen Tagen geht es mir besser daher weiter runter auf 12,5 mg
14.02.2017 auf 12,5 mg
23.02.2017 auf NULL geschafft, nach dem 2.Tag schon Schwindel und Brain-Zaps
17.03.2017 immer noch auf NULL, Schwindel weg und Brain-Zaps besser, aber tierische Bauch- und Rückenschmerzen, schnell am heulen
01.04.2019 seit einem Monat auf NULL mg und meine Angst- und Panikattacken sind wieder da

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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Mole25 » Samstag, 25.02.17, 16:30

Hi Sabine,

seit ca. 3-4 Wochen. Manchmal hat man gute Tage, manchmal schlecht. Am besten ist es, wenn ich mich bewege und zwar 6-7 Std. Gartenarbeit, Bauchtanz, Putzen, Nordic Walking .... und jeden Tag eine Aufgabe.
Auf der Couch später mit einem spannenden Film oder Buch. Aromatherapie - Öle auf das Kopfkissen im Bett einreiben. Sorge für Geborgenheit in deinem Schlafzimmer. Baldrian mit 700mg sorgt für 7-8 Std Schlaf.
Ich habe gesehen, dass du von 12,5 auf NULL reduziert hast. Hier auf dieser Website empfiehlt man, langsamer auszuschleichen.

Wir schaffen es!!!!!!! Auch meine Panikattacken werden kurzer.

Mole
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11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
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Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
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26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von LenaLena » Samstag, 02.12.17, 11:47

Hallihallo,

ich füge hier auch mal meine Erfahrungen ein, wobei sie sich mit euren sehr decken.
Ich bin ja erst jahrelang vom Hausarzt behandelt worden, was ich grundsätzlich falsch finde, allerdings weiß ich mittlerweile auch, dass die Fachärzte für Psychiatrie nichts besser wissen als ein Hausarzt, oft sogar weniger, weil sie mehr unter dem Einfluss der Pharma stehen bei diesem Thema.
Der Hausarzt bildet sich leider nicht viel weiter und gab mir Paroxetin ohne Zusatzinformation, außer, dass es die Angstattacken löst. Immerhin sagte er was von Ein- und Ausschleichen in 5mg-Schritten, besser als nichts, auch wenn das bei mir nicht funktioniert, sondern im Chaos geendet hat.
Die Psychiaterin sagte mir nach fast 7 Jahren Paroxetin-Einnahme, dass ich zu Escitalopram wechseln sollte, das sei "sanfter", Paroxetin sei nicht die beste Wahl (sie hatte wohl schon von den Problemen damit gehört). Ein- und Ausschleichen in 5mg-Schritten erklärte auch sie mir. Bei meiner Schilderung von Entzugssymptomen (auch bei Aufdosierung!) lächelte sie nur milde. Ich sollte mir wohl dumm und unwissend vorkommen, ich bin ja die kranke Patientin, die sich das einbildet. So kam es bei mir an.

Als nach dem Absetzen des Esci das Entzugssyndrom mit voller Wucht einsetzte, erzählte sie mir auch sofort, dass meine Krankheit wieder da sei und ich bitte unbedingt wieder Tabletten nehmen sollte. Als ich fragte, ob das denn die Lösung sei, dass ich die Tabletten jetzt lebenslang nehme, sagte sie: „Wahrscheinlich. Es gibt einfach Menschen, denen geht es ganz ohne nicht gut.“
Ja, das hat sie in ihren Erfahrungen ganz richtig erkannt, aber hat sie auch schon mal überlegt WIESO??

Mir gehts wie euch, ich bin unfassbar wütend und auch traumatisiert. Ich wollte nie so jemand werden, der Ärzten nicht traut, aber die Ärzte haben mich dazu gemacht.

Zum Thema Kinderwunsch: Die Psychiaterin riet mir auf Nachfrage, dass ich sehr wohl unter einer "niedrigen" Dosierung Escitalopram (damit waren 10mg gemeint, wenns nicht geht auch 15 oder 20) schwanger werden dürfte. Das sei gar kein Problem. Auf meinen Einwand hin, dass das Kind ja dann nach der Geburt einen Entzug hätte, meinte sie: Auf jeden Fall stillen, dann ist das nicht so schlimm. (Aha, den Entzug erkannte sie damit aber indirekt an!?)
Da ich selbst Entzugserfahrungen gemacht habe, war für mich völlig klar, dass ich diese Symptome keinem unschuldigen Baby antun kann. Nie und nimmer, das könnte ich nicht verantworten!!
Ich will niemandem auf den Schlips treten, der (oder besser die) es so gemacht hat, denn ich weiß ja, wie das mit Abhängigkeit und Co ist und dass man dann oft keine andere Wahl hat. Aber ich hätte es nicht gekonnt und mir daher auch bisher den Kinderwunsch verkniffen. In meinem Zustand könnte ich sowieso keine Verantwortung für ein Kind übernehmen, auch jetzt auf Null im Entzug nicht.

EDIT: Arianrhod hat oben den Link zu embryotox eingefügt, wo ich gerade aus Neugier mein Medikament eingegeben habe. Ich bin komplett schockiert. Geringe Rate, aber doch: Fehlbildungen und Herzfehlbildungen, und dann : "Anpassungsstörungen" nach der Geburt (Überregbarkeit, Tremor, erhöhter Muskeltonus, Trinkstörungen, Atemnotsyndrom, Hypoglykämie, auffälliges Schlafverhalten mit vermehrten Schreckreaktionen und verlängerten REM-Phasen, sowie eine verringerte Variabilität an Verhaltensmustern..)
Anpassungsstörungen? Für wie dumm halten die uns?? Das ist, also würde ich zu einem Monster "Kätzchen" sagen...
Trotzdem wird auch auf dieser Seite empfohlen, mit dem "stabil eingestellten Medikament" schwanger zu werden. Das Thema macht mich fertig...
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Flummi
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Flummi » Samstag, 02.12.17, 16:10

Hallo Lena,
Ich bin auch nicht überzeugt von embryotox. Das ganze kommt informativ daher, will aber letztlich, dass jede weiter ihre Medikamente nimmt. Ich finde das gegenüber den kindern auch nicht verantwortungsbewusst, was diese Seite empfiehlt. Letztlich dürfen die keine Experimente an Schwangeren machen und bauen drauf, dass Schwangere ihre Erfahrungen mitteilen, nur um dann wieder Medikamente zu empfehlen.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob mir diese Seite etwas gebracht hat, ausser, dass ich meinen Kind keine "anpassungsstörungen" zumuten möchte und daher ausschleiche und dass ich bei embryotox das Gefühl habe, die Fachwelt wie Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern kann sich damit einen persilschein abholen, Schwangeren Psychopharmaka und andere harte Medikamente zu verschreiben oder kein schlechtes Gewissen zu haben, dieses nahezulegen .
tut mir leid, klingt vielleicht etwas negativ. Oder auch einfach nur realistisch.
lg
Claudia
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von traubensaft1988 » Samstag, 02.12.17, 18:11

:group: Hey

4 Wochen Valdoxan musste ich wegen heftige Ausschlag absetzen (Wo die Psychiaterin niemanden glauben wollte das es von dem Medi kam)

Ich hatte danach GROße Probleme das ich mich freiwillig auf die Station gelegt hätte wenn die mich nicht wieder weg geschickt hätten und nicht drauf gekommen sind das es daher ist. Da der Psychiater ein Ausländer war und mich falsch verstanden hat und nen Fehlerhaften Bericht geschrieben hat. :evil:

Der EINZIGE der meinte es könnten Absetzsymtome sein war der nette Arzt vom "Barmer Teledoc" der meinte sofort kann sehr gut sein und das ist alles andere als schön
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ab 10.11.2017 Atosil 25mg (Promethazinhydrochlorid) - Bei Bedarf nehmen
10.11-30.11 Dominal Forte 40 (abends)
30.11. Mirtazapin 15mg Abends - Nachmittag eine Atosil genommen
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03.12 Alle Antidepressiva abgesetzt
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von LenaLena » Montag, 11.12.17, 12:54

claudiaef hat geschrieben: Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob mir diese Seite etwas gebracht hat, ausser, dass ich meinen Kind keine "anpassungsstörungen" zumuten möchte und daher ausschleiche
Claudia
Sehe (und mache) ich genauso :)
Ich verurteile niemanden, der es anders macht/gemacht hat, vermutlich eh auf den Rat der ach so wohlmeindenden Ärzte und ihrer Rückendeckung, der Pharmaindustrie (sorry wenn ich verbittert klinge, aber nach meinen Erfahrungen bin ich es), aber ich könnte das nicht. Wäre ich nicht vom Escitalopram losgekommen, hätte es bei mir keine Kinder gegeben, Punkt. Das habe ich auch meinem Mann so gesagt.
Ich kann doch diese schlimmen Zustände, die ich selbst kaum aushalte, einem unschuldigen Kind nicht zumuten.

LG Lena
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Arianrhod » Montag, 11.12.17, 16:47

claudiaef hat geschrieben:Geringe Rate, aber doch: Fehlbildungen und Herzfehlbildungen, und dann : "Anpassungsstörungen" nach der Geburt (Überregbarkeit, Tremor, erhöhter Muskeltonus, Trinkstörungen, Atemnotsyndrom, Hypoglykämie, auffälliges Schlafverhalten mit vermehrten Schreckreaktionen und verlängerten REM-Phasen, sowie eine verringerte Variabilität an Verhaltensmustern..)
wenn ich so etwas lese, dann ist das für mich ein: "NEIN!"
Das ist nichts, was ich bewusst einem Baby antue.
claudiaef hat geschrieben:Ich bin auch nicht überzeugt von embryotox. Das ganze kommt informativ daher, will aber letztlich, dass jede weiter ihre Medikamente nimmt. Ich finde das gegenüber den kindern auch nicht verantwortungsbewusst, was diese Seite empfiehlt.
Ihr dürft nicht vergessen, dass auch Frauen auf die Seite gucken, die schon schwanger sind und befürchten, wegen medizinischer Indikation abtreiben zu müssen. Die sind natürlich wieder beruhigt, wenn sie lesen: "Mein Kind kommt nicht schwergeschädigt auf die Welt.", und ein AD ist kein Abtreibungsgrund. Völlig kopflos absetzen muss die Schwangere auch nicht.

liebe Grüße Arian
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von LenaLena » Montag, 11.12.17, 23:24

Hallo Arian,

ich versteh da schon auch die andere Seite. Es kann ja bspw. passieren, dass man AD einnimmt und ungeplant schwanger wird. Ja, dann ist das halt so. Und wie du richtig sagst, schwanger und dann kopflos absetzen, das ist noch fahrlässiger.
Und ich bezweifle auch nicht, dass eine Frau, die einfach nichts vom Absetzsyndrom weiß und deshalb einfach nicht von den Medikamenten loskommt, doch einen großen Kinderwunsch haben kann und sich dafür entscheidet - einfach, weil sie keinen Ausweg mehr sieht. Traurig, aber wahr.
Ich persönlich hätte mich eben dennoch anders entschieden. Aber wenn ich zB ungeplant schwanger geworden wäre in den letzten 10 Jahren, hätt ich auch nichts dagegen tun können und wäre unvermutet in dieser Situation gelandet (aber eben nicht bewusst - bewusst tue ich das nicht).
Deshalb verurteile ich niemanden.
Mir ist das auch wichtig hier nochmal zu schreiben, das Forum ist ja doch öffentlich und ich möchte niemanden schlecht machen, der anders entschieden hat.

LG Lena


Dennoch:
"Studien konnten mittlerweile Herzprobleme des Fötus nachweisen, wenn die Mutter während des ersten Trimesters der Schwangerschaft SSRI eingenommen hat und trotzdem nimmt eine von vier Frauen, die schwanger werden wollen, Antidepressiva." (Anm.: in den USA)
Quelle: my-free-mind.at/alternativen-zu-antidepressiva-ratschlaege-einer-pharmazeutin/
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Murmeline » Montag, 25.12.17, 19:22

Mayborr, dein Beitrag ist hier viewtopic.php?p=222952#p222952 bitte schreibe dort weiter, danke!
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Mole25 » Mittwoch, 28.02.18, 0:12

Hi All,

wollte nur wissen, ob man eine Liste von Ärzten in Deutschland haben, die wohl diese Problematik kennen und einem durch einen Entzug begleitet.
2.Frage: kann oder darf man so eine Liste bekanntgeben und somit diese Ärzte empfehlen?
Ich war bereit bei einem Therepeut und 2 Fach-Ärzten gewesen - sie haben keine Ahnung.
Wieder alleine mit der Problematik!!
LG Mole
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 28.02.18, 3:02

Hallo Mole,

Das Team hat eine kleine Liste. Diese Ärzte haben sich laut der einzelnen Mitglieder offen gegenüber langfristigem Absetzen gezeigt und erkennen Problematiken an. Das bedeutet nicht, dass sie Entzug verstehen, wie es in Betroffenengruppen gemacht wird. :(
Veröffentlicht wird die Liste nicht, wenn du mir deine PLZ schickst, kann ich mal schauen.

Grüße, Murmeline
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Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

lionel
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Re: Reaktionen von "Fachmenschen" zum Thema Absetzsyndrom?

Beitrag von lionel » Donnerstag, 22.03.18, 13:30

Hallöchen,

ich habe vor zwei Monaten mit meiner Psychiaterin über absetzen geredet und sie hat gemeint, dass ich so stabil wirke, dass ich ruhig runtergehen kann. Allerdings glaub ich nicht, dass sie meine Symptome ernst nehmen wird.
Sie hat schon beim rauf dosieren gemeint, dass alles psychosomatisch ist und es wurde mein Benzo erhöht :/

Wie es mir letzten November schlechter ging hat sie gemeint ich soll von 50mg auf 75mg erhöhen und hat beigefügt, dass 100mg besser wären. Ich hab die Verdoppelung abgelehnt und sie meinte zu mir ich sei immer so übervorsichtig. Ich befürchte, das sie meine jetzigen Absetzsymptome wieder runterspielt. Ich sehe sie in 2 Wochen und bin dann fast 1 Monat auf 50mg (davor 75mg).

Diese gedankenlose Empfehlung zum rauf dosieren regt mich noch immer auf, dass sind ja keine Zuckerln!

Liebe Grüße,
Noel
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Anfang 2017:
Angstzustände, Schlafstörungen, Depression, Panikattacken.
März 2017:
Von meiner Psychiaterin verschrieben und genommen ab 10. März:
15mg Praxiten (Benzo) 2mal
25mg Sertralin für eine Woche...danach auch 50mg hochdosiert.
NW: große nicht aushaltbare Anspannung in der Nacht, Kopfschmerzen, starke Verspannung beim Genick und Hals, psychosomatische Symptome (Zuckendes Auge, Sprachstörungen, Verkrampfung der linken Gesichtshälfte, Muskeltonus links nicht kontrollierbar, Schwierigkeiten zu stehen.

Ab Ende März: Aufentahlt in der Psychiatrie, 6 Wochen. Benzo wird innerhalb von 2 Wochen abgesetzt und nur noch bei Bedarf, Lyrica wird eindosiert, täglich um 25mg mehr bis zu 200mg und etwas später auf 300mg.

Ab Mai: 50mg Sertralin und 300mg Lyrica und bei Bedarf 15mg Oxazepam

Ab November 2017: 75mg Sertralin und 300mg Lyrica
NW: Einschlafprobleme, lebhafte Träume und Nachtschweiß
Libido kaum vorhanden...

10.3.18: weniger 25mg Sertralin, nun 50mg
NW: sehr trockener Hals -> Halsschmerzen, trockene Lippen, Nase und Augen; Muskelschmerzen am Rücken, sehr lebhafte Träume, dazwischen Kopfschmerzen und Verspannungen beim Hals.

28.3.18: etwas mehr Angstzustände, aber noch im Rahmen, Halsschmerzen und Trockenheit viel besser, Nachtschweiß ubd lebhafte Träume weiterhin vorhanden...

Sertralin wird erstmals nicht weiter abgesetzt!

10.6.18: Lyrica 125-0-150 (25mg am Vm reduziert)
NW: Muskelschmerzen, Darmprobleme und Schmerzen, Verspannungen.

9.7.18: Lyrica 100-0-150 (25mg am Vm reduziert)

Nahrungsergänzungsmittel
Vitamin D3 40.000 i.E. pro Woche, Mönchspfeffer 20mg/Tag, Magnesium 150mg/Tag und Vitamin K2 100mg/Tag

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