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Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Freitag, 06.04.18, 13:36

Liebe Katharina,

danke Dir für Deine Nachricht und Empfehlungen.

Es ist klar, daß man nicht 35 Wochen in einer Klinik (oder Privatklinik) verbringen kann und zuhause hat man natürlich auch die Kontrolle über das Diazepam und die Einnahme. Bei mir z.B. morgens seit Jahren !!! immer 3 oder 4 Uhr morgens heftige Panikattacke/ Hyperventilation. Kopf bläst sich auf wie Ballon als wenn alle Adern platzen und Suchtdruck.

Nehme dann gleich eine Dia, die schon bereit liegt und muß aufpassen nicht umzufallen. Dann wieder ins Bett, Atemübungen und Colon Massage. Dann kann man die Uhr danach stellen: zuerst kommt Benzo Belly, dann Übelkeit und Brechreiz (ohne was gegessen zu haben).

Ich setze ja nach Ashton ab aber jetzt bei 25 mg geht es nicht weiter, schaffe keine Reduzierung mehr alleine, das ist das Problem. :frust:

Das mit der Nahrung macht mir sehr zu schaffen, bin bald ein Skelett. Der große Unterschied zwischen uns Beiden ist, daß Du z.B. Pizza, etc. essen kannst. Ich habe immer tolle Menüs gekocht und mit Genuss gegessen. Essen ist Lebensqualität !!! Und wenn das Einem genommen wird ist das bitter und deprimierend.

Habe öfter spez.Joghurt aus Reformhaus gegessen = Darmkrämpfe und übel
Abführzäpfchen für Kinder (Glycerol) genommen = Höllenschmerzen aber sonst nichts

Habe schon viel Geld ausgegeben bei Heilpraktikern wegen Darm/Ernährung. Geldverschwendung !! Bei den Empfehlungen werden nie meine Gallensteine berücksichtigt und viele „harmlose“ Sachen können eine Gallenkolik auslösen. Hatte schon eine Kolik zuhause gehabt, vielen Dank, möchte ich nicht noch einmal erleben.

Stress versuche ich zu vermeiden (z.B. Telefone aus,etc.) aber es kommen doch immer Dinge (Post, Staubsauger kaputt, etc). Dann muß man wirklich auf eine einsame Insel wie Robinson Crusoe ziehen anders geht es nicht.

Ich hoffe, Du verstehst was ich meine, deshalb bin ich ja so verzweifelt. :cry:

Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
Absetz-Pause (zuviele Belastungen/Trigger derzeit)
Agoraphobie neu dazugekommen


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
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Katharina
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Katharina » Freitag, 06.04.18, 18:55

Liebe Anke,

ich glaube ich verstehe das schon -

ich warte....
auf die Möglichkeit Pizza essen zu mögen und zu können.
Auf Spagetti aglio olio. usw.

Zur Zeit muss ich essen und mache alles, um den Zeitpunkt heraus zu schieben.

ich würde nichts essen wenn das möglich wäre.
Ich kann es nicht einmal riechen.

ich hoffe mal Lust zu haben, auf irgendwas
und es dann zu vertragen,

bei mir hat sich einfach alles derart eingeschränkt
was bleibt mir da über -

ich wűsste es nicht, Anke.

(Ich hatte Koliken, ich kenne das und meine es sind wohl mit die schlimmsten Schmerzen, daraufhin =Bauchspeicheldrüsenentzündung/Notaufnahme,
danach sofort Galle raus.)

Glycerol macht Krämpfe und wie
auch die für Säuglinge.

Glaubt kaum jemand, ich weiß, wie vieles andere auch oft nicht geglaubt wird .

Lecocarbon Zäpfchen hingegen, nicht.
Auch kein Akutstuhlgang mit Ohnmacht auf der Toilette.

Gemeinerweise nicht frei verkäuflich.
kein Krampf, kein Pressen
das könnte ich nicht mehr ertragen
und diese Ohnmacht in der Situation auch nicht.

wäre das nicht so bzw anders, könnte ich alle 4 Wochen das EndDarm Zentrum aufsuchen, wie gehabt. -

Ich hatte für mich
nach x - Versuchen
nachdem die Ärzte sagten, sie werden das nicht absetzen können, die Psychofarmaka

noch zwei Pläne mit diesen Medikamenten:

A.) Ashton Manual

oder

B.) normale Entzug -Station im
normalen KH,
wie jeder andere auch.

Ich habe zur Zeit keine Wahl
außer Schritt für Schritt zu gehen.

Es ist eine harte Zeit, glaub nicht ich möchte nicht manchmal schlicht ausflippen.

Zu Beginn, das hatten wir so abgesprochen
wollte mich der mir die
Medikamente verordnende Arzt einmal pro Woche und dann 14tägig sehen.

Das war ok, denn er kannte die Ashton Methode nicht,

wie sollte er gerade stehen und mir diese lange Zeit Diazepam verordnen,
was wenn die Kasse fragt?

liebe Grüße,

Katharina
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 11.06.18, 9:05

Hallo, liebe Foris, :group:

nehme mir derzeit eine Forum-Auszeit, habe keine Kraft mehr zu schreiben oder Rat und Hilfestellung Euch zu geben, das tut mir sehr leid. :(

Meine Angst/Panikstörung (Grunderkrankung) hat sich massiv verstärkt und ist auch nicht mit der ½ Diazepam am Morgen (4 Uhr) in den Griff zu bekommen und die heftige Hyperventilation auch nicht mit Atemübungen.

Nahrungsunverträglichkeiten werden immer schlimmer, bin nur noch Skelett mit riesigem Blähbauch. Lebe nur noch von Schokolade und Haferflocken. Nach Kartoffeln, Gemüse, Schonkost bekomme ich Darmkrämpfe/Übelkeit.

Bin bettlägerig seit Monaten und habe die Wohnung seit über 3 Monaten nicht verlassen, schaffe es nicht zu laufen und bekomme dazu auch noch Darmkrämpfe wenn ich aufrecht stehe. Die Darmprobleme sind schon seit 2 Jahren (Reizdarm Diagnose) und jetzt Schmerzen jeden Tag die kaum auszuhalten sind.

Dies hängt sicherlich mit der Reduzierung zusammen, nach jedem Absetzschritt wurden die Symptome stärker. Aufdosierung zwischendurch hat auch nichts gebracht. Habe extreme Angst vor Arzt und Krankenhaus und was soll es nützen ? Sie haben doch sowieso keine Ahnung mit Benzo Entzug und die Zusammenhänge.

Hatte mir vor 6 Wochen private Auszeit genommen (ist jetzt zuende) und Bruder, Freunde gemailt, daß ich mir Auszeit nehme um zu regenerieren. Keine mails, kein Telefon. Dies hat leider auch nicht den Erfolg gebracht, den ich mir erhofft hatte.

Hatte immer mittelgradige Depressionen (laut Psychiater,Therapeuten) und jetzt habe jetzt schwere Depressionen. :cry:

Liebe PN Freundinnen/Freunde: ich danke Euch herzlich für den Trost und die lieben PNs in der Vergangenheit. Bitte habt Verständnis, daß ich jetzt nicht mehr schreiben kann und Euch zur Seite stehen kann.

Was habe ich nur getan am 25.6.2014 mit der 1. Tablette Alprazolam !! Ich habe mein Leben und das Leben von meinem Mann zerstört und unsere gemeinsame, glückliche Zukunft die wir uns ausgemalt hatten in Rente.

Weiß nicht, wie es weitergeht. :cry:

Ich wünsche Euch Allen, den Vielen hier im Forum, die jeden Tag kämpfen und leiden unter diesem :censored: zeug das Allerbeste und daß Ihr es schafft.

Alles Gute :group:
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von lunetta » Montag, 11.06.18, 11:29

Liebe Anke!

Es tut mir leid dass es dir so schlecht geht!!!

Nimm dir jede Zeit der Welt die du brauchst!

Alles Liebe und Gute! LG
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von stubi » Donnerstag, 14.06.18, 10:32

Liebe Anke, :hug:

ich kann dich so gut verstehen, es geht mir ähnlich.

Alles gute für dich und ich hoffe für uns alle, dass alles wieder gut werden wird.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 17.06.18, 9:47

Liebe Anke,

es tut mir leid, dass es so schwierig ist. :( Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe sehr, dass es in absehbarer Zeit auch wieder Veränderungen gibt. Niemand sollte so leiden müssen.

Grüße, Murmeline
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 17.06.18, 15:08

Liebe Murmeline,

vielen Dank für Deine liebe Nachricht und guten Wünsche.

Leider geht es mir immer schlechter, ist kein Leben und kein Sterben :cry:

Habe gestern Diazepam reduziert um 2 mg (10 % von 20 mg) und ich weiß ja, nach jedem Absetzschritt geht es mir erstmal schlecht. Kaum geschlafen und um 4 Uhr früh dann Gefühl wie Schlaganfall: starke Schmerzen linke Kopfseite, heftige Sehstörungen. Dazu dann Durchfall, Darmkrämpfe und das übliche wie jeden Morgen: Panikattacke/Hyperventilation, Kopf fühlt sich an als wenn er platzt, total durchgeschwitzt, Horror-Albträume, etc.

Prof.Ashton hat ja 2 Tabellen: einmal Absetzen wenn man vorher Alprazolam genommen hat (so wie ich) und einmal Tabelle Absetzen von 40 mg Diazepam. Die eine Tabelle besagt: 2 mg Absetzschritt, die Andere 1 mg. Aber das ist ja nicht in Stein gemeißelt...

Ich hoffe, es wird Morgen besser, die letzten Male hat das ZNS sich stabilisiert am 3. Tag. Würde ungerne wieder aufdosieren, da mein Körper so vergiftet ist: kann kaum noch was essen, Hautausschlag im Bereich Pankreas und Leber immer schlimmer, etc.

Kann auch nicht zum Arzt gehen, extreme Ängste. Habe die Wohnung seit nunmehr 4 Monaten nicht verlassen aber werde nächste Woche einen Versuch starten mit Gehstock die 4 Stockwerke runtergehen. Durch das ständige Liegen geht es allen Organen ja schlechter, nicht nur dem Darm und der Muskelabbau wird immer schlimmer.

LG
Anke
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3.August 2017 =37,5 mg
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6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
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16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von sigli » Sonntag, 17.06.18, 16:21

Liebe Anke,

es tut mir in der Seele weh, wie du so leidest. Ich wünschte, ich könnte dir helfen.

Ich möchte dir nur eines da lassen: bitte setze ab sofort nicht mehr als 10 % deiner letzten Dosis ab. Die 2 mg sind ja jetzt genau richtig gewesen bei 20 mg. Du solltest höchsten noch einmal 2 mg, besser dann 1,5 mg, absetzen, wenn du den nächsten Schritt angehst.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du das alles schaffst und dass es dir vor allem irgendwann mal besser geht.

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2.4.2018: Diazepam: 0 mg
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 17.06.18, 19:40

Liebe Sigli,

vielen Dank für Deine liebe Nachricht und Dein Mitgefühl hat mich sehr berührt.

Danke Dir für Deinen Rat mit dem Absetzen.

Bin völlig verzweifelt und habe große Angst. :cry: Ich habe Angst, daß ich meinen runden Geburtstag im August nicht mehr erleben werde. Ich weiß, das klingt vielleicht melodramatisch, vielleicht kommt auch meine Angststörung wieder durch.

Man kann ja auch an gebrochenem Herzen sterben, das ist ja inzwischen erwiesen.

Ob ich meinen Körper so geschädigt habe (habe gerade wieder heftige Darmkrämpfe und Brechreiz) durch die Hochdosis Einnahme ? Habe Angst zu sterben. :(

Hat einer von Euch auch schon einmal dieses Gefühl gehabt oder dreht mein ZNS jetzt völlig durch ?

Ich danke Dir für Deine lieben Wünsche und wünsche Dir auch alles Liebe und Gute.

Liebe Grüsse
Anke
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.06.18, 20:56

Hallo Anke, :)

das Gefühl abgrundtiefer Hoffnungslosigkeit ist leider selbst bei vielen Betroffenen ein eigenes Symptom des Entzugs - das heißt es ist sehr schwer dagegen anzugehen.
Man fühlst sich so derart unverstanden, verzweifelt und zerschlissen, dass es unmöglich ist einen Lichtstrahl zu sehen. Selbst ein Lottogewinn von 20 Millionen Euro würde da keine Freude auslösen können :(.

Ich wünschte ich könnte helfen, aber ich kann dich nur durch Trost und Aufmunterung unterstützen.
Ich bin mir ganz sicher, dass du deinen Geburtstag erleben wirst - aber es ist vermutlich kein ungetrübter Geburtstag. Es ist einfach nur unsäglich schwer und hart, so ein Entzug.
Ein echter Kampf :sports: .

Aber du kannst es schaffen! :fly:

Ich schicke dir ganz viele mitfühlende Grüße
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Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von lunetta » Sonntag, 17.06.18, 21:48

Liebe Anke!

Ich weiß gar nicht was ich dir sagen könnte, was dir Trost spendet....

Nur dass ich dir eine Portion Kraft, Mut und Liebe schicke!

GLG!
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 18.06.18, 5:42

Liebe Jamie, lunetta, Murmeline und alle anderen Foris die mir auch über PN geschrieben haben, :group:

ich danke Euch sehr für Euren Trost und mutmachenden Worte in dieser schweren Zeit im Moment.

Ich war auch immer sicher, daß ich es schaffen werde aber derzeit ist mir alles zuviel. Habe im privaten Bereich auch einen heftigen Trigger, der sicherlich mit reinspielt. Das Kopfkino spielt einfach verrückt und die Grunderkrankung Angststörung kommt wieder hervor.

Kann jetzt leider nicht die richtigen Worte finden, habe wieder kaum geschlafen letzte Nacht. :(

Aber ich weiß, daß Ihr mich versteht auch ohne viele Worte und ich danke Allen im Forum für Eure Hilfe. :group:

Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute.
Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
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Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
Absetz-Pause (zuviele Belastungen/Trigger derzeit)
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Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Muryell » Samstag, 14.07.18, 16:04

Liebe Anke,

mir kamen die Tränen, als ich Deine Geschichte in Gioias Thread gelesen habe.

Ich versuche meine Geschichte kurzzufassen.

Ich nehme an, dass meine Leistungsfähigkeit durch die Wechseljahre nachgelassen hat. Dadurch kam es im Februar 2015 zu einer starken Erschöpfung mit Panikattacken. Ich wusste nicht, was diese Attacken waren. Ich war deshalb dreimal im KH und habe dort Lorazepam bekommen. Der Arzt sagte mir, beim nächsten Mal sollte ich in die psychiatrische Ambulanz gehen. Das habe ich auch gemacht. Dort hat mir der Arzt Promethazin gegeben. Atosil, hiess es. Dadurch wurde ich zwar ruhiger in den ersten Stunden, aber mein Allgemeinzustand hat sich massiv verschlechtert. Die Panikattacken wurden stärker und länger.

Das alles kann ich heute so deutlich sehen, weil ich in den drei Jahren leider viel Erfahrung gesammelt habe.

Ich muss dazu sagen, dass ich alle Medikamente sehr schlecht vertrage. Ich habe einmal Ibuprofen 400 genommen und war zwei Tage bettlägerig mit extremer Schwäche.

Der Arzt in der psychiatrischen Ambulanz sagte mir, ich könnte Promethazin problemlos nehmen, das beruhige wie Tavor, mache aber nicht abhängig, das sei ein Antistaminikum (das stimmt).

Bei meiner letzten Krise (drei Monate nach dem Absetzen von Paroxetin) habe ich wieder Promethazin genommen. Mir war es noch nicht klar, dass damit das ganze Übel angefangen hatte.

Die Wirkung ist bei mir die folgende: ich werde ruhiger für vielleicht zwei, drei Stunden. Dann kommt das große Leiden, Angst, Unwohlsein, Unruhe. Diese Gefühle bleiben.

Ein anderes Forumsmitglied, Dane, hat auch Atosil genommen und dann ebenfalls feststellen müssen, dass er das nicht verträgt. Schau mal über die Suchtfunktion. Das habe ich im Kopf, weil er die gleichen Medikamente wie ich genommen hat (Paroxetin und Promethazin). Er war schon lange nicht im Forum, seine letzte Meldung in der Signatur ist, dass er sich auf dem aufsteigenden Ast befindet. :D Das lese ich immer wieder gerne.

Wir werden es auch schaffen.

Alles Gute

Muryell
P.S.: Das habe ich in Danes Signatur gefunden:

„Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung :!:
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Samstag, 14.07.18, 16:38

Liebe Muryell,

ich danke Dir herzlich für Deine Empathie und Deine Nachricht.

Ich wollte noch etwas dazu schreiben aber mir fehlt jetzt die Kraft und bekomme wieder Darmkrämpfe und werde mich gleich hinlegen.

Ich wollte das Promathezin nehmen weil es gegen Übelkeit und Brechreiz ist aber dann hatte ich den Beipackzettel gelesen und es könnte zu einer Gallenkolik kommen (hatte schon eine). Früher war ich so unbedarft und habe den Beipackzettel nicht gelesen und habe es vertragen, bei Krisen/Belastungen 1 oder 2 Tabletten genommen, dann wieder weggelassen ohne Probleme.

Werde Morgen mal bei Dane reinlesen.

Zu den Ibu,etc. wollte ich Dir auch noch was schreiben. Hoffe, es geht mir Morgen etwas besser und kann Dir antworten.

Alles Gute wünsche ich Dir
und liebe Grüsse
Anke
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Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
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1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
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Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Nature » Samstag, 14.07.18, 20:10

Hallo ,liebe Anke .

Ich habe gerade deinen Beitrag erst gefunden, wir hatten ja schon in meinem geschrieben ,es tut mir sehr leid das es dir gerade wirklich so schlecht geht.
Ich drücke dich ganz ganz fest.
Ich hatte ja in meinem Beitrag schon geschrieben ,wären Chakes Vieleicht eine möglichkeit, wenn du kaum essen kannst .
Wirst du mit Sicherheit auch einige Magelerscheinungen habe.
Oder nimmst du etwas wie Nahrungsergänzungsmittel.
Ich kann nur von mir reden ,ich hatte ja in meiner Schwangerschaft hyperemesis in einer ganz heftigen Form.
Ich war kaum in der Lage ein Schritt zu machen ich mußte mich ständig übergeben und habe meinen Sohn mit gerade noch 39 kg gebohren, vieleicht hast du auch die Möglichkeit das dich jemand zum Arzt begleitet oder dich in eine Klinik bringt.
Nicht für einen Entzug sondern damit du infusionen bekommst um deinen Wasserhaushalt und Vitamin mangel auszugleichen.
Vielleicht geht es dir dann schon ein wenig besser.
Lg
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2012 nach dem Unfall Diazepam Ratiopharm Tropfen und mirtrazipin unregelmäßig
2013 ohne Probleme abgesetzt beides.

Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
Versucht den Entzug aufzufangen mit promethazin immer bei Bedarf und Baldrian.
Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
Diazepam Ratiopharm wieder eingeschlichen
Ca 8×8×8 Tropfen
Und 15 Tropfen Promethazin wieder nur Abends.
Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
Von da an 4× 4 Diazepam und 10 mg doxipin erst mal kein Promethazin.
Am 17.3.2018 4×4 Diazepam Ratiopharm
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28.08.2018 3 mg Diazepam 14 mg Promethazin um so niedriger ich komme um so schwere wird es ,aufgegeben gibt es nicht
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Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt

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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von carlotta » Samstag, 14.07.18, 20:11

Hallo Ihr,

nur kurz zum Promethazin: Es stimmt, dass es stark antihistaminerg wirkt, es wirkt jedoch auch auf andere Botenstoffe und ist auch ein niederpotentes NL. Es hat zudem - wie alle PP - körperliches Abhängigkeitspotenzial. Wenn man es nur wenige Male am Stück nimmt, fällt das sicher nicht so ins Gewicht (inwieweit und wie schnell körperliche Abhängigkeit entsteht, ist ja auch immer individuell unterschiedlich); es gibt jedoch immer wieder Betroffene, die arge Probleme haben, vom Promethazin loszukommen.

Übrigens haben auch die alten Antihistaminika körperliches Abhängigkeitspotenzial.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 15.07.18, 16:18

Liebe Muryell,

ich wollte Dir ja heute etwas ausführlicher schreiben und auch zu Deiner Geschichte und Erfahrungen.

Ich hatte heute Nacht einen psychischen Zusammenbruch mit schlimmen Depressionen und weine ständig. (Trigger im privaten Umfeld)

Ich versuche meine Dosis zu halten, werde gleich zu Bett gehen auch wenn es sehr früh ist, vielleicht geht es mir Morgen etwas besser.

Ich werde Dir auf jeden Fall schreiben sobald ich mich etwas stabilisiert habe, zittere und weine noch. :(

Liebe Grüsse
Anke
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4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
Absetz-Pause (zuviele Belastungen/Trigger derzeit)
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Erkrankungen verursacht durch Benzos:
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Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
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Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 15.07.18, 16:29

Hallo, liebe Nature,

ich danke Dir für Deine Nachricht von gestern Abend und danke Dir für Dein Mitgefühl und daß Du Dir Gedanken gemacht hast mir zu helfen.

Ich kann jetzt leider nicht so viel schreiben. Hatte letzte Nacht einen psychischen Zusammenbruch mit schlimmen Depressionen und kann nicht aufhören zu weinen (Trigger im privaten Umfeld). :cry:

Eine Mangelernährung habe ich mit Sicherheit, heute konnte ich nichts essen außer Schokolade, Hals war wie zugeschnürt.

Was meinst Du mit Shakes ? Proteinshakes ? Woraus bestehen die Shakes ? Obst vertrage ich ja leider nicht.

Danke für Deinen Vorschlag mit den Infusionen. Wasserhaushalt ist o.k. bei mir, trinke 2-3 Liter Wasser am Tag. Werde mir Deinen Vorschlag mal überlegen sobald ich wieder einen klaren Gedanken fassen kann.

Alles Gute für Dich
und liebe Grüsse
Anke
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von gioia » Sonntag, 15.07.18, 17:26

Liebe Anke :hug:

Habe in deinem Thread gelesen und bin erschüttert was du schon alles durchstehen musstest!

Und was du schon alles geschafft hast dabei!

Ich wünsche dir so sehr dass es dir bald besser geht!
Ganz liebe Grüße :hug:
Gioia
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2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
2018: Auswirkung bis heute, war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, Psychopharmaka :evil:

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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Nature » Montag, 16.07.18, 21:24

Hallo Anke ,
Das tut mir sehr leid ,das es dir gerade gar nicht gut geht leider..Ich schicke dir viel Kraft.
Ich habe in der Klinik erst Infusionen bekommen ,da waren Vitamine ,Flüssigkeit drin.
Zusätzlich habe ich Agyrax bekommen ,weil vomex und Co null halfen..
Zuhause habe ich Aufbau vital Chakes getrunken.
Aber die Apotheke wird dich da sicher gut beraten.
Weil ein Mangel an Vitaminen und Mineralien verursacht viele Symthome, müdigkeit, Unruhe, Angst die Liste ist ewig lang.
Und ich würde versuchen die Darmflora aufzubauen ..
Ich hab das Rezept leider im Auto.
Das habe ich heute vom Arzt bekommen ,man muß es selber zahlen um die 13 € aber der Doc sagte das wäre sehr wichtig.
Ich hoffe sehr das es dir bald besser geht .
Lg
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Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
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Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
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Ca 8×8×8 Tropfen
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Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
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