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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Clarissa
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Clarissa » Montag, 16.07.18, 19:23

Hallo lebenswille.

Nimmst Du denn noch irgendwelche Medikamente?

Alle Deine Symptome können m.E. von einem massiv gereizten ZNS kommen.

Ich würde ohne jedes weitere Medikament durchhalten und habe das ja auch so gehalten b.a. recht kurze Zeit etwas beta-Blocker.

VG von Clarissa.

Gabriel

Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Gabriel » Montag, 16.07.18, 19:31

Hallo!

das Konzept der Klinik in Belgrad kann m.A. nach nicht funktionieren. Benzodiazepine haben einen Wirkungsspielraum von Monaten bzw. Jahren. Es mag sein, dass man dort nett behandelt wird, es ist auch sehr teuer nach meinem Wissen.

GLG Gabriel

Clarissa
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Clarissa » Montag, 16.07.18, 19:52

Hallo.

Wie auch immer.

Was sollte den lebenswilles Alternative sein? Haben wir hier doch vorher länger diskutiert und sind auch nicht weiter gekommen.

Grüße von Clarissa.

lebenswille
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Dienstag, 17.07.18, 14:45

Hallo Leute, mir geht's total beschissen.Habe seit heute morgen massive Angstzustände u. eon unerträgliches Kribbeln in Händen,Beinen,Lippen.Was soll ich nur tun?Bin kurz vorm dirchdrehen.Bitte gebt mir einen Rat.Ich kann nicht mehr!L.G.Lebenswille
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
15.09. - 19.09.2016 37,5 mg ret.(abgesetzt)
20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
Mitte November - 04.Jänner 2018 stat. Aufenthalt
mehrere Antidepressiva "ausprobiert" (Mirtazepin für 10 Tage, Cipralex,Stablon...Suizidedanken, Depersonalisationsgefühle)
Lorazepam wie folgt:
16.12./17.12. 0,5mg
19.12. 0,5 mg
28./29.12. 1,25 mg
31.12./1.1. 1,25 mg
3.1. 1 mg
4.1. 0,5 mg
5.1. 1 mg
10.1. 1 mg
12.1. 0,75mg
14.1. 0,75 mg
16.1. 0,75 mg
19.1./20.1. 0,75 mg
22.1. 1mg
23.1. 0,75 mg
24.1. 1 mg
26.1. 1,25mg
27.01. 0,75mg
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29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
abends 2,5 mg Diazepam


Mir geht's total schlecht.Leide unter massiven Angst-/Unruhezuständen (Todesangst).Jeden 3. Tag total
depressiv vereinzelt auch Suizidgedanken. Temesta tut mir auch nicht wirklich gut.Führt zu Pulserhöhung, Schwindel,Ohrgeräuschen.Bin total verzweifellt!!!Möchte keine Med. mehr nehmen, halte es jedoch so auch nicht aus.

lebenswille
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Dienstag, 17.07.18, 14:45

Hallo Leute, mir geht's total beschissen.Habe seit heute morgen massive Angstzustände u. ein unerträgliches Kribbeln in Händen,Beinen,Lippen.Was soll ich nur tun?Bin kurz vorm durchdrehen.Bitte gebt mir einen Rat.Ich kann nicht mehr!L.G.Lebenswille
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17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
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19.12. 0,5 mg
28./29.12. 1,25 mg
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12.1. 0,75mg
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26.1. 1,25mg
27.01. 0,75mg
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29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
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Luna
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Luna » Dienstag, 17.07.18, 15:21

Hallo
Dein Immunsystem Botenstoffe läuft auf Hochtouren. Was hältst du davon mal das bisschen zu beruhigen?
Das ist möglich aber muss man auch umsetzen.
Ernährungsumstellung und meiden von Chemie hilft hier oft.
So was bringt auch viele unverträglichkeiten mit sich, weil der Körper sensibel auf alles möglich ist.
Ich gab früher abends schokolade gegessen und morgens ging es mir wie dir...Panik, zittern usw.
Man glaubt es kaum aber ist so, dass der körper auch auf lebensmittel reagiert.
Natürlich auch auf viele andere Sachen aber man kann sich bisschen helfen.
Zuletzt geändert von Luna am Dienstag, 17.07.18, 16:46, insgesamt 2-mal geändert.
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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lebenswille
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Dienstag, 17.07.18, 15:40

Hallo Luna, danke für deine Ratschläge.Ich glaube ich schaffe es heute nicht mehr durchzuhalten.Werde wohl wieder Lora nehmen.Bin kurz davor durchzudrehen.Was passiert wenn ich heute etwas nehmen.Hab ich den Entzug dann verhaut.Man ich schaffe es nicht durchzuhalten.Mir geht's einfach zu schlecht.Könnte mich Insidon beruhigen?Was soll ich nur tun?
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
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20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
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16.12./17.12. 0,5mg
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14.1. 0,75 mg
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23.1. 0,75 mg
24.1. 1 mg
26.1. 1,25mg
27.01. 0,75mg
28.01. 0,5mg
29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
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lebenswille
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Dienstag, 17.07.18, 15:42

Vielen Dank für die Rückmeldung. L.G.Lebenswille
Ps:Wie lange muss ich wohl noch durchhalten bis die Symptome verschwinden?
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 17.07.18, 15:49

Hallo lebenswille,

mir ist noch immer nicht klar: nimmst Du aktuell Medikamente? Deine Signatur ist nicht aktuell.

Bitte teile uns das mit.

VG von Clarissa.
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Gabriel

Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Gabriel » Dienstag, 17.07.18, 16:56

Hallo!

Du könntest versuchen dich mit einer Substanz und das wäre meiner Meinung nach Diazepam zu stabilisieren. Eine Mischung von Antidepressiva und verschiedenen Benzodiazepinen zu nehmen ist keine gute Idee. Wie hoch die Diazepam Dosis sein müsste kannst du nur selbst ausprobieren.

Ich bin der Ansicht ein Kaltentzug ist nicht nur gefährlich sondern im Norm Fall unmöglich. Ich empfehle dir ein langsames Runtergehen wie es hier praktiziert wird. Es bringt nichts die Null zu halten und danach noch instabiler da zu stehen. Mach dir einen Plan der längerfristig ausgerichtet ist. Dein Ziel verstehe ich. Es ist jedoch zu hoch gegriffen. Das kann so nicht gehen.

Ich kann nachvollziehen das du Befürchtungen hast gescheitert zu sein. Doch niemand schafft einen Benzodiazepin Entzug innerhalb von wenigen Wochen. Es erfordert Geduld und es ist auch beim langsamen schrittweise Ausschleichen mit Symptomen vieler Art verbunden. Die Chance es langfristig zu schaffen ist deutlich höher.

GLG Gabriel

Clarissa
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 17.07.18, 17:01

Hallo Freunde,

dann bin ich offenbar "niemand" :wink: .

VG von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen; Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 4 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei.

Jamie
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Jamie » Dienstag, 17.07.18, 18:25

Hallo lebenswille,

hier lesen --> https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 20#p259067

Fragen beantworten bitte.

clarissa hat dich nach mir ebenfalls gefragt, welche Medikamente gegeben wurden und ob du jetzt noch was nimmst.

Wenn du wieder ein Benzo einnimmst, ist der Entzug gescheitert.
Sachlich gesprochen, denn bewerten tut das hier keiner.
Dann musst du dir ein neues Konzept zulegen und neu ausschleichen.

Grüße
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Dienstag, 17.07.18, 19:16

Hallo Jamie,

hab zwar geantwortet aber anscheinend ist was schiefgelaufen.An Medikamenten gab es hauptsächlich Infusionen Vit B12,D.E,C;Sulpirid u. einiges für den Magen.Hat nicht gegen die Schmerzen geholfen.Entzogen habe ich Lorazepam.Aussitzen kann ich die Symptome glaub ich nicht.Habe massive Suizidgedanken.Der Magen,ja wie wird der behandelt?War heute bei TCM. Die hat Akkupunktur gemacht u. morgen gibts nen Tee.Grundsätzlich mit den Med. aus Belgrad.Wobei die mir nicht helfen.Ich habe div. PPI's zu Hause.Weiß nicht ob ich da was nehmen soll. Sucralan nehme ich u. noch was zur Neutralisation der Magensäure.Möglicherweise gehe ich morgen in die Notaufnahme ins Krankenhaus, da ich nicht mehr weiter weiß.Aber was werden die machen wenn ich meine Angstzustände habe?Ja, es wurde eine Magenspiegelung gemacht u. wie gesagt Med gegeben die bis dato nicht helfen.Wie würdet ihr den Magen "behandeln"?Danke für die Rückmeldungen.L.G.Lebenswille
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
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20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
Mitte November - 04.Jänner 2018 stat. Aufenthalt
mehrere Antidepressiva "ausprobiert" (Mirtazepin für 10 Tage, Cipralex,Stablon...Suizidedanken, Depersonalisationsgefühle)
Lorazepam wie folgt:
16.12./17.12. 0,5mg
19.12. 0,5 mg
28./29.12. 1,25 mg
31.12./1.1. 1,25 mg
3.1. 1 mg
4.1. 0,5 mg
5.1. 1 mg
10.1. 1 mg
12.1. 0,75mg
14.1. 0,75 mg
16.1. 0,75 mg
19.1./20.1. 0,75 mg
22.1. 1mg
23.1. 0,75 mg
24.1. 1 mg
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29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
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1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
abends 2,5 mg Diazepam


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lebenswille
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Dienstag, 17.07.18, 19:21

Was soll ich nur tun liebe Leute.Hab mir vorhin in meiner Not Opipramol eingeworfen 50 mg.Würde gerne kein Lora mehr nehmen.Aber ich schaffe es wohl nicht.Die Entzugssymptome oder die Ursprungssymptome sind dermaßen stark.Bitte helft mir, dringend!Kann so nicht leben.Was würdet ihr an meiner Stelle tun.Bn bereit hohe Dosis Lora zu nehmen in der Hoffnung fass es mir besser geht.Will so nur noch sterben.Und dann auch noch diese unetzräglichen Schmerzen.Kann nicht mehr!L.G.Lebenswille
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
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17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
15.09. - 19.09.2016 37,5 mg ret.(abgesetzt)
20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
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Lorazepam wie folgt:
16.12./17.12. 0,5mg
19.12. 0,5 mg
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31.12./1.1. 1,25 mg
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5.1. 1 mg
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12.1. 0,75mg
14.1. 0,75 mg
16.1. 0,75 mg
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29.1. 0,5mg
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1.2. - 5.2. 0mg
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7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Dienstag, 17.07.18, 21:03

Hallo Leute, bitte gebt mir einen Rat.Ich kann so nicht weitermachen.Was soll ich nur tun?L.G.Lebenswille
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Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
15.09. - 19.09.2016 37,5 mg ret.(abgesetzt)
20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
Mitte November - 04.Jänner 2018 stat. Aufenthalt
mehrere Antidepressiva "ausprobiert" (Mirtazepin für 10 Tage, Cipralex,Stablon...Suizidedanken, Depersonalisationsgefühle)
Lorazepam wie folgt:
16.12./17.12. 0,5mg
19.12. 0,5 mg
28./29.12. 1,25 mg
31.12./1.1. 1,25 mg
3.1. 1 mg
4.1. 0,5 mg
5.1. 1 mg
10.1. 1 mg
12.1. 0,75mg
14.1. 0,75 mg
16.1. 0,75 mg
19.1./20.1. 0,75 mg
22.1. 1mg
23.1. 0,75 mg
24.1. 1 mg
26.1. 1,25mg
27.01. 0,75mg
28.01. 0,5mg
29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
abends 2,5 mg Diazepam


Mir geht's total schlecht.Leide unter massiven Angst-/Unruhezuständen (Todesangst).Jeden 3. Tag total
depressiv vereinzelt auch Suizidgedanken. Temesta tut mir auch nicht wirklich gut.Führt zu Pulserhöhung, Schwindel,Ohrgeräuschen.Bin total verzweifellt!!!Möchte keine Med. mehr nehmen, halte es jedoch so auch nicht aus.

Gabriel

Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Gabriel » Dienstag, 17.07.18, 21:08

Hallo!

Ich beziehe mich auf deinen letzten Beitrag. Es ist für mich ein Notruf. Daher zu sagen, mach so weiter oder was auch immer möchte ich nicht. Wenn es dir so schlecht geht, dass du Angst hast, dass dir was geschieht, dann kann ich dir nur ans Herz legen entgegen allem woran ich glaube in ein Krankenhaus zu gehen.

Du klingst nicht klar und daher fände ich es besser, wenn du unter Kontrolle bist. Das gibt dir vielleicht ein wenig Ruhe und Sicherheit, alleine dadurch nicht alleine zu sein mit der Situation.

Versuche es mit dem Aufhänger akute starke Magenschmerzen, dann kommst du auf eine normale medizinische Abteilung. Wäre zumindest einen Versuch wert, wenn du da einige Tage bleiben kannst, dann siehst du auch wie sich deine Symptome dort entwickeln und dass du Angstpatientin bist kannst du ja angeben. Das Thema Sucht eher nicht sofern das nicht in der Datenbank ist.

Ich reagiere nur auf deine sehr bedrohlich klingenden Worte. Ich bin normal kein Freund von Krankenhäusern, aber so wie du klingst ist Gefahr im Verzug für dich selbst.

Es sind in letzter Zeit so dramatische Beiträge hier, dass es selbst für Betroffene sehr schwer ist verantwortungsvolle Ratschläge zu geben. Ich hoffe es geht dir rasch besser, wie auch immer du entscheidest. Gabriel

Gabriel

Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Gabriel » Dienstag, 17.07.18, 21:12

… und bitte keinen Medikamentencocktail, Benzodiazepine alleine sollten keine Gefahr sein, aber ein Mix verschiedener Substanzen wie ADs, Schmerzmittel usw. kann gefährlich sein.

Jamie
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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Jamie » Dienstag, 17.07.18, 21:33

Hallo lebenswille,

such dir Hilfe zur Überbrückung.

Diese Magen-Darm-Sachen müssen ausheilen, mindestens mit Hilfe eines PPIs oder evtl. auch zusätzlicher Medikamente wie Prokinetika, falls zB auch die Nahrung nicht gut weiterrutscht und dir übel ist. Hol dir da Hilfe beim Hausarzt oder Facharzt, das übersteigt unsere Kompetenzen hier.

Wie kann man drei entzündete Organe feststellen und dann nur Tees anordnen?
Dieses Martyrium sollte zumindest hier mal ein Ende finden und ist auch behandelbar!

Von einem Psychopharmakaentzug wirst du nicht sterben.
Du kannst dich diesbezüglich ein wenig beruhigen, auch wenn es dir sehr elend geht.
Und ehrlich, das tut mir sehr leid und allen anderen sicher auch.
Aber aus Verzweiflung querbeet Medikamente einnehmen, das ist völlig kontraproduktiv.
Dann "lieber" wieder das Benzo, denn das hat dich abhängig und süchtig gemacht.

In schweren Fällen kann man eine Entzugsdeckelung zB mit Trimipramin oder Amitriptylin versuchen (Tropfen!), aber versprechen, dass es klappt, kann man nicht.
Die Entzugsdeckelung kann auch nicht herangezogen werden, um das Chaos abzufangen und alles beim Alten zu belassen.
Es gehört alles sortiert und organisiert. Kümmere dich um deinen Magen-Darm-Trakt und später dann um einen erneuten Benzoentzug.
Trimipramin oder Amitriptylin können nur etwas beruhigen und runterfahren, zu mehr sind sie nicht in der Lage. Wunder darf man also nicht erwarten.

Es wäre besser in eine normale (innere) Abteilung eines Krankenhauses zu kommen als in die Psychiatrie, denn hier könnte man organisch deine Beschwerden abklären.

Ich wünschte es gäbe eine schnelle Hilfe, aber hier musst du dich wirklich durchbeißen.

Ich schicke dir ganz viel Mut und Trost
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von lebenswille » Mittwoch, 18.07.18, 9:25

Hallo Leute, tut mir leid ich weiß es geht mit dem Antworten oft nicht so schnell.Aber ich bin wirklich in Not und bräuchte wieder einmal einen Rat von euch.Bitte um Rückmeldung auf meine vorangegangenen Einträge.Bin heute 19 Tage auf Null.Würde gerne weiter durchhalten,aber mir geht's so schlecht.Ist es überhaupt schaffbar einen abrupten Absetzversuch durchzuhalten?Kann leider kein Dia wegen HIT nehmen u. alles andere habe ich auch schlecht vertragen.Das Lora ist noch das beste, aber das hat ja nur diese geringe HWZ.Was soll ich nur tun?Wie lange müsste ich diese schrecklichen Zustände so wohl noch durchhalten?Was würdet ihr mir gegen meine Entzündungen(Gastritis,Zwölffingerdarmentzündung,Speiseröhrenentzündung) raten?Vielen Dank euch allen u. l.G.Lebenswille
Diagnosen: Depression, Angst-/Panikstörung
Anafranil
04.08. - 16.08.2016 -125 mg
17.08. - 14.09.2016 75 mg ret.
15.09. - 19.09.2016 37,5 mg ret.(abgesetzt)
20.9. - 21.09. 2016 Deanxit (aufgrund Suizidgedanken abgesetzt)
Mitte November - 04.Jänner 2018 stat. Aufenthalt
mehrere Antidepressiva "ausprobiert" (Mirtazepin für 10 Tage, Cipralex,Stablon...Suizidedanken, Depersonalisationsgefühle)
Lorazepam wie folgt:
16.12./17.12. 0,5mg
19.12. 0,5 mg
28./29.12. 1,25 mg
31.12./1.1. 1,25 mg
3.1. 1 mg
4.1. 0,5 mg
5.1. 1 mg
10.1. 1 mg
12.1. 0,75mg
14.1. 0,75 mg
16.1. 0,75 mg
19.1./20.1. 0,75 mg
22.1. 1mg
23.1. 0,75 mg
24.1. 1 mg
26.1. 1,25mg
27.01. 0,75mg
28.01. 0,5mg
29.1. 0,5mg
30.1. 0,5mg
31.1. 1,50mg
1.2. - 5.2. 0mg
6.2. stationär 15 Tropfen Diazepam zu 0,33 mg
7.2. 10Tropfen Dia zu 0,33 mg
8.2. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
9.2. - 13.02. 10 Tropfen Dia zu 0,33 mg
14.2. 8 Tropfen Dia zu 0,33 mg - zu Hause
abends 2,5 mg Diazepam


Mir geht's total schlecht.Leide unter massiven Angst-/Unruhezuständen (Todesangst).Jeden 3. Tag total
depressiv vereinzelt auch Suizidgedanken. Temesta tut mir auch nicht wirklich gut.Führt zu Pulserhöhung, Schwindel,Ohrgeräuschen.Bin total verzweifellt!!!Möchte keine Med. mehr nehmen, halte es jedoch so auch nicht aus.

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Re: lebenswille: Hilfe bei absetzen Lorazepam erbeten

Beitrag von Luna » Mittwoch, 18.07.18, 12:18

Hallo
Was würdet ihr mir gegen meine Entzündungen(Gastritis,Zwölffingerdarmentzündung,Speiseröhrenentzündung) raten?
Da du mit Histamin usw Probleme hast würde ich dir absolut von ppi abraten. Sie verstärken diese noch mehr.
Ich hatte dank ppi noch schlimmere Entzündungen von oben bis unten.
Vielleicht probierst du es mal mit einer Auslassdiät. Je nachdem ob Reis oder Kartoffeln bei dir gehen, isst du 2 bis 4 Wochen davon incl vielleicht etwas Hähnchenbrust oder Pute oder halt ohne und etwas Fett wie zb Raps. Kein Olivenöl da Säurehaltig.
Danach langsam neue Lebensmittel testen. Eine Hi ist selten alleine.
Mit Auslass schonst du auch Magen Darm und dadurch kann Histamin usw sinken und die Entzündungen gehen zurück. Natürlich nicht von heute auf morgen.
Mit Chemie feuerst du die Entzündungen erst recht an, weil der Körper dagegen ankämpfen muss und entzündungsfördernde Botenstoffe ausschüttet. Du hemmst es zwar mit Medikamenten aber das Problem ist damit nicht gelöst und besteht weiterhin und wird dadurch leider nicht weniger. Daher auch die ppi Probleme, die viele haben.
Mir hat eine strenge Schonkost sehr geholfen. Musste mich gedulden. Jeder versuch mit ppi machte damals alles schlimmer und ich brannte innerlich extrem. Schmerzen in der Brust gehörten zum Alltag und ließen mich nicht schlafen.
Die Heilung dauert aber es geht weg...wird langsam besser wenn du auf die Ernährung achtest und zudem weitere trigger meiden tust.
Wenn du nicht aushalten kannst usw dann Pillen aber ich persönlich wollte aus diesen Teufelskreis raus.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Luna für den Beitrag:
Clarissa
LG Luna

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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