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Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von gioia » Samstag, 21.07.18, 12:00

Liebe Anke

lass dir einen Drücker da :hug: Mensch das tut mir echt leid, dass du so kämpfen musst!

Lass dir Zeit......wegen antworten.....wünsch dir dass es bald besser wird!!!

:hug:
Liebe Grüße
Gioia
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Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jamie » Samstag, 21.07.18, 22:08

Hallo Anke, :)

ich habe gelesen, dass es dich wieder arg gebeutelt hat und beutelt.
Ich möchte dir meine guten Gedanken und mein Mitgefühl da lassen :hug: .

Ich hoffe, du kannst die Schocks (Trigger) rasch verarbeiten.

Alles Gute
Jamie
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 22.07.18, 12:50

Hallo Jamie, :)

vielen lieben Dank für Deine lieben Worte und Trost.

Es tut mir sehr leid, was Du mit Deiner Zahngeschichte erlebt hast (habe auch schon so schlimme Sachen erlebt) und das war bei mir letzte Woche ein extremer Trigger, da mir ein Zahn zum Teil abgebrochen war. Ist ja eigentlich kein Drama aber ich habe von Jugend an schon Dentophobie und nun mußte ! ich zum Zahnarzt obwohl ich kaum laufen kann und habe heftige Probleme mit dem Entzug.(siehe Ergänzung Signatur)

Mit 7 Alprazolam damals konnte ich zumindest meine kaputten Zähne endlich sanieren lassen, Zahn OP gelassen hinnehmen aber es war den Preis nicht wert !!! Ich mußte (muß) noch bitter dafür büßen. :evil: Ich möchte davor warnen, nur wegen einer Angst (ob Zahnarzt oder ähnliches) dieses :censored: zeug zu nehmen.

So taumelte ich mit Gehstock durch die Praxis, der Boden schwankte, hatte ja seit Monaten die Wohnung nicht verlassen. Alle waren sehr besorgt, denn ein Rettungswagen vor der Tür der Zahnarztpraxis ist keine tolle Werbung. :wink:

Spritze wollte ich nicht, war mir zu gefährlich, was dann passiert mit mir. Jedenfalls hat alles gut geklappt und bin danach zuhause gleich ins Bett gefallen in Koma-ähnlichen Schlaf.

Bin ja froh, daß ich nach jahrelanger Suche diesen Zahnarzt gefunden habe, der mit meiner Angststörung gut umgehen kann, Benzo Einnahme alles im PC und was ich nicht vertrage.

Da hat man schon Zahnarztangst und probiert viele Zahnärzte aus und nur Pech gehabt:

Zahnarzt 1: Röntgenbild (wie üblich) und dann Panik gemacht mit der Äußerung, er sieht dort einen Schatten und vermutet ich habe Krebs ! Psychischer Zusammenbruch.

Zahnarzt 12: sie hat die ganze Praxis zusammengebrüllt und ist ausgerastet, weil sie nicht damit umgehen konnte weil ich geweint hatte.

Zahnarzt 20: Beratung mit Chipkarte, ging um viel Geld die Sanierung (mindestens 7.000,-) und dann brauchte ich eine zweite Beratung weil noch einiges unklar war. Hat mich nicht gehen lassen, mußte 100,- Euro sofort ! in bar bezahlen obwohl ich versichert bin.

Fazit: Die meisten Zahnärzte sind auch nicht besser als die Ärzte über die wir immer schimpfen…. :evil:

Noch als Tipp für Alle: man wollte damals viele unnötige Dinge an meinen Zähnen machen und die Beratungen widersprachen sich. Entweder man hat Karies überall und man braucht neue Brücken oder Kronen oder nicht, wieso gibt es so viele verschiedene Meinungen ? Habe damals das Forum gefunden "thanks doc" und habe Fragen über Fragen dort bei den Zahnärzten gestellt. Bekam viele interessante Nachrichten und Infos aus ganz Deutschland von vielen netten Zahnärzten. Hat mir sehr geholfen zu unterscheiden, wer ein "Abzocker" ist und was wirklich nötig ist. Und war wie ein Semester Zahnmedizin, so viel gelernt dabei.

Liebe Grüsse und alles Gute für Dich :hug:
Anke
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Diagnosen 2014: Endstadium Burnout/Panikattacken /Angstzustände/diverse Traumata

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
Fehler 1) Entzug zu sehr in die Länge gezogen
Fehler 2) Dosis ständig verändert von 3 Tabl./nächsten Tag 7 Tabl./nächsten Tag 4 Tabl., etc.

2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 22.07.18, 14:14

Liebe Gioia, :)

danke Dir nochmal für Deine guten Wünsche auf meinem Thread.

Hatte Dir heute Morgen schon auf Deinem Thread beschrieben, wo Du das Video finden kannst und Jamie hat es nochmal vereinfacht in der Nachricht darunter. Danke Jamie !

Ich habe an Jamie (siehe meine Nachricht oben) ja schon einen Trigger geschrieben von letzter Woche.

Ich habe ja fast alle Kontakte abgebrochen bis auf eine Freundin, die uns immer zur Seite gestanden hat. Ich muß leider etwas weiter ausholen, damit Du den Zusammenhang siehst.

Ich hatte ja schon geschrieben, daß ich auch Burnout hatte und noch habe. Ich habe über 20 Jahre lang im Krankenhaus gearbeitet, angefangen von forensischer Psychiatrie dann Casemanagement (Spezialgebiet Medizin.Notaufnahme). Konnte aufgrund meiner Schwerbehinderung nur 4 Stunden arbeiten und bin weit über meine Grenzen gegangen und alle Signale ignoriert bis ich eines Tages weinend am Arbeitsplatz zusammengebrochen bin. Eine Kollegin hat mir dann eine Karte gegeben von einer Ärztin mit Spezialgebiet Burnout und bin dann dorthin gegangen für Krankmeldung für 1 Woche wegen meiner Rückenschmerzen (ständig starke Tabletten genommen um weiterzuarbeiten). Ich war geschockt, als sie sagte, ich sei am Ende der Burnout Spirale und es ist 5 nach 12 ! und hat mich dann gleich für 1 Monat krankgeschrieben und dann weiter für 2 Jahre bis ich ausgesteuert wurde.

Das war im Januar 2014 und langsam konnte ich zuhause etwas meine Nerven erholen. Im April 2014 hatte dann unser bester Freund (kennen uns schon 38 Jahre) einen Schlaganfall mit 55 Jahren und Komplettausfall Sprach- und Schreibzentrum. Ich stand unter Schock auf der Intensivstation, er war ein sabberndes Baby und vormittags hatten wir uns noch normal unterhalten. Abgekürzt: dann hat mich eine Richterin angerufen und darum gebeten, daß ich die Betreuung übernehme mit Eil-Beschluß. War noch so unter Schock und habe zugestimmt. Wußte gar nicht, was da auf mich zukommt: stand da mit Firma auflösen (er war selbständig, Antrag und Streit mit Jobcenter für ihn, Logopäden organisieren, etc.) Hätte ich niemals machen dürfen mit dem Burnout, war ein Vollzeitjob. Jedenfalls ist er seitdem immer cholerischer geworden, Medikamente haben nichts gebracht (Zolpidem, Alprazolam,Diazepam nimmt er derzeit) und ständige Suizidankündigungen. Habe dann nach 2 Jahren die Betreuung niedergelegt da ich selber am Ende war und die Benzos immer weiter erhöht habe um das alles zu bewältigen.

Hatte Rückfall Benzos nach 20 Jahren weil es unerträglich war mit ihm. Natürlich bin ich für mich selbst verantwortlich, keiner hat mich gezwungen die erste Tablette wieder zu schlucken. Aber es hätte alles nicht sein müssen. Nun sitze ich hier auf dem Scherbenhaufen und meinem Mann geht es auch immer schlechter durch die Belastung einer kranken Frau zuhause und er muß alles erledigen.

Nun blocke ich jeden Kontakt ab und erfahre nur noch was von unserer Freundin.
Sie rief dann letzte Woche mehrmals am Tag auf dem Handy von meinem Mann an und es war ein riesen Drama mit dem Freund. Das war wieder ein schlimmer Trigger.

Ich habe ein schlimmes Trauma, welches noch kein Therapeut geschafft hat aufzuarbeiten, das Thema Suizid.
Mein Stiefvater hatte sich vor vielen Jahren das Leben genommen (hatte keine Depressionen, nichts) und habe das noch nicht verarbeitet. In meiner Jugend hat sich mein Freund in meinem Badezimmer die Pulsadern aufgeschnitten, ständig war ich umgeben von Menschen mit Suizidversuchen. Ziehe sie an wie die Motten das Licht !!
So hat diese Suizidankündigung letzte Woche wieder Trigger ausgelöst.

Der Burnout und das Trauma Suizid muß bearbeitet werden, das weiß ich. Aber erstmal muß ich den Entzug überstehen um überhaupt therapiefähig zu sein. Mein Gehirn ist wie ein Sieb, stehe manchmal hilflos in der Küche, weiß nicht was ich dort wollte, lasse brennende Zigaretten liegen, vergesse alles.

Ich war doch mal ein ganz normaler Mensch mit einem ganz normalen und glücklichen Leben ! Ich kann es bis heute nicht fassen, daß ich jetzt fast ein Pflegefall bin. :cry:

Lege jetzt erstmal Absetzpause ein aber ich möchte mich unbedingt befreien von diesem Teufelszeug, erst dann kann ich vielleicht wieder lachen. Das ärgert mich am meisten: dieses Zeug hat mir mein Lachen gestohlen….

Danke für Deine Geduld, das alles zu lesen.

Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute
Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
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2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von gioia » Sonntag, 22.07.18, 17:29

Wow Anke

da hast du ja schon einiges hinter dir!

Erst mal Glückwunsch dass du das mit dem Zahn so gut hinter dich gebracht hast! Ich verstehe dich TOTAL! Als ich letztes Jahr bettlägrig war, ein zitterndes Etwas, war eine meiner allergrößten sorgen, ich könnte was mit den Zähnen kriegen, weil ich instinktiv wusste, dass ich die Kraft dafür nicht hatte.

Ja Zahnärzte sind sehr oft Abzocker! Mir wollte mal einer ein GoldInlay im Weisheitszahn machen um 600 Euro und zwei Wochen später sagte mir eine anderer Arzt, dass dort so ein Inlay gar keinen Sinn macht weil ich dort keinen Gegenbiss habe, weil die Weisheitszähne unten gar nicht angelegt sind und ich somit auf dem Zahn überhaupt keinen Druck habe. Man könnte genauso gut etwas Zement hineingeben, weil es egal wäre. Das ist wie in der Autowerkstatt! Man muss jemanden haben, dem man vertrauen kann :wink:

Puuuh, deine Geschichte mit deinem Freund, das ist ja heftig! Da ist es, denke ich wirklich sehr wichtig für dich, die Grenzen sehr genau zu ziehen und sehr gut auf dich!! zu achten.
Anderen helfen ist ok, aber nicht um den Preis, selbst auf der Strecke zu bleiben!

Drück dir die Daumen, dass du dich möglichst schnell stabilisieren kannst und deine Verdauung sich beruhigt!!

Liebe Grüße und baldige Besserung :hug:
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von stubi » Montag, 06.08.18, 9:37

Liebe Anke,

ich möchte dir einen lieben Gruß hier lassen und dir alles Gute wünschen.

Die Hitze setzt mir sehr zu, wie uns allen auch.

Alles Liebe
Renate
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 06.08.18, 15:13

Liebe Renate,

danke für Deinen lieben Gruß und daß Du an mich gedacht hast. Habe eben erst Deine Nachricht von heute Morgen gesehen, liege den ganzen Tag flach.

Die Hitze setzt nicht nur „normalen“ Menschen sehr zu sondern besonders uns. :group: Bei Benzo Buddies gibt es ja sogar seitenweise Berichte über Hitze-Intoleranz im Entzug.

Hier im Forum gibt es auch zwei Threads unter : Austausch/Gesundheit.
„Kann Hitze zum Schmerztrigger werden“ und
„Das schöne Wetter und die Symptome“.


Ich habe verstärkte Symptome bei der Hitze: Depressionen, Darmkrämpfe werden schlimmer, kann derzeit nicht weiter abdosieren, etc. und finde so Einiges wieder bei mir unter diesen Threads.

Wie geht es Dir denn mit der Hitze, hast Du auch verstärkte Symptome dadurch ?

Ich wünsche Dir auch alles Gute und daß wir diese Hitzewelle einigermaßen überstehen.

Liebe Grüsse
Anke
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4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
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Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 12.08.18, 13:22

Hallo Ihr Lieben :group:

Bin immer noch bettlägerig und habe seit Wochen die Wohnung nicht verlassen (zuletzt wegen Zahnarzt-Notfalltermin). Bin ein Skelett mit einem riesen Blähbauch :zombie: keine Beinmuskeln mehr, verfalle immer mehr. Ist kein Leben mehr sondern nur noch ein Überleben…. :cry:

Habe mal nachgelesen in meinen alten Kalenderbüchern und war schockiert, hatte viele Sachen (Belastungen/Dosis) nicht mehr so in Erinnerung. Hatte 2015 z.B. an einem Tag 7 Alprazolam genommen und am nächsten Tag gleich wieder runter auf 3 Stück ! Ein ewiges hin und her, je nach Belastung. War teilweise mit Alprazolam und Diazepam auf 90 mg/Tag. Würde mir kein Arzt glauben!

Ich wußte es nicht besser, was für einen Schaden das ZNS und der Körper davon trägt und nun rächt es sich.

Habe dann umgestellt auf Ashton-Methode mit Diazepam ausschleichen und auch hier wieder den Fehler gemacht statt strikt nach Plan zu gehen, bei Belastungen wieder Diazepam erhöht.

Zumindest konnte ich während der Alprazolam Einnahme noch alles !!! essen, habe Medikamente vertragen,etc. Dann nach der Umstellung mit Diazepam kamen schleichend die Magen/Darmprobleme. Die Unverträglichkeiten (Fructose, Weizen,Lactose,etc) wurden immer mehr, kann kaum noch Nahrung zu mir nehmen.

Hatte Untersuchung Stuhl in Speziallabor (Privatleistung) und Ergebnis war Reizdarm. Alle Mittel aus der Werbung haben nicht geholfen und warum ? Weil die Wissenschaftler bis heute kein Mittel gefunden haben gegen Reizdarm. Empfohlen wird die Behandlung mit trizyklischen Antidepressiva (Amitriptylin) und das nehme ich seit Jahren.

Gibt es noch andere Mitglieder , die von Diazepam einen Reizdarm bekommen haben und Unverträglichkeiten ? Das würde mich sehr interessieren.

Heute bereue ich es, daß ich (nach Ashton) auf Diazepam umgestiegen bin. Vielleicht hätte ich es auch so geschafft und mir viel Leid erspart. Die täglichen Darmkrämpfe/Brechreiz/Übelkeit, nichts essen können ist noch schlimmer als der Entzug !

Interessant sind auch die in Büchern genannten Symptome bei Reizdarm (die sich sehr ähneln mit Entzug).
Reizdarmsymptome: Schmerzen und Krämpfe Bauch/Darm, Nahrungsunverträglichkeiten, aufgeblähter Bauch, Durchfall/Verstopfung im Wechsel, Schlafstörungen, Angststörung, Depression.

Mein aktuelles Problem:
Stecke nun seit fast 2 Monaten auf 18 mg Diazepam fest (keine Trigger derzeit) und kann nicht weiter reduzieren. Ich möchte es endlich aus meinem Körper haben und vielleicht kann ich dann wieder essen irgendwann (laut Ashton =Psyeudo-Allergien) und wieder laufen lernen.

Ich hatte so schöne Vorstellungen/Pläne für meinen runden Geburtstag in diesem Monat und jetzt liege ich als Pflegefall im Bett. :cry:

Habe eine Frage an Experten/Expertin von Euch (vielleicht kann Jamie mir weiterhelfen ?)

Sind Diazepam Ratiopharm Tabletten wasserlöslich ? Wenn ich es über den Tag verteilt nehmen könnte würde es mir besser gehen und könnte Schluckweise reduzieren.

Ich kann nicht zu meiner Hausärztin für Diazepam Tropfen Rezept, schaffe die 4 Stockwerke (Treppen) nicht runterzugehen/Fahrt durch die ganze Stadt. Dann dort chaotische Praxis: Wartezeit mit Termin !!! fast 2 Stunden = klappe ich zusammen. Telefonisch ist sie nicht zu sprechen.
Habe keine Chance an Diazepam Tropfen zu kommen. :(

Die letzte Möglichkeit wäre, daß mein Mann mir hilft mit Gehstock die Treppen runter und zu Suchtmediziner (5 Minuten von hier). Würde ich sehr ungern machen, war schon einmal dort für Privatrezept Tabletten. Nur für das Ausstellen Privatrezept nimmt er € 50 in Bar (ohne Quittung) und dann gab es auch noch dummen Spruch: ich werde es sowieso nicht schaffen.

Bin total verzweifelt: jeden Tag Schmerzen und Panikattacken seit Jahren ! Halte das nicht mehr lange durch. :(

Bitte um Hilfe, vielleicht weiß jemand von Euch einen Rat .

Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
Fehler 1) Entzug zu sehr in die Länge gezogen
Fehler 2) Dosis ständig verändert von 3 Tabl./nächsten Tag 7 Tabl./nächsten Tag 4 Tabl., etc.

2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
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lunetta
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von lunetta » Sonntag, 12.08.18, 18:52

Hallo liebe Anke!

Es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht!

Kannst du dir nicht einen anderen Hausarzt suchen? Um den Entzug durchzuziehen, brauchst du noch sehr oft Rezepte, und wenn du nicht aus dem Haus kannst, dann klappt das nicht.
Gibt es bei euch keine Hausärzte, die Hausbesuche machen? Bei uns geht das....

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute! LG
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Sunny30 » Sonntag, 12.08.18, 18:59

Liebe Anke,

such dir einen Arzt der die Problematik versteht ich weiß die gibt es so gut wie garnicht,
ich glaube nicht das ein Hausarzt das kann.

Es kann doch nicht sein das nur die 0 das Ziel ist koste es was es wolle.

Das kann und will ich einfach nicht glauben.

Lg und gaaanz viel Kraft und Glück

:fly: :hug:
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4,5 mg Clonazepam in Klinik bekommen nachdem unverträglichkeit auf verschiedene PPs.

November 2017 - Januar
0,8 mg gehalten - plötzlich gekippt- Wirkverlust- Toleranz.
Unruhige brennende Arme nachts, Mißempfindungen im Gesicht und Körper, Schmerzen, Angst und Unruhe,
Fremdheitsgefühl.

HIN UND HER- GROßER FEHLER

Seitdem körperlich sehr schlecht.

Clonazepam
02.07. 1,6mg - auf 4x am Tag verteilt

- Muskel und Körperschmerzen, Gesicht + Nackenschmerzen, Kopfschmerz, Fremdheitsgefühl, Krampfgefühl, Unruhe, Augenzittern, Angst + Panik,
Schluckbeschwerden, Magen-Darm, Haarausfall.
Elendes Körpergefühl und seltsame Empfindungen.

30.07. 1,4mg auf 4x am Tag verteilt

Symptome gleich,

leichte Besserung morgens, Schlaf schlecht und unruhig.

10.08. - 1,3mg auf 4x am Tag verteilt - wirkt nur noch kurz, manchmal paradox.




NEM
Magnesium 3x500
Vita B Komplex
3x1 Passionsblume 425mg

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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von sigli » Sonntag, 12.08.18, 20:57

Liebe Anke,

es sind ein paar hier im Forum, z. B. Angusta, die schaffen den Entzug mit Alprazolam mit der Wasserlösemethode. Du schreibst ja, dass es dir mit dem Alprazolam körperlich noch besser ging.

Wäre das einen Versuch wert, nochmal auf die entsprechende Menge Alprazolam umzustellen?

lg von Sigli
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sigli
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von sigli » Sonntag, 12.08.18, 21:38

Liebe Anke,

.... und natürlich hat auch Kaenguru70 auf Alprazolam umgestellt und ist seit kurzem auf Null.

Vielleicht liest du dich mal in den Thread von denen ein. Denen ging es auf jeden Fall besser ohne Diazepam.

lg von Sigli
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 13.08.18, 6:23

Hallo liebe Lunetta,

ich danke Dir für Deine Nachricht und Deine guten Wünsche.

Leider kann ich mir keinen anderen Hausarzt suchen, da ich einen „Knebelvertrag“ unterschrieben habe und somit keinen anderen Arzt (außer Zahnarzt oder Gyn) aufsuchen darf. Dafür bekommt die Hausärztin dann den doppelten Betrag im Quartal für mich von der Krankenkasse und ist im Gegenzug bereit mir Diazepam zu verschreiben bis ich den Entzug geschafft habe. War froh, daß sie das überhaupt macht. Meine Internistin und mein Psychiater weigerten sich mir Alprazolam und Diazepam zu verschreiben. Manchmal muß man eben die „Kröte“ schlucken.

Hausbesuche werden nicht gemacht, nur in selten Fällen weil die Hausärzte nur ca €10 für einen Hausbesuch bekommen und müssen dafür ihre Mittagspause opfern.

Ich danke Dir für Deine Überlegung und Rat und wünsche Dir auch alles Liebe und Gute.
Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
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Fehler 2) Dosis ständig verändert von 3 Tabl./nächsten Tag 7 Tabl./nächsten Tag 4 Tabl., etc.

2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 13.08.18, 6:35

Liebe Sunny,

danke für Deine Nachricht und Deinen Rat.

Habe schon (siehe oben) an Lunetta geschrieben, warum ich mir keinen anderen Arzt suchen kann. Schwer einen Arzt zu finden, der Diazepam verschreibt für so lange Zeit und die Hausärztin muß sich auch noch rechtfertigen gegenüber der Kasse.

Endlich von der Abhängigkeit frei zu sein und auf 0 zu sein ist mein größtes Ziel im Leben derzeit. Erst dann kann eine Heilung stattfinden und solange es noch im Körper ist richtet es immer weiter Schäden an. Habe es schon so weit geschafft das Diazepam runterzufahren mit 2,5 mg Schritten alle 4 Wochen (meistens) und hoffe, daß ich den Rest auch noch schaffe. Jeder Absetzschritt war 3 Tage die Hölle aber ich habe es durchgestanden.

Ich danke Dir für Deine guten Wünsche und auch für Dich alles Gute. :fly:
Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
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Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
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Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
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2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
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Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 13.08.18, 6:47

Liebe Sigli,

ich danke Dir für Deine Nachricht und den Vorschlag wieder auf Alprazolam umzustellen.

Alprazolam ist ja 10x so potent wie Diazepam und hatte mir gegen die Ängste, etc. gut geholfen aber durch die kurze Halbwertzeit war ich ständig entzügig und mußte alle 4 Stunden wieder Alpra nehmen und die Dosis immer weiter steigern.

Deshalb war ich so glücklich, daß ich es von der hohen Dosis Alprazolam es geschafft hatte auf 0 zu kommen und kein Arzt und Therapeut hat daran geglaubt, daß ich das schaffen werde.

Die Überlegung hatte ich auch schon gehabt aber ich glaube, daß wäre eine schlechte Option.

Danke, daß Du Dir Gedanken gemacht hast mir zu helfen.
Liebe Grüsse und alles Gute für Dich
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Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
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4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
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13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

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Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
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Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jamie » Montag, 13.08.18, 10:00

Hallo Anke, :)

kurze Info:
ich habe dir in deinem neu eröffneten Thread (Diazepam in Wasser lösen) geantwortet.


Grüße
Jamie
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Diazepam Tropfen - bitte um Hilfe bei Umrechnung

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 10.10.18, 7:38

Liebe Foris, liebe Jamie, :group:

da es mir immer schlechter geht (Magen/Darmkrämpfe/Übelkeit) seit der Umstellung von Alprazolam auf Diazepam Ratiopharm Tabletten (10 mg) hatte ich hier im Forum gelesen, daß die Hilfsstoffe eine große Rolle spielen können.

Diazepam Ratiopharm Tabletten und auch von STADA enthalten Lactose (habe seit 30 Jahren Lactose-Intoleranz) und sie haben 7 bzw. 9 Hilfsstoffe (Füllstoffe).

Ich würde gerne auf Diazepam Tropfen umstellen (nur 3 Hilfsstoffe) aber finde im Internet keinerlei Infos zu meinen Fragen. Valocordin Tropfen darf ich nicht nehmen (enthält Alkohol) bin trockene Alkoholikerin.

Fragen:

1. wie viele Tropfen enthält 1 Flasche Diazepam ? Wie lange komme ich mit 1 Flasche aus ? (Bin derzeit bei 16 mg. Diaz.Tablettenform)

2. wie ist die Umrechnung ? 10 mg Diazepam Tablette entspricht wie viele Tropfen ?

Ich hoffe sehr, Ihr könnt mir helfen, damit ich evtl. eine Chance habe nach so langer Zeit mit Darmkrämpfen,etc. eine Linderung zu bekommen.

Liebe Grüsse und alles Gute für Euch :group:
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
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Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
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2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
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Re: Diazepam Tropfen - bitte um Hilfe bei Umrechnung

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 10.10.18, 8:04

Hallo!

Von welcher Firma hast du die Diazepam Tropfen?

Bei Psychopax z.B. entsprechen 3 Tropfen 1 mg Diazepam.

Es müßte aber im Beipacktext stehen, wieviele Tropfen 1 mg Diazepam entsprechen!

LG
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 10.10.18, 8:06

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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 10.10.18, 8:48

Hallo Lunetta,

ich habe keine Diazepam Tropfen sondern nehme Diazepam Tabletten und möchte umstellen auf Diazepam Tropfen. Deshalb meine Fragen.

LG
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4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
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13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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