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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Courage
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Courage » Samstag, 10.11.18, 9:54

Liebe Anke :hug: ,

nachdem ich deinen ganzen Thread heute morgen las, bin ich entsetzt und kann mich nur auf das berufen, was ich dir in der PN geschrieben habe. Es bleibt mir leider nur, dir ganz viel Kraft für dich und deinen Mann zu wünschen :hug: . Solltest du dochmal Klinik in Erwägung ziehen, helfe ich gerne weiter,

alles Liebe nochmal,
Andrea :cry: :hug:
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* Sorgen vom Tageslicht bestrahlt sind wortlos. Nachts brennen ihre tausend Sterne hell und groß ! *
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26.09.10 - 01.08.11 Diazepam nach ASHTON abgesetzt, langjährige Einnahme ca. 10 mg/Tag, im letzten halben Jahr d. Einnahmezeit 20-30 mg/Tag.
Ab 1994 täglich eingesetzt als Muskelrelaxans/Schmerzpatientin.

Durch Toleranzentwicklung im Laufe der letzten Jahre immer mehr Probleme, Nervosität, starke Überreiztheit, innere Unruhe, Erschöpfung, Depressionen, Ängste, Stimmungsschwankungen, dies alles ist durch Absetzen der Benzos verschwunden, es geht mir besser als seit Jahren.
Es sind weder physische noch psychische Folgeschäden durch die lange Einnahmezeit vorhanden.
Fragen zum Entzug beantworte ich gerne, dank des Forums und vor allem unserer Moderatorin
"Das-kleine-Runde" habe ich erst den Mut zum Absetzen gefasst, vielleicht kann ich nun auch etwas Unterstützung geben.

Auch nach LANGJÄHRIGER Einnahme ist ganz sanftes Absetzen möglich u. sehr gutes Wohlbefinden erreichbar. Man muss absolut keine Angst davor haben, die nötige GEDULD ist allerdings Voraussetzung. STRESS wirkt sich verstärkend auf Absetzbeschwerden aus, ebenso zuviel Sport.

Ergänzung: Im April 2012 nahm ich nach 8 völlig benzofreien Monaten aus privaten Gründen für 4 Wochen erneut als Muskelrelaxans und etwas Entspannung 10 mg/Tag Diazepam. Setzte sie danach in 2,5 mg Schritten pro Woche PROBLEMLOS ab und habe bisher keinerlei Folgesymptome.
MEIN Fazit: Besteht KEINE psychische Abhängigkeit oder Kontrollverlust, kann man nach einigen Monaten ein Benzo als BEDARFSmedikament für KURZE Zeit anwenden, ohne dass erneute körperliche Abhängigkeit entsteht, 4 Wochen sind aber grenzwertig, da würde ich trotz problemlosem EIGENEM Absetzen zur Vorsicht raten, je kürzer der Bedarf, je besser.

All meine Einträge und Antworten beziehen sich immer nur auf EIGENE Erfahrungen, ich bin medizinischer Laie, kein Arzt.

Mein Verlauf ist hier zu finden : http://www.adfd.org/forum/viewtopic.php?f=16&t=5967

Rameike
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Rameike » Freitag, 21.12.18, 16:15

Hallo Anke,
Ich wollte mich einmal bei Dir erkundigen, wie es Dir aktuell geht?
Rücken, Zähne, Magen, Psyche? Konntest du etwas Stabilität erlangen?

Liebe Grüße von Mareike
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von sigli » Samstag, 09.02.19, 20:19

Liebe Anke,

ich habe gerade an dich gedacht und habe nochmal deinen Verlauf angesehen.

Ich möchte dich nochmal dringend daran erinnern, dass du nicht mehr als 10 % reduzieren solltest. Also 2 mg sind augenblicklich zu viel für dich. Ich vermute, dass du deswegen auch wieder aufdosieren mußtest. Bitte glaube es mir: 10 % und nicht mehr.

Du kannst von der Micro-Reduktion auch viel bei den Benzobuddies lesen. Nur so funktioniert es.

Ich hoffe sehr, dass du in einem einigermaßen guten Zustand bist.

lg von Sigli
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2.4.2018: Diazepam: 0 mg
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 10.02.19, 10:45

Liebe Sigli,

vielen Dank für Deine Nachricht und Deine Nachfrage nach meinem Zustand.

Du hattest mir vor einiger Zeit so lieb geschrieben, daß ich es schaffen werde und von so einem großen Berg Diazepam auf einen kleinen Hügel geschafft habe. Das hat mir so viel Mut gemacht.

Leider hat sich alles sehr geändert, bin in einem desolaten Zustand. :zombie: Habe Schreibfehler in meiner Signatur: habe nicht erhöht auf 0,5 mg sondern 5 mg Diaz. seit dem 9.2. aber es bringt nicht viel, da ich ja in der Toleranz bin. :(

Ich bin nun schon 1 Jahr bettlägerig, kann kaum etwas essen (Nahrungsmittelintoleranz), mich duschen,etc. und meine Schmerzen sind unerträglich. Dazu stecke ich in einer heftigen Depression seit Wochen.

Die Darmkrämpfe, der Reizdarm ist außer Rand und Band. Als Beispiel: gestern früh habe ich 3 Minuten mit der Fa.Ama…telefoniert wegen einem Problem (waren sehr nett) und dann bekam ich wieder so heftige Darmkrämpfe, daß ich den ganzen Tag liegen mußte. Jede kleine Aufregung ist zuviel und die GABA Rezeptoren im Darm spielen verrückt. Habe sowieso starkes Untergewicht und kann mich nur noch von Haferflocken und Banane ernähren, kann auf beiden Seiten nicht mehr kauen.

Ich war eigentlich auf einem guten Weg und dann ist mir am 9.2. der Frontzahn komplett abgebrochen. Durch Panik habe ich dann aufdosiert, da ich unter Dentophobie leide seit der Jugend und so viel Schlimmes erlebt habe bei den Zahnärzten (Trauma). Nun habe ich neben den Entzugssymptomen, den Darmkrämpfen auch noch Zahnschmerzen und Kieferkrämpfe jede Nacht und das ist einfach zu viel für das ZNS. Ich beisse nachts so heftig auf die Zähne, daß ich mit Kopfschmerzen und HWS Schmerzen aufwache und ich benötige eine Aufbiss-Schiene, da meine alte nicht mehr paßt.

Ich war nach dem 9.2. bei meinem Zahnarzt um zu besprechen, wie wir weiter verfahren (Brücke,etc) und mein Ruhepuls war auf 140. Ganz schlimm ist es beim Zahnziehen (Ruhpuls 180) und ich kann auch keine Schmerzmittel nehmen oder AB wegen meinem Reizdarm.

Ich habe versucht, Zahnarzt Termin zu verdrängen aber es arbeitet nachts im Unterbewußtsein. Mein Zahnarzt hat Urlaub und ich würde einen neuen Zahnarzt hier in der Nähe ausprobieren. Aber selbst wenn ich mit einer Zahnarzthelferin telefoniere wegen einem Termin weine ich schon am Telefon.
Entschuldige bitte, wenn ich jetzt so wirr und durcheinander schreibe aber ich habe so heftige Darmkrämpfe beim Schreiben (Stress) und so heftige Zahnschmerzen.

Mein Mann versucht mich immer aufzubauen, macht den Haushalt, etc. aber er ist auch am Ende seiner Kräfte (ist auch Ü60) und die Belastung mit einer kranken Frau zuhause ist einfach zuviel. Er hat seinen Nebenjob nach 15 Jahren jetzt gekündigt weil er nicht mehr kann und auch keinen Schlaf mehr findet. Für die Angehörigen ist es eine große Belastung, das weiß ich ja und er tut mir so leid, daß ich schon wieder weinen könnte. Wir wollten unsere Rente doch genießen und nun liege ich hier den ganzen Tag im Bett weil ich kaum laufen kann. Ich habe einfach keine Kraft mehr den Entzug weiter durchzustehen.

Wenn mein Mann nicht wäre (und ich möchte ihm das nicht antun) hätte ich dem Ganzen schon ein Ende gesetzt. :cry:

Ich bitte Euch, liebe Foris, mir nicht wieder zu schreiben, daß ich dringend zum Arzt muß oder in ein Krankenhaus. Das war in der Vergangenheit so und so traute ich mich auch nicht mehr öffentlich zu schreiben. Bin so dünnhäutig und hypochrondrisch und ich bin auch untersucht worden und es ist dieser furchtbare Reizmagen/Reizdarm.

Vielleicht kann mir Jemand helfen mit ähnlichen Erfahrungen (Dentophobie) und diese furchtbare Hoffnungslosigkeit.

Es tut mir leid, daß ich nichts Positives berichten kann. Wie habe ich mich danach gesehnt, hier irgendwann meine Erfolgsgeschichte zu schreiben im Forum. Aber derzeit gibt es keine Hoffnung mehr für mich (nun muß ich doch weinen…) :(

Nochmals vielen Dank, liebe Sigli, daß Du an mich gedacht hast.
Verzweifelte Grüsse
Anke
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Diagnosen 2014: Endstadium Burnout/Panikattacken /Angstzustände/diverse Traumata

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
Fehler 1) Entzug zu sehr in die Länge gezogen
Fehler 2) Dosis ständig verändert von 3 Tabl./nächsten Tag 7 Tabl./nächsten Tag 4 Tabl., etc.

2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
04.Nov.2018 = 14 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Grunderkrankung (Angststörung) tritt wieder auf (Panikattacken)
massive Krankheitsängste /diverse Trigger verursachen Angst

03.12.2018 Aufdosierung 0,5 mg (hilft kaum, da in Toleranz) Schreibfehler !
Aufdosiert mit 5 mg Diaz./ Januar 2019 weiter aufdosiert mit 5 mg (also 10 mg insgesamt)
derzeitige Dosis = leider wieder 24 mg Diaz. :( (Ängste jetzt aushaltbar)


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

sigli
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von sigli » Sonntag, 10.02.19, 11:41

Liebe Anke,

es tut mir sehr leid zu lesen, wie schlecht es dir geht.

Ich finde es auch nicht so schlimm, wenn du jetzt statt auf 12,5 mg auf 17,5 mg bist. Wichtig ist nur, dass du bei deinen ganzen Probleme trotzdem irgendwie weiter am Ball bleibst. Wenn du wieder eine bessere Phase hast, könntest du z. B. um 1 mg abdosieren o.ä.

Der Zahnarzt und die Angst davor... ja, das macht mein Leben auch immer wieder durcheinander. Habe jetzt auch eine größere Sache hinter mir. Er hat mir Lachgas gegeben. Das Lachgas macht etwas müde und nimmt doch etwas die Angst.

Mit Haferflocken und Bananen bekommst du vieles, was für deinen Körper wichtig ist. Ich kenne auch jemanden, bei dem die Probleme im Oberbauch so schlimm waren, dass sie über Monate nichts anderes essen konnte.

Ich hatte ja auch üble Oberbauchbeschwerden im Entzug und ständig Durchfälle oder Verstopfung. Über Wochen habe ich nur Kartoffeln und gedünstetes Gemüse gegessen. Es hat sich alles wieder gegeben, alle Probleme in dieser Hinsicht sind heute weg. Verträgst du keine Kartoffeln, vielleicht etwas gutes Öl dazu?

Ich wünschte, ich könnte dir mehr helfen, liebe Anke. Trotz allem solltest du nicht vergessen, was du schon alles geschafft hast.

Ganz liebe Grüße von Sigli

P.S. Bitte gib dich nicht auf.
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Katharina » Sonntag, 10.02.19, 14:23

Liebe Anke !

Ich verstehe und kenne Deine Ängste
ich habe mir einen Zahnarzt gesucht, der meine Probleme und der damit zusammen hängenden Schwierigkeit das mir jemand in den Mund hinein fasst, versteht.

Meine Zähne mussten alle 'saniert' werden
bis auf die Backenzähne,
die habe ich verloren da behandlungsunfähig.

Während der Behandlungen habe ich Beruhigungsmittel genommen.
Kritisch besprochen mit dem Ärzten denn was wäre die Alternative gewesen ?

Zuhause, für wie lange mit inintakten Mund
wenn andere Möglichkeiten vorhanden?

Volknarkose in der Kiefernklinik, das wollte ich nicht
(da ich nur unter Schwierigkeiten ein Krankenhaus betreten kann)
denn das ist einmal mehr 'Beruhigungsmittel'
als ich benötige und es auch selbst zu regulieren imstande bin.

( es gibt nur bestimmte Zeiten /Herbst Winter
in denen meine Mundschleimhaut eine Mundbehandlung zu lässt
das sind Komplikationen aus einem anderen Bereich. )

Nun ist es alles zum besten verlaufen und ich bin sehr froh.

Ich bin nicht fertig mit den reduzieren der Psychofarmaka
beziehungsweise reduziere fast seit einem Jahr nicht mehr.

Inzwischen gab es Schönes Wichtigeres im Leben da draußen.
Ich hatte viel zu schnell reduziert
war hoch angespannt
sehr ängstlich und hatte kaum Kraft zu gehen.

Was zur Folge gehabt hätte die Fitness später aufzubauen wenn ich keine Pause gemacht hätte.

Ebenso hätte ich ähnliche Eingriffe wie die am Mund nicht machen lassen können bzw. im KH unter Vollnarkose
und mich anderen Vorkommnissen
die aus einem Leben nicht auszuschließen sind,
verschließen bzw in die Isolation gehen müssen
um nichts davon zu erfahren
etwas,was für mich nicht lebenswert wäre.

Das ist meine Entscheidung.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut,
Katharina
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 10.02.19, 14:43

Liebe Anke und Katharina,

dem möchte ich entgegensetzen, daß ich all das, Zahnarzt und Fitness und gewisse soziale Kontakte z.B., wieder absolvieren kann ohne jegliche Psychopharmaka/Beruhigungsmittel - und das als sehr sehr befreiend empfinde.

Ich bin auch nicht begeistert vom Zahnarzt, aber ich packe inzwischen schwierigere und langwierigere Sitzungen allein mit Lokalanästhesie, die mich glücklicherweise nicht mehr triggert.

Anke, es tut mir sehr leid, wie schlimm Du leiden mußt.

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Nature » Montag, 11.02.19, 13:40

Hallo liebe Anke ,

Ich stecke gerade in einer Ähnlichen Situation leider,ich habe die Kontrolle über meinen Körper leider verloren .
Essen ist seid Monaten eine Qual ,aber ich habe herausgefunden das ich auf Histaminhaltige Lebensmittel reagiere und das teils heftig .
Ich habe jetzt eine Zeitlang Kartoffeln gegessen mit etwas Butter oder guten verträglichen ÖL und nur Wasser getrunken aus der Leitung das hat meinen Körper ganz gut getan .
Ich bin leider auch Untergewichtig und die Durchfälle machen es leider nicht besser.
Ja der Zahnarzt diese Panik kenne ich zu gut 😭,aber meine Schmerzen habe ich nicht mehr ausgehalten und es klingt total bescheuert aber durch diese Schmerzen war ich leider gezwungen sehr häufig da hin zugehen und es wurde besser diese grenzenlose Panik und diese Schmerzen zwangen mich dazu mich meinen persönlichen Alptraum zu stellen der mich seid der Kindheit begleitet ,mir mussten 2 Tage vor Weihnachten 2 Zähne im Frontberich gezogen werden,mein Zahnarzt hat mir geschworen das ich keinerlei Schmerzen haben werde.
Und er hat sein Wort gehalten, das hat mir viel gegeben.
Ich weiß das du in einer echt bescheidenen Situation steckst ,aber ich möchte dir dennoch Mut machen ,mut machen weiter zu machen .
Oft habe ich hier gesessen und gedacht verdammt nochmal als ich Zig tropfen am Tag nahm ging es mir nicht ansatzweise so schlecht.
Aber stimmt das ?
Ich denke mit den Tropfen habe ich meinen lange schreienden Körper nur zum Schweigen gebracht, ich habe so oft meinen Körper weit über seine Grenzen gebracht und immer wenn er aufschreien wollte, habe ich ihn damit zum Schweigen gebracht.
Tja und jetzt kämpfe ich damit auf meinen Körper zu hören ,und das ist bei all dem leid wirklich nicht einfach .
Kopf hoch auch wenn wir es nicht glauben aber irgendwann wird es besser werden .
Wenn wir achtsamer und sorgsamer mit uns umgehen .
Ich drücke dich
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2012 nach dem Unfall Diazepam Ratiopharm Tropfen und mirtrazipin unregelmäßig
2013 ohne Probleme abgesetzt beides.

Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
Versucht den Entzug aufzufangen mit promethazin immer bei Bedarf und Baldrian.
Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
Diazepam Ratiopharm wieder eingeschlichen
Ca 8×8×8 Tropfen
Und 15 Tropfen Promethazin wieder nur Abends.
Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
Von da an 4× 4 Diazepam und 10 mg doxipin erst mal kein Promethazin.
Am 17.3.2018 4×4 Diazepam Ratiopharm
10 mg doxipin und 15 Tropfen Promethazin ich konnte endlich mal schlafen.
Anmeldung hier im Forum .
Alles auf Anfang.
9 mg Diazepam und 15 mg Promethazin

11.04.2018
8 mg Diazepam und 15 mg Promethazin
17.04.2018
7.5 mg Diazepam und 14 mg Promethazin
22.04.2018 unruhig zittern und den Drang nach Diazepam ich versuche durchzuhalten
30.04.2018 7
7 mg Diazepam und 14 mg Promethazin.
13.5.2018 6.5 mg
01.06.2018 .6 mg Diazepam und 13 mg Promethazin
12.06.2018 _/ 5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
04.07 .2018 4.5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
02.08.2018 4 mg Diazepam 14 mg Promethazin
18.08.2018 3.5 mg Diazepam 14 mg Promethazin
28.08.2018 3 mg Diazepam 14 mg Promethazin um so niedriger ich komme um so schwere wird es ,aufgegeben gibt es nicht
09.09.2018 2,5 Diazepam, 14 mg Promethazin
Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt
23.10.2018 2 mg 14 mg Promethazin
Aufdosierung auf 3 mg in der Hoffnung das es mir besser geht.
5.12.2018 Ich kann nicht mehr, schmerzende Zähne und Depressiva Phasen ich entschließe mich Opripramol 50 mg zu nehmen.
Diazepam dosiere ich nicht auf ,und reduziere 2019 weiter .
5.01.2019 mir geht es immer schlechter dennoch habe ich entschieden weiter zumachen zur Zeit nehme
1.5 mg Diazepam und kein Promethazin mehr

Smilla
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Smilla » Montag, 11.02.19, 13:47

Hallo Nature,

die Tapferkeit, die notwendiug ist, um den eigenen schweren Weg zu gehen, beeindruckt mich beim Lesen Deines Beitrags wieder mal. Aber sich zu stellen, endlich jeweils den persönlichen Schwierigkeiten, ist der einzig mögliche Weg. Du machst das gut!

LG Smilla
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Weiß die Raupe etwas von ihren Leben als Schmetterling?
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 11.02.19, 15:33

Hallo liebe Nature,

vielen lieben Dank für Deine Nachricht und Dein „Mutmachen“.

Es tut mir sehr leid zu lesen, wie schlecht es Dir geht und daß Du auch Probleme hast mit dem Essen und Untergewicht. Es ist schlimm, 5 Monate durch die Hölle zu gehen, das kenne ich und kann es nachempfinden. Ich habe auch Angst, daß ich Antibiotika nehmen MUSS und dann meinen Reizdarm den „Rest“ gebe.

Ich habe auf Deinem Thread gelesen, daß Du in die Klinik gehst und ich wünsche Dir von Herzen alles Gute. Vielleicht sollte man doch nicht alles auf Histamin schieben (meine persönliche Meinung) sondern es ist der Absetzprozeß und die Begleiterscheinungen. Das habe ich ganz oft bei Benzo Buddies gelesen. Du warst ja wirklich auf einem sehr guten Weg und ich bewundere Dich sehr für Deine Stärke und Deinen Absetzweg, auch wenn er manchmal schwer war.

Bei mir schreit auch alles nach „Nachschub“ und als ich 10 Zahnärzte !! aufgesucht hatte und lange Gespräche, Zähne gezogen wurden, Komplikationen danach, angebrüllt worden von Zahnärztin, etc. hat mir das alles nicht viel ausgemacht. War auf 7 !!! Alprazolam am Tag (10 x so potent wie Diazepam) und ich konnte alles gut ertragen nach dem Motto: wollen Sie nicht noch 2 Zähne ziehen und weitermachen. Das hat sich natürlich in das Gehirn eingeprägt, daß es so easy war mit den vielen Tabletten. Damals hatte ich mit Alpra auch keinerlei Darmprobleme und konnte ganz normal essen (auch das prägt sich ein). Nach der Umstellung auf Diazepam ging es dann los mit den Darmproblemen und Gewichtsabnahme und ich bereue, die Ashton Methode angewandt zu haben und es gibt auch genug Kritik auf den englischen Seiten an dieser Methode. Aber nun ist das Kind ja in den Brunnen gefallen und ich kann nur von mir persönlich sagen, Diazepam hat alles verschlimmert. Dabei betone ich aber Alprazolam ist keine Lösung von Problemen (kein PP ist eine Lösung).

Ich sehe nur, daß ich mit der Diazepam Abdosierung nicht weiterkomme und habe immer Dich im Kopf gehabt und Promethazin und diesen Weg zu gehen. Habe 3 Flaschen Promethazin hier stehen seit Ewigkeiten und traue mich aber nicht. Früher habe ich in Notsituationen (Todesfall z.B.) 2 oder 3 Promathazin Tabletten genommen für 2 Tage und dann sofort wieder aufgehört, war kein Problem. Wie das jetzt wird, wer weiß? Es hilft ja gegen die Übelkeit und den Brechreiz und vielleicht hätte ich die letzten 2 Jahre nicht so leiden müssen…..

Zahnarzt: Mit 30 mg/ 27 mg Diazepam ging es noch so einigermaßen beim Zahnarzt mit der Angst. Aber je weiter ich runterging um so schlimmer wurde die Angst. Dazu kommt ja, daß ich bettlägerig bin seit langem und mühsam mit dem Gehstock zum Auto und mein Mann fährt mich dorthin. Letztes Mal (im Dezember) bin ich fast ohnmächtig geworden in der Praxis vor Aufregung und Panik und sie haben Fenster geöffnet, Wasser gegeben,etc. Ich war so froh, nach langer Suche einen Zahnarzt gefunden zu haben, der gut mit der Angst umgehen konnte, immer Scherze gemacht hat und auch das Zahnziehen verlief bei ihm gut. Hatte immer Probleme damit, da es danach zu heftigen Nachblutungen kam (ganzes Kopfkissen voller Blut nachts und in Klinik gefahren) und Trauma davon.

Jetzt habe ich das Vertrauen in ihn verloren und das ist bitter. Ich merke, daß er mich in die „Psycho-Schublade“ steckt und ich fand ihn immer ehrlich und kein Abzocker wie die Anderen die ich getestet hatte. Aber nun geht es nur noch um Geld bei ihm und das enttäuscht mich dermaßen ! Ich brauche ja Zahnersatz für den abgebrochenen Schneidezahn und sollte Kostenplan für Kasse bekommen. Bekam dann einen 10 Seiten langen Kostenplan (Privatleistung), daß die Kasse diese Versorgung mit Ankerzahn nicht übernimmt und soll € 3.500,- bezahlen !

Er hat jetzt Urlaub und ich wollte einen neuen Zahnarzt ausprobieren (hier in der Nähe) und er macht auf dem Foto einen sehr sympathischen Eindruck und gute Bewertungen aber die „Chemie“ muß ja stimmen. Wollte gleich noch etwas vorbereiten mit Fragen, Röntgenbilder,etc. aber bekomme das nicht hin. Reizdarm und ZNS sträuben sich.

Durch die lange Einnahme der PPs habe ich meinen armen Körper dermaßen geschadet, das sehe ich auch so. Darm kaputtgemacht, Galle kaputtgemacht,etc.

Verdammte :censored: !!! Ich war ein ganz normaler Mensch mit Sorgen und Problemen wie jeder sie hat und dann kam dieser Burnout und die Panikattacken und der Weg mit Alpra,etc. begann. :cry:

Ich danke Dir für Dein Mutmachen, auch mit dem Zahnarzt und ich hoffe, ich schaffe es meine Angst zu überwinden.

Ich möchte ja wirklich weiterleben und nicht sterben aber die Hoffnungslosigkeit, die dieses :censored: zeug mit mir macht ist einfach furchtbar.

Ich wünsche Dir alles Gute und daß es aufwärts geht mit Dir und Du wieder essen kannst und zu Kräften kommst.

Ich drücke Dich auch und sende Dir liebe Grüsse
Anke
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Diagnosen 2014: Endstadium Burnout/Panikattacken /Angstzustände/diverse Traumata

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
Fehler 1) Entzug zu sehr in die Länge gezogen
Fehler 2) Dosis ständig verändert von 3 Tabl./nächsten Tag 7 Tabl./nächsten Tag 4 Tabl., etc.

2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
04.Nov.2018 = 14 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Grunderkrankung (Angststörung) tritt wieder auf (Panikattacken)
massive Krankheitsängste /diverse Trigger verursachen Angst

03.12.2018 Aufdosierung 0,5 mg (hilft kaum, da in Toleranz) Schreibfehler !
Aufdosiert mit 5 mg Diaz./ Januar 2019 weiter aufdosiert mit 5 mg (also 10 mg insgesamt)
derzeitige Dosis = leider wieder 24 mg Diaz. :( (Ängste jetzt aushaltbar)


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Nature
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Nature » Montag, 11.02.19, 20:55

Hallo Anke ,

Ich kann dir leider nicht beantworten ob Promethazin dir helfen würde,aber seh es doch mal objektiv, schau mich an ich habe Promethazin genommen und ich sitze dennoch da und kann nichts essen,entweder reagiere ich allergisch oder ich bekomme Durchfälle oder ich erbreche.
Mein Fazit ist es hilft mir nicht und es war ein weiteres Mittel was ich an der Backe hatte.
Ich musste in den letzten Monaten mit erschreckender Erfahrung lernen das ich mir selber mehr geschadet habe, als achtsam zu sein.
Ich habe ständig das verschriebene Antibiotikum genommen ,warum weil ich dachte es hilft mir schnell ,und mein Körper zeigte mir dort schon das es falsch ist, aber ich wollte mir keinerlei Schwächen eingestehen ich wollte funktionieren.
Und was habe ich davon nichts ,es gibt Tage da kann ich mich nicht um mein Kind kümmern weil ich keine Kraft habe.
Es zerbricht mir das Herz meinem Zwerg zu erklären ,nein mein Schatz ich schaffe es nicht mit die raus zu gehen mir geht es nicht gut.
Und jetzt ist für mich damit schluß..
Ich achte jetzt auf mich,ich nehmen keinerlei Medikamente, ich versuche Omas gute alten Hausmittel.
Z.b nasennebenhöhlenentzündung, ja ich inhaliere und es es hilft .
Ich habe Bauchschmerzen, dann esse ich halt nur Suppe oder Kartoffeln wenn es hilft.
Wenn ich erschöpft bin, dann ruhe ich mich aus.

Ich weiß du hast einen harten Weg hinter Dir und noch vor Dir.
Aber weißt du was du bist nicht allein.

Ja das ist das was mir z.b sehr hilft ,ich bin zwar in der realen Welt alleine ,aber hier sind Menschen die diesen Weg gehen und gegangen sind.
Und es ging vielen so wie dir und mir .
Und ihnen geht es besser.
Und das sollte dir auch Kraft geben weiter zu machen.

Ich kenne diese Tage sehr gut wo man weinend da sitzt und denkt verdammter mist wann hört das alles auf.
Aber wenn wir nichts verändern hört es nicht auf ,so hart wie es ist.
Ich muß morgen meinen kleinen Zwerg hier zurück lassen und das ist wirklich hart,aber uch tue das damit es mir und auch meinen kleinen besser geht.
Ich schicke Dir ganz viel Kraft.
Lg
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2012 nach dem Unfall Diazepam Ratiopharm Tropfen und mirtrazipin unregelmäßig
2013 ohne Probleme abgesetzt beides.

Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
Versucht den Entzug aufzufangen mit promethazin immer bei Bedarf und Baldrian.
Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
Diazepam Ratiopharm wieder eingeschlichen
Ca 8×8×8 Tropfen
Und 15 Tropfen Promethazin wieder nur Abends.
Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
Von da an 4× 4 Diazepam und 10 mg doxipin erst mal kein Promethazin.
Am 17.3.2018 4×4 Diazepam Ratiopharm
10 mg doxipin und 15 Tropfen Promethazin ich konnte endlich mal schlafen.
Anmeldung hier im Forum .
Alles auf Anfang.
9 mg Diazepam und 15 mg Promethazin

11.04.2018
8 mg Diazepam und 15 mg Promethazin
17.04.2018
7.5 mg Diazepam und 14 mg Promethazin
22.04.2018 unruhig zittern und den Drang nach Diazepam ich versuche durchzuhalten
30.04.2018 7
7 mg Diazepam und 14 mg Promethazin.
13.5.2018 6.5 mg
01.06.2018 .6 mg Diazepam und 13 mg Promethazin
12.06.2018 _/ 5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
04.07 .2018 4.5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
02.08.2018 4 mg Diazepam 14 mg Promethazin
18.08.2018 3.5 mg Diazepam 14 mg Promethazin
28.08.2018 3 mg Diazepam 14 mg Promethazin um so niedriger ich komme um so schwere wird es ,aufgegeben gibt es nicht
09.09.2018 2,5 Diazepam, 14 mg Promethazin
Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt
23.10.2018 2 mg 14 mg Promethazin
Aufdosierung auf 3 mg in der Hoffnung das es mir besser geht.
5.12.2018 Ich kann nicht mehr, schmerzende Zähne und Depressiva Phasen ich entschließe mich Opripramol 50 mg zu nehmen.
Diazepam dosiere ich nicht auf ,und reduziere 2019 weiter .
5.01.2019 mir geht es immer schlechter dennoch habe ich entschieden weiter zumachen zur Zeit nehme
1.5 mg Diazepam und kein Promethazin mehr

Jamie
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jamie » Sonntag, 24.02.19, 10:56

Liebe Anke, :)

ich habe an dich denken müssen. :hug:
Ich weiß es geht dir sehr schlecht und du bist eher eine der leisen Töne.

Wie geht es dir denn?

Viele Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 24.02.19, 13:47

Liebe Jamie,

danke, daß Du an mich gedacht hast :hug: und nachfragst.

Es geht mir immer schlechter mit Schmerzen: Ischias, HWS, Darmkrämpfe/Brechreiz bei jeder Kleinigkeit, Kieferkrämpfe, Zahnschmerzen, Harnverhalt abends, Liste ist unendlich….. Bin seit 1 Jahr bettlägerig, laufen kaum noch möglich und Körperpflege.

Bin in einem Albtraum gefangen ! :cry: Letztens hatte ich einen Traum nachts, ich war tot und es war so schön und befreiend dieser Traum. Hatte keine Schmerzen mehr, meine toten Eltern und meine toten Freundinnen waren da und wir waren alle wieder beisammen.

Habe Diazepam aufdosiert (Signatur nicht aktuell), kann jetzt aber nicht genau sagen wieviel, war mir egal und war kopflos.

Ich war auf einem guten Weg von zusammengerechnet (Alpra) teilweise 90 mg Diaz/Tag auf 14 mg und dann ging alles den Bach runter. Zusätzlich noch die täglichen Zahnschmerzen und Kieferkrämpfe nachts war dann zuviel.

Hatte nun letzten Dienstag einen neuen Zahnarzt gefunden und er und die Helferin waren so lieb zu mir und besorgt (800 Kalorien am Tag zu wenig), habe Benzo-Geschichte erzählt, vom Forum erzählt, etc. Für Notfalltermin planen Zahnärzte ca.20 Minuten ein und ich war 2 Stunden auf dem Zahnarztstuhl mit meiner Dentophobie !! Ruhepuls zuhause schon bei 120. Er macht viele OPs und hat studiert an der Uniklinik wo ich vorher 25 Jahre gearbeitet habe und ist eine Top-Ausbildung dort.

Er hat kommende Woche Urlaub aber sie haben noch Abdruck gemacht für Knirscher-Schiene und kann ich Dienstag abholen und wird von anderer Zahnärztin angepasst. Dann geröngt (3 Problemzähne) und „Hiob“ kam geknickt rein mit schlechten Nachrichten. Ich kann ja selber Zahn-Röntgenbilder auswerten und es stimmte: Backenzahn stark kariös fast bis zur Wurzel und Zyste unten, muß gezogen werden. Ebenso Backenzahn auf anderer Seite. Abgebrochener Frontzahn muß Wurzel rausgefräst !!! :shock: und gezogen werden. Und dann geht es ja noch weiter mit Brücken,Teleskop-Prothese, etc. Schmerzmittel und AB kann ich nicht nehmen mit meinem kaputten Magen/Darm !

Liebe Jamie, Du mit Deinen traumatischen Erfahrungen Zähne kannst mich verstehen. Stehe immer noch unter Schock und weine. Mein Mann hat eben wieder versucht mit zu beruhigen aber er kann ja nicht nachempfinden was Panikattacken und Depressionen sind und Entzugssymptome.
Noch vor 1 Jahr habe ich Vielen hier Mut gemacht (öffentlich und per PN) und jetzt habe ICH keine Hoffnung mehr. Ich kann nicht mehr und bin am Ende meiner Kräfte. Wie lange soll ich abdosieren, bis ich 70 bin ? Bin jetzt 60 und das :censored: Benzo hat gewonnen.

Traurige Grüsse :group:
Anke
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Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
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2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

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5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
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04.Nov.2018 = 14 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
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Grunderkrankung (Angststörung) tritt wieder auf (Panikattacken)
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Smilla » Sonntag, 24.02.19, 16:13

Hallo Anke,

ich habe bei Dir noch nicht viel geschrieben, möchte Dir aber jetzt sagen, dass mir Dein Leid ans Herz greift. Du musst wahrhaftig eine Menge aushalten. Ich habe als möglichen, kleinen Trost (?) nur meine eigene Vergangenheit, in der auch schon mal alles düster und vollkommen hoffnungslos aussah, und es gab trotzdem später wieder gute Zeiten, damit hätte ich zu einem bestimmten Zeitpunkt niemals gerechnet. Die Hoffnung wiederzufinden, wenn alles tiefschwarz ist, ist schon ein großes Geschenk, ich weiß ...

Ich wünsche Dir Kraft und vor allem seelischen Beistand.

Liebe Grüße
Smilla
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jamie » Sonntag, 24.02.19, 19:04

Liebe Anke,

das ist wirklich schrecklich. Ja, das kann ich mit meiner eigenen Zahnarztphobie mehr als nachvollziehen :(.

Sag mal, kommt für dich nicht infrage das in Narkose machen zu lassen? Wenn man psychiatrische Gutachten hat, die ein Trauma / Dentophobie bescheinigen, kann dies als Kassenleistung vorab beantragt und genehmigt werden. Das müsste dich doch entlasten, oder?

Nein, weiter ausschleichen ist in so einem Zustand absolut unmöglich. Daran darfst du jetzt auch gar nicht denken. Gibt es denn noch irgendeine Dosis, wo du etwas Linderung verspürst?
Inwieweit kannst du dich mit Schmerzmitteln arrangieren, um das Gröbste an Schmerzen abzufangen? Du wirst ja immer schwächer so.

Es ist ganz und gar schlimm, was du da durchmachen musst :cry: .
Bitte versprich uns nicht aufzugeben; und damit meine ich vorrangig gar nicht die Benzos, sondern deinen Willen, weiterzuleben und weiterzukämpfen. :hug:

Traurige Grüße zurück, aber ich glaube an dich!!!
Jamie
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 25.02.19, 7:03

Liebe Smilla, liebe Jamie,

ich danke Euch herzlich, daß Ihr mir so lieb geschrieben habt :hug: und ich werde versuchen im Laufe des Tages antworten. Kämpfe gerade mit heftiger Panikattacke und Darmkrämpfen (wie jeden Morgen).

Liebe Grüsse :group:
Anke
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Fehler 1) Entzug zu sehr in die Länge gezogen
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2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
04.Nov.2018 = 14 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Grunderkrankung (Angststörung) tritt wieder auf (Panikattacken)
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03.12.2018 Aufdosierung 0,5 mg (hilft kaum, da in Toleranz) Schreibfehler !
Aufdosiert mit 5 mg Diaz./ Januar 2019 weiter aufdosiert mit 5 mg (also 10 mg insgesamt)
derzeitige Dosis = leider wieder 24 mg Diaz. :( (Ängste jetzt aushaltbar)


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 25.02.19, 14:27

Liebe Smilla,

ich danke Dir, daß Du mir mit Deinem Beitrag so viel Trost gegeben hast und auch ich kenne das, was Du schreibst aus Deiner Vergangenheit. Habe nach dunklen Zeiten in den letzten Jahren aber manchmal einen Lichtblick gehabt und der fehlt jetzt leider weil alles überdeckt ist mit den Schmerzen überall.

Ich habe schon einige Beiträge von Dir gelesen und hat mich auch aufgebaut, was Du Anderen geschrieben hast, weil Du so viel Hoffnung und Zuversicht verbreitest.

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg und Du schaffst das mit Deiner Kraft, davon bin ich überzeugt.
Liebe Grüsse
Anke
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Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
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4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
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Anke13
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Montag, 25.02.19, 14:58

Liebe Jamie,

ich danke Dir sehr, daß Du Dir Gedanken gemacht hast über meine Dentophobie, Lösungsvorschläge und Deine Hilfe. :hug:

Narkose: Vollnarkose geht bei mir gar nicht, macht noch mehr Angst. Ich hatte mit dem Zahnarzt und der Helferin über einen Vorfall gesprochen und daß eine Zahnärztin (gleich um die Ecke bei ihm) bei der ich vor 2 Jahren war mich in der Praxis angebrüllt hatte (weil ich geweint hatte wegen ihr) und sie wollte mich schlagen. Bin einen Schritt zurückgewichen und mein Mann ist dazwischen gegangen und hat versucht sie zu beruhigen. Sie wußten geich, von wem ich spreche und sagten, hätte sie mich geschlagen, wäre ihr endlich !! die Approbation entzogen worden. Ich habe mich auch geärgert, hätte mich schlagen lassen sollen. Nun ist vor kurzem ein Patient in ihrer Praxis auf dem Behandlungsstuhl verstorben weil sie die Narkose nicht korrekt überwacht hat und sie darf weiter arbeiten. Ach mensch, hätte ich das nur zugelassen, dann wäre dieser Mann noch am Leben…. :(

Der jetzige Zahnarzt hat zu 70% Angstpatienten und gibt ihnen Diazepam weil sie sonst nicht auf den Stuhl gehen. Machen jetzt einige Zahnärzte so, halte ich für bedenklich diesen neuen Trend…

Nachfrage Dosis: An Tagen ohne Trigger ist eine Linderung da bei 10 mg Aufdosierung (also von 14 auf 24 mg). Bei Zahnarzt-Trigger keinerlei Wirkung, da in Toleranz. War am Überlegen mit Atosil Tropfen, die seit 1 Jahr hier stehen und laut Suchtmediziner sollte ich sie vorsichtig antesten mit 5 Tropfen (statt 20). Habe etwas Bedenken (3.Medikament an der Backe). Früher habe ich es als Notfallmedikament genommen,z.B. bei Todesfall für ein paar Tage und problemlos wieder abgesetzt. Bin mir unsicher…..

Schmerzmittel: An Schmerzmittel habe ich mir Paracetamol Zäpfchen für Kinder besorgt aber noch nicht ausprobiert. Wenn ich etwas im Magen habe (vertrage nur noch Haferflocken und Bananen) kann ich eine halbe Paracetamol oral nehmen. Aber bei heftigen Zahnschmerzen reicht das natürlich nicht. Ibu gibt es leider nicht als Zäpfchen (habe ich zumindest nicht gefunden). Vielleicht weißt Du das ?

Am 6.3. soll nun erstmal der schlimme Problemzahn mit den heftigen Schmerzen raus (hoffentlich hält der Zahn noch durch bis dahin). Es läuft eine eklige und übel riechende Flüssigkeit aus dem Zahn und ich schlucke das ja und schädigt bestimmt den Magen und den Organismus. Habe Angst wegen Nachblutungen, das ist mein Hauptproblem. Vor 3 Jahren ging es gut nach dem Ziehen aber ich mußte die ganze Nacht sitzend auf dem Sofa verbringen (nicht liegen !) und mit Kühlpack und danach noch 1 Woche leichte Schmerzen.

Ich bin so gerührt von Deinen Worten, liebe Jamie, daß Du an mich glaubst !! Ich danke Dir von Herzen. :hug:

Ich möchte weiterleben aber nicht so ! mit Schmerzen überall und bald als Pflegefall. Vielleicht gibt eine Höhere Macht mir noch eine Chance….

Liebe Grüsse und alles Gute wünsche ich Dir :group:
Anke
Diagnosen 2014: Endstadium Burnout/Panikattacken /Angstzustände/diverse Traumata

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! (Suchtgedächtnis s.unten)
Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Hochdosisabhängigkeit Alprazolam /Diazepam

Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substitution Diazepam.
Fehler 1) Entzug zu sehr in die Länge gezogen
Fehler 2) Dosis ständig verändert von 3 Tabl./nächsten Tag 7 Tabl./nächsten Tag 4 Tabl., etc.

2016 Jan-Dez weiter runterdosiert Alprazolam, dafür Diazepam gesteigert FEHLER !

4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!!

Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg - 20 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
18. Sept.2018 = 18 mg
07.Okt.2018 = 16 mg
04.Nov.2018 = 14 mg
Agoraphopie und Sozialphobie neu dazu
Übelkeit und Darmkrämpfe werden heftiger
Neu dazu: Zahnfleisch überall entzündet und Zähne schmerzen (typisches Absetzsymptom)

Grunderkrankung (Angststörung) tritt wieder auf (Panikattacken)
massive Krankheitsängste /diverse Trigger verursachen Angst

03.12.2018 Aufdosierung 0,5 mg (hilft kaum, da in Toleranz) Schreibfehler !
Aufdosiert mit 5 mg Diaz./ Januar 2019 weiter aufdosiert mit 5 mg (also 10 mg insgesamt)
derzeitige Dosis = leider wieder 24 mg Diaz. :( (Ängste jetzt aushaltbar)


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jeden Morgen 4 Uhr durch Absetzen

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
Suchtgedächtnis: 1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag !
1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014.
Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

Finchen015
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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Finchen015 » Montag, 25.02.19, 16:05

Liebe Anke,

oh weh, schlimm zu lesen, was Du alles erleben musst. :hug: Ich hoffe sehr, dass auch wieder bessere Zeiten auf Dich zukommen.

Ich hab auch Zahnarzt-Panik. Meine Zahnärztin ist für schwere Fälle wie mich ausgebildet - dem Himmel sei Dank. Zudem kennt sie meinen Medikamentenverlauf und meint immer, dass, wenn ich es nicht aushalten will, ich noch die Möglichkeit habe, Lachgas zu bekommen. Damit wäre man nicht weg wie einer Vollnarkose, sondern würde nur "schweben". Wäre das eine Option für Dich? Lachgas wird scheinbar nur über die Atemwege verstoffwechselt, sobald man die Maske von der Nase nimmt, lässt die Wirkung augenblicklich nach. Autofahren darf man nach so einer Behandlung trotzdem nicht, aber das ist ja verständlich.

Und frag doch Deinen Zahnarzt, was für Schmerzmittel er Dir empfehlen würde. Du kannst ja schließlich nicht die einzige seiner Patienten sein, die Schwierigkeiten mit Magen und Darm hat.

Ich schicke Dir viele Grüße und hoffe, dass alles glimpflicher abläuft als es jetzt erscheint.

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Anke13Smilla
Erfolgreich abgesetzt: 45 mg Mirtazapin (letzte Einnahme 07/15) // 200 mg Trimipramin (l.E. 12/15)
6 mg Alprazolam - ohne Substitution auf Diazepam (l.E. 05/16) //75 mg Lyrica (l.E. 06/16)
Keine PPs mehr seit 07/16 - Mir geht es wieder gut :)

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Re: Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 25.02.19, 19:47

Hallo Anke,

Ibuprofen gibt es auch als Zäpfchen.

Auch in geringer Dosis z.B. Nurofen Junior, wie der Name sagt eigentlich für Kinder gedacht.
:wink:

Das könntest du also austesten.

Ich glaube aber, dass das wichtigste wäre, dass du zuerst wieder etwas zu Kräften kommst.
800 Kalorien am Tag sind auf Dauer einfach zu wenig. :cry:
Ich hab es jetzt nicht im Kopf, hast du schon mal hochkalorische Nahrung aus der Apotheke getestet ?

LG Ute
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