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Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von padma » Freitag, 11.05.18, 17:23

hallo, :)

Frage von Koede:
Ist es denn mit den Keimen wirklich so dramatisch? Wenn ich aus einer Minderalwasserflasche trinke, dann steht die bei mir auch manchmal 2-3 Tage rum und ich trinke dann immer noch daraus, ohne Kühlschrank, und die ist noch gut?! Warum sollte das bei der Tabletten-Lösung anders sein?
Antwort von Jamie:
Erstens:
die Verkeimungsgefahr ist höher in einer Tablettenlösung.
Tabletten werden mit Hilfsstoffen verpresst, in der Regel auf Stärkebasis (Weizenstärke, Reisstärke, Maisstärke). Stärke wiederum besteht aus Zuckermolekülen.
Dies bietet Keimen Nährboden.
In deinem Mineralwasser ist ja kein Zucker.

Zweitens:
Wir haben leider keine Erkenntnisse, ob der aufgelöste Wirkstoff irgendwann mit den Ionen aus dem Wasser reagiert und ggf. gefällt wird oder inaktiviert wird. Eine lange Stehzeit begünstigt dieses mögliche Risiko aber.

Letztlich ist es deine Entscheidung, wie du vorgehst.
Frisch hergestellt und eingenommen ist es bei uns in Forum bewährt und sicher in der Wirkung; alles andere müsstest du ausprobieren und ggf. negative Einflüsse eben in Kauf nehmen.
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Kitty77 » Samstag, 26.05.18, 13:24

Hier ist bei der lösemethode nur von Tabletten die Rede,geht das auch mit Tropfen und wenn ja wie?
Seid 2007 20 mg paroxetin genommen
10.3.18 10 mg genommen
13.3.18 wieder 20 mg da es nicht funktioniert hat
29.3 habe Tropfen bekommen nehme 15 Tropfen gleich 15mg ,so sagt der Arzt soll 5mg Schritte machen
ab dem 17.5 nehm ich 10 mg
Seid heute den 25.5 bin ich wieder auf 13 mg gegangen

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Gwen » Samstag, 26.05.18, 13:33

Hallo kitty,
Du kannst das mit Tropfen (soweit im Beipackzettel nicht steht, dass sie nicht in Wasser gegeben werden dürfen) ebenfalls machen.
Schau Dir einfach das Video an, da wird alles erklärt. (viewtopic.php?f=43&t=14698)
Abmessen kannst Du wie im Video gezeigt mit einer Waage oder auch nur mit Spritzen aus der Apotheke.
Viele Grüße Gwen
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von san4ik25 » Dienstag, 05.06.18, 14:42

Hab in chemie nicht gut aufgepasst, aber wie bin ich mir sicher dass das alles im Wasser gleichmäßig aufgeteilt wird...

Wenn da jetzt 20 mg in einer tablette sind bei 50 ml wasser, und man 25 ml wasser verwirft zb. Kann es nicht sein dass die eine Hälfte wasser (bei ordentlichen umrühren) mehr vom Medikament enthält als die andere Hälfte ?

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Jamie » Dienstag, 05.06.18, 18:18

Hallo san4ik :),

es verteilt sich und wird durch Rühren in Schwebe gehalten.
Und wenn es sich nicht verteilen sollte, ist es eine Art Suspension und auch das wird sowohl im Video als auch in der schriftlichen Anleitung erklärt, wie man dann vorzugehen hat.
Da muss man den Bodensatz durch Rühren aufwirbeln und dann aus dem Strudel mit der Spritze aufziehen.

Die Methode klappt gut und wird sehr häufig hier im Forum angewendet.

Link Video viewtopic.php?f=43&t=14698
Link Erklärung Wasserlösemethode
viewtopic.php?f=16&t=10923#p66812 (hier auch die praktischen Tipps beachten)

Grüße
Jamie
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Linna » Montag, 11.06.18, 19:00

Hallo,

wie ist es, wenn man nur eine Minidosis nehmen möchte. Zieht man dann fast das ganze Wasser raus, bis die gewünschte Minimenge übrig bleibt? Oder nimmt man die benötigte Dosis mit der Spritze raus und dann in den Mund?

LG,
Linna
Vor 4 Jahren wegen Depression und Zwangsgedanken zunächst 2 Wochen Olanzapin 2,5mg erhalten, relativ schnell abgesetzt und mit Mirtazapin 30mg ersetzt.
Zusätzlich Promethazin als Bedarsmedikament gelegentlich genommen.
Zwei Monate später zusätzlich Fluoxetin 20 mg.
Lorazepam als Notfallmedikament 1mg, nur zweimal genommen.
Mirtazapin und Fluoxetin nach einem halben Jahr abgesetzt.
Nichts bemerkt vom Fluoxetinentzug. Vier Wochen später Mirtazapin:
Probleme beim absetzen von Mirtazapin (Schlafstörungen)
Nach 3 Monaten wieder 15mg Mirtazapin, dann 30mg auf Anraten des Arztes,
Nach zwei Monaten auf 7,5 reduziert (Schwangerschaft). Innerhalb von 4 Monaten weiter reduziert bis Krümel jeden 2. Tag.
Daraufhin wieder starke Schlafstörungen, dann wider täglich 1,875mg (1/8 von 15mg) 2 Jahre Stabilisierungsphase. Vor 5 Monaten auf 1,666 mg (Tablette zu Pulver zerstoßen und nach Augenmaß eingeteilt)
kürzlich Dosisauslassung wegen Magen-Darm-Grippe, im Moment zum Teil sehr schlechter Schlaf.
8.Juni 2018: Wieder aufdosiert auf 1,875 mg (1/8 der 15 mg Tablette), auf Wasserlösemethode umgestiegen im Moment mit Schmelztabletten, löse sie in 80ml Wasser auf, rühre um und nehm 10ml mit Löffel raus in den Messbecher. Seit 11. Juni mit Spritze und Filmtabletten.
18.6.18 Schlaf ist schon deutlich besser.
22.6.18 leider wieder schlechter, totale Appetitlosigkeit.
23.6.17 Dosis Erhöhung auf 2mg. Keine Ahnung, ob es was bringt.
30.6.2018: ich glaub, mein Zustand stabilisiert sich wieder :D
20.7.2018: seit gut einer Woche Symptomverschlechterung, seit 4 Tagen auch noch Durchfall, ich bleibe bei den 2mg, weil es mit denen erst mal besser wurde.

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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Gwen » Montag, 11.06.18, 19:40

Hallo Linna,
Du kannst im Prinzip beides machen. Wobei es natürlich umständlicher ist, ganz viel raus zu ziehen. Die kleine = benötigte Menge zu entnehmen geht schneller und einfacher. Ich würde es dann nur in ein Glas spritzen und nicht in den Mund, da die Spritze dann sauberer bleibt. Nach dem Trinken kannst Du gegebenenfalls noch Mal Wasser ins Glas geben, einmal schwenken und trinken, damit Du auch die Reste/Krümelchen mit erwischt.

Viele liebe Grüße Gwen
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von padma » Dienstag, 03.07.18, 13:31

hallo zusammen, :)

da immer mal wieder die Frage aufkommt, ob man die Tablette nicht direkt in der Spritze lösen kann, kopiere ich hier eine diesbeügliche Antwort von mir rein:
Direkt in der Spritze zu lösen halte ich für nicht so günstig. Zumeist lösen sich einige kleine Flöckchen nicht auf. Durch das Erzeugen eines Strudels in einem Gefäss mit der Lösung kannst du eine anteilige Menge der Flöckchen mit aufziehen.

In der Spritze würden diese ausfallen und du würdest nur Lösung ohne Flöckchen verwerfen.

Beim Lösen in einem Becher hast du auch nicht mehr Ungenauigkeiten. Du kannst den Becher ja nochmal mit Wasser auffüllen um wirklich alles einzunehmen.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 40#p256340

liebe Grüsse,
padma
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Linna » Donnerstag, 05.07.18, 9:34

Hallo :)

ich habe ein Problem mit den Luftblasen, die meine Spritze immer mitzieht.
Das einzige was hilft, ist, in die Spritze im Wasser 1-2 Mal Wasser aufzuziehen und unter Wasser wieder auszustoßen. Dann kommen beim 2. Oder 3. Mal keine Bläschen mehr mit. Jetzt habe ich aber die Befürchtung, dass wenn ich das Wasser mit dem Wirkstoff schon 1-2 Mal in der Spritze hatte, dass dann immer ein Rest des Wirkstoff auf dem Boden der Spritze bleibt und ich dadurch mehr Wirkstoff aufnehme als ich eigentlich beabsichtige. Was meint ihr dazu? Setzt sich der Wirkstoff im Vakuum der Spritze auf den Boden ab? Oder wird er mit dem Wasser wieder vollständig ausgestoßen?

Viele Grüße,

Linna
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 05.07.18, 17:32

Hi Linna,

ich würd gerne helfen, aber ich hab solche Zahnschmerzen - die vernebeln mir das klare Denken bei deinem Sachverhalt :roll: .
Ich erfasse das Problem nicht. :whistle:

Ich hab noch guten Kontakt zum Team, ich bitte mal, ob jemand* von ihnen bei dir rein schauen kann; ich bitte um etwas Geduld. :)

Grüße
Jamie

*edit: natürlich auch gerne jeder andere :)
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 05.07.18, 17:39

Liebe Linna :-)

ich handhabe es genauso wie du schreibst, Die Spritze unter Wasser erst füllen und dann wieder entleeren um danach die entsprechende Menge ohne Blasen aufzuziehen - ich habe damit keine Probleme. Letztlich können wir nicht alle Faktoren 100 % kontrollieren, ich denke es ist trotzdem ausreichend genau.

Liebe grüße
Lina
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Linna » Donnerstag, 05.07.18, 19:09

Hallo Lina hallo Jamie,

danke für eure Antworten.
OK, das beruhigt mich schon mal. Ich habe mir das heute mal bei Tageslicht genauer angeschaut und ausprobiert.
Ich bin zu folgenden Ergebnissen gekommen: der Wirkstoff setzt sich langsam der Schwerkraft entsprechend ab, je schneller man es wieder rausspritzt, umso weniger Wirkstoff setzt sich ab und bleibt hängen. Es macht deshalb auch Sinn, die Spritze beim Entleeren etwas schräg zu halten, so dass die Öffnung der unterste Punkt ist. Also schräg nach unten mit der Öffnung unten. Ich probiere heute auch mal das Mirtazapin im Glas erst umzurühren/ aufzuwirbeln, wenn ich die Spritze schon unter Wasser von Luftblasen befreit habe (durch Wasser aufsaugen und entleeren) und dann mit der Spritze umzurühren.

Boah ist das kompliziert :) Jamie ich kann das total verstehen, dass man da mit Zahnschmerzen nicht mehr durchblickt. Gute Besserung!

Viele Grüße,

Linna
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 05.07.18, 19:47

Hallo Linna,
Du kannst sonst auch alternativ die Spritze mit der Spitze nach oben halten (so leicht schräg), dann steigen die Bläschen in die Spitze der Spritze. Manchmal hilft es auch, ein wenig dagegen zu klopfen oder zu schnipsen. Und dann ganz vorsichtig die Luft raus drücken. So mach ich das immer. Mit ein bisschen Übung klappt das auch gut. Aber nur mit Spritzen, die schön leichtgängig sind.

Viele Grüße Gwen
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von padma » Mittwoch, 01.08.18, 13:51

hallo :) ,

Tipps zum Abmessen:
von Jamie :) :
Du brauchst keine Waage dafür. Entweder du hast einen gut skalierten Messbecher oder du kannst 100ml auch mit Spritzen abmessen.
Es gibt als größte Größe der Standardspritzen 10ml und dann gibt es auch 20ml Spritzen zB von der Firma Braun, die sind dann aber teurer und zumeist muss man da dann ne 100er Packung für um die 10€ kaufen.
Apotheken haben die standardmäßig zumeist nicht im Einzelverkauf.

Günstiger ist es da eine Sonderanfertigung zu kaufen, die sog. Blasenspritzen, die 50 oder 60ml haben, zB hier (keine Werbung, die gibt es von verschiedenen Firmen):
https://www.bbraun.de/de/products/b0/om ... 50-ml.html

In der Regel kann die Apotheke die einzeln bestellen, dann bist du mit einem Euro dabei.
Zum Abziehen der 10ml würde ich aber eine zusätzliche 10ml Spritze mit dazu kaufen.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 19#p261419

von Ululu :) :
Ich persönlich nutze zum Abmessen der 100 ml ein kleines Babyfläschen, so ein Teefläschchen. :D
Die Einteilung ist da recht genau.
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von LinLina » Montag, 06.08.18, 11:40

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Fragen zur Anwendung der Wasserlösemethode können hier gestellt werden: Tipps zur Wasserlösemethode für Hilfen zur praktischen Anwendung

Hier findet ihr ein Video, dass die Methode erklärt: https://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14698

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