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Katharina: Escitalopram abgesetzt - Jetzt Lorazepam reduzieren mit Diazepam nach Ashton

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Katharina
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Katharina: Escitalopram abgesetzt - Jetzt Lorazepam reduzieren mit Diazepam nach Ashton

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 18.02.16, 0:45

Guten Abend!

Kurz,mein Text von eben habe ich verloren.

Ich muss aus einem Depressionsstief mit Bettlägerigkeit seit einem Monat heraus
ich bin wie blei,schlafe esse trinke zu wenig und benötige kaum das Bad.

Ich bin seit Jahren in Therapie, wöchentlich besprechen wir den Stand meiner Medikamente.

Jetzt soll muss ich sus diesem Zustand hoch und habe eingewilligt für einen Monat
Elontril/ Bupropion wie letztes Jahr, zu nehmen.
Einen Monat da ich die Wirkung nur zu gut erinnere.

Nahziel, hochkommen und in die Selbstversorgung.

Den Auslöser der aktuellen Depression ist bekannt und besprochen jedoch kann ich hier nicht länger liegen aus anderen medizinischen Gründen.

Danke, das ich schreiben darf,
Danke Oliver , bei der Anmeldungshilfe.



Medikamente:

- morgens 1/2 Escitalopram
1/2 Tavor/Lorazepam 1 mg
1 L-tyroxin 125 mg

- abends. 1 und 1/2 Tavor/Lorazepam 1mg
3 Stilnox
1/2. Zolpidem/Stilnox

Im Notfall Diazepamtropfen.
Zuletzt geändert von Gwen am Dienstag, 26.06.18, 12:00, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
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Katharina
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Re: Buprobion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 18.02.16, 1:11

Guten Morgen!

Vielen Dank,Jamie -
ich habe eben gelesen wie es im vergangenen Jahr mit Bupropion ergangen ich
wie Du mir geholfen und mich getröstet hast.

Jetzt steht einmal mehr fest,
die Buprobopn/Elont*l- einnahme werde ich so kurz wie nur irgend möglich halten.

Ich erinnere, die Wirkung war fast sofort.

Ich hoffe, mein Plan möge aufgehen,
(mit Gottes Hilfe)

Ich grüße Dich,Jamie
das kleine große Runde
Oliver
Hannes Wien
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Jamie
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Re: Buprobion/ Elontril.

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 18.02.16, 12:50

Hallo Katharina :),

ich wünsche dir gute Besserung und hoffe, dass du aus dem Loch schnell herauskommst.
Du nimmst sehr viele und teilweise auch hoch dosiert Benzos - pass auf dich auf, das ist nicht gesund.
Ich hoffe, du findest eines Tages die Kraft und den Mut, diese auszuschleichen - aber jetzt heißt es erst mal stabilisieren und sich durch das Tief durchboxen.

Grüße
Jamie
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


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Re: Buprobion/ Elontril.

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 18.02.16, 14:09

Hallo Katharina,

ich habe gesehen, du bist ja schon früher hier im Forum gewesen, daher kennst du sicher viele Infos schon :-)

Ich wünsch dir auch von Herzen dass du dich bald wieder stabilisierst und dann deinen Weg von den vielen Medikamenten runter findest :hug:

Mit Interferontherapie habe ich durch einen Freund Erfahrung, ich weiß wie sehr dass einen mitnehmen kann gesundheitlich und auch seelisch. Ihm wurde auch immer alles mögliche an Psychopharmaka angeboten, aber wegen seiner Suchterkrankung hat er alles abgelehnt, inzwischen geht es ihm wieder ganz ok, aber er war seit dieser Therapie immer etwas angeschlagen.

Ist deine Signatur aktuell? So wie ich das verstehe, bist du mit dem Tavor schon einiges runter gekommen, hast das Mirtazapin aufgehört aber nimmst dafür mehr Zolpidem, ist das richtig?

Gute Besserung

lg Lina
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 18.02.16, 22:07

Liebe Jamie, liebe Lina!

Vielen Dank für Eure aufmunternden Worte.

Ich bin so unwillig zu akzeptieren das ich keinen anderen Weg finde.
Ich fürchte mich vor der Wirkung des Bupropion.

Morgen, wenn ich hoch kann gehe ich zu einem jungen Psychologen.
Mit ADFD auf dem Tablet in der Hand.

Ich verspreche mir wenig, vielleicht hilft das Sprechen mit noch einem Therapeuten.

Keinesweges werde ich ein zusätzliches oder anderes Medikament akzeptieren.

Ich hoffe doch.
Das dieser junge sehr menschliche Therapeut vielleicht etwas Neues zu sagen hat.
Was aber,
was hier nicht steht?

Auf alle Fälle muss ich ordnungshalber zu ihm.
Ich kann nicht - trotz allem -
ohne Arzt dies Medikament auf eigene Verantwortung weiter nehmen, weil es noch in meinem Besitz ist.
Einweisen, auf keinen Fall.
Kein Krankenhaus.

Ich weiss unterbewusst das eine depressive Krise vergeht.

Ich wage nur nicht,darauf liegend schlafend zu warten
da ich durch das einmonatige,manche sagen du liegst viel länger, liegen viele körperliche Probleme bekommen habe,
sowie wichtige Arzttermine nicht einhalten kann.

Ich muss regelmäßig essen um weiterhin gute Zuckerwerte zu behalten, nicht in den Unterzucker zu geraten.
Ich muss ausreichend trinken sonst bekomme ich Kopfschmerzen
Ich muss eine 24stündige Magen-Darmpassage garantieren sonst gehts es meiner Leber schlecht.

Die Depression in ihrer starren Lähmung lähmt auch die wichtigen körperlichen Abläufe
alles scheint aufzuhören.

Nur das Diazepam löst mich aus der körperlichen Starre.

Dad Diazepam jedoch, ist ausschließlich für den Notfall vorgesehen
der war so oft das ich durch dessen Halbwertzeit gezwungen bin,
etwas anderes einzu setzen,Bupropion, Angst davor hin und her,
das Diazepam muss aus dem Blut.

Und so wie ich vorgestern mit dem Suchtherapeuten gerechnet habe, dürfte es glimpflich mit schlichtem Weglassen gelingen.

Ich wünsche Euch allen hier ruhige Nachtstunden.

Ich weiß meine beste Therapie in diesen Tagen ist,
immer wieder bei Euch herein zu schauen.

Ich danke Euch dafür.
Katharina
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Freitag, 19.02.16, 13:08

Hallo und guten Tag an Euch!

Ich bin auf den Beinen, ich habe kein High.
Ich bin totmüde und ko,
kann aber sogar raus gehen.

JUCHUUU!

Soweit bis jetzt :D

Alles Gute für Euch,
Katharina :party2:
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von padma » Freitag, 19.02.16, 17:59

hallo Katharina, :)

gut zu hören, dass du es verträgst.

Klasse, dass du nicht aufgibst, sondern gegen diese schwere Depression angehst.

Wäre vielleicht psychatrische Pflege was für dich? Da käme eine psychatrische Fachkrankenschwester/pfleger zu dir tgl. nach Hause und würde dich dabei unterstützen deinen Alltag wieder in Griff zu bekommen.
Dad Diazepam jedoch, ist ausschließlich für den Notfall vorgesehen
der war so oft das ich durch dessen Halbwertzeit gezwungen bin,
etwas anderes einzu setzen,Bupropion, Angst davor hin und her,
das Diazepam muss aus dem Blut.

Und so wie ich vorgestern mit dem Suchtherapeuten gerechnet habe, dürfte es glimpflich mit schlichtem Weglassen gelingen.
Wieviel und wie lange hast du Diazepam jetzt denn genommen?

liebe Grüsse,
padma
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von padma » Freitag, 19.02.16, 18:14

Nachtrag:

liebe Katharina, :)

ich habe deinen schönen Beitrag an Erdbeerjoghurt :) in unseren thread "Was tut ihr konkret gegen Absetzsymptome" kopiert.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 18#p131018

Da ist er auch für andere hilfreich. Ich hoffe, das ist okay für dich.

lg padma

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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Freitag, 19.02.16, 19:03

Hallo,guten Abend!

:D ich habe meinen Tag auf den Beinen geschafft,
ich habe seit 10Uhr nicht wieder gelegen.

Ich habe mit dem Psychiater das wie hier mit Euch besprochen.
Er ist einverstanden mit der halben Bupropion, da ich durch das nicht vorgesehene halbieren
der Tablette keine Probleme bekommen habe.

Er wollte mir Seroque**l oder Sertra*lin oder etwas was ähnlich klingt, anbieten als Ersatz für Buprobion und
Escitalopram.

Da ich aber das Bupropion in wenigen Tagen absetze und in zwei Monaten die halbe
Escitalopram-tablette mit Escitalopram Tropfen herunter reduziere sowie dann die anderen
Medikamente auch ganz langsam, hat er meine Vorstellung für gut gefunden kein :evil:
weiteres Medikament in meinen Organismus hinzu zufügen :haha: no way :shock: .

Ich schaue mir jetzt die nächsten fünf Tage an, in vier Tagen bin ich eh beim Suchttherapeuten.

Ich fühle mich etwas unaufmerksam z.B.: an der Kasse beim Einkaufen
ja ich war sogar einkaufen..

Aber sonst fühle ich mich wie ich.

Ich danke Euch und drücke Euch allen ganz feste die Daumen
nie aufgeben.

Katharina :party2:

Ein erfolgreicher Tag :)

Bleibt dran, gebt nie auf
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Samstag, 20.02.16, 12:05

Guten Tag,liebes Forum!

Es ist 12 Uhr, ich wache gerade auf, bin todmüde.
Ich versuche gleich aufzustehen , wir haben einen wichtigen Geburtstag in der Familie.

Und ich bin so sehr müde.

Das halbe Bupropion reicht nicht?
Sollte ich die andre Hälfte dazu nehmen?

Ich mache es nicht. Ich will das nicht.

Vielleicht wird es gleich ein bisschen besser.

:bettzeit: Ich grüße Euch ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
Katharina :bettzeit: :frust: :sports:
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von padma » Samstag, 20.02.16, 17:18

liebe Katharina, :)

ich hoffe, dass du es es geschafft hast zur Geburtstagsfeier aufzustehen und auch Freude daran hattest. :party2:

Hab Geduld, wenn du jetzt wochenlang nur im Bett verbracht hast, ist es ein Fortschritt, wenn du ein paar Stunden auf bist.
Bleib erstmal bei der halben Tablette.

Ich finde es klasse, dass du andere hier unterstützt. Anderen zu helfen ist ein sehr gutes Mittel gegen Depressionen. :D

Deine starke Müdigkeit könnte durch die Benzos kommen. Besprich das doch mal mit deinem Arzt.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Samstag, 20.02.16, 18:31

Liebe Padma!

vielen lieben Dank für Deine lieben Worte!

Der Geburtstag war hier im Haus sodaß ich quasi im Schlafanzug, also Jogginghose und Hoody dorthin gegangen bin wo das Geburtstagskind ebenfalls im Schlafanzug erkältet saß, das war sehr gemütlich, ohne stressiges Tischdecken ohne absolut alles, nur Blumen und Beieinandersein für eine kurze aber herzliche Zeit.

Ich konnte also aufstehen und aufbleiben :sports: .

Nein, das Elontri*l erhöhe ich nur in einem Falle. wenn ich ab jetzt zwei Tage am Stück nicht aus dem Bett heraus komme.
Sonst muss es eben so laufen wie es geht und das ist mehr als ein
Teilerfolg von dem was ich mir erhoffte.

Denn die Wirkung ist da - so auch die Verwirrtheit, das schnelle Vergessen, wiederholen von Sätzen, ständiges Kopfweh also absolute
Vorsicht!

Dann das Geduldüben:
- akzeptieren das ich jetzt nicht die Wohnung in Schuß halten kann, so wie ich es gerne hätte.

Ich glaube das es enorm wichtig ist, wenn man mit diesen Medikamenten zu tun hat, ist,
gut zu sich zu sein.

Es ist nicht lange her da gab es kaum oder keine Infos für uns, nur der Arzt hinter seinem großen Schreibtisch.

Es gab kein Forum wie hier und jetzt, man war daneben, nicht angenommen nicht in Ordnung, zu lasch, Depression war was für Faule und sowieso für Frauen so wie Hysterie und naja die will nicht arbeiten, im Bett ist es schön.

Nun ist dies endlich vollkommen überholt und das bedeutet, selbstbewußt ja zu sich zu sagen;
ja ich bin in dieser Krisensitutation, es ist scheußlich, es macht Angst es ist befremdlich, ich bin nicht ich usw. usw.

Aber da hier so viele ähnlich leiden kann ich mich für eine gewisse Zeit entspannen.
es ist jetzt so und es wird für eine Zeit so bleiben.
Dann wird es besser.

Die Panik und das Sinken des Selbstwertes war unterstrichen durch die Einsamkeit, durch die Scham "soetwas" zu haben ohne das Wissen, hey hier ist ein ganzer Haufen Leute die sind wie ich!
Das hebt mich ganz enorm.

Und wenn ich wieder absinke, gehe ich ins Internet und geniesse das ich das habe und klick, hier bin ich und sehe Euch wie ihr Euch müht und windet, um aus diesem Schlamasselraus zu kommen, oder weiter zu kommen.

Ich habe lange Jahre Leid und kenne mich aus.Das ist mein Riesenglück.
Ich weiß wie es ist wenn die Freunde gehen.
Ich weiß was es bedeutet nicht mitmachen zu können, nicht dabei zu sein.
Ich habe mir breigebracht in kleinen minidingen meine Freude herauszuziehen und diese so aufzupumpen das sie genügend ist.

Wer mal Lust hat ein kleine beliebiges Kapitel von Dr. Oliver Sachs zu lesen, welcher seine Patienten und ihre Eigenartigkeiten geschätzt und geliebt hat mag Erleichterung finden.
Für mich war und ist er ein großartiger, sensibler Mensch,Arzt und selbstbetroffen, scheu verletzt eigenartig, anders, besonders, klein gemacht, aus der Familie geworfen, gewachsen und auf eine bemerkenswerte Art gestorben.

Das wäre doch was bei diesem trüben Wetter, nur eine kleine Textpassage.

Ich erinnere aber auch das ich ein Jahr lang nicht lesen konnte, da ich den Satz den ich laß, gleich wieder vergass.
Wer also zur Zeit nicht lesen kann, mag sich den bereichernden Dr. Oliver Sachs auf einem Zettel für später notieren.

Diese Zeilen hier sollten weiter oben stehen, sehe ich gerade.
Ich weiss aber nicht, wie man das macht, also bitte wundert euch nicht über den Unzusammenhang des Sinnes:Jemand der hier neu ankommt, kriegt einen Schreck den er aber schnell in Info verwandeln sollte und in die Tat.

Denn schlechter als es ist, wenn man hier angekommen ist, kann es kaum gehen.
Hier sind die Lösungsansätze und nun muß derjenige Arzt oder Therapeut gefunden werden der dieses unterstützt.
Da muss man hartnäckig suchen und suchen, wer dies hier überlebt hat diese Kraft, das zu tun.
Sie mag versteckt sein.

Für mich reicht es Euch andere zu lesen und dann steh ich auf und gehe den nächsten Schritt.

Diesen Tag habe ich besser geschafft als er sich heute mittag anfühlte.

Ich nehme kein Diazepam kontinuierlich! Gott sei Dank -
Ich habe es das letzte Mal vor drei Tagen getropft und ich meine zu erinnern das es vielleicht 15 Tropfen waren.
Dann sind diese durch die lange Halbwertzeit, also die Verweildauer im Körper, noch in meinem Blut
zusätzlich zu den anderen "Unruhestifter"-medikamenten, die ich regelmäßig - noch :sports: - einnehme, bis ich diese Krise überwunden habe,
dann beginnt ein neuer Reduzierschritt.

Alles Liebe für Euch, bleibt dran!
Katharina
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Murmeline » Samstag, 20.02.16, 21:29

Liebe Katharina,

ich habe Deinen Erfahrunsgbericht an anderer Stelle hier im Forum gelesen.
Ich habe auch kurz in Deine alten Beiträge reingelesen und da schreibst du gleich im zweiten:
Am besten gegen alles hilft mir:
Nur für diesen Tag zu hoffen,zu tun, zu denken,zu sorgen.
Ich habe das Gefühl, dass dies Dich durch viele Krisen gebracht hat und es auch diesmal tun wird.

Es beeindruckt mich, wie liebe Worte Du trotz Deiner aktuellen Situation für andere findest.

Viele Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Samstag, 20.02.16, 22:30

Liebe Murmeline!

Ich danke Dir für Deinen Zuspruch.

Ja, nur für heute. Ich drehe sonst durch.
Oder manchmal nur bis heute Mittag und dann nur bis heute Abend.
Dann die Nacht, das ist wohl der schwierigste Abschnitt für mich.
Davor,mal sehen morgen.

Genau wie gerade jetzt:
Unter der Wirkung des Bupropions, eine halbe Tablette werde ich zunehmend vergesslicher.
Mir ist übel und ich habe eine leichte Migräne, letztes kann am Wetter liegen
die Verwirrung das Vergessen lässt mich beschließen morgen kein Buprobion.

Ich laufe in meiner Wohnung hin und her und suche was ich grad eben dort hin gebracht habe oder wollte.
Entfremdung beginnt.

Ich werde berichten :pillowtalk: (diese smileys sind die coolsten!)

Gute Nacht an Euch, schlaft gut
Katharina :zombie: :bettzeit: :sports:
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Sonntag, 21.02.16, 15:46

Hallo liebes Forum!

Ich bin schon um 11 Uhr aufgewacht mit frischer guter Stimmung,
Ich habe mein Laptop mit Windows 10 eingerichtet und habe mich etwas mit dem Betriebssytem bekannt gemacht, die Konzentration dazu habe ich und das macht mich sehr froh.

Die Nebenwirkungen von gestern sind weg.
Das kommt mir wie ein Wunder vor.

Ich habe nach der Einnahme von Elontril / Bupropion eine sofortige Wirkung.
Die Halbwertszeit liegt bei 11 Stunden.

Vielleicht kann ich es als Notfallmedikament nutzen.

Ich bin gespannt was die nächsten Tage an Befindlichkeiten zeigen.

Ich hoffe daß Ihr auch und seien es noch so geringe, positive Ereignisse haben mögen.

:sports: nicht aufgeben. :sports:

Einen angenehmen Sonntag Nachmittag wünscht Euch
Katharina :party2:
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Sonntag, 21.02.16, 19:55

Guten Abend, hallo an Alle!

ich überlege, wenn Elontril / Bupropion bei mir so schnell hilft und, nachdem ich es heute nicht mehr genommen habe, also insgesamt nur drei Tage (die Nebenwirkungen wurdn gestern spät Nachmittags rapide schlecht)
kann es dann in so relativ kurzer Zeit die Hirnchemie beeinflussen?
Bildet die sich so schnell um?

Das ist keine dringende Frage es ist eine Überlegung.

Mir geht es immernoch gut.
Ich habe am spätern Nachmittag ein wenig geschlafen nicht weil ich mußte sondern weil ich es für gut befand nach den anstrengenden Tagen.

Ich konnte gut wieder wach werden und sitze sogar am PC, sonst schreibe ich immer im Liegen auf einem kleinen Tablet weil ich zu kraftlos bin.
Auch das ist ein Riesen Vortschritt für meinen armen gebeutelten Körper!

Was mein Gehirn schafft,schafft Eures auch. :party2: :bettzeit: :zombie: :rotfl: mit Geduld und der Akzeptanz das es eine Achterbahnfahrt ist.

Seit nicht enttäuscht wenn es rückwärts geht, das bleibt nicht dabei, wie bei der Achterbahn :cry: :zombie: :fly:

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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von padma » Montag, 22.02.16, 14:19

liebe Katharina, :)

es freut mich sehr zu hören, dass es dir soviel besser geht. :D
ich überlege, wenn Elontril / Bupropion bei mir so schnell hilft und, nachdem ich es heute nicht mehr genommen habe, also insgesamt nur drei Tage (die Nebenwirkungen wurdn gestern spät Nachmittags rapide schlecht)
kann es dann in so relativ kurzer Zeit die Hirnchemie beeinflussen?
Bildet die sich so schnell um?
In 3 Tagen wird es noch nicht in die Hirnchemie eingebaut.

Dir ist wohl die aufputschende Wirkung des Mittels zugute gekommen.
Da du sehr sensibel auf das Mittel ansprichst, solltest du damit wirklich sehr vorsichtig sein.
Vielleicht kann ich es als Notfallmedikament nutzen.
Hmm, ich denke, das hängt davon ab, wie oft du es einsetzen würdest. Ein Bedarfsmedikament ist es ja nicht.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Montag, 22.02.16, 20:34

Liebe Parma!

Vielen Dank für Deine Überlegung!

Ich würde dies Medikament eh niemals wieder nehmen.
Denn die Nebenwirkungen waren nicht ohne ich hatte keine aufputschende Wirkung ich konnte einfach auf sein.

Zumindest scheint die schwere Depression unterbrochen zu sein.
Ich schlafe zwar ab und an wache dann aber auf mit dem Gefühl aufstehen zu wollen, ich bewege mich im Liegen, und meine Stimmung ist lebendig und mein Körper lässt sich gut wie sonst auch, nicht so schleppend, bewegen.

Ich hoffe daß Beste!

Aber seltsam jetzt muss ich auf der Stelle schlafen und tue das jetzt :shock:
Katharina
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von Katharina » Montag, 22.02.16, 23:17

Hallo,guten Abend!

Eine schwere Schlafattacke hat mich schier ins Bett gezogen
das Aufwachen Augenaufmachen, wie Blei.

(wenn ich um vielleicht 20.30h schlafen muss wird da nie ein Durchschlafen.
Schlafattacke.)

Ab und an Elontril / Bupropion?
Darauf kann es keine Antwort geben.

Auch wenn es nach vier Tagen nicht in das Hirngeschehen eingreift,
pschyisches Chaos hatte ich ja dadurch.

Der Arzt würde vielleicht sagen das muss man ja auch länger nehmen wie alle AD's.
Aber es ist ja keines sondern hat den AD - Nebeneffekt.

Aber ob ich mich das traue?
Mit so extremen Vergessen?
Ich mag mich nicht einlassen, ich hatte ca. August 2014 extremes Chaos durch Elontril.

Ich habe auch schlicht Angst vor einer Substanz die mir das Aufstehen erlaubt für den Preis
vergesslich im Extremen zu werden, Kopfschmerzen Kopfgeräusche.

Das kann einfach nicht gut sein.

Abwarten was morgen bringt, bisher treffe ich keine Entscheidung einer neuen Einnahme,.
:graus:

Gute Nacht
Katharina :(???
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Re: Bupropion/ Elontril.

Beitrag von LinLina » Montag, 22.02.16, 23:26

Hallo Katharina,

kann schon sein, dass durch kurze/sporadische Einnahme des AD etwas durcheinander kommt, auch der Schlaf. Ich würde es nicht an einzelnen Tagen nehmen und dann wieder nicht - eher mal eine ganz kleine Menge, aber dann ein paar Wochen - oder zumindest 1-2 Wochen - lang konstant und dann ganz vorsichtig wieder ausschleichen.

Vielleicht wäre eine Möglichkeit, wenn du das Gefühl hast du brauchst es mal für eine kurze Zeit, eine noch geringere Mini-Dosis? Somit hast du vielleicht weniger Nebenwirkung, und nicht ganz so viel Durcheinander.

Auch wenn Ärzte sagen, das bringt nichts - aber auch ganz kleine Mengen können bei manchen Menschen viel Wirkung zeigen (und auch viel Nebenwirkung).

Ich hoffe du kannst nochmal gut einschlafen und kommst gut durch die Nacht. Morgen ist ein neuer Tag mit neuen Gedanken :hug:

Liebe Grüße

Lina
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Katharina

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,001 mg Mein Thread
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