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sissi: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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sissi: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von sissi » Dienstag, 05.04.16, 15:54

Hallo,

ich weiß nicht , ob ich hier an richtiger Stelle bin, aber ich möchte gern über meine Erfahrung mit dem Absetzen von Benzodiazepinen austauschen. Da ich Französin bin, ist es vielleicht nicht einfach für mich. Wir haben in Frankreich ebenfalls ein solches Forum, das mir geholfen hat mein Benzodiazepin langsam nach der Methode Ahston abzusetzen, aber , da ich einigermaßen die deutsche Sprache beherrsche, würde es mich interessieren zu sehen, wie ihr das Problem seht.

Ich bin 62 Jahre alt. Angefangen hat alles bei mir Ende 2012 mit einem Burn-out ( beruflicher und privater Stress). Eines Tages wollte mein Körper nicht mehr. Akute Darm- und Verdauungsprobleme, die erste Panik- Attacke meines Lebens, der Blutdruck stieg plötzlich und ich landete im Krankenhaus...wurde nach ein paar Stunden wieder entlassen mit einem Brief an den Hausarzt, der mir 4.5 mg Bromazepam (In FRankreich Lexomil) verordnete, ohne weitere Warnung oder Erklärung ! Nach der ersten Einnahme war ich wie ge^lähmt auf meinem Sofa,konnte nicht mehr denken, nichts! So habe ich nie die 4.5 mg eingenommen sondern nur 1.5 mg am Morgen und 1.5 mg am Abend. Ich fühlte irgendwie, dass dieses "Medikament" nichts für mich war, und ging wieder zum HAusarzt. Dieses Mal verordnete er mir noch ein Antidepressiva (Effexor) dazu und sagte mir, dass ich zu gehorchen hatte ! Als ich die Beschreibung las, habe ich NEIN gesagt ! Also habe ich nie Effexor eingenommen. Ich habe dann eine Therapie bei einem Psychiater gemacht, und später dann Hypnose. Inzwischen habe ich mich Auch verschiedenen Bauchuntersuchungen unterzogen: NICHTS außer Divertikulitis !!!

Nach 6 Wochenging ich wieder zum Hausarzt und sagte ihm, dass ich das Bromazepam absetzen wollte, weil ich damit einfach zu nichts mehr fähig war. Er erwiderte, dass ich das von nun an immer nehmen musste !!! Dann habe ich selbst angefangen abzusetzen.
Zuesrt habe ich 1/4 in 2 geschnitten. Einige Tage darauf ging die Hölle los. Dann hebe ich mit einer Feile kleine Stücke abgefeilt. Es war sehr hart. Ich habe auf Internet gesucht, ein französisches Forum entdeckt. Dieses Forum hat mir geholfen Bromazepam mit Prazepam (in Tropfen) zu ersetzen und dann langsam abzusetzen. Ich habe 2 1/2 Jahre gebraucht und es war nicht leicht!

Aber wo ein Wille ist, ist Auch ein Weg ! Ich habe durchgehalten ! Nun habe ich seit 9 Monaten abgesetzt und habe immer noch Symptome. Die drei letzten Monate (6. /7./8.) waren schlimm und ich frage mich, ob das normal ist .

Kann man mit Vitaminen ( z.B.B Vitaminen), Homöpathie , Sport oder...dem Körper helfen ? Oder ist es besser, überhaupt nichts einzunehmen und geduldig abwarten ...?

herzliche Grüße

Sissi
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von LinLina » Dienstag, 05.04.16, 16:14

Hallo Sissi,

Herzlich willkommen im Forum :-)

Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Absetzen. Du schreibst, du hast es 6 Wochen genommen, und dann 2,5 Jahre zum Absetzen gebraucht, das zeigt wie schwer es gewesen sein muss. Toll, dass du durchgehalten hast.

Gut, dass du das Effexor (Venlafaxin) abgelehnt hast. Viele hier im Forum kämpfen sehr, es wieder abzusetzen - es kann auch abhängig machen, und der Entzug kann ebenfalls sehr schwer sein.

Es ist nicht so verwunderlich, 9 Monate später noch Symptome zu haben, gerade wenn es ein besonders harter Entzug war. Dein Körper hat ja 2,5 Jahre kämpfen müssen. Welche Symptome hast du zur Zeit vor allem noch?

Ich glaube der Hauptfaktor für die Erholung vom Entzug ist Zeit und Geduld. Man kann ein wenig unterstützen, versuchen sich gut zu ernähren. Sport würde ich nur in Maßen machen, auf keinen Fall zu viel. Alles was zu anstrengend ist, sollte man vermeiden. Wir haben eine Liste, welche Dinge während des Entzugs oder nach dem Absetzen bei manchen Menschen Symptome verstärken können

Symptomverstärker:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6442

Manchen tut es gut, Fischöl und/oder Magnesium einzunehmen. Nahrungsergänzungsmittel werden aber nicht immer vertragen, wenn du da etwas probieren möchtest, ist es gut, immer erstmal eine kleine Menge zu testen.

Ich habe auch ein Benzo entzogen, das war auch sehr schwer. Ich weiß aber nicht genau, wie lange ich noch Symptome hatte - es wurde ca. 2 wochen nach der letzten Dosis viel besser, aber ich habe dann bald angefangen mein Antidepressivum abzusetzen, was auch wieder starke Symptome hervorruft.

Ich bin neugierig, welches Forum war es das dir beim Absetzen geholfen hat? Werden dort nur Benzos abgesetzt oder auch andere Psychopharmaka?

Liebe Grüße,
Lina

P.S. ich verschiebe deinen Beitrag in einen passenderen Bereich, damit mehr Mitglieder ihn sehen und antworten können.
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von Jamie » Dienstag, 05.04.16, 17:17

Hallo sissi,

willkommen im ADFD :).

Dein Deutsch ist exzellent / excellent! :party2:

Ich bin jetzt 2 Jahre auf 0mg (Benzoentzug) und habe auch immer noch Symptome, aber es ist schon besser geworden. Ich glaube, dass das wirklich dauert.
Ich habe das Benzo (bzw. mehrere Benzos) allerdings auch 8 Jahre genommen.

Dass du es relativ kurz nahmst und dann solche Probleme hattest spricht dafür, wie potent und unterschätzt diese Substanzen nach wie vor sind.
Ich bin froh, dass du davon losgekommen bist.
Würdest du mir das franz. Forum mal verlinken? Mein Französisch ist zwar extrem eingerostet, aber neugierig wäre ich schon :).

Hier schau mal, wir haben einen Thread, in dem sich Menschen austauschen, wie sich ihre gesundheitliche Lage nach 0mg bei Benzos darstellt; du wirst sehen, dass sich da die Schilderungen ähneln. Darf ich fragen (LinLina fragte auch schon), was denn z.Zt. deine Symptome sind?

--> http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=9817


Grüße und für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von sissi » Samstag, 09.04.16, 21:09

Hallo Lina und Jamie,

vielen Dank für den netten Empfang und die Infos!

Also zuerst Mal das französische Forum:

www.soutienbenzo.forumgratuit.org/

Ich bin da Auch Moderatorin aber stelle mit Entsetzen fest , dass wir einiges falsch machen...
Wir empfehlen Homöopathie, Akupunktur usw... :o
O je !
Jetzt wird mir klar, dass mein Absetzen vielleicht deswegen so schlimm war. Ich habe fast dauernd Homöopathie eingenommen...

Ich hatte Auch im Februar eine sehr schlimme Bronchitis und musste deswegen Antibiotika einnehmen (ich habe sie Auch sehr schlecht vertragen...) Danach ging es mir immer schlechter und meine Ärztin (Homöopathie und Akupunktur) hat mich danach mit Akupuntur behandelt und 2 Osteopathiebehandlungen verordnet. Die letzte fand am vergangenen Mittwoch statt ! Und ich kann mich jetzt gut erinnern, dass ich am Abend eine Tränenkrise hatte !!!

Meine aktuellen Symptome:
- Tinnitus
- Herzrasen und Herzstörungen
- manchmal Angstzustand
- Depressionsmomente
- Kribbeln, besonders in den Armen und Beinen (und mehr links)
- manchmal Drehschwindel
- Zervikalschmerzen und Kopfschmerzen.
- Schwäche in den Beinen
- Schlafstörungen aber keine Einschlafprobleme
- Müdigkeit und Lustlosigkeit
- manchmalhoher Blutdruck
- Verdauungsprobleme (Aufstoßen, Völlegefühl...Reizdarmsyndrom, ich habe einfach keinen Hunger mehr !)

Aber ich habe nicht alle Symptome auf einmal,Gott sei Dank !!!
Gibt es da eine Hoffnung, dass da eine Besserung folgt ?

Ich habe Auch gelesen , man sollte nicht zu viel Sport treiben... Was könnt ihr mir empfehen ?
Ich habe vor meinem Absetzen viel Nordic Walking gemacht. Was meint ihr zu "sanftem" Nordic Walking ?

Liebe Grüße
Sissi
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von LinLina » Samstag, 09.04.16, 22:04

Liebe Sissi :-)
Ich bin da Auch Moderatorin aber stelle mit Entsetzen fest , dass wir einiges falsch machen...
Wir empfehlen Homöopathie, Akupunktur usw... :o
O je !
Jetzt wird mir klar, dass mein Absetzen vielleicht deswegen so schlimm war. Ich habe fast dauernd Homöopathie eingenommen...
Wie Betroffene auf Homöopathie und Akupunktur reagieren ist sehr unterschiedlich, wir raten daher es erstmal vorsichtig zu testen. Wenn es keine deutliche Besserung bringt, ist es möglicherweise besser darauf zu verzichten.

Wenn dir noch etwas auffällt was wir anders machen, mich würde das sehr interessieren :-) vielleicht können wir noch etwas voneinander lernen?

Ich hatte Auch im Februar eine sehr schlimme Bronchitis und musste deswegen Antibiotika einnehmen (ich habe sie Auch sehr schlecht vertragen...) Danach ging es mir immer schlechter und meine Ärztin (Homöopathie und Akupunktur) hat mich danach mit Akupuntur behandelt und 2 Osteopathiebehandlungen verordnet. Die letzte fand am vergangenen Mittwoch statt ! Und ich kann mich jetzt gut erinnern, dass ich am Abend eine Tränenkrise hatte !
Antibiotika werden sehr häufig nicht vertragen im oder nach dem Entzug, aber manchmal geht es ja nicht anders :-(

Es passiert oft, dass durch die Antibiotika der Körper wieder so gestresst wird, dass die Entzugssymptome wieder verstärkt werden bzw. länger anhalten.

Osteopathie ist auch ein manchmal recht tief gehender Eingriff in das Gleichgewicht des Körpers. Es kann gut sein, dass deine Krise dadurch ausgelöst wurde. Wenn dir die Behandlung auch teilweise gut geht, kannst du vielleicht besprechen dass der Therapeut/die Therapeutin besonders sanft vorgeht?

Das gleiche gilt für Akupunktur. Man kann z.b. erstmal nur ganz wenige Nadeln setzen, damit die Behandlung nicht so tiefgreifend ist, und vorsichtig schauen wie man es verträgt.

Ich vertrage Akupunktur überhaupt nicht, Osteopathie vertrage ich manchmal.

Gibt es da eine Hoffnung, dass da eine Besserung folgt ?
Ja, die gibt es sicher. Wichtig ist es vor allem Stress zu vermeiden, und sich erstmal mit den Symptomen zu arrangieren.

Einige Betroffene berichten von einer wesentlichen Verbesserung z.b. 2 Jahre nach dem Absetzen, bei manchen auch früher, bei manchen dauert es auch noch etwas länger bis sie sagen, sie haben sich weitestgehend erholt.

Insgesamt sagen wir, verläuft die Heilung meist in sogenannten "Wellen und Fenstern". Wellen sind Zeiten, wo die Symptome wieder stärker werden, und Fenster symptomarme Zeiten. Oft werden die Wellen weniger schlimm und seltener, und die Fenster dauern länger mit der Zeit.

Ich habe Auch gelesen , man sollte nicht zu viel Sport treiben... Was könnt ihr mir empfehen ?
Ich habe vor meinem Absetzen viel Nordic Walking gemacht. Was meint ihr zu "sanftem" Nordic Walking ?
Sanftes Nordic Walking ist bestimmt gut. Du könntest ja mit nur 15 minuten oder 30 minuten anfangen und schauen wie es dir bekommt.

Je nach Befinden kann man das ja sehr gut anpassen in der Geschwindigkeit und der Dauer.

Das wichtigste ist, nie etwas erzwingen, wenn der Körper signalisiert, dass er mehr Ruhe braucht. Bewegung und rausgehen ist gut, aber manchmal reicht es auch einfach nur 100 m zu spazieren, und dann wieder eine Pause zu machen. Der Körper/das Befinden bestimmt was geht, das ist eine der wichtigsten Regeln im/nach dem Entzug finde ich.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von sissi » Sonntag, 10.04.16, 15:48

Hallo Lina und hallo alle,

vielen Dank Lina für deine Antwort. Ich finde es toll, dass wir austauschen können und bestimmt voneinander lernen können.

Wir stellen uns zur Zeit auf unserem Forum einige Fragen ...
- soll man systematisch eine Halbwertzeitbenzo (ich bin nicht sicher ob es das richtige Wort ist!) wie Bromazepam durch eine Langwertzeit wie z. B. Prazepam oder Diazepam ersetzen ? Bei uns haben es nur ganz ganz wenige mit einer Halbwertzeitbenzo geschafft !
- unsere Verwalterin bevorzugt jetzt kürzere Stufen und kleinere Prozentzahlen , z. B. maximal 3/4 % und 7 Tage... Einige versuchen es sur Zeit mit 1% alle 4 Tage... Aber da entfernen wir uns von Ahston und ich bin manchmal skeptisch...
Mich würde interessieren , was ihr darüber denkt.

Und was empfehlt ihr für Depression und Panikattacken ?

Insgesamt sagen wir, verläuft die Heilung meist in sogenannten "Wellen und Fenstern". Wellen sind Zeiten, wo die Symptome wieder stärker werden, und Fenster symptomarme Zeiten. Oft werden die Wellen weniger schlimm und seltener, und die Fenster dauern länger mit der Zeit.


Da haben wir diselbe Meinung. Wir haben auch einen interessanten Text von M Parker gelesen , der sagt dass die Wellen ein Zeichen der Genesung sind.

Hier den Link!

http://www.psychmedaware.org/recovery_tips.html

Mir fällt gerade noch ein, dass ich gestern nicht über ein Symptom gesprochen habe , unter dem einige (darunterich) auf unserem Forum leiden: Augenprobleme (Mücken, Fäden , wie ein Schleier vor den Augen). Bei mir ist es bei den letzten Tropfen eingetreten...

Ich hatte viel Ärger seit Januar ( seit dem 6. Monat): diese starke Bronchitis und dann etwas wie eine Art Gürtelrose (da hat mir ein Magnetiseur geholfen ). Ich denke , dass mein ganzes Immunsystem geschwächt ist ...

Es tut gut, hier zu schreiben, so kann ich Auch mein Deutsch verbessern ! :D

Liebe Grüße

Sissi
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von LinLina » Montag, 11.04.16, 11:03

Liebe Sissi :-)
Wir stellen uns zur Zeit auf unserem Forum einige Fragen ...
- soll man systematisch eine Halbwertzeitbenzo (ich bin nicht sicher ob es das richtige Wort ist!) wie Bromazepam durch eine Langwertzeit wie z. B. Prazepam oder Diazepam ersetzen ? Bei uns haben es nur ganz ganz wenige mit einer Halbwertzeitbenzo geschafft !
Die Frage stellen wir uns auch teilweise. Es ist bei uns sehr unterschiedlich, es gibt bei uns einige die es gut mit Diazepam geschafft haben bzw. zur Zeit erfolgreich damit absetzen. Aber es gibt auch viele, die vertragen es gar nicht gut, und daher ist es sehr schwer.

Ich persönlich neige inzwischen dazu, erstmal zu versuchen ob man evtl. auch mit dem kurzwirksamen Benzo etwas herunter kommt, mit der 10 % Methode. Wenn man erst bei sehr niedrigen Dosierungen auf Diazepam umstellt, hat man evtl. nicht so ein großes Problem mit Nebenwirkungen.

Besonders bei Mittellang wirksamen Benzos, wie Bromazepam kann man oft auch ohne umstellen abdosieren, und der Vorteil ist man hat keinen Kummulationseffekt und kann es besser einschätzen.

Ich würde sagen, wenn es möglich ist, ist es gut erstmal mit dem ursprünglichen, gewohnten Mittel etwas runter zu dosieren.

Wenn das nicht funktioniert, und man sehr unter Toleranz und "Mini-Entzügen" zwischen den Einnahmezeiten leidet, ist es besser, umzustellen.

Warum haben es bei euch nur wenige mit dem Diazepam geschafft? Bei uns gibt es wie gesagt Probleme mit der Verträglichkeit, oder es wirkt manchmal nicht gut genug gegen Angst. Viele haben mehr Probleme mit Depressionen und Muskelschwäche unter Diazepam, oder sie bekommen Magenprobleme.

- unsere Verwalterin bevorzugt jetzt kürzere Stufen und kleinere Prozentzahlen , z. B. maximal 3/4 % und 7 Tage... Einige versuchen es sur Zeit mit 1% alle 4 Tage... Aber da entfernen wir uns von Ahston und ich bin manchmal skeptisch...
Mich würde interessieren , was ihr darüber denkt.
Bei kürzer wirksamen Benzos kann man kürzere Zeitabstände nehmen, denke ich. Ich habe Lorazepam mit immer 8 % (von der Originaldosis) und alle 7 Tage, am Ende alle 14 Tage ausgeschlichen.

Immer alle 4 Tage halte ich eher für zu kurz, auch für Benzos mit kürzeren Halbwertszeiten. Es bleibt zu wenig Zeit für das Gehirn um sich anzupassen.

Die Methode kürzere Zeit und kleinere Prozentzahlen nennen wir "Mikrotapering". Diese Methode ist für manche gut, aber ich empfehle, nach ein paar Stufen trotzdem eine längere Zeit (je nach Halbwertszeit 2-4 Wochen) auf der gleichen Dosis zu bleiben. Sonst kann es passieren, dass man verzögert plötzlich sehr schlimme Entzugserscheinungen bekommt, weil die Schritte zu schnell hintereinander waren und ohne Pause zum anpassen.
Und was empfehlt ihr für Depression und Panikattacken ?
Da gibt es verschiedene Strategien, generell erstmal empfehlen wir besonders auf gute Selbstfürsorge zu achten, und auf die Ernährung (manche haben z.b mit Histaminintoleranz große Probleme). Eine passende Psychotherapie kann auch gut sein, um erstmal mit Symptomen zurecht zu kommen. Bewegung, wenn möglich, ist ganz wichtig. Atemübungen und Meditationen. Familien- Wohn- und Arbeitszusammenhänge kritisch betrachten, und wenn nötig/möglich verändern. Falls nötig, psychosoziale Hilfen in Anspruch nehmen.

Manche mögen ihre Symptome auch umdeuten, und als Zeichen der Seele, als Möglichkeiten des Wachstums und der Selbsterkenntnis nutzen, aber das ist individuell unterschiedlich.

Wichtig ist es auch, nochmal genau hinzuschauen ob es evtl. körperlich diagnostizierbare Ursachen gibt, die anders behandelt werden müssen. Viele kommen ja z.b. aufgrund nicht erkannter Schilddrüsenprobleme zu Psychopharmaka.

In "Alternativen zu Antidepressiva" werden viele Möglichkeiten diskutiert http://www.adfd.org/austausch/viewforum.php?f=4
Danke :-) Eine gute Seite, mit guten Tipps finde ich.

Mir fällt gerade noch ein, dass ich gestern nicht über ein Symptom gesprochen habe , unter dem einige (darunterich) auf unserem Forum leiden: Augenprobleme (Mücken, Fäden , wie ein Schleier vor den Augen). Bei mir ist es bei den letzten Tropfen eingetreten...
Ja, davon habe ich auch schon öfter gehört. Auch beim Antidepressiva-Entzug. Bei mir ist es nicht im Benzoentzug passiert, aber jetzt im Mirtazapin-Entzug leide ich darunter. Es ist meistens da, manchmal schlimmer, und manchmal fast weg.
Ich hatte viel Ärger seit Januar ( seit dem 6. Monat): diese starke Bronchitis und dann etwas wie eine Art Gürtelrose (da hat mir ein Magnetiseur geholfen ). Ich denke , dass mein ganzes Immunsystem geschwächt ist ...
Ja, davon berichten hier viele nach dem Entzug, das kann lange dauern bis man sich richtig erholt :-(
Es tut gut, hier zu schreiben, so kann ich Auch mein Deutsch verbessern ! :D
Dein Deutsch ist so gut wie perfekt :-) Leider ist mein Französisch, besonders schreiben, sehr schlecht, obwohl ich schon sehr oft in Frankreich war. Irgendwann möchte ich nochmal mehr lernen :-)

Liebe Grüße,
Lina
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von sissi » Dienstag, 03.05.16, 15:21

Hallo Lina, hallo alle,

ich habe mich lange nicht gemeldet, entschuldigung...

Die letzten Wochen waren schlimm, sehr schlimm. Die Symptome wurden von Tag zu Tag stärker, besonders die Verdauungsprobleme (chronische Gastritis und Reizdarm), die Schlafprobleme (mehrmals Erwachen in der Nacht und dann Mühe wieder einzuschlafen), Müdigkeit, Depression (Weinanfälle), Tinnitus, Übelkeit...

Ich frage mich jeden Tag , wie lange ich das noch aushalten kann. Hätte ich nicht lieber mein Benzo weiter nehmen sollen...Warum quäle ich mich so?...9 Monate nach Absetzen und stärkere Symptome als beim Absetzen...Walken kommt da nicht mehr in Frage ! Und das ist nicht ok, denn Sport ist gut gegen Depression.
Wir haben noch keine große Erfahrung auf unserem Forum mit der Zeit nach dem Absetzen und möchte deswegen gern eure Position zu diesem Thema .

Ich habe inzwichen das Buch von Ben Diaz gekauft und gelesen (hat meinem Deutsch gut getan !) Sehr interessant, aber er scheint ziemlich gut davon gekommen zu sein, oder habe ich das falsch verstanden ?

Liebe sonnige Grüße aus Frankreich (ja, wir haben endlich Frühling !)

Sissi

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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von padma » Dienstag, 03.05.16, 21:33

hallo Sissi, :)

ein :hug: für dich.
Ich frage mich jeden Tag , wie lange ich das noch aushalten kann. Hätte ich nicht lieber mein Benzo weiter nehmen sollen...Warum quäle ich mich so?..
Auch wenn es noch sehr schlimm ist, du bist dabei zu heilen, vergiss das nicht. Du quälst dich, weil du ein klares Ziel hast, dein Leben ohne bewusstseinsveränderten Substanzen zu leben. Und du hast schon viel geschafft.
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Schau mal hier, das hat Multi heute reingesetzt:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 24#p138524

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von sissi » Freitag, 06.05.16, 11:20

Hallo Padma, hallo alle !

:hug: für dich Padma und für euch alle !

Vielen Dank für Multis Topic ! Oh je, da wäre ich erst in der 2. Phase nach 9 Monaten ohne Benzo und ich schon nach einigen Wochen angefangen abzusetzen !!! Ich hatte auch nie eine große Dosis: 2 1/4 Bromazepam am Anfang ersetzt bei 1.27 mg durch 8 Tropfen Lysanxia !!!

Zur Zeit ist es sehr schlimm, ich bin sooooooo müde ! Habe festgestellt, dass ich auch unter Hypotonie (niedrigem Blutdruck) leide. Maximal 10/6. Bei jeder kleinen Anstrengung , so wie eine Treppe, einkaufen ...Schwindelanfälle, Übelkeit... Vor einem Jahr, während des Absetzens, war mein Blutdruck zu hoch! Zum Verrücktwerden !!!

Auf unserem französischen Forum , hat sich ein Mitglied auf ätherische Öle spezialisiert und ist überzeugt, dass sie von großer Hilfe sein könnten während des Absetzens und auch danach. Sie macht da so individuelle Programme... Aber ich bin da vorsichtig... Was meint ihr zu dem Thema Ätherische Öle als Hilfe beim Absetzen und danach ?

Sonnige Grüße aus Frankreich

Sissi
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von LinLina » Freitag, 06.05.16, 12:03

Hallo Sissi,

schön von dir zu hören, es tut mir leid dass es zur Zeit so schlecht ist bei dir :hug:

Das Buch von BenDiaz habe ich nicht gelesen, ich weiß nicht wie es ihm ergangen ist. Aber es ist ja so unterschiedlich, manche erholen sich schnell, bei anderen hat die Medikamenteneinnahme und der Entzug so viel durcheinander gebracht dass es lange dauert wieder gesund zu werden.

Hast du dich schon mit Histamin-Intoleranz beschäftigt? Manche bekommen das während/nach dem Entzug, es kann Symptome sehr verstärken.

Hier haben wir einen Thread dazu viewtopic.php?f=57&t=7819

Mit ätherischen Ölen kenne ich mich nicht aus, aber ich glaube es kann gut tun - aber man sollte es sehr vorsichtig ausprobieren, ob es vertragen wird.

Ich leide auch gerade neben anderen Symptomen unter niedrigem Blutdruck, das ist wirklich unangenehm, immer so schwindelig und komplett fertig zu sein :hug: Besonders wenn man sich so gerne bewegen und rausgehen möchte.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von Berlin-2013 » Freitag, 06.05.16, 12:07

Hallo Sissi,

ich will dir nur kurz schildern wie es bei mir gelaufen ist aber zu erst: alle Symtome hören immer mehr auf!!! es hat funktioniert.....


Es war wirklich sehr sehr schlimm und die ersten 6 Monate nach Null waren zum verzweifeln, dann folgten nur wenige Besserungen und als 12 Monate vorbei waren und es etwas bergauf ging, kam ein Umzug und eine Chemotherapie dazwischen, die mir sehr viel abverlangten aber erfolgreich waren - beide, gefolgt von der Erholungsphase und nun, nach 1 Jahr und 7 Monaten spüre ich deutliche Verbesserungen..... :party2:

Die Recherchen von Murmeline bestätigen das alles was die Prof. Asthon geschrieben hat, es dauert aber es klappt wenn man nicht vom Weg abkommt.... deshalb bitte bleibe hoffnungsvoll - du bist schon so weit gekommen, Gratulation lg c.
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viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
über 3 Jahre und 10 Monate nach 0 mg :party2:

Zur Zeit EIN kleines Licht am Ende des Tunnels


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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von sissi » Donnerstag, 12.05.16, 10:48

Hallo "Berlin 2013", hallo Lina, hallo alle,

vielen Dank Berlin für deine Antwort, die mir wieder ein wenig Hoffnung gegeben hat.
Komisch,bei mir waren die fünf ersten Monate ziemlich ok und die Symptome sind ab 5. Monat langsamgestiegen. Heute beginne ich den 11. Monat und es ist immer noch sehr schwierig: Reizdarm, Gastritis, Übelkeit, Brennen unter den Rippen, keinen Appetit und keinen Hunger mehr Tinnitus, Weinen, Angstgefühl... Das Essen ist ein Problem !
Was meinst du , wenn du schreibst "es dauert aber es klappt wenn man nicht vom Weg abkommt " ?

vielen Dank Lina. Ich habe deinen Link über Histamin aufmerksam gelesen und Auch mit meiner Ärztin darüber gesprochen. Sie ist der Meinung, das überall Histamin ist und das man nicht alles vermeiden kann . Sie meint, dass man ehe auf Gluten und Milchprodukte aufpassen sollte, weil sie Entzündungen verursachen ???

Auf eurem Forum warnt ihr vor Homöopathie., weil es die Symptome triggern kann, besonders die höheren Potenzen. Gilt diese Warnung Auch noch für die Zeit nach dem Entzug ? Wenn ja,wasmacht ihr dann gegen Gastritis, Verdauungsprobleme ... ?

Liebe Grüße

:hug:

Sissi

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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 12.05.16, 11:13

Liebe Sissi,

Natürlich ist überall Histamin, und wir können es nicht komplett vermeiden. Aber es kommt sehr auf die Menge an. Es macht für Histaminsensible Menschen einen riesen Unterschied, ob man Histaminreiche Lebensmittel und Histaminliberatoren vermeidet. Deine Ärztin scheint sich mit der Histaminproblematik nicht so gut auszukennen, es ist oft so dass Ärzte und auch Heilpraktiker bestimmte "Lieblingstherapien" und "lieblingserkrankungen" haben, ich kenne natürlich deine Ärztin nicht.

Für manche ist es gut Milch und Gluten weg zu lassen, das ist schon richtig, aber andere brauchen eben eher eine Histaminarme Diät. Man muss durch achtsames ausprobieren selbst herausfinden was das richtige ist, ich glaube die optimale, wohltuende Ernährung ist zum einen was sehr individuelles, zum anderen kann es sich auch über die Zeit ändern.

Hier haben wir einen Thread zu Magen-Darm-Beschwerden: viewtopic.php?f=57&t=10875

Bezüglich der Homöopathie: Ja, das gilt auch nach dem Entzug, aber es ist auch unterschiedlich. Es gibt sicher Menschen die es gut vertragen, aber man sollte wissen dass es ein möglicher Trigger sein kann.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von Berlin-2013 » Samstag, 14.05.16, 13:12

Liebe Sissi,

du fragtest was ich meine mit dem "nicht vom Weg abkommen", ganz einfach: Nie mehr "aufdosieren", nichts nehmen was "die Symtome deckeln könnte" denn nach allem was ich hier gelesen habe und aus anderen Foren jetzt weiß und verstanden haben, sind das die wichtigsten Erkenntisse.

Ich bin hier im November 2013 per Zufall gelandet und habe im Laufe der Zeit so viele Schicksale verfolgt und weil ich durch den mistigen Entzug leider viel Zeit hatte, alles gelesen was es zu dem Thema gibt, weltweit und die klare Erkenntnis lautet: Der Körper/das ZNS wird durch diese Chemie komplett durcheinander gebracht und das Absetzen muss sehr langsam aber stetig durchgezogen werden, dann versucht das ZNS schon während des Entzuges wieder eine Art Gleichgewicht herzustellen trotz der Einnahme der Chemie. Nach dem Ende des Entzuges beginnt die entgültige Heilung, die unterschiedlich lange dauern kann, was mittlerweile mit ca. 2 Jahren etwas eingegrenzt wird aufgrund der Erfahrungen der Patienten unter anderem wie mich und viele mehr .... aber das erscheint mir sehr realistisch. Das alles kannst du hier überall nachlesen, es dauert unterschiedlich lange aber es wird wieder. Du hast klassische Symtome, die wir alle kennen aber du heilst bereits, Bravo.

Nur das "Spielen mit den Dosierungen" und die Einnahme anderer Substanzen ist definitiv 100 % schädlich für das ZNS und damit für den Entzug. Stehen bleiben auf einer festen Dosis ist zwar unerfreulich aber macht nichts, außer das man nicht weiter kommt.

Die traurigste Erkenntnis ist die, das die meisten Ärzte keine Ahnung haben was sie uns da geben aber noch schlimmer finde ich diese Sturheit dem entzügigen Patienten nicht zu glauben und dann damit eine vernünftige Hilfe verweigern, sondern es häufig durch weitere/andere Verschreibungen noch zu verschlimmern, eine echte :censored: :frust:

Also, der Körper wird es schon richten, da er heilen will und wieder das normale (nicht das chemische) Gleichgewicht herstellen will und jeder der seinen Weg stur verfolgt wird früher oder später den Mist los sein und auch diese blöden Symtome hören auf und alles wird wieder gut. Da jeder Körper etwas anders tickt, werden auch die Symtome etwas anders aussehen auch wenn die meisten sich sehr gleichen, deshalb kam bei dir sehr wahrscheinlich erst nach 5 Monaten etwas spezielles hoch aber es ist nur die Bestätigung dafür das du heilst, toll!

Ich hoffe, das ich deine Fragen beantworten konnte und sende Grüße nach Frankreich. LG Chrissi :hug:
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viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
über 3 Jahre und 10 Monate nach 0 mg :party2:

Zur Zeit EIN kleines Licht am Ende des Tunnels


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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von sissi » Mittwoch, 20.07.16, 16:52

Hallo alle,

ich habe mich lange nicht gemeldet und entschuldige mich deswegen. Die Monate 9-12 nach Absetzen waren die schlimmsten, die ich seit Anfang des Ausschleichens erlebt habe. Was am schwierigsten war, war die ständige Depression: keine Lust mehr zu nichts und ich musste mich jeden Tag zusammenraffen, um kleine alltägliche Dinge zu erledigen wie einkaufen, kochen, Haushalt... Mein Familienkreis und Freundekreis forderten mich auf, AD zu nehmen. Aber ich habe nicht auf sie gehört, NIE WIEDER PSYCHOPHARMAKA !!!
Vor einigen Tagen öffnete sich das erste Fenster. Es hat insgesamt 3 Tage gedauert. Dann kam wieder die Welle, aber nicht mehr so stark .

Was mir noch am meisten zu schaffen macht nach einem Jahr:
- Schlafprobleme ( nicht beim Einschlafen, aber wenn ich nachts verwache, schlafe ich lange nicht mehr ein)
- Augenprobleme (wie ein Schleier und schwarze Punkte vor dem Auge. Das rechte Auge tut öfters weh und ist rot.
- Tinnitus
- Atemsymptome und Husten : manchmal habe ich den Eindruck, nicht richtig atmen zu können . Keine Puste !Deswegen kann ich auch nicht walken! :(
- Krämpfe ( Beine, Schultern, Hände...)
- Herzklopfen und beschleunigter Herzschlag, besonders bei Kraftaufwand (Treppengehen, wandern...)
ABER
- weniger Angstgefühl (nur noch selten)
- weniger Depression
- weniger Verdauungsprobleme

Zur Zeit ist es sehr heiß bei uns und ich stelle fest, dass ich die Hitze nicht mehr vertrage. Auf Dampfbäder, Sauna, zu warme Swimmingpools muss ich ganz verzichten.

Ich habe wieder einmal Ahston rausgeholt und gelesen, dass sie den Sport (Aerobic...)empfiehlt. Kann Sport die Atemprobleme triggern oder im Gegenteil kann Sport eine Hilfe sein ? Welche Sportarten empfehlt ihr ?

Viele unsere Mitglieder auf unserem französischen Forum leiden im Sommmer mehr... ??? Ist es bei euch auch so ?

Herzliche Grüße aus Frankreich
Sissi
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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 20.07.16, 17:37

Liebe Sissi,

schön, dass du dich mal wieder gemeldet hast :).

Ja, vielen aus dem Forum geht es im Sommer schlecht; Hitze triggert Symptome und wir haben hier in Deutschland heute auch zwischen 30-35°C.
Diese Hitzewelle geht seit 3 Tagen und wird auch noch etwas bleiben.
Ich persönlich finde diese heißen Temperaturen furchtbar.

Ich bin jetzt 27 Monate auf 0mg und habe auch noch einen Teil der Symptome, die du schilderst: Luftnot bei Anstrengung, schwache Gliedmaßen, Zittrigkeit, Herzklopfen; schlafen geht sehr schlecht bei mir (grunderkrankungsbedingt). Auch die bekannten Muskelprobleme habe ich, aber das hängt ja klar damit zusammen, dass Benzos muskelrelaxierend sind und der Körper erst mal wieder alles neu lernen muss.

Auch wenn Professor Ashton Aerobic empfiehlt - ich würde das an deiner Stelle nicht machen, das scheint mir zu anstrengend (für uns).
Weißt du, wenn ich mich anstrenge, zittern mir sehr oft sofort die Muskeln und ich glaube nicht, dass es da eine gute Idee ist Aerobic zu machen :whistle: .
Was ich dir aber empfehlen kann ist Yoga für Anfänger. Zu Beginn 10 Minuten, nicht länger. Ich habe das zeitweise gemacht und es ist die einzige sportliche Betätigung, die mir mit meinem überreizten Zustand möglich ist, wobei auch da nicht jeder Tag gleich gut ist.
schau mal hier rein: https://www.youtube.com/watch?v=_d-LaiQRXSE

Grüße
Jamie
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von sissi » Montag, 29.08.16, 15:14

Hallo alle,

vielen Dank Jamie für den Yoga-Tip ! Bei mir in der Nahe gibt es zu Zeit viele interessante Yogakurse. Ich möchte mich gern anmelden. Was meint ihr dazu ?

Zur Zeit is es wieder schwierig, ich bin stets außer Atem und sehr müde. Wenn ich nur eine Treppe hochgehe, geht der Puls enorm in die Hohe.Meine Ärztin hat Herz und Lungen gecheckt und sie sagte, es sei alles in Ordnung . Also Entzugssymptome! Sie empfiehlt Homöopathie (ignatia,crataegus und cuprum) und Kalzium, Magnesium , Omega 3 und Zink . Aber ich habe auf eurem Forum gelesen , dass man besser nichts nehmen sollte. Die Frage ist nun, gilt das auch 14 Monate nach Absetzen ? Und wie steht es mit Kalzium, Magnesium, Omega 3 und Zink ?

Ich finde diese Periode nach dem Absetzen viel schlimmer als das Absetzen selbst.Was meint ihr dazu ? manchmal frage ich mich,ob ich wieder einmal "gesund" werde. Auf unserem Forum hat ein Mitglied, der 7 Jahre nach Absetzen immer unter schwere Symptome leidet, auf den amerikanischen und englischen Forums nachgeforscht. Er ist überzeugt, dass man in einem gewissen Alter nicht mehr ganz "heil" davonkommt. Und das macht mir große Angst !

Gibt es hier eine Rubrik, wo man aufmunternde Erfolgsgeschichten lesen kann ?

Viele herzliche Grüße

Sissi aus Frankreich

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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von Murmeline » Montag, 29.08.16, 15:54

Hallo Sissi!

Ich würde es mit Yoga probieren, allerdings langsam angehen lassen und gut darauf achten, wieviel und welche Intensität Dir gut tun. Also nicht mit Poweryoga anfangen :shock: , lieber sanfte Übungen :) .
Aber ich habe auf eurem Forum gelesen , dass man besser nichts nehmen sollte.
Nichts nehmen ist auch nicht immer die richtige Lösung. Man sollte aber gut abwägen und auswählen, immer nur eine Substanz in kleinen Dosierungen antesten und nur steigern, wenn es verträglich ist. Wenn man Kombinationsprodukte nimmt oder viele Einzelsubstanzen gleichzeitig beginnt und Probleme hat, weiß man nicht, welche vielleicht gut tun und welche die Symptomatiken machen. Also lieber behutsam herantasten.
manchmal frage ich mich,ob ich wieder einmal "gesund" werde. Auf unserem Forum hat ein Mitglied, der 7 Jahre nach Absetzen immer unter schwere Symptome leidet, auf den amerikanischen und englischen Forums nachgeforscht. Er ist überzeugt, dass man in einem gewissen Alter nicht mehr ganz "heil" davonkommt. Und das macht mir große Angst !
Es gibt Betroffene, die sehr lange brauchen, um zu heilen und wieder Wohlbefinden zurückzugewinnen. Es kann meiner Meinung nach leider sein, dass nicht jeder auch nach langen Zeiträumen komplett symptomfrei ist. Es ist aber natürlich möglich, mit einer einigen Restsymptomen ein gutes und erfüllendes Leben führen zu können.

Das hier ist so ein Erfahrungsbericht:
Ja, ich habe immer noch einige nachklingende körperlichen Symptome. Wie dem auch sei, ich lasse mich davon nicht mehr herunterziehen !
Ich habe ein erfülltes und glückliches Leben. Ich bin nicht die Person, die ich war, als ich damit begann, ein Benzo zu nehmen, oder als ich begann abzusetzen. Ich habe mich verändert. Erstaunlicherweise. Der Benzo-Entzug gab mir Gelegenheit, zu der Person zu werden, die ich mir immer erhofft und erträumt habe. Ich bin stark. Ich liebe. Ich bin mitfühlend und freundlich. Ich rege mich nicht mehr leicht über Dinge auf. Es kann mich nicht mehr viel aus der Ruhe bringen. Ich fühle mich wohl in meiner Haut, gerade so wie ich bin, mit all meinen Fehlern.
viewtopic.php?p=146803#p146803

Letztendlich wird jeder für sich erst im Rückblick sagen können, wie es sich entwickelte. Chrissi hat aktuell von einem guten Stand nach zwei Jahren nach Null berichtet: viewtopic.php?p=153187#p153187
Gibt es hier eine Rubrik, wo man aufmunternde Erfolgsgeschichten lesen kann ?
Ja, weitere gibt es hier: viewtopic.php?f=16&t=6441

Grüße, Murmeline
Grüße, Murmeline
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JamiepadmaLinLina
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: 9 Monate nach Absetzen / Bromazepam

Beitrag von sissi » Montag, 26.09.16, 16:24

Hallo alle,

vielen Dank Murmeline für deine Tips und Links.

Ich bin jetzt im 15. Monat nach Absetzen und wieder einmal in einer schrecklichen Welle. Warum ? keine Ahnung...Magen- und Darmprobleme, Atemprobleme , Husten, Schlaflosigkeit nachts und extreme Müdigkeit tagsüber,Krâmpfe in Händen und Beinen, Kribbeln, Tinnitus, Weinkrämpfe, Verzweiflung,alles fällt mir schwer, ich habe einfach keine Lust mehr...
Meine Ärztin war von meinem Zustand ziemich beunruhigt und hat eine komplette Blutanalyse verordnet. Die war völlig normal,aber die Dosierung vom intrazellularen Magnesium zeigte einen großen Mangel. Sie dringt darauf, dass ich täglich Magnesium einnehme. Ich habe aber Angst, irgendetwas einzunehmen.
Auf unserem Forum ist Magnesium eine Streitfrage. Wie steht ihr dazu ?

Ich habe seit Anfang September mit Yoga begonnen, ich finde das tut mir gut. Ich habe mich Auch letzte Woche in einem Qi-gong- Kurs angemeldet. Ist die Verschlimmerung eine Folge des Qi-gong-Kurses ?

Ich weißnicht mehr, was mache ich richtig, was mache ich falsch. Ich habe doch nur 3 mg bromazepam eingenommen und schon nach 6 Wochen mit dem Absetzen angefangen...

Herzlich Grüße aus Frankreich
Sissi

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