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Jakob86: Tavor (Lorazepam) absetzen

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Jakob86
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Jakob86: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jakob86 » Sonntag, 17.07.16, 5:57

Hallo,

bin derzeit bei 2,0-2,0-1,5-2,0 7,5 mg und versuche das stabil zu bekommen der letzte schritt auf 7,0 ist fehlgeschlagen starke angst depression, unruhe. Ich habe angst möchte nicht so viel erzählen, habe angst u panikstörung. wie würde eine umstellung auf diazepam aussehen.

2,0-2,0-1,5-1L/10D

absetzschritte waren immer 0,5 pro monat

ich habe probleme mich zu konzentrieren, staare immer ,

Ich würde mich freuen wenn mir jemand sagen könnte wie ich auf diazepam umstellen kann.

Danke
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Jamie
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.07.16, 9:42

Hallo Jakob,

du musst hier keine Infos preisgeben, wenn du nicht willst, aber ein klein wenig spezifischer muss es schon sein, damit wir dir helfen können.

Was bedeutet das?
2,0-2,0-1,5-2,0 7,5 mg
Ist das deine tägliche Einnahmemenge an Lorazepam? Nimmst du tatsächlich 15mg Lorazepam täglich? :o :o :o
Wer verschreibt dir diese horrenden Mengen Benzos?

Wie lange bist du schon abhängig und seit wann schleichst du aus? 0,5mg weniger monatlich ist ja eine vernünftige Sache, aber es ist dann schon etwas komplexer, weil natürlich muss man gucken, wie lange man schon etwas nimmt, ob man noch andere Sachen dazu nimmt (nimmst du noch andere Medikamente?) und was ist zB mit Therapie? Machst du Therapie?
2,0-2,0-1,5-1L/10D
Das verstehe ich überhaupt nicht. Was ist damit gemeint? Bitte schreibe uns Dosisangaben, die wir verstehen können. Danke :)

Zum Diazepam können wir erst etwas sagen, wenn wir wissen, wieviel du an Lorazepam nimmst. Hättest du denn einen Arzt, der bereit wäre auf Diazepam umzustellen?

Grüße
Jamie
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 17.07.16, 9:58

Hallo Jakob, hallo Jamie,

ist das vielleicht so gemeint?

Insgesamt nimmt Jakob zur Zeit 7,5 mg Lorazepam, aufgeteilt in 4 Dosen (2,0 - 2,0 - 1,5 - 2,0).

Er hat versucht, auf 7,0 mg Lorazepam abzudosieren, das hat nicht geklappt.

Er möchte die letzte Dosis umstellen auf 1 mg Lorazepam und 10 (Einheit weiß ich nicht) Diazepam, um mit dem Ausschleichen beginnen zu können. Es geht also vermutlich um die Umrechnung.

Jakob, bitte schreibe noch was über die Länge der Einnahme sowie ev. weitere Medikamente, wie Jamie bereits gefragt hat.

Viele Grüße,
Kimeta
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- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
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Wolfe
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Wolfe » Sonntag, 17.07.16, 10:04

Hallo Jakob

Ich verstehe Dich so, dass Du derzeit 7,5 mg Tavor nimmst und eine Reduktion auf 7 mg Entzugssymptome bekommen hast.

Wenn Du umstellen möchtest, dann stufenweise so, wie es im Manual von Frau Prof. Ashton beschrieben wird. Findest Du u.a. mit der Suchmaschine unter "Ashton manual" oder auch hier im Forum. Allerdings rate ich primär davon ab auf 1:10 umzurechen. Das wären bei Dia ja 75 mg Diazepam. Generell ist es umstritten, ob die Umrechnung von Lorazepam 1:10 oder eher 1:4 - 1:5 ist, da bei 1:10 die Kummulation nicht berücksichtigt wird.

Eine Alternative wäre Tavor in 0,25 mg-Schritten zu reduzieren um zu sehen, ob bzw. wie es mit den Entzugssymptomen weiter geht. Umstellen auf Diazepam kannst Du immer noch.

Aber es sind noch zu wenig Infos von Dir vorhanden, um Dir einen genaueren Rat geben zu können.

Herzliche Grüße von Wolfe
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JamieSunnyroseMurmelineJakob86
Okt./Nov 14: 5 Wochen sporadisch Lorazepam (alle 2-4 Tage 1-1,5 mg); damals kalten Entzug durchgemacht ohne es als solches zu realisieren, danach über Monate Zunahme Angst (Entzugssyndrom)

Juli15 - Okt.15 wenige Tavorgaben (insg. nur 10 mg + Zolpidem 5 mg selten bei Bedarf); Entzugsymptome, Selbsteinweisung Klinik, Selbstentlassung nach 1 Woche

2015
14.10. Umstellung von 3x0,5 mg Tavor auf 3x5 mg Diazepam (stationär)
19.10. Entlassung (selbst) aus Klinik mit Diazepam 5 mg Tagesdosis (Klinik in 6 Tagen 10 mg abdosiert!!)
19.10. - 02.11.: 5 mg beibehalten und bisher keine Entzugssymptome.
seit 02.11. 4,5 mg
seit 04.11. spürbare Entzugssymptome (Angst, Unruhe, Muskelschmerzen, Zunahme Schlafstörung)
seit 11.11. Zunahme Tinnitus, "Herzschmerzen"
02.11.-15.11.: 4,5 mg (Herzschmerzen seltener, Tinnitus + Schlafstörungen unverändert, sonst erträglich)
16.11.-22.11.: 4,0 mg
23.11.-02.12.: 3,5 mg
03.12.- 24.01.16: 3,0 mg (von 29.12.15 - 21.01.16 Lavendel abdosiert mit Entzugssymptomen aber machbar)
2016
25.01.- 26.02.: 2,5 mg
27.02.- 19.03.: 2,0 mg
20.03.- 10.04.: 1,5 mg
11.04.- 10.05.: 1,0 mg
11.05. - 09.06.:: 0,5mg
Ab Tag 18 auf 0,5 mg rasche Entwicklung einer massiven Entzugsdepression, Schalflosigkeit, verstärkt Angstzustände, viele heftige körperliche Entzugssymptome, sich aufdrängende Suizidgedanken. Deshalb am 10.06. aufdosiert auf 1mg.

10.06. Aufdosierung auf 1mg.
Seither Zustand soweit erträglich, dass die Tage irgendwie bewältigt werden können, aber starker Entzug, anhaltende Depression und Ratlosigkeit wie es weiter geht.

Jakob86
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jakob86 » Sonntag, 17.07.16, 11:22

Hallo, Vielen Dank für euere Antworten, ich nehme Tavor seit 2012 August Täglich ein, ich nehme 7,5 mg am Tag, ich habe um 10 meine Dosis genommen mir geht es jetzt besser sonst habe ich mittelstarke ängste und unruhe und kann nix machen, liege dann erstarrt da oder muss rumlaufen, ich habe eine frage, die für mich ganz wichtig ist. Wenn ich die 7,5 jetzt halte wird es mir dann in 1-2 Wochen besser gehen? sozusagen das ich etappen machen kann und mich in einem gewissen maße erholen kann, ich bin seit 2001 wegen meiner angststörung in Behandlung, ich habe viele Klinikaufenthalte hinter mir und kenne qualvolle zustände (furchtbares elendsgefühl beim einschleichen von ads, in der Klinik) Wochenlange Depressionen im Bett wo ich nicht mehr aufstehen konnte usw, bin etwas ungeordnet, ich würde gern einen Teilentzug auf einer Suchtstation machen ich habe am samstag in warstein angerufen (die klinik aus der wdr reportage) ich muss aber erstmal zum arzt pi pa po befreiung holen, da ich sozialhilfe beziehen wegen meiner erkrankung, ich weiß nicht wie das gehandhabt wird, ich würde gern umgerecht auf 40mg Diazepam runter in der klinik (also erstmal umsteigen von lorazepam) und dann versuchen es ambulant zu machen oder 2 anläufe zu machen ich weiß es nicht. tut mir leid wenn das alles etwas wirr klingt. Ich Danke euch allen erstmal recht schön Gruß Jakob
8,5mg Lorazepam
09.10.16 - 16.10.16 8mg
25.10-01.11 Umstellung auf 5mg dia. (Abenddosis: 1,5mg Lorazepam 5mg Diazepam)
Ab 02.11. 7,5mg Lorazepam (Morgendosis wird reduziert)
29.11 Umstellung Abends 2,0L-2,0L-1,5L-1,0L/10mg Diazepam
01.01 1,5L/2,5D-2,0L-1,5L-1,0L/10D
22.01 1,5L/2,5D-1,5L-1,5L-1,0L/10D
19.02 1,5L/2,5D-1,0L/2,5D-1,5L-1,0L/10D
18.03 1,5L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/10D
ab 18.04 1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/10D (4mg Lorazepam 17,5mg Diazepam)
ab 25.05 1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-0,5L/2,5D-1,0L/10D (3,5mg Lorazepam 17,5mg Diazepam)
ab 21.06 1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/15D (3,0mg Lorazepam 22,5mg Diazepam)
ab 13.08 1,0L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/15D (2,5mg Lorazepam 22,5mg Diazepam)
ab 27.09 0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/15D (2,0mg Lorazepam 22,5mg Diazepam)
ab 05.01 0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-20D (1,5mg Lorazepam 27,5mg Diazepam)
ab 05.03 0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,25L/2,5D-20D (1,25mg Lorazepam 27,5mg Diazepam)
08.06 nehme eine Auszeit vom Forum, ich bleibe weiter aktiv und koche frisch, habe aber keine Ressourcen um hier zu schreiben.
ab 11.07 0,5L/2,5D-0,25L/2,5D-0,25L/2,5D-20D (1,0 mg Lorazepam 27,5mg Diazepam)

Wolfe
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Wolfe » Sonntag, 17.07.16, 12:50

Hallo Jakob

Ich kann mich einfühlen in Deine furchtbaren Zustände. Ich habe vor 7 Wochen auf 0,3 mg Diazepam kurz vor dem Absetzen die furchtbarsten Entzugssymptome bekommen, kein Schlaf, massivste Depression, ständig Angstzustände, etc.

Ich finde Dein Vorhaben generell gut. Über die spezielle Klinik weiß ich nichts. Ich kann Dir nur davon abraten Dich dazu überreden zu lassen schnell abzudosieren und die dann sicher heftigen Symptome mit anderen Medikamenten zu deckeln. Das ist ein Irrweg zumindest in den meisten Fällen.

Die Idee erstmal auf 7,5 mg zu bleiben und abzuwarten ob und wann Du Dich stabilisierst finde ich sehr gut. Ich meinte am Anfang der Abdosierung auch es würde schneller gehen, aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich würde auf jeden Fall mindestens 3 Wochen auf dieser Dosis bleiben, eher noch länger (4-6) aber das musst Du anhand des Verlaufs entscheiden. Durch die relativ kürzere HWZ des Lorazepam im Vergleich zum Diazepam stellen sich die Entzugssymptome nach Reduktion schneller ein. Die Erholungsphase für das ZNS auf der jeweiligen Stufe ist aber deshalb nicht kürzer.

Theoretisch kannst Du wie gesagt auch versuchen erstmal bei Lorazepam zu bleiben und kleinschrittiger abzudosieren. Im unteren Bereich ist es schwierig mit Lorzepam abzusetzen, aber bei Deiner hohen Dosis sind durchaus auch mit Lorazepam Absetzschritte sinnvoll machbar. Theoretisch müsste man die 0,5 mg-Tabletten vierteln oder zumindest halbieren können. Ist vielleicht etwas fummelig, müsste aber gehen.


Alles Gute und herzliche Grüße von Wolfe
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2015
14.10. Umstellung von 3x0,5 mg Tavor auf 3x5 mg Diazepam (stationär)
19.10. Entlassung (selbst) aus Klinik mit Diazepam 5 mg Tagesdosis (Klinik in 6 Tagen 10 mg abdosiert!!)
19.10. - 02.11.: 5 mg beibehalten und bisher keine Entzugssymptome.
seit 02.11. 4,5 mg
seit 04.11. spürbare Entzugssymptome (Angst, Unruhe, Muskelschmerzen, Zunahme Schlafstörung)
seit 11.11. Zunahme Tinnitus, "Herzschmerzen"
02.11.-15.11.: 4,5 mg (Herzschmerzen seltener, Tinnitus + Schlafstörungen unverändert, sonst erträglich)
16.11.-22.11.: 4,0 mg
23.11.-02.12.: 3,5 mg
03.12.- 24.01.16: 3,0 mg (von 29.12.15 - 21.01.16 Lavendel abdosiert mit Entzugssymptomen aber machbar)
2016
25.01.- 26.02.: 2,5 mg
27.02.- 19.03.: 2,0 mg
20.03.- 10.04.: 1,5 mg
11.04.- 10.05.: 1,0 mg
11.05. - 09.06.:: 0,5mg
Ab Tag 18 auf 0,5 mg rasche Entwicklung einer massiven Entzugsdepression, Schalflosigkeit, verstärkt Angstzustände, viele heftige körperliche Entzugssymptome, sich aufdrängende Suizidgedanken. Deshalb am 10.06. aufdosiert auf 1mg.

10.06. Aufdosierung auf 1mg.
Seither Zustand soweit erträglich, dass die Tage irgendwie bewältigt werden können, aber starker Entzug, anhaltende Depression und Ratlosigkeit wie es weiter geht.

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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jakob86 » Sonntag, 17.07.16, 14:16

Hallo Wolfe, ich hatte noch was vergessen ausgangsdosis waren 8,75mg 3,75mg-2,5mg-2,5mg 03/16
ich habe das ganze dann auf 4 einahmen verändert weil ich schnell gemerkt hab das das so nix werden kann.

1. 8,5 mg: 2,5mg-2,0mg-2,0mg-2,0mg 04/16
2. 8,0 mg: 2,0mg-2,0mg-2,0mg-2,0mg 05/16
3. 7,5 mg: 2,0mg-2,0mg-1,5mg-2,0mg 06/16
4. 7,0 mg: 2,0mg-1,5mg-1,5mg-2,0mg 07/16 gescheitert
bleibe bei 7,5 hoffe das sich das stabilisiert. Das abdosieren bis 7,5 ging eigentlich ohne weitere probleme ich war sehr motiviert, habe viel sport gemacht, war ganz leicht nervös was aber eher positiv war weil ich mehr machen konnte, irgendwie leicht manisch. und vor 4 Tagen fing es plötzlich an wie aus heiterem himmel mir schlechter zu gehen, ängste, plötzliche selbstwertschwund depression. Zumindest habe ich diese furchtbaren Elendsgefühle nicht, weil das wünsch ich niemanden. Ich schaue jetzt ob ich mich stabilisieren kann, wenn nicht muss ich schauen, aber klinik nur wenn garnix mehr geht.

Viele Grüße Jakob
8,5mg Lorazepam
09.10.16 - 16.10.16 8mg
25.10-01.11 Umstellung auf 5mg dia. (Abenddosis: 1,5mg Lorazepam 5mg Diazepam)
Ab 02.11. 7,5mg Lorazepam (Morgendosis wird reduziert)
29.11 Umstellung Abends 2,0L-2,0L-1,5L-1,0L/10mg Diazepam
01.01 1,5L/2,5D-2,0L-1,5L-1,0L/10D
22.01 1,5L/2,5D-1,5L-1,5L-1,0L/10D
19.02 1,5L/2,5D-1,0L/2,5D-1,5L-1,0L/10D
18.03 1,5L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/10D
ab 18.04 1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/10D (4mg Lorazepam 17,5mg Diazepam)
ab 25.05 1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-0,5L/2,5D-1,0L/10D (3,5mg Lorazepam 17,5mg Diazepam)
ab 21.06 1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/15D (3,0mg Lorazepam 22,5mg Diazepam)
ab 13.08 1,0L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/15D (2,5mg Lorazepam 22,5mg Diazepam)
ab 27.09 0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/15D (2,0mg Lorazepam 22,5mg Diazepam)
ab 05.01 0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-20D (1,5mg Lorazepam 27,5mg Diazepam)
ab 05.03 0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,25L/2,5D-20D (1,25mg Lorazepam 27,5mg Diazepam)
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Wolfe » Sonntag, 17.07.16, 14:55

Hallo Jakob

Das hört sich alles sehr überlegt und in meinen Augen vernünftig an. Wichtig ist keine Hektik aufkommen zu lassen. Du nimmst das benzo schon so lange, dass es auf ein paar Wochen niemals ankommt bei der Abdosierung. Ich kenne dieses "Elendsgefühl", wie Du es bezeichnest sehr gut. Ich war nie suizidal in meinem Leben, ganz im Gegenteil. Aber unter der extremen Entzugsdepression drängten sich ständig unschöne Gedanken auf. Das darf man auf keinen Fall hin nehmen, weil es im Extremfall entgleisen kann.

Ich finde es sehr gut, wenn jetzt erstmal auf 7,5 mg bleibst. Weiter runter geht jetzt auf keinen Fall und hoch würde ich wie gesagt nur gehen, wenn sich Dein Zustand deutlich verschlechtert. Du bist sonst frustriert, wenn Du zu schnell aufgibst aber wie gesagt immer in Dich hineinhören, wann es de facto nicht mehr auszuhalten ist.

Ich kenne ja die Tavortbl., hatte aber immer die 1 mg Tabletten. Ich kann mir aber wie gesagt vorstellen, dass man die 0,5 mg Tabletten nicht nur halbieren, sondern auch vierteln könnte. Das müsstest Du mal austesten. Dann wäre die nächste Absetzstufe nicht 0,5 mg, sondern 0,125 oder zumindest 0,25 mg. Man kann mit einem Küchenmesser mittig eine kleine Rille in die Hälfte der Filmtabletten ritzen (vorne und hinten) und sie dann vorsichtig brechen. Ich habe dies bei meinen Blutdrucktabletten heute mal ausgestestet und das geht sehr gut.

Als ich mich im Herbst 2015 in die Psychiatrie eingewiesen habe (war leider ein Fehler), weil ich total am Ende war, hatte ich auch Kontakt zu einer guten Ärztin in der Ambulanz, die dort ambulant Suchtpatienten betreut. Sie meinte im Gegensatz zu den Ärzten auf Station, dass sie primär versuchen würde nicht umzustellen, sondern das Tavor abzudosieren. Sie hätte Patienten, die dies so machen würden und gut zurecht kämen mit der Tablettenzerkleinerung. Da Du noch auf so einer hohen Dosis bist, ist es sowieso noch unproblematischer erstmal bei Tavor zu bleiben einfach auch um zu schauen, ob und wie gut Du weiter reduzieren kannst. Sie meinte auch es wäre nicht immer gut wieder eine neue Substanz einzuführen und Diazepam ist nicht Lorazepam. Es gibt auch Aussagen, dass Diazepam mit das am schwersten zu entziehende Benzo ist. Wie dies genau begründet wird weiß ich nicht aber es ist zumidnest hochpotent und hat z.B. eine deutlich stärker muskelrelaxierende Wirkung als Lorazepam.

Ich möchte damit nicht sagen dass das Ashton-Schema nicht taugt - es ist insgesamt die beste Methode - aber es muss nicht zwingend immer gleich auf Diazepam umgestellt werden, zumal Du das Tavor alle 6h einnimmst und damit das Problem der kürzeren HWZ erstmal wegfällt.

Lass Dir Zeit, versuche Dich zu stabilisieren. Du hast doch schon einiges geschafft. Es ist nicht einfach von einer so hohen Dosis überhaupt erstmal ein paar Schritte nach unten zu gehen.

Alles Gute und herzliche Grüße von Wolfe
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SunnyroseAnnanasJamieSiggiJakob86
Okt./Nov 14: 5 Wochen sporadisch Lorazepam (alle 2-4 Tage 1-1,5 mg); damals kalten Entzug durchgemacht ohne es als solches zu realisieren, danach über Monate Zunahme Angst (Entzugssyndrom)

Juli15 - Okt.15 wenige Tavorgaben (insg. nur 10 mg + Zolpidem 5 mg selten bei Bedarf); Entzugsymptome, Selbsteinweisung Klinik, Selbstentlassung nach 1 Woche

2015
14.10. Umstellung von 3x0,5 mg Tavor auf 3x5 mg Diazepam (stationär)
19.10. Entlassung (selbst) aus Klinik mit Diazepam 5 mg Tagesdosis (Klinik in 6 Tagen 10 mg abdosiert!!)
19.10. - 02.11.: 5 mg beibehalten und bisher keine Entzugssymptome.
seit 02.11. 4,5 mg
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seit 11.11. Zunahme Tinnitus, "Herzschmerzen"
02.11.-15.11.: 4,5 mg (Herzschmerzen seltener, Tinnitus + Schlafstörungen unverändert, sonst erträglich)
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11.05. - 09.06.:: 0,5mg
Ab Tag 18 auf 0,5 mg rasche Entwicklung einer massiven Entzugsdepression, Schalflosigkeit, verstärkt Angstzustände, viele heftige körperliche Entzugssymptome, sich aufdrängende Suizidgedanken. Deshalb am 10.06. aufdosiert auf 1mg.

10.06. Aufdosierung auf 1mg.
Seither Zustand soweit erträglich, dass die Tage irgendwie bewältigt werden können, aber starker Entzug, anhaltende Depression und Ratlosigkeit wie es weiter geht.

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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jakob86 » Montag, 18.07.16, 9:56

Hallo, ich nehme mir jetzt erstmal ne auszeit und schreibe nix mehr, muss mich jetzt erholen. Gestern nachmittag hatte ich Brutale Entzugserscheinungen, extreme unruhe, muskeln angespannt wie versteinert, wirr im Kopf Muskelschmerzen konnte nur noch liegen.(zum Glück war ich nicht allein) habe dann 1,5 mg genommen es wurde besser, aber ich war so erschöpft, und ich habe das Gefühl das war erst der Anfang, ich habe extreme Depressionen hinter mir, aber selbst da gab es meist abends phasen wo es erträglich war bzw ich total kaputt war, aber nicht total kaputt und extreme unruhe.Heute geht es mir viel besser bin wieder bei 8,5mg.Ich muss mich erstmal fangen.

Ich Wünsch euch allen viel Glück, Danke Wolfe für deine Tipps u. auch den anderen.
8,5mg Lorazepam
09.10.16 - 16.10.16 8mg
25.10-01.11 Umstellung auf 5mg dia. (Abenddosis: 1,5mg Lorazepam 5mg Diazepam)
Ab 02.11. 7,5mg Lorazepam (Morgendosis wird reduziert)
29.11 Umstellung Abends 2,0L-2,0L-1,5L-1,0L/10mg Diazepam
01.01 1,5L/2,5D-2,0L-1,5L-1,0L/10D
22.01 1,5L/2,5D-1,5L-1,5L-1,0L/10D
19.02 1,5L/2,5D-1,0L/2,5D-1,5L-1,0L/10D
18.03 1,5L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/10D
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von steve74 » Montag, 18.07.16, 14:56

Alles Gute, unbekannter Weise. Wirst Du schon schaffen! :)
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Lisamarie » Montag, 18.07.16, 18:40

Hallo Jakob, ich hoffe du findest etwas Ruhe , allerdings musst du dir auch dringend einen Plan zurecht legen wie es für dich weiter gehen kann. Du bist weit im Hochdosisbereich und das hält der Körper nicht lange aus. Vielleicht kann ich dir Mut machen , ich war selber im Hochdosisbereich und bin jetzt schon weit unten, es ist schwer aber nicht unmöglich.
Lg Petra
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jakob86 » Freitag, 29.07.16, 19:31

Hallo,

Habe mich mit einer Klinik in Verbindung gesetzt, z.z nehme ich 8,5 mg. Der Entzugplan sieht folgendermaßen aus. In der Klinik wird auf Oxazepam umgestellt, 130-150mg 6,5-7,5 mg Lorazepam. Danach 3 Wochen. Was ist davon zu halten?

Danke für eure Antworten

Jakob
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Wolfe » Freitag, 29.07.16, 20:46

Hallo Jakob

Prinzipiell ist Oxazepam als Substitutionsbenzo zum Ausschleichen keine schlechte Wahl. Auch die Klinik an der mein Psychiater arbeitet, stellt eher auf Oxazepam um, als auf Diazepam.
Ob die Substitutionsdosis so in Ordnung ist, kann ich nicht beurteilen. Könnte sein dass man hierzu im Ashton manual etwas findet.

Ich möchte Dich nicht verunsichern und auch nicht davon abbringen in die Klinik zu gehen aber ich würde mir vorher ganz genau sagen lassen, über welchen Zeitraum und in welchen Schritten abdosiert wird. Die Gefahr besteht leider, dass es viel zu schnell durchgeführt wird. Wenn die Klinik quasi mit dem Ausschleichen anfängt und Du dann ambulant langsam weiter machen könntest, wäre dies ggf. die bessere Lösung. Ich würde mir auch ganz genau sagen lassen, ob und welche Medikamente "unterstützend" eingesetzt werden. Dass dies geschehen wird, halte ich für fast gesichert.

Ich wünsche Dir die für Dich richtige Entscheidung, herzliche Grüße von Wolfe
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Okt./Nov 14: 5 Wochen sporadisch Lorazepam (alle 2-4 Tage 1-1,5 mg); damals kalten Entzug durchgemacht ohne es als solches zu realisieren, danach über Monate Zunahme Angst (Entzugssyndrom)

Juli15 - Okt.15 wenige Tavorgaben (insg. nur 10 mg + Zolpidem 5 mg selten bei Bedarf); Entzugsymptome, Selbsteinweisung Klinik, Selbstentlassung nach 1 Woche

2015
14.10. Umstellung von 3x0,5 mg Tavor auf 3x5 mg Diazepam (stationär)
19.10. Entlassung (selbst) aus Klinik mit Diazepam 5 mg Tagesdosis (Klinik in 6 Tagen 10 mg abdosiert!!)
19.10. - 02.11.: 5 mg beibehalten und bisher keine Entzugssymptome.
seit 02.11. 4,5 mg
seit 04.11. spürbare Entzugssymptome (Angst, Unruhe, Muskelschmerzen, Zunahme Schlafstörung)
seit 11.11. Zunahme Tinnitus, "Herzschmerzen"
02.11.-15.11.: 4,5 mg (Herzschmerzen seltener, Tinnitus + Schlafstörungen unverändert, sonst erträglich)
16.11.-22.11.: 4,0 mg
23.11.-02.12.: 3,5 mg
03.12.- 24.01.16: 3,0 mg (von 29.12.15 - 21.01.16 Lavendel abdosiert mit Entzugssymptomen aber machbar)
2016
25.01.- 26.02.: 2,5 mg
27.02.- 19.03.: 2,0 mg
20.03.- 10.04.: 1,5 mg
11.04.- 10.05.: 1,0 mg
11.05. - 09.06.:: 0,5mg
Ab Tag 18 auf 0,5 mg rasche Entwicklung einer massiven Entzugsdepression, Schalflosigkeit, verstärkt Angstzustände, viele heftige körperliche Entzugssymptome, sich aufdrängende Suizidgedanken. Deshalb am 10.06. aufdosiert auf 1mg.

10.06. Aufdosierung auf 1mg.
Seither Zustand soweit erträglich, dass die Tage irgendwie bewältigt werden können, aber starker Entzug, anhaltende Depression und Ratlosigkeit wie es weiter geht.

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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von sigli » Freitag, 29.07.16, 22:31

Hallo Jakob,

ich sag*s ganz direkt und ohne Umschweife: VIEL ZU SCHNELL in der geplanten Klinik!

lg Sigi
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 29.07.16, 23:03

Hallo Jakob,

unrealistisch und zwar völlig.
Das geht schief, sorry wenn ich so direkt bin
Bei deiner Hochdosisabhängigkeit brauchst du fürs ambulante saubere Ausschleichen ca. 2 Jahre.
Wenn du einen Arzt finden würdest, der bereit wäre auf Oxazepam umzustellen und der dich begleiten würde und dem du im 4-Wochen-Rhythmus Bericht erstatten würdest, wie es läuft und dass er sieht, dass du tatsächlich abdosierst (also dass es läuft) - das wäre optimal!

Grüße
Jamie
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jakob86 » Samstag, 30.07.16, 14:52

Hallo, danke für eure Antworten. Ich habe noch einige Termine nähste Woche, ich versuche alles um das ganze ambulant bei meinen Eltern machen zu können (auf dem Land), Meine Hausärztin sagt das Sie mir gern helfen möchte, ich bin in der Suchtambulanz bestellt, von dem Gespräch mit den Psychiatern hängt ab, Ob meine Hausärztin einem ambulanten Entzug zustimmt (sie kann das nicht allein entscheiden meint Sie). Ich habe mir schon alles zurechtgelegt, teile des "Ashton Manuals" und Begleitung. Ich kann nicht sagen wie das enden wird, mal sehen.

Viele Grüße

Jakob
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jakob86 » Sonntag, 31.07.16, 10:25

Hallo,

Heute morgen hatte ich wieder Logomanie, ich habe viel mit meiner Mutter gesprochen. Ich bin seit 15 Jahren Angstpatient und habe Jahrelange Zoloft/Cipralex genommen, ich habe die Medikamente 2008 und 2009 kalt abgesetzt. Ich hatte nach der Jahrelangen Einnahme nicht mehr das Gefühl das Sie mir irgendwie helfen, ich habe den Zustand immer so beschrieben, mir ging es nie schlecht aber auch nie richtig gut, hatte immer das Gefühl das bin ich nicht, und fühlte mich immer rastlos(keine negative unruhe).Naja ich muss sagen das Absetzen war nie ein Problem, das war immer in 1 Woche ausgestanden, was ich hatte war Drehschwindel (beim drehen des Kopfes) und diese Schläge oder Aussetzer im Kopf, wie als wäre man für den bruchteil einer Sekunde wegewesen. Und Einschlafstörungen. Nach einem Monat ging das ganze immer los, erst Angst, dann kammen Negative gefühle auf, ich wollte immer durchhalten und habe immer mehr gemacht mich total übernommen, abends war ich immer manisch und das ganze endete dann immer in einer Erschöpfungsdepression mit furchbaren Hilflosikeits u. Ehlendsgefühlen, ich musste dann die Tabletten immer wieder nehmen, aber das schlimme waren dann immer die Nebenwirkung der Tabletten, diese brutale innere Unruhe bei totaler Erschöpfung war Furchtbar. Warum schreibe ich das ?, ich weiß das dieser Entzug schlimm wird, und ihr könnt mir gewiss nicht schreiben wie es bei mir wird und wie lange es dauert, auch nach dem entzug, ob was zurückbleibt usw. ich bin schon durch die Antidepressiva geschädigt, ich will nur irgendwann mein leben auch wenn es nur kurz sein mag wieder genießen können. Was ich fragen möchte: Sind die Symptome des absetzens immer da oder varieren Sie abhängig von Tageszeit, gibt es gute und schlecht Tage oder ist das wirklich 24/7 furchbares leiden ? Ich weiß auch das es mit der schnelligkeit des Entzuges usw zusammenhängt. Von mir aus kann das ganze 4 Jahre dauern, ich bin sehr leidensfähig.

Ich habe jetzt sehr viel geschrieben,

Viele Grüße Jakob
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 31.07.16, 10:41

Hallo Jakob,

ich will dir Mut machen.
Ich habe kalt AD abgesetzt so wie du und es war der Horror. Übrigens auch Zoloft (Sertralin), das mir massive Unruhe und Nervosität bescherte bis hin zu Akathisie (unfähig eine Minute still zu sitzen, massiver Bewegungsdrang) - als Nebenwirkung. Ich war völlig fertig und übermüdet und gleichzeitig überspannt, unruhig und nervös bis zum Zusammenbruch :( [der auch kam]. Ich kann dir deine Symptome mehr als nachempfinden.

Mein Benzoentzug war geplant, strukturiert und ohne Hetze und hat mit sorgfältiger Umstellung auf ein Benzodiazepin mit langer HWZ (Diazepam) (entzogen habe ich Zolpidem, Zopiclon und Alprazolam in Niedrigdosis) insgesamt ca 16 Monate gedauert. Niemand hetzte mich, mein Arzt kooperierte und ich war glücklich, es daheim und in Eigenregie machen zu dürfen.
Für mich war der Benzoentzug unfassbar viel leichter als der AD Entzug. Ich hatte ein paar miese Tage, aber es ging erstaunlich gut.
Ich habe nicht jeden Tag unsäglich gelitten wie damals im AD Entzug und das soll bei einem gut geplanten und sanften Entzug daheim auch das Ziel sein!

:hug:

Grüße
Jamie
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 31.07.16, 10:52

Hallo Jakob, ich setze mein Benzo Oxazepam ab , war auch im Hochdosisbereich und hab jetzt 2.5 Jahre gebraucht um von 50 mg umgerechnet in Diazepam auf 12,5 mg runter zu kommen. Ich hab stellenweise auch Entzugssymthome , die kommen und gehen und ich leide nicht jeden Tag auf die gleiche Art, ich bin teilweise Berufstätig, hab einen grossen Haushalt den ich zu 90% selber bewältige, klar gibt es auch schlimme Tage wo gar nichts geht, aber die sind nicht die Regel. Das A und O ist das langsame Ausschleichen.
lg Petra
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Re: Tavor (Lorazepam) absetzen

Beitrag von Jakob86 » Sonntag, 31.07.16, 14:06

Lieber Jamie Liebe Lisamarie,

Vielen Dank für eure Nachrichten, ich habe mir Gedanken gemacht, bei meinem letzten Versuch von 8,5 auf 7,0 hatte ich ja wie bereits erwähnt 0 Probleme ich habe sogar Sport gemacht. Ich habe das Gefühl das sich über diese lange Zeit ein Depot anlegt hat. Dieses wurde in 3 Monaten abgebaut und deshalb hatte ich diese starken Enzugserscheinungen auf 7,0. Mir geht es Heute relativ gut, die morgendliche Angst ist zwar immernoch da, aber nach der 10 Uhr Dosis bis Abends geht es mir besser, ich schlafe besser und esse normal. Ich habe das Gefühl mich erholt zu haben, will das aber noch etwas beobachten.Wenn ich wieder beginne fange ich mit 0,25 mg schritten im Monat an.

Vielen Dank euch beiden und den anderen,

Beste Grüße Jakob
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ab 18.04 1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-1,0L/10D (4mg Lorazepam 17,5mg Diazepam)
ab 25.05 1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-0,5L/2,5D-1,0L/10D (3,5mg Lorazepam 17,5mg Diazepam)
ab 21.06 1,0L/2,5D-1,0L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/15D (3,0mg Lorazepam 22,5mg Diazepam)
ab 13.08 1,0L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/15D (2,5mg Lorazepam 22,5mg Diazepam)
ab 27.09 0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/15D (2,0mg Lorazepam 22,5mg Diazepam)
ab 05.01 0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-20D (1,5mg Lorazepam 27,5mg Diazepam)
ab 05.03 0,5L/2,5D-0,5L/2,5D-0,25L/2,5D-20D (1,25mg Lorazepam 27,5mg Diazepam)
08.06 nehme eine Auszeit vom Forum, ich bleibe weiter aktiv und koche frisch, habe aber keine Ressourcen um hier zu schreiben.
ab 11.07 0,5L/2,5D-0,25L/2,5D-0,25L/2,5D-20D (1,0 mg Lorazepam 27,5mg Diazepam)

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