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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Helma » Mittwoch, 02.05.18, 19:58

Liebe Mitglieder. Um Moment geht es wieder total mies. Bei mir macht sich das immer ganz besonderst am Herz bemerkbar. Heute trage ich wieder mal ein Langzeit ekg und die herzrytmusstören sowie das gefühlte Herzklopfen sind schlimm. Da bin ich gespannt was bei raus kommt. Allerdings ist die Besprechung jetzt erst am 18.05. 18. Na wenn der Arzt sich nicht vorher meldet dann kommt es vom Kopf. Nur das Gefühl habe ich so gar nicht. Na ja abwarten. Das Wetter macht sicher auch viel aus. Da weiß man oft nocht mehr was man machen soll. LG Helma
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ab 15.12.2013 0,25 mg reduziert , citrapolam bei 20 mg
17.01.2014 von 1,25 mg auf 1,0 mg alprazolam. Citrapolam bei 20 mg
02.02.2014 von 1,0 mg auf 0,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, mir geht es jetzt schlecht, beben im körper, zittrig, komisch im kopf, herzrytmzsstörungen. Eindosieren von betablocker metropolsuccinat anfangs 45 mg
14.04.2014, dosis gehalten, es scheint sich etwas zu regulieren, symptome lassen etwas nach,
22.05.2014 von 0,75 mg auf 0,5 mg alprazolam, citrapolam bei 20 mg, angst , unruhig, zittrig. ungemein schlapp und schwach.
September 2014 von 0,5 mg auf 0,25 mg alprazolam und 20 mg citraplam, 90 mg metropolsuccinat, klappt ganz gut. Entzugserscheinungen ja
02.11.2014 Rückfall nach Wirbelsäulen OP. Rauf durch Psychiaterin auf 2 mg alprazolam. Citrapolam bleibend auf 20 mg. Herzrytmzsstörungen, erhöhen von metropolsuccinat auf 190 mg.
16.04.2015 alprazolam 2 mg auf 1,75 mg, citrapolam 20 mg, metropolsuccinat 190 mg
19.08.2015 von 1,75 mg auf 1,5 mg alprazolam, citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat
20.11.2015 von 1,5 mg auf 1,25 mg alprazolam. Citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat.
26.02.2016 von 1,25 mg auf auf 1,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, 190 mg metropolsuccinat. zusätzliche absetzsymptome durch umstellen des ADs mit zu schneller Absetzung durch den Arzt. Herzstolpern heftig, fast ständig, finde keine ruhe.
April 2016 1,5 mg alprazolam, 15 mg citrapolam. Ads reduzierung wegen herzrytmzsstörungen durch internisten.
Juli 2016 herzrytmzsstörungen nicht mehr ertragbar. Rechtschenkelblockbildung und verdacht auf Herzinfarkt. Herzinfarkt nicht bestätigt. Alprazolam 1.5 mg, citrapolam gesenkt auf 10 mg. 145 mg metropolsuccinat abgesenkt da Kreislauf stehts im keller.
Oktober 2016 alprazolam 1.75 mg, 10 mg citrapolam. 145 mg metropolsuccinat. Herzrytmzsstörungen bessern sich. Ekg rechtschenkelblock rückläufig. Laut psychaterin citrapolam sofort absetzen. Im 14 tage abstand erst auf 5 mg und dann auf null. Erst kaum Probleme. Nach tag 8 beginn von neuen herzrytmzsstörungen, starken ängsten, starke innere unruhe, antriebslos, Muskelschmerzen und gelenkschmerzen sowie stärkeren schmerzen der op stelle Wirbelsäule, kaum schlaf trotz starker Müdigkeit, Gedankenwirrwar, gangunsicherheit.
Derzeit 1.5 bis 2.o mg alprazolam. 0 citrapolam, 145 mg metropolsuccinat. 25. 11 langzeit ekg und am 15.11 Orthopäde. Planung röntgen der op stelle, sowie nacken und schulterbereich wegen schwindel.
12.11 2016 2mg alprazolam, kein citrapolopram.
19.11.2016 eindosieren von 2.5 mg citrapolam zum abfangen der entzugserscheinungen. 2 mg alprazolam. 145 mg metropolsuccinat.
27.11.2016 citrapolam wieder abdosiert wegen neuer herzrytmzsstörungen. 2,25 mg alprazolam, 145 mg metropolsuccinat
24.02.2017 citrapolam auf 0, 2, 25 mg alprazolam, 122.5 mg metropolsuccinat 17.07.2017, 95 mg metropolsuccinat
01.11.2017 citapolam 0 mg, alprazolam 2.0 mg, metropolsuccinat 95 mg
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Helma » Freitag, 04.05.18, 8:02

Hallo ihr Lieben. Ich weiß mal wieder nicht mehr weiter. Dieses Gefühl es nicht mehr auszuhalten macht mich jetzt richtig irre. Habe gar nicht mehr das Gefühl noch bewusst zu leben. Nur noch Ängste und schreckliche köpergefühle. Ja ist es denn zu früh gewesen die benzos vorsichtig zu reduzieren? Ich Dreh wohl durch wenn ich weiter runter gehe. Ich denke ich muss noch warten bis ich ans kontinuierliche abdosieren gehen kann. Das citaprolam macht wohl vom Entzug her noch derbe Schwierigkeiten. Bin jetzt im 18. Monat nach null. Fühlt sich an wie in der Hölle. Meine Güte. Gibt es da denn noch Hoffnung? Glg Helma
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April 2016 1,5 mg alprazolam, 15 mg citrapolam. Ads reduzierung wegen herzrytmzsstörungen durch internisten.
Juli 2016 herzrytmzsstörungen nicht mehr ertragbar. Rechtschenkelblockbildung und verdacht auf Herzinfarkt. Herzinfarkt nicht bestätigt. Alprazolam 1.5 mg, citrapolam gesenkt auf 10 mg. 145 mg metropolsuccinat abgesenkt da Kreislauf stehts im keller.
Oktober 2016 alprazolam 1.75 mg, 10 mg citrapolam. 145 mg metropolsuccinat. Herzrytmzsstörungen bessern sich. Ekg rechtschenkelblock rückläufig. Laut psychaterin citrapolam sofort absetzen. Im 14 tage abstand erst auf 5 mg und dann auf null. Erst kaum Probleme. Nach tag 8 beginn von neuen herzrytmzsstörungen, starken ängsten, starke innere unruhe, antriebslos, Muskelschmerzen und gelenkschmerzen sowie stärkeren schmerzen der op stelle Wirbelsäule, kaum schlaf trotz starker Müdigkeit, Gedankenwirrwar, gangunsicherheit.
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von padma » Freitag, 04.05.18, 17:34

liebe Helma, :)

ja, es gibt Hoffnung.
Leider gibt es protahierte Entzüge, die mehrere Jahre dauern.
Schau mal bei Siggi :) rein, ihr geht es jetzt viel besser viewtopic.php?p=244854#p244854

Ich vermute auch, dass es für den Benzoentzug noch zu früh ist.

Vielleicht hat das Tragen des Langzeit EKG auch dazu geführt, dass du mehr auf dein Herz achtest und die Beschwerden noch stärker wahr nimmst.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Helma » Freitag, 04.05.18, 22:31

Liebe Padma. Das denke ich weniger. Ich hatte diese herzbeschwerden schon länger vor dem ekg. Auch habe ich einen trockenen husten entwickelt. Ich bin so schwach. Will auch noch mal Lunge untersuchen lassen. Kann oft schwer atmen. Letzte Nacht überkam mich ein körpergefühl das ich nicht beschreiben kann. Unruhig und Kribbeln im ganzen Körper. Nach langen schwitzatacken dann eisige Kälte und im Kopf als würde ich gleich durchdrehen. Weiß bis jetzt nicht wie ich das ausgehalten habe. Bis ich dann um 8 Uhr das benzo 0.65 mg alprazolam genommen habe. Da wurde es etwas erträglicher. Aber von halbwegs normal keine Rede. Das Herz stolpert unaufhörlich. Keine Besserung in Sicht, eher eine Verschlechterung. LG Helma
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16.04.2015 alprazolam 2 mg auf 1,75 mg, citrapolam 20 mg, metropolsuccinat 190 mg
19.08.2015 von 1,75 mg auf 1,5 mg alprazolam, citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat
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April 2016 1,5 mg alprazolam, 15 mg citrapolam. Ads reduzierung wegen herzrytmzsstörungen durch internisten.
Juli 2016 herzrytmzsstörungen nicht mehr ertragbar. Rechtschenkelblockbildung und verdacht auf Herzinfarkt. Herzinfarkt nicht bestätigt. Alprazolam 1.5 mg, citrapolam gesenkt auf 10 mg. 145 mg metropolsuccinat abgesenkt da Kreislauf stehts im keller.
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Helma » Sonntag, 06.05.18, 9:39

Liebes Team, liebe Mitleser. 1,5 Jahre waren die nacht immer mein ruhepol, bzw Rettunganker. Auch das scheint jetzt Vorrüber zu sein. Mit unendlichen Unterbrechungen verbringe ich jede Nacht nach kurzen Schlafphasen. Ich wache auf und fühle mich verwirrt, irre würde ich sagen mit Angst und natürlich mal wieder Herzdruck und rytmusstörungen. Extreme gangunsicherheit begleiten mich jeden Tag. Ich verlasse das Haus nur noch in permanenter Begleitung. Höchstens mal zu Arzt oder zum einkaufen wenn das mal möglich ist.. abdosierung der benzos war im Nov 2017 mit 0,25 mg alprazolam und vor 14 Tagen 0,125 mg. Das ist ein Abstand von fast 6 Monaten. Ist das Das problem das mich kaum noch lebensfähig macht? Meine psychiaterin sagt die mache sich Sorgen wegen der Unterstützung beim laufen. Kann mich oft nicht allein halten. Ich kann oft nicht mehr gehen ohne in Panik zu verfallen gleich umzufallen oder im Kopf irre zu werden. So will sie einen klinischen Entzug. Daran würde ich sterben. Ich bin nicht in der Lage mich diesen Ärzten auszuliefern. Schon der Gedanke daran macht mir so starke Angst das ich atemprobleme bekomme. Meine Zunge ist nach wie vor rissig und schmerzhaft. Wenn ich etwas esse und ich achte schon auf histamin so gut es machbar ist, leide ich den ganzen Tag unter prallem Bauch und starken Blähungen die mich nicht los lassen. Was soll ich tun. Ich hab Angst vor dieser dämlichen neuen psychotherapeutin die mit mir eine verhaltenstherapie machen will. Ich bin nicht in der Lage so etwas durchzustehen. Komme nicht mal die Treppen rauf in die 4. Etage wo sie ihre Praxis hat. Ich bin so schwer depressiv das ich nicht klar denken kann, wie es weiter geht. Ich will und kann kein ads mehr nehmen. Mein Herz hat sich bis heute nicht erholt und quält mich jedem Tag. Es ist wie eine Endstation. Das würdet ihr tun. Die benzos weiternehnen damit die zusatzsymptome erst mal zurück gehalten werden. Bitte helft mir weiter. Eure Helma
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17.01.2014 von 1,25 mg auf 1,0 mg alprazolam. Citrapolam bei 20 mg
02.02.2014 von 1,0 mg auf 0,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, mir geht es jetzt schlecht, beben im körper, zittrig, komisch im kopf, herzrytmzsstörungen. Eindosieren von betablocker metropolsuccinat anfangs 45 mg
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02.11.2014 Rückfall nach Wirbelsäulen OP. Rauf durch Psychiaterin auf 2 mg alprazolam. Citrapolam bleibend auf 20 mg. Herzrytmzsstörungen, erhöhen von metropolsuccinat auf 190 mg.
16.04.2015 alprazolam 2 mg auf 1,75 mg, citrapolam 20 mg, metropolsuccinat 190 mg
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26.02.2016 von 1,25 mg auf auf 1,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, 190 mg metropolsuccinat. zusätzliche absetzsymptome durch umstellen des ADs mit zu schneller Absetzung durch den Arzt. Herzstolpern heftig, fast ständig, finde keine ruhe.
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Oktober 2016 alprazolam 1.75 mg, 10 mg citrapolam. 145 mg metropolsuccinat. Herzrytmzsstörungen bessern sich. Ekg rechtschenkelblock rückläufig. Laut psychaterin citrapolam sofort absetzen. Im 14 tage abstand erst auf 5 mg und dann auf null. Erst kaum Probleme. Nach tag 8 beginn von neuen herzrytmzsstörungen, starken ängsten, starke innere unruhe, antriebslos, Muskelschmerzen und gelenkschmerzen sowie stärkeren schmerzen der op stelle Wirbelsäule, kaum schlaf trotz starker Müdigkeit, Gedankenwirrwar, gangunsicherheit.
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Anikke » Sonntag, 06.05.18, 11:25

Liebe Helma,
ich kenne mich mit benzos nicht sehr gut aus.
für mich klingt es als sei diese nächtliche schlimme Unruhe ein entzugssymptom. ich weiß nicht wie lange die bei benzos andauern können..
sage dich einfach die Termine bei der Psychotherapeutin ab, es klingt wirklich so als seiest du zu sehr mit den vielen körperlichen Baustellen beschäftigt..
ich wünsche dir sehr, dass alles heilt bei dir. es klingt sehr unangenehm.
was ist eigentlich mit deinem Herzen? wurde das untersucht?
liebe grüße anikke
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Helma » Sonntag, 06.05.18, 12:17

Hallo Anikka. Ja das herz ist unter regelmässiger Kontrolle. Langzeit ekg alle halbe Jahre, normales ekg alke Viertel Jahr. Langzeit Blutdruck Messung einmal im Jahr. Wenn nötig halt mehr. Geschallt ist s auch schon mehrfach. Es ist eine reizleitungstörung mit herzrytmustörungen die mit Betablockern behandelt wird. Das war auf 2000 extrassystolen hoch gegangen. Dann waren sich Kardiologe und Internist einig das es vom citaprolam kommt. Da musste ich absetzen. Ausrechnet die zweite Hälfte zu schnell. Gut die Störungen haben sich verbessert, sind aber nie weg gegangen. Jede Aufregung oder abdosierung löst es wieder massiv aus. Es bleibt empfindlich. Da spielt irgendwas massiv verrückt in meinem Kopf. Entweder noch das ads oder die nicht wirklich wirkenden benzos. Glg Helma
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ab 2002 immer mal bei Bedarf 0,5 mg alprazolam genommen
ab 15.12.2013 0,25 mg reduziert , citrapolam bei 20 mg
17.01.2014 von 1,25 mg auf 1,0 mg alprazolam. Citrapolam bei 20 mg
02.02.2014 von 1,0 mg auf 0,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, mir geht es jetzt schlecht, beben im körper, zittrig, komisch im kopf, herzrytmzsstörungen. Eindosieren von betablocker metropolsuccinat anfangs 45 mg
14.04.2014, dosis gehalten, es scheint sich etwas zu regulieren, symptome lassen etwas nach,
22.05.2014 von 0,75 mg auf 0,5 mg alprazolam, citrapolam bei 20 mg, angst , unruhig, zittrig. ungemein schlapp und schwach.
September 2014 von 0,5 mg auf 0,25 mg alprazolam und 20 mg citraplam, 90 mg metropolsuccinat, klappt ganz gut. Entzugserscheinungen ja
02.11.2014 Rückfall nach Wirbelsäulen OP. Rauf durch Psychiaterin auf 2 mg alprazolam. Citrapolam bleibend auf 20 mg. Herzrytmzsstörungen, erhöhen von metropolsuccinat auf 190 mg.
16.04.2015 alprazolam 2 mg auf 1,75 mg, citrapolam 20 mg, metropolsuccinat 190 mg
19.08.2015 von 1,75 mg auf 1,5 mg alprazolam, citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat
20.11.2015 von 1,5 mg auf 1,25 mg alprazolam. Citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat.
26.02.2016 von 1,25 mg auf auf 1,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, 190 mg metropolsuccinat. zusätzliche absetzsymptome durch umstellen des ADs mit zu schneller Absetzung durch den Arzt. Herzstolpern heftig, fast ständig, finde keine ruhe.
April 2016 1,5 mg alprazolam, 15 mg citrapolam. Ads reduzierung wegen herzrytmzsstörungen durch internisten.
Juli 2016 herzrytmzsstörungen nicht mehr ertragbar. Rechtschenkelblockbildung und verdacht auf Herzinfarkt. Herzinfarkt nicht bestätigt. Alprazolam 1.5 mg, citrapolam gesenkt auf 10 mg. 145 mg metropolsuccinat abgesenkt da Kreislauf stehts im keller.
Oktober 2016 alprazolam 1.75 mg, 10 mg citrapolam. 145 mg metropolsuccinat. Herzrytmzsstörungen bessern sich. Ekg rechtschenkelblock rückläufig. Laut psychaterin citrapolam sofort absetzen. Im 14 tage abstand erst auf 5 mg und dann auf null. Erst kaum Probleme. Nach tag 8 beginn von neuen herzrytmzsstörungen, starken ängsten, starke innere unruhe, antriebslos, Muskelschmerzen und gelenkschmerzen sowie stärkeren schmerzen der op stelle Wirbelsäule, kaum schlaf trotz starker Müdigkeit, Gedankenwirrwar, gangunsicherheit.
Derzeit 1.5 bis 2.o mg alprazolam. 0 citrapolam, 145 mg metropolsuccinat. 25. 11 langzeit ekg und am 15.11 Orthopäde. Planung röntgen der op stelle, sowie nacken und schulterbereich wegen schwindel.
12.11 2016 2mg alprazolam, kein citrapolopram.
19.11.2016 eindosieren von 2.5 mg citrapolam zum abfangen der entzugserscheinungen. 2 mg alprazolam. 145 mg metropolsuccinat.
27.11.2016 citrapolam wieder abdosiert wegen neuer herzrytmzsstörungen. 2,25 mg alprazolam, 145 mg metropolsuccinat
24.02.2017 citrapolam auf 0, 2, 25 mg alprazolam, 122.5 mg metropolsuccinat 17.07.2017, 95 mg metropolsuccinat
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Helma » Montag, 07.05.18, 14:19

Ihr Lieben. Es geht irgend wie immer schlechter. Nicht mehr richtig laufen zu können, permanenter Schwindel. Zittern. Ist das denn normal nach dieser Zeit. Ich bin so am Ende. Bauschmerzen , Herzdruck. Da haben wohl die ads doch mehr zerstört als man dachte. Das ist nicht zu ertragen. LG Helma
seit 1993 auf 1,5 Alprazolam und einschleichen von anafranil
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02.11.2014 Rückfall nach Wirbelsäulen OP. Rauf durch Psychiaterin auf 2 mg alprazolam. Citrapolam bleibend auf 20 mg. Herzrytmzsstörungen, erhöhen von metropolsuccinat auf 190 mg.
16.04.2015 alprazolam 2 mg auf 1,75 mg, citrapolam 20 mg, metropolsuccinat 190 mg
19.08.2015 von 1,75 mg auf 1,5 mg alprazolam, citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat
20.11.2015 von 1,5 mg auf 1,25 mg alprazolam. Citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat.
26.02.2016 von 1,25 mg auf auf 1,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, 190 mg metropolsuccinat. zusätzliche absetzsymptome durch umstellen des ADs mit zu schneller Absetzung durch den Arzt. Herzstolpern heftig, fast ständig, finde keine ruhe.
April 2016 1,5 mg alprazolam, 15 mg citrapolam. Ads reduzierung wegen herzrytmzsstörungen durch internisten.
Juli 2016 herzrytmzsstörungen nicht mehr ertragbar. Rechtschenkelblockbildung und verdacht auf Herzinfarkt. Herzinfarkt nicht bestätigt. Alprazolam 1.5 mg, citrapolam gesenkt auf 10 mg. 145 mg metropolsuccinat abgesenkt da Kreislauf stehts im keller.
Oktober 2016 alprazolam 1.75 mg, 10 mg citrapolam. 145 mg metropolsuccinat. Herzrytmzsstörungen bessern sich. Ekg rechtschenkelblock rückläufig. Laut psychaterin citrapolam sofort absetzen. Im 14 tage abstand erst auf 5 mg und dann auf null. Erst kaum Probleme. Nach tag 8 beginn von neuen herzrytmzsstörungen, starken ängsten, starke innere unruhe, antriebslos, Muskelschmerzen und gelenkschmerzen sowie stärkeren schmerzen der op stelle Wirbelsäule, kaum schlaf trotz starker Müdigkeit, Gedankenwirrwar, gangunsicherheit.
Derzeit 1.5 bis 2.o mg alprazolam. 0 citrapolam, 145 mg metropolsuccinat. 25. 11 langzeit ekg und am 15.11 Orthopäde. Planung röntgen der op stelle, sowie nacken und schulterbereich wegen schwindel.
12.11 2016 2mg alprazolam, kein citrapolopram.
19.11.2016 eindosieren von 2.5 mg citrapolam zum abfangen der entzugserscheinungen. 2 mg alprazolam. 145 mg metropolsuccinat.
27.11.2016 citrapolam wieder abdosiert wegen neuer herzrytmzsstörungen. 2,25 mg alprazolam, 145 mg metropolsuccinat
24.02.2017 citrapolam auf 0, 2, 25 mg alprazolam, 122.5 mg metropolsuccinat 17.07.2017, 95 mg metropolsuccinat
01.11.2017 citapolam 0 mg, alprazolam 2.0 mg, metropolsuccinat 95 mg
21.04.18 alprazolam 1, 875 mg, metropolsuccinat 95 mg
27.05.2018 alprazolam 1,75 mg, metropolsuccinat 95 mg
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Katharina » Montag, 07.05.18, 16:06

Liebe Helma,

mit geht es anders und genau so
Atemnot Herzrasen Nachts mal mehr mal weniger Schlaf oder stundenweise, das Herz flattert oder schläft heftig oder fliegt.

Zum Glück muß ich nicht zum Arzt
kein EKG
kein RR messen.

und es gibt Hoffnung
sonst würde ich meine Benzodiazepine einfach weiter nehmen

das klingt vllt kühl und knapp
ich kann es nur so benennen.

Vor die Türe?
wenn ab und an und ab jetzt nur ab 17h und später.

🌸♥️🏵️liebe Grüße LirbeHelma, 🌺bleib dran. Katharina
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Helma
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Helma » Montag, 07.05.18, 22:39

Ihr Lieben. Das sind zwar liebe Worte von Katharina, aber es bringt mich nicht wirklich weiter. Meine gangunsicherheit ist so extrem geworden, das ich denke das es mit den benzos niemals besser werden wird. Die Toleranz ist einfach zu gross und die letzte abdosierung vor 5 Monaten hat sich bis heute nicht eingespielt. Wenn es nach all den Jahren noch eine Chance gibt daraus zu kommen muss das Zeug raus. Ich werde das weiter versuchen. Da stört was gewaltig in der Regeneration. Ganz langsam und mit bedacht. Mit der Akzeptanz das es mir wirklich schlecht dabei gehen wird. Es ist so hartnäckig bei mir. Ich dosiere erst mal in wirklich Riesen langen Schritten ab um zu sehen was passiert. So kann ich nicht mehr leben. Ich werde berichten. Rauf geht immer wenn der Körper gar nicht mehr mit spielt. Oder sieht jemand eine andere Lösung. LG Helma
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22.05.2014 von 0,75 mg auf 0,5 mg alprazolam, citrapolam bei 20 mg, angst , unruhig, zittrig. ungemein schlapp und schwach.
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April 2016 1,5 mg alprazolam, 15 mg citrapolam. Ads reduzierung wegen herzrytmzsstörungen durch internisten.
Juli 2016 herzrytmzsstörungen nicht mehr ertragbar. Rechtschenkelblockbildung und verdacht auf Herzinfarkt. Herzinfarkt nicht bestätigt. Alprazolam 1.5 mg, citrapolam gesenkt auf 10 mg. 145 mg metropolsuccinat abgesenkt da Kreislauf stehts im keller.
Oktober 2016 alprazolam 1.75 mg, 10 mg citrapolam. 145 mg metropolsuccinat. Herzrytmzsstörungen bessern sich. Ekg rechtschenkelblock rückläufig. Laut psychaterin citrapolam sofort absetzen. Im 14 tage abstand erst auf 5 mg und dann auf null. Erst kaum Probleme. Nach tag 8 beginn von neuen herzrytmzsstörungen, starken ängsten, starke innere unruhe, antriebslos, Muskelschmerzen und gelenkschmerzen sowie stärkeren schmerzen der op stelle Wirbelsäule, kaum schlaf trotz starker Müdigkeit, Gedankenwirrwar, gangunsicherheit.
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12.11 2016 2mg alprazolam, kein citrapolopram.
19.11.2016 eindosieren von 2.5 mg citrapolam zum abfangen der entzugserscheinungen. 2 mg alprazolam. 145 mg metropolsuccinat.
27.11.2016 citrapolam wieder abdosiert wegen neuer herzrytmzsstörungen. 2,25 mg alprazolam, 145 mg metropolsuccinat
24.02.2017 citrapolam auf 0, 2, 25 mg alprazolam, 122.5 mg metropolsuccinat 17.07.2017, 95 mg metropolsuccinat
01.11.2017 citapolam 0 mg, alprazolam 2.0 mg, metropolsuccinat 95 mg
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Jamie » Montag, 07.05.18, 22:42

Hallo Helma :)
Oder sieht jemand eine andere Lösung.
Nein.
Manchmal ist man leider an einem ganz toten Punkt angelangt.
Da geht es nicht mit, aber auch nicht ohne.
Und du machst wirklich schon lange genug rum damit.

Ich denke dein beschriebenes Vorgehen ist absolut nachvollziehbar und auch sinnvoll!
Es sollte nur nicht überhastet geschehen, aber so klingst du ja auch nicht.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute :fly:
Jamie
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Katharina » Montag, 07.05.18, 23:09

Liebe Helma, liebe Jamie!

Nur kurz meine Überlegungen
auch ich hänge fest auf einer Dosierung.

bevor ich meinen Plan begonnen habe hatte ich eine weitere Vorstellung das Krankenhaus

ich habe mich informiert wie es dort geht
die Krankenkasse bezahlt ein Einzelzimmer
wenn man rechtzeitig angemeldet und eines vorhanden ist

für die Reduktion natürlich
eine langsame Reduktion

ich würde selbstverständlich eine Begleitung für ein Aufnahmegespräch erhalten
Und ein Schreiben: niemals Antidepressiva
niemals Neuroleptika

ausschließlich Begleitung dort wo ich jetzt stehe oder Erhaltung

bzw Erhaltung reduzieren tue ich nicht ich kann und will zurzeit nicht reduzieren
da es mir zu schlecht geht
ich nicht spontan nach draußen kann und Gangunsicherheit habe und anderes

und wenn ich zeitweise nach hause gehe da ich dort ja nicht Monate bleiben kann und schon gar nicht möchte

aber eine Zeit der Entspannung warum nicht? Dort gibt es Gespräche
dort entziehen viele
dort ist es vielfältig.

Das ist mein Plan B wenn ich mal zu Hause nicht mehr kann.

ich weiß nicht wie es weitergeht und auch ich stolpere draußen und stoße an.

Ich möchte noch einmal betonen ich kann nur von mir berichten ausschließlich

was letztendlich offen lässt
jeder ist dann doch anders zum Glück

ich würde nie etwas vorschlagen
Wer bin ich?

ich kann nur von mir berichten und ein wenig hoffen liebe Helma
das ist dir doch bald besser gehen möge

ich hoffe du kannst einigermaßen einige wenige Stunden aber die gut schlafen

gute Nacht Katharina
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Gwen » Dienstag, 08.05.18, 1:29

Hallo Helma,

da Dein Thema ja jetzt das Alprazolam ist, sollen wir das in Deinen Titel mit aufnehmen? Wenn Du möchtest, kann dieser Thread auch in den Benzobereich verschoben werden.

Viele Grüße Gwen
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 08.05.18, 5:33

Liebe Helma.

Ich lese aufmerksam und besorgt bei Dir mit.
Ich glaube auch, daß Du nicht gesund werden kannst unter dem Alprazolam. Das Benzo schadet offenbar inzwischen mehr, als es nützt. Das war bei mir am Ende der Einnahmezeit auch so, zum Verzweifeln fühlte sich das an, genau wie bei Dir.
Langsame Besserung und Heilung begannen tatsächlich erst, nachdem ich alle PP losgeworden war.

Man braucht wirklich sehr viel Geduld und Durchhaltevermögen, aber einen anderen Weg sehe ich nicht.

Ich drücke Dir die Daumen und sende teilnahmsvolle Grüße.

Clarissa.
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leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von LinLina » Dienstag, 08.05.18, 6:47

Liebe Helma :-)

Es tut mir sehr leid, dass sich gar keine Besserung zeigen mag :hug:

Sag mal, da du so gravierende Schwierigkeiten mit der Gangunsicherheit hast und auch noch einige andere körperliche Symptome: Hattest du Bluttests gemacht mit den wichtigsten Blutwerten, Vitaminen und Mineralien? Ich weiß jetzt gerade gar nicht, ob wie ausführlich du schon untersucht wurdest aber ich glaube ich würde das machen. Auch wenn es höchstwahrscheinlich leider immer noch vor allem der Entzug ist, der dir so zu schaffen macht, denke ich es wäre wichtig da evtl. nochmal hinzuschauen einfach zur Sicherheit damit nichts übersehen wird, manchmal hat man ja doch Flöhe und Läuse.

Sollten sich extreme Mängel oder gravierende Blutwertveränderungen zeigen, wäre das m.M.n. schon wichtig zu wissen um die Symptome besser einordnen zu können :? bzw. sollte das beobachtet werden. Gerade, weil du erwägst jetzt trotz starker Symptome runter zu dosieren.

Ich schreibe das weil bei mir gerade gestern ein Kupfermangel und leichter Zinkmangel- und Kaliummangel festgestellt wurde (ich hatte endlich mal drauf bestanden ein paar mehr Mineralien und Vitamine zu testen auf eigene Kosten wegen meiner eingeschränkten Ernährung), auch wenn ich da wahrscheinlich erstmal nichts einnehmen mag und das erstmal nur beobachte und ggf. weitere Werte teste, finde ich es trotzdem wichtig zu wissen und im Auge zu behalten, dass es sich nicht immer weiter verschlechtert bzw. können eben neurologische und muskuläre Symptome auch durch solche Defizite verstärkt werden.

Ganz Liebe Grüße
Lina
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Helma » Dienstag, 08.05.18, 6:56

Liebe Gwen. Vielleicht kannst du das Thema als doppelentzug einstufen. Da ich ja fest der Meinung bin, das das citaprolam längst noch keine Ruhe gegeben hat. Sonst sieht man vielleicht die Zusammenhänge nicht mehr.

Ich freue mich sehr das Jamie und Clarissa meine Gedanken genauso sehen wie ich. Es ist ein Zustand der droht immer noch weiter bergab zu gehen. Es gibt keinen Tag mehr an dem ich mich auch nur annähernd normal fühle . Kein Zeitfenster, nur noch Verzweiflung. Ich kann mich kaum noch um meine Tiere kümmern. Wenn ich schon diese Benzos sehe, kommt eine Verzweiflung in mir hoch, das ich nur noch weinen könnte. Keine Einnahme bewirkt wirklich etwas. Hält nur den Entzug zurück. Denn das merke ich natürlich nach bereits 5 Stunden, weil dann halt diese Wirkung auch nachlässt. Ich zunehmend zittrig werde, schlecht sehen kann, Ängste und noch wackeligeres gehen und stehen beginnen. Eine so starke Droge die eigentlich ihre Wirkung verloren hat. Ich habe furchtbare Angst vor dem was jetzt noch alles kommen kann. Viel Hilfe habe ich nicht. Mein Mann ist da auch hilflos was meine seelische Unterstützung betrifft. Bei allem anderen ist er sehr bemüht. Ihr wisst ja das er oft trinkt , weil er arbeitsmäßig so überlastet ist. Dennoch hat er eine Haushaltshilfe für 2x in der Woche für mich engagiert und eine hundesitterin die 1x am Tag mit den Mäusen einen Spaziergang macht, damit ich sie behalten kann. Mein Zustand selber zieht ihn natürlich runter. Geht ja auch schon lange und wurde zunehmendst schlechter.

Ja die Frage bleibt offen. Werde ich jemals wieder am leben wirklich teilhaben können? Aber manchmal muss es fürchterlich regnen, sonst weiß man die Sonne nicht mehr zu schätzen.

Heute habe ich den 2. Termin bei der neuen psychotherpeutin. Werde ich dem was da auf mich zu kommt gewachsen sein? Ich werde berichten und brauch für meine kommende Entscheidung mit Sicherheit wieder euren Rat. In die 4. Etage. Was für ein Kampf. Um mir dann sagen zu lassen " wieso, sie sind doch ganz gut die Treppen hoch gekommen, ich habe das doch beobachtet. " ich fasse sowas nicht. Wissen Sie doch gar nicht wieviel Kraft und mut es kosten kann diese Treppen hoch zu schaffen. Na ja. Wir werden sehen. Ich habe noch meine homöopathische, wirklich liebe Therapeutin. Auch wenn ich sie privat zahlen muss. Haben wir noch gross andere wünsche? Nein mit Sicherheit schon lange nicht mehr. Da investiere ich gern in diese Therapeutin, obwohl so langsam alle Ausgaben den Rahmen sprengen. Wir könnten sicher alle ein Buch schreiben über das was wir durchmachen oder erleben mit diesen PP. Ich habe ihn voll den Schrank über leidensgeschichten, aufklärungsbücher von den Eheleuten Ansari oder Peter Lehmann. Hinzu kommt dieses grosse Forum hier. Das ADFD, das weiß Gott an Aufklärung und Unterstützung alles bietet was man wissen sollte. Aber der grösste Teil der Welt hört uns nicht. Nicht mal die Ärzte die sich angeblich auf dieses Gebiet spezialisiert haben. Einen Eid abgelegt haben den Menschen zu helfen. Ich habe den Eindruck, mit diesem Eid haben sie sich nur ihre überdurchschnittlichen eigenen Einnahmen gesichert. Den eigentlichen Sinn aus den Augen verloren.

Ein langer Text. Ich musste es los werden. Ich danke euch allen sehr, das es euch gibt. Wo kann ich meinen Frust und meine Verzweiflung sonst noch an den Mann bringen? Nirgends, denn Freunde oder Familie gibt es kaum noch, die einen noch zuhören, geschweige denn glauben. Ganz liebe Grüße und ein herzliches Danke. Eure helma
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ab 15.12.2013 0,25 mg reduziert , citrapolam bei 20 mg
17.01.2014 von 1,25 mg auf 1,0 mg alprazolam. Citrapolam bei 20 mg
02.02.2014 von 1,0 mg auf 0,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, mir geht es jetzt schlecht, beben im körper, zittrig, komisch im kopf, herzrytmzsstörungen. Eindosieren von betablocker metropolsuccinat anfangs 45 mg
14.04.2014, dosis gehalten, es scheint sich etwas zu regulieren, symptome lassen etwas nach,
22.05.2014 von 0,75 mg auf 0,5 mg alprazolam, citrapolam bei 20 mg, angst , unruhig, zittrig. ungemein schlapp und schwach.
September 2014 von 0,5 mg auf 0,25 mg alprazolam und 20 mg citraplam, 90 mg metropolsuccinat, klappt ganz gut. Entzugserscheinungen ja
02.11.2014 Rückfall nach Wirbelsäulen OP. Rauf durch Psychiaterin auf 2 mg alprazolam. Citrapolam bleibend auf 20 mg. Herzrytmzsstörungen, erhöhen von metropolsuccinat auf 190 mg.
16.04.2015 alprazolam 2 mg auf 1,75 mg, citrapolam 20 mg, metropolsuccinat 190 mg
19.08.2015 von 1,75 mg auf 1,5 mg alprazolam, citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat
20.11.2015 von 1,5 mg auf 1,25 mg alprazolam. Citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat.
26.02.2016 von 1,25 mg auf auf 1,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, 190 mg metropolsuccinat. zusätzliche absetzsymptome durch umstellen des ADs mit zu schneller Absetzung durch den Arzt. Herzstolpern heftig, fast ständig, finde keine ruhe.
April 2016 1,5 mg alprazolam, 15 mg citrapolam. Ads reduzierung wegen herzrytmzsstörungen durch internisten.
Juli 2016 herzrytmzsstörungen nicht mehr ertragbar. Rechtschenkelblockbildung und verdacht auf Herzinfarkt. Herzinfarkt nicht bestätigt. Alprazolam 1.5 mg, citrapolam gesenkt auf 10 mg. 145 mg metropolsuccinat abgesenkt da Kreislauf stehts im keller.
Oktober 2016 alprazolam 1.75 mg, 10 mg citrapolam. 145 mg metropolsuccinat. Herzrytmzsstörungen bessern sich. Ekg rechtschenkelblock rückläufig. Laut psychaterin citrapolam sofort absetzen. Im 14 tage abstand erst auf 5 mg und dann auf null. Erst kaum Probleme. Nach tag 8 beginn von neuen herzrytmzsstörungen, starken ängsten, starke innere unruhe, antriebslos, Muskelschmerzen und gelenkschmerzen sowie stärkeren schmerzen der op stelle Wirbelsäule, kaum schlaf trotz starker Müdigkeit, Gedankenwirrwar, gangunsicherheit.
Derzeit 1.5 bis 2.o mg alprazolam. 0 citrapolam, 145 mg metropolsuccinat. 25. 11 langzeit ekg und am 15.11 Orthopäde. Planung röntgen der op stelle, sowie nacken und schulterbereich wegen schwindel.
12.11 2016 2mg alprazolam, kein citrapolopram.
19.11.2016 eindosieren von 2.5 mg citrapolam zum abfangen der entzugserscheinungen. 2 mg alprazolam. 145 mg metropolsuccinat.
27.11.2016 citrapolam wieder abdosiert wegen neuer herzrytmzsstörungen. 2,25 mg alprazolam, 145 mg metropolsuccinat
24.02.2017 citrapolam auf 0, 2, 25 mg alprazolam, 122.5 mg metropolsuccinat 17.07.2017, 95 mg metropolsuccinat
01.11.2017 citapolam 0 mg, alprazolam 2.0 mg, metropolsuccinat 95 mg
21.04.18 alprazolam 1, 875 mg, metropolsuccinat 95 mg
27.05.2018 alprazolam 1,75 mg, metropolsuccinat 95 mg
03.07.2018 alprazolam 1,625 mg, metropolsuccinat 95 mg

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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 08.05.18, 7:15

Liebe Helma,

Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie sehr ich Dich verstehe.

Als ich die zweimal (!) zur Entgiftung (!) war, wurde ich auch so ignorant behandelt, mir wurde die letzte Würde genommen.

Es ist Fakt: wenn man nach vier Wochen nicht endlich mal auf dem Weg der Besserung ist, verliert die Umgebung Geduld und Verständnis, kann ich ein Lied von singen.

Eine Bekannte von mir aus dem RL hat in einer Klinik innerhalb von 18 Wochen erfolgreich ihr Diazepam entzogen, sie empfiehlt die Klinik. Natürlich auch danach nicht alles gut, aber das Dia ist weg. Sie kämpft. Es geht ihr in etwa so wie mir, also: kein Vergleich mit Dir.
Vielleicht wäre sowas eine Option?

Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du Dich auf IRGENDEINER Benzodosis so stabilisieren kannst, daß es Dir einigermaßen gut geht.
(Ich hoffe z.B.für Katharina, daß es bei ihr klappt.)

Ach, Helma: irgendwas muss ja mal passieren, oder?

Ganz teilnahmsvolle Grüße von Clarissa.
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Helma » Dienstag, 08.05.18, 8:42

Ach clarissa, in eine Klink bringt mich keiner freiwillig. Ausser wenn ich ganz durchdrehe. Ich muss das allein nach meinem befinden machen. Ich traue diesen Ärzten nicht mehr. Die kommen mir wieder mit ads oder neuroleptika. Und ich habe so gekämpft um von den ads weg zu kommen.

Wie geht es dir denn jetzt ohne PP. Ich finde deinen tread nicht. Du hörst dich mut machend an. Hast aber sicher auch schreckliches durch . LG Helma
seit 1993 auf 1,5 Alprazolam und einschleichen von anafranil
6 mon. anafranil. Gewichtsabnahme, schwindel. Umstellung auf citrapolam
ab 2002 immer mal bei Bedarf 0,5 mg alprazolam genommen
ab 15.12.2013 0,25 mg reduziert , citrapolam bei 20 mg
17.01.2014 von 1,25 mg auf 1,0 mg alprazolam. Citrapolam bei 20 mg
02.02.2014 von 1,0 mg auf 0,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, mir geht es jetzt schlecht, beben im körper, zittrig, komisch im kopf, herzrytmzsstörungen. Eindosieren von betablocker metropolsuccinat anfangs 45 mg
14.04.2014, dosis gehalten, es scheint sich etwas zu regulieren, symptome lassen etwas nach,
22.05.2014 von 0,75 mg auf 0,5 mg alprazolam, citrapolam bei 20 mg, angst , unruhig, zittrig. ungemein schlapp und schwach.
September 2014 von 0,5 mg auf 0,25 mg alprazolam und 20 mg citraplam, 90 mg metropolsuccinat, klappt ganz gut. Entzugserscheinungen ja
02.11.2014 Rückfall nach Wirbelsäulen OP. Rauf durch Psychiaterin auf 2 mg alprazolam. Citrapolam bleibend auf 20 mg. Herzrytmzsstörungen, erhöhen von metropolsuccinat auf 190 mg.
16.04.2015 alprazolam 2 mg auf 1,75 mg, citrapolam 20 mg, metropolsuccinat 190 mg
19.08.2015 von 1,75 mg auf 1,5 mg alprazolam, citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat
20.11.2015 von 1,5 mg auf 1,25 mg alprazolam. Citrapolam 20 mg, 190 mg metropolsuccinat.
26.02.2016 von 1,25 mg auf auf 1,75 mg alprazolam, 20 mg citrapolam, 190 mg metropolsuccinat. zusätzliche absetzsymptome durch umstellen des ADs mit zu schneller Absetzung durch den Arzt. Herzstolpern heftig, fast ständig, finde keine ruhe.
April 2016 1,5 mg alprazolam, 15 mg citrapolam. Ads reduzierung wegen herzrytmzsstörungen durch internisten.
Juli 2016 herzrytmzsstörungen nicht mehr ertragbar. Rechtschenkelblockbildung und verdacht auf Herzinfarkt. Herzinfarkt nicht bestätigt. Alprazolam 1.5 mg, citrapolam gesenkt auf 10 mg. 145 mg metropolsuccinat abgesenkt da Kreislauf stehts im keller.
Oktober 2016 alprazolam 1.75 mg, 10 mg citrapolam. 145 mg metropolsuccinat. Herzrytmzsstörungen bessern sich. Ekg rechtschenkelblock rückläufig. Laut psychaterin citrapolam sofort absetzen. Im 14 tage abstand erst auf 5 mg und dann auf null. Erst kaum Probleme. Nach tag 8 beginn von neuen herzrytmzsstörungen, starken ängsten, starke innere unruhe, antriebslos, Muskelschmerzen und gelenkschmerzen sowie stärkeren schmerzen der op stelle Wirbelsäule, kaum schlaf trotz starker Müdigkeit, Gedankenwirrwar, gangunsicherheit.
Derzeit 1.5 bis 2.o mg alprazolam. 0 citrapolam, 145 mg metropolsuccinat. 25. 11 langzeit ekg und am 15.11 Orthopäde. Planung röntgen der op stelle, sowie nacken und schulterbereich wegen schwindel.
12.11 2016 2mg alprazolam, kein citrapolopram.
19.11.2016 eindosieren von 2.5 mg citrapolam zum abfangen der entzugserscheinungen. 2 mg alprazolam. 145 mg metropolsuccinat.
27.11.2016 citrapolam wieder abdosiert wegen neuer herzrytmzsstörungen. 2,25 mg alprazolam, 145 mg metropolsuccinat
24.02.2017 citrapolam auf 0, 2, 25 mg alprazolam, 122.5 mg metropolsuccinat 17.07.2017, 95 mg metropolsuccinat
01.11.2017 citapolam 0 mg, alprazolam 2.0 mg, metropolsuccinat 95 mg
21.04.18 alprazolam 1, 875 mg, metropolsuccinat 95 mg
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Katharina » Dienstag, 08.05.18, 11:59

Liebe Helma!

Ich kann aufgrund meiner Situation kein Museums Eintritt
kein Restaurant Besuch
kein Kino
kein Theater
kein pizza Bringdienst
Leitungswasser
keine Putzfrau
kein ausgehen nicht
mal spazieren gehen was gratis wäre
kein Urlaub
keine extras
etc bezahlen, ich komm nicht hin.

also bezahle ich gern meinen Therapeuten
niemals würde er sagen, klasse wie sie die Treppen hoch kommen.
die haben sich als Wellen vor meinen Augen letztes Mal vor Monaten verwandelt beim hochGehen

das war das letzte Mal das ich mir das zugemutet habe
jetzt via tel oder Audio/Hausbesuch

(ich habe aber keine Therapie in den Sinne sondern einen Medikamenten abgleich, das ist mir wichtig und das geht jetzt da es mir sehr schlecht geht, fix, da so wieso nichts Neues, deshalb muss ich bei Hitze nirgendwo wo hin oder noch, mich demütigen lassen vllt haben evt vllt die Kassenärzte diesen Ton drauf oh nein danke, gedemütigt hab ich mich selbst genug, PP Verzehrerein und Suchtversagerin:Vergangenheit!



er bleibt stehen bis ich unten bin un Treppenhaus, vier Etagen
um sicher zu sein ob ich das schaffe!

sonst käme er nach un mich nach Hause zu fahren.

oder Hausbesuch von vorn herein.

niemals erniedrigende
Äußerungen.

Heilpraktiker, habe ich Pech gehabt zuviel gezahlt idiotische Vorschläge ich war verzweifelt unter der nach Null Escitalopram Zeit und habe mit das angetan.

andre haben Glück mit Heilpraktikern super, je nach dem.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen,
Katharina
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Clarissa
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Re: Citalopram abgesetzt.

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 08.05.18, 13:08

Liebe Helma.

Ich habe gar keinen richtigen Thread mehr, glaube ich, und berichte etwas sporadisch von mir.
Ich bin weiter arg eingeschränkt, aber insgesamt einigermaßen zufrieden mit meinem Leben, wie es jetzt ist. Meine Ansprüche sind nicht allzu hoch :wink: . Ich kann mich vollkommen selbst versorgen (lebe ja allein) und das Hundi auch, das finde ich wichtig. Schlaf klappt mit meist 6 Stunden auch wieder einigermaßen. Viele Pausen auf der Couch, Streß vermeiden, so gut es geht - wurschtel mich so durch. Und ich war mal ähnlich dran wie Du, allerdings nicht so lange.

Ich finde Klinik auch ganz furchtbar - aber wenn man das Absetzen sonst nicht schafft? Ein geschützter Raum. Die Bekannte war vorher mehrfach zu den "Entgiftungen", die ich auch durchlaufen habe, in derselben Klinik wie ich, und fand es dort ebenfalls so furchtbar wie ich. Die Klinik, in der sie erfolgreich entzogen hat, war damit nicht zu vergleichen. Sie haben ihr zwar AD und NL angeboten, aber sie nicht zur Einnahme gezwungen, ebenso nicht zur Teilnahme an diesen ganzen zweifelhaften Therapien. Sie fand die Betreuung dort sehr verständnisvoll.

Ich hoffe, liebe Helma, Du findest ambulant einen Weg und hast die Kraft, ihn zu gehen.

GlG von Clarissa.
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früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

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