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Markus33: Frisch abhängig von Diazepam

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Jamie » Dienstag, 14.02.17, 12:33

Hallo
Meint ihr das man bei der einnahmedauer und der Dauer des ausschleichens ein antiepileptika brauch?
keinesfalls. Du bist Niedrigdosis-abhängig und schleichst langsam aus. Das Risiko da einen epileptischen Anfall zu bekommen verorte ich ähnlich niedrig wie von einem Blitzschlag getroffen zu werden.
Krampfanfälle entstehen in der Regel, wenn überhaupt, bei kalten Entzügen und sehr hohen Dosen.

Grüße und gute Besserung und toi toi toi :fly:
Jamie
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 14.02.17, 12:35

Hallo Markus, nein das glauben wir nicht das man ein Antiepileptiker braucht, mit neuem Abhängigkeitspotenzial, wir sind der Auffassung das man so langsam ausschleichen sollte und dem Körper zwischen drin immer Pausen zum anpassen gönnt das man ohne gut zurecht kommt. Epileptische Anfälle sind nur zu befürchten wenn man schnell große Mengen absetzt.
Lg Petra
Überschnitten mit Jamie :)
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Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Dienstag, 14.02.17, 13:21

Danke ihr beiden, einfach super wie schnell ihr antwortet und mit Rat und Tat zur Seite steht.

Das hilft mir wirklich sehr, eure Hilfe und die der anderen sind Goldwert.

Ich merke aber schon das beim runterdosieren eine extrem gereizte Stimmung da ist, abends ist es meistens am schlimmsten. Auch das Gefühl manchmal umzukippen obwohl der blutdruck okay ist und dieser schwindel sowie schmerzen in den Armen und beinen.

Mein Körper will das ich dieses Zeug unbedingt weiter nehme und hochdosiere, aber er wird es nicht schaffen!!!


Danke nochmal ihr lieben


LG

Markus
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Mittwoch, 15.02.17, 15:56

Hallo ihr lieben,

heute hatte ich meinen Termin bei meiner Psychiaterin.
Sie meinte auch das alle 10 Tage 0,5mg Diazepam weniger okay sind und sie es auch so empfehlen würde.

Ich sollte mir bis zum nächsten Termin in 2 Wochen einmal Gedanken um ein Medikament namens Cymbalta machen. Sie meint sie könnte es sich bei meinem Beschwerdebild gut vorstellen. Entscheidung liegt bei mir.

Auf mich hat sie einen sehr kompetenten und freundlichen Eindruck gemacht.. Sie hat sich viel Zeit für die Anamnese genommen.

Nun gut...

Vor 3 Tagen habe ich meine Diazepam dosis auf 4,5mg reduziert, nun habe ich heute phasenweise einen schnellen Puls, Schwindel und druck auf den ohren.. Sehr unangenehm.. ( würde am liebsten 1mg zusätzlich nehmen)
Ich mache mir schon wieder Gedanken ob was schlimmes organisches dahinter steckt oder es entzugssymptome sind. Habe mir erstmal ein nerventee gemacht und mich bekommt heute nichts weg vom Sofa mehr, Haushalt ist erledigt.

Was meint ihr, kann der Körper oder die psyche bei kleinen dosis Reduzierungen schon Randale machen ?!

LG

Markus
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 15.02.17, 16:20

Hallo markus,

ja, natürlich kann es auch bei kleinen Reduktionen zu deutlichen Symptomen kommen. Dass du es schon nach 3 Tagen so sehr spürst ist eigentlich ein Hinweis darauf, dass du langsamer machen solltest. Diazepam hat eine lange Halbwertszeit, es kann auch 2 Wochen nach der Reduktion nochmal schlimmer werden (!) ich halte 10 Tage deswegen für zu kurz.

Wie hoch war nochmal deine Ausgangsdosis? In deiner Signatur steht 5,5 - 6 mg, dann hättest du jetzt 1-1,5 mg reduziert - das ist ziemlich viel.

Liebe Grüße
Lina

edit: du hast schon vorher versucht, zu schnell zu reduzieren und bist nicht zurecht gekommen, lies dir doch bitte nochmal deinen Thread von vorne durch. Geh es doch jetzt lieber langsam und vernünftig an bevor du letztlich doch wieder hochgehen musst, weil die Symptome zu stark werden oder bevor du noch ein neues Medikament mit neuen Nebenwirkungen und Absetzproblemen versuchst.
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Mittwoch, 15.02.17, 16:54

Hallo Lisa,

du hast wahrscheinlich recht, aber ich will mich jetzt auf diesen 4,5 mg stabilisieren.. Ich packe das, hoffentlich!

Dieses dosisschwankungen auf 6mg kamen ja im Krankenhaus zu Stande und waren nicht durchgängig, was mich verärgert hat war halt das ich 3 mal zusätzlich 1 mg tavor genommen hatte.
Ich ruhe mich jetzt viel aus uns trinke mein schlaf und nerventee... gegebenfalls mache ich sonst anstatt 10 tage 14 Tage zur Reduzierung.

Danke für deine Antwort


LG

Markus
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von SuSu » Donnerstag, 16.02.17, 3:22

Hallo Markus,

Mein Hausarzt rät schon nur alle 14 Tage um 0,5 zu reduzieren. Ich finde man sollte langsam anfangen weil man erstmal schauen muss wie der eigene Körper reagiert und es kommt auch immer drauf an wieviele Aussenreize kommen (Lärm, Stress beim Einkaufen etc) und auch innere Reize natürlich. Wenn man sich nicht unter Druck setzt und auch wirklich entspannt dann geht es zügiger. Also man muss alles meiden was diese GABA Rezeptoren reizt. Man muss erstmal ein Gefühl dafür entwickeln wann man bereit ist wieder einen Tropfen wegzulassen.
Ich war anfangs auch echt tapfer aber Benzos sind so starke Medikamente dass man oft selbst bei 0,5 weniger glaubt in einem falschen Film zu sein.
Und wenn man zu schnell reduziert muss man wieder höher dosieren und verliert wertvolle Zeit. Spreche aus Erfahrung. Lieber schön langsam aber dafür erfolgreich. Alle 3-4 Wochen ist absolut im normalen Rahmen. Manche hier können auch nur alle 6-8 Wochen reduzieren. Ich bin übrigens auch 33, habe eine PTBS und mein letztes AD war ebenfalls Cipralex. Mir macht das Reduzieren genauso zu schaffen, du bist nicht allein.

Liebe Grüsse und viel Kraft
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Donnerstag, 16.02.17, 9:25

Liebe Susu,

danke für deine Antwort. Ich muss mir eingestehen das ich zu schnell davon weg möchte. Ich werde länger bei 4,5 mg bleiben, denn ich habe atemnot, schwindel und alles so Sachen weswegen ich es immer eingenommen haben. Es ist ein teufelszeug.nur der Gedanke das ich es 3 MONATE täglich nahm und dann fast auch 3-4monate ausschleichen soll macht mich kirre.

LG

Markus
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 16.02.17, 10:35

Hallo Markus, dann würde ich jetzt auch nicht weiter absetzen, wenn du jetzt noch Absetzprobleme hast, warte bis sich das eingespielt hat und mach es nicht von bestimmten Tagen abhängig an denen du runterdosieren willst, sondern hör auf deinen Körper , er sagt dir wenn er bereit ist ein weiteres Stückchen los zu lassen. Ich setz seit 3 Jahren ab , weil ich auch extrem hoch war, immer wenn ich einen Absetzschritt mit dem Verstand geplant hab ging der schief, b.z.w. war sehr schwer. Ich plane mein Absetzen überhaupt nicht, ich spüre in mich rein und mein Körper sagt es mir.Das mit dem Verstand planen geht meistens schief und man muss eventuell sogar wieder aufdosieren weil es zu starke Absetzprobleme gibt. Ich setz in 0,25 mg Schritten ab und bleibe damit halbwegs alltagstauglich.

Das man für 3 Monate ein Benzo genommen hat und die Ausschleichphase eventuell länger geht als man es genommen hat ist natürlich bitter, aber davon sollte man sich nicht beeinflussen lassen. Es ist eben so das man nur durch langsames geplantes Absetzen da wieder rauskommt.
lg Petra
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Donnerstag, 16.02.17, 11:43

Vielen Dank Petra für deine Antwort.
Kannst du mir verraten wie du 0,25 mg dosierst?
Oder falls es jemand anders weiß...

Ich bin am überlegen ob ich eben diese 0,25 mg hoch gehe.

LG Markus


Edit:

Da ich ja auch ein herzphobiker bin hab ich eine Frage ob entzug auch rhytmusstörungen auslösen kann?!
Zuletzt geändert von Markus33 am Donnerstag, 16.02.17, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 16.02.17, 11:46

Hallo Markus,

Petra dosiert Oxazepam ab, das kann man in Wasser auflösen.
Diazepam gibt es als Tropfen (zumeist 0,33mg pro Tropfen), so könnte man Tabletten und Tropfen kombinieren. Da braucht es einen kooperativen Arzt zur Verschreibung.

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Donnerstag, 16.02.17, 11:50

Wie lange kann es denn brauchen bis man sich stabilisiert?
Ich weiß das es meist ganz individuell ist, aber vielleicht gibt es da ja einen Richtwert an dem man sich orientieren kann?

LG markus
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 16.02.17, 12:06

Hallo Markus, ja ich hab den Vorteil das ich Oxazepam absetze und das das wasserlöslich ist. Wie lange Entzugsssmthome dauern ist wirklich schwer zu beantworten. Bei mir so um die 14 Tage, allerdings variiert auch das, meinen vorletzten Absetzversuch hatte ich überhaupt keine Absetzprobleme, beim jetzigen dafür umso mehr, allerdings hab ich auch ziemlich Stress an der Backe, was ja nochmals triggert und ich durfte 14 Tage Antibiotika nehmen was die Entzugssymthome auch nicht verbessert hat. Bin jetzt vier Wochen auf einer Dosis und hab noch Absetzprobleme, also setze ich jetzt noch nicht weiter ab.
Lg Petra
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 16.02.17, 12:36

Hallo Markus,
Da ich ja auch ein herzphobiker bin hab ich eine Frage ob entzug auch rhytmusstörungen auslösen kann?!
Benzos sind nicht sonderlich herzverdächtig. Das wäre bei AD etwas ganz Anderes.
Wenn du aber zu schnell entziehst, kann Herzklopfen und Herzrasen im Rahmen von Entzugssymptomen auftreten.
Wenn du eh Herzphobiker ist, ist es also eine echt schlechte Idee zu ungeduldig zu sein :? .
Mach lieber langsam, vertraue bitte unserer Erfahrung hier im Forum.

Es heißt oft, wer billig kauft, kauft doppelt - bei den Benzos und AD kann man sagen: Wer zu schnell macht, muss unter Umständen einen doppelt so langen Umweg gehen! :roll:

Grüße
Jamie
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von SuSu » Donnerstag, 16.02.17, 19:03

Hallo,

die Herzrhythmusstörungen kommen vom Reduzieren aber sind unbedenklich. Ich weiß aber dass es Angst macht daher nehme ich 500mg Taurin als Bedarf und dann verschwindet es innerhalb einer Stunde. Aber man muss natürlich auch ausprobieren ob einem das Taurin bekommt.

Ich kenne die Ungeduld von meiner Anfangszeit. Dachte auch es muss schnell gehen aber ich hab mich völlig übernommen und das ist so schade um die verschwendete Zeit. Glaub mir. Schau dass du eine Dosis findest wo du klar kommst, und wenn es 5-6mg sind- völlig egal. Du kommst davon los. Einfach Geduld. Um es mal positiver zu sehen : Man lernt durch den Entzug viel dazu! Man lernt wie man sich entspannen kann OHNE Medikamente, man lernt auf sich zu achten, was einem gut tut und was nicht.
Wäre ich nicht abhängig geworden dann würde ich meinen Körper weiter malträtieren bis zum Tod weil ich nie auf meine Grenzen geachtet hab, ich wollte immer nur funktionieren für andere. Durch den Entzug lerne ich wo meine Grenzen sind und was ich NICHT mehr will und kann. Es ist nicht nur Elend sondern auch wertvolle Lebenserfahrung. Du gehst durch einen Sturm und kommst als neuer Mensch da raus.

Es ist eine Auszeit die man sich nehmen sollte. Und dann lauschen, was tut gut und was nicht. Egal wie lang es dauert. Versuch nicht dich in diese 4,5mg zu pressen. Du bist auch mit 6mg in einem niedrigen Dosisbereich, spielt keine Rolle. Ich hab mal versucht 3 Tropfen weniger zu nehmen und dachte ich Dreh völlig durch. Das Zeug hat es in sich.

Ich wache auch oftmals auf und denke ach du scheisse ich bin von 7,5mg!!!!! abhängig und dann bekomme ich kurz Panik. Aber es gibt Menschen die sind von viel viel höheren Dosen abhängig und da haben es auch einige raus geschafft. Das gibt mir dann wieder Hoffnung.

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Markus33
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Donnerstag, 16.02.17, 21:56

Hallo Susu..


Dein Text und der der anderen gibt mir Mut und lässt mich nicht verzweifeln.
Heute abend allerdings hab ich zusätzlich zu den 4,5 heute mittag 2,5 genommen.
Zuletzt geändert von Markus33 am Donnerstag, 16.02.17, 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
Grunderkrankung: Angststörung und Somatisierungsstörung mit Posttraumatischer Belastungsstörung seit Schädelhirntrauma 3 grades durch Verkehrsunfall 1999

2011 - März 2016 Escitalopram 10 mg, über 6 Monate ausgeschlichen wegen extremer Gewichtszunahme (30kg) und zum Schluss permaneneter müdigkeit.

Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

Seit 18.01 im KrankenhausIT entzündung des cerebralen Ventrikelsystems und des Rückenmarks
Mediaktion: Mono embolex 1-0-0, diazepam 5mg 1-0-0,
Omeprazol 1-0-0, doxycyclin 1-0-1 ( wobei ich frage ovdas denn nötig sein noch) und ab dem 20.01 nun ceftriaxon iv. Stationär wurde auch ab und zu tavor 1mg verabreicht :(..

Ausgangsdosis Diazepam betrug 5,5- 6 mg Diazepam.

Seit 2 wochen Beginn des Entzugs vom Diazepam:

15.02.2016 - seit 3 Tagen auf 4,5 mg runterdosiert,
laut Plan alle 10 Tage 0,5 runter.
Merker aber bei kleinen Schritten schon Stärke beschwerden.

Markus33
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Donnerstag, 16.02.17, 22:06

Hallo Susu..


Dein Text und der der anderen gibt mir Mut und lässt mich nicht verzweifeln.
Heute abend allerdings hab ich zusätzlich zu den 4,5 heute mittag 2,5 genommen. Ich hatte todesangst, mir geht es auch unter dieser langzeiteinnahme des doxycyclins echt schlecht, immer wenn ich das eingenommen habe. Ich nehme dieses zeug ja wegen einer chronischen chlamydien infektion, die recht hartnäckig ist, mittlerweile schon um die 9 Woche und 2 soll ich noch. Werde es aber zeitversetzter und etwas niedriger dosiert einnehmen, bekomme davon Ängste und diese brainzaps. Aber immer nur wenn ich wirklich 100 -0 - 100 nehme .. Das greift richtig schön im zns an, widerlich diese sch:censored: antibiotika.

Als Alternative blieben mir dir fluorchinolone, aber auf das Thema müssen wir ja nicht eingehen, weil bekannt.

Ich komme jetzt gerade etwas zur ruhe, nach 5 Stunden Horror.

Ich werde mir eine andere ausgangsdosis setzen müssen, was bleibt mir übrig...

Danke das es euch gibt, das ihr einem hilft und zur Seite steht... Jeder Mensch hat einen Sinn im Leben und wenn es der ist anderen zu helfen. TOP!! Das ist unbezahlbar, wahre Menschlichkeit. Das rührt mich wirklich.


LG

Markus
Zuletzt geändert von LinLina am Samstag, 25.02.17, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Diazepamerfahrung seit vielen Jahren, erstkontakt vor 15 jahren dann alle paar Monate, dann alle paar Wochen mal 3-5 mg.


16.01.2016 - Begonnen mit Cipralex wegen zu starker Depressionen, 2 mg erstmal und langsam hoch in Tropfenform. Vielleicht dann erstmal nur auf 5mg

17.01.2016 - cipralex wird nicht weiter eingenommen, die Nebenwirkungen gestern waren zuviel für mich.

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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von SuSu » Donnerstag, 16.02.17, 23:35

Hallo Markus,

Hast du es erstmal mit 5,5 oder 6mg versucht und bist dann auf 7 hoch oder sofort auf 7mg? Weil ich dachte du bist ursprünglich von 6mg abhängig ?

Ich versuche schon seit einem Jahr zu entziehe und hatte in der Zeit zwei schwere Nervenzusammenbrüche die ich nur mit extremster Kraft überstanden habe, dass ich überhaupt noch lebe kann ich selbst kaum glaube . Jedenfalls hatte ich da starken Entzug und musste mit der Dosis hochgehen. Wenn man die ausreichende Dosis erreicht hat stellt sich normalerweise eine sehr schnelle Beruhigung ein. Zumindest war es bei mir so. Zuerst von 2mg auf 3,5mg und bei meinem sehr dramatischen Zusammenbruch leider von 2mg hoch auf 7,5mg. Aber die Todesangst ließ dann innerhalb einer halben Stunde nach.
Ich weiß nicht wie es bei anderen ist aber ich hab es wie gesagt sehr schnell gemerkt. Braucht aber dann noch einige Tage bis man dann wirklich stabiler wird weil Diazepam sich erstmal anreichern muss. Also ich würde jetzt nicht noch höher dosieren sondern erstmal abwarten wenn es möglich ist.

Ich möchte nur nicht dass du höher gehst als du müsstest. Deswegen frag ich ob du langsam höher dosiert hast oder sofort 2,5mg mehr.

Falls ich hier Quatsch schreibe korrigiert mich bitte. Ich bin keine Expertin und kann nur von meinen Erfahrungen berichten.

Lg
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von Markus33 » Freitag, 17.02.17, 10:40

Hallo Susu,

nein, ich hatte gestern Abend zusätzlich 2,5 genommen.
Fühle mich momentan richtig ausgelutscht...

Heute nehme ich anstatt diesen "verbissenen" 4,5, erstmal
Eine Weile 5 mg und gucke wie es mir damit geht.
Ist das okay so?

Gestern war eines Ausnahme... irgendwie steckt mir auch nen infekt in den Gliedern :(

Bin kmmernoch am überlegen ob ich meine depressivität mit einem ssri angehe... Ich weiß wie ihr dem gegenüber steht, es sind ja erstmal nur Gedanken.


Du bist momentan bei 7,5 susu ?


LG Markus
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Re: Frisch abhängig von Diazepam

Beitrag von LinLina » Freitag, 17.02.17, 11:27

Hallo Markus :-)

gut, dass du wieder ein wenig hoch dosiert hast. Genau das meinte ich, es ist besser es langsamer anzugehen und dafür stetig. Wenn du zu schnell vorgehst dann kommt es zu Rückfällen, und man kommt gar nicht runter.

Ob 5 mg reichen müsstest du schauen, aber damit hast du bessere Chancen als mit 4,5 mg.

Wegen dem SSRI, du weißt ja welche Nebenwirkungen das hat, deswegen hast du es ja abgesetzt. Ob die erhoffte Wirkung für dich die Nebenwirkungen aufwiegen musst du selbst entscheiden, es kann halt passieren dass es nicht mehr wie gewohnt wirkt und nur fast noch Nebenwirkungen bedeutet, diese Erfahrung haben einige gemacht. Bedenke auch dass das Absetzen sehr schwer sein kann, nicht unbedingt leichter als beim Diazepam gerade weil du schon eine Vorgeschichte mit längererer Einnahme und Absetzen hast. Erfahrungsgemäß wird es eher schwieriger um so häufiger man Substanzen An- und Absetzt.

Diazepam und auch die Antibiotika haben als mögliche Nebenwirkung Depressionen, deswegen würde ich mich auf das konsequente, langsame runter dosieren und deine Behandlung konzentrieren. Wenn du das durchgestanden hast kann es dir auch seelisch nach und nach wieder besser gehen.

Liebe Grüße
Lina
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