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Tami25: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 07.09.17, 20:18

Hallo Tami,

gerade am Ende wird das Absetzen oft schwierig.
Die Empfehlung hier im Forum zum Absetzen lautet 5-10% der letzten Dosis alle vier bis sechs Wochen.

Das wären in deinem Fall dann sogar nur 0,5 mg als nächster Absetzschritt.
Entscheiden musst du natürlich selbst, ich will dir ja nichts vorschreiben. Es wäre nur schade, wenn du so kurz vor 0 doch noch stärkere Probleme bekämst.

Wie auch immer du dich entscheidest, ich drücke dir die Daumen, dass es klappt.

LG Ute
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Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von micha68 » Donnerstag, 07.09.17, 22:01

Hallo Tami,

ich finde es super das Du von Deinem/r Arzt/Ärtin so kleine Dosierungen vom Quetiapin in Kapseln bekommen hast!

Wenn ich es richtig verstanden habe, sind dort 5mg Wirkstoff drin. Wenn Du diese dann in 50ml Wasser auflöst kann Du Deine Schritte mit der Spritze ganz individuell gestalten und wenn Du beim Aufziehen gut umrührst, dürfen sich auch die Dosisschwankungen in Grenzen halten... Wie Du genau vorgehen sollst beim Reduzieren kann ich Dir leider auch nicht sagen- ich bin noch nicht so weit unten, habe noch keine eigenen Erfahrungswerte...

Ich beneide Dich, das Du schon so weit bist- aber freue mich auch mit Dir, dass das Absetzen so gut läuft!!! Du machst mir Mut!

Beim Schlafen hatte ich Probleme bei der Umstellung von Quetiapin retard auf unretadiertes- mir hat dabei dann sehr gut ein Baldrian Hopfen Präparat geholfen. Wenn Dir Passionsblume besser hilft ist das auch eine gute Alternative- nur von Lavendel wird hier allgemein eher abgeraten bzw damit sollte man vorsichtig umgehen- zumindest was die Einnahme betrifft- ich nehme es jetzt als Duft.

Ich finde es sehr bewundernswert, dass Du bis zu 3 Stunden am Tag meditierst. Schön das Dir das hilft! Ich werde nach 30Min leider immer noch etwas unruhig. Hast Du eine Empfehlung für mich? Hast Du eine bestimmte Musik?

Ich drück Dir die Daumen, dass du es für Dich richtig entscheidest und wünsche Dir auf der Zielgraden weiterhin viel Erfolg!

Alles erdenklich Liebe
Micha
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Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Freitag, 08.09.17, 10:30

Liebe Ute,

ich stell mich in solchen Dingen sehr blöd an, da ich eine mathematische Null bin. Man muß mir sowas - wenn man will und die Zeit und Lust hat - echt deppensicher erklären. :) 5oder 10% , ich wüßte nicht, wie ich das hinkriegen soll.
Also die 2,5mg krieg ich hin, die hälfte von 2,5 krieg ich auch hin (wenn ich in einen viertel l wasser die 5 mg auflöse und die hälfte trinke hab ich 2,5, wenn ich 1/16tel trinke dann hab ich die hälfte von 2,5 glaube ich. - dann müsste ich es doch sein lassen können. oder nicht? ich kenne soviele die sogar von 50 auf Null sind ohne Problem oder von25 auf 0. also kleiner als die hälfte von 2,5 pack ich glaub ich nicht... also rein technisch nicht und mit spritzen hantieren ich weiß schon, es geht nur ums Aufziehen etc, dennoch ... aber 5 oder 10% das krieg ich technisch nicht hin... außer jemand erklärt das pipifein- genau . :)


Liebe Micha oder lieber Micha (?)

Heut nach einer sch nacht wegen Histamin... werde ich sogar 6 h medieren, wie in den workshops da schlief ich trotz histamin und trotz reduzierung von Clonzepam (hab die workshops immer genutzt, weil da einge sogar auf cold turkey gingen, grad mal 3 nächte schlecht schliefen und dann KEINE symptome mehr hatten - das hab ich mich nun nicht getraut aber ich hab sie immer genutzt um wieder einen schritt runter zu gehen) .
Ich hab 2 workshops mit Dr Joe Dispenza gemacht und er hat ganz wunderbare Meditationen, die sind angeleitet, die Musik ist GRANDIOS (da wird einem nicht fad oder schweift gedanklich ab, die sind einfach großartig) - aber das ist ein ganzes Programm , das man da macht, ein Prozess quasi den man machen sollte mit einer bestimmten meditation, die anderen bauen dann darauf auf.
Nach dem ersten workshop war ich umgehend nicht mehr geräuschempfindlich , das war wie ein Wunder für mich.
deshalb glaub ich im grunde eh, daß zusammen mit den Meditationen ich eh keine Probleme haben werde beim Ausschleichen, ich meine , wenn andere sogar von 1mg auf 0 gehen und ich eh kleine Schritte mache, dann sollte das problemlos gehen. Dennoch, ich bin halt ein Angsthase...

Das einzige , wo ich mir selbst steine in den Weg lege ist Histamin , da mus ich extrem aufpassen, weil das Ausschleichen ja die Histaminproblematik noch verschlimmert.
Die symptome, die ganz grausigen, die ich grad habe, sind mit Sicherheit nicht vom Ausschleichen, denn ich hatte ich auch schon 2007 - da hab keine Medikamente genommen! , hatte keine Ahung was das ist und war verzeifelt, dahcte es kommt von Hashimoto, dabei war es immer nur Histamin.

Oft hab ich gedacht , ich hätte Schwierigkeiten runterzugehen und deshalb ist der SChlaf mieser und dann kam ich spätestens nach 3 tagen drauf, daß es schon wieder Histamin war.

Also, wenn ich da arg diszipliniert bin (und dazu gehören leider auch andere Dinge, die Histamin auslösen, nicht nur Essen.. ) und meine Meditationen weiter mache, dann sollte eh alles gut gehen...

alles Liebe und Danke!
tami

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Freitag, 08.09.17, 10:42

Liebe Micha,

hab grad nochmal gerechnet (haha heisst nicht dass das ergebnis stimmen muss) wenn ich die 5mg in 500 ml wasser auflöse, dann hab ich 2,5mg in 1/4 l und wiederum 1,25mg in einem 1/8 und 0,62 in 1/16 l oder nicht? dann bräuchte ich doch auch keine spritze wenn ich einen Messbecher habe.
kleiner als 0,625 brauch ich doch bestimmt nicht gehen? die frage ist, wie lange halte ich diese dosen? 4-5 wochen?

liebe Grüße unddanke!
Tami

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Freitag, 08.09.17, 18:03

Juhuu!!

g`tt sei dank, hat sich noch niemand die Mühe gemacht, mir noch nochmal deppensicher zu erklären, wie ich noch kleiner Dosen von Quetiapine hinkriege.
Ich hab nämlich heute durch "zufall" eine apotheke gefunden, die sie mir in so kleinen Dosen herstellt als 5mg, wie ich sie haben möchte. :)
Sie meinte " kleiner geht immer" :)
Weil sie oft für Kinder auch ganz ganz kleine Dosen anfertigen.

Also, kann ich ganz entspannt in noch kleineren Schritten runtergehen. jetzt werd ich die 5mg noch länger halten, und dann 50 Tage 2,5 und dann 50 Tage 1,25 :) und die 1,25 (falls sie sie dann nicht noch kleiner herstellen) die kann ich dann nochmal teilen.
messbecher hab ich jetzt auch :)

alles Liebe,
TAMI

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Freitag, 08.09.17, 18:41

Korrektur: wenn ich alle Dosen haben kann -wie sie meinte - geh ich noch kleiner runter, also auf 3, dann 2 , dann 1,5, dann 1 ... :)
meine ärztin wird mich hassen, aber was solls. (man muss da nämlich ein handgeschriebenes rezept ausstellen... )

<3

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Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 08.09.17, 19:08

Hallo Tami, :)

Ich bin wirklich froh, dass du es jetzt langsamer angehst. :schnecke:
Tami25 hat geschrieben:meine ärztin wird mich hassen
Das macht nichts. :D
Eigentlich müsste sie dich ja lieben, weil du gut auf dich achtest.
Schön auch, dass du so eine gute Apothekerin hast.

LG Ute
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Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Freitag, 08.09.17, 20:40

Liebe Ute

ich auch :)
Clonazepam mach ich jetzt aber weiter so, also alle 6 wochen , ein Viertel runter (als 0,12 mg) und dann steig ich auf einen Tropfen um - wieder 6 wochen halten- und dann werd ich den tropfen halbieren. soist der Plan. jetzt muß ich nur noch das blöde histamin runterkriegen damit ich bald wieder gut schlafen kann.
Hab jetzt nämlich seit Mai wunderbarst geschlafen. Aber ein Ernährungsfehler und eine Aufregung von Aussen und aus ist es. Da muß ich mich jetzt echt disziplinieren. Also solange diese Medikamente noch in mir sind - und dann noch 3-4 Monate anhängen, dennder Köper braucht ja auch Zeit sich wieder umzustellen - darf ich mir jetzt nix erlauben! außer ich hab schon wieder wie ein Baby 4 wochen super geschlafen, dann ist das Histamin so weiter runtergefahren, daß ich mir wieder irgendwas erlauben darf, nur eine wiederholung eine woche später ist nicht drin. das hab ich schon rausgefunden.

Auf der anderen Seite , andere haben das Histaminproblem ihr Leben lang und "überleben" auch, also werd ich es ja wohl noch ein 3/4 jahr schaffen.

Ein schönes Wochendende!!
Tami

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Sonntag, 17.09.17, 13:04

Hallo ihr,

wiedermal eine Frage. Das Runtergehen von 10 auf 5mg Quetiapine hat mich umgeschmissen. Schlief wieder oft nicht und bin körperlich nun arg zurückgefallen. (seh aus als würd ich aus einem KZ kommen... ) dabei hatte ich schon so schön aufgebaut. Darm hatte sich schon stabilisiert..
Unfassbar von 10 auf 5 solche Symptome! Man hole sich ins Gedächtnis zurück: Die kleinste Dosis ist eigetlich 25, von der man problemlos auf 0 gehen kann... ohne worte...

meine Frage, - gott sei dank ist der spuk schon fast vorbei, schlafe wieder - uff - dennoch ich werde jetzt mit dem nächsten schritt länger warten (und auch dann auf 4, dan auf 3, 2, etc runtergehen und jeweils 40 tage halten!) - auch mit Clonazepam.
Meine Frage, wenn ich jetzt länger warte mit dem Clonazepam runterzugehen , ist das schlimm oder riskiere ich dann, daß sich der Körper noch mehr an die Dosis, die ich grad halte, gewöhnt? Denn bis jetzt hab ich bis 0,5 alle 4 wochen reduziert und jetzt ja schon 7 Wochen. Nun würde ich noch länger warten mit dem nächsten Schritt!
Ist das schlimm oder sogar gut?

alles liebe und Danke!
Tami

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Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 17.09.17, 13:28

Hallo Tami, :)
Du hast ja insgesamt schon richtig viel geschafft.
Glückwunsch dazu.

An das Clonazepam ist dein Körper sicher schon gewöhnt, du nimmst es ja schon lange und hast trotzdem geschafft, um einiges zu reduzieren.

Meiner Meinung nach ist das wichtigste, dass du dich zwischen den Abstzschritten stabilisieren kannst, um keine schlimmen Symptome zu riskieren, denen du dann im schlimmsten Falle mit einer Aufdosierung entgegen Steuern musst. Dann hast du ja keinesfalls etwas gewonnen.
Wenn du der Meinung bist, eine Pause zu brauchen, dann ist es sicher das beste auf dein Gefühl zu hören.
Manchmal ist einfach der längere Weg der schnellste.

LG Ute
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Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Sonntag, 17.09.17, 13:46

Liebe Ute,
danke!! :) Daß mein Körper sich dran gewöhnt hat, ist es eh klar, ich meinte, daß - da ich ja jetzt immer in 4-6 wochen schritten runtergegangen bin, sich der körper NOCH MEHR dran gewöhnen könnte - an die Dosis , die ichgrad halte- daß der nächste Schritt, wenn ich dann vielleicht 8 Wochen warte, härter wird. Aber das ist wahrscheinlich um die Ecke herum und falsch gedacht, nehme ich an.
Also,w enn ich längere Pausen mache, ist es sogar besser.
dann lass ich mir mehr Zeit. Im Februar werde ich wohl ganz weg sein von allem:) das macht Mut! und ist abzusehen!!

alles Liebe!
Tami

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Sonntag, 17.09.17, 14:04

Ps und danke für die Glückwünsche!! <3

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Donnerstag, 21.09.17, 9:11

Hallo ihr,

schon wieder ich. Jetzt gegen "Ende" (auch wennich wohl noch bis März ca dabei sein werde ) werden die Fragen mehr.

Frage 1: man soll ja graduell ausschleichen. also je tiefer ich komme, je länger halte ich die Dosis.

Wenn ich jetzt aber aufgrund der Umstände einen Schritt sehr lange gehalten habe zb 9 Wochen.
bin ich dann gezwungen, den nächsten Schritt mind. genau so lange zu halten ODER , wenn die Umstände ok sind und ich gut schlafe , kann ich dann schon nach 6-7 wochen den nächsten Schritt machen??

und Frage 2: Zum schluß werde ich ja auf die Tropfen wechseln, Denn ein Viertel der Tablette sind 0,125, und ein tropfen ist 0,1, also ein Tick weniger.

Ich frage jetzt schon, weil ich bald in Deutschland sein werde und dann möchte ich wissen, ob ich mir noch eine Packung holen soll oder 2 (gibt es in Ö nämlich nicht)

Wenn ich richtig gerechnet habe (in einem tropfen sind 0,1 mg (2,5mg/ml) und 10 ml sind in der Flasche komm ich 100 tage aus, wenn ich jeden Tag einen tropfen nehme.

Ich würde dann also 50 Tage 1 Tropfen nehmen und dann nochmal 50 Tage eine halben Tropfen. also 0.05

würdet ihr das dann nochmal teilen? also praktisch 1/3 von 0,1 , also 0,033333, auch nochmal 50Tage halten?
oder kann ich von 0.05 auch auf 0 gehen?

DANKE!
<3
TAMI

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Donnerstag, 21.09.17, 9:45

PS. und nochwas, ich schaffe es nicht 100% einen dreiviertel tablette (0,37) hinzubekommen, weder mit dem tablettenteiler (hab mir jetzt extra für einen wucherpreis einen neuen gekauft, der aber auch nicht besser teilt.. hmpf) noch mit einem scharfen messer.
hab das bis jetzt so gemacht, wenn ich heute die größere Hälfte nehme, dann am nächsten tag eine kleinere bzw vice versa.

ich meine, es baut sich ja ohnehin eine spiegel auf, dann sollte das nicht so schlimm sein, oder doch?

merci! :)
TAMI

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Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Eva » Donnerstag, 21.09.17, 9:54

Hi Tami,

wie wäre es mit der Wasserlösemethode? Die ist gar nicht so schwierig, wie sie auf den ersten Blick ausschaut: Tablette vollständig auflösen, mit einer bestimmten Menge Wasser (z. B. 100 ml.) auffüllen, gut umrühren / schütteln und mit einer Spritze ohne Nadel eine Menge von 10 % (hier wären das also z. B. 10 ml) aufziehen und wegtun, Rest (90 %) trinken. Das reduzierst Du alle paar Wochen um weitere 10 % (in diesem Beispiel 20 ml) usw.

Ich werde das auch so machen, weil es bei winzigen Wirkstoff-Mengen im mg-Bereich die beste und kostengünstigste Möglichkeit ist.

Liebe Grüße,
Pons
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Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Donnerstag, 21.09.17, 13:38

Liebe Pons,
ich kann nicht sagen warum; aber die Wasserlösmethode überfordert mich, auch wenns vielleicht pipi einfach ist. Sorry wenn ich mich blöd anstelle.

Viel wichtiger aber wären für mich eh die Fragen drüber.Ich glaub ,das hast Du überlesen. :)
tausend dank!
hat aber Zeit! ;-)

Tami

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Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Eva » Donnerstag, 21.09.17, 14:03

Liebe Tami,

nein, ich habs nicht überlesen, aber es gibt kompetentere Wesen :) hier im Forum als mich, um diese Fragen zu beantworten - ich bin in Antidepressiva sowie Neuroleptika nicht versiert genug, deshalb ...

Ich selbst richte mich nach der Vorgabe: mindestens 2, besser 4 oder 6 Wochen halten, je nach Befinden, und dann immer 10 % reduzieren, gegen Ende hin vielleicht dann sogar nur 5 %. :schnecke: Komplizierter will ich es mir nicht machen. Aber ich setze auch "nur" noch ein Benzo ab.

Noch kurz zur Wasserlösemethode: Ich hab die auch gefürchtet, nur wird es tatsächlich sehr einfach, sobald man mit glatten Mengen arbeitet, wie eben 100 ml = 100 %. Das kann sogar ich ausrechnen, und ich dachte zuerst auch, ich raffs nicht und steig da nie durch. Ich habe schon einen kleinen Weithals-Behälter dafür liegen mit einer Skala bis 150 ml und eine 10-ml-Spritze. Jetzt freu ich mich drauf. 8-)

War nur ein Tipp, und natürlich muss das nicht jeder so machen. :wink:

Liebe Grüße
Pons
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Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Donnerstag, 21.09.17, 15:53

Liebe Pons,

(muss jetzt wahrscheinlich noch lange an Dich denken, sobald ich auf einen meiner dictionaries schaue :) ) - also , ich bleibe erstmal beim Teilen. Vielleicht, wenn das irgendwie nicht funktioniert, trau ich mich über die Wasserlösmethode..
Ich schlaf halt auch oft woanders und ich möchte auch nicht mit spritze und behältnis etc herumreisen. ;-)

ganz liebe Grüße!
tami

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Montag, 25.09.17, 11:05

Hallo Ihr,

also nachdem ich jetzt in den letzten 4 Wochen, wieder viele Nächte kaum schlief, ich aussehe wie der wandelnde Tod, aber in ein paar Wochen strahlen und fit sein muss, hab ich mich jetzt doch für 10 % reduzierung von Rivotil entschieden.
Daß ich wieder nicht schlief hat zwar nix mit der Reduzierung zu tun, denn das fing schon davor an, 10 Tage nachdem ich mit Quetiapine von 10 auf 5mg ging. (das reduziere ich jetzt alle 5 wochen um 1mg)
Dennoch ich bin wieder extrem geräuschempfindlich (in der wohnung wenn ich schlafen will, sonst nicht).
Die nächsten 7 wochen bin ich wo, wos ganz ruhig ist und ich hoffe,da hol ich wieder auf.

Ich bin jetzt bei 0,375 Clonazepam. Das halte ich jetzt länger, bis ich wieder mindestens 14 Tage gut geschlafen habe.
und dann reduziere ich 14tägig um 10%
also nächster Schritt dann 0,33, übernächster 0,3, dann 0,27 etc. Dann wäre ich ca in einem halben Jahr fertig und habe alle Risken minimiert. Ich kann mir nochmal wieder nicht schlafen nicht leisten, ich muss auf Nr Sicher gehen.
Die Apothke stellt mir alle Dosen her!!!! Die Ärtzin darfalle Dosen auf 1 Rezept schreiben mit den Mengen für 2 Monate.VERY THANKFUL! <3

eine müde Tami

Tami25

Re: Mein Ausschleichen von Clonazepam und Quetiapin

Beitrag von Tami25 » Montag, 02.10.17, 10:44

Hallo ihr Lieben!

wollte noch was nachschicken. Ich hab mich ja gewehrt gegen das Asthon Manual. vor allem auch, weil mirdie Meinung von EINER einzigen Ärztin einfach zu wenig war.
Nun , daß ich jetzt doch in 10% Schritten runtergehe (und die 2 Wochen halte) das mache ich jetzt, weil ein Arzt bei dem ich längere Zeit war, der auch Psychiater ist, mir diese Vorgehensweise im unteren Dosisbereich empfohlen hat ( er kennt Asthon gar nicht)

Damit wollt ich nur sagen, es gibt schon auch - gott sei dank! - Ärzte, die da zur Vorsicht raten. Zwar nur im unteren Dosisbereich. Aber dennoch.
Für mich war es eh nur im unteren doisbereich vorstellbar,w eil es sonst eine NeverEndingStory ist.

so, - durch die 2 Wochen Schritte - ist das ganze im Frühling überstanden und ich fühl mich mit dieser Methode jetzt auch sicherer.

Sorge macht mir nur das Seroquel wegen der Histaminproblematik. ... Das wird wiklich schlimm. bzw IST wirklich schlimm...
Ich hoffe aber nur weil mein letzter Schritt von 10 auf 5mg war. vielleicht war der Sprung zu groß. Ab jetzt reduziere ich ja nur 1mg alle 5-7 wochen. Ich hoffe daß es dann besser wird...

alles Liebe
Tami

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