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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von Flummi » Dienstag, 06.02.18, 11:51

Hallo inandout,

Es ist nicht wirklich möglich, aus der Schweiz zu bestellen, da bei denen ein höherer cbd Gehalt erlaubt ist, bei uns aber nicht. Die Händler versenden dann nicht nach Deutschland.

Liebe Grüsse,
Claudia
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Dienstag, 06.02.18, 13:48

Hallo Claudia,

vielen Dank für die Info. Weißt du ab welcher Dosierung sie nicht mehr nach Deutschland versenden? Ich hatte schon einmal in den Niederlanden bestellt, da ging es bei 10%. Kann natürlich sein, dass der Händler sich einfach nicht drum gekümmert hat, aber diese Dosierung gibt es ja in D.land auch. Bis dahin sollte es dann eigentlich funktionieren.

Liebe Grüße,

inandout
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von Flummi » Dienstag, 06.02.18, 14:09

Hallo inandout,
Ich bin mir gerade nicht sicher, wie es eigentlich war. Ist auch schon etwas her. Ich glaube, der cbd -gehalt bei den Schweizer Produkten ist oft höher, da sie auch mehr Spielraum haben mit dem thc Gehalt von Gesetzes wegen. Das war glaube ich der Grund.
Die Pflanzen sind dann eher so gezüchtet, wie es der Schweizer Markt zulässt. Bei uns wird der nutzhanf mit dem cbd -gehalt so gezüchtet, dass auch der thc-Gehalt mit dem deutschen Gesetz konform geht. Es kommen aber geringere Anteile von cbd heraus.

herzliche grüsse,
Claudia
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Mittwoch, 07.02.18, 14:58

Hallo,

ein kurzes update von mir: nehme ja seit zwei Tagen kein Valium mehr, die erste nacht nur drei Stunden geschlafen, die letzte vielleicht fünf mit häufigem Aufwachen. In der ersten Nacht viele innere Bilder, wie im Traum, auch aggressive. Dass die aus meiner Lebensgeschichte kommen hatten wir hier schonmal im Thread beschrieben. Aber vermutlich hat der Entzug dieses innere Erleben noch mal getriggert? CBD-Öl bestellt im Internet, aber das dauert natürlich noch etwas, zum Glück gibt es gerade wieder Unterstützung durch APP.

Appetitlos bin ich auch, ist gerade echt nicht einfach, auch meine Wohnsituation ist schwierig, eigentlich müsste ich mich um eine neue Wohnung kümmern, aber in diesem Zustand kaum möglich, und gerade in Berlin nicht einfach.

Ich wünsche allen (kleine) Fortschritte und immer ein Stück vom Glück.

Liebe Grüße,

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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Sonntag, 11.02.18, 18:48

Hallo,

ich habe seit zwei Tagen wieder mit Diazepam angefangen. Ich weiß ja, dass es nicht gut ist, aber das ist das einzige, womit ich etwas Schlaf bekomme, ohne das ist es noch schrecklicher.

Naja, da lese ich hier Threads zum extrem schwierigen Benzoentzug und begebe mich da gerade selbst in eine Abhängigkeit?! Das ist ein schreckliches Gefühl, aber ich sehe gerade keine Alternative :((

Vielleicht kann ich umstellen von den Benzos weg, wenn nächste Woche hoffentlich mein CBD-ÖL einrifft und das funktioniert? Allerdings: meint ihr, dass ich beim letzten Mal Aufhören mit Benzos zu schnell entzogen habe? (Wie in der Signatur)

Liebe Grüße,

inandout
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Montag, 12.02.18, 16:27

Hallo,

mich würde auch interessieren, ob ich eurer Einschätzung nach schon eine körperliche Abhängigkeit von Diazepam entwickelt habe, auch wenn ich ja eine Unterbrechung von 4 Tagen bei der Einnahme hatte.

Heute ist mein CBD-Öl angekommen. Meint ihr, nach meiner Einnahmezeit kann ich das Diazepam auch weglassen und es mal mit dem Öl probieren?

Liebe Grüße,

inandout
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von padma » Montag, 12.02.18, 18:20

hallo Inandout, :)
Allerdings: meint ihr, dass ich beim letzten Mal Aufhören mit Benzos zu schnell entzogen habe?
Das kann sein, allerdings ging es ja darum , davon weg zu kommen, bevor du eine Abhängigkeit entwickelt hast. Dass zunächst durch das Absetzen Schlafprobleme auftreten, ist allerdings normal.
mich würde auch interessieren, ob ich eurer Einschätzung nach schon eine körperliche Abhängigkeit von Diazepam entwickelt habe, auch wenn ich ja eine Unterbrechung von 4 Tagen bei der Einnahme hatte.
Hattest du denn weitere Symptome ausser dem Nicht- Schlafen können?
Diazepam hat eine sehr lange Halbwertszeit, daher würde ich die 4 Tage noch nicht wirklich als Unterbrechung sehen.

Eine Abhängigkeit kann bereits nach 2 - 4 Wochen Einnahme eintreten. Du könntest zumindest im Bereich einer beginnenden Abhängigkeit sein.
Meint ihr, nach meiner Einnahmezeit kann ich das Diazepam auch weglassen und es mal mit dem Öl probieren?
Ich würde vielleicht wieder 2 Tage auf 5 mg gehen, dann auf 2,5 mg und dann noch mal schauen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Dienstag, 13.02.18, 12:14

Hallo padma,

vielen Dank. Ja ich hatte auch noch die Symptome Nervenbrennen und eben meine Zwangsgedanken wieder verstärkt. Aber wie gesagt, auch die kann ich nicht auf einen Entzug von Diazepam allein schieben, das ist das schwierige. Eher stellt sich das wieder ein, was eben vorher schon da war.

Denke es ist der richtige Weg, wieder langsam zu reduzieren so wie du vorgeschlagen hast und es dann mal mit dem CBD-Öl zu probieren. Grundsätzlich kann man natürlich auch davon abhängig sein. Aber leider muss ich sagen, dass mir eine Abhängigkeit gerade lieber ist als diese schrecklichen Symptome, die ich einfach nicht aushalte. Wäre nur schön, wenn es nicht eine Abhängigkeit wäre von etwas, wo auf Dauer Dosissteigerungen und so etwas nötig sind wie bei Diazepam.

Das kann natürlich auch beim CBD-Öl niemand mir garantieren, denke da wird im Moment viel Marketing betrieben, aber auch eine pflanzlich basierte Droge ist natürlich eine Droge.

Btw: Ich würde gern den Titel meines Threads ändern, finde aber die Funktion nicht?

Danke dass ihr da seid, ich wünsche allen ein Stück vom Glück und das beste, was jeweils gerade möglich ist.

Liebe Grüße,
inandout
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 13.02.18, 12:17

Hallo!

Du kannst deinen Thread Titel nicht mehr selbstständig ändern, aber wenn du uns hier schreibst, wie er heißen soll, dann ändert das jemand vom Team für dich.

Murmeline
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Mittwoch, 14.02.18, 18:12

Hallo,

wie wäre es mit "Die Odysee geht weiter"...oder sind literarische Titel nicht erlaubt? ;)

LG,

inandout
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.02.18, 18:19

Hallo, doch sind erlaubt. :)

Aber nur unter Nennung der relevanten Substanzen im Titel, die man einnimmt.
Also zB sowas in der Art:

Die Odyssee mit Amisulprid geht weiter... oder:
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schönen Abend
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Re: Gescheiterter Reduzierungsversuch (Amisulprid) - wie kriege ich mich wieder hin?

Beitrag von inandout » Mittwoch, 14.02.18, 18:45

Hallo Jamie,

okay, aber kann es dann heißen: Amisulprid, Benzos und das Leben: Die Odysee geht weiter? Bzw. genaue Substanz: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter. Schließlich kann ich keine puristische Entzugsgeschichte schreiben, meine Lebensthemen mischen sich mit hinein. So wäre das wenigstens angedeutet ;)

Ihr seid klasse! Das muss man immer wieder mal sagen...

Auch dir einen ganz schönen Abend!

inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von padma » Mittwoch, 14.02.18, 19:04

hallo Inandout, :)

habs geändert.
Schöner Titel, die Odysee ist, soweit ich mich erinnere, ja eine Heldengeschichte mit vielen Herausforderungen. Doch der Held kehrt nach langer Reise schliesslich erfolgreich und gestärkt nach Hause zurück. :D

liebe Grüsse,
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Mittwoch, 14.02.18, 19:29

Ja padma,

das ist die Hoffnung der Odysee. Wobei das "zu Hause" dabei noch gebaut werden muss, es wartet nirgendwo auf mich, wie es auf Odysseus gewartet hat. Oder wie jemand von euch Erfahrenen auch geschrieben hat (ich glaube Jamie): es gibt kein zurück dahin, wieder der/die Alte zu sein nach allen Erfahrungen.

Ich hoffe, die Historiker werden dereinst den Kopf schütteln über die finstere Zeit der Psychiatrien und der Psychopharmaka.

Liebe Grüße,

inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Freitag, 23.02.18, 19:48

Hallo an alle,

ich habe nun wie in der Signatur beschrieben erst einmal wieder mit Diazepam aufgehört. Letzte Nacht war die letzte. Heute morgen 5 Tropfen CBD-Öl 10%. Habe den Eindruck, dass es damit ganz gut ging den Tag über, sprich hat die schlimmsten Symptome abgeschwächt oder aushaltbar gemacht (Zwangsgedanken, brennende Nerven, Spannungsgefühl im Magen und vor allem Armen). Werde heute zum Schlafen noch mal 5 Tropfen nehmen und bin gespannt, wie es sich schläft.

Hatte auch ein nettes Treffen mit meiner Mutter. Morgen ist wieder Fortbildung, aber ich muss sehen, wie gut ich schlafe.

Wünsche allen das Beste und ein Stück vom Glück.

Liebe Grüße,

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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Sonntag, 25.02.18, 13:15

Hallo an alle,

ich schreibe mal wieder kurz: Leider hat bei mir das CBD-Öl nicht gut gewirkt und ich habe gestern wieder mit 10mg Diazepam angefangen. Das ist nicht schön, ich wünschte wirklich, es gäbe einen anderen Weg, aber ich sehe keinen. Denn gestern haben meine Mitbewohner auch noch ein Frist von mir verlangt, bis wann ich ausziehe, die ich ihnen nächste Woche sagen soll. Das hat so starke Angst erzeugt vor Wohnungslosigkeit, dass ich absolut nicht schlafen konnte.

Ich brauche jetzt einfach irgendwie die Kraft, eine Wohnung zu suchen: wie ihr vielleicht wisst, ist der Wohnungsmarkt in der Hauptstadt sehr angespannt, das erzeugt viel Druck. Zum Glück gibt es Freunde und einige andere Hilfen, die ich in Anspruch nehmen kann, aber ohne Schlaf und vollkommen verängstigt schaffe ich das einfach nicht.

Das ist sehr hässlich mit den Benzos, aber ich weiß gerade nicht wie es anders gehen soll.

Andere Frage: habe heute in der Zeitung gesehen, dass auch normale Schmerzmittel wie Ibuprofen gegen seelischen Schmerz "helfen" können. Haben wir dazu einen Thread? Mir ist völlig klar, dass auch die Schmerzen nur betäuben, egal ob körperlich oder seelisch und keine Lösung sind.

Ansonsten ein sauärgerlicher Kommentar in der Süddeutschen Zeitung heute zu AD's, dass die Debatte endlich beendet werden sollte und dass sie helfen.

Liebe Grüße,
inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 25.02.18, 20:33

Hallo inandout,

das ist natürlich eine ganz belastende Situation für dich, dass dich deine Mitbewohner so unter Druck setzen. :frust:
:hug:
Allerdings fürchte ich, dass du mit einer Benzos Häufigkeit die Probleme leider noch größer machen würdest.
Nimmst du jetzt regelmäßig 10 mg täglich ?
Bitte aktualisiere deine Signatur, damit wir einen Überblick behalten.

Ich kann verstehen, dass du im Moment so viel um die Ohren hast, dass sich ein Absetzen des Dias als schwierig gestaltet, allerdings ist es leider so, dass man bei gleichbleibender Einnahme des Dias sehr schnell eine Toleranz entwickeln kann

Ich hoffe sehr für dich, dass sich deine Wohnsituation bald klärt, Pass gut auf dich auf.

LG Ute
Zuletzt geändert von padma am Montag, 26.02.18, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Tippfehler bei der Dosisangabe korrigiert
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Sonntag, 25.02.18, 21:05

Hallo Ute,

vielen Dank :) Ja es ist wirklich schlimm, dass da jetzt Druck kommt. Ich hatte sehr gehofft, dass es besser ausgeht. 10mg Diazepam jetzt seit zwei Tagen. Ich denke, dass es wieder etwas besser werden könnte, wenn ich in den Prozess der Wohnungssuche komme. Aber im Moment ist der Schlaf ganz fundamental, sonst kann ich gar nichts angehen.

LG,

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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Samstag, 03.03.18, 17:24

Hallo Ihr Lieben,

tja, also wie ihr der Signatur entnehmen könnt, bin ich nun leider auf Diazepam. Meine Wohnlage hat sich etwas entspannt, da nicht meine ganze WG mir eine Frist zum ausziehen gesetzt hat. So hatte ich das aber verstanden und das war der totale Schock. Es war eine Mitbewohnerin, die gern in meinen Teil der Wohnung würde; obwohl ich meine, dass sie im Grunde auch gerne ganz ausziehen würde, sich aber nicht traut wegen der Angst vor dem Alleinsein. Sie hat auch Angstprobleme, also beharken sich hier gerade zwei "Patienten", blöde Situation. Aber ich muss da jetzt an mich denken.

Ich hoffe ich kann bald wieder reduzieren. Denn statt mit Amisulprid weiterzukommen habe ich jetzt noch zusätzlich Diazepam, sehr blöd also. Doch wie gesagt geht es nicht ohne Schlaf. Wenn ich jetzt die Kraft aufbringe, mich bei Wohnungsgenossenschaften vorzustellen und ein paar Sachen in die Wege zu leiten, dann könnte ich mit dem Reduzieren weitermachen, wenn das erst mal in trockenen Tüchern ist mit der Wohnung.

Man macht was mit. Ich hoffe für alle hier, so wenig Schlechtes wie möglich.

Liebe Grüße,

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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von padma » Samstag, 03.03.18, 18:24

hallo Inandout, :)

diese Entwicklung ist natürlich nicht gut. :(

Ich würde sobald es dir möglich ist Diazepam anfangen zu reduzieren.

Alles Gute für deine Umzugspläne,
padma
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