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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von Katharina » Montag, 26.03.18, 20:48

Hallo inandout!

Am Ball bleiben ist für mich vom Gefühl her
das gleiche.

Zuviele "Baustellen", fies, nicht leicht.
Toitoitoi, Zauberwort........Geduld. :(

:-)

Einen schönen Abend, so hell noch,
Katharina
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von padma » Mittwoch, 28.03.18, 22:55

hallo Inandout, :)
Wie würdet ihr danach weitermachen? Ich denke mir, 1 mg reduzieren für je eine Woche? Ich habe das Diazepam ja nicht so extrem lange genommen...
Eine Woche ist etwas knapp, ich würde eher 10 Tage jeweils auf einer Dosis bleiben.
Mit 1 mg Schritten kannst du versuchen, vielleicht gehen auch nur 0,5 mg.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Donnerstag, 29.03.18, 8:06

Hallo padma,

vielen Dank. Du meinst also, ich habe schon eine Gewöhnung/ Abhängigkeit erreicht, seit ich von Januar an Benzos genommen habe? Naja, ich merke ja jetzt auch schon bei den 5mg eine Verschlechterung des Schlafs. Insofern scheint es wirklich nicht einfach.

Dann ist die Reduktion vom Grundmedikament NL also erstmal auf Längeres verschoben :(

Liebe Grüße,

inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von padma » Donnerstag, 29.03.18, 11:03

hallo Inandout, :)

ja, ich habe den Eindruck, dass du in eine Abhängigkeit gerutscht bist.
Bei dem Zeitraum ist das auch wahrscheinlich.

Und bevor du zu schnell reduzierst/absetzt und dann wieder hoch musst, halte ich angepasstest Ausschleichen für sinnvoller.
Dann ist die Reduktion vom Grundmedikament NL also erstmal auf Längeres verschoben :(
Leider ja. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Donnerstag, 29.03.18, 20:02

Vielen Dank,

ach es ist Mist, aber ich trage es. Jetzt habe ich versucht das mit der Wasserlösemethode für Diazepam für mich zu klären, dabei verschwinde ich allerdings in den Weiten des Forums :wirbel: Manche sagen, es geht, manche sagen, aus Erfahrungswissen lieber nicht; würdet ihr es lieber nicht tun, d.h. Tropfen besorgen oder mit der Feinwaage arbeiten?

Wobei meine Feinwaage ist nicht so fein, wie sie es sein müsste, das hatte ich schon getestet.

LG,

inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 30.03.18, 8:39

Hallo inandout,

Du hast recht, es gibt unterschiedliche Informationen bezüglich der Wasserlösmethode und einem etwaigen Wirkverlust von Diazepam.
Tropfen sind da wohl die sicherere Alternative.


LG Ute
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von Jamie » Freitag, 30.03.18, 11:33

Hallo inandout :)

in der Packungsbeilage zu den Valocordin-Diazepam Tropfen (Diazepam), die auf alkoholischer Basis sind, ist es geschrieben und damit gestattet, das Diazepam in Wasser zu geben.
Vielleicht wäre das der Kompromiss.
Beachte aber da bitte, dass die Dosis abweicht zu anderen gängigen Flüssigpräparaten: 1 Tropfen enthält 0,36mg (gerundet).
Ich denke damit ist auch die Lösemethode möglich, wenn du es sofort nach dem Herstellen einnimmst.
Nehmen Sie die Tropfen unverdünnt mit einem Löffel o. ä. oder mit etwas Wasser
verdünnt vor oder einige Zeit nach den Mahlzeiten ein.
http://www.krewelmeuselbach.de/de/pdf/f ... azepam.pdf

Einen schönen Feiertag
wünscht Jamie
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Dienstag, 03.04.18, 20:29

Oh hallo Jamie (und alle),
ich habe deinen Beitrag gerade erst gesehen. Vielen Dank dafür! Ich habe mir jetzt schon Tropfen besorgt, einfach die, die mir die Apotheke gegeben hat: Diazepam AbZ Tropfen. Hier entsprechen 20 Tropfen 1ml, entsprechen 10mg Diazepam. Also 2 Tropfen = 1 mg, 1 Tropfen = 0,5 mg (bitte korrigiere mich irgendjemand, falls ich mich hier verrechne - ich traue meinen einfachsten Rechenfähigkeiten nicht mehr über den Weg). Heute probiere ich es mit 4mg, wenn sich zeigt, dass das zu viel ist, in 0,5 mg Schritten reduzieren.

Jamie, ich wünsche dir auch starke Momente, neben dem, was du gerade durchzustehen hast.

LG, inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von Katharina » Dienstag, 03.04.18, 21:50

Hallo In and out!

( Sprachnachricht )

ich habe Diazepam Tropfen folgende Information bekommen

Diazepam Ratiopharm und
Diazepam AbZ beInhalten innerhalb eines einzigen Tropfens die gleiche Wirkstoffmenge


einzig und allein weil Valcordin Diazepam Tropfen weichen davon ab

Wenn du bei ein und der gleichen Firma bleibst
ist das kein Problem
somit reduziert du immer dieselbe Menge

ich finde Tropfen zu reduzieren für mich persönlich einfacher
was aber auch damit zusammen hängt das ich mit Zahlen
nicht gut zurecht komme


ich bleibe auch lange zehn maximal 14 Tage bei ein und der gleichen Tropfendosis stehen sonst erfahre ich zu viel Stress im Körper

konstant für eine Zeit max drei Wochen
kein Problem für mich


somit ersparst du dir das hin und her

auf dosieren
enttäuscht sein

zu schnell ab dosieren enttäuscht

lieber stabil bis der Rest des Organismus,sage ich einmal dessen Geschwindigkeit können wir nicht absehen, nach kommt

Es lange gedauert bis ich das akzeptieren konnte
alles andere heute nach all der Zeit kann ich sagen war Quatsch

(obwohl ich und meine Absetzsprünge auch verstehe
Verzweiflung, wird dass was, wäre es nicht besser wenn -)

Jetzt ist das vorbei, ich gehe in Ruhe weiter.

Alles Liebe für Dich,
Katharina
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Beitrag von inandout » Samstag, 07.04.18, 17:21

Hallo ihr Lieben und ein schönes sonniges Wochenende!

Bitte noch mal um eure Einschätzung: mir kommt es komisch vor, dass ich mich im jetzigen Absetztempo von Diazepam über einen längeren Zeitraum entwöhne als ich es ursprünglich eingenommen habe. Sprich, am 17. Januar habe angefangen mit Benzos, und am 24. Februar das bewußte reduzieren angefangen. Dann bin ich jetzt schon über der ursprünglichen Einnahmezeit und werde sie im jetzigen Tempo mit Reduktion um 1mg noch weit, weit überschreiten...heißt das nicht, dass ich mich paradoxerweise gerade dadurch an eine niedrige dosis Diazepam gewöhne? Selbst wenn ich sie immer weiter reduziere, einfach durch die lange einnahmedauer?

VG, inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Dienstag, 10.04.18, 8:41

Hallo an alle,

ich hoffe, einigen geht es hier gut und sie machen Fortschritte. Bei mir ist es leider so, dass das Wohnungsthema wieder aktueller geworden ist, was mir zusätzlichen Stress macht; da geht wahrscheinlich schnelleres Absetzen erst recht schlecht unter diesen Bedingungen, wonach ich im Beitrag vorher gefragt habe. Trotzdem wäre ich dankbar, wenn jemand noch etwas zu meinen Gedanken dort schreiben könnte. Ich weiß wieviel ihr zu tun habt, gerade im Moment, und es ist Wochenanfang, aber ihr hattet mir ja auch schon mal geschrieben, manchmal ist es gut, nochmal zu posten, weil etwas übersehen werden kann.

Liebe Grüße,

inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von Jamie » Dienstag, 10.04.18, 9:41

Hallo inandout, :)

wie reduzierst du denn das Diazepam und was ist dein weiterer Plan für Absetzschritte?
Ich hab mir noch mal deine Signatur angeguckt, im Prinzip hast du seit Januar mit Benzos zu tun und jetzt haben wir Anfang / Mitte April; das heißt du bist ja nun doch schon eine Weile damit befasst.

Wenn du das Gefühl hast zügiger vorgehen zu können, dann tue das einfach und beobachte deinen Körper.
Es gibt nur eine einzige Kernfrage; und an der muss sich dein Entzug ausrichten:
Schaffst du es es zügig wegzulassen ohne massiv entzügig zu werden oder schaffst du es nicht?
Und das ist keine Wertung, sondern eine rein sachliche Frage.
Weil wenn du es nicht schaffst, muss zwangsläufig das langsame Ausschleichen in Angriff genommen werden.

Aktuell ist jemand neu bei den Benzos, Unknown Pleasures, der hat Lorazepam wirklich nur 10 Tage genommen und dem hat man eine gute Prognose stellen können es nun zügig in 5 Tagen wegzulassen und mit Blauem Auge davonzukommen, aber es geht einfach nicht, weil er wirklich am Rad dreht. Da liegt natürlich die Ausschleichzeit auch in keinem Verhältnis zur Einnahme, aber wenn es nicht geht, geht es nicht.
Was will man da machen?
Fall du reinlesen willst, der Thread ist noch nicht so lang: viewtopic.php?f=16&t=14826

Grüße
Jamie

PS: noch eine Frage: soll jemand vom Team übergangsweise deinen Thread in die Benzorubrik verschieben und den Titel ergänzen / abändern? Das ginge, wenn du es möchtest.
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Dienstag, 10.04.18, 10:24

Liebe Jamie,

vielen Dank für deine Antwort und schön, dich zu lesen. Genau, jetzt bin ich schon eine Weile damit befasst; ich hatte so reduziert, wie padma es hier vorher vorgeschlagen hat, der weitere Plan ist: alle 10 Tage 1mg abzudosieren, dafür hatte ich mir die Tropfen besorgt.

Mein Post mit der Frage, ob ich nicht schneller absetzen kann, das war bevor jetzt noch wieder der Wohnungsstress dazu gekommen ist. Meine Symptome sind ja mehr geistig als körperlich, auch der Entzug. Bzw. die Symptome lassen sich nicht unterscheiden von Zwangsgedanken, die nicht den Mitteln zuzuordnen sind. Nun kommt es mir so vor, dass ich nicht schneller machen sollte, denn mit diesen Symptomen umzugehen und gleichzeitig Wohnungsstress zu haben ist extrem. Insofern, wenn ich auf Geist und Körper achte, dann bin ich wohl stark entzügig??

Und ja, jemand vom Team kann gerne meinen Thread verschieben, denn nun steht das Benzo im Vordergrund, und Amisulprid pausiert. Ich habe mich an den Haken nehmen lassen :cry:

Meine körperlichen Symptome sind übrigens Nervenbrennen und -kribbeln, vor allem das Gefühl, als hätte ich einen Ball im Bauch, Druck auf dem Magen. Aber auch diese Symptome kann ich schwer dem Entzug allein anlasten, ich glaube, dass sie mit den Zwängen zu tun haben.

Es ist für mich selbst nicht klar, tut mir leid wenn es sich verwirrend liest.

LG, inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von Jamie » Dienstag, 10.04.18, 12:23

Hallo inandout :),

willst du wirklich alle 10 Tage 1mg weglassen oder wäre es nicht schonender, alle 5 - 7 Tage 0,5mg wegzulassen? Das scheint mir verträglicher.

Wenn du so gestresst bist wegen der Wohnung, was ich gut nachvollziehen kann, würde ich sowieso ein langsameres Vorgehen befürworten.
Letztlich kommt es auf ein paar Wochen mehr am Ende nicht an, Hauptsache man kommt überhaupt runter mit der Dosis!

Also setze dich nicht unter Druck, sondern höre auf deinen Körper.

Alles Gute
Jamie
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Dienstag, 10.04.18, 13:53

Hallo Jamie, ja, sich jetzt unter Druck zu setzen, wird wohl noch mehr schaden. Vielleicht geht es besser, wenn die wohnungsfrage geklärt ist. Ich versuche das so langsam wie nötig zu machen. Danke für deine Antwort, und ich hoffe ich kann bald mal wieder etwas positiveres berichten und dann auch wieder mehr beitragen... LG, inandout
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Beitrag von inandout » Mittwoch, 11.04.18, 22:33

Guten Abend,

also mein Plan wäre jetzt, noch die zwei Tage mit den 4mg weiterzumachen, dann hätte ich zehn Tage geschafft, und dann wie vorgeschlagen mit 0,5 mg-Schritten alle 5-7 Tage. Es könnte allerdings auch schon bald ein Umzug anstehen, dann würde ich vielleicht noch länger auf den 4mg bleiben, denn wenn der ganze Stress ansteht, dann sollte ich so leidlich stabil sein denke ich, und nicht zusätzlich mit Entzugssymptomen kämpfen.

LG, inandout
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 11.04.18, 22:58

Hallo inandout !🌸🍀

Ist es möglich dass du erst umziehst und nach ca fünf Tagen dort, Eingewöhnung in der neuen Wohnung ist wichtig und unumgänglich, plus der ganzen sogenannten Kleinigkeiten

und dann reduzierst?

Ich merke zunehmend das Reduzieren und Stress von aussen das Reduzieren quasi annulliert, bzw.

Ich einer Verzweiflung nah komme, emotional
oder körperlich extreme Symptome erleben muss.

Damit habe ich nichts gewonnen, zwar reduziert
aber meine wenigen Batterien, kaum aufladbar
eine oder mehrere mehr, verloren.

So wäge ich gerade ab, ich muss sehr vorsichtig sein, meine Kraft ist da
aber im Handumdrehen weg, das weiss ich.

Dafür ist meine Strecke hier zu lang,
ich bin ein Mensch kein Gummiband,
einen Riss kann ich nicht verwalten, das heiß Rückfall.

Und wenn es Wochen der Konstanz wäre, für mich, lieber das
quasi ein Stopp - ein Stopp über das pausieren hinweg
aber - eine konstante an die ich dann
wieder anknüpfen kann.

Rückfall bedeutete für mich, im AShton Manual dahin zurück zu gehen
wo auch meine Rückfall Quantität befände.
( Das würde mich traurig machen, keine Ahnung heute wie ob ich die wegstecken könnte, wieder bei.. anfangen, nein.
dann eher für mich Konstanz in Phase X - private Entscheidung: und sei es drei Monate.)



Gib gut Obacht auf Dich, von Herzen toitoi, alles Gute
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von inandout » Donnerstag, 12.04.18, 8:33

Guten Morgen Katharina,

ja, du hast recht, ich muss da sehr vorsichtig sein, und dann ist es die Gewöhnung an eine neue Wohnung, ein neues Umfeld, und ja auch vieles Praktisches zu regeln, Internet- Anschluss, Strom usw, Adressmeldungen, alles mögliche. Dann keinen zusätzlichen Entzugsstress.

Es könnte aber auch noch etwas dauern, vielleicht kommt erst später eine Wohnung, aber auch dann, wenn ich suchen muss, viel Stress. Sucht kommt von Suche, sagt man. Aber nicht von Wohnungssuche ;)

LG,
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Beitrag von Katharina » Donnerstag, 12.04.18, 11:55

Hallo Inandout,

Sucht kommt von Suche, so steht sin den Büchern.

aber eben nicht in Verbindung von Wohnungs suche 🙃und auch nicht nach suche wie am besten reduzieren, wann wieviel 😊😊

ich wünsche Dir einen schönen Tag und und viel Glück, liebe Grüße
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Re: Amisulprid, Diazepam und das Leben: Die Odysee geht weiter.

Beitrag von Eva » Donnerstag, 12.04.18, 12:01

Huhu,

Sucht kommt von "siech", also altdeutsch: krank - habe ich auch schon mal gelesen. :wink: Da sind sich die Gelehrten also nicht einig. :lol:

Gruß, Eva

Und "Odyssee" kommt vom alten Odysseus ... :wink:
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