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Anna61: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
sigli
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von sigli » Donnerstag, 28.09.17, 10:15

Hallo Anna,

man sagt zwar immer, dass Diazepam einen Spiegel aufbauen muß; doch bei mir war es anders.

Als ich 2013 mit der Substitution begann, nahm ich zum ersten Mal 2,5 mg Diazepam (die erste kleine Substitutionsmenge). Innerhalb von 10 Minuten hat die bei mir gewirkt und mich beruhigt.

Es kann also auch so sein. Erst mal abwarten.

lg von Sigli
Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.

2.4.2018: Diazepam: 0 mg
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Anna61
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Anna61 » Dienstag, 24.10.17, 9:53

Hallo Ihr Lieben,

ein kurzes Up-Date von mir: Medikation unverändert. Gehäuft auftretende Depressionen begleiten mich seit Wochen.
Ich wollte im November mit der Substitution einer kleinen Menge des Tavor mit Diazepam beginnen.

Nun habe ich die Aussicht auf einen Mini-Job. Ich glaube einerseits, dass mir das gut tun würde, kommt jetzt doch die Herbst-/Winterzeit in der ich zu viel zu Hause bin, andererseits habe ich natürlich eine Heidenangst, den Job nicht zu packen. Zudem wollte ich mit dem Entzug des Tavors und mit einer Therapie beginnen. Zeitgleich Entzug und neuer Job kann nicht gut gehen, das glaube ich schaffe ich nicht.

Ich bin ratlos und völlig verunsichert.

Ich würde mich sehr über Antwort von Euch freuen.

Liebe Grüsse von Anna
2007: extreme familiäre Belastung dch. schwerst krebskranken Vater, der noch im selben Jahr verstorben ist. Ich kümmerte mich (bin Einzelkind) um meine Mutter, die 250 km entfernt lebte. Zu dieser Zeit nahm ich keine Medikamente. Beruflich hatte ich einen anstrengenden oft 10-Stunden Arbeitstag, am Wochenende fuhr ich zu meiner Mutter, die immer hilfloser wurde, diese Belastung hielt ich noch 3 Jahre, bis 2010, durch.
2010: Entwicklung massiver Angstzustände und Panikattacken, die es mir letztlich unmöglich machten weiter zur Arbeit zu gehen.

2010/2011- 4 Aufenthalte in Psychosomatischen Kliniken, ich wurde arbeitsunfähig entlassen, mir wurde nahe gelegt die EU-Rente zu beantragen, was ich auch getan habe, diese erhalte ich inzwischen unbefristet.

2011: Beginn der Einnahme von Tavor 0,5 mg morgens und Mirtazapin 15 mg abends, damit ich überhaupt noch fähig war die Wohnung zu verlassen.

2013: Dosissteigerung auf 1,0 mg Tavor.
2014: Dosissteigerung auf 2,0 mg Tavor, bis heute.

2014: Versuch auf einer Entgiftungsstation das Tavor zu entziehen. Ich wurde in der zweiten Woche auf Rivotril (hoch dosiert) umgestellt. Das hat mich so umgehauen, dass ich fast nicht mehr fähig war die Treppe hoch- bzw. runter zu gehen. Das Rivotril wurde dann rapide runter dosiert, es war die Hölle ... ich bat um Entlassung. Ich kam kränker aus dieser Klinik als ich reinkam. Zu Hause begann ich dann wieder mit der Tavoreinnahme.

Aktuelle Medikation:
Morgens: 1 mg Tavor
Nachmittags: 1 mg Tavor
Abends: Mirtazapin 15 mg

Katharina
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Katharina » Dienstag, 24.10.17, 11:36

liebe Anna! ❤️

kurz, da Kopfschmerzen und Nervosität im Rücken

SUPER !


Ich lade mich wöchentlich, auch mehrfach bei meinem Arzt sehen u spreche mit ihm.
die Ashton-Manual Liste liegt dort vor.
Er soll sehen u hören dass das ernst ist.

ich würde auch eine wenn Zweifel kämen
Urin Proben anbieten.

alles.

ich freu mich für dich.

führe Buch, zeig es ihm.
zeig ihm alles was an Mitarbeit zeugt.
das ist ganz wichtig da die sich eben auch mit Diazepam Missbrauch außen ändert setzen müssen.

ziehe dich gut an, etwas Puder, gerade Haltung.
und wenn du eine Stunde im Bus zu ihm fährst, zeig deine Person
die das will
die das tut
die das durch zieht

ich habe meine vor sortierten Medikamente Boxen mit gebracht und gezeigt

( ANA Box für eine gesamte Woche, total praktisch
keine Fehler möglich. da jeder Tag andere Farbe. 14 Euro Apotheke. )

bitte finde jemanden der mit dir über deine Ängste spricht und sei es in der Gemeinde.
es wird sehr viel leichter sein.

alles gute und Liebe Katharina
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Anna61 » Dienstag, 24.10.17, 13:08

Liebe Katharina,

Hab' Dank für Deine Antwort.
Ich finde es ganz toll wie Du Deine Umstellung auf das Diazepam konsequent durchziehst. Ich wünschte, ich wäre auch schon so weit.
Ich hatte den Entzug ja für den November geplant, jetzt kommt, völlig unerwartet, die Sache mit dem Mini-Job dazwischen und schon habe ich die nächste Baustelle.

Meine Gedanken diesbezüglich sind so was von ambivalent. Einerseits denke ich, wie soll ich Job und Entzug schaffen, andererseits sehe ich den Job als Chance aus meiner Isolation rauszukommen und wieder mehr unter Menschen zu sein und eine Aufgabe (2 x wöchentlich) zu haben, die mich psychisch, wenn ich den Job packe und er mir Freude macht, vielleicht auch stabilisiert, dass ich den Entzug zeitgleich beginnen könnte.
Puh, ich weiß es nicht.

Was mach ich mir Gedanken, meine Güte, doch so wie es zur Zeit läuft, auch mit diesen hammermäßigen Depressionen, geht es irgendwie nicht mehr.

Liebe Grüsse
Anna
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 24.10.17, 15:02

Liebe Anna,

meine ehrliche Meinung/eigene Erfahrung ist: wenn Du den Entzug packen willst, musst Du den Job wohl sausen lassen. Beides parallel erscheint mir nicht machbar.

Leider kann ein Entzug so fordern, daß man ihm alles unterordnen muß...

Teilnahmsvolle Grüße von sleepless.
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Jamie » Dienstag, 24.10.17, 16:56

Hallo Anna, :)

es ist eine wohl überlegte Abwägungssache.

Die "guten Gefühle", die eine Nebentätigkeit auslösen kann, sind nicht zu unterschätzen, erst recht wenn man sich eh isoliert fühlt und depressiv durchhängt.
Es kann wohltuend (wenngleich auch anstrengend) sein eine gewisse Tagesstruktur zu haben und sich auch mal zu zwingen (zB aufzustehen, sich fertig zu machen und dann zum Job zu gehen / fahren) etwas zu tun.

Gleichzeitig wird der Entzug dir natürlich auch Grenzen setzen und dich fordern; das kann eine Gradwanderung werden.

Was wäre denn damit es anzutesten, aber gleich vom ersten Tag an im Hinterkopf zu haben, dass man immer wieder neu überprüft, ob es noch passend ist oder einfach zu sehr anstrengt?
Dann geht man realistisch an die Sache ran und wenn es dann doch zuviel ist, dann kann man sich sagen, man hat es probiert, aber man hat gemerkt es geht so nicht - und zieht dann die Konsequenzen.

Ich konnte nicht mehr arbeiten in meinem Benzoentzug und war in der Lohnfortz. im Krkhfall und dann im Krankengeldstand / Langzeitkrankgeschrieben; einem Nachbarsjungen habe ich aber trotzdem unentgeldlich Nachhilfe gegeben und mich auch immer darauf gefreut.
Und eben hier im Forum weiter beraten :).

Grüße
Jamie
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von weg » Dienstag, 24.10.17, 17:57

hallo anna,

ich würde an deiner stelle den job annehmen. ich hoffe es ist ein job an dem du auch freude hast. wäre es eventuell möglich auch zweimal wöchentlich mal ein reduzierters pensum zu erhalten?

und wenn du es nicht schaffst? was verlierst du? nichts. sondern du gewinnst an selbstvertrauen mal einen neuen schritt gewagt zu haben.

herzlich
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Eva » Dienstag, 24.10.17, 18:04

Hallo,

in der Tat haben beide Seiten je etwas für und gegen sich, finde ich, auch aus eigener Erfahrung.

Als ich vor Jahren "nur" einen 400-Euro-Job hatte, forderte er mich durch unregelmäßige Arbeitszeiten, Bereitschaft zum Schichttausch und die nötige Drum-Herum-Planung fast ebenso wie eine Vollzeitstelle. Nicht zum Grübeln zu kommen war gut, die Herausforderung grenzte - auch ohne Entzug - jedoch schon an Überforderung,

Es auszuprobieren - "mit dem Hut in der Hand" = Freiheit, jederzeit aufhören zu können - finde ich die beste Idee.

Lieber Gruß, Pons
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Anna61 » Dienstag, 24.10.17, 19:52

Hallo,
selten habe ich so viel an Empathie erfahren wie hier.

Lieber Gruß
Anna
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Anna61 » Mittwoch, 25.10.17, 7:12

Liebe Katharina, liebe Sleepless, liebe Jamie, liebe weg, liebe Pons,

nach einer fast schlaflosen Nacht mit quälenden Gedanken denke ich es ist besser den Job nicht zu machen.
Freitags müsste ich den ganzen Tag dort sein, davon abgesehen, dass ich da dann auch meinen Hund irgendwo unterbringen müsste, glaube ich, dass ich einen ganzen Tag nicht schaffe.

Sicher, ich könnte es probieren, doch wenn es nicht klappt würde ich mich wieder als die absolute Versagerin fühlen.
Es wäre wahrscheinlich sinnvoller mir einen Therapeuten zu suchen, auch im Hinblick auf den Entzug und wegen dieser ganz schlimmen Depressionen. Ist es möglich, dass das Tavor diese Depressionen auslöst ?

Danke für Eure Antworten und Danke dafür, dass es Euch und dieses Forum gibt.

Liebe Grüsse von Anna
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 25.10.17, 7:59

Hallo Anna,

Glückwunsch, ich glaube, das ist eine gute Entscheidung, steh dazu.
Wenn Du Dich bereits im Vorfeld nicht gut damit fühlst... Wahrscheinlich ersparst Du Dir eine Enttäuschung.

Ich halte Tavor nicht primär für depressionsauslösend. Ich denke, Du bist im latenten Tavorentzug, Dein Körper und Deine Seele verlangen eigentlich nach einer Dosissteigerung. Das macht auch depressiv!

Ich habe erst Ruhe vor den Depressionen bekommen, nachdem ich mich von allen PP befreit hatte und meine Unzufriedenheit mit meinem Leben bezwingen konnte. Es gibt immer einen Auslöser für Depressionen, mit dem man irgendwie klar kommen muß, sonst bleiben sie wie ungebetene Gäste.

VG von sleepless.
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Eva » Mittwoch, 25.10.17, 8:07

Hallo, liebe Anna,

super, dass sich die schlaflose Nacht insofern "gelohnt" hat, dass Du einen festen Entschluss fassen konntest. Wenn Dich der Versuch mit dem Job unter Druck setzen würde (Versagensängste kann ich nur zu gut nachfühlen, hatte auch mein Leben lang damit zu kämpfen!), dann hast Du genau richtig entschieden.

Im übrigen stimme ich Sleepless zu: Tavor lösen selbst keine Depressionen aus.

Meiner Meinung kommen die entweder durch ungelöste Konflikte oder unstimmige Lebenssituationen oder beidem gleichzeitig. Kognitive Verhaltenstherapie (die das Denken mit einbezieht) ist m. E. mit am besten geeignet, sie zu bewältigen.

Herzlich, Pons
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 25.10.17, 8:34

Hallo zusammen :-)

Lorazepam kann, wie andere Benzodiazepine auch, durchaus als Nebenwirkung Depressionen hervorrufen oder verstärken. Aus der Fachinformation:
Bei depressiven Patienten muss mit der Möglichkeit eines Hervortretens oder einer Verstärkung der depressiven Symptomatik gerechnet werden.

Erkrankungen des Nervensystems:

Häufig

Ataxie, Verwirrtheit, Depression, Demaskierung einer Depression, Schwindelgefühl
https://imedikament.de/lorazepam-neurax ... nformation

Es ist natürlich schwer zu unterscheiden, ob es nun Nebenwirkung oder schon Entzug ist, oder etwas von beidem oder auch die aktuelle Situation.

Letztlich bleibt ja kein anderer Weg als es dennoch langsam runter zu dosieren, wenn man Glück hat lassen die Depressionen dabei irgendwann sogar etwas nach - falls es Nebenwirkungen sind.

Außerdem kann es natürlich auch sein, dass die aktuelle Situation, noch nicht mit dem Entzug begonnen zu haben, dazu beiträgt. Mir ging es psychisch auch sehr schlecht, bevor ich meinen Weg gefunden habe die Medikamente langsam loszuwerden :hug:

Liebe Grüße
Lina
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.10.17, 11:58

Hallo, :)

nein, entschuldigt bitte, da irrt ihr. Siehe auch LinLinas :) Beitrag.

Lorazepam kann, wie alle Benzos, Depressionen und depressive Verstimmungen auslösen.
Ich weiß es, weil ich - bevor ich abhängig wurde - nach jeder sporadischen abendlichen Einnahme eines Schlafmittels oder Beruhigungsmittels am nächsten Tag zwar halbwegs ausgeschlafen war, aber unglaublich traurig und schwermütig.
Das nur zur Ergänzung aus dem eigenen Erfahrungsschatz.

Grüße
Jamie
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 25.10.17, 12:05

Hallo Jamie,

für mich ist passagere Traurigkeit und Schwermut keine Depression. Entspricht auch nicht der Defintition von Depression.

VG von sleepless
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.10.17, 12:11

Hallo sleepless,

über die Definition lässt sich streiten und dein Hinweis ist berechtigt, aber es ist ist wissenschaftlich nicht korrekt zu behaupten, Benzos könnten keine Depressionen auslösen.
Es steht in jedem Beipackzettel und das wollte ich einfach klarstellen.

In der Regel herrschen Mischformen vor. Sprich "Grunderkrankung" plus Absetzsymptome plus Entzügigkeit, was einen zähen, unangenehmen Symptombrei ergibt.

VG von Jamie
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Eva » Mittwoch, 25.10.17, 13:35

Hallo Jamie, Sleepless, Anna ...

Es ist wirklich unglaublich schwer, diesen Brei aus Symptomen und Ursachen zu entwirren.

Ich hatte das Wort "Depression" auch ein wenig anders interpretiert, mehr ursächlich. Allerdings wusste ich bisher nicht, dass man von Benzos depressive Zustände bekommen kann*; bei mir haben sie die gegenteilige Wirkung: meine Stimmung wird durch die Einnahme verbessert - was ja wiederum den Einfluss auf die stimmungsmäßige Verfassung aufzeigt und somit die Möglichkeit auch der depressiven Verstimmung bestätigt.

Lieber Gruß, Pons

* Ich habe nicht mal so genau in die Beipackzettel meiner Benzos hineingeschaut, da wirds vermutlich dann auch drinstehen :whistle:
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von padma » Donnerstag, 26.10.17, 17:42

 ! Nachricht von: padma
hallo Terrorklaus,

ich habe dir hier viewtopic.php?f=16&t=13870 einen eigenen thread erstellt

lg padma

Anna61
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Anna61 » Mittwoch, 01.11.17, 12:01

Hallo Ihr Lieben, liebe Lina, liebe Sleepless, liebe Pons, liebe Jamie, liebe Katharina, liebe Padma,

ich weiß mir im Moment keinen Rat mehr.

Die Depressionen werden immer schlimmer. Ich habe heute Nacht gar nicht geschlafen und die Grübeleien, das Gedankenkreisen haben bis jetzt nicht aufgehört, so langsam kommt Panik auf. Ich habe an sich keinen Auslöser für diese brutalen Depressionen, alles ist unverändert, den Job habe ich abgesagt.
Wie soll ich das in Griff bekommen, ich muss alltagstauglich bleiben, heute morgen bin ich mit dem Hund schon einen anderen Weg gelaufen nur um niemanden zu treffen der mich vielleicht ansprechen könnte, das ist doch nicht mehr normal. Noch vor ein paar Tagen habe ich mich immer über Kontakte gefreut.

Im Moment steigt schon wieder Angst, ja fast schon Panik vor dem Mittagsspaziergang auf.
Zu Hause halte ich es auch kaum aus, ich kann mich auf nichts konzentrieren, geschweige mich vielleicht hinlegen und ausruhen.
Einen kurzen Moment habe ich schon an Klinik gedacht, doch den Gedanken sofort wieder verworfen, das wäre eine Katastrophe.

Soll ich mit der Tavor- Dosis hochgehen, wenn ich jetzt 1 mg nehme und heute Nachmittag/Abend noch 1 mg, dann wäre ich schon auf 3 mg heute, der Gedanke widerstrebt mir auch, doch ich weiß nicht, was mir helfen könnte. Von einem Freund habe ich gestern Promethazin bekommen, die liegen im Schrank unberührt, vielleicht könnte das Promethazin mir etwas helfen ?

Ich weiß es nicht. Ich brauche Eure Hilfe.

Liebe Grüsse

Anna
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2010: Entwicklung massiver Angstzustände und Panikattacken, die es mir letztlich unmöglich machten weiter zur Arbeit zu gehen.

2010/2011- 4 Aufenthalte in Psychosomatischen Kliniken, ich wurde arbeitsunfähig entlassen, mir wurde nahe gelegt die EU-Rente zu beantragen, was ich auch getan habe, diese erhalte ich inzwischen unbefristet.

2011: Beginn der Einnahme von Tavor 0,5 mg morgens und Mirtazapin 15 mg abends, damit ich überhaupt noch fähig war die Wohnung zu verlassen.

2013: Dosissteigerung auf 1,0 mg Tavor.
2014: Dosissteigerung auf 2,0 mg Tavor, bis heute.

2014: Versuch auf einer Entgiftungsstation das Tavor zu entziehen. Ich wurde in der zweiten Woche auf Rivotril (hoch dosiert) umgestellt. Das hat mich so umgehauen, dass ich fast nicht mehr fähig war die Treppe hoch- bzw. runter zu gehen. Das Rivotril wurde dann rapide runter dosiert, es war die Hölle ... ich bat um Entlassung. Ich kam kränker aus dieser Klinik als ich reinkam. Zu Hause begann ich dann wieder mit der Tavoreinnahme.

Aktuelle Medikation:
Morgens: 1 mg Tavor
Nachmittags: 1 mg Tavor
Abends: Mirtazapin 15 mg

Clarissa
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Re: Lorazepam absetzen - ich schaffe es nicht

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 01.11.17, 13:37

Liebe Anna,

ein Auslöser für die schlimmen Zustände/Depressionen ist, daß Du Dich mit Deiner jetzigen unerfreulichen Situation nicht abgefunden hast.
Ich weiß, das ist sehr schwer.

Auch wird es irgendwas in Deinem Leben geben, was in Deinen Augen schief gelaufen ist, womit Du unzufrieden bist (habe jetzt Deinen Verlauf nicht so präzise auf dem Schirm).

Die Vergangenheit kannst Du nicht ändern, die Zukunft ist ungewiß. Es bleibt der heutige Tag.

Wenn Du heute keine Kontakte mit Hundeleuten magst, Himmel, dann ist das eben so. Geht mir auch oft so, na und, gehe ich eben alleine. Egal, was andere davon halten könnten.
Ich habe zeitweise Gassigänger für den Hund bitten (und bezahlen) müssen. Alles, was mich verrückt machen könnte, versuche ich, aus dem Weg zu räumen.
Das Wichtigste ist für mich meine Abstinenz.

Klinik ist keine gute Idee und Erhöhung des Tavor würde nur kurzfristig Erleichterung bringen. Mit womöglich noch dickerem Ende.

Finde Dich bitte damit ab, daß Du momentan nicht richtig gut funktionierst, eine andere Lösung sehe ich nicht.
Das Hadern mit dem Schicksal macht alles schlimmer.

Teilnahmsvolle Grüße von sleepless.
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EvaAnna61
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
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