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Anke13: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Jofab
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jofab » Sonntag, 29.10.17, 11:20

Liebe Anke,
auch von mir liebe Grüsse - tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht ging heute nacht !
Was aktuell die Ursache war, habt ihr ja schon spekuliert.

Aber mir gehts heute morgen auch be :censored: , so sehr, dass ich jetzt nicht mal in mein geliebtes Meeting kann.
Habe heute morgen halbstündlich Neurexan-Tropfen genommen und dann wurde mir irgendwann sehr übel.
Nicht mal Ingwer pur hillft.
Ob es am Nerexan liegen könnte ?

Ach liebe Anke, ich hoffe so sehr, dass es uns bald ein bischen besser geht und nicht nur schlechter !

Grüsse euch alle sehr lieb
Ilse :group:
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 29.10.17, 13:02

Liebe Ilse,

vielen Dank für Deine lieben Worte und Dein Mitgefühl. Ich weiß immer noch nicht was los ist, das Zink wird nach 8 Stunden ausgeschieden habe ich nachgelesen. Liege nun seit Stunden im Bett mit Frieren und Schwitzen und wieder die heftigen Darmkrämpfe. Kopf ist immer noch komisch benebelt.

Es ist wirklich alles so :censored: Habe morgen wichtigen Termin, muß mich vorbereiten darauf und kann kaum stehen. Kann aber nicht absagen, sonst muß ich den kompletten Ausfall-Preis bezahlen, ist viel Geld für mich...

Es tut mir leid zu hören, daß es Dir auch so schlecht geht heute. :(
Es könnte am Neurexan liegen, vorallem die Übelkeit macht micht stutzig. Ich würde vielleicht an Deiner Stelle erstmal damit aufhören und sehen wie es morgen ist.

Ja, liebe Ilse, ich hoffe auch, daß es für uns bald besser wird statt immer schlechter......

Liebe Grüsse und alles Gute :hug:
Anke
Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Sonntag, 29.10.17, 14:03

Liebe Anke,

mit Bestürzung lese ich von der Verschlechterung für Dich.

Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, aber ich werde aufmerksam, wenn dazu im zeitlichen Zusammenhang steht:
Habe morgen wichtigen Termin, muß mich vorbereiten darauf und kann kaum (...)
Die Frage könnte auch hier sein, wie weit die Psyche mitwirkt und Dein Befinden beeinflusst.

Die Substanzen - okay, die tragen vor allem bei plötzlichen Änderungen ihr Teil bei, aber manchmal scheint es mir auch "gar nicht so dumm" vom Körper, uns für bestimmte, uns stressende Dinge quasi aus dem Verkehr zu ziehen. Wobei nur Du weißt, ob der Termin für Dich so unangenehm und belastend ist, dass sich praktisch als Selbstschutz Symptome entwickeln könnten; ich will da auch nicht in Dich dringen, es soll nur eine Anregung sein ...

Liebe und mitfühlende Grüße, Pons
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Sonntag, 29.10.17, 15:26

Liebe Pons,

vielen Dank für Dein Mitgefühl und es hilft mir sehr, so nette Nachrichten zu bekommen, wenn es einem so schlecht geht :group:

Etwas ist gestern nicht gut gelaufen oder war falsch aber inzwischen hat der Körper ja wieder seine Dosis bekommen (wie er es gewohnt ist) und die Symptome müßten langsam nachlassen (tun sie aber nicht). :(

Ich nehme Dir es überhaupt nicht übel was Du schreibst, ganz im Gegenteil, habe vor Deiner Nachricht gerade mit meinem Mann darüber gesprochen (Termin morgen).

Und Du könntest völlig recht haben: ich müßte noch "Hausaufgabe" machen für morgen (Druck), ich muß noch dringend duschen (total schweißgebadet) für morgen (geht im Moment nicht), erzeugt noch mehr Druck. Ich kann nicht mehr absagen (24 Stunden Frist verstrichen).

Der Termin bei dem Heilpraktiker ist immer sehr anstrengend (2 Stunden lang), er ist zwar sehr nett und gibt sich viel Mühe aber ich gehe immer so erschöpft raus, muß mich gleich bei meinem Mann festhalten, damit ich nicht umfalle auf der Straße.

Ich denke, es könnte wirklich ein Selbstschutz Symptom sein, mein Schwachpunkt ist ja der Darm (spielt sich dort ja vieles ab) und vielleicht sträubt sich alles gegen den Termin morgen und die Psyche macht darauf aufmerksam.

Mein Mann versuchte gerade mich zu beruhigen, ich soll mich nicht so unter Druck setzen, dann ist das Geld eben weg. Wenn ich hingehe, ist das Geld ja auch weg (Männerlogik ?).

Wir hatten (im Entzug) mal eine Ferienwohnung gemietet und komplett bezahlt und irgendwie hatte ich ein ungutes Bauchgefühl mit der Wohnung (sah toll aus auf den Fotos, gute Bewertungen). Ging mir immer schlechter die Tage vor der Abreise (Darmkrämpfe,etc) und wir haben dann abgesagt, Geld war dann weg.

Haben dann zweiten Anlauf genommen später und diese Ferienwohnung nochmal gebucht und sind auch hingefahren. Klingt jetzt vielleicht etwas komisch oder seltsam das Ganze aber sofort als ich diese Wohnung betrat überkam mich ein sehr ungutes Bauchgefühl. Irgendwas stimmte hier nicht. Bin nicht gerade total esoterisch veranlagt oder so aber habe dann 1 Std. lang jeden Raum "gereinigt" (Space cleaning). Wir hatten für 1 Woche gebucht und es ging mir körperlich und psychisch immer schlechter dort, sobald ich draußen war an der Luft wurde es besser. Dann wurde es so schlimm, daß wir 1 Tag vorher abgereist sind, war nicht mehr auszuhalten.

Ich denke, unsere Psyche spielt eine immense Rolle und hat auch einen Sinn wenn sie uns schützen will.

Lieben Dank für Deine Nachricht und den interessanten Hinweis.
Liebe Grüsse :hug:
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
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5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Luna » Montag, 30.10.17, 18:08

Zitat: Zink wird nach 8 Stunden

Gilt für einen gesunden Körper und gesunde Entgiftung zb durch Leber.
AB brauch ca ein halbes Jahr bei gesunden Menschen wenn man es 2 Wochen genommen hat. Bei geschwächten Menschen verlangsamt sich auch hier der Prozess.

Wollte ich nur mal als Info da lassen.
Hier nahm auch jemand nur ein winzigen Krümel B12 und es hat bei der Person Wochen oder Monate gedauert bis der Körper einigermaßen zur Ruhe kam.
Wir sind halt geschädigt und können den Körper nicht (ungesund) behandeln wie einen gesunden Körper. Alles funktioniert anders, langsamer,geschwächter.

Alles gute weiterhin.
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Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 31.10.17, 7:18

Hallo Luna,

vielen Dank für Deine Info mit dem Zink und und dem B12. Habe erstmal alle NEM weggelassen aber konnte zwei Tage kaum schlafen weil das Magnesium gefehlt hat. Habe auch mal recherchiert mit NEM und den Nebenwirkungen und bei uns ist es ja auch anders, wie Du auch schreibst.

Viele NEM haben auch als Zusatz ungute Hilfsmittel dabei. Du hattest mir ja mal einen Link geschickt (Alpenschau.com) mit den Vitaminen.

Ich hatte von einer Heilpraktikerin Magnesium Citrat von Green Line bekommen (ziemlich teuer, nicht wie Drogerieprodukt). Enthält pro Kapsel 130 mg Magnesium, frei von Gelantine, frei von Lactose, frei von Gluten. Keine Hilfsstoffe dabei nur reines Magnesiumcitrat. Meinst Du ich kann das nehmen ?

Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 31.10.17, 7:45

Guten Morgen Jamie,

ich hoffe, daß Dich diese Nachricht erreicht, kann Dir ja leider nicht über PN schreiben.

Am Sonntag, 29.10. hattest Du mich ja gebeten, meine Signatur zu ergänzen bzw. genauer darzustellen. Habe ich dann auch gleich danach gemacht mit Datumsangabe der Reduzierung,etc. Du hattest geschrieben, man könnte dann sehen wie die Zeitintervalle sind, zu kurz, zu lang, Dosisreduzierung zu hoch......

Ich hatte geschrieben, ich würde gerne bei Reduzierungsschritt 2,5 mg bleiben, da meine Organe schon so geschädigt sind. Es liegt ja noch ein weiter Weg vor mir, bin ja noch im Hochdosisbereich mit 32,5 mg !!! :(

Kannst Du aufgrund der genaueren Signatur jetzt einen Fehler erkennen ? Es wird ja geraten zu warten bis sich das ZNS/Körper sich stabilisiert hat. Aber stecke jetzt bei 32,5 mg fest und weiß nicht weiter.

Pons hatte ja geschrieben, daß die Psyche eine große Rolle spielt und der Heilpraktiker Termin (den ich am nächsten Morgen hatte) mich gewissermaßen unter Druck setzt. Das stimmte auch.

Ich habe dann den Heilpraktiker Termin Montag abgesagt (auch wenn er mir das in Rechnung stellt) meine Gesundheit ist mir wichtiger. Habe dann im Bett gelegen, mich geschont, geschlafen, konnte sogar wieder einiges essen, Darmkrämpfe waren weg an dem Tag. Da kann man mal wieder sehen, wie stark die Psyche ist und welche Macht sie hat !!!

Siehst Du einen Fehler bei den Zeitintervallen der Runterdosierung Diazepam ? Ich würde gerne auf 30 mg runtergehen demnächst aber wann ?

Liebe Grüsse :group:
Anke
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von LinLina » Dienstag, 31.10.17, 8:28

Liebe anke :-)

Könntest du bitte nochmal beschreiben, welche deiner Organe geschädigt sind und auf welche Weise/wie das getestet wurde? Das wäre auch wichtig um deine Situation einschätzen zu können, bitte nimm das am besten auch kurz in deine Signatur auf - Danke :-)

Benzodiazepine wirken im Vergleich zu anderen PP nicht ganz so schnell schädlich auf die inneren Organe, aber bei deiner Vorgeschichte ist es natürlich möglich.

Dass du feststeckst kann man jetzt eigentlich noch nicht sagen, es kann gerade bei raschen Dosisschwankungen zuvor und bei der Halbwertszeit von Diazepam länger als einen Monat dauern zur Stabilisierung.

Wenn deine Blutwerte es irgendwie zulassen, würde ich unbedingt erstmal auf dieser Dosis verweilen. Du hast noch einen weiten Weg vor dir, jetzt mit Gewalt weiter runter zu dosieren wird dich wahrscheinlich nicht viel weiter führen :-( das würde ich nur als Notfalloption empfehlen.

Liebe grüße
Lina
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 31.10.17, 11:01

Liebe Lina,

vielen Dank für Deine Nachricht, werde versuchen, das zu beantworten, habe gerade wieder heftige Darmkrämpfe (Stress) und ergänze dann meine Signatur.

Galle: 20 Gallensteine /Gallensteinabgang zuhause Dez.2016. Morgens zur Internistin Blutabnahme und Sono: Blutwert GGT auf 380 !!! (sollte unter 40 sein)/ GPT 97 /fLeberwerte insgesamt schlecht. CRP erhöht. Wöchentliche Kontrolle Blutwerte/Sono Dez.2016 (hohe Leberwerte gehen langsam zurück). Dringende Empfehlung Internistin: Medikamente reduzieren ! Leicht gesagt......

Niere: Creatinin Wert zu hoch

Magen/Darm: ständig Übelkeit/Brechreiz/heftige Darmkrämpfe. Gewichtsverlust 12 kg. Nahrungsunverträglichkeiten eingetreten (Weizenallergie/Obst/Fleisch,etc)
Ranitidin und Pantoprazol verschrieben bekommen. Heftige Reaktion (nicht vertragen). Recherchiert auf USA Seiten, niemals mit Benzos nehmen (Wechselwirkung)!

Teuren Test gemacht (privat) bei Institut für Mikroökologie (auf Zonulin/Gallensäureverlust/Pankreas.Elastase/,etc) = Ergebnis Reizdarm

Herz: EKG nicht o.k. bei Hausärztin, unter eilt Termin gemacht wurden bei Kardiologin: Sinustachykardie /Puls in Ruhe viel zu hoch seit Jahren (über 110) aufgrund von Einnahme AD, Stress und Zigarettenkonsum.

Hautärztin: während Einnahme von Alprazolam blutige große Wunden an Händen und Beinen bekommen = Nummerolöses Ekzem (Heilung durch spez.teure Duschbäder und sehr teure Spezialcreme) die ich heute noch nehmen muß.

seit einiger Zeit: blutige,rote Punkte bekommen auf der Haut im Bereich Pankreas und Leber.

Werde dies abgekürzt in meiner Signatur ergänzen.

Folgendes schreibe ich hier zwar öffentlich (aber nicht in Signatur) sondern von Frau zu Frau:
Uterus stark vergrößert von 7 cm auf 12 cm und drückt auf andere Organe. Sehr viele Myome, eines davon direkt an der Harnblase, daher ständig Wasserlassen. Nehme Mittel Hormonersatztherapie seit 15 Jahren, sollte es sofort ausschleichen damit Myome schrumpfen. Versuch gestartet: war wie Schlaganfall, Sehstörung, Beine knickten weg,Wortfindungsstörung ,etc. Nachgelesen auf USA Seiten: NIEMALS Entzug von Hormontabletten während Benzoeinnahme !!! Sehr gefährlich ! Ist also ein Teufelskreis: solange ich nicht endlich die Benzos los bin, ernähre ich die Myome immer weiter !!!

Das ist auch mit ein Grund, daß ich so schnell wie möglich von den Benzos runterdosieren möchte.

Prof.Ashton Tabelle empfiehlt ja sogar Runterdosierung von Hochdosisbereich in 2 Wochen Schritten ! Und auch auf USA Seiten wird schnelleres Absetzen empfohlen. Das ist aber nicht machbar derzeit. Du schreibst ja, jetzt mit Gewalt weiter runter zu dosieren wird mich nicht viel weiter führen, nur als Notfalloption.

Vielleicht kannst Du /Ihr jetzt verstehen warum ich so verzweifelt bin. :cry:

Liebe Grüsse :group:
Anke
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Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
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6. Oktober 2017 = 32,5 mg
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4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Dienstag, 31.10.17, 11:08

Hallo Anke,

aus eigener Erfahrung: Rasche Absetzschritte hintereinander sind so lange nicht zu empfehlen, wie man sich noch unwohl fühlt mit der laufenden Dosis. Viele möchten ja nur noch eines:"Weg von dem Mist!" und reduzieren geradezu in Panik, imn Grunde aus Angst vor dem Medikament. Genau das ist aber nicht gut.

Nun könnntest Du argumentieren, dass Du Dich ohnehin nie wohl fühlen wirst, eben aufgrund Deiner Organe, aber ich meine etwas anderes: mehr die psychische Seite. Ich weiß nicht, ob das verständlich ist? Ich selbst versuche sogar, den restlichen Krümel als zwar schwierigen, aber dennoch zur Zeit noch hilfreichen Freund anzusehen; sicher nicht jedermanns bzw. fraus Sache, aber mir gibt es eine insgesamt ruhige Einstellung.

Ich reduziere niemals mehr aus einem Impuls heraus, und auch wenn ich 14-tägig absetzen möchte, werde ich vorher gut in mich hineinlauschen, ob außer dem Hirn auch Seele und "innerster Kern" ein klares Ja dazu sagen.

Liebe Grüße,
Pons.
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 31.10.17, 11:36

Hallo Pons,

vielen Dank für Deine Nachricht und ich weiß, daß schnelle Absetzschritte nicht gut sind (und die Höllenqualen dazu !)

Aber wenn Du die Nachricht an Lina liest mit den organischen Beschwerden die ich habe, würdest Du nicht auch Angst bekommen ?

Wie denkt Ihr, liebe Foris darüber ?

Ich verstehe, was Du mir sagen willst und ich weiß, die Psyche spielt eine große Rolle. Wir hatten ja letzten Sonntag über die Belastung mit dem Heilpraktiker geschrieben und ich bin ja dann auch nicht hingegangen.

Ich werde versuchen, eine ruhige Einstellung zu dem Entzug zu bekommen aber Du weißt, wie mächtig die Psyche ist. Der Mandelkern ist ohnehin kaputt bei mir: Alarmanlage geht immer los. Bauch meldet Darmkrämpfe/Brechreiz an Gehirn und schon geht Panik los. Habe ein gutes Beispiel dafür gelesen: wie Auto-Alarmanlage kaputt: Hund pinkelt gegen Reifen und schon geht Alarmanlage Auto los, falsch geschaltet.

Ich danke Dir für Deine Anregung und werde darüber nachdenken.

Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Dienstag, 31.10.17, 12:07

Liebe Anke,

ich finde es gut, wie offen Du immer bist für Anregungen, danke Dir für die positive Aufnahme meiner Gedanken.

Ja. ich kann mir vorstellen, dass Dich die Angst in bezug auf Deinen Körper im Griff hat. Und Du sollst ja auch ganz sicher weg von den PP! Nur ist eben die Angst vor weiterer Schädigung an sich ja auch nicht gut. Ich weiß, dass sich leicht sagt: "Sorge dafür, dass die Angst weggeht, weil auch sie schaden kann" und gerade das sehr schwer getan ist. Jemand sagte zu mir: "Du steckst den Kopf in den Sand, verdrängst ..." "Okay", antwortete ich, "dann tue ich das eben. Aber es geht mir besser damit, als wenn ich dauernd darauf hin schaue, was ich im Moment sowieso nicht ändern kann". Mir scheint das logisch. :wink:

Und immer im Auge behalten: Hast und Übereilung sind kontraproduktiv. Zumal in unserem Bereich, wenn wir hinterher oft feststellen müssen: Upps, das war nix. So lange wie nötig und so kurz wie möglich - ist das nicht die einzig gute Richtlinie fürs Absetzen? Und liebe Anke, Du bist stark! Wer es schafft, den Alkohol loszuwerden, schafft auch das andere noch. Du wirst eines Tages wieder mit klarem Geist und innerer Zufriedenheit auf diese Zeit zurückschauen können: "Auch das habe ich überwunden und - geschafft!". Dieses Ziel haben wir beide, wie eigentlich alle hier.

Natürlich werden die Beschwerden kaum wie durch Zauberhand verschwinden. Aber wir dürfen auf Besserung hoffen, auch über Jahre noch. Ich gebe in bezug auf meine Schlaflosigkeit noch lange nicht auf, hoffentlich nie ... Inzwischen gibt es für mich nur ein Mittel dagegen, auch gegen die Ängste, schwer geschädigt zu sein, das ist das Abwenden von den Sorgengedanken, soweit wie nur möglich und egal, wie oft ich das wieder neu tun muss.
:hug: Ganz lieben Gruß, Pons
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Dienstag, 31.10.17, 15:50

Liebe Pons,

vielen Dank für Deine liebe Nachricht und möchte Dir dazu noch einiges schreiben. Habe aber gerade schlimme Depressionen, werde Dir Morgen antworten.

Sorry :(

Liebe Grüsse :hug:
Anke
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Luna » Dienstag, 31.10.17, 18:47

Magnesiumcitrat ist meist nicht verträglich.
Magnesium brauch wieder andere Mineralien usw um wirken zu können...da kommst aus dem schlucken nicht mehr raus.
Ich trinke Wasser mit Magnesium, esse Hirse und Hafer...hat genug davon und das in eine passenden Kombi mit anderen Nährstoffen, die aufgenommen werden vom Körper.
Du kannst ein Mineralbad machen aus Meersalz...entgiftet ein wenig aber kann auch heftig triggern genau wie Heilerde.
Konzentriere dich auf dein Entzug und meide dieses ganze zusätzliche triggerzeug.
Bringt doch alles nichts...zu empfindlich.
Du hast ja genug trigger mit den Pillen und rauchen. Das ist schon mehr als genug für den Körper.

Alles gute
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 01.11.17, 6:07

Liebe Pons,

danke nochmal für Deine zweite Nachricht gestern. Habe immer noch Depressionen und habe viel geweint gestern. Manchmal sieht man das Licht am Ende des Tunnels einfach nicht mehr, Du verstehst sicherlich was ich meine....

Es stimmt ja, wie Du schreibst, die Angst hat mich auch in Bezug auf meinen Körper im Griff. Wenn man jeden Tag Schmerzen hat ist es einfach zermürbend aber werde versuchen nicht weiter an die Schädigung der Organe zu denken, das ist kontraproduktiv.

Jeden Morgen um 3 oder 4 Uhr mit Panikattacke und Atemnot aufzuwachen seit Jahren !! zerrt so an der Psyche, dann beginnt der Tag schon schlecht. Daran will mein Heilpraktiker (tiefenpsychologisch) arbeiten mit mir.

Ich weiß nicht, ob Du heftige Panikattacken kennst oder vielleicht können auch andere Foris dazu etwas sagen/beitragen. :group:

Danke Dir für Deine aufmunternde Worte, daß ich stark bin und es auch geschafft habe vom dem Alkohol wegzukommen.
Aber manchmal liegt auch ein Kämpfer am Boden und muß versuchen, wieder aufzustehen :cry:

Vielen Dank nochmal für Deine hilfreiche Nachricht :hug:
und liebe Grüsse
Anke
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16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 01.11.17, 8:45

Hallo Anke,

wenn du seit Jahren zwischen 3-5 Uhr panisch und unruhig im Morgengrauen aufwachst, dann hast du ein Problem mit deinem Cortisolspiegel. Das ist nämlich die Zeit, wo gemäß des circadianen Rhythmuses der Organismus extrem große Mengen an Cortisol freisetzt. Dies ist physiologisch normal und auch so vorgesehen, denn das Cortisol soll den Körper ja eigentlich bereit machen aufzuwachen und fit und aktiv zu werden.
Für Menschen mit sensiblem ZNS ist dieser Cortisolflash allerdings oft der Horror, weil er unzählige Beschwerden hervorruft, zumeist Panik, Weinen, Unruhe, Verzweiflung, Zittern, wie-unter-Strom-stehen etc.
Es leiden sehr viele hier im Forum darunter, auch im amerikanischen Vorreiterforum survivingantidepressants. Da ist der "morgendliches Cortisol" - Thread sage und schreibe 16 Seiten lang mit verzweifelten Menschen, die dafür eine Gegenmaßnahme suchen....

Uns bekannte Gegenmaßnahme (leider nur bei einem gewissen Prozentsatz hilfreich): Etwas Süßes oder Zuckriges nebens Bett legen und beim Aufwachen essen, zB einen Keks, einen Müsliriegel oder eine Banane etc. Denn der natürliche Gegenspieler von Cortisol ist Insulin und Insulin wird eben vermehrt freigesetzt, wenn der Körper schnell verwertbare Kohlenhydrate bekommt.
Die Tradition, dass Kinder früher ein "Betthupferl" bekamen, stammt daher. Die Süßigkeit sollte abends den Cortisolspiegel weiter senken um einen besseren Schlaf zu haben.

Auch einen Versuch wert ist hochdosiertes Vitamin C (1000 - 3000mg), da das die Cortisolausschüttung als Stressantwort drosselt. Allerdings sind diese Mengen sehr hoch und es muss sehr vorsichtig angetestet werden, ob man das im Entzug überhaupt verträgt. Mit einer Kapsel Vitamin C ist es da nämlich nicht getan. Ich würde dir erst mal dazu raten die Sache mit dem Keks zu testen.
Jeden Morgen um 3 oder 4 Uhr mit Panikattacke und Atemnot aufzuwachen seit Jahren !! zerrt so an der Psyche, dann beginnt der Tag schon schlecht. Daran will mein Heilpraktiker (tiefenpsychologisch) arbeiten mit mir.

Ich weiß nicht, ob Du heftige Panikattacken kennst oder vielleicht können auch andere Foris dazu etwas sagen/beitragen.
siehe oben.
Ja, es ist leider sehr bekannt und leider leider haben auch wir, trotz unseres gesammelten Erfahrungsschatzes, kaum Antworten darauf.
Manche Sachen scheint man akzeptieren und annehmen zu müssen; das katastrophale Aufwachen und bei vielen darauf folgende Morgentief scheint dazu zu gehören.
Hätte gerne Positiveres zu vermelden; ich kann dir aber versichern, du bist nicht alleine damit :group:

MfG
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 01.11.17, 9:52

Hallo Jamie,

vielen Dank für Deine Nachricht und Deine Hilfe.

Du hattest mir ja am Dienstag, 31.10. (7.45 Uhr) geschrieben, ich möge bitte meine Signatur ergänzen mit genauer Datumsangabe der Reduzierung, etc. Das habe ich dann gemacht und Dir geschrieben, ob Du aufgrund dieser Daten einen Fehler sehen kannst bezüglich der Zeitintervalle oder ähnliches.
Kannst Du mir anhand der ausführlichen Signatur jetzt einen Rat geben oder einen Fehler erkennen ? Hatte ja geschrieben, möchte auf Reduzierung von 2,5 mg bleiben.

Habe auch organisch viele Probleme (deshalb möchte ich bei 2,5 mg Schritten bleiben) und so hat Lina mich gestern gebeten, meine Signatur weiter zu ergänzen mit den Organschäden, etc. Das habe ich dann in meiner Signatur ausführlich gemacht.

Danke für Deine interessante Info bezüglich Panik und des Cortisolspiegels und daß auch im Forum sehr viele darunter leiden. :(
Ich ja unglaublich, der amerikanische Coritsol Thread, wie Du schreibst mit 16 Seiten lang, werde ich mir auf jeden Fall durchlesen.

Danke für Deinen Hinweis auf etwas Süsses (Banane, Kekse vertrage ich nicht) aber Schokolade. Vitamin C nehme ich nach dem Frühstück (500 mg) und werde mal antesten mit höherer Dosis und früher nehmen.

Habe auch einen interessanten Artikel wieder "ausgegraben" von www.panikattacken.at/panikstoerung.
Hyperventilation ist ja bei mir ganz heftig :(

Dort steht:....bei einer derartigen Hyperventilation wird über den Mund zuviel Sauerstoff eingeatmet und zuviel Kohlendioxid ausgeatmet....Der Kohlendioxidabfall im Körper führt zu einem Mangel an Kalzium im Blut, was eine Verkrampfung der Muskeln bewirkt.... Die Betroffenen haben Angst zu ersticken und hyperventilieren noch stärker......Des Weiteren können noch folgende Symptome auftreten: Herzrasen, Übelkeit, Bauchbeschwerden. Die Hyperventilation bewirkt auch eine Verkrämpfung der Blutgefäße im Gehirn....dies führt zu Schwindel, Ohnmachtsangst, etc. was die Angst noch verstärkt.
Durch Angstgefühle kommt es häufig zu Oberbauchbeschwerden, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Brechreiz bedingt durch eine Verspannung des Magens.

Ist nur ein kleiner Auszug aus dem Artikel, vielleicht erklärt das sogar meinen Brechreiz,Übelkeit Bauchbeschwerden.

Wenn Bedarf besteht von anderen Foris Näheres zu erfahren : wird auch Herzbeschwerden beschrieben und Grund sowie Schwanken des Bodens, etc. kann ich gerne das abschreiben und ins Forum setzen. Habe eben unter dem Link nachgesehen aber nicht das gefunden, was ich eben geschrieben habe. Es schreiben mir einige Foris unter PN, daß sie stark unter Herzbeschwerden und vorallem dem Bodenschwanken leiden und vielleicht wäre dies eine Hilfe das zu verstehen :group:

Danke für Deine lieben Worte und daß Du mir versichert hast, daß ich nicht alleine bin :group:

Liebe Grüsse
Anke
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Eva » Mittwoch, 01.11.17, 10:01

Hallo liebe Anke,

die klassischen Panikanfälle kenne ich zwar nicht, aber heftige Ängste und Unruhe schon.

Zu dem, was Jamie schreibt: Ich esse inzwischen fast allnächtlich 3 Zwiebäcke mit etwas Schnittkäse, also zum einen reine Kohlenhydrate, die ja wie Zucker verstoffwechselt werden, und zum anderen ist der Käse nebenher noch ein natürlicher Tryptophanlieferant. Das hilft mir tatsächlich über die nächtliche Nervosiät nach dem Erwachen gut weg.

Natürlich verstehe ich die Verzweiflung, die Dich gepackt hat, und es tut mir auch Leid für Dich. Hier ist eben der Punkt, den du ja auch schon bestätigt hast: Es nützt nichts, diese im Geist immer wieder neu zu beflügeln; es kann sogar auf zerstörerisches Denken hinauslaufen, wenn wir uns damit suggerieren, dass es niemals besser werden wird (lese ich leider häufiger im Forum).

Ich kann es nicht genug betonen, wie entscheidend wichtig es ist, unser alltägliches Denken zu hinterfragen und ggf. durch konstruktive Gedanken zu ersetzen. Wenn uns die Angst oder Panik dazwischen grätscht, scheint das unmöglich, aber es lässt sich wirklich trainieren. Es braucht halt meist Zeit, sich dahin vorzuarbeiten. Bleibe dran, und das tust Du ja, und psychiatrische Hilfe ist super.

Liebe Grüße,
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Re: Diazepam Hochdosisbereich- bitte um Hilfe !!!!

Beitrag von Luna » Mittwoch, 01.11.17, 10:17

Zwiebäcke

Du hast aber schon mitbekommen, dass Anke kein Weizen verträgt? Möchte nur vorsichtig darauf hinweisen, weil wenn man etwas nicht verträgt dann wäre hier das probieren nicht gut...Symptome und eher noch mehr Panik.

Ich könnte zb kein Käse probieren, weil dann würde ich glühen. Weizen ist eh alles andere als gut. Wenn es dir bekommt dann ist das gut aber bei vielen ist Weizen ein Problem...bei mir auch....leider.

Sonst finde ich das super lieb, dass du so hilfsbereit bist und dir Gedanken machst was helfen könnte. Ist ja auch nicht schlecht gute Ratschläge zu bekommen.
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Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
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Beitrag von Eva » Mittwoch, 01.11.17, 10:20

Hallo Luna,

Du hast Recht, das was einem selbst hilft, kann immer nur als Beispiel dienen, kaum als direkte Empfehlung.

Ich selbst hatte Weizen auch längere Zeit fast komplett vermieden; Zwieback vertrage ich aber. Zucker lasse ich, wo es eben geht, beiseite. Jedes andere Getreide hat übrigens auch eine Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel, z. B. könnte man Reiscräcker nehmen (und natürlich ohne Käse) = nur als Alternativ-Idee.

Liebe Grüße,
Pons
Zuletzt geändert von Eva am Mittwoch, 01.11.17, 10:36, insgesamt 2-mal geändert.
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