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etlenia: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Versuchter Tavor-Entzug 1mg

Beitrag von lunetta » Dienstag, 28.11.17, 19:25

Hallo!

Schrittweise umstellen!

Wenn du nach der Umrechnungstabelle für 1mg Tavor 20mg Diazepam nimmst, dann würde ich, wenn du mit den Tropfen beginnst, erstmal für ein paar Tage 5mg Tropfen Diazepam einnehmen und dafür vom Tavor 0,25mg weglassen.

Bitte bedenken, dass Diazepam mind. 5 Tage dauert bis es volle Wirkung hat! Und es kann auch sein, dass du nicht die vollen 20 mg vom Diazepam brauchst, sondern dann schon mit weniger auskommst;)

Ich würde für die Umstellung 4 Wochen einrechnen.

GLG
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Re: Versuchter Tavor-Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Mittwoch, 29.11.17, 11:21

Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich mir heute die Tabelle, die mein Arzt erstellt hat, genauer angesehen habe, bin ich nun doch irritiert. Sein Vorschlag ist, 1. Woche 0,5 Tavor und 5mg Diazepam. 2. Woche 0,25 mg Tavor und 7,5 mg Diazepam. Umstellung in Woche 3 auf Diazepam. Ist das vertretbar oder soll ich besser in 0,25er Schritten umdosieren? Ich nehme Tavor zur Nacht ein, weil ich die Umstellung auf 2x tgl. nicht geschafft habe. :-(

Vielen Lieben Dank für Eure Mühe und Geduld. Gut, dass es Euch gibt.

Ich hoffe, Ihr seid nicht allzu genervt und wünsche Euch einen schönen Tag.

Liebe Grüße
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2
06.04.18 3mg abends, Biso 1/2 seitdem keine Nacht mehr richtig geschlafen (fast auf die Minute genau, jede Stunde wach), nachts ständiges Schwitzen
03.05.18 2,5mg abends, Biso 1/2 Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, ständiges Schwitzen, weiterhin fast schlaflos

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Re: Versuchter Tavor-Entzug 1mg

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 29.11.17, 13:16

Hallo Claudia,

also ich würde auf jeden Fall den ersten Umstellungsschritt kleiner wählen.
Du musst erstmal schauen, wie du das Diazepam verträgst und das Dia wirkt auch etwas anders und muss erst einen Spiegel aufbauen.
Dann kannst du weiter schauen.
Solche Pläne können ein Anhaltspunkt sein aber letztendlich solltest du schon dein Befinden im Auge behalten, damit das Absetzen erfolgreich verlaufen kann.

LG Ute
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Re: Versuchter Tavor-Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Mittwoch, 06.12.17, 9:50

Hallo Ihr Lieben,

nachdem mein Arzt, anhand der von mir vorgelegten Tabelle von Tavor auf Diazepam umstellt, nehme ich, wie ihr der Signatur entnehmen könnt, morgens 2,5 mg Dia, abends 2,5 mg Dia und 0,5 mg Tavor. Bis gestern Nachmittag war alles soweit erträglich. Dann hat es mich umgehauen. Ich musste von einer Minute zur anderen einfach nur ins Bett. Ich bekam zwar die letzten Tage alles super geregelt, einschließlich der Reiterei, nur geht seit gestern nichts mehr. Ich bin nur noch matt. Mein Arzt bestand auf Halbierung von Tavor in der ersten Woche und in der zweiten Woche soll ich nur noch 0,25 mg Tavor nehmen und den Rest auf Diazepam umstellen. In der dritten Woche soll ich komplett auf Diazepam umsteigen. Die Tavortabletten sind genau ausgerechnet, so dass ich keine Möglichkeit habe, anders einzudosieren.

Geht das zu schnell oder brauche ich vielleicht einfach weniger Diazepam, als ich einnehme? Seit gestern Nachmittag fühle ich mich wie ein Zombie. :-( Leider kennt sich der Arzt nicht wirklich gut aus und ließ sich immerhin auf meinen Wunsch des langsamen Entzugs ein und meinte, ich schaffe das. Ich bin dem Arzt allein schon für den guten Willen dankbar, sich auf mich zu verlassen und mich während des Entzugs zu begleiten. Er ist Allgemeinmediziner und Neurologe, praktiziert jedoch nicht im neurologischen Bereich für Kassenpatienten.

Gestern Vormittag dachte ich noch, supi, es läuft.... Man soll wohl den Tag nicht vor dem Abend loben.

Danke, dass sich immer jemand meldet, der mir mit Wissen und eigener Erfahrung helfen kann.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und hoffe, Ihr werdet aus meinem Geschreibsel schlau.

Liebe Grüße
Claudia
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Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
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23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2
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Re: Versuchter Tavor-Entzug 1mg

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 06.12.17, 10:02

Hallo Claudia, :)

ich tippe du bist überdosiert und kommst mit weniger Diazepam zurecht, was ja eine gute Nachricht wäre, denn dann musst du auch weniger ausschleichen.
Diazepam ist ein Spiegelmedikament, das muss sich erst aufdosieren, deswegen sagen wir auch immer, dass man ca. 3-5 Tage warten muss (wenn man neu mit der Einnahme beginnt), bis man seine volle Wirkung erfährt, kennt und dann einschätzen kann.

Hast du Tropfen? Besteht die Möglichkeit etwas weniger nehmen?

Man könnte es mal so probieren:
1,25mg morgens, 2,5mg abends und deine 0,5mg Lorazepam.
Aber auch da muss man dann zwei drei Tage warten um die (neue) Wirkung einschätzen zu können.
Bist du dann immer noch zu sediert und taumelig, würde ich auch von der Abenddosis etwas wegnehmen.

Ich bin übrigens in meinem Benzoentzug auch mit weniger Diazepam ausgekommen als errechnet; sehr zu meiner Freude :)

Grüße
Jamie
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Mittwoch, 06.12.17, 11:35

Liebe Jamie,

vielen lieben Dank für Deine schnelle Nachricht!

Ich habe Tropfen und heute morgen statt 5 nur 4 Tropfen eingenommen. Morgen werde ich auf 3 Tropfen reduzieren.

Das wäre super, wenn ich mit weniger Diazepam einsteigen könnte. Versuch macht klug. :-)

Alles Liebe
Claudia
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seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
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seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 07.12.17, 10:13

Hallo etlenia,

ich wollte fragen, wie es dir geht und wie du dich mit weniger Diazepam fühlst?
Schon etwas bemerkbar?

Viele Grüße
Jamie
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Freitag, 08.12.17, 10:32

Liebe Jamie,

lieben Dank, dass Du trotz Deiner eigenen, persönlichen Probleme, überhaupt die Kraft und Motivation hast, Dich nach mir zu erkundigen. Ich weiß gar nicht, wie ich mich für Deinen Einsatz bedanken kann. Du machst so eine schwere Zeit durch. Gefühlt, kann ich Dir nichts zurück geben. :-(

Seit gestern nehme ich morgens nur 1,5 mg Diazepam und fühle mich nicht so abgeschossen und verwirrt. Körperlich ist es eine Herausforderung, da ich mich einfach nur schlapp fühle. Da muss ich wohl durch...

Alles Liebe, fühle Dich von mir gedrückt. Ich denke an Dich und Deinen Papa...

Liebe Grüße
Claudia
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Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
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seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 08.12.17, 18:20

Hallo Claudia,

diese Schlappheit ist leider sehr typisch für das Diazepam. Leider wirkt es schon etwas anders als das Lorazepam, das oft stärker angstlösend wirkt und nicht ganz so müde macht.
Ein wenig wird sich dein Körper aber sicher noch daran gewöhnen.

LG Ute
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Dienstag, 12.12.17, 11:29

Hallo Ihr Lieben,

meint Ihr, ich kann die 1,5 mg Diazepam, die ich am Morgen einnehme, auch zu dem Rest der Dosis abends einnehmen? Ich komme tagsüber mit der Einnahme nicht klar. Selbst die 1,5mg sind mir zu viel. Heute Morgen habe ich die Tropfen nicht genommen, da ich zur Psychologin fahren musste und mich in dem Ort nicht auskenne und benebelt schon gar nicht klar komme. Tavor habe ich immer abends zum Schlafen eingenommen.

Lieben Dank für Eure Hilfe.

Viele Grüße
Claudia
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Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von albertine » Dienstag, 12.12.17, 11:46

Hallo Claudia,
meint Ihr, ich kann die 1,5 mg Diazepam, die ich am Morgen einnehme, auch zu dem Rest der Dosis abends einnehmen? Ich komme tagsüber mit der Einnahme nicht klar. Selbst die 1,5mg sind mir zu viel.


das kannst du auf alle Fälle machen, denn das Diazepam vom Abend wirkt auch noch tagsüber, da es eine sehr lange Halbwertszeit hat. Möglicherweise bist du auch überdosiert, denn du hast ja ursprünglich 1mg Tavor genommen, das entspricht höchstens 10mg Diazepam.

Grüße von Margot
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1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Station für innere Medizin, Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging, die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima, das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
1.1.2018 - 15 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

WER KÄMPFT, KANN VERLIEREN, WER NICHT KÄMPFT, HAT SCHON VERLOREN!

Wer vom Leben nicht lernt, dem erteilt es seine Lektionen!

Jamie
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Jamie » Dienstag, 12.12.17, 12:36

Hallo etlenia, :)

Blick in die Signatur --> du bist überdosiert.
Hast du dich aus Versehen verrechnet oder das absichtlich gemacht?
Ich meine das nicht böse, aber ich habe dir sicher nicht vorgerechnet, dass du abends 10mg Dia plus 0,25mg Tavor und am nächsten Morgen noch 1,5mg Dia nehmen sollst.
Vorgerechnet war, am Ende auf 0mg Tavor und 10mg Dia zu sein. Jetzt nimmst du über 25% mehr.

Wenn möglich, lass die 1,5mg morgens komplett weg und packe sie auch nicht auf die 10mg abends.

Grüße
Jamie
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Dienstag, 12.12.17, 14:04

Hallo und sorry Ihr Lieben,

danke für den Hinweis. Ich nehme 10 Tropfen am Abend, also 5mg Diazepam. ich bin tatsächlich komplett verpeilt und ändere das sofort in der Signatur.

Liebe Grüße
Claudia
vor ca. 25 Jahren Stangyl 25mg abends (Angszustände und Panikattacken), Hirnanhangdrüse hat sich vergrößert nach absetzen wieder zurückgebildet, Einnahme 2 Jahre, einfach abgesetzt ohne Probleme

1997 Konisation (Krebsvorstufe)
2000 OP Endometriose
2002 Kaiserschnitt
2006 Pfeifferches Drüsenfieber (als Erwachsener richtig heftig, vor allem mit Kleinkind)
2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
Tamoxifentherapie abgebrochen, gingen aufs Herz und diverse andere Nebenwirkungen, mit der Brustkrebsdiagnose auf Tavor gekommen :cry:

Tavor 1 mg abends, keine anderen Medikamente
Seit 01.12.17 Umstellung auf Diazepam 2,5 mg morgens, abends 2,5 mg und 0,5 mg Tavor, Schweißausbrüche, vor allem nachts, alle 1-2 Stunden wach, keine Änderung zu dem Zustand unter Tavor. Weiterhin immer wieder Herzrasen, noch zerstreuter (regelrecht verpeilt)
Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
08.02.18 5mg abends, 1/2 Bisoprolol 1,25mg morgens
21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
09.03.18 4 mg abends, Biso 1/2
23.03.18 3,5 mg abends, Biso 1/2
06.04.18 3mg abends, Biso 1/2 seitdem keine Nacht mehr richtig geschlafen (fast auf die Minute genau, jede Stunde wach), nachts ständiges Schwitzen
03.05.18 2,5mg abends, Biso 1/2 Nervenschmerzen, Muskelschmerzen, ständiges Schwitzen, weiterhin fast schlaflos

Jamie
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Jamie » Dienstag, 12.12.17, 15:34

Hallo etlenia, :)

da bin ich aber froh, dass du dich nur verschrieben hast :) .

Packe die 1,5mg von morgens von mir aus auf die Abenddosis, Wenn du aber immer noch zu müde am nächsten Tag bist, dann lasse abends einen Tropfen weg und wenn das immer noch nicht hinhaut, dann lasse noch einen Tropfen weg.
Manchmal muss man eine Weile anpassen, bis man eine stimmige Dosis gefunden hat.

Ist ja eigentlich "gut", wenn man weniger braucht :wink: - muss man auch weniger absetzen.

Geht es dir ansonsten einigermaßen?

Grüße
Jamie
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Dienstag, 12.12.17, 16:21

Hallo Jamie,

ich bin so einigermaßen alltagstauglich. Mir fällt zwar insgesamt alles schwer, aber ich funktioniere irgendwie. Der Hund und mein Pubertier halten mich auf Trab.

Das Diazepam haut mich abends für zwei Stunden um. Danach bin ich wach. Nächtliche Schweißausbrüche sind geblieben, Nervenschmerzen im Kiefer habe ich auch wieder und ich bin gespannt, wie es wird, wenn ich ab Freitag komplett auf das Dia umsteige. Reiten lasse ich auch wieder sein. Wenn das Pferd gesattelt ist, bin ich schon am Ende meiner Kräfte. Dass mich das Dia dermaßen aus den Schuhen haut, hätte ich nicht gedacht. Tagsüber komme ich tatsächlich nicht mehr in die Entzügigkeit und bin nicht ständig durchgeschwitzt. Das ist supi!

Vom Tavor hatte ich keine Nebenwirkungen. Nur eine halbe Stunde nach Einnahme ging es los mit Heißhunger auf Süßigkeiten. Vom Diazepam wird mir schwindlig und ich bin komplett matt. Die Lust auf Süßigkeiten ist verwschwunden. Ich mache alles langsam, was an täglichen Aufgaben ansteht. Was ich nicht schaffe, bleibt einfach liegen. Mein Mann kümmert sich und versucht mich zu motivieren.

Und, was richtig nervt, ist Karusell im Kopf. Ich bin dermaßen verpeilt, dass ich abends nicht mehr weiß, was ich tagsüber getrieben habe.

Wenn mein Arzt, der mit mir den Brachialabbruchversuch gestartet hat, mehr Ahnung über Benzoentzug gehabt hätte, wäre mein Befinden mit Sicherheit besser. Wenn ich nur irgendwie die Möglichkeit hätte, andere Menschen zu warnen oder aufzuklären, würde ich es tun...

Ich kann Dir immer wieder nur Danke sagen, für Deinen unermüdlichen Einsatz. Ich denke an Dich und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich Dir nichts zurück geben kann. Wie schaffst Du das alles nur?

Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht Dir
Claudia
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2007 Diagnose Dünndarmcrohn, Diagnose Histaminintoleranz
2013 Spindelzelllipom OP Schlüsselbeingrube dadurch Nervenschädigung rechter Arm, Atemnerv verletzt, dadurch nun 8 cm Zwerchfellhochstand rechts, Zwerchfell drückt auf den rechten Vorhof, dadurch Probleme mit dem Herz. Vor Tavor tgl. Kopfschmerzen, extreme Verspannungen, konnte den rechten Arm ohne Schmerzen nicht heben...

2016 Brustkrebs links invasiv, rechts Vorstufe 2x operiert worden, beidseits bestrahlt und Therapie abgebrochen, weil doppelte Dosis, wie andere Patientinnen und Nebenwirkungen, die ich gar nicht aufzählen kann oder will
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Seit 7.12, morgens nur noch 1,5 mg Diazepam, restliche Dosis verbleibt
Seit 14.12. abends 6,5mg Diazepam und 0,25mg Tavor, kaum Schlaf, Puls hoch, Nervenschmerzen Kiefer,
Seit 18.12. abends 8mg Diazepam, mehrere Stunden komplett neben der Spur, schlafe von jetzt auf gleich ein paar Stunden, bin dann wach und den ganzen Tag verpeilt und unruhig. Weiterhin hoher Puls, keine Hitzewallungen und Schweißausbrüche mehr.
seit 19.12. abends 7mg Diazepam, nach ca. 5 Tagen der Dosis, alle 2 Stunden wach, schweißgebadet, hoher Puls, Muskelverspannungen nehmen zu, teilweise auch wieder Nervenschmerzen. Zustand tagsüber wacher im Kopf :-)
seit 12.01.18 abends 6mg Diazepam (nach der Einnahme immer noch sehr wackelig auf den Beinen) keine Änderung des Zustands, körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach :-(, 1/4 Bisoprolol 1,25mg tgl.
seit 26.01.18 1mg Diazepam morgens, 4,5 mg abends
27.01.18 0,5 mg morgens, 5,5 mg abends
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21.02.18 4,5 mg abends, Biso 1/2, bei Bedarf 3/4
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Donnerstag, 14.12.17, 9:33

Guten Morgen Ihr Lieben,

morgen steht die Umstellung von der letzten Dosis 0,25 Tavor auf 2,5 mg Diazepam an.

Morgens lasse ich das Diazepam weg und nehme es komplett am Abend ein. Nur ist es so, dass ich morgens noch komplett abgeschossen bin. Um 5.45h das Pubertier aus dem Bett zu bekommen, mit dem Hund Gassi gehen, ist, wie volltrunken am Leben teilnehmen zu wollen. Das muss ich zwar nur machen, wenn mein Mann auf Geschäftsreise ist, aber das ist eben ab und an der Fall. Abends die komplette Dosis einzunehmen, funktioniert aber auf jeden Fall besser.

Meint Ihr, ich kann versuchen, statt 2,5 mg Diazepam, nur 1,5 mg einzudosieren? Das wäre dann die Startdosis von 8mg Diazepam, statt 10mg. Ich habe heute zwar einen Arzttermin, nur der Arzt verlässt sich eher auf mich, was auch gut ist.

Habt lieben Dank für Eure Antwort.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

Liebe Grüße
Claudia
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 14.12.17, 18:10

Hallo etlenia, :)

ich denke, du kannst das versuchen.
Bei der Umstellung kann es vorkommen, dass man ein wenig rumprobieren muss, bis man die für sich stimmige Äquivalenzdosis gefunden hat.
Wenn du spürst, dass die Dosis absolut nicht ausreicht, kannst du zur Not noch 0,5 mg nach nehmen.

Diazepam baut ja durch seine lange Halbwertzeit einen Spiegel auf, deshalb kann die Umstellung etwas tricky sein.

LG Ute
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 14.12.17, 19:55

Liebe Etlenia !

Vorsicht bei den Diazepam Tropfen:

Ich habe nach einer Tabelle aus dem Ashton-Manual
4 mg Lorazepam mit Diazepam aus geschlichen und reduziere nun das Diazepam.

Bei den Tropfen die irgendwann zu Einsatz kommen mussten,
wusste ich nicht das es
INNERHALB eines einzigen Tropfens
Unterschiede in der Dosierung gibt,

Als Beispiel, Diazepam Tropfen bzw Valcordin genannt, beinhalten eine andere Dosierung innerhalb eines einzelnen Tropfen
als die Diazepam ratiofarm.

Das ich mit Hilfe des Ahston Manual gut zurecht komme, mein Arzt einverstanden ist
achte ich nun auf Diazepam ratiofarm.

Ich kenne dieses sofort schlafen müssen aus einer anderen Reduzierzeit,
ich musste ins Bett sofort, alles stehen und liegen lassen
schlief zB von 18h bis 21h
dann war der Spuk vorbei.

Alles Gute für Dich,
Grüße
von Katharina
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von etlenia » Donnerstag, 14.12.17, 20:50

Liebe Katharina,

lieben Dank für den Hinweis. Ich nehme die Diazepamtropfen von der Firma AbZ-Pharma ein. 20 Tropfen entsprechen 10mg Diazepam.

Ich wünsche Dir alles Liebe und einen schönen Abend.

Claudia
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Re: Versuchter Tavor- (= Lorazepam) Entzug 1mg

Beitrag von Katharina » Freitag, 15.12.17, 5:32

Liebe Claudia!

AbZ Diazepam ist wie Diazepam Ratiofarm, prima.

( Ich war irritiert damals, wer kommt schon darauf; an was soll man alles denken. )

Alles Liebe und Gute für Dich,
Katharina
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