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Diazepam

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Maja123
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Diazepam

Beitrag von Maja123 » Mittwoch, 20.12.17, 15:31

Freundliches Hallo an alles (Ihr habt ein tolles Informatives Forum geschaffen/ ich les schon eine Weile mit).

Ich heiße Maja bin 39 Jahre alt und musste erst euch finden um herauszufinden das ich abhängig bin.

Auch ich bekam vor 3 Jahren Diazepam verschrieben für Panikattacken.Im ersten Jahr nur sporadisch genommen nie mehr als 10 mg immer in vier Dosen über den Tag verteilt.

Jetzt hab ich seit ca einem halben Jahr ständige Benommenheit Schwindel ach was weiß ich nicht alles.
Wie viele andere bin ich so ziemlich jeden Facharzt abgerannt von Neurologen bis zum Zahnarzt ach einfach alles/ ich dachte ich wäre todkrank :frust:
Da geh ich vor 10 Tagen zu meinem Doc der sagt ich hab ne Depression und soll Mirtazapin nehmen gesagt getan Dia abgesetzt (zwei Mittel wollt ich nicht nehmen) Mirta angefangen 7,5 mg GAR NICHT vertragen nach drei Tagen abgesetzt ( zum Glück wäre bestimmt die nächste Sucht gewesen) dann dacht
Ich na jetzt wo du scho 7 Tage ohne Dia bist läßt das auch gleich sein unf jetzt zwei Höllentage hinter mir da ist mir klar geworden welche Todeskrankheit ich habe ( im Leben hätte ich nicht gedacht das ich süchtig bin.

Ende vom Lied ich hab heute 0,5 mg genommen es geht mir leider nur maginal besser ( bin fix und fertig und ans Bett genagelt) ich zitter wie Sau bin leichenblass eigentlich schon fast durchsichtig ich kann gar nix mehr essen
Kurz gesagt ich bin total am Ende .....
Hat einer hier vielleicht einen Rat? Soll ich noch 2,5 mg rauf tun
oder nach abwarten ? Ich bin total FERTIG:(
Viele Grüße und Danke fürs Lesen
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Aktuell seit 6 Monaten täglich zwischen 7,5-10 mg Diazepam ab und zu mal ein Tag ohne wenn ich was trinken wollte auf ner Feier
Meines Erachtens nach mit voller Absicht durch meinen Arzt in die Sucht getrieben und niemals !!!! auch nur in Betracht gezogen vom guten Doc das meine Symptome wahrscheinlich die ganze Zeit Entzugssymptome sind.
Sein Rat: ich soll ruhig 3-4 tgl. 10 mg nehmen
Gespritzt hat er es mir auch 2X :wacko: :sick:

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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Mittwoch, 20.12.17, 15:36

Ach soo und ich hoffe ich habe keine hier geltenden Regeln mit irgendwas von mir geschriebenen verletzt
2014 sporadisch bei Panikattacken bis zu 10 mg 2-3 mal im Monat Diazepam
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Re: Diazepam

Beitrag von sigli » Mittwoch, 20.12.17, 16:22

Hallo Maja123,

mit Sicherheit bist du, auch bei sporadischer Einnahme, mit 3 Jahren Benzo-Konsum in die Abhängigkeit gerutscht. Es wäre allerdings wichtig zu wissen, welchen Durchschnittskonsum du so hattest. Wie oft in der Woche/Monat hast du diese 10 mg eingenommen?

Und du solltest auf jeden Fall aufdosieren. Mit 0,5 mg wirst du wahrscheinlich nicht viel bewirken. Bitte mache dir Gedanken, welche durchschnittliche Einnahme du hattest. Dem würde ich mich dann annähern. Erst dann wirst du wieder ruhiger werden. Und wenn es dir dann besser geht, kannst du ans Ausschleichen denken.

lg von Sigli
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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Mittwoch, 20.12.17, 16:32

Seit ca 6 Monaten (weil ich ja dachte ich wäre gott wie krank)
und mit dem Satz meines Arztes ich soll mehr Diazepam nehmen! Bin ich zur täglichen Einnahme gewechselt die Dosis lag immer mindestens 7,5 mg und das höchste waren 10 mg hab davon aber eigentlich gar nichts mehr gespürt von der Wirkp
Vielen Dank fürs antworten:)
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Sein Rat: ich soll ruhig 3-4 tgl. 10 mg nehmen
Gespritzt hat er es mir auch 2X :wacko: :sick:

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Re: Diazepam

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 20.12.17, 16:58

Hallo Maja,

herzlich willkommen im Forum, hier bist Du richtig :group:

Wie Du in meiner Signatur lesen kannst, kenne ich Panikattacken und habe sie immer noch seit Jahren. Kein Außenstehender kann verstehen, wie schlimm Panikattacken sind und auch wenn ich es versuche ihnen zu erklären, können sie es nicht nachvollziehen.

Ich sollte auch Mirta nehmen und habe es sofort wieder abgesetzt weil ich es nicht vertragen habe (zum Glück).

Du hast ja dann sozusagen einen Kaltentzug gemacht und warst 7 Tage ohne Dia !!! Kein Wunder, daß es Dir so schlecht geht. Das ist völlig "normal" und muß Dich nicht beunruhigen, weil Deine Rezeptoren jetzt völlig durcheinander sind. Ich bin noch im Hochdosisbereich mit 27,5 mg Dia am Tag und geht mir auch schlecht (bettlägerig, zittern, vertrage kein Essen mehr). Daher kann ich Deinen Zustand gut verstehen.

Ich kann Sigli da nur zustimmen, 0,5 mg sind zu wenig derzeit. Du solltest vielleicht erstmal etwas hochdosieren (vorsichtig ausprobieren) um wieder Stabilität zu bekommen.

Ich wünsche Dir gute Besserung und wenn Du noch Fragen hast mit Dia, kannst Du mir gerne schreiben.

Liebe Grüsse
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Mittwoch, 20.12.17, 17:21

Hallo Anke
vielen Dank für deine Worte
Ich bin total froh hierhergefunden zu haben/ hatte schon gegrübelt was ich noch nicht untersuchen lassen habe.
Ich finde das so übelst von den Ärzten ich sitze seit Wochen mehrfach unter der Woche beim Arzt und sage ich fühle mich benommen habe totale Körperwahrnehmungsstörungen/ sehe aus wie ein Zombie und der sagt zu mir am besten ich nehm 3-4mal tgl 10 mg Diazepam!!! Hab ich ja zum Glück nicht getan
Ich kann mir nur vage Vorstellen auch wenn die Symptomatik wahrscheinlich ähnlich ist / wie es ist 27,5 mg im Kopf zu haben die ich ausschleichen muss.
Ich kann es immer noch nicht fassen ich wollte heute morgen die Feuerwehr rufen weil ich mir meinen Zustand nicht erklären konnte..... dann 0,5 mg leichte Besserung der Symptome dafür hab ich jetzt Kopfdruck hab ein engegefühl in der Brust ich war wahrscheinlich auf dem besten Weg mich umzubringen.
Jetzt sitze ich hier und warte auf einen Anruf von meinem Arzt das wollte er zum Praxisschluss hin machen.
Werde „nachordern“ mich für meine Sucht bedanken ach ja und ganz wichtig gleich noch die Tropfen mitbestellen und weil er mir das eingebrockt hat und ich nicht aus dem Haus kann muss er mir die Rezepte schicken.
Ich hoffe dir geht es bald besser und achja was meint Ihr wielange soll ich mich am besten stabilisieren bevor ich was änder? Ich hab ne heidenangst seit heute
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Re: Diazepam

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 20.12.17, 17:34

Liebe Maja :-)

auch von mir herzlich willkommen im Forum :-)

Wie meine Vorschreiberinnen schon geschrieben haben, du bist durch die lange Einnahme in eine Abhängigkeit geraten, und kannst das Diazepam jetzt nicht einfach wieder weg lassen ohne heftige Symptome zu bekommen.

Habe ich dich richtig verstanden, du hast seit 6 Monaten täglich 7,5 mg genommen, und manchmal 10 mg? Kannst du bitte noch eine Signatur mit dem möglichst genauen Medikamentenverlauf (mit Datum) anlegen ucp.php?i=ucp_profile&mode=signature

Wenn du an 7,5 mg täglich gewöhnt bist, vermute ich du brauchst schon mindestens 5 mg um dich erstmal zu stabilisieren, aber ich würde mich langsam rantasten. Versuche doch mal ab heute 2,5 mg mehr zu nehmen wie du schon geschrieben hast, und schreibe uns wie es dir damit geht.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Mittwoch, 20.12.17, 18:03

Liebe LinLina
Habe gerade an einer Signatur gebastelt genaue Daten kann ich nicht geben es waren täglich zu 90% 7,5 mg in den letzten 6 Monaten davor war es hier und da ist sehr schwer zusammenzubekommen da ich leider Phantomkrankheiten hinterhergejagt bin und nicht einmal bis heute eine Sucht nicht mal in Betracht gezogen habe. Ich bin geschockt was das für Symptome sind ich habe so ne Angst vor dem „abdosieren“ das glaubt mir keiner ich muss mich erstmal wieder nen paar Wochen beruhigen.
5 mg hab ich ja jetzt genommen aber die Besserung ist nur maginal.
Ich will mich jetzt aber auch nicht an 10 mg gewöhnen weil das bei mir sehr selten war ich hab die 10er immer geviertelt.
Mal schauen evtl. nachher zur Nacht noch 2,5 mg
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Re: Diazepam

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 20.12.17, 18:21

Hallo und willkommen auch von mir!

Wenn du erst 1x die 5 mg wieder genommen hast, dann kann es dir noch nicht wieder besser gehen.
Diazepam hat eine lange HWZ und muß sich erst wieder aufspiegeln, das dauert ca. 1 Woche bis du diese 5mg auch wieder so als Blutspiegel hast.

Ich bin mir auch sicher, dass die 5mg nicht reichen werden, wenn du vorher monatelang immer 7,5 mg genommen hast.

Wahrscheinlich mußt du annähernd an die 7,5 mg wieder ran, um dich zu stabilisieren, ob die 5 mg reichen, kann man aber nicht nach deinem Tag der Wiedereindosierung sagen. Das braucht mindestens ein paar Tage.

Wenn es dir nach ca. 1 Woche mit 5mg immer noch so schlecht geht, dann mußt du auch höher gehen, eventuell 6 oder 6,5 oder auch wieder ganz die 7,5 mg.


Wenn du dich dann auf einer passenden Dosis eingependelt hast, und das können wie gesagt auch die 7,5 mg sein, dann solltest du mind. 4 Wochen auf dieser 1!! Dosis bleiben, und erst dann wird nach der 10% regel abgesetzt.

Dein ZNS ist jetzt stark gereizt, und muß sich erst wieder beruhigen, erst dann ans Absetzen denken. Jetzt kommt es nicht mehr auf ein paar Monate mehr oder weniger an.

Und bedenke dass es jetzt ca. 1 Woche auf einer Dosis braucht bis wieder ein gleichmäßiger Spiegel aufgebaut ist.

GLG!
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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Mittwoch, 20.12.17, 18:33

Hallo Lunetta

danke für Deine Unterstützung bzw. den Informationen die du mit mir teilst.
Das mit den 4 Wochen seh ich ganz genauso.Die brauch ich psychisch auch um das Horrorerlebnis und auch die Erkenntnis zu verdauen. Nix desto trotz das Zeug muss raus egal wie lange es dauert.
Mein Arzt hat mich gerade angerufen und rät mir jetzt auch zum abdosieren LACH / da muss ich mir meine eigenen Diagnosen stellen wäre er mal früher drauf gekommen nee stattdessen soll ich Mirta rauftun tzzzzzz ich bin stinkesauer.
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Re: Diazepam

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 20.12.17, 18:42

Hallo Maja,

Lina hat Dir ja schon geschrieben, wie Du vorgehen solltest.

Mein Beitrag hat sich eben gerade überschnitten mit dem Rat von Lunetta. Ich denke, Du solltest für Dich ausprobieren welchen Weg/Dosis Du nehmen möchtest um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Lunetta hat es Dir ja sehr gut erklärt, warum es Dir so schlecht geht und einen Vorschlag gemacht.

Das mit dem Kopfdruck und Engegefühl in der Brust kenne ich auch. Da Du ja auch unter Panikattacken gelitten hast/leidest, wäre es gut, wenn Du erstmal versuchst von Deiner derzeitigen Aufregung und Wut auf den Arzt runterzukommen.

Versuch es bitte mit Atemübungen um Dein überreiztes Nervensystem zu beruhigen. Atme durch die Nase langsam ein bis Deine Lunge voll gefüllt ist, dann halte etwas den Atem kurz an und dann puste die Luft ganz langsam !! wieder aus durch den leicht geöffneten Mund (als wenn Du eine Suppe abkühlen willst). Das wiederholst Du dann ca. 10 Mal.

Dann versuche Dich etwas abzulenken mit einem lustigen Film oder etwas anderes und konzentriere Dich nicht so stark auf die Beschwerden.

An die Abdosierung zu denken und Dich damit noch zusätzlich verrückt zu machen ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Erstmal mußt Du Dich stabiliseren damit es Dir wieder etwas besser geht.

Für mich ist es jetzt Zeit "runterzufahren" psychisch und lege mich gleich hin (alles Erfahrungswerte mit der Zeit).

Vielleicht höre ich morgen von Dir, wie es Dir ergangen ist.

Ich wünsche Dir alles Gute und eine hoffentlich ruhige Nacht.

Liebe Grüsse :group:
Anke
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1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
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Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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Re: Diazepam

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 20.12.17, 19:37

Hallo Maja,

willkommen im Forum :).

Du hast so tolle Tipps bekommen, da muss ich mich gar nicht mehr einklinken :).

Ich wollte dir nur da lassen, dass ich 8 Jahre lang Niedrigdosis - Benzoabhängig war (verschiedene Substanzen) und seit 2014 habe ich nach einem langen, sorgfältig geplanten Entzug die Benzofreiheit erreicht und bin sooo froh darüber. Best decision ever :party2: .

Ich hatte unter Benzos unzählige Symptome und Wehwehchen und habe mich immer krank gefühlt; der Entzug war natürlich auch kein Zuckerschlecken, aber es war erträglich und ich war fest gewillt es zu schaffen und habe es auch geschafft.
Das wird auch dir gelingen!

Toll, dass du hierher gefunden hast; du klingst kampfeslustig und mutig, das sind gute Voraussetzungen
:sports:

Das einzige, was du in den nächsten Tagen tun musst ist, ein wenig Geduld zu haben (Diazepam spiegelt sich auf) und die passende Dosis auszuloten.
Ich tippe es wird wieder Richtung 7,5mg - 10mg gehen, evtl. auch etwas mehr, da das ZNS jetzt erschüttert worden ist, aber du wirst schon merken, wenn sich die Lage entspannt.
Nur bitte keine wilden Dosissprünge jetzt.
Schön langsam schauen und engmaschig Kontakt zum Forum halten, wenn du magst.

Schönen Abend
Jamie
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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Mittwoch, 20.12.17, 19:56

Hallo Jamie
Suuuper das du es geschafft hast das macht mir etwas Mut bin noch bei dem 5 mg geblieben aber geht mir sehr schlecht. Seit ich die 5 mg genommen habe, haben sich noch Kopfschmerzen hinzugesellt dazu bin ich sehr sehr geräuschempfindlich.
Ich werde auf jeden Fall weiterberichten.
Ich gabe sowas noch nie erlebt und habe so etwas wie eine schockstarre und riesen ANGST.
Das ist ja der Wahnsinn....
Kampfeslust auf jedenfall ich habe vor 15 Jahren von heut auf morgen meine Drogenkarriere (Speed/Cannabis) von heut auf morgen beendet und seither nie wieder was angefasst. Deswegen auch diese niedrige Dosis war immer vorsichtig mit Medis
Jetzt hab ich trotzdem den Mist.

Aber ich finde es RIESIG das du es geschafft hast HUTAB
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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Donnerstag, 21.12.17, 10:14

Guten Morgen zusammen

Update: bei 5mg geblieben/ wie die Nacht war kann sich jeder wahrscheinlich vorstellen

Aber was jetzt wieder interessant ist.... das genau dieser ZUSTAND weswegen ich sämtliche Ärzte konsultiert habe seit heute früh wieder präsent ist

Benommenheit, eine Kopfhälfte fühlt sich bei mir immer anders an als die andere, ne Art derealisierung punktueller Kopfschmerz etc.pp

Was ich damit nur sagen will ist das meine Ärzteodysee ein Ende hat.
Das ist ja auch mal was gutes
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Re: Diazepam

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 21.12.17, 10:25

Liebe Maja :-)

ist denn irgendwas von den Symptomen besser geworden? Das wäre wichtig zu wissen.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Donnerstag, 21.12.17, 10:54

Hallo Lina

Ja das Zittern die Übelkeit die Angst ist alles wieder weg

Dafür hab ich oben geschriebenes / was ich sonst auch MIT DEM DIAZEPAM hatte aber nicht einordnen konnte das es davon kommt.
Das müssen Nebenwirkungen sein.
Denn diese Benommenheit hatte ich nicht als das Dia raus war
2014 sporadisch bei Panikattacken bis zu 10 mg 2-3 mal im Monat Diazepam
Aktuell seit 6 Monaten täglich zwischen 7,5-10 mg Diazepam ab und zu mal ein Tag ohne wenn ich was trinken wollte auf ner Feier
Meines Erachtens nach mit voller Absicht durch meinen Arzt in die Sucht getrieben und niemals !!!! auch nur in Betracht gezogen vom guten Doc das meine Symptome wahrscheinlich die ganze Zeit Entzugssymptome sind.
Sein Rat: ich soll ruhig 3-4 tgl. 10 mg nehmen
Gespritzt hat er es mir auch 2X :wacko: :sick:

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Re: Diazepam

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 21.12.17, 12:32

Liebe Maja :-)
Ja das Zittern die Übelkeit die Angst ist alles wieder weg
Das ist schonmal super, das heißt dass die Menge erstmal reicht, um die Entzugssymptome abzufangen.
Dafür hab ich oben geschriebenes / was ich sonst auch MIT DEM DIAZEPAM hatte aber nicht einordnen konnte das es davon kommt.
Das müssen Nebenwirkungen sein.
Denn diese Benommenheit hatte ich nicht als das Dia raus war
Ja, das sind sicher Nebenwirkungen, die Benommenheit ist ganz typisch.

Trotzdem kannst du das Diazepam leider nicht einfach weg lassen, sondern müsstest es nach einer Stabilisierungsphase vernünftig und langsam ausschleichen. Ist es einigermaßen aushaltbar mit den Nebenwirkungen? Ansonsten könntest du auch noch um 1 mg runter gehen, auf 4 mg, aber ich bin unsicher ob das reicht den Entzug aufzufangen. Wenn du zu wenig nimmst hast du auch nichts gewonnen, da du dann doch wieder hoch musst und sich alles eher länger hinzieht.

Ich würde auf jeden Fall möglichst nicht mehr höher mit der Dosis gehen, sondern versuchen sie dann für wenigstens 2 Wochen beizubehalten (entweder auf 5 mg oder auf 4 mg).

Danach könntest du versuchen um 0,5 mg alle 2 Wochen runter zu gehen.

Liebe grüße
Lina
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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Donnerstag, 21.12.17, 15:25

Hallo Lina

Genauso hatte ich mir das auch gedacht. Bleib jetzt bei den 5 mg / hab auch kein Verlangen nach mehr das mach ich die nächsten zwei Wochen. Und 0,5 Schritte dachte ich auch.
Mein Arzt war da anderer Meinung aber mein Körper gibt mir das Signal das 0,5 genau richtig wäre
Aber nun erstmal stabilisieren
Danke an euch
Ich schreibe weiter wie s läuft
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Re: Diazepam

Beitrag von Maja123 » Freitag, 22.12.17, 17:07

Hallo Ihr Lieben
Bin bei noch immer bei 5 mg ( wie besprochen) ....
Geht trotzdem total Miserabel....
Mir ist aufgefallen das ich in den letzten 2 Wochen 3 Kilo verloren habe / das macht mir total zu schaffen weil ich kaum Reserven habe (1,76/58 kg) z.Z. nur noch 56kg
Ich kann nur essen wenn die 5 mg intus sind und aber auch nicht viel und langanhaltend....
Wo soll ich bloß die Fettreserven herholen den dieser Entzug scheinbar fordert .....
War nur n kurzes Update und Frust runterschreiben
Viele Grüße
Von Maja (der Speiche) grins
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Re: Diazepam

Beitrag von LinLina » Freitag, 22.12.17, 17:28

Hallo maja :-)

wenn du schreibst, es geht dir miserabel, meinst du damit du hast wieder Entzugssymptome? Weil erst schienen sie ja weg zu sein?

Der Entzug kann tatsächlich sehr kräftezehrend sein. Deswegen wäre es wichtig, dass du langsam machst, dann sollte es nicht ganz so schlimm werden wie in den letzten 2 Wochen.

Liebe Grüße
Lina
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