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Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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juwu
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Re: Benzos, schlimmste was einem passieren kann

Beitrag von juwu » Sonntag, 24.12.17, 18:48

Hallo Michi

Könntest Du mir den Youtube-Link auf Dein Benzovideo zusenden? Meine Frau ist seit sieben Monaten weg von Lorazepam und möchte es gerne zur Ermutigung ansehen.

Vielen Dank im Voraus, juwu

==============================================================


sosjord hat geschrieben:hallo herzlich willkommen ,auf adfd !
ich bin der michi vom benzovideo :)
@ kleines rundes ... könntest du das thema ins benzoforum schieben bitte :)

@ all : truelife hatte mir ne email geschrieben , wie er vorzugehen habe , ichw ar jedoch besorgt weil so viele antipsychotika im spiel sind ad hoc etwas zu sagen .
daher hab ich ihm versprochen , das man hier gemeinsam an einer lösung arbeiten werde . man hat ja hier viele spezialisten auf dem gebiet der grundstörungen ....

also truelife ich hab noch immer ein paar fragen :
1. bei diesem "schock" kam es da zur ersten akuten psychose oder erst durch die einnahme der benzos ?
2. kam es trotz dieser heftigen dosis neurolepika zu weiteren bipolaren episoden ?

meine meinung : die frage ist eben ob nicht die benzos die ersten vorfälle erst ausgelöst haben ( siehe bekannte nebenwirkungen ) . des weiteren werden oft toleranzerscheinungen oder benzoentzug bzw.
unruhe durch ssri ( va. mirta wegen dualer wirkung ) als bipolare störung missinterpretiert . wenn dies so wäre würde ich erst die benzos schrittweise nach ashton (http://www.benzo.org.uk/german/bzsched.htm) entziehen und mit den NLs stabil auf dosis bleiben. dann 2 neuros ( va. muss meiner meinung nach das prome weg , weil die histamin H1-wechselwirkung mit mirtazapin ja höllisch sein muss ) ... was sagt ihr dazu ?

bitte beantworte noch die 2 fragen truelife .
aja : und sieh dich um im benzoforum unter "arztliste zum mittmachen" um , da sind denke ich einige sehr gute psychiater und neurologen dabei .

Wir werden da schon ne lösung finden :hug:
Liebste grüsse
und durchhalten !
michi :group:

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Re: Benzos, schlimmste was einem passieren kann

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 24.12.17, 19:24

Hallo Juwu,

Michi war seit 2012 nicht mehr eingeloggt, ich gehe davon aus, dass er nicht reagieren wird auf deine Bitte.

Hier gibt es eine Sammlung von Betroffenen, die auf Null sind: viewtopic.php?f=16&t=6441

Wie geht es deiner Frau?

Grüße, Murmeline

PS: das Video war hier verlinkt, ist aber nicht mehr verfügbar http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 996#p42996
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Re: Benzos, schlimmste was einem passieren kann

Beitrag von juwu » Montag, 25.12.17, 11:33

Hallo Murmeline
Danke vielmals für Deine rasche Rückmeldung und die Infos. Dann werde ich das mit Michi vergessen.....
Meiner Frau geht es seit dem stationären, kalten Entzug (2 mg Lorazepam) anhaltend sehr schlecht. Sie kann an 50 % der Tage für ca. 1 - 2 Stunden aufstehen, ansonsten liegt sie immer auf dem Sofa mit dutzenden von Entzugssymptomen. Zur Hauptsache sind dies Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, erhöhte Temperatur, Angst, Depression, usw.
Wir haben gelesen, dass die Symptome nach 6 - 8 Monaten abnehmen sollten, aber gerade der siebte Monat war einer der härtesten bisher. Ich versuche daher alles, um meiner Frau Hoffnung zu machen. Hier im Forum sind nicht sehr viele erfreuliche Berichte - im Gegensatz zu den Benzobuddies. Dort hat es tausende Erfolgsgeschichten, welche ich meiner Frau übersetze. Im deutschsprachigen Raum gibt es generell fast keine Infos zur Gefährlichkeit von Benzos und dem Vorgehen zum Entzug schon gar nicht. Ausser dem Ashton-Manual....
Liebe Grüsse
Juwu
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Re: Benzos, schlimmste was einem passieren kann

Beitrag von Murmeline » Montag, 25.12.17, 11:39

Hallo Juwu,

Ich erstelle euch einen eigenen Thread.

Super, dass du ihr Erfolgsgeschichten übersetzt, wir hätten auch gerne mehr Mutmachende Berichte, denn nicht jeden kann ausreichend Englisch. Die Hoffnung zu erhalten bzw. immer wieder zurückzugewinnen ist ein Teil des Heilungsprozesses.

Grüße, Murmeline
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Clarissa » Montag, 25.12.17, 12:31

Hallo Juwu,

Ich möchte Deiner Frau etwas Mut machen und Euch v.a. ermutigen durchzuhalten, ohne weitere Psychopharmaka zur Deckelung und ohne Rückfall.

Egal, was für eine Vorgeschichte, es ist zu schaffen, wenn man medikamentenfrei bleibt und seinem Körper die Chance zur Heilung gibt.

Acht Monate ist leider für einen PP-Entzug noch nicht lange. Bitte nicht die Flinte ins Korn werfen.

Ich bin über drei Jahre PP-frei und über 60 J.alt und erfahre jetzt erst spürbare Besserung (hoffentlich "beschreie" ich das nicht zu früh). Ich weiß, drei Jahre hört sich schrecklich lange an, aber irgendwie sind sie auch vorüber gegangen. Dabei lebe ich allein (mit Hund)!

Ich wünsche Euch alles Gute. Toll, daß Du Deiner Frau so zur Seite stehst!

VG von Clarissa
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Eva » Montag, 25.12.17, 13:35

Hallo,

auch mir fehlen - derzeit besonders - die mutmachenden (Erfolgs-)Berichte. Es ist um so schwerer, wenn man z. B. permanent schlaflos ist im Entzug, die Sinnhaftigkeit einzusehen, wenn es kaum mal einen echten Erfolgbericht gibt.

Ich wäre deshalb dankbar, hier solche Berichte in der Übersetzung zu finden, da mein Englisch bei weitem nicht ausreicht, bei Benzobuddies zu lesen.

Gruß, Eva
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von juwu » Montag, 25.12.17, 13:59

Hallo Clarissa

Danke für Deine Ermutigung! Der Fall meiner Frau ist komplex....
Sie hatte eine mehrjährige Schmerzgeschichte mit bis zu 8 mg Buprenorphin/Tag!! - aufgrund einer Fehldiagnose.

Nach dem richtigen Befund musste sie sich einer OP unterziehen. Dabei konnte sie schmerztechnisch nicht ausreichend behandelt werden und wurde mit 3 mg Lorazepam zugedröhnt. Da sie diese nicht rechtzeitig absetzen konnte, hatte sie nebst den hohen Dosen Buprenorphin (potentes Opioid) auch noch das Benzo am Hals.

Sie bekam Angstzustände und es wurden ihr 20 mg Cipralex verschrieben. Diese halfen jedoch genau gar nichts - im Gegenteil, aber auch das hatte sie am Hals (aktuell noch 5 mg).

Im Oktober 2016 machte sie einen kalten Buprenorphin-Entzug im Spital. Worauf es ihr ganz schlecht ging. Zum Überleben wurden ihr 150 mg Quetiapin verschrieben. Aktuell ist sie bei 50 mg Queti.

Die drei mg Lorazepam haben wir ab anfangs 2017 langsam reduziert und versucht auf Diazepam umzustellen, dabei ging es ihr dermassen schlecht, dass sie schliesslich in einer Klinik alles loswerden wollte. Gesagt getan, am 25. Mai 2017 hatte sie kein Benzo mehr.

Jetzt hat sie noch die 50 mg Queti und die 5 mg Cipralex, dies seit 7 Monaten. Wir warten sehnlichst auf eine Besserung.....

Eines haben wir gelernt in den vergangenen vier Jahren: Vertraue keinem Arzt oder Psychiater. Die meisten strotzen vor Ahnungslosigkeit!

LG juwu
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Clarissa » Montag, 25.12.17, 14:31

Hallo juwu,

wieder eine dieser schlimmen Geschichten, die der Patient ausbaden muss.

Ich habe letztendlich auch alles ohne Arzt durchgezogen einschliesslich mehrerer Entzüge.
Opiate habe ich nie genommen, aber 12 Elektro"heil"krampftherapien über mich ergehen lassen, sicher auch Gift für das ZNS.

Auch Quetiapin und alle AD habe ich seinerzeit in die Tonne getreten. Es ging mir natürlich sehr schlecht danach, aber ich wollte unbedingt ohne Medikamente heilen. Ein langer Weg.

Haben denn Quetiapin und Cipralex irgendeine positive Wirkung?
Bei mir haben solche Medikamente, eigentlich alle Medikamente, nur noch mehr reingeknallt.
Man weiss gar nicht mehr, was ist Grundkrankheit, was Entzug, was Nebenwirkung/Schädigung durch Medikamente.

Wie bekämpft Deine Frau jetzt ihre Schmerzen?

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa.
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Berlin-2013 » Dienstag, 26.12.17, 13:31

Hallo,

Ich bin auch eine "Erfolgsgeschichte" und ich empfehle auch die YouTube Videos zum Thema ....

Wir werden alle HEILEN nur es dauert eben nach 0 mg ohne dieses Zeug....

Das ZNS repariert sich, sobald es Zeit dazu bekommt und durch nichts gestört wird! Finger weg von "helfenden" Psychopharmaka AD weil sie nicht helfen!

Ja, es ist schade das hier zu wenige über ihre Erfolgsgeschichten schreiben aber es gibt sie.

Grüße an deine Frau und sie kann froh sein dich zu haben und eines Tages lacht ihr gemeinsam wieder und alles wird gut.

:party2:
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viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
über 3 Jahre und 10 Monate nach 0 mg :party2:

Zur Zeit EIN kleines Licht am Ende des Tunnels


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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von juwu » Montag, 01.01.18, 13:03

Hallo

Danke für Eure Rückmeldungen.

Eva, wenn Du willst, kann ich Dir die Übersetzungen gerne via PN zustellen oder wo soll ich sie einstellen?

LG juwu

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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Murmeline » Montag, 01.01.18, 13:11

Hallo Juwu,

Es gibt eine Rubrik Erfahrubgsberichte, dort könntest du solche Erfolgsgeschichten einstellen. Das wäre super.
viewforum.php?f=51

Danke und Grüße, Murmeline
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Eva » Montag, 01.01.18, 16:01

Hallo Juwu,

habe Dein nettes Angebot gerade erst gesehen, danke noch.

LG Eva
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Jamie » Dienstag, 02.01.18, 6:35

Hallo juwu, :)

ich habe deinen Post mit dem doc-Format des Ashton Manuals zu unserem bestehenden Beitrag hinzugefügt. So bleibt alles zusammen; das Ashton Manual wird ja auch bei uns im Forum häufig verlinkt. Danke auch für das doc-Format.

Ferner: Erfahrungsberichte sind für uns alle wichtig und interessant.
Wenn du Übersetzungsarbeit leisten möchtest und dem Forum zur Verfügung stellen möchtest, wären wir dir sehr dankbar, wenn du die übersetzten Texte allen zugänglich machen würdest.
Wir bitten in unserer Zeitspendenrubrik auch immer um Hilfe bei der Übersetzung englischsprachiger Texte.

Das Team ist aufgrund des seit Monaten anhaltenden Runs auf das Forum mittlerweile kaum noch in der Lage solche Hintergrundarbeit, die sehr wichtig ist, zu leisten; wir verausgaben uns mittlerweile derart beim Beraten, dass leider keine Ressourcen mehr da sind :oops:

Also falls du uns unterstützen magst mit übersetzten Texten - sehr gerne :fly: :group:

Grüße
Jamie
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...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Eva » Dienstag, 02.01.18, 9:43

Hallo, :)

Juwu hat schon angefangen, mit tollen Berichten und Infos:

viewtopic.php?f=51&t=14208

Liebe Grüße,
Eva
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Berlin030 » Mittwoch, 03.01.18, 11:52

Hallo Leute ,

danke Eva für den link , tut gut paar aufbauende Geschichten wenn man in der Hölle ist . :sports:

Gruß berlin030 :pillowtalk:
Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

Anke13
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Re: Juwu‘s Frau: Verlauf nach stationärem Entzug

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 03.01.18, 14:35

Hallo juwu,

ich bin durch eine Forumteilnehmerin auf Deinen Bericht und Deine Übersetzung aufmerksam gemacht worden.

Es tut mir im Herzen leid, daß mit Deiner Frau zu lesen und was sie durchgemacht hat. :cry: Und ich hoffe sehr, daß es ihr bald besser geht.

Ich finde es großartig, wie Du Deiner Frau beistehst ! Es heißt ja : „in guten wie in schlechten Tagen“ aber leider habe ich von anderen Forumteilnehmerinnen gehört, daß dies nicht immer so ist.

Ich danke Dir ganz herzlich für die Übersetzung der „Benzo-Lügen“ und daß Du dies ins Forum gestellt hast. Das sind genau die 4 Punkte, die mich schon so lange quälen und meinen Entzug zur Hölle machen.

Du hast mir (und sicherlich vielen anderen Foris) damit so sehr geholfen. Vielen, vielen Dank. :group:

Ich wünsche Euch Beiden viel Kraft und mit Deiner Unterstützung wird Deine Frau es bestimmt schaffen wieder ein gutes Leben zu führen und gesund zu werden.

Liebe Grüsse
Anke
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)

Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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