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Dara: Entzug Diazepam

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
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Re: Dara: Entzug Diazepam

Beitrag von Dara77 » Mittwoch, 27.06.18, 17:43

Hallo Ihr Lieben,

ich war etwas beschäftigt und immer wenn ich schreiben wollte rauschte mir was anderes rein.
Ich habe im genau fast letzten Monat einiges geschafft und auch einiges gelitten.
Das Diazepam ist seit Sonntag 25.06. bei 2 Tropfen täglich, also 1 mg. Bis zu drei Tropfen ging es halbwegs, erstaunlich gut.

Jetzt mit 2 Tropfen merke ich den Entzug richtig fies:
Grippegefühl, angespannt, bleiern müde morgens mit schweren Gliedern, mehr Herzstolpern, Kreislauf spinnt, Darm spinnt zwischen Verstopfung, Krämpfen und Durchfall, leichte Nervenschmerzen mit Kopf- und Nackenschmerzen im Gesicht, Stress und Emotionale Belastung bringt mich sofort an meine Grenzen, Sport geht nur mit eigenem Körpergewicht ganz easy sonst brennen Muskeln sofort und mir wird schlecht und schwindelig... :vomit:
Stimmung ist trotzdem recht gut - ich glaube da greift auch das Venla oder die Konstanz die ich versuche zu leben: Strukturen, Pausen, Essen und Luft und Licht.

Trotzdem bin ich froh so weit zu sein. Das Venla habe ich 12 Tage mal auf 112,5 mg gehabt aber bin auf 75 mg zurück und will auch nicht mehr erstmal, denn das soll ich wenn ich stabiler bin auch raus. Früher hätte ich einfach radikal abgesetzt, heute nehme ich mir die Zeit. Und 2 Tropfen Dia werde ich sicher 2-3 Wochen halten müssen... :?

Leider habe ich 08.06. meinen geliebten Labrador gehen lassen müssen, der mich fast genau 13 Jahre begleitet hat. Nachdem erst fast exakt 6 Monate vorher am 09.12.17 mein junger Labrador vergiftet wurde von jemand, der es lustig findet Rattengift für Hunde auszulegen, so ist das ziemlich viel Abschied in kurzer Zeit von zwei der wichtigsten Wesen für mich überhaupt. :cry:
Jetzt hat meine Nr. 3 mein großer Ridgeback Rüde noch verdacht auf Kehlkopfkrebs oder -Lähmung und muss in die Klinik zu einer evtl schwierigen OP oder der Diagnose, das doch nix zu machen ist. Die Angst meinen Fels zu verlieren auch noch macht mich ganz krank.... :(
Auch wenn ich versuche positiv zu denken.

Und was Gutes gab es auch: Als ich heute vor einer Woche zum Stall kam am Haus wo mein Wallach und meine Minishetty-Stute leben lag ein Fohlen im Stroh!!! Ja, keiner wusste das sie trächtig ist als wir sie vor zwei Monaten gekauft haben :party2: Es ist ein kleiner Hengst und gesund, rot weiß gescheckt und heisst Cooper, unser Mini-Cooper :roll: Manchmal bringt das Leben ja auch schöne Überraschungen!

Ich beschäftige mich sonst grade mit Nahrungsergänzungen im Entzug und einen richtigen Thread dazu hab ich nicht gefunden hat da jemand einen Tipp für mich hier? Wo Mengen usw steht und Erfahrungen?
Da wäre ich mega Dankbar!
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Fluoxetin: ca. 2003 immer wieder über Jahre mit kurzen Pausen
Diverse SSRI von 2008 bis Juni 2016:
Fluoxetin, Cipralex, Paroxetin, Sertralin, usw.
Zuletzt Venlafaxin 150 mg: April 2015 bis Juni 2016
Tianeptin 12,5 mg von Juli 2017 bis März 2018
Wegen schwerer Depression mit Suizidgedanken und absoluter Erschöpfung wurde aktuell erneut Venlafaxin angesetzt ab 01.05.2018:
erst 37,5 mg ,
ab 11.05. 75 mg,
ab 12.07. auf 37,5 mg reduziert,
am 14.08. auf 75 mg Venla. erhöht (Diazepam genau 1 Monat Null)



Benzodiazepine:
Gelegentliche Einnahme seit 2009 da sehr viel Angst vor Sucht
2015 dann wg Scheidung, Umzug und starker psychischer Krise Dauereinnahme von Tavor 1,0-2,0 mg täglich für über 8 Monate, Entzug nach Ashton mit Umstellung auf Diazepam Tropfen mit Arzt
Seitdem immer wieder Einahme bei Notfall zbw zu starker Anspannung
Sucht-Rückfall auf Lorazepam April 2017 bis August 2017 - erneut Absetzen mit Diazepam
Rückfall auf Diazepam täglich Nov 2017 - Dezember 2017,
kurze Zeit 3 Wochen ohne Diazepam,
wieder regelmäßige Einnahme täglich 2,5 - 12 mg Diazepam seit Februar 2018

Absetztversuch gescheitert totaler Zusammenbruch schwere Depression, Erschöpfung mit Angstzuständen Ende April 2018 - auf anraten hier jetzt stabile Dosis Diazepam etabliert seit 30.04.18
Morgens: 7 Tropfen = 3,5 mg Dia / Abends: 5 Tropfen = 2,5 mg Dia = 12 Tropfen / 6 mg
37,5 mg Venlafaxin
seit 14.05.18:
M: 3 mg / A: 2 mg Diapzepam = 10 Tropfen / 5 mg
75 mg Venlafaxin
seit 25.05.18:
M: 3 mg / A: 1,5 Diazepam = 9 Tropfen / 4,5 mg
112,5 mg Venalfaxin
Morgens noch sehr wackelig, Kreislaufprobleme und schnell Gefühl Überforderung. Aber deutliche Besserung im Vergleich zu Ende April!!!
Seit 25.06.18:
2 Tropfen = 1 mg Diazepam abends
75 mg Venlafaxin morgens
02.07.2018
Diazepam 1 Tropfen abends = 0,5 mg
12.07. Venlafaxin runter auf 37,5 mg
14.07. 2018: NULL mg DIAZEPAM
14.08.2018: Venalfaxin auf 75 mg erhöht wegen starken, somatisierten Depressionen und Angstzuständen

Ziel / Plan:
Schrittweise Reduzierung Diazepam Tropfen für Tropfen, Absetzen Venlafaxin wenn möglich Angstfrei einzukaufen, Sport, Spazieren etc. und körperlichen Symptome nicht ständig da sind, körperliche und emotionale Belastbarkeit steigern, Agoraphobie und Herzphobie Umgang lernen

Diagnose:
Agoraphobie mit Panikstörung
mittelschwere bis schwere, wiederkehrende depressive Episode [Trauma] - stark somatisierte Depression mit zahlreichen körperlichen Symptomen
Erschöpfungsdepression
Herzneurose, Somatisierungsstörung

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Re: Dara: Entzug Diazepam

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 27.06.18, 19:58

Hallo Dara, :)

toll, wie du dich vorgekämpft hast. :sports:
Jetzt, wo es schwierig wird, bitte unbedingt pausieren und stabilisieren und nichts überhasten.
Du weißt, dass du notfalls auch einen halben Tropfen (oder noch feiner) absetzen kannst?

Von weiteren Experimenten mit Venlafaxin kann man nur dringend warnen.
Zum einen kann das dein ZNS weiter destabilisieren, zum anderen wirken höhere Dosierungen noch aufputschender und unruhig machender - völlig ungeeignet, wenn man Benzo-entzügig ist.

Zum Tod deines Hundes mein herzliches Beileid :hug: .
Ich bin, wie viele andere hier im Forum, sehr tierlieb und habe selber schon einige meiner treuen Freunde gehen lassen müssen. Es sind zwar "nur" Wellensittiche, aber mein Herz gehörte ihnen und meine Liebe begleitet sie noch stetig - so wie auch sie aus der anderen Sphäre immer noch liebend bei mir sind <3 .
Die Liebe kann alles überwinden - Zeit und Raum und auch die Sphären des Seins, dessen bin ich mir gewiss.

Ich wünsche dir viel Kraft mit deinem anderen kranken Hund und schließe ihn in meine guten Gedanken ein. Ich hoffe, man kann ihm noch helfen und dass ihr noch ein wenig Zeit miteinander habt.
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Nach Threads zum Thema Ernährung / NEM schaue ich.

(edit: Links eingefügt)

Fischöl: viewtopic.php?f=57&t=9653
Magnesium: viewtopic.php?f=57&t=11189
Chlorella: viewtopic.php?f=57&t=14544
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Vit B12: viewtopic.php?f=57&t=12419
CBD Öl: viewtopic.php?f=4&t=12822
L-Tryptophan: viewtopic.php?f=4&t=14309
5HTP: viewtopic.php?f=4&t=13825
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Re: Dara: Entzug Diazepam

Beitrag von StefanKremer377 » Freitag, 06.07.18, 7:59

Hallo Dara!

Darf ich dich mal fragen wie oft du das Herzstolpern hast?! Nur morgens oder auch mal zwischendrin. Ich habe es zur Zeit auch wieder vermehrt morgens. Hatte das im November letzten Jahres bereits ganz schlimm.

Das Thema Herzneurose ist bei mir auch ganz aktuell und eine meiner vielen Diagnosen.

Lg Stefan
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2008 Schilddrüse wegen kalten Knoten komplett entfernt. Dan :whistle: ach PA ohne Ende. War per Du mit den Notärzten und Krankenhäusern. Schwindel, Herzrasen

2011 Einweisung in die Psychiatrie Schlüchtern für 4 Monate
Diagnosen: Schwere Depression/Burn Out, Hypochondrische Angststörung, angeblich Bipolar
Medikamente: Abilify, Citalopram, Seroquel, Mirtazapin, Zyprexa

2012 Tagesklinik Gelnhausen Citalopram 30 mg, Mirtazapin 15 mg zur Nacht

2014 Trennung der 15 jährigen Beziehung. Kinder leben bei Mutter. Tiefes Loch. Alkohol

Feb. 2016 Jobverlust durch massive Konzentrationsprobleme Einweisung in die Psychiatrie, Schlüchtern.
Diagnosen: wie gehabt plus ADHS im Erwachsenenalter.
Medikamente: Citalopram 30 mg, Strattera. Letzteres nicht vertragen. Selbstverletzungen

März 2016 Suizidversuch. 24 h Ingewahrsamnahme durch die Polizei in Psychiatrie Schlüchtern. 2,5 Promille

Mai 2016 Geburt meiner 3. Tochter mit neuer Partnerin

Aug 2016 Tagesklinik Gelnhausen. Citalopram 30 mg plus 20 mg Medikinet. Dadurch SD Werte im Keller. Starkes Herzstolpern, Angst, Panik, Schwindel. VierWochen Citalopram abgesetzt. Würde sich nicht mit Medikinet vertragen
Danach ständig Panik, Angst

Nov 2016 Reha in Bad Wildungen. Cita wieder rein qui 15 mg. Wirkte aber nicht mehr richtig.
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

April 2017 Beginn der beruflichen Reha (LTA)

Sept 2017 Einweisung in die Psychiatrie, Lohr
Nach vier Tagen Citalopram raus. Stattdessen Tianeptine, Duloxetin, Sertralin 50 mg Erneut Medikinet, Würde nicht auf die SD Werte gehen lt Oberarzt. Starke Herzrythmusstörungen. Langzeit EKG löste sich ständig das Kabel. Dadurch wohl verfälscht. Lt Oberarzt bräuchte ich einen Schrittmacher da 8 Sekunden Herzaussetzer.
Brach den Aufenthalt sofort ab und ging in ein normales Krankenhaus.
Vier Tage Untersuchungen. Alles in Ordnung. Keine Aussetzer. Verurteilten sogar im Abschlussbericht die Diagnose der Psychiatrie
Innerhalb 4 Tagen wurde das Sertralin 50 mg abgesetzt.

Seid Mitte November ohne AD.
Symptome:
Schwindel, Angst, Panik, Herzrasen, Zwänge.. 50 Mal Puls messen, starke Derealisation, Depersonalisation, Kopfschmerzen, starke Blähungen, Augendruck bei Bewegung der Augäpfel, Durchfall, Gereiztheit, kalte Hände und Füße, Kribbeln in den Beinen

Januar 18
Befinde mich jetzt wohl auch im Langzeit-Entzug:
Benommenheit, Gangunsicherheit, Schwäche in den Beinen, allgemein kraftlos, Schwindel... Warte auf die besagten Fenster, die ich soooo gerne weit öffnen würde
Februar 18
Seid Anfang Februar durchgehend Benommenheit, Schwindel, unregelmäßiger Herzschlag, Surren im rechten Ohr. Psychisch komischerweise recht stabil. Wutausbrüche
März 18
Extreme Krankheitsängste. Bislang aber nur eine Panikattacke. Speziell die Herz-Angst EKG o.B. Trotzallem Herzstolpern bei Anstrengung und Aufregung, Schwindelschläge, dauerhafte Benommenheit, DP/DR.
Verliere langsam den Mut das es wirklich "nur" der Entzug ist...
April 18
Körperliche Symptome unverändert. Besonders morgens schneller Puls, Schwindel, Benommenheit, Muskelschwäche.
2 Wochen Psychiatrie
Mai 18
Erneut 2 Wochen stationär. Garnicht so einfach ständig die Tabletten verschwinden zu lassen.
Neuerdings gibt es immer mal Stunden wo ich mich "wie früher fühle". Allerdings 10 Tage Welle.... 2 Std durchatmen.... Dann geht es von vorne los. Komisches Wellenmuster...
Seid 30.05. In der Tagesklinik

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Re: Dara: Entzug Diazepam

Beitrag von Dara77 » Montag, 23.07.18, 13:26

Hallo STefan,
hallo ihr Lieben,

Ich war etwas "Still" denn das Absetzen und der emotionale Stress durch den Scheidungskrieg meines Freundes und dessen Depression gepaart mit der Trauer um meinen Opa-hund war schwer wegzustecken, und nach zwei miesen Wochen hatte ich Freitag wieder einen richtigen Einbruch. Wo wir dann direkt zu der Frage/Thema Extrasystolen/Herzstolpern kommen:
StefanKremer377 hat geschrieben:
Freitag, 06.07.18, 7:59
Hallo Dara!

Darf ich dich mal fragen wie oft du das Herzstolpern hast?! Nur morgens oder auch mal zwischendrin. Ich habe es zur Zeit auch wieder vermehrt morgens. Hatte das im November letzten Jahres bereits ganz schlimm.

Lg Stefan
Denn das Herzstolpern taucht bei mir dann prompt auf :-( Ich hatte recht gut Ruhe mit Venalfaxin und stabiler Dosis, aber sobald mein vegetatives Nervensystem ausflippt durch Stress geht es los, schon tiefes einatmen, hinhocken, zu lange stehen, leichte innere Anspannung, Sex, bücken usw. löst es aus. Ich bin mehrfach kardiologisch untersucht über Jahr und ich fange an zu akzeptieren das es ein Hauptsymptom meiner Depression und Angst ist, das Einzige auch wo ich echt drauf höre. Alles andere kann ich aushalten und das WEISS mein Kopf oder Seele oder was auch immer!!! Denn ich spüre die ES mit steigender Erkankung viel viel stärker, sonst garnicht. Ich versuche sie positiv als Warnsignal und Stimme aus meinem Unterbewusstsein anzunehmen... sehr sehr schwer.
Wenn dann noch wie aktuell "Körperschmerzen" hinzukommen, Schwindel, Bauchkrämpfe, Grippegefühl, Rückenschmerzen und das GEfühl nervös und müde gleichzeitig zu sein, ständig weinen...dann weiß ich "es" kommt zurück und/oder ich habe Entzug.

Ich bin jetzt seit 21.Juli 2018 mit Diazepam auf NULL.
Venlafaxin habe ich am 19.07. auf 37,5 mg (von 75 mg) reduziert, weil ich nur noch müde war und fast luzide Träume hatte ständig, war morgens einfach nur fertig davon. Aber ansonsten hilft Venla mir leider, es gibt mir Freiheit zurück..wenn auch trügerisch, ich weiß. :vomit:

Ich bemühe mich massiv Stress zu vermeiden, aber manche Dinge kann man einfach nicht ignorieren grade wenn man zusammenlebt. Wir stehen vor der Entscheidung ob wir überhaupt in DE bleiben wenn der Anwaltsterror um Geld, Umgang und Beschuldigungen kein Ende nimmt bleibt nur abmelden und ins Ausland ziehen. Da wir ortsunabhängig arbeiten geht das. Aber ob ich diese Veränderung verkrafte bezweifel ich sehr!
Hat jemand hier Erfahrung mit dem Auswandern...?

Ich versuche meine Tagesstruktur einzuhalten die wäre:

Aufstehen 7-7.30 Uhr
Mit Kaffee (ohne koffein) und Hunden nach hinten auf die Weide, hinsetzen, durchatmen, dann etwas leichtes Yoga so 10-20 min.
Dann Hunde füttern, Pferde auch, Frühstück machen und ins Homeoffice
Arbeite und erledige Dinge dann bis Mittag so gut es geht (ich arbeite im Online Sektor)
Dann gehe ich an 2-3 Tagen bisher zu einem leichten Training ins Fitnessstudio wo ich auch sitze, leute treffe usw. das ging jetzt seit Freitag kaum noch war sehr angespannt, Herzstolpern, fühlte mich beobachtet...bewertet.
Dannach gehe ich etwas essen, koche nur frisch und esse in ruhe draußen
Dann noch etwas büro
dann mit hunden raus spazieren oder auf die Weiden
Pferde versorgen und Blumen giessen
Gegen 21 Uhr dann in den Sessel etwas lesen , fernsehen
KLar mal einkaufen, Haushalt zwischendurch...

Ich Esse sehr "sauber" d.h. keine Fertiggerichte etc. Vollkornbrot mit Quark, Käse oder Obst mit Joghurt und Haferflocken, Salate, Eier, Fisch, selten mal Huhn, Gemüse und viel Obst, viel Nüsse, gute Schokolade, mal ein Eis. Eigentlich jeden Tag gleich. Von den verlorenen 7,5 kg habe ich 3 kg wieder zugelegt, aber sonst bewegt sich nicht viel höher. Ich wiege jetzt 60 kg bei 173 cm, ich bin weiblich 41 Jahre.

Schweres Training löst bei mir sofort !! Stressreaktionen aus wie zittern, Herzstolpern, sehe bunte Flecken, fühle mich "unwirklich". Das ist schade weil ich vor noch 2 Wochen schon viel belastbarer war...

Gestern hatte ich ab Nachmittag so schmerzen in Bauch, Brust und Rücken das ich fast dachte ich krieg einen Herzinfarkt, als wären alle Organe innen verklebt, verkrampft...alle Muskeln. Nicht mal IBU 400 hat geholfen leider...nehme dann Heizkissen, Tee.

Ich überlege ob ich Venlafaxin nochmal für 4-6 Wochen auf 75 mg erhöhe um eine beginnende Depression evtl. abzufangen, noch so einen Schub verkrafte ich grade nicht und ich MUSS ja auch arbeiten, ich bin selbstständig. Ich habe zwar Unterstützung und mein Freund ist mir eine RIESEN STÜTZE aber ich möchte auch eine Aufgabe haben...was sagen die "Profis" hier dazu??

So, das wäre mein aktueller Stand.

Was mir SEHR hilft ist
- Yoga: langsam, bewusst, draußen.
- Tiere: das meine Hunde einfach DA sind, neben mir, an meiner Seite. Meine Ponies 400 m im Gallopp kommen nur weil ICH rufe... Glück einfach.
- Draußen: einfach sein. atmen. blätter rauschen hören. luft riechen. gras unter den nackten füssen.
- Lesen: das einzige was meinen Kopf (fast) abstelle von negativen Gedanken und Ängsten. Fast.
- Hautkontakt: ich mag die nähe von menschen nicht aber im Arm meines Freund kann ich loslassen. auch sex hilft mir sehr gegen anspannung und gibt mir ein gefühl von "sein", mich spüren und liebe.

Das war jetzt sehr offen ich bin eigentlich nicht so aber ich wünsche JEDEM hier das er vielleicht etwas findet in meinen Erfahrungen das ihm irgendwie wenn auch nur ein klein wenig hilft.... :group:
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Wegen schwerer Depression mit Suizidgedanken und absoluter Erschöpfung wurde aktuell erneut Venlafaxin angesetzt ab 01.05.2018:
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Morgens noch sehr wackelig, Kreislaufprobleme und schnell Gefühl Überforderung. Aber deutliche Besserung im Vergleich zu Ende April!!!
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14.07. 2018: NULL mg DIAZEPAM
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Re: Dara: Entzug Diazepam

Beitrag von Dara77 » Mittwoch, 25.07.18, 11:11

KORREKTUR: Seit 14.07. auf NULL DIAZEPAM und seit 12.07. auf 37,5 mg Venalaxin - hatte mich verzählt :roll:

Heute ist also TAG 12 auf Null...es geht auf und auf dann wieder ab ab ab..usw. :sports:
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Wegen schwerer Depression mit Suizidgedanken und absoluter Erschöpfung wurde aktuell erneut Venlafaxin angesetzt ab 01.05.2018:
erst 37,5 mg ,
ab 11.05. 75 mg,
ab 12.07. auf 37,5 mg reduziert,
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Gelegentliche Einnahme seit 2009 da sehr viel Angst vor Sucht
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Morgens: 7 Tropfen = 3,5 mg Dia / Abends: 5 Tropfen = 2,5 mg Dia = 12 Tropfen / 6 mg
37,5 mg Venlafaxin
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M: 3 mg / A: 2 mg Diapzepam = 10 Tropfen / 5 mg
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Re: Dara: Entzug Diazepam

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.07.18, 12:33

Hallo Dara,

Glückwunsch zur Null :party2: .

Weiterhin viel Erfolg; und lass dich von schlechten Tagen nicht runterziehen. :hug:

Grüße
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Re: Dara: Entzug Diazepam

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 25.07.18, 12:45

Liebe Dara :-)

auch von mir herzliche Glückwünsche :party2: :party2: :party2:

Das ist ein super Erfolg, du kannst sehr stolz auf dich sein.

Alles gute wünsch ich dir, pass weiter gut auf dich auf :hug:

Liebe Grüße
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Dara77
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Re: Dara: Entzug Diazepam

Beitrag von Dara77 » Mittwoch, 15.08.18, 12:59

Hallo Ihr Lieben,
ich wollte mal berichten: :roll:

Ich bin noch immer Benzo frei. :)
Leider nicht mehr Depressionsfrei. :cry:

Baue seit ich vor 2 Wochen Urlaub angefangen habe, zu Hause, konstant ab. Die fehlende Struktur und Routine tun mir garnicht gut. Wurde ständig unbelastbarer, psychosomatische Symptome, dann negatives Denken, Sinnlosigkeit, starke Unruhe mit Erschöpfung und Angstzustände deluxe natürlich mit Herzstolpern/Extrasystolen. :o

All das Yoga, gute Essen, lesen usw rettet mich nicht sobald ich zwischenmenschliche, emotionale Konflike und Stress bekomme. Na ja, man sagt das sei ja mit der Hauptauslöser und ich bin charakterlich sowas von perfekt für Depressionen :? .

Da ich ja zwei Tage vor Null Diazepam mein Venlafaxin halbiert hatte von 75 auf 37,5 mg ... hält mich auch nix. War nicht die beste Idee, ich weiß. :censored: Also habe ich gestern nach 10 Tagen kampf der bergab führte widerwillig das Venla auf 75 mg erhöhrt um keinen Benzo Rückfall zu riskieren denn meine Angstzustände und Anspannung können so übel werden... und ich DARF und WILL kein Benzo.

Die körperliche Unbelastbarkeit ist für mich das Schlimmste gepaart mit den Ängsten, Sorgen, Kopfkino das mich reizbar macht oder zur Heulsuse. :zombie: Manchmal m a g i c h e i n f a c h n i c h t m e h r.
Wie sinnvoll ist es denn sich mühsam raufkämpfen, alles versuchen "richtig" zu machen und doch immer wieder abzustürzen? Wie oft schafft man das? Nach 10 Jahren akutem Kampf frage ich mich das ganz ernsthaft.

Sorry für´s Jammern. :vomit:
Antidepressive Historie
Fluoxetin: ca. 2003 immer wieder über Jahre mit kurzen Pausen
Diverse SSRI von 2008 bis Juni 2016:
Fluoxetin, Cipralex, Paroxetin, Sertralin, usw.
Zuletzt Venlafaxin 150 mg: April 2015 bis Juni 2016
Tianeptin 12,5 mg von Juli 2017 bis März 2018
Wegen schwerer Depression mit Suizidgedanken und absoluter Erschöpfung wurde aktuell erneut Venlafaxin angesetzt ab 01.05.2018:
erst 37,5 mg ,
ab 11.05. 75 mg,
ab 12.07. auf 37,5 mg reduziert,
am 14.08. auf 75 mg Venla. erhöht (Diazepam genau 1 Monat Null)



Benzodiazepine:
Gelegentliche Einnahme seit 2009 da sehr viel Angst vor Sucht
2015 dann wg Scheidung, Umzug und starker psychischer Krise Dauereinnahme von Tavor 1,0-2,0 mg täglich für über 8 Monate, Entzug nach Ashton mit Umstellung auf Diazepam Tropfen mit Arzt
Seitdem immer wieder Einahme bei Notfall zbw zu starker Anspannung
Sucht-Rückfall auf Lorazepam April 2017 bis August 2017 - erneut Absetzen mit Diazepam
Rückfall auf Diazepam täglich Nov 2017 - Dezember 2017,
kurze Zeit 3 Wochen ohne Diazepam,
wieder regelmäßige Einnahme täglich 2,5 - 12 mg Diazepam seit Februar 2018

Absetztversuch gescheitert totaler Zusammenbruch schwere Depression, Erschöpfung mit Angstzuständen Ende April 2018 - auf anraten hier jetzt stabile Dosis Diazepam etabliert seit 30.04.18
Morgens: 7 Tropfen = 3,5 mg Dia / Abends: 5 Tropfen = 2,5 mg Dia = 12 Tropfen / 6 mg
37,5 mg Venlafaxin
seit 14.05.18:
M: 3 mg / A: 2 mg Diapzepam = 10 Tropfen / 5 mg
75 mg Venlafaxin
seit 25.05.18:
M: 3 mg / A: 1,5 Diazepam = 9 Tropfen / 4,5 mg
112,5 mg Venalfaxin
Morgens noch sehr wackelig, Kreislaufprobleme und schnell Gefühl Überforderung. Aber deutliche Besserung im Vergleich zu Ende April!!!
Seit 25.06.18:
2 Tropfen = 1 mg Diazepam abends
75 mg Venlafaxin morgens
02.07.2018
Diazepam 1 Tropfen abends = 0,5 mg
12.07. Venlafaxin runter auf 37,5 mg
14.07. 2018: NULL mg DIAZEPAM
14.08.2018: Venalfaxin auf 75 mg erhöht wegen starken, somatisierten Depressionen und Angstzuständen

Ziel / Plan:
Schrittweise Reduzierung Diazepam Tropfen für Tropfen, Absetzen Venlafaxin wenn möglich Angstfrei einzukaufen, Sport, Spazieren etc. und körperlichen Symptome nicht ständig da sind, körperliche und emotionale Belastbarkeit steigern, Agoraphobie und Herzphobie Umgang lernen

Diagnose:
Agoraphobie mit Panikstörung
mittelschwere bis schwere, wiederkehrende depressive Episode [Trauma] - stark somatisierte Depression mit zahlreichen körperlichen Symptomen
Erschöpfungsdepression
Herzneurose, Somatisierungsstörung

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