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Ich kann nicht mehr

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sandra333
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von sandra333 » Sonntag, 30.04.17, 22:22

Liebe Monika :hug:
Oh mein Gott, was ich da gerade gelesen habe.....mein allerherzlichstes Beileid. Es tut mir so unglaublich leid. Wie du ja weist habe auch ich meine Eltern in kurzen Abständen verloren und bin daran fast zerbrochen. Kein Vergleich dazu was du durchleidest. Ich weis nicht was ich dir schreiben soll..., ich sende dir einfach mal viel Kraft und sehr viel Mitgefühl. Natürlich kannst du jetzt nicht ans Absetzen denken. Egal wie lange es braucht....ich wünsche dir von Herzen alles nur denkbar Gute damit du deine Trauer verarbeiten kannst.

Es sind jetzt bald 2 Jahre vergangen nach dem Tod meiner Eltern, man hat sie trotzdem bei sich, immer im Herzen. Die Zeit ist für dich sehr schwer, sogar unerträglich, ich weis das.... aber du mußt weiterleben und du wirst es auch schaffen. Man vergißt nie....aber es wird irgendwann leichter. Man findet dafür einfach keine Worte....ich denke an dich und fühle mit dir :hug:

Sei ganz lieb umarmt :hug: Sandra
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16.10.12 bis 12.2.13 = 0,5 Tavor wegen Panikattacken (fast 5 Monate täglich) + 50mg Opipramol morgens und abends
12.2. - 23.2. langsame Umstellung auf Diazepam und Umstellung auf Doxepin Anfangs 2,5mg - 26mg aufdosiert
24.2. - 5mg Dia + 50mg Opipramol morgens + 26mg Doxepin (geht mir schlecht)
26.2. - 6mg Dia
Vom 26.2.13 bis 12.3 = 7mg Dia (geht mir damit besser)
Vom 13.3.13 bis 4.4.13 reduziert auf 6,5mg Dia -------------------------Seit 14.7.13 Dox- 24mg
Vom 5.4.13 bis 30.4.13 reduziert auf 6,0mg Dia--------------------------Seit 15.8.13 - 22mg
Vom 1.5.13 bis 17.5.13 reduziert auf 5,5mg Dia-------------------------Seit1.9.13 -18mg
Vom 18.5.13 bis 1.6.13 reduziert auf 5mg Dia---------------------------Seit 6.1.14 -16mg
Vom 2.6.13 bis 13.6.13 reduziert auf 4,5mg Dia-------------------------Seit 30.1.14 -14mg
Vom 14.6.13 bis 3.7.13 reduziert auf 4mg Dia---------------------------Seit 6.3.14 -12mg
Vom 4.7.13 bis 17.7.13 reduziert auf 3,5mg Dia ------------------------Seit 21.3.14 -10mg
Vom 18.7.13 bis 2.8.13 reduziert auf 3mg Dia...............................Seit 12.4.14 -8mg
Vom 3.8.13 reduziert auf 2,5mg. Dia..........................................Seit 21.4.14 -6mg
Am 11.8.13 wieder zurück auf 3mg Dia.......................................Seit 7.5.14 erhöht 14mg
(ging mir nicht gut, zu viel Stress)............................................-Seit 30.5.14 -12mg
Am 23.8.13 reduziert auf 2,7mg Dia
Am 6.9.13 reduziert auf 2,4mg Dia
Am 25.9.13 reduziert auf 2,1mg Dia
Am 9.10.13 reduziert auf 1,8mg Dia
Am 24.10.13 reduziert auf 1,5mg Dia
Am 9.11.13 wieder 0,3 erhöht auf 1,8mg Dia
Am 27.11.13 reduziert auf 1,5mg Dia
Am 11.12.13 reduziert auf 1,2mg Dia
Am 30.12.13 reduziert auf 0,9mg Dia
Am 21.1.14 reduziert auf 0,6mg Dia
Am 7.2.14 reduziert auf 0,3mg Dia
Am 21.2.14 auf 0 Dia

Im März wieder 5mg Dia durch Stress nach Tod meiner Eltern
Diazepam alle 3 Wochen reduziert um 0,5mg
immer wieder ein auf und ab mit Dia
Seit September 2016 komplett frei von Dia

Doxepin 25mg reduziert seit November 2016
immer 2mg Schritte alle ca. 2-4 Wochen
30.4.17 Doxepin auf 8mg

AD Dosis momentan 50mg Opi /50mg Opi/ 8mg Doxepin
Medikamente Euthyrox 75 Schilddrüsenunterfunktion

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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von sandra333 » Montag, 01.05.17, 18:30

Liebe Monika :hug:
Ich danke dir sehr für deine lieben Worte in meinem Thread. Du hast gerade so viel zu verarbeiten und du fragst doch tatsächlich nach meiner Mona? Wie süß ist das denn? Was bist du für eine tolle Frau die sich wirklich jetzt noch mit den Sorgen anderer Menschen beschäftigt. Du bist unglaublich <3 Meine Tochter ist ja mittlerweilen eine 14 jährige kleine Dame geworden die ihrer Mutter über den Kopf gewachsen ist :whistle: Sie hat die Größe irgendwie vom Papa :P Ja die Sorge war damals groß, sie hatte ja ständig diese Herzprobleme wofür sich einfach kein Grund finden lassen wollte.

Sie hat eine Schilddrüsenunterfunktion die sehr gut mittlerweilen eingestellt ist und es geht ihr wunderbar. Ich kann nur sagen, ohne meine total liebenswerten und sehr mitfühlenden Kinder sowie Mann wäre ich gescheitert. Ich hoffe du hast auch liebvolle Menschen die sich in dieser schweren Zeit um dich kümmern. Ja und die lieben WJ waren zeitweise recht gut zu ertragen aber nun hauen sie wohl voll um sich :evil: . Ich sehe das aber als mein kleinstes Problem an.

Leider muss ich immer aufpassen, dass ich mir nicht zu viel Stress zumute, irgendwie wird es nie ruhig um mich :D , die Familie ist groß und alle wollen immer ihre Sorgen bei mir lassen. Nun ja ich habe ja auch immer noch 2 meiner 3 Kinder im Haus. Zudem eine Nichte und 5 Neffen die immer was wollen. Ja und die Situation meiner Schwester ist nun auch vor einem halben Jahr eskaliert.

Ich hatte den Kontakt zu ihr abgebrochen weil sie ja auf ihre Kinder verzichtet hatte um mit einem echt schlimmen Typen nur noch zu "saufen". Man kann es einfach nicht anders ausdrücken. Auf einmal stand sie bei mir vor der Tür und wollte unsere Eltern sehen :shock: Die waren aber doch tot. Sie war im Delirium. Ich brachte sie einige Tage später in eine Entzugsklinik. Erst später erfuhr ich dass sie gestorben wäre, dass es die letzte Rettung war. Nun ist sie trocken aber vollgepumpt mit Venlaf*xin glaube heißt es. Hmmm ob das nun die Lösung ist. Sie hat Leberzirrose und keiner weis genau wie es weitergeht.

Momentan geht sie jeden Tag zum blauen Kreuz zur Therapie. Weist du....ich will das nicht noch mal erleben und schotte mich so weit wie möglich ab. Aber es ist nicht leicht. Oh Mann, jetzt habe ich so viel von mir erzählt....bitte schreibe mir wann immer dir danach ist, ich will versuchen dich zu trösten und dir auch beizustehen.

Einen dicken Knuddler :hug: Sandra
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von sigli » Mittwoch, 05.07.17, 9:37

Meine liebe Moni,

du hast heute Geburtstag, und ich wünsche dir von Herzen alles Gute. Auf dass dir deine Lieben einen wunderschönen Tag bereiten und du ihn auch genießen wirst.

Alles alles Liebe zum Geburtstag. :party: :hug: :party2:
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Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.

2.4.2018: Diazepam: 0 mg
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 05.07.17, 9:51

hallo Moni, dann schliess ich mich mal den Gratulanten an, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und für das neue Lebensjahr alles gute. :party2:
lg Petra
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Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von TeaTime » Mittwoch, 05.07.17, 9:53

Hallo Moni,

Auch von mir ALLES GUTE zu Deinem Geburtstag, die Sonne lacht, was will man mehr !!! :party2:

Lieben Gruß,

TeaTime
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Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Berlin-2013 » Mittwoch, 05.07.17, 11:21

Hallo Monika,
auch von mir alles Gute zum Geburtstag :party2: LG :hug:
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viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
am 13. September 4 Jahre nach 0 mg :party2:

Zur Zeit EIN kleines Licht am Ende des Tunnels


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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 05.07.17, 12:28

Alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag!!!!
LG!
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 05.07.17, 12:37

Hallo schneeflöckchen :),

auch von mir die besten Wünsche zum Geburtstag, ganz viel Kraft und Gesundheit :group:

Grüße :hug:
Jamie
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von schneefloeckchen » Mittwoch, 05.07.17, 17:13

Hallo ihr Lieben, :hug:

ich möchte mich recht herzlich für die Geburtstagsglückwünsche bei allen bedanken, die mir geschrieben haben.
Eigentlich ist mir so etwas immer peinlich <3 , aber Sigli ist so eine liebe Seele, dass sie es einfach ins Forum geschrieben hat! :wink:

Nochmal danke an alle und liebe Grüße :party2:
Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von padma » Mittwoch, 05.07.17, 17:37

liebe Monika, :)

da reihe ich mich doch ein in die Reihe der Gratulanten.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. :party2: :party2: :party2:
Möge dein neues Lebensjahr dich weiter bringen in deinem Heilungsprozess

Es ist wahrscheinlich kein so einfacher Tag für dich :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von schneefloeckchen » Mittwoch, 05.07.17, 20:32

Auch dir liebe Padma vielen Dank für deine Glückwünsche. :hug:
Ja, du hast recht, der Tag war nicht ganz einfach und ich bin
auch zufrieden das er vorbei ist. Es fehlt ebend bei solchen
Familienfesten mein liebstes was ich hatte am Tisch. :frust:
Aber wie sagt man so schön,Zeit heilen Wunden.
Ich hoffe dir geht es besser oder sogar gut,das würde mich freuen. :)
Ganz liebe Grüsse von Monika
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Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
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Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von stubi » Sonntag, 09.07.17, 10:21

Liebe Monika,

Leider spät, doch nachträglich alles Gute zum Geburtstag.

Ich wünsche dir von Herzen das es bald für dich gut werden wird.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 09.07.17, 16:36

Liebe Monika,

besser spät als nie auch von mir alles Gute zu deinem Geburtstag, vor allem Gesundheit und dass es dir wieder besser gehen mag. Ich bin ja auch Einiges gewohnt, was Verluste von Menschen bzw. geliebte Wesen angeht, ich kann leider nicht bestätigen, dass es irgendwann leichter wird.

Gewisse Menschen bzw. eben auch Wesen sind nachhaltige Verluste, da verblast zwar die Erinnerung ein wenig mit der Zeit, der Schmerz jedoch bleibt. Je älter man wird und da meine ich nicht dich, um so nachhaltiger versteht man, wenn jemand einen verlässt, was es zu bedeuten hat und es führt natürlich auch unsere eigene Vergänglichkeit uns vor Augen. Das sind leider keine tröstenden Worte , aber so empfinde ich halt, ich bin ja selbst Betroffen daher erlaube ich mir das auch so direkt anzusprechen.

Der einzige Trost ist, dass man solche Menschen im Leben hatte, das ist ja auch nicht selbstverständlich. In der Zukunft zu leben gelingt mir gar nicht, im Jetzt auch schwer, weil alles was annährend besser oder gut war eben vorüber ist und nicht mehr zurückkommen wird.

Aber niemand von uns wird gefragt, das Leben hat mich gelehrt, dass es kaum noch Dinge geben wird, die mich überraschen, Dinge, die mich betroffen machen sehr wohl, also das Mitgefühl für andere Menschen werde ich wohl nie verlieren trotz zunehmend kognitiver Verluste.

Ich wünsche dir, dass du stabil wirst/bleibst, dass du Menschen hast, die sich um dich kümmern bzw. da sind für dich, das ist sicher eine Hilfe, wenn man auch bei den wichtigen Dingen des Leben letztendlich alleine ist, aber hilfreich ist es allemal.

Mögen dir weitere Schicksalsschläge bzw. gröbere Probleme für die nächsten Jahre erspart bleiben und dein Leben sich in eine gute Richtung entwickeln, gut, ein heikler Text, alles Liebe und Gute weil eigentlich ist das Thema ja Geburtstag, Kevin

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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von schneefloeckchen » Sonntag, 09.07.17, 21:07

Liebe Renate,
vielen Dank für deine nachträglichen Geburtstagsglückwünsche. Ja, ich gebe mir große Mühe um nicht an meinem Verlust zu zerbrechen. Nach so langen Jahren der Zusamengehörigkeit ist es gar nicht so einfach.
Ganz liebe Grüße
Monika
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Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
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Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

schneefloeckchen
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von schneefloeckchen » Sonntag, 09.07.17, 21:18

Lieber Kevin,
auch dir vielen Dank für die nachträglichen Geburtstagsglückwünsche.
Ja es ist schwierig mit dem Verlust zu leben. Ich habe liebe Menschen "Kinder", die mich in allen Lebenslagen unterstützen. Ich habe auch viele User im Forum, die mir ihre Hilfe angeboten haben, was mich eigentlich recht verlegen machte. Ich habe sogar Blumen zum Geburtstag von einer lieben Userin geschickt bekommen.
Ich habe mich über das was mir alles angeboten wurde so sehr gefreut, dass mir nur so die Tränen liefen. Ich muss dir in vielem Recht geben, liebe Menschen oder auch Wesen "Tiere" die von einem gegangen sind, vergisst man nicht, es verblasst nur etwas. Aber jeder Mensch oder auch Tier hat in meinem Herzen einen festen Platz. Ich werde auch keinen vergessen können.
Jeder Mensch oder auch Tier welches von mir gegangen ist, waren für mich besondere Individuen und jeder hatte einen eigenen Charakter. Jeder Einzelne für mich einzigartig und liebenswürdig und jeder hatte etwas Besonderes. Aber trotzdem ist der Verlust des Partners, mit dem man 47 Jahre verheiratet war eine ganz andere Sache. Wir waren sehr jung als wir geheiratet haben 20 und 17.
Ich weiß auch das deine Mama und deine Hündin, die von dir gegangen sind, dein ein und alles waren und wahrscheinlich dein neuer Hund kein Ersatz für deine "alte" Hündin ist. Aber sie hat eben einen anderen Charakter und vielleicht auch andere liebe Charakterarten.
Ich habe von einer lieben Userin per PN einen sehr guten und wahren Vers geschickt bekommen. Ich glaube da steckt sehr viel wahres drin.....

....der weiß es wohl, dem Gleiches wiederfuhr
und die es trugen, mögen mir vergeben
bedenkt
den eigenen Tod, den stirbt man nur.....
doch mit dem Tod der Anderen muss man leben.....

Ich wünsche Dir ein bisschen mehr Gesundheit und ganz liebe Grüße von
Monika
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Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
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Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
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Kevin05

Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Kevin05 » Sonntag, 09.07.17, 21:58

Liebe Monika,

danke für den zum Nachdenken anregenden Vers bzw. dass du mir geschrieben hast.

Auf deinen Text fällt mir wenig ein, weil du hast alles geschrieben, was auch ich ähnlich und wichtig finde.

Wenn Menschen, wie du und dein Mann so viele Jahre gut zusammen gelebt haben, dann fehlt da schon was Gewaltiges, wie du sagst es hat jeder Verlust seinen Platz in deinem Herzen, aber dein Mann ist sicher immer mit dir, da wird auch die Erinnerung kaum verblasen. Das ist jetzt nicht sehr trostreich, aber andererseits kann man es auch positiv sehen, die vielen schönen Momente werden dich dein Leben lang begleiten und schöne Dinge in Erinnerung zu behalten kann kein Fehler sein.

Bei mir ist es so gekommen, wie ich es mir gedacht habe, vielleicht ist es deshalb so gekommen? Ich weiß es nicht. Im realen Leben gab und gibt es keinerlei Menschen, die mir halfen, auch nicht nach Tod meiner Mutter, ich war von Anfang an alleine. Ich habe auch keine Kontakt mehr zu meinem Bruder, aber ich habe irgendwie gelernt, wer mir gut tut und wer nicht, wer mich mag, wer nicht.

Ich bin nicht traurig, weil ich einsam bin, ich bin ja auch ein Stück frei dadurch, dass ich keine Bindungen mehr habe, es werden sich Menschen auch schwer tun mich zu verletzen, weil es keine gibt, die mir mehr was bedeuten und auch vor Schicksalsschlägen brauche ich keine Angst mehr haben, weil ich habe schon alles verloren.

Wobei nochmal es ist okay, wie es ist, ich bin nicht mehr enttäuscht, ich habe mich eher von dieser Welt verabschiedet, aber ohne Wehmut.

Gut, aber nichts desto trotz finde ich es toll, dass du Menschen hast, die dich aufgefangen haben, weil das ist nicht selbstverständlich und ich denke, du bist auch sehr dankbar dafür.

Ich möchte auch Danke sagen für die Unterstützung Einiger hier, die mir seinerzeit doch sehr geholfen haben, mangelnde Solidarität gab es nur im realen Leben, hier ein wertschätzendes Danke, wobei ich das denke ich seinerzeit hoffentlich gemacht habe, die Zeit vergeht ja, alles Gute weiterhin und ja ich wünsch dir von Herzen ein gutes Leben, weil das sollte immer Ziel bleiben trotz Leid, Liebe Grüße Kevin

stubi
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von stubi » Dienstag, 11.07.17, 11:06

Hallo kevin05,

ich habe dich schon des öfteren hier gelesen und ich habe mich sogleich von deiner Art zuschreiben angezogen gefühlt.

Es klingt so traurig und gerade dein zuletzt geschriebener Text könnte von mir sein. Meinst du das es keine Änderungen in unserem Gefühlsleben mehr gibt?

Ich bin ebenso enttäuscht und desIllusioniert vom Leben wie du. Kann sein das ich in deine Zeilen und eine Art zuschreiben etwas hinein interpretiere, doch du schreibst mir aus der Seele und ich könnte meine Gefühle dem Leben gegenüber nicht besser beschreiben.

Liebe Monika bitte verzeih mir das ich in deinem Threat darüber schreibe, doch das lag mir jetzt einfach am Herzen.

Ich wünsche uns allen, dass uns die Last der dunklen Gefühle nicht mehr allzu lange bedrücken wird und wir bald die Leichtigkeit des Seins wieder genießen können.

Liebe Grüße
Renate
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Kevin05

Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von Kevin05 » Dienstag, 11.07.17, 18:23

Hallo Stubi, ich hab dir eine PN geschrieben, ich denke nicht, dass diesen Text jemand öffentlich lesen wollen würde, Monika sorry wegen dem Missbrauch deines Beitrag, LG Kevin

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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von schneefloeckchen » Dienstag, 11.07.17, 18:47

Hallo ihr zwei!
Kein Problem, man sollte nicht päpstlicher als der Papst sein. Ich habe jedenfalls kein Problem damit. ;)
Liebe Grüße Monika
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bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
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Re: Ich kann nicht mehr

Beitrag von schneefloeckchen » Freitag, 28.07.17, 14:22

Hallo ihr Lieben, :hug:
ich habe mal eine Frage, vielleicht kann mir jemand helfen. Mir geht es zur Zeit grottenschlecht, starke Sehstörungen, Magenkrämpfe, Dauerdurchfall, Übelkeit, brennen auf der Haut an den Armen und den Beinen, ich schlafe zwischen zwei und vier Stunden Nachts, starke innere Unruhe, starkes Herzklopfen, kann nichts essen, ich komme mir vor, als wenn ich am Anfang des Entzuges stehe.

22.11.14 15mg
24.01.15 10mg
13.06.16 9mg
11.07.16 8mg
28.03.17 7,5mg
03.04.17 wieder hoch auf 8mg weil es nicht auszuhalten war

Ich muss dazu sagen, ich war eigentlich nie 100% Symptomfrei vor jeder Reduktion.

Es ist über 1/4 Jahr her, kann das sein? Jetzt meine Frage, ich habe ja auch noch private Sorgen, aber können das wirklich noch Entzugserscheinungen vom Neuroleptika reduzieren sein? Das das wieder aufflammt und können die AD Entzüge auch noch eine Rolle spielen?
Zu meinen privaten Problemen jetzt auch noch die schlimmen Entzugserscheinungen, ich bin nur am weinen und liege wieder sehr viel weil ich nicht kann :zombie: , ich weiss mir keinen Rat mehr, was ich noch machen kann.
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand meine Frage beantworten könnte.
Liebe Grüße
Monika
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