Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Lorazepam abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Benzodiazepine können schon nach wenigen Wochen abhängig machen. Der Entzug dieser Medikamente sollte dann langsam und vorsichtig stattfinden.
Francis

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Francis » Freitag, 05.12.14, 16:16

Na klar verstehe ich Dich gut!
Aber manchmal braucht man halt Außenstehende die einen "objektivieren"...! ;)
Und nicht böse sein, Du siehst auch verzerrt, weil Du Angst hast, dass Du am Ende ohne "Nachschub" dastehst - aber das wird nicht passieren!!!
Also einfach machen - es wird nichts passieren!

Lisamarie
Beiträge: 9443
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16
Hat sich bedankt: 3534 Mal
Danksagung erhalten: 9381 Mal

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 05.12.14, 18:11

Hallo Nadja, anders wie Francis sehe ich schon die Gefahr das er sauer reagiert und sich auch weigern kann es nicht weiter zu verschreiben. Aber andrerseits soll deine Mama und du ihm schildern das du in einer extremen Zwangslage bist und deine Mama dir nur helfen wollte die Uni zu schaffen , weil davon deine berufliche Zukunft abhängt. Und ihn bitten dich bis März zu unterstützen und ihm dann auch sagen das du dich schon informiert hast wie du das dann ab März reduzieren kannst , würde mir das Ashdon Manual ausdrucken und ihm vorlegen. So das er sieh das es dir ernst ist. Und du dann um seine Unterstützung bitten dir ab März bei Ausschleichen zu helfen.

Außerdem hast du ja jetzt sowieso keine andere Wahl als die Wahrheit zu sagen, weil er ja möchte das deine Mama absetzt. Und sie ihm nicht plausibel erklären kann warum sie es noch bis März benötigt. Auf wieviel bist du denn täglich, weil du schreibst das der Arzt aufgemerkt hat weil die Verschreibungen häufiger wurden ?
Ich drück die Daumen das alles gut klappt lg Petra
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lisamarie für den Beitrag:
padma
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

Nadija
Beiträge: 92
Registriert: Sonntag, 17.08.14, 14:12

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Nadija » Dienstag, 09.12.14, 12:07

Ich komme grad vom Arzt. Das Gespräch verlief eigentlich ganz okay. Also war er nicht böse und meinte, wir kriegen nix mehr.

Nur haben wir ihm halt nicht die Wahrheit sagen können.
Ich bin mittlerweile bei 2,5 mg morgens(manchmal auch nur 2 mg) und abends nochmal 1,5 mg.

Er denkt ja nun , dass meine Mutter auch noch was nimmt. Und hat uns jetzt 2 Rezepte aufgeschrieben. Eines für mich und eines für meine Mutter.

Nur bin ich jetzt noch beunruhigter als vorher. 1. mussten wir ihn ja wieder anlügen...ich meinte ich nehme nur 3 mg täglich. (anders ging es ja irgenwie nicht, sonst hätten wir ihm sagen müssen, dass ich noch welche vom Psychiater bekomme, da wir sonst noch viel eher immer neue Rezepte brauchen würden) und dann wäre er evtl wirklich sauer gewesen, da wir ihn ja belügen.

Und 2. weiß ich nicht ob das jetzt so gut ist, dass ich von zwei Ärzten jeweils Rezepte für Tavor bekomme (das andere Rezept lief ja bis jetzt immer auf meine Mutter/läuft es auch weiterhin..nur, dass ICH jetzt auch eines vom HA bekomme)

...wird sich da nicht die Krankenkassen demnächst mal zu Wort melden, wenn man das von zwei Ärzten bekommt?!!? Denn ich bekomme jetzt ein Rezept vom HA und eines vom Psychiater...und beide wissen nach wie vor nichts voneinander.... :(

Francis

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Francis » Dienstag, 09.12.14, 13:50

Liebe Nadija,

zunächst einmal danke für Dein Feedback!

Ich finde es gut, dass Ihr Euch dem Problem gestellt habt!!! Und: Um Dir Deine Angst zu nehmen - die Krankenkasse wird sich da gar nicht einmischen!
Was ich nur nicht verstehe ist, warum es so schwer für Euch ist, die Karten auf den Tisch zu legen?

Ihr bescheißt Euch doch nur selbst und wie es Dir nun geht bestätigt doch nur, dass das so nicht der richtige Weg ist!

Wieso gehst Du eigentlich nicht zu Deinem Psychiater mit der Sache. Der ist Facharzt, der kennt sich mit Sucht aus (hoffentlich) und der wird Dich verstehen und mit Dir eine Strategie festlegen. Etwas gutes hat das alles - Du bekommst nun die beschissene Sucht und ihr Ausmaß zu spüren und das wird Dir helfen.

Ich denke auch, Du solltest mal anfangen, die Verantwortung für das alles zu übernehmen, schließlich wirfst Du Dir auch jeden Tag 2 Mal die Tabletten ein, nicht Deine Mutter. Denke doch mal strategischer und längerfristig, schließlich wirst Du noch einige Monate/Jahre einen Arzt brauchen, der Dir das Tavor und im Anschluß Diazepam verschreibt. Wenn Du da immer nur von Rezept zu Rezept denkst, nimmst Du bald mehr als 3mg/Tag, weil Du Dich nervlich noch mehr stresst...!

Nadija
Beiträge: 92
Registriert: Sonntag, 17.08.14, 14:12

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Nadija » Dienstag, 09.12.14, 14:53

Warum wir (ich) nicht die Karten auf den Tisch legen? Na, vll deswegen weil mir von allen Seiten (auch hier) davon abgeraten wurde?? Weil es schon genug Leute gab, die nichts mehr verschrieben bekommen haben, nachdem sie alle Karten auf den Tisch gelegt haben, vll deswegen???? :shock:

Wie soll ich vorher wissen, wie mein HA reagiert wenn ich ihm sage, dass ich auch schon Tavor von meinem Psychiater bekomme? Woher soll ich wissen wie mein Psychiater reagiert, wenn ich ihm sage, dass ich schon längst auch Tavor von meinem HA bekomme? Immerhin habe ich sie ewig lang belogen. Natürlich fühle ich mich scheisse dabei. Wie du selbst schon schreibst, geht es mir ja auch nicht gut dabei...und ich mach mir ständig Gedanken.

Momentan z.B. wegen der Krankenkasse...aber du meintest ja ich solle mir da keine Gedanken machen. Ich hoffe mal, du hast recht.

Und was meine Ärzte betrifft: Wie gesagt, ich weiß nicht vorher wie die reagieren. Es gab schon genug Fälle von Leuten, denen dann einfach nichts mehr verschrieben wurde, ganz einfach weil ein Arzt evtl auch sauer werden kann, wenn man ihn jahrelang belügt..hätte ich das Risiko etwa eingehen sollen? Heute??

Klar würde ich liebend gerne mal alles erzählen die ganze Wahrheit. Aber ich denke, dass muss ich dann bei einem neuen Arzt machen. Und am besten auch vorher recherchieren oder mich vll hier umhören, bei Leuten die in meiner Gegend wohnen, die einen guten Arzt gefunden haben, der ihnen beim Ausschleichen geholfen hat...

Ich kann momentan, wo so vieles auf dem Spiel steht doch nicht meinem Psychiater und meinem HA die Wahrheit sagen....das wäre doch extremst leichtsinnig...
Ich bin doch diejenige die dann wie der Arsch da steht, weil mir keiner mehr was verschreibt.


Mal ganz davon abgesehen, dass ich momentan kaum dazu in der Lage bin längerfristig zu denken.
Mein Studium steht auf der Kippe und das hat jetzt absolute Priorität. Dieses Semester wurde mir schon extra genehmigt, wenn das nicht klappt waren fast 5 Jahre für den Arsch. Da verlangst du von mir ich solle doch mal an später denken?
Tut mir leid, aber meine Gedanken kreisen momentan eben hauptsächlich um Bachelorarbeit, Bachelorprojekt und 2 Nachholklausuren....

Gleichzeitig soll ich aber auch schon an die Zeit danach denken? Ich muss jetzt erst mal kämpfen, dass der scheiss hier klappt...vorher habe ich gar nicht den Kopf dazu über sowas nachzudenken.

Ich verstehe dich grad ehrlich gesagt nicht so ganz Francis...also, dass du das nicht nachvollziehen kannst. :shock:

Francis

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Francis » Dienstag, 09.12.14, 15:00

Ich habe überhaupt nicht gesagt, dass Du dem einen Arzt von dem anderen erzählen sollst! Das hat nichts miteinander zu tun und es wäre auch nicht schlau! Aber Du verstrickst Dich da in Halbwahrheiten die Dir langfristig nicht weiterhelfen. Und: Nur weil es hier einigen so ergangen ist, heißt das nicht, dass es Dir so ergehen wird! Der Arzt hat eine gesetzliche Sorgfaltspflicht - das heißt, er kann seine Zulassung verlieren, wenn er medizinisch falsch handelt. Es tut mir leid, wenn ich Dir das so offen sage aber derzeit bist Du nicht in der Lage rational zu denken. Du hast Angst, Deine Quelle zu verlieren und solange Du das nicht grundlegend änderst, wirst Du nicht zur Ruhe kommen!
Habt Ihr nur 2 Ärzte in der Nähe - Du könntest auch zu einem anderen Arzt gehen und von "Null" anfangen!?

Kevin05

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Kevin05 » Dienstag, 09.12.14, 15:19

Also meine Erfahrung ist, dass Ärzte für so ziemlich nichts haften bzw. Verantwortung übernehmen müssen. Ich habe auch sehr schlechte Erfahrungen mit einem Arzt gemacht, der mir Dinge unterstellt hat die schon sehr erstaunlich waren und ich sage dir ich konnte genau nichts machen, ich hätte keine Chance und das haben mir Juristen und Richter gesagt. Jemand in meiner Familie ist Jurist und er meinte nicht mal er der wirklich in einer anderen Gesellschaftsschicht lebt als ich würde sich einen Prozess mit einem Arzt oder Krankenhaus antun, das sagt eh alles. Die können machen was sie wollen glaub mir, die beeindruckt gar nichts, leider.

Aber das andere wichtigere Thema wäre, gibt es nicht immer einen Grund, warum es grad nicht geht aufzuhören, runterzudosieren? Also ich spreche jetzt nicht von dir Nadja, aber mir fallen bei mir immer wieder zukünftige Dinge ein, wo ich vor mir sagen kann, das ist ein Grund bis dorthin weiterzumachen und dann kann ich anfangen und ich weiß, wie schwer das ist, ich habe eine Sozialphophie und nächste Woche habe ich eine Besprechung mit 10 Leuten, wo meine Meinung gefragt ist, ich im Fokus bin und Rede und Antwort stehen soll - mir gegenüber einige Führungskräfte und der Rest Menschen, die mir nicht gut gesinnt sind, was denkst du mit welchen Gefühl ich da hingehe? Will ich mir wirklich die Blöße geben und vor denen zusammenbrechen, keine Luft, Herzschmerzen, Übelkeit, kein Wort mehr rausbringen - generell ist es mir egal was andere denken, aber das ist meine Existenz.

Ich denke Leute die arbeiten müssen bzw. noch im ARbeitsprozess stehen oder eben wie du Nadja studierst für die ist es eben doppelt schwer, aber ich bleibe bei meiner Kritik und die ist auch eine Selbstkritik, wann ist denn nun wirklich der richtige Zeitpunkt anzufangen, ist er nicht jetzt gerade? Wobei es kein Zufall ist, dass hier kaum Leute sind, die noch arbeiten und ich kann dir auch sagen warum, weil es wirklich normal nicht geht, also was ich früher schwer verstand, verstehe ich immer besser, andererseits ist es schon bitter aus dem Berufsleben zu fallen und da bin ich dann schon wieder bei der Verantwortung der Ärzte, die haben ja keine Ahnung was sie da anrichten und im Gegensatz zu früher sehe ich sie deutlich stärker in ihrer Verantwortung, Alles Liebe und Gute Kevin

PS: Und sorg dich nicht so, das macht dir noch mehr Angst und du brauchst noch mehr Medizin.

Nadija
Beiträge: 92
Registriert: Sonntag, 17.08.14, 14:12

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Nadija » Dienstag, 09.12.14, 17:07

Danke Kevin für deinen Beitrag.

Ich mache mir halt leider immer wahnsinnig viele Gedanken, das war schon immer mein Problem...aber der Druck ist momentan einfach auch so enorm. Vor allem weil ich nicht sagen kann, dass ichs dann nächstes Semester nochmal probiere...(klar könnte man nochmal einen Härteantrag stellen aber ob der genehmigt wird), ich "muss" mein Studium dieses Semester einfach zu Ende bringen.

Was Ärzte betrifft bin ich ja normalerweise auch nicht so paranoid. Aber ich weiß halt, ER sitzt am längeren Hebel und ich habe wenns um was geht einfach keine Chance...und es kommt zu einem wilden hin und her gerenne von einem Arzt zum anderen....irgendeinen auf die Schnelle finden der mir das weiterhin verschreibt...
(Dazu hätte es ja kommen können, hätte ich heute die GANZE Wahrheit gesagt).
Und Francis meint, ich solle ja gar nicht sagen, dass ich auch noch Tavor von einem anderen Arzt bekomme,....aber wenn ich das nicht soll, kann ich auch schlecht meine tatsächliche tägliche Dosis nennen, da es so mit einem Rezept von einem Arzt doch gar nicht mehr hinkommen würde. Deswegen konnte ich auch nicht sagen heute, wie viel ich wirklich täglich nehme.
Man muss doch schließlich auch überlegen was man da sagt...die Ärzte sind doch nicht dumm. Ich kann doch nicht sagen ich nehme morgens 2,5 mg und mittags/abends nochmal 1,5...dann hätte er doch sofort gesagt...."äh ja, aber dann müssten sie doch viel öfters kommen wegen einem neuen Rezept?!"

Ich wollte halt einfach auf Nummer sicher gehen.

Und ja ich weiß, es gibt immer etwas zum vorschieben, warum man das Zeug noch weiter "braucht"....aber jetzt habe ich mich so lange abgekämpft für ein Studium, das normalerweise in 3 - 31/2 jahren zu schaffen ist...ich hänge jetzt im 5 Jahr und das ist jetzt einfach das einzige was grad in meinem Kopf rumschwirrt. DAS endlich zuende zu bringen.
Ich weiß nicht was danach kommt...aber bestimmt keine Job Suche...ich habe das auch schon mit meiner Mutter besprochen. Dass nach dem Studium auf ein anderes Medikament (Diazepam) umgestellt wird, wenn ich denn einen Arzt gefunden habe der das macht...weil ich ja auch loskommen möchte davon.
ich werde dann also erst mal nichts vorschieben, sondern mir einfach eine Auszeit nach dem Studium nehmen...und auch nehmen müssen, weil ich dann eh fix und fertig bin ....

Berlin-2013
Beiträge: 1099
Registriert: Dienstag, 05.11.13, 17:26
Hat sich bedankt: 547 Mal
Danksagung erhalten: 847 Mal

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Berlin-2013 » Dienstag, 09.12.14, 17:38

Nur meine Meinung: ich würde nie mehr eine berufliche Tätigkeit über meine Gesundheit stellen, das wird dir nie gedankt und manchmal schadet es sogar!
Wenn etwas gut werden soll, wird es den weg finden....
Priorität sollte auf der seelischen und körperlichen gesundheit liegen - alles andere loht nicht!
Nur meine Meinung! Viel Erfolg chrissi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Berlin-2013 für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamieDia_HBfruehling
viele Grüße und 2018 wird super
Ich war viel zu schnell unterwegs und es hat alles verschlimmert und den Entzug unnötig verlängert!! :schnecke: besser ZEIT UND GEDULD
13. September 4 Jahre nach 0 mg :party2: Heilung des ZNS leider noch nicht 100 Prozent aber 85 %

Zur Zeit EIN helles strahlendes Licht am Ende des Tunnels :party2:


► Text zeigen

Dia_HB
Beiträge: 1388
Registriert: Sonntag, 19.01.14, 22:42
Wohnort: Bremen
Hat sich bedankt: 2108 Mal
Danksagung erhalten: 2044 Mal

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Dia_HB » Dienstag, 09.12.14, 19:15

Hallo Nadija,

mir wird ganz schwindelig, wenn ich eine Umrechnung auf Diazepam mache.
Dir ist schon klar,das du täglich 55 mg Diazepam nimmst,das ist ne ganz schöne Menge.
Gehört in den hochdosierten Bereich oh oh,nicht gut.
Ob dir das gedankt wird ist ne zweite Frage, das würde ich nie in kauf nehmen, wenn ich weiß was das für ein Teufelszeug ist.

Liebe Grüße Heike
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Dia_HB für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamiepadmaLisamarie
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

Jamie
Beiträge: 15722
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 19592 Mal
Danksagung erhalten: 25760 Mal

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Jamie » Dienstag, 09.12.14, 19:49

Hallo Nadija,

du bist, wie Heike schrieb, mittlerweile im Hochdosisbereich. :o
Pass ja auf dich auf! Das darf nicht mehr werden! Lorazepam ist extrem potent und 2,5mg am Morgen sind eine halbe Elefantendosis (für dich nicht mehr, denn du bist es gewöhnt und dementsprechend hast du eine Toleranz aufgebaut).
Da der Stress nicht weniger, sondern eher noch mehr wird (Prüfungen!), musst du jetzt wirklich ganz heftig aufpassen, dass du nicht bald bei 6mg oder mehr am Tag bist!
Manövriere dich nicht in eine ausgewachsene Sucht!

Besorgte Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 3):
padmaDia_HBLisamarie
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Nadija
Beiträge: 92
Registriert: Sonntag, 17.08.14, 14:12

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Nadija » Samstag, 27.12.14, 19:27

hallo ihr lieben,

mir ist was total blödes passiert...und zwar war ich vor ein paar Tagen auf so einer X mas Party meiner Hochschule und hatte dort einen Teil meiner Tavor dabei. (Ich nehme immer in einer kleinen Dose welche mit für den Notfall).

Auf der Toilette wollte ich dann Tavor nehmen, weil ich mich da irgendwie so unwohl gefühlt habe und weils mir eh nicht gut ging...ist bei mir halt immer so zur Weihnachtszeit, da sonst an Weihnachten ja immer mein Bruder zu uns zu Besuch kam. Hab dann die Dose fallenlassen und die Tavor sind überall rumgekullert....hab nur noch ein paar einsammeln können, die restlichen habe ich nicht mehr gefunden.....konnte mich dann auch nicht mehr so lange dort aufhalten, weil andere Leute in die Toilette kamen und ich konnte denen ja schlecht sagen was ich da suche, deswegen bin ich dann einfach wortlos raus.

Das Problem ist jetzt, dass mir die TAvor nicht ausreichen werden bis zum 7.1.
Ich hatte das genau ausgerechnet und wäre grad so hingekommen, hätte dann am 7 oder 8.1 eh ein neues Rezept gebraucht. Aber jetzt werden die Tabletten nicht ausreichen bis dahin.
Ich habe mal bei meinem Psychiater angerufen um zu schauen wer Vertretung hat....hab mir jetzt überlegt nächste Woche mal zu der Vertretung zu gehen und das Problem zu schildern. Meint ihr die werden mir Tavor verschreiben, in der Vertretung? Die kennen ja meine Krankenakte gar nicht...

Bin jetzt total in Panik.. :cry:

Gruß
Nadija

sommerblume76
Beiträge: 114
Registriert: Donnerstag, 04.11.10, 22:08

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von sommerblume76 » Samstag, 27.12.14, 21:48

liebe Nadja,

ich kenne Deine ganze Geschichte jetzt nicht genau. Habe zum Teil nur Beiträge überflogen.

Ich weiß nicht woher du kommst, aber in jeder größeren Stadt gibt es in Krankenhäuser Bereitschaftspraxen. Dort kannst du hingehen und eben erklären, dass du vergessen hast, dir rechtzeitig ein neues Rezept verschreiben zu lassen und dein Psychiater eben im Urlaub ist.

Oder du gehst eben zu der Vertretung Deines Psychiaters. Nur wird der Vertretungsarzt deinem Arzt dann das zu kommen lassen.

p.s. das das alles wirklich nicht gesund und gefährlich ist, weißt du ja hoffentlich selber..

liebe Grüße

Lisamarie
Beiträge: 9443
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16
Hat sich bedankt: 3534 Mal
Danksagung erhalten: 9381 Mal

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 28.12.14, 0:25

Hallo Nadja, also ich mach mir da auch schon Sorgen um dich. Du bist mittlerweile hochdosisabhängig und ich weiß wovon ich da rede , da ich das selber war. Weißt du wieviel Kraft ich aufbringen musste um da wieder rauszukommen ? Machst du dir darüber auch Gedanken ? Denn das es so nicht weitergehen kann weißt du selber. Du gefährdest dich, dein Leben , deine Gesundheit. Wo kann und wird das enden ? Irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht du entwickelst immer mehr eine Tolleranz und um die gleiche Wirkung zu erhalten musst du immer höher dosieren. Und du weißt selber das du jetzt schon am Limit bist, auf einer Party Travor ? Was passiert wenn du Prüfungen hast also ich mach mir da schon Sorgen und Gedanken um dich . Das das ganze fürchterlich nach hinten los geht.
Grüße Petra
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lisamarie für den Beitrag:
padma
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

Nadija
Beiträge: 92
Registriert: Sonntag, 17.08.14, 14:12

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Nadija » Sonntag, 28.12.14, 8:37

leute...ich habe doch jetzt schon gefühlte tausendmal geschrieben, dass ich jetzt nicht ans absetzen denken kann solange mein Studium noch läuft ..und JA ich stelle es momentan über meine Gesundheit...denn wenn ich das nicht packe, sind 5 Jahre am arsch..und sorry mir ist das halt verdammt wichtig. Das Studium geht doch nur noch bis März...

Ich nehme morgens 2,5 mg und abends 1-1,5 mg....gibt leute die nehmen noch einiges mehr.

Ich versteh nicht warum ihr ständig mit solchen Antworten kommt...wohin das führen soll und ob ich mir überhaupt Gedanken mache???? Sorry Leute aber lest ihr überhaupt meine Texte? Ihr wisst doch in welcher Situation ich gerade bin......



Warum versteht ihr das nicht? Ich habe doch gar nicht vor das ewig zu nehmen, sonder nur so lange ich noch studiere. Ihr wisst doch im Grunde genau, dass es jetzt mehr als blöd wär die Tavor zu reduzieren. Außerdem schaue ich doch dass ich sie nicht noch mehr steigere.

Und dass ich zur Weihnachtszeit etwas mehr gebraucht habe lag weniger an der Party sondern daran, dass Weihnachten für meine Familie und micheinfach besonders schlimm ist..


Ihr kennt doch genau die Situation und trotzdem schreibt ihr immer das gleiche und das, obwohl ihr genau wisst, dass ich doch gewillt bin, nach dem Studium mit dem Entzug zu beginnen...

Lisamarie
Beiträge: 9443
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16
Hat sich bedankt: 3534 Mal
Danksagung erhalten: 9381 Mal

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 28.12.14, 9:45

Hallo Nadja, nein ich empfehle dir nicht jetzt das Travor abzusetzen, nur wirst du nicht wissen wie schwer es wird da wieder rauszukommen. Ich wusste das vorher auch nicht, es ist eine arge Quälerei. Kevin ist noch im Hochbereich gewesen und ich also weiß ich wovon ich rede. Und nein ich bin keine Hartz vier Empfängerin, ich habe mein Leben lang gearbeitet. Als letztes war ich 17 Jahre lang in einer Firma und hatte als Büroleiterin 120 Mitarbeiter unter mir. Ich hab dann gekündigt , nicht wegen des Absetzens, sondern weil ich jetzt meinen Traum Leben möchte, ich mache jetzt mit 56 Jahren eine Ausbildung zur Hundepsyologin und arbeite mit gestörten Hunden , neben bei hab ich noch zwei Kinder erzogen und erfolgreich ins Leben gestellt und bin seit 37 Jahren glücklich verheiratet.Kevin ist Beamter bei einer Behörde und arbeitet auch dort.

Und wenn du schreibst du möchtest hier nicht wie die meisten anderen als Invalide enden. Denkst du das hat sich irgendjemand so ausgesucht ? Weißt du wer erst das aus ihnen gemacht hat ? Die tollen vielgepriesenen Medikamente. Du bist noch jung und unterschätzt die Medikamente gewaltig. Auch aus dir können sie einen Invaliden, wie du sie bezeichnest machen. Und was ich ganz sicher nicht will dich belehren. Aber ich möchte dir auch nahebringen wie gefährlich ein Leben mit Medikamenten ist. Und das der Weg daraus sehr schwer wird. Und auf dich sehr viel Arbeit wartet , nicht beruflich sondern an dir . Du hast geschrieben das du dir nach dem Studium eine Auszeit nehmen willst, das finde ich gut .

Und ich hoffe für dich das dein geplanter Lebensweg für dich so klappt wie du ihn dir vorstellst und das meine ich nicht ironisch. Sondern das sind meine ehrlichen Wünsche für dich.
Lg Petra
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lisamarie für den Beitrag (Insgesamt 4):
JamiefruehlingpadmaOliver
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
.

Ulrich
Beiträge: 164
Registriert: Mittwoch, 17.04.13, 13:35
Hat sich bedankt: 16 Mal
Danksagung erhalten: 271 Mal

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Ulrich » Sonntag, 28.12.14, 10:31

Du qualifizierst diese Menschen hier im Forum als Invaliden und für das Restleben als Harz vier Empfänger. Dann frage ich mich warum sucht Du gerade bei diesen Leuten um Rat? Viele Menschen hier im Forum haben einen Vorteil, wenn auch einen nicht erfreulichen.Sie wissen von was sie reden und schreiben. Das nennt man brutale Erfahrung!
Doch gibt es immer Menschen ob jung oder alt, die gut gemeinte Ratschläge in die so genannte Mülltonne werfen, früher oder später wird in der so genannten Mülltonne wieder nach den Ratschlägen gesucht!Also immer erst überlegen, und dann schreiben :wink:


Lg Uli
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ulrich für den Beitrag (Insgesamt 6):
edgarDia_HBJamiefruehlingLisamariepadma
Bipolar Betroffener
Sehr sehr langer Benzodiazepinentzug überstanden!
Aktuelle Medikation: Lithium 675mg, 6,5mg Trimipramin- Langsam Metabolizer IM
Seit 12 Jahren Leiter von drei Bipolaren Selbsthilfegruppen

edgar
Beiträge: 1204
Registriert: Donnerstag, 16.08.12, 14:04
Hat sich bedankt: 650 Mal
Danksagung erhalten: 1366 Mal

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von edgar » Sonntag, 28.12.14, 11:18

Hallo Nadija,

Deinen Text musste ich entschärfen, da er an einigen Stellen beleidigend war und das wohl hier unter uns ehrenamtlich Arbeitenden, die Freizeit opfernden, engagierten Leuten niemand verdient hat.

Daher bitten wir Dich, künftig die Nutzungsbedingungen zu beachten und hier niemanden mehr zu beleidigen.

Grüße
edgar
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor edgar für den Beitrag (Insgesamt 2):
Jamiecarlotta
Angehöriger, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), seit 2008 Mitarbeiter im ambulanten Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung (u.a. auch Beratung und Unterstützung beim Absetzen von Medikamenten), davor 2 Jahre Mitarbeiter in einer Tagesstätte und 1 Jahr lang in einem Wohnheim (stationäres Wohnen) für Menschen mit psychischer Erkrankung. Seit 2013 Mitglied des Fachausschusses Psychopharmaka der DGSP.

fruehling
Beiträge: 998
Registriert: Samstag, 08.03.14, 19:48
Hat sich bedankt: 509 Mal
Danksagung erhalten: 1058 Mal

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von fruehling » Sonntag, 28.12.14, 11:31

Hallo Nadja,
ich habe zu deinem Thread nicht viel beigetragen, weil ich ganz am Anfang schon den Eindruck hatte, dass du nicht gewillt bist, die Tablette abzusetzen.
Was für Antworten erwartest du?
Dieses ist ein Absetzforum und du hast hier viele hilfreiche Tips bekommen von Menschen, die größtenteils ähnliche Erfahrungen gemacht haben und dadurch auch sehr gute Tips geben können, andere davor bewahren wollen, durch die Hölle zu gehen.
Du zeigst ja bereits depressive Symptomatiken, die höchstwahrscheinlich eine Folge des Langzeitgebrauchs sind. Das wäre der Pubkt, an dem Du sagen müsstest, dass jetzt Schluss damit sein sollte. Stattdessen stellst du dir die Frage, ob du ein Antidepressivum nehmen solltest?! Dafür bist du hier an falscher Stelle.
Wenn du derzeit alles ablehnst und die Dosis (die ich persönlich gefährlich finde) beibehalten möchtest, dann melde dich wieder, wenn du bereit bist!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor fruehling für den Beitrag (Insgesamt 5):
edgarDia_HBJamiepadmaOliver
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Nadija
Beiträge: 92
Registriert: Sonntag, 17.08.14, 14:12

Re: Tav*r abhängig: Ich weiß nicht mehr weiter

Beitrag von Nadija » Samstag, 14.02.15, 18:31

Rausgenommen wegen Provokation. ADFD Team


Ok weswegen ich eigentlich scnreibe. Francis bist du noch da? hab grad umsonst eine PN geschrieben. Scheint er deaktiviert zu haben..

Francis bist du noch daha?

Antworten