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leo7: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Samstag, 25.02.17, 23:27

hallo Leo, :)

es tut mir leid, dass es dir weiterhin schlecht geht.

Ich weiss niemand hier, der Erfahrung mit TMS hat.
Es ist ein unerprobtes Verfahren, das auf vagen, sehr fragwürdigen Theorien beruht.
Bei depressiven Patienten liegt eine Unterfunktion des linken frontalen Hirnlappens vor. Schwere Stoffwechselstörungen im Gehirn können unbehandelt
schwere Depressionen auslösen. Genau hier setzt diese medikamentenfreie Behandlungsmethode ein. Elektrisch erzeugte Magnetfelder dringen durch die Schädeldecke zum betroffenen Hirnareal vor.
http://www.depression-therapie-forschun ... apien.html (Seite ist stark beschönigend).
Ich würde ein solches Risiko nicht eingehen. Niemand weiss, was damit im Gehirn angerichtet wird. Wie es mit Langzeitschäden aussieht.
Du wärst da ein Versuchskanninchen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von albertine » Sonntag, 26.02.17, 13:04

Hallo leo,
Auch die ärzte bei denen ich war konnten mir noch keine 100% Diagnose feststellen ich habe starke dp/dr und noch paar andere symptome wie gedankenleere wortfindungsstörung oder meine gedanken sind völlig durcheinander starke Konzentrationstörung ich fühle mich wie paralysiert im kopf .. diese symptome hatte ich früher nicht vorher hatte ich auch ein paar probleme VON CANNABIS aber es waren noch ganz andere symptome Die die ich jetzt habe kommen erst seit ich lorazepam nehme und sie werden noch schlimmer wenn ich lorazepam reduziere
Du bist, da das Lorazepam nicht mehr richtig wirkt, im Entzug. Daher kommen deine Symptome. Und klar wird es schlimmer wenn du reduzierst, denn dann bist du noch mehr im Entzug.

Ich war selbst jahrelang im Dauerentzug und weiß wie schecklich dieser Zustand ist. Ich war auch sehr, sehr verzweifelt. Was mir letztendlich geholfen hat war der Enzug.

Du musst deine Benzos langsam reduzieren. Nur dann kann sich dein Zustand verbessern. TMS kann sicherlich keine Entzugssymptome mildern.

Grüße von Margot
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1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Station für innere Medizin, Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging, die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima, das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
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10.5.2016 - 37,5 mg
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2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Sonntag, 26.02.17, 20:57

Hallo padma

Also tms ist riskanter als tabletten?
Im Internet steht es habe keine große nebenwirkungen und mein arzt sagt das gleiche und es kann dp/dr symptome lindern
aber natürlich man weiss nie was passieren kann

Hallo albertine
Natürlich sind da auch entzugssymptome aber nicht nur ich hatte auch schon paar symptome vorher von cannabiskonsum die jetzt noch verschlechtert worden sind von entzug


Ich kann nicht weiter reduzieren die symptome sind nicht auszuhalten
ich hab starke dp/dr meine gedanken sind so durcheinander dass ich nicht mal ein satz bilden kann
ich habe unkontrollierte bewegungen und und ..
und nicht nur wenn ich reduziere jetzt sind diese symptome immer da auch wenn ich bei der gleiche dosis bin
Nehme 3mg lorazepam + 15mg valium täglich

Also ganz ehrlich ich denke das die droge lorazepam mein gehirn geschädigt hat genauso wie cannabis als ich vor 7-8jahren rauchte die symptome sind nie verschwunden zwar nicht so schlimm wie jetzt aber davon hatte ich auch eine schädigung war total benommen aber nur wenn ich weniger als 7-8 Stunden geschlafen habe war mein gehirn total überfordert

Ich muss was machen nur weiß ich nicht was

Lg
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april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

2016: valium 30mg lorazepam 1mg
Juli 2017 valium 10mg lorazepam 3mg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Murmeline » Montag, 27.02.17, 15:11

Hallo Leo,

ich verstehe, dass Du Dich ziemlich hilflos fühlst, nicht weiß, wie Du weitermachen sollst und die von dieser Behandlungsmethode eine Erleichterung erhoffst.
und nicht nur wenn ich reduziere jetzt sind diese symptome immer da auch wenn ich bei der gleiche dosis bin
Das ist, weil Du in der Toleranz bist, die Substanz wird nicht mehr wirken, sie macht quasi ständig Probleme.
Natürlich sind da auch entzugssymptome aber nicht nur ich hatte auch schon paar symptome vorher von cannabiskonsum die jetzt noch verschlechtert worden sind von entzug
Waren die Symptome durch die Einnahme denn jemals komplett weg oder sehr viel weniger? Es ist eben das schwierige an Psychopharmaka, das sie oft auch die Symptome auslösen, die sie eigentlich unterdrücken sollen. :(
Also ganz ehrlich ich denke das die droge lorazepam mein gehirn geschädigt hat genauso wie cannabis als ich vor 7-8jahren
Englischsprachige Betroffene nutzen manchmal den Begriff "neurotoxic damage", also neurotoxischer Schaden, wobei diese "Schädigung" auch heilen kann, wie man aus Erfahrungsberichten weiß.

Heute ist ja der Termin, wie hast Du Dich entscheiden?

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Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 01.03.17, 23:12

Hallo murmeline

Nein die symptome was ich von cannabiskonsum habe waren nie weg auch nicht weniger

Ich habe den termin abgesagt es war mir dann doch zu riskant

Jetzt habe ich noch ein anderes problem oh man ob ich nicht genug hätte :( also seit ich diazepam nehme am anfang hatte ich nur ab und zu herzschmerzen aber jetzt habe ich täglich starke herzschmerzen und das Gefühl als ob mein Herz zerdrückt wird dazu kommt häufig das Gefühl d. mein herz unregelmässig oder viel zu schnell schlägt
Ich habe vor 3monate ein EKG gemacht die ärztin meinte mein herz schlägt etwas schnell sonst ist alles ok
Ich hatte nie herzschmerzen erst seit ich diazepam nehme fing es an und es wird immer schlimmer
jetzt bekomme ich richtig angst soll ich diazepam absetzen und dafür ein anderes benzo nehmen?
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von padma » Donnerstag, 02.03.17, 19:20

hallo Leo, :)

wenn die Herzbeschwerden zugenommen haben, würde ich nochmal ein EKG machen lassen.

Da die Umstellungen auf andere Benzos bisher immer gescheitert sind, würde ich das möglichst nicht machen, es sei denn ein Arzt hält das für dringend erforderlich.

liebe Grüsse,
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 13.12.17, 16:25

Hallo
Ich hoffe es geht euch gut : )

Mir geht es zur Zeit gar nicht gut
Ich habe grosse Probleme mit valium
Ich kann nicht richtig atmen und habe starke muskelerschlaffung
Was komisch ist ich nehme jetzt valium seit über einem Jahr anfangs war ich bei 30mg und 1,5mg lorazepam täglich und hatte keine probleme mit atemnot und starker muskelerschlaffung vor 5monaten fing es dann an
Dann habe ich auf 20mg reduziert dann 15 und jetzt seit 2 monaten bin ich auf 10mg( dafür aber lorazepam wieder auf 3mg täglich erhöht) und es wird nicht besser

Vielleicht ist es besser wenn ich valium durch ein anderes benzo ersetze das nicht so eine starke wirkung hat zb oxazepam?
Kann man valium einfach so durch oxazepam ersetzen? Da valium eine starke muskelerschlaffende wirkung hat und oxazepam nicht
Lorazepam hat auch keine starke muskelerschlaffende wirkung früher da hatte ich 8mg täglich und noch nie so eine wirkung wie bei valium

Was wäre das beste für mich in so einer situation ?
Danke euch
Lg
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Kevin05

Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Kevin05 » Donnerstag, 14.12.17, 12:09

Hallo Leo,

Ich denke nicht, dass das Oxazepam eine Wirkung haben wird, wird zwar zum Ausschleichen auch verwendet, aber ich habe es z.B. schlecht vertragen, also versuchen kannst du es, aber vergiss nicht, dass das Diazepam auch eine lange HWZ hat, ob da ein Umstieg so einfach geht bin ich mir auch nicht sicher, wobei generell wäre das Ziel halt runterzukommen, aber das weißt du selbst, dass du noch immer oder wieder bei 4 mg Lorazepam bist ist auch nicht ideal.

Schau einfach zurück und setz dir für die Zukunft ein realistisches Ziel, weil die Zeit vergeht und die Fortschritte sind eher bescheiden. Ich wünsche dir alles Gute, schade, dass dir bis dato niemand geschrieben hat, alles Gute Kevin

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von albertine » Donnerstag, 14.12.17, 13:47

Hallo leo,

wenn man jahrelang Benzos konsumiert, dann geht es einem nicht gut, das ist einfach so. Ich habe das ja selbst erlebt. Irgendwann wirken sie nicht mehr, und dann folgt die Wirkumkehr. D. h. es geht einem von Jahr zu Jahr schlechter. Da hilft dann leider auch kein anderes Benzo. Du musst weg von dem Zeug, erst dann kann es dir wieder gut gehen.

Wenn ich daran denke wie schlecht es mir mit Benzos ging, und wenn ich dann noch lese wie schlecht es den Leuten hier geht, dann fällt es mir ziemlich leicht die Finger von dem Zeug zu lassen und auch heikle Situationen ohne Benzo durchzustehen.

Du kannst natürlich versuchen das Diazepam durch Oxazepam zu ersetzen. aber dann solltest du auch mal anfangen auszuschleichen.

Alles Gute!

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ab 11.5 - 75 mg
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ab 10.7.2015 - 52,5 mg Amitriptylinoxid
ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 14.12.17, 13:56

Hi, Leo.

Ist leider genauso, wie albertine/Margot :) schrieb.

Es gibt keine andere Lösung, als das Zeug loszuwerden. Ein anderes Benzo wird nur marginale Verbesserungen bringen, wenn überhaupt.

Mir geht es genauso, wenn ich hier im Forum lese: bin froh, die Benzos/PP los zu sein und heikle Situationen ohne meistern zu können.

Auch von mir alles Gute und VG.

Clarissa
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Samstag, 16.12.17, 14:15

Hallo ihr Lieben : )

Klar muss ich die benzos absetzen das es nicht leicht ist wisst ihr ja selbst bei mir ist es noch ein wenig komplizierter..

Seit 4-5 tagen ist es richtig schlimm
Ich kann nicht richtig atmen und habe starke muskelerschlaffung so stark das ich nicht mal normal laufen kann und immer dieses gefühl das ich jeden moment einschlafe
Seit 5 tagen nehme ich deswegen jetzt nur noch 5mg diazepam in der hoffnung das ich nicht mehr so starke muskelerschlaffung hab aber es hat sich nichts geändert
Auch lorazepam wirkt nicht mehr wie früher von denen bekomme ich auch atemnot aber keine muskelerschlaffung

In den letzten 5 tage war ich zwei mal in die Notaufnahme
Sie meinten es wäre nur eine panikatacke

Mein Arzt will das ich in einer klinik einen kalten entzug mache das will ich natürlich nicht. Ich würde es niemals schaffen in 3 wochen die dinger abzusetzen
Am Dienstag habe ich jetzt einen termin bei einem anderen arzt dann schau ich was er mir vorschlägt
Ich glaube das diazepam muss weg

Vielen dank : )
Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Jamie » Dienstag, 19.12.17, 20:31

Hallo leo :)
Ich glaube das diazepam muss weg
Das denke ich auch.
Die Benzos machen dich kränker und kränker; und das schleppend seit Langem :oops:.
Ich sehe da auch kaum Alternativen, bewundere aber wirklich, wie tapfer du bist :sports: .

Wie ist denn der Arzttermin heute verlaufen?

Grüße
Jamie
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 20.12.17, 13:14

Hallo Jamie

Mein Termin wurde auf donnerstag verschoben

Ja das diazepam macht mir probleme nur ich weiss nicht für welches benzo ich es ersetzen soll da ich von alle langwirksame benzos muskelerschlaffung habe.
Hatte letztes Jahr schon tranxilium und prazepam mit dene hatte ich auch die gleichen probleme.
Soll ich lieber ein kurz wirksames benzo nehmen? Zum beispiel oxazepam?
Mit oxazepam wird es aber dann schwieriger zu entziehen hm?

Da wäre noch das lorazepam wirkt jetzt paradox
Wenn ich es nehme kurz danach fühle ich mich wie betrunken und habe wahrnehmungstörung dauert etwa 1 stunde dann wird es langsam besser

Also muss ich wohl auch das lorazepam ersetzen
Mit oxazepam oder doch lieber mit ein anderes?

Diazepam wirkt stark muskelerschlaffend ich denke oxazepam hat nicht so eine starke wirkung
Darf ich es dann so einfach ersetzen? Besteht da ein gefahr für ein epileptischer anfall?

Ich nehme 1-1-1mg lorazepam und 10mg diazepam
Aber die letzten tage nehme ich nur 2,5mg lorazepam und 5mg diazepam wegen die erwähnten probleme die ich ja die letzten tage habe

Ich habe noch eine letzte frage
Seit einiger zeit habe ich bewusstseins- wahrnehmungsstörungen und denkstörungen
Besteht die gefahr für ein entzugsdelirium wenn die benzos keine wirkung mehr haben ?

Ist bisschen kompliziert ich weiss
Ich hoffe du hast alles verstanden und kannst mir gute tipps geben damit würdest du mir sehr helfen
Danke dir
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 21.12.17, 12:23

Hallo Leo :-)
Ja das diazepam macht mir probleme nur ich weiss nicht für welches benzo ich es ersetzen soll da ich von alle langwirksame benzos muskelerschlaffung habe.
Hatte letztes Jahr schon tranxilium und prazepam mit dene hatte ich auch die gleichen probleme.
Du hast also Clorazepat und Prazepam schon probiert. Es blieben meines Wissens noch Clonazepam und Oxazepam als gängige Substitutionsmöglichkeit.
Soll ich lieber ein kurz wirksames benzo nehmen? Zum beispiel oxazepam?
Mit oxazepam wird es aber dann schwieriger zu entziehen hm?
Ob Oxazepam für dich funktionieren würde, lässt sich nicht vorhersagen. Du müsstest es testen, es wirkt allerdings vermutlich nicht ganz so stark wie Lorazepam. Hast du Clonazepam mal in Erwägung gezogen?
Da wäre noch das lorazepam wirkt jetzt paradox
Wenn ich es nehme kurz danach fühle ich mich wie betrunken und habe wahrnehmungstörung dauert etwa 1 stunde dann wird es langsam besser
Ich glaube ehrlich gesagt dass du durch die lange Einnahme im Hochdosisbereich wahrscheinlich mit allen Benzos mehr oder weniger Probleme haben wirst. Dein Nervensystem ist sehr sensibilisiert. Ich glaube, es wird keinen wirklich optimalen Weg geben, nur hoffentlich eine Variante die besser aushaltbar ist. Letztlich musst du irgendwie runter dosieren, so oder so, sonst wird das nicht besser.
Diazepam wirkt stark muskelerschlaffend ich denke oxazepam hat nicht so eine starke wirkung
Darf ich es dann so einfach ersetzen? Besteht da ein gefahr für ein epileptischer anfall?
Ich denke auch, dass Oxazepam nicht so stark Muskelrelaxierend wirkt wie diazepam. Du kannst es probieren. Es kommt eben auch darauf an, was dein Arzt mitmacht. Ich würde dann schrittweise immer 1/4 der Diazepamdosis durch die Entsprechende Dosis des neuen Benzos pro Woche ersetzen.

Du hast jetzt ziemlich viel runter dosiert, das ist natürlich auch problematisch wegen der Entzugserscheinungen. Wie geht es dir denn mit der niedrigeren Dosis? Es wäre besser gewesen, du hättest schon vor einiger Zeit angefangen langsamer zu reduzieren, als jetzt so einen großen Schritt zu machen.
Ich habe noch eine letzte frage
Seit einiger zeit habe ich bewusstseins- wahrnehmungsstörungen und denkstörungen
Besteht die gefahr für ein entzugsdelirium wenn die benzos keine wirkung mehr haben ?
Die von dir genannten Symptome sind typische Nebenwirkungen bei längerer Einnahme einer hohen Dosis. Von einem EntzugsDelirium noch während der Einnahme einer gleichbleibenden Dosis habe ich bisher noch nicht gehört, das ist sehr unwahrscheinlich. Man bekommt das eigentlich nur durch einen extrem schnellen Entzug.

Deine Situation ist sehr schwierig, weil man kaum noch auseinander halten kann was Nebenwirkung, was Unverträglichkeit und was Entzug ist. Ich denke es ist ganz wichtig dass du dich letztlich für ein vorgehen entscheidest und dann wirklich konsequent in kleinen Schritten runter gehst.

Berichte gern was dein Arzttermin ergeben hat und für was du dich entschieden hast.

Liebe grüße
Lina
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Freitag, 22.12.17, 13:44

Hallo linlina

Also clonazepam wollte er mir nicht verschreiben
Mit oxazepam meinte er ich würde nicht weit kommen da es eine kurze wirkung hat
Er hat mir clobazam verschrieben
Ich bin jetzt bei 5mg diazepam ich soll die 5mg sofort weg lassen und mit 10mg clobazam ersetzen
Und dann alle 7tage 0,5mg lorazepam weglassen und mit 10mg clobazam ersetzen
Ich traue mich aber nicht weil ich das gelesen hab

FDA warnt vor schweren Hautreaktionen

Die FDA warnt, dass das Antikonvulsivum Onfi (Handelsname in den USA; in D. ist es Frisium) mit dem Wirkstoff Clobazam seltene, aber schwere Hautreaktionen verursachen kann.

Clobazam kann Hautreaktionen hervorrufen, die zu dauerhaften Schäden und Tod führen können. Die FDA genehmigt die Änderungen am Onfi Medikamentenlabel und den Gebrauchshinweisen für die Patienten, um auf das Risiko für diese schweren Hautreaktionen hinzuweisen.

Diese Hautreaktionen, genannt Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxische epidermale Nekrolyse (TEN), können jederzeit während einer Clobazam Behandlung auftreten. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für Hautreaktionen größer

in den ersten 8 Wochen der Behandlung oderwenn die Behandlung mit Onfi/Clobazam unterbrochen und dann wieder begonnen wird.

Alle Fälle von SJS und TEN in der FDA Fallserie führten zu Krankenhauseinweisungen, in einem Fall zu Blindheit, und ein Fall führte zum Tod.

Clobazam ist ein Benzodiazepin, welches bei der Behandlung von Spannungs-, Erregungs- und Angstzuständen sowie als Antiepileptikum eingesetzt wird.

Was nun ?Hmm :(
2010 Diagnose: Depression
von 2010-2012 paroxetin
2012 paroxetin abgesetzt seitdem über 20 verschiedene Antidepressiva und 5-6 neuroleptika ausprobiert

2013 lorazepam 7,5mg täglich
april 2014 nur noch 4mg lorazepam bis heute

2016: valium 30mg lorazepam 1mg
Juli 2017 valium 10mg lorazepam 3mg
Januar 2018 valium 10mg abgesetzt
lorazepam 3,5-4mg

Clarissa
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Clarissa » Freitag, 22.12.17, 13:59

Hallo Leo,

ich denke ja, Clobazepam ist ein typisches Benzo und damit genauso viel oder wenig gefährlich wie andere Benzos. Deswegen würde ich mich deswegen an Deiner Stelle erstmal nicht verrückt machen.
Weiter Benzos zu nehmen, das ist auch gefährlich.

Ob es allerdings zum Abdosieren geeignet ist, dazu weiß ich nichts.

Egal mit welchem Benzo, ein Spaziergang wird das Absetzen sicher nicht.

VG von Clarissa
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leo7
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Mittwoch, 27.12.17, 19:27

Hallo clarissa: )

Ja.. aber ich finde nirgendwo stehen das lorazepam oder valium so eine nebenwirkung haben
Bei clobazam ist es öfters vorgekommen

Clobazam traue ich mich nicht zu nehmen
Ich muss ein anderes benzo finden

Lg
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 28.12.17, 6:52

Lieber Leo,

Du solltest Dich vielleicht nicht so auf Nebenkriegsschauplätzen verlieren und lieber das Absetzen zügig angehen.
Du willst das Benzo doch sowieso loswerden!
Je länger Du ein Benzo nimmst, egal, welches, desto mehr Schäden werden gesetzt.

Alles Gute von Clarissa.
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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von Eva » Donnerstag, 28.12.17, 11:20

Hallo Leo,

Ich kann Dir Deine Not nachfühlen.

Wie ist es eigentlich mit Bromazepam? Es hat eine mittlere Halbwertzeit, und bisher wurde es hier nicht erwähnt. Nur gib acht, dass Dein Ziel bleibt, abzusetzen und nicht nur, etwas zu finden, an dem Du dann wieder neu festhängst; dafür bist Du echt noch zu jung.

Die Frage, die mir durch den Kopf geht: Gibt es heute keine Möglichkeit mehr, einen mehrmonatigen Entwöhnungsaufenthalt in einer Kurklinik, mit all den Therapien, die dazu gehören, zu bekommen? Das schiene mir für Dich eine gute Chance.

LG Eva
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Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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Re: Absetzerscheinungen durch lorazepam?

Beitrag von leo7 » Montag, 01.01.18, 17:36

Hallo :)

Also erstmal ist mein ziel die benzos zu reduzieren nicht ganz aufzuhören
Ich habe Depressionen und dp/dr und die benzos helfen mir ein wenig
Eigentlich hilft mir nur lorazepam bei dp/dr valium macht es eher noch schlimmer
Meine dpdr ist jetzt schlimmer geworden da lorazepam nicht mehr wirkt
Antidepressiva vertrage ich nicht

Bromazepam habe ich auch vor langer zeit probiert und ich fühlte mich als ob ich unter einer harte droge wäre sehr ekelhaft

Einen mehrmonatigen Entwöhnungsaufenthalt in einer kurklinik
wäre sehr gut für mich aber ich finde so eine klinik nicht in der nähe von stuttgart
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