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Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 27.01.19, 14:43

Hallo Rosenrot,

gut, dass dir das Tavor hilft.
:hug:

Ich hoffe, du findest noch etwas Entspannung.

LG Ute
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 27.01.19, 18:52

Liebe Rosenrot,

ganz liebe Grüße und einen entspannten Abend wünsch ich dir.

Es ist gut, daß du dir etwas Entspannung verschaffen konntest mit Hilfe des Tavors.
Das war sicherlich eine vernünftige Entscheidung, um nicht noch tiefer in dieser Angstspirale zu versinken.

Ganz liebe Grüße :hug:
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Montag, 28.01.19, 10:14

Liebe Rosenrot,

wie geht es dir heute morgen ?
Ich hoffe, es hat sich ein bischen beruhigt und ist heute morgen nicht so heftig.
Bei mir spüre ich schon wieder, daß es nicht einer der besseren Tage ist.. leider.

Ganz liebe Grüße :hug:
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 28.01.19, 12:16

Guten Morgen, liebe Ilse!

Ich habe 9 Stunden ganz tief geschlafen und werde gerade wach.
Es geht mir soweit gut.
Da ist zwar Angst, aber sie rührt von der furchtbaren Erfahrung vor 2 Tagen. Ich muss erst wieder Vertrauen in meinen Körper bekommen.

Ich werde jetzt versuchen, ein Stück Brot zu essen und dann die Tablette nehmen. Normalerweise nehme ich sie nüchtern.

Ilse, ich wünsche dir, dass sich dein Tag doch noch annehmbar gestaltet. Hoffentlich öffnet sich dir noch ein Fensterchen.

Ich umarme dich! :hug: <3

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 28.01.19, 16:05

Clarissa hat geschrieben:
Sonntag, 27.01.19, 13:13
... Von Herzen mein ganzes Mitgefühl. ...
Liebe Clarissa,

ich finde gerade deinen Thread nicht.

Du nimmst so viel Anteil am Geschehen hier und findest tröstende Worte für viele Teilnehmer.

Hab herzlichen Dank für deine Hilfe! :hug:

Alles Liebe und Gute für dich!

Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Clarissa » Montag, 28.01.19, 16:55

Liebe Rosenrot,

das liegt daran: ich habe keinen richtigen eigenen Thread.

Ich mache vieles, was mich betrifft, mit mir selbst aus, so ticke ich halt.

Aber ich finde mich in vielen Schicksalen und Verläufen hier ein Stück weit wieder.

VG von Clarissa :wink:
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Kaenguru70 » Donnerstag, 31.01.19, 12:47

Liebe Rosenrot,

Ich lass dir mal einen Drücker :hug: und viel Kraft hier. :fly:

Es braucht Zeit unser armes ZNS.
Einen Tag so, einen Tag so.....
Ich wünsche dir von ganzem Herzen morgen wieder einen besseren Tag🍀.

Ganz liebe Grüße
Sarah
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 10.02.19, 10:17

Liebe Rosenrot,

herzliche Grüße an dich heute morgen.
Ich wünsch dir viele gute Momente heute und hoffe, daß du dich gut beschäftigen kannst.

Ich drück dich :hug:
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 10.02.19, 13:45

Danke, liebe Ilse! <3

Das wird heute ein gemütlicher Sonntag im Bett.

Mir geht es soweit akzeptabel. Muskelschwäche, heftiges Lippenherpes mit Krankheitsgefühl einhergehend. Aber nach Allem, was ich jüngst erlebt habe, bin ich dankbar und bescheiden.

Rausgehen ist wegen des stürmischen Wetters erst am Dienstag wieder möglich. Zum Ablenken habe ich gerade genug Material - ich schaue die Pressekonferenzen der Berlinale und sämtliche Folgen von "Der Kommissar". Sehr interessant.

Liebe Ilse, ich hoffe, das sich auch dir heute einer von den besseren Tagen zeigt.

Bitte bleib tapfer und voller Zuversicht! :hug:

Alle guten Wünsche für die Community! :group:

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Annanas » Sonntag, 10.02.19, 15:29

Liebe Rosenrot :hug: ,
da komme ich mal in deinen Thread geschlichen.

Ich freue mich, daß es dir wenigstens etwas besser geht.
Du hast also auch länger mit dieser ekligen Muskelschwäche zu tun, unabhängig von der Vorerkrankung?

Ich frage deshalb, weil ich hin u wieder grüble, was bei mir jetzt wirklich dem B12 Mangel zuzuordnen ist u was oder wieviel u.U. doch vom Entzug kommt.
Ich hinke nämlich heute auch wieder durch die Gegend. :x
Rosenrot hat geschrieben:
Sonntag, 10.02.19, 13:45
heftiges Lippenherpes
Hast du evtl Honig zu Hause? Manukahonig wäre besser, aber normaler tut's auch oder Teebaumöl - beides hatte mir schon geholfen, wenn man die betroffenen Stellen damit einstreicht.

Alles Liebe, viele Grüße von Anna
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 10.02.19, 16:44

Hallo liebe Anna,
wie schön, dass du vorbeischaust. :)

Ich ordne die Muskelschwäche eindeutig dem Entzug zu. Normalerweise gehe ich im Wechselschritt die Treppe hoch. Jetzt geht es schon seit Monaten nur im Nachstellschritt, d.h., ich muss immer erst beide Füße auf einer Stufe haben, bevor ich dir nächste Stufe nehmen kann. Es fehlt an Muskelkraft im linken Bein.

Mein Gangbild ist zwar immer tagesform- und stressabhängig. Aber dieser Zustand ist jetzt durchgängig schlimm. Und im Grunde fing es an mit einer Stuhlinkontinenz. Du hattest ja geschrieben, dass das ebenfalls der Muskelschwäche zuzuschreiben sei. Ich habe es nur damals im Frühsommer nicht mit dem Entzug in Zusammenhang gebracht und unglücklicherweise weiter reduziert.
Die Einnahme von Magnesium Verla (3 x 1) hat nichts gebracht. Ich trau mich aber auch nicht, höher zu dosieren, um meinen Darm nicht zu irritieren.

Danke dir für den Tipp mit dem Teebaumöl. Das werde ich mir besorgen. Honig und Aciclostad haben leider nicht geholfen. Angeschlagenes Immunsystem halt.

Liebe Anna, ich wünsche uns, dass die Muskeln bald wieder in ihre Kraft zurückfinden und uns ordentlich stützen.

Du hast so viel durchlebt. Ganz viel Ausdauer und Zuversicht für dich! :hug:

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Annanas » Montag, 11.02.19, 9:19

Liebe Rosenrot :hug: ,
ich wollte dich mit meiner gestrigen Frage nicht gleich hochscheuchen :( , ich weiß ja, daß es dir z.Zt auch nicht gutgeht.
Rosenrot hat geschrieben:
Sonntag, 10.02.19, 16:44
Ich ordne die Muskelschwäche eindeutig dem Entzug zu.
Eigentlich weiß ich, daß diese Muskelschwäche zu den Absetzsymptomen gehört u daß auch alle Muskeln davon betroffen sein können.
Mich haben diese Verdachtsdiagnosen vom letzten Jahr nur in meinen Grundfesten erschüttert, so daß sich immer mal wieder Zweifel einschleichen. :cry:
Rosenrot hat geschrieben:
Sonntag, 10.02.19, 16:44
Normalerweise gehe ich im Wechselschritt die Treppe hoch. Jetzt geht es schon seit Monaten nur im Nachstellschritt, d.h., ich muss immer erst beide Füße auf einer Stufe haben, bevor ich dir nächste Stufe nehmen kann. Es fehlt an Muskelkraft im linken Bein.

Das ist auch nicht schön - der Wechselschritt funktioniert bei mir noch - komischerweise ist auch mein linkes Bein stärker betroffen.
Habe auch so ein dummes Gefühl, daß z.B. meine Zunge nach langem Reden (einstündiges Telefonat) lahmer wird.
Aber gut, ist ja auch ein Muskel, der durch mein Einigeln(Ein-igeln) in den letzten Jahren nicht gerade trainiert wurde.
Rosenrot hat geschrieben:
Sonntag, 10.02.19, 16:44
Aber dieser Zustand ist jetzt durchgängig schlimm. Und im Grunde fing es an mit einer Stuhlinkontinenz. Du hattest ja geschrieben, dass das ebenfalls der Muskelschwäche zuzuschreiben sei. Ich habe es nur damals im Frühsommer nicht mit dem Entzug in Zusammenhang gebracht und unglücklicherweise weiter reduziert.

Das kann gut daran liegen, daß die weitere Reduktion den Zustand verschlimmert hat - ich habe ja eine Pause eingelegt, aber eine Besserung erfolgt wirklich nur sehr langsam - in den ersten Monaten passierte dahingehend überhaupt nichts. Erst seit Dez tat sich da etwas.

Magnesium vertrage ich gar nicht mehr - im Prinzip nichts, was entspannt. Habe dann das Gefühl, daß die Muskeln für den Wirkzeitraum noch schlapper werden.
Rosenrot hat geschrieben:
Sonntag, 10.02.19, 16:44
ich wünsche uns, dass die Muskeln bald wieder in ihre Kraft zurückfinden und uns ordentlich stützen.
Das wünsche ich uns auch aus tiefstem Herzen.

Danke für deine Antwort - liebe Rosenrot, schauen wir nicht so weit in die Zukunft, sondern möge heute ein besserer Tag für uns u alle hier werden!

Liebe Grüße von Anna
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 11.02.19, 19:12

Hallo,

schlimmer Tag heute.

Ich bin die ganze Zeit zittrig und steif, manchmal auch schwindelig.
Normalerweise bessert sich das am späten Nachmittag, aber heute nicht.

Ich hatte für morgen einen Freund gebeten, mich zum Amtsgericht zu fahren und zu begleiten. Ich muss da innerhalb der nächsten 3 Wochen persönlich eine Erklärung abgeben. Das überfordert mich total, zumal die nur bis 13.00 Uhr Sprechzeiten haben und ich häufig erst morgens einschlafe. Jedenfalls habe ich jetzt erstmal abgesagt, aber die Anspannung und die Aufgabe bleiben ja bestehen.

Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Mein Körper lässt mich im Stich. :cry:

Vielleicht werde ich noch 1, 2 Wochen vorübergehen lassen und dann unter Tavor dahingehen. Ich weiß mir keinen anderen Rat. Ich bin einfach null belastbar.

Wann hört das endlich auf ...

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Montag, 11.02.19, 19:57

Ach liebe Rosenrot :hug:

laß dich mal ganz vorsichtig drücken....es tut mir leid, daß heute wieder so ein schlimmer Tag ist,
an dem nichts geht. Und sich auch nicht bessern will.

Noch hast du ein wenig Spielraum – vielleicht sieht es in ein paar Tagen schon wieder ganz anders aus.
Notfalls greifst du eben wirklich auf Tavor zurück.

Es ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß, daß es nicht einen Tag gibt, an dem das Amtsgericht länger geöffnet hat !
Eigentlich eine Frechheit.
Ich wünsch dir, daß du doch noch Erleichterung erfährst heute abend.

Teilnahmsvolle Grüße
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Guglhupf » Montag, 11.02.19, 19:59

Hallo liebe Rosenrot

Fühl dich gedrückt :hug: dein Körper ordnet sich neu und bewältigt eine große Aufgabe.

Leider fühlt sich das so nach " im Stich lassen" an. Dabei leistet er eigentlich großes :)

Hatte heute auch zeitweise einen miesen Tag mit Grübeln und Angst.

Gut, dass du erstmal abgesagt hast. Mach dir keinen Druck, es werden bessere Tage kommen, an denen du das nachholen kannst.

Alles Liebe dir,
Anna
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Annanas » Montag, 11.02.19, 20:09

Liebe Rosenrot :hug:,
diese Einbrüche sind so schlimm - bei mir wird es heute auch erst zum Abend besser.

Vllt hat dich dieser Termin getriggert, weil er eben unbedingt wahrgenommen.werden sollte.
Ich kann mit so einem Druck auch sehr schlecht umgehen u kann dann schon 2 Tage vorher mit einer Symptomverstärkung rechnen.

Rosenrot, nimm dir einfach vor, eine Tavor einzustecken u im Notfall zu nehmen. Die wirken ja recht schnell.

Meistens braucht man die dann gar nicht - ich hatte vor Jahren schon mal viele Monate so ein Teil mit mir rumgeschleppt u dann weggeworfen.

Ich wünsche dir von Herzen eine schnelle Symptomberuhigung,
lG von Anna
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 11.02.19, 21:32

Herzlichen Dank, ihr Lieben! :group:

Diese Verpflichtung belastet mich schon seit 3 Wochen und ich dachte, ich könnte es jetzt endlich abhaken. Deswegen war es so niederschmetternd, abzusagen.

Es ist ein ganz klarer Trigger.

Ich führe so ein bescheidenes und zurückgezogenes Leben und trotzdem werde ich immer wieder mit Dingen konfrontiert, die mich überfordern und mir nicht guttun. Aber so geht uns ja allen.

Ich habe mich darauf eingestellt, mein Leben für viele Jahre auf Eis zu legen. Weil es für mich kein wichtigeres Anliegen gibt, als mich aus den Klauen dieses furchtbaren Medikaments zu befreien. Und trotzdem kommen diese kontraproduktiven Anforderungen, die ja nun mal zum Alltag dazu gehören.

Habt vielen Dank für euer Mitgefühl und eure Gedanken! :group:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 12.02.19, 7:26

Liebe Rosenrot.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als es mir genauso ging wie Dir: physisch und mental keinerlei Zusatzbelastung geschafft, Bedarfsbenzo gebraucht!

Bei MIR wurde es wirklich erst besser, nachdem ich eine Zeitlang frei von PP war. Ich bin wieder klar und kopfmäßig soweit belastbar, daß mich derartige Termine eben nicht vollkommen aus der Bahn werfen.
Ich lebe ja auch allein und muß alles selbst bewältigen.
Selbst frühe Termine bekomme ich wieder hin :party2: .
Bescheiden und zurückgezogen lebe ich allerdings weiter ... :cry: . Aber irgendwie "ausgeglichen" :) .

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa.
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früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen; Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 4 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei.

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Mittwoch, 13.02.19, 18:09

Ihr Lieben,

komme gerade von meiner Ärztin. Meine Schlauchbootlippen sind kein Herpes, sondern Soor.
"Aber dann müssten Sie ja immungeschwächt sein", meinte sie.

Im Laufe des Gesprächs habe ich ihr dann doch die volle Wahrheit gesagt. Wie sehr ich unter einer Reduzierung von nur 4 % zu leiden habe. Dass in einer Millionenstadt nicht ein einziger Arzt bekannt ist, der unsere Problematik anerkennt. Dass es keine Hilfe für uns gibt und wir durch die Hölle gehen. Dass der wirksame Bereich in den 5 mg liegt
Dass ich Angst davor habe, mich nicht mehr versorgen zu können und in der Geschlossenen zu landen. Es brach einfach alles aus mir heraus.

Sie war sehr betroffen und überlegte, wie sie helfen könne. Sie ist wirklich ein feiner Mensch. <3

Ich bin immer noch am Weinen und völlig aufgelöst. Verzweifelt über das, was ich neulich erlebt habe und über die Unmöglichkeit, ein erträgliches Leben führen zu können. Keinen Einfluß nehmen zu können. Die Nerven liegen blank ... Neuroemotionen?

Ich fühle mich wirklich meines Lebens beraubt. Sorry, dass ich das so sage. Ich bin einfach so was von durch ... :cry:

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Petunia » Mittwoch, 13.02.19, 18:28

Liebe Rosenrot,

Lass Dich mal ganz lieb drücken. Es tut mir so leid, dass Du so leiden musst.
Deine Gefühle kann ich so gut nachvollziehen, denn zur Zeit fühle ich genauso.

Schön aber, dass die Ärztin Dir zumindest zugehört hat und das, was Du gesagt hast, nicht als Unsinn abgetan.

Auch wenn wir es uns jetzt nicht vorstellen können, es wird irgendwann besser werden. Alle, die das durchgemacht haben, sagen das.
Es wäre nur schön, wenn es Ärzte und auch sonst Menschen geben würde, die uns auf dem Weg begleiten und Trost spenden, wenn wir gerade nicht mehr weiter wissen, nicht wissen, woher wir die Kraft nehmen sollen, weiter durchzuhalten.

Ich bin heute auch an so einem Punkt.

Gut, dass wir uns hier im Forum haben.

Alles, alles Liebe
Beate
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