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sybsilon: Umgang mit den Wellen

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sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Montag, 03.08.15, 19:40

Hallo, ich bin neu hier. Finde mich garnicht zurecht. Aber befinde mich im Moment auch im Entzug.
Denke das meine Beschwerden von Venlafaxin ausgelöst wurden, welches ich im Februar 2015 abgesetzt habe.
Da ich schon einige Zeit hier mitlese, habe ich definitiv zu schnell abgesetzt. Und nun habe ich sehr mit den Absetzwellen zu kämpfen.
Gibt es denn Überhauptnix das mann gegen die widerlichen Symptome machen kann?
Leide unter Herzstolpern, Übelkeit, Schwindel (welcher aber schon nachgelassen hat), Gangunsicherheit, Panik , Angstzustände,
so eine Art Stromstöße von der Körpermitte aus in den Kopf und Arme (Hölle). Appetitlosigkeit, aufgeblähterBauch, Brennen am Harnausgang, Hitzewallungen wechselnd mit Frostattacken. Nackenbeschwerden und Geschmacksstörungen. :evil:

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Jamie » Montag, 03.08.15, 20:02

Hallo sybsilon,

ich habe deinen Beitrag abgetrennt und dir einen eigenen Thread erstellt, weil dein Anliegen sonst vermutlich untergeht.
Bei uns im Forum kann es immer ein wenig dauern, bis Antworten kommen, da es vielen gesundheitlich nicht so toll geht und auch wir Moderatoren an unseren Problemen knabbern, aber es wird keiner vergessen. Nur etwas Geduld bitte. :)

Grüße
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Mein Weg ohne Venlafaxin

Beitrag von sybsilon » Montag, 03.08.15, 20:03

Hallo, ich bin neu hier.
Habe von Juni 2014 bis Februar 2015 Venlafaxin eingenommen.
Habe von Oktober 2014 bis Februar 2015 von 112,5mg auf 37,5 mg reduziert.
Meine Ärztin hatte gemeint, da ich über Übelkeit und unwohlsein geklagthatte ich könne die Altersheimdosi auch ganz weglassen.
Würde eh nix mehr bringen.
Oh Gott. Hätte ich damals schon gewußt, was ich jetzt über das Absetzen weiß hätte ich das nie im Leben gemacht.
Seit Februar 2015 geht es mir zusehends schlechter. Wobei ich sagen muss, dass der Schwindel fast nachgelassen hat.
Ich fühle mich aber sonst hundeelend. War dann aufgrund meiner Symtome vom 01.06. -28.07.15 wieder in der Psychiatrie.
Bekam natürlich wieder Medis, welche ich nicht vertragen habe.
So nun bin ich hier gelandet und es tröstet mich ein wenig hier die anderen Berichte zu lesen.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Jamie » Montag, 03.08.15, 20:15

Hallo sybsilon,

ich habe dir deinen neuen Thread mit diesem verknüpft.
Bitte fange nicht für jeden Beitrag ein neues Thema an, sondern poste in deinem eigenen Thread, sonst hast du irgendwann x angefangene Themen und wir verlieren die Übersicht.
Antworten geht so, indem du nach unten scrollst und links auf das Feld "antworten" gehst.
Danke :)

Wenn ich deinen Thread umbenennen soll, sag es mir.

Grüße
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von padma » Montag, 03.08.15, 21:55

hallo sybsilon, :)

herzlich willkommen im ADFD.

Was du in deinem ersten Beitrag an Symptomen beschreibst, sind typische Absetzsymptome.
http://www.antidepressiva-absetzen.de/Stufe_3.html

Hier sind Tipps zum Umgang mit Absetzsymptomen:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=7663

Kannst du bitte genau schreiben, wie du abgesetzt hast, von welcher Dosis aus, in welchen Schritten/Zeitabständen. Ausserdem ist wichtig zu wissen, welche Medikamente du jetzt in der Klinik bekommen hattest, welche Dosierung, wie lange.

Bitte erstelle dafür eine Signatur: Benutzername rechts oben anklicken/ Persönlicher Bereich/ Profil/Signatur ändern.

Danke dir.
liebe Grüsse,
padma
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Montag, 03.08.15, 22:24

Hallo Padma, danke für die schnelle :D Antwort.
Habe eine Signatur erstellt, hoffe ich hab :D e es richtig gemacht.Muss mich hier erst noch zurecht finden.
Danke Jamie für die Hilfe. Ich gelobe Besserug. :cry:
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 04.08.15, 8:18

Guten Morgen,

schon den zweiten Tag kann ich nicht mehr gut schlafen, was bisher eigentlich kein Problem war.
Werde im Moment wieder zunehmend nervöser. So langsam habe ich schon beim Aufwachen Angst vor dem Tag.
Habe neu beobachtet, dass ich kurz nach dem Aufwachen am ganzen Körper ein Gefühl wie Restless Legs. Dauernervös.
Probier es jetzt mal 3x am Tag mit Neurexan. Trinke nur noch entkoffeinierten Kaffee. Durstgefühl gleich null.
Abends beobachte ich eine leichte Besserung, aber tagsüber kann ich nur liegen.
Wann wird dieser Wahnsinn endlich besser. Hätte gestern eigentlich mit der Wiedereingliederung beginnen müssen, aber das war mir in meinem
jetzigen Zustand nicht möglich.
Mir geht es so elend, ich hab so starke Angst.
Da waren ja meine Panikattacken im letzten Jahr Pillepalle dagegen.
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 04.08.15, 8:51

Hallo sybsilon,

Willkommen im ADFD.

Leider hast du viel zu schnell abgesetzt. Gerade der Sprung von 37,5 mg direkt auf 0 war viel zu schnell , gerade im unteren Bereich sind noch übermäßige viele Rezeptoren mit Wirkstoff belegt und entgegen dem was deine Ärztin sagte sollte man gerade da besonders vorsichtig ausschleichen. Wir haben leider festgestellt das die meisten Ärzte keine Ahnung vom richtigen Absetzen haben. Warum auch immer.

Natürlich war auch kontraproduktiv das sie dir in der Psychatrie Mirtazapin und Doxepin verabreicht haben, das bringt das ZNS weiter durcheinander.

Da du jetzt seit 8 Monaten mit dem Venlafixin auf 0 bist, ist es schwierig dir was zu raten . Und zu überlegen ob das Eindosieren des Venlafixin auf einer geringen Menge noch möglich ist , wäre vielleicht eine Möglichkeit um zu schauen ob du dich damit wieder stabilisieren kannst. Aber sollte das für dich in Frage kommen solltest du es erstmal mit einem Minifitzel probieren ob du es noch verträgst . Da es auch sein kann das du paradox oder mit starken Nebenwirkungen drauf reagierst. Da kann dann ein kleines bisschen nicht soviel Schaden anrichten. Und wenn du es verträgst auf ca 3 mg aufdosieren, wenn du es verträgst um zu schauen ob du dich damit mehr stabilisieren kannst und es im Anschluss langsam alles sechs Wochen mit 0,5 mg wieder abdosierst.

Was meinst du dazu ?
Lg Petra
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sybsilonpadma
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 04.08.15, 9:40

Hallo Petra,
vielen lieben Dank für die lieben Worte. Hab vergessen zu erwähnen, dass ich am ersten Tag in der Klinik Venlafaxin probiert habe. Es war furchtbar. Herzrasen und Stolpern ohne Ende, mein Zustand war katastrophal. Möchte das ungern nochmal erleben.
Ihr habt recht, habe auch die Erfahrung gemacht dass die Ärzte zu wenig bzw. garkeine Erfahrung mot dem absetzen haben. man soll ja niemand was wünschen, aber ich wünsche den Ärzten viel Erfahrung auch gerne Mal mit der Einnahme von AD. Und dann würde ich nur zum ausprobieren die Tabletten wegnehmen. Dann könnten sie gleich nochmal jede Menge Erfahrungen sammeln beim Absetzen. :haha: Eigentlich nicht lustig, aber bei Kindern sagt man doch auch dass sie erst durch eigene Erfahrung lernen. Was mich in der Klinik sehr geärgert hat, dass sämtliche Symptome wie Blasenschmerzen oder Übelkeit oder Restless Legs nicht mit den Medis in Verbindung gebracht wurden.
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 04.08.15, 9:43

Und dann immer:BERUHIGEN SIE SICH, LENKEN SIE SICH AB VIELLEICHT MIT MANDALA MALEN, ENSPANNEN SIE SICH. DAS IST NUR DER STRESS!!!!! Ich kann es nicht mehr hören. Glauben die sich eigentlich selber was sie da sagen. Aber hilft Alles nix, da muss ich jetzt durch.
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

sonne
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sonne » Dienstag, 04.08.15, 10:24

Hallo Sybsilon,

schön das Du den Weg zu uns geplagten AD´lern gefunden hast.
Erstmal von mir ein herzliches Willkommen und viel Kraft für Deinen Weg.
Ich hoffe sehr Du hast liebe Mitmenschen in Deinem Umfeld die Dich begleiten und Du das nicht vollkommen alleine Durchstehen musst.
Für schlimme Tage würde ich einen Notfallplan erstellen, was tut mir gut, wen kann ich anrufen, wer kann bei einer Krise kommen. Ich finde das persönlich sehr hilfreich.
Auch kann ich Dir raten ein positiv Tagebuch zu führen. Abends schreibst du 3-4 Begriffe/Situationen auf, die schön waren. oder worauf Du stolz warst. Bitte nicht kommentieren.
An schlechten Tagen kann das lesen in diesem Buch sehr hilfreich sein.
Ansonsten nicht unter Druck setzten und den Tag so gestalten, das Du Dich wohl fühlst. Z.b. viel Schlafen, rummgammeln, lesen, Tee trinken, stress vermeiden. Sich diese Auszeit bewusst gönnen, ohne schlechtes Gewissen. Dein Körper braucht das zur Zeit einfach.

Fühl Dich gedrückt

Sonne
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Diagnosen: mittelgradige Depression mit Panikstörung Februar 2013,
2. Absetzversuch
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22.12.14 6mg, fühlte mich sofort wohler, Tatendrang lust auf soziale Kontakte ect, :D
15.01.15 5mg, nach 3 Tagen Einbruch von der feinsten Sorte, nach 6 Tagen wieder auf 6mg.
21.01.15 6mg, nach ca. 3 Wochen wieder stabil
16.03.15 5mg, Müdigkeit weg, Brauche aber wenig Schlaf 6 Stunden, innere Unruhe, Muskelschmerzen, Muskeltics, 2 Wochen Dauerherzstolpern
23.03.15 5mg, Schwankschwindel, Fokkusierungsprobleme, Herzstolpern weg, da 250mg Magnesium am tag, für die Innere Unruhe Neurexan
30.03.15 5mg, leichter Schwankschwindel, normaler Schlaf bei 8 Stunden, Beschwerden nehmen stetig ab. bei Bedarf Neurexan
31.03.15 5mg, schwankschwindel, durchfall, Übelkeit, Muskelschmerzen Rücken und schwächegefühl in den Beinen, grippeartige Symptome,leichte innere Unruhe, leichter Kopfdruck :(
10.04.15 4,5mg: viel Herzstolpern, ansonsten alle Beschwerden weg, nehme Omega 3, Mg 250mg, und Natron für die viele Luft im Bauch
01.05.15 4mg Starke Benommenheit mit Schwindelgefühl, erneut Herzstolpern
19.05.15 4mg Benommenheit nimmt ab, Herzstolpern nach wie vor mal mehr mal weniger
29.05.15 3,6mg Keine Symptome
12.06.15 3,4mg Keine Symptome
27.06.15 3 mg
09.07.15 2,5mg
19.07.15 2mg
25.07.15 2mg Harnwegsinfekt, Antibiose
30.07.15 2mg, depressiv, Unruhe, starke Übelkeit,
28.08.15 1,8mg, Unruhe fast weg, Übelkeit sehr selten, depressiv (wer ist das nicht schon mal :D ), Herzstolpern immer noch, stört mich aber kaum noch, Müdigkeit und schlechter Antrieb vorhanden.
14.09.15 1,7mg
03.10.15 1,6mg zeitweise Müde, leicht depressiv, innere Unruhe zeitweise
13.10.15 1,5mg soweit alles ok bis auf Müdigkeit
31.10.15 1,4mg
15.11.15 1,3mg
24.11.15 1,2mg
04.12.15 1,0mg
30.12.15 0,9mg zeitweise Druck im Kopf, Übelkeit, Müdigkeit, leichtes Herzstolpern, leicht depressive Einbrüche, Unruhe
12.01.15 0,8mg Zur Zeit Starke Erkältung und Antibiose, schlechtes Allgemeinbefinden
17.01.15 0,7mg
27.01.16 0,6mg Starke Herzrhythmusstörungen, Zuvor 3 Wochen ganz weg
03.02.16 0,5mg
16.02.16 0,4mg zeitweise Benommenheit, depressive Phasen aber nur Stundenweise,
25.02.16 0,3 mg
06.03.16 0,2mg
14.03.16 0 Ende

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 04.08.15, 10:29

Hallo sybsilon, ja die Sprüche kenn ich auch, bei den Ärzten wird man wie ein exotisches Tier gehandelt und die haben da noch niieee was von gehört und entzugsbedingt , so ein Quatsch. Und man zweifelt an sich selber, weil man laut Aussage der Ärzte einfach nur zu dumm ist sich gut zu fühlen. Macht ja auch ne Riesenspass sich :censored: zu fühlen :evil:

Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, ich kann mir das mit dem wieder eindosieren des Venlafixin beinah bildlich vorstellen, ich denke im besten Fall sind sie mit 37,5 mg eingestiegen ? Was natürlich viel zu viel war , wir empfehlen ne sehr geringe Menge also höchstens 3 bis 4 mg , kein Wunder das du so reagiert hast. Da würde dann jedes System überschnappen. Erzähl doch mal.

Ansonsten wenn du nichts mehr eindosieren willst, bleibt in dir vielleicht das Wissen zurück das du nicht kurz davor bist über zu schnappen. Sondern du eindeutig an Absetzproblematiken leidest, auch ganz typisch dafür das es dir Abend s besser geht. Und du dir viel Ruhe gönnen solltest damit das ZNS wieder heilen kann. Auch Fischölkapseln könnten dich unterstützen, aber auch da vorsichtig antesten ob du es verträgst, weil ein Körper im Entzug sehr empfindlich reagiert.
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von MorulaMyomatosus » Dienstag, 04.08.15, 10:32

Hallo sybsilon,

herzlich Willkommen hier im ADFD.
sybsilon hat geschrieben:So langsam habe ich schon beim Aufwachen Angst vor dem Tag. Habe neu beobachtet, dass ich kurz nach dem Aufwachen am ganzen Körper ein Gefühl wie Restless Legs. Dauernervös.
Ich kopiere dir mal einen englischen Text aus dem amerikanischen Forum hier rein (ich hoffe, das ist erlaubt?):

Waking with panic or anxiety -- managing cortisol spikes

This seems to be a very common symptom of withdrawal syndrome. Many people report waking up with a surge of panic or anxiety, or a feeling of anxiety early in the morning. A lot of times, people are waking around 4:30 a.m. or closer to dawn. The first glimmers of morning light signal the nervous system to start the morning cycle with a jump in cortisol. At normal levels, cortisol gives you energy. At elevated levels, cortisol gives you a feeling of unease, anxiety, panic, or depression. When you have withdrawal syndrome, your system is on "high alert" all the time. The normal morning peak of cortisol gets exaggerated and what you would normally feel as "wake up" becomes a surge of panic, anxiety, or dread in the early morning.

(Quelle: http://survivingantidepressants.org/ind ... ol-spikes/)

Im Entzug ist es ein sehr verbreitetes Symptom mit Angst, Panik, Unruhe, Übelkeit usw. aufzuwachen. Kenne ich persönlich nur zu gut.

sybsilon hat geschrieben:Probier es jetzt mal 3x am Tag mit Neurexan. Trinke nur noch entkoffeinierten Kaffee. Durstgefühl gleich null.
Abends beobachte ich eine leichte Besserung, aber tagsüber kann ich nur liegen.
Solltest du bemerken, dass du auf das Neurexan nicht gut reagierst, dann wundere dich nicht, es kommt häufig vor, dass der Entzug eine Hypersensibilität verursacht. Einige Leute können quasi nichts vertragen. Dazu gehören uA. Homöopathika, Nahrungsmittel, Medikamente.
Taste dich da einfach vorsichtig ran. Ich trinke, während der Wellen, auch ausschließlich Kaffee ohne Koffein. Ich merke sofort, dass normaler Kaffee nicht geht und ich nur noch unruhiger werde. Das ist also eine gute Maßnahme. Zum Trinken solltest du dich allerdings irgendwie animieren. Stell dir überall eine Flasche Wasser hin, sodass du es nicht so leicht vergisst. Dass es Abends besser wird ist auch mit dem Cortisolspiegel zu erklären. Der sinkt nämlich gegen Abend auf den Tiefpunkt. Auch das Phänomen ist allseits bekannt und auch mir ging/geht es so. Auch ich fühle mich liegend meist deutlich besser. Bewegung triggert bei mir häufig irgendwas, ich weiß allerdings nicht genau was.


sybsilon hat geschrieben:Wann wird dieser Wahnsinn endlich besser. Hätte gestern eigentlich mit der Wiedereingliederung beginnen müssen, aber das war mir in meinem jetzigen Zustand nicht möglich.
Mir geht es so elend, ich hab so starke Angst.
Wenn es möglich ist, verschiebe deine Wiedereingliederung. Ich war auch nicht in der Lage zu arbeiten. Was ich dir raten kann: Versuch dir den Druck da irgendwie raus zu nehmen. Das ständige unter Druck setzen war und ist für mich pures Gift, wenn es mir schlecht geht!! Es ist jetzt so wie es ist und dein Arbeitgeber muss damit leben. Wann genau es besser wird, kann dir vermutlich keiner sagen. Was ich dir aber sagen kann: Es WIRD besser. Dieser Horror hat ein Ende. Dieser Zustand ist temoprär und geht vorbei. Bei den meisten verläuft der Entzug in Wellen und Fenstern. Wellen sind Zeiten in denen die Symptome akut sind und Fenster sind dann die Zeiten wo die Symptome in den Hintergrund treten. Man hat beobachtet, dass die Wellen, im Verlauf des Entzuges, kürzer und die Fenster dafür länger werden.

Hier hätte ich noch mal zwei Links für dich:

1. http://survivingantidepressants.org/ind ... ilization/
2. http://my-free-mind.at/protrahiertes-absetzsyndrom/


Wir alle hier sitzen im selben Boot und für uns alle wird der Tag kommen, an dem es geschafft ist. Bei dem einen früher und bei dem anderen später.

Liebe Grüße

Morula
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schneefloeckchenJamiesybsilonpadmaMonalindeLana19DeeDee123
Irgendwann 2007
Diagnose „Panikstörung“.
Erste Einnahme von Citalopram 20 mg.
Wegen Schlafstörungen Zopiclon 7,5 mg über ein halbes Jahr.
Zopiclon selbstständig innerhalb von 8 Wochen ausgeschlichen. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Tiefenpsychologische Therapie über 2,5 Jahre.

Anfang/Mitte 2010
Citalopram nur noch unregelmäßig genommen, dann eigenständig kalt abgesetzt, da ich dachte ich wäre über den Berg.

Ende 2010
Nach einigen Monaten auf 0 mg setzt, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptom: Extreme Suizidgedanken. Ich wusste allerdings nichts von einem Entzug!
Neue Diagnose: „Autoaggressive Zwangsgedanken“ und "mittelschwere bis schwere Depression".
Zweite Einnahme von Citalopram 30 mg und begleitend Lorazepam 1,5 mg
Lorazepam nach ca. 3 Wochen abgesetzt. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Citalopram wirkt nach 3 Wochen wieder, die Suizidgedanken und alle anderen Symptome sind weg.
Verhaltenstherapie über 3 Jahre.

Ende 2013
Citalopram wieder unregelmäßig genommen, dann wieder eigenständig und kalt abgesetzt, da ich einigermaßen symptomfrei war.

Mai 2014
Nach ca. 5 Monaten auf 0 mg setzt wieder, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptome: Schreckliche Suizidgedanken, Gedanken an Fremdgefährdung, völlige Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust.
Auch hier wieder keinen Zusammenhang erkannt, deshalb Wiedereindosierung von Citalopram 40 mg, dazu Lorazepam 1,5 mg.
Lorazepam nach ca. 8 Wochen, ohne erkennbare Probleme, abgesetzt.
Auch nach wochenlanger Einnahme zeigt das Citalopram diesmal keinerlei Wirkung. Es wurde immer schlimmer.
Ich beschäftigte mich langsam mit der Problematik der Psychopharmaka.

Juli 2014
Stationärer Aufenthalt und kurze Umstellung auf Escitalopram. Auch dann kein Wirkeintritt und keine Besserung.
Viel zu schnelles und deshalb unbewusst kaltes Absetzen des Escitalopram innerhalb von 2 Wochen, unter ärtztlicher Begleitung in der Klinik.
Letzte C*pralex am 14.07.2014, seitdem im protrahierten Entzug!
Erst nach der letzen Tablette habe ich langsam verstanden was da eigentlich passiert ist und einen klaren Zusammenhang zu der SSRI-Einnahme erkannt.

Ende August/Anfang September 2014
Es stellen sich die typischen Wellen & Fenster ein.

Update Oktober 2015
Ich bin immer noch im protrahierten Entzug. Es ist extrem wechselhaft und betrifft besonders die Emotionen.

Update April 2016
Seit der letzten Tablette sind nun 21 Monate vergangen. Leider halten die Symptome immer noch an. Seit ca. Jahresbeginn wechseln sich die Wellen und Fenster fast täglich, häufig auch stündlich bis minütlich, ab. Das ist alles extrem anstrengend. Tja... Weiter geht's :schnecke:

Update Mai 2017
34 Monate nach Null. Immer noch im protrahierten Entzug.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 04.08.15, 12:14

Hallo Morula,

vielen Dank für Deine Antwort. :D Die Erklärung bezüglich des Cortisons finde ich sehr interessant. Leuchtet mir ein.
Wieder was dazugelernt.
Im Moment ist es grad auszuhalten und ich war sogar Einkaufen. Habe natürlich geschwitzt wie verrückt und bin nach eine halben Stunde
total erledigt.
Kann es eigentlich sein, dass es mir bei großer Hitze schlechter geht.
Habe das Gefühl wenn es kühler ist, schlafe ich besser und bin fitter.

Bin so froh, dass ich hier gelandet bin. Es ist soviel wert wenn man verstanden wird.
Vielen Dank an Alle die dieses Forum ins Leben gerufen haben.
Es macht es soviel erträglicher wenn man sich mit anderen Betroffenen austauschen kann.

Bevor ich Euch gefunden habe, meinte ich meinem Körper soviel wie möglich Gutes zu tun.
B-12 Spritzen, hochdosiertes Vitamin D, Chiropraktik aufgrund meiner Nackenbeschwerden.

Leider war das Alles kontraproduktiv und ich muss mich nicht wundern warum es nicht besser wurde.

Nochmals vielen, vielen Dank für Eure Antworten.
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von padma » Dienstag, 04.08.15, 12:47

hallo Sybsilon, :)

danke für die Signatur.
Hab vergessen zu erwähnen, dass ich am ersten Tag in der Klinik Venlafaxin probiert habe. Es war furchtbar. Herzrasen und Stolpern ohne Ende, mein Zustand war katastrophal. Möchte das ungern nochmal erleben.
Das war diese gefürchtete "paradoxe Reaktion". Ich würde daher es nun auch nicht mehr mit einer Minimenge versuchen, dein ZNS ist jetzt so sensibiliesiert, das ich eine Wiedereindosierung für zu riskant halte.
Kann es eigentlich sein, dass es mir bei großer Hitze schlechter geht.
Ja, Hitze verstärkt bei vielen die Symptome. Hier eine (nicht vollständige) Liste mit möglichen Symptomtriggern:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6442

Das Heilmittel ist jetzt Zeit, dein Nervensystem wird sich wieder erholen, aber es braucht Zeit.

Hier noch links zu Erklärungen, was jetzt in deinem ZNS passiert und wie es wieder heilen wird:

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9910
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9855
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=8621
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9874

liebe Grüsse,
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Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 04.08.15, 13:49

Padma vielen Dank für die vielen Infos,

immer wieder stell ich mir die Frage warum die Ärzte diese Fakten leugnen.
Oder wissen Sie es schlicht weg nicht.
Unvorstellbar!!!!!

Habe meine Hausärztin auf das Forum verwiesen. Sie ist sehr interessiert und glaubt mir auch meine Beschwerden bzw. Symptome.
Sie meint selbst, dass Sie genügend Geschichten von Psycho-Ärzten erzählen könnte.

Hoffe nur dass mich der Vertretungsarzt weiterhin krank schreibt. In diesem Zustand ist es ausgeschlossen zu arbeiten.

Nun noch eine Frage: Mein Bekannter nimmt zur Zeit 850mg Seroquel, hatte aber auch schon 1200mg eine Zeit lang.
Ihm geht es jedoch nicht gut. Kann es sein dass es einfach nicht das richtige Medikament ist?
Er kann nicht gut schlafen. Er läuft auch noch mit 1200 mg total unruhig umher.

Versteh das nicht, Andere sind schon platt von 50mg.
:shock:
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 04.08.15, 16:14

Hallo Freudentraenchen,

auch von mir noch ein verspätetes Willkommen im ADFD :).

Zu deinem Bekannten. Ich will nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass diese Info stimmt, aber bei Seroquel ändert sich mit der Dosis meines Wissens auch die Wirkweise. Ich glaube mich zu erinnern, dass es in höheren Dosen deutlich anti-psychotisch wirkt, womöglich in niederen eher sedierend und schlafanstoßend - vielleicht erklärt das die Befindlichkeit deines Freundes.
Wie beim Mirtazapin scheint hier das individuelle Ansprechen extrem variabel; es gibt Menschen, die sind von 50mg abgeschossen und solche, die rennen bei 800mg noch nervös durch die Gegend rum :? .
Alles in allem finde es das aber mega-hoch dosiert und kann mir nicht vorstellen, dass das sonderlich "bekömmlich" ist.

Sedierende AD, wobei wir hier aktiv keine empfehlen, sind die gut erforschten AD aus der Gruppe der Trizyklika, z.B. Amitriptylin, Trimipramin, Doxepin und Opipramol; sofern es nur auf eine Beruhigung ankäme.

Gruß
Jamie

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 05.08.15, 12:05

Hallo sybsilon,

wie geht es dir denn mittlerweile?
Ich hoffe du findest ein kühles Plätzchen, bevor diese mega-Hitze wieder losgeht; Hitze verträgt fast gar keiner im adfd.


Grüße
Jamie
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sybsilon
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Mittwoch, 05.08.15, 20:04

Hallo Jamie,

danke der Nachfrage. Bis auf das frühe Aufwachen war der Tag heute ganz ordentlich.
Heut Morgen konnte ich soviel erledigen wie sonst nicht in einer ganzen Woche. :D
Träume recht viel und lauter Mist. Gestern Abend hatte ich eine starke Panikattacke, aber die war ganz klar vom Nacken ausgelöst.
Hab da einen Bandscheibenvorfall. So bin ich übrigends letztes Jahr zur Diagnose Angst-Panikstörung gekommen.
Mir war 2 Tage schwindelig, welches vom Nacken kam aber keiner hat es geglaubt. Dann hab ich vermutlich durchs Bücken eine Panikattacke
ausgelöst. Und da ich das Gefühl bisher noch nicht kannte, hab ich mich reingesteigert. Ab ins Krankenhaus mit Verdacht auf Schlaganfall.
Sämtliche Untersuchungen wurden gemacht. Starker B-12 Mangel wurde festgestellt und anscheinend kam der Schwindel vom Ohr. Aber mein
HNO meinte die Diagnose von der Klinik wäre nicht eindeutig gewesen. Der Schwindel ging dann irgendwann , aber die Angst blieb. So bin ich
dann zum ersten Mal in der Klinik (Psychiatrie) gelandet für 7 Wochen mit Venlafaxin.
Den Rest kennt Ihr ja.

Am Montag lass ich in einer Wirbelsäulenklinik die Sache mit dem Nacken abklären, da ich ja eh schon einen Bandscheibenvorfall habe.
Aber wie gesagt bis jetzt haben alle Orthopäden einen Zusammenhang mit dem Schwindel verneint.

Und eins sag ich Euch. Wenn sich mein Verdacht bestätigt und ich mir die ganze Quälerei mit den Klinikaufenthalten und dem Tablettenentzug hätte sparen können. Dann werden mich einige Leute mal richtig kennen lernen.

Nicht Alles kann man der Psyche zuschreiben.
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 06.08.15, 12:52

Hallo sybsilon,

ich hatte nach meiner Not-Op (vorraus ging eine Herz-OP) einen elenden Schwindel und Übelkeit.
Die Ärzte schleußten mich durch ein komplettes neurologisches Konzil, aber man fand nix.
Ich war wirklich schon verzweifelt, weil wenn ich meinen Kopf bewegte, wurde mir schwindelig und flau.
Am Tag meiner Entlassung hatte dann ein "einfacher" Stationsarzt die rettende Idee, mich zum Kliniksphysiotherapeuten zu schicken.
Der ließ mich zwei Übungen machen und griff beherzt in meinen Nacken und dann war klar, dass ich ein schweres HWS-Syndrom hatte, welches vermutlich ausgelöst wurde durch eine Überstreckung meines Nackens während der Not-Op.
Ich habe sehr viel (viele Monate, dreimal die Woche) Krankengymnastik machen müssen, aber man hat mich irgendwann wieder hinbekommen.

Lass dich ja nicht abwimmeln, wenn dir dein Gefühl sagt, dass da was nicht stimmt.
Inzwischen habe ich weitere gesundheitliche Probleme mit der Wirbelsäule bekommen und da wird öfters mal das Rückenmark gequetscht und dann habe ich auch Missempfindungen und Ausfallerscheinungen wie ein Parkinson-Kranker, MS-Patient oder Gehirntumor-Betroffener.. :o

Gehe deiner Spur nach, ich kann dich da nur ermutigen

Grüße
Jamie
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