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sybsilon: Umgang mit den Wellen

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Monalinde » Samstag, 10.02.18, 17:31

Hallo,

mir ist jetzt so etwas wie ein Stein vom Herzen geplumpst, als ich davon las, dass es einigen von euch bei einem grippalen Infekt entzugstechnisch vorübergehend besser geht. Bei mir ist es ganz genau so. Ich fühle mich dann zwar grippig, aber emotional vollkommen stabil und gut aufgelegt. Die selbe Erfahrung mache ich auch immer nach einer Narkose (Kurznarkose)
Wenn die Grippe abgeklungen ist, so wie erst jetzt wieder, ist wieder alles beim alten. Das ist irgendwie sehr schwer zu verstehen.

Kürzlich wurde bei mir eine Fingerarthrose festgestellt mit Steifigkeit und Schwellungen. Langsam glaube ich auch, dass das keine Arthritis ist, sondern irgendwie auch noch Entzugsfolge sein könnte. Es ist auch ganz sicher so, dass ich fast überhaupt keine Medikament mehr vertrage. Das Etoricoxib musste ich absetzen, weil ich davon den bekannten Ganzkörperjuckreiz, wie damals vom Mirtazipin bekam und Muskelkrämpfe obendrein. Selbst ganz harmlose Medikamente gegen Halsentzündung mit Ausnahme von Thymian vertrage ich nicht mehr.

Nachdem bei mir das Absetzen schon fast fünf Jahre her ist, fällt es schwer, daran zu glauben, dass ich noch im Langzeitentzug bin. Es treten immer wieder neue Symptome auf, da muss ich mich sehr anstrengen, dass ich nicht verzweifle. Habe heute eh einen rabenschwarzen Tag mit Ängsten, Rückenverspannungen, Appetitlosigkeit schlechtem Schlaf.Aber ausnahmsweise mal keinen Tinnitus!

Und das alles ohne einen nachvollziehbaren Grund. Hoffen darf ich ja noch, auch wenn es schwer fällt.

Mona
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2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

sybsilon
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Samstag, 10.02.18, 17:52

Hallo Mona,

schade dass Du nach so langer Zeit auch noch Symptome hast.
Ja manchmal bin ich auch kurz vorm verzweifeln.

Da ich jedoch vor den Medikamenten kein einziges Symptom hatte mit denen ich jetzt noch kämpfe, bin ich fest davon überzeugt dass die Medikamente schuld sind.

Kann wirklich nur hoffen, dass es noch besser wird.

Lass uns die Hoffnung nicht aufgeben. Wir kämpfen weiter, hilft ja nix.
Die letzten 4 Jahre h en mich sehr verändert, habe auch viel über mich und meine Mitmenschen gelernt.

Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist. :rotfl:

LG sybsilon
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Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Monalinde » Samstag, 10.02.18, 19:59

Danke sybsilon,

jetzt fühle ich mich wieder ein bisschen gestärkt, durch deine aufmunternde Worte. Tat echt gut!

Dir alles Gute, Mona
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Samstag, 10.02.18, 20:23

Liebe Mona,

wünsche Dir einen ruhigen Abend und einen schönen Sonntag.

Bis bald.
Sybsilon
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Oktober 2015 :
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Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Sonntag, 25.02.18, 18:53

Hallo Zusammen,

hab schon wieder eine Woche Fieber, Husten und Schnupfen hinter mir.
Da das nicht reicht, musste ich meine Mutter (88) letzte Woche erst ins Krankenhaus und dann zur Kurzzeitpflege bringen. Jetzt ist sie dermaßen bösartig. Mir wird jetzt schon schlecht wenn ich dran denke wenn die am Mittwoch heimkommt. Sie hat heute zu meiner Schwester gesagt man hätte uns Alle vergiften sollen.

Kennt das vielleicht Jemand ?

LG Grüße
Sybsilon
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Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
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Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
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Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
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16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
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Bittchen
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Bittchen » Montag, 26.02.18, 9:39

Liebe Sybsilon,

diese Aggressionen können Anzeichen einer Demenz sein und bei der Erkrankung nicht ungewöhnlich.
Mein Vater und auch meine Schwiegermutter waren dement.
Es ist keine leichte Pflege bei dieser Erkrankung.
Alles Gute für dich und liebe Grüße
Bittchen
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sybsilonpadma
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

sybsilon
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Montag, 26.02.18, 20:18

Danke Bittchen,

Lieb dass du dich gemeldet hast.

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Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
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Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
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16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
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20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 27.02.18, 12:16

Moin Sybsilon,

was war denn der Anlass für den Aufenthalt? War sie vorher schon etwas feindselig oder aggressiv? Man muss aufpassen, gerade ältere erhalten in den Krankenhäusern zusätzlich zu notwendigen Medikation etwas zur Beruhigung bzw. Als „Schlafhilfe“. Schau, Padmas Mutter ging es unter anderem so: viewtopic.php?t=8466

Das kann auch zu einer Wesensänderung beitragen.

Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

sybsilon
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 27.02.18, 16:13

Hallo,

ne ne sie War schon immer aggressiv und feindseelig wenn es nicht nach ihrem Kopf ging.
Heute hat sie gemeint, sie bringt mich schon wieder dort hin wo ich bereits war, nämlich Psychiatrie.

Morgen kommt sie heim. Werde sie daheim absetzen und dann mal sehen wie weit sie alleine kommt.

Ich hab keine Kraft mehr.

LG sybsilon
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Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Mittwoch, 28.02.18, 18:24

Hallo,

meine Erkältung lässt mich einfach nicht los.
Hat noch Jemand so lange damit zu tun?

Hoffe, dass es bald besser wird.

LG sybsilon
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 06.03.18, 18:44

Hallo Zusammen,

bin grade sehr verzweifelt.
Mir geht es zur Zeit wieder miserabel.

Wieder diese ekelhaften innerlichen Schmerzen.
Ich kann das gar nicht beschreiben.
Heute habe ich auch Sehstörungen und seit Tagen Übelkeit.
Kann es von der Grippe kommen die ich hatte?

Dazu kommt, dass ich mega Stress wegen meiner Mutter habe.
Sie geht in Richtung Demenz, und lehnt jegliche Hilfe ab. Sie ist sehr böse und hat mir gedroht, dass sie sich was antut wenn ich nicht den Pflegedienst abbestelle. Sie isst so gut wie nix, trinkt fast nix , verweigert ihre Tabletten.
Ich bin sehr ratlos.

Arzt und sozialer Dienst sagen, das muss man so hinnehmen bzw. aushalten. Es macht mich kaputt da zusehen zu müssen.

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Oktober 2015 :
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Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
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6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 07.03.18, 5:11

Liebe Sybsilon!

Ähnliche Situation: habe auf Johanniter Knopf etc. gezwungen.
Ob genutzt ist nicht meine Verantwortung
da geistig voll da.
Als es klar wurde dass ich nicht kann
schlichtweg nicht kann.

Und heute nicht mehr will

War ein langer Weg für mich dahin zu kommen.
Angekommen

aber "das schlechte Gewissen"

ist immer wieder mein Thema,
es hat aber ein jeder inne
in unterschiedlicher Dimension
ist auch genetisch angelegt, wurde vermutet
in uns.

Ist man schwach
ist es mächtig da ist die Angriffsfläche so riesig wie ein Fussballfeld, die Verletzlichkeit plus Selbstwertgefühl- Absaugung ab geht es


geht's mir besser, steh ich grade und leide da nicht drunter da ich begriffen habe.

Kurz da vom Handy ♥️

Dir geht es schlecht
Du hast das Recht und die Pflicht,
auf Dich zu schauen,
was oftmals nicht toleriert wird, es sei denn man tut es, dann wird gemurrt und geknurrt, gedroht verletzt.

Distanz oder -
es zieht und zieht.. und zieht..

Die erste Niedergeschlagenheit folgt den Wut und Ärger auf die Eltern... Situativ verboten ".. du böse du müsstest solltest warst schon immer so.."

(zb. : ich bin da Kind der Schande
weshalb?
Die haben nicht verhütet!
Ich.
Die Schande?

So werden verdrehte Gefühle geimpft.

Die aber wandelbar sind :party: )



dann kommen Symptome xy dazu zur Niedergeschlagenheit
die eigentlich Wut wäre.. und ab geht das Dominostein-Symptom.

Entschuldige, text wiederholt sich.

Liebe Grüße, Katharina
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Mittwoch, 07.03.18, 9:22

Hallo Katharina

vielen Dank für Deine lieben Worte.
Ja es ist eine schwere Zeit.

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16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von padma » Mittwoch, 07.03.18, 16:36

liebe Sybsilon, :)

es tut mir sehr leid, dass du wieder eine so heftige Welle hast. :hug:

Die Grippe kann getriggert haben, aber natürlich auch die schwierige Situation mit deiner Mutter.

Das mit deiner Mutter ist wirklich eine sehr schwierige Situation. Wenn sie ihre Situation noch überschauen kann und weiss, was sie tut, kann man wohl wirklich nicht viel machen.
Vielleicht möchte sie wirklich nicht mehr.

Dass das für dich kaum zu ertragen ist, verstehe ich gut. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Mittwoch, 07.03.18, 20:26

Liebe Padma,

danke für Deine lieben Worte.
Ich muss jetzt sehr auf mich aufpassen.
Ab Morgen arbeite ich wieder. Vielleicht ist Ablenkung im Moment das Beste.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Monalinde » Mittwoch, 07.03.18, 21:26

Hallo Sybsilon,

ja, tu das, pass gut auf dich auf. Du hast ein Recht darauf.

Ich hatte auch eine Mutter mit Demenz. Letztenendes hat nur das Heim noch geholfen, ich hatte riesig Bammel davor, aber meine Mutter hat das besser vertragen, als ich glaubte. Sie hatte Gesellschaft, na ja, die Dementen untereinander haben sich immer wieder das Gleiche erzählt, was gar nicht so auffiel. Es war für mich eine große Erleichterung, als sie im Heim war.

Zuvor wollte sie auch nicht mehr essen, hat dem Roten Kreuz das Essen auf Rädern zurückgegeben, und schließlich hat sich eine Nachbarin das Essen, das unbenutzt vor der Tür stand, unter den Nagel gerissen. Und ich habe mich gewundert, warum meine Mutter immer dünner wurde.

Ich glaube, man kann gar nicht mehr so genau einschätzen, was in den Köpfen vom Dementen so vor sich geht, anfangs glaubt man immer, dass sie absichtlich so absonderlich sind, aber das stimmt nicht. Am besten ist, dass man sich auf vieles gar nicht mehr einlässt, später vergessen sie es ohnehin.

Das ist, was ich aus meiner Demenzerfahrung dazu beitragen kann. Vielleicht ist es ganz gut, dass du wieder arbeiten gehst, um den nötigen Abstand zu dem Geschehen zu bekommen. Hast du sonst noch jemanden, der nach deiner Mutter sehen kann?

Liebe Grüße, Mona
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2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Mittwoch, 07.03.18, 22:04

Hallo Mona,

lieben Dank für deine Nachricht.

Da ich im Nachbarort wohne bin ich am nächsten dran. War die letzten 20 Jahre mehr oder weniger ihre einzige Bezugsperson. Sie wollte sonst zu Niemand Kontakt.
Denke eine Art Altersdepression ist da auch mit im Spiel.

Es War das ganze letzte Jahr schon grenzwertig. Und wir hatten nie ein enges Verhältnis.
Mein Bruder meldet sich seit 7 Jahren nicht mehr und meine Schwester wohnt auch nicht hier, aber wir besprechen jetzt Alles was mit meiner Mutter ist.

Es ist schwer, aber ich muss es irgendwie annehmen.

LG sybsilon
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LinLina
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.

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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von sybsilon » Dienstag, 20.03.18, 21:55

Hallo ihr Lieben,

meine Mutter ist jetzt ein Pflegefall.
Keine Ahnung wo ich gerade die Kraft hernehme aber ich versorge sie morgens und abends. Tagsüber kommt der Pflegedienst.
Es ist anstrengend neben meinem Vollzeitjob.

Versuche auf mich aufzupassen so gut es geht. Meine Geschwister lassen mich damit im Stich.

Aber mein Pflichtgefühl treibt mich an und mein Job gibt mir Kraft und lenkt mich ab.

Dann bleibt halt daheim mal was liegen.

Symptome halten sich merkwürdiger Weise im Hintergrund. Hoffe nur, dass nicht irgendwann der große Knall kommt.

Liebe Grüße
Und Gute Nacht :bettzeit:
Sybsilon
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dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 20.03.18, 23:10

Liebe Sybsilon,

nicht selten wächst man in solchen Situationen über sich hinaus und es mobilisieren sich Kräfte, von denen man garnicht dachte, dass sie da sind. Du kannst einen möglichen Knall vielleicht entgegensetzen, dass du dich immer wieder in kleinen Momenten ganz bewusst gut um dich kümmerst und so Ausgleich und Stabilität bekommst.

Ebenfalls gute Nacht! 😴 Murmeline
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Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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DeeDee123
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Re: sybsilon: Umgang mit den Wellen

Beitrag von DeeDee123 » Mittwoch, 21.03.18, 2:24

MorulaMyomatosus hat geschrieben:
Dienstag, 04.08.15, 10:32
Hallo sybsilon,

herzlich Willkommen hier im ADFD.

"Waking with panic or anxiety -- managing cortisol spikes:
This seems to be a very common symptom of withdrawal syndrome. Many people report waking up with a surge of panic or anxiety, or a feeling of anxiety early in the morning. A lot of times, people are waking around 4:30 a.m. or closer to dawn. The first glimmers of morning light signal the nervous system to start the morning cycle with a jump in cortisol. At normal levels, cortisol gives you energy. At elevated levels, cortisol gives you a feeling of unease, anxiety, panic, or depression. When you have withdrawal syndrome, your system is on "high alert" all the time. The normal morning peak of cortisol gets exaggerated and what you would normally feel as "wake up" becomes a surge of panic, anxiety, or dread in the early morning."

Danke, daß ich nun weiß, warum ich mit nicht-erklärbarer Panik aufwache! Ich dachte, ich werde so langsam gaga.. Ist toll, wenn man den Grund dafür kennt!

"..es kommt häufig vor, dass der Entzug eine Hypersensibilität verursacht. Einige Leute können quasi nichts vertragen. Dazu gehören uA. Homöopathika, Nahrungsmittel, Medikamente.
Taste dich da einfach vorsichtig ran."

"Dass es Abends besser wird ist auch mit dem Cortisolspiegel zu erklären. Der sinkt nämlich gegen Abend auf den Tiefpunkt. Auch das Phänomen ist allseits bekannt und auch mir ging/geht es so."

Mein Leben hat sich grundlegend geändert und ich hatte keine Zeit, nachzudenken.. Diese Sachen, die Du beschreibst, nun zu wissen, erleichtert diesen Prozess ungemein.

"Wann genau es besser wird, kann dir vermutlich keiner sagen. Was ich dir aber sagen kann: Es WIRD besser. Dieser Horror hat ein Ende. Dieser Zustand ist temoprär und geht vorbei. Bei den meisten verläuft der Entzug in Wellen und Fenstern. Wellen sind Zeiten in denen die Symptome akut sind und Fenster sind dann die Zeiten wo die Symptome in den Hintergrund treten. Man hat beobachtet, dass die Wellen, im Verlauf des Entzuges, kürzer und die Fenster dafür länger werden.

Hier hätte ich noch mal zwei Links für dich:

1. http://survivingantidepressants.org/ind ... ilization/
2. http://my-free-mind.at/protrahiertes-absetzsyndrom/ "

Das waren alles Ausschnitte aus einer tollen Antwort an jemand anderen, aber ich fühle mich nun so viel besser....

Liebe Grüße und Danke, Diana
W, Sohn (12) und Tochter (6)

*seit 1996 opiathaltige Schmerzmittel, Umzug nach England, UK
*seitdem auch diverse AD
*2010 große private Probleme, Scheidung, seitdem noch mehr PP dazu :
*bis zu 18mg Bromazepam täglich
*bis zu 600mg Pregabalin (Lyrica)
*2014 Rückkehr nach Deutschland
*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*17.04. - Tilidin Entzug (750-900mg/Tag) +
Therapie stationär.
*26.04. - 450mg Tilidin + 100mg Doxepin.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
*Ergenyl (Valproinsäure) 1500mg.
Hatte 4 Krampfanfälle über die Jahre (letzter Juni'16). Arzt in der Klinik hat EEG versprochen.

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