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Natze55: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Jamie
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Jamie » Sonntag, 25.12.16, 21:37

Hallo Natze,

das tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.
Wenn möglich, praktiziere die "Stunde für Stunde"-Technik. Nicht das große Ganze im Blick haben, sondern nur die unmittelbar bevorstehende Stunde.
Schritt für Schritt gehen. Schauen, was möglich ist. Sich kleine, erfüllbare Ziele setzen. Das stärkt auch das Selbstbewusstsein, wenn es dann gelingt.
Sich zB nicht die ganze Ablage vornehmen, sondenr nur 3 Briefe / Schreiben usw. Nicht einen einstündigen Spaziergang planen, sondern einen 20-minütigen usw.
Ich empfehle dir das auch, um dich von deinen Körpermissempfindungen und Schmerzen abzulenken.
Es ist hart, wenn das Leben einen so beutelt, dass man sich nur in den Schlaf fliehen kann :(.
Ich treffe mich wieder mit meinen Klinikkollegen, ich will erfahren, was die für Beschwerden haben. Weil wenn ich den anderen zuhöre, ist das ist nicht so.
Warum ist das so? Hast du eine Vermutung? Geht es dir vielleicht besser, weil du hörst, dass andere auch leiden und du das Gefühl hast nicht alleine zu sein?

Ich wünsche dir auch ein schönes Fest.
Pass auf dich auf. :group:

Grüße
Jamie
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Dienstag, 27.12.16, 21:03

Ja, du hast Recht, es täte der Seele gut, wenn ich wüsste, ich wäre nicht die einzige, der es so schlecht geht.
Ich versuche viel zu unternehmen, war auf Weihnachtsmärkten unterwegs, an Weihnachten habe ich mich zusammengerissen.
Ich hätte vorher schon meine Tabletten nehmen sollen, da geht die Anspannung runter.
So kann es auf jeden Fall nicht weitergehen, auch arbeitstechnisch. Ich will dem Staat nicht zur Tasche liegen, will selbst etwas verdienen.
Aber einen Arbeitgeber zu überzeugen, dass ich gut und zuverlässig bin, wird schwer werden.

Gruß,
Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

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50 mg Seroquel Prolong (Abends)

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Seroquel: Nach Umstellung von Retard auf Nicht-Retardiert von 50 mg auf 25 mg reduziert

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Dienstag, 03.01.17, 23:48

Hallo,
habe alles gut rumgebracht. War spontan im Urlaub, um abzulenken. Ich war ein paar Mal kurz davor abzubrechen. Habe es aber durchgezogen.
Ich habe dann meinen Geldbeutel mit allen Papieren verloren. Ich musste auf das Deutsche Konsulat für einen Ersatzausweis. Das ging nicht ohne Geld. Glücklicherweise habe ich ein Paar gefunden, dass mir Geld geliehen hat. Per Zufall habe ich dann einen Tourguide getroffen und der hatte die Brieftasche gehabt. Ich wäre auch in normalen Zustand ausgeflippt, aber in diesem Zustand. Eigentlich kann ich stolz auf mich sein, wie ich das geregelt bekommen habe.

Gr8ß Natze
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Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
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Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

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150 mg Trimipramin (Nachts)
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Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
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150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

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Spüre keine Absetzsymptome

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 04.01.17, 15:37

Hallo Natze,

Urlaub, wie toll! Ich finde es gut, mal rauszukommen und super, dass Du durchgehalten hast. :fly:
Ich habe dann meinen Geldbeutel mit allen Papieren verloren. Ich musste auf das Deutsche Konsulat für einen Ersatzausweis. Das ging nicht ohne Geld. Glücklicherweise habe ich ein Paar gefunden, dass mir Geld geliehen hat. Per Zufall habe ich dann einen Tourguide getroffen und der hatte die Brieftasche gehabt. Ich wäre auch in normalen Zustand ausgeflippt, aber in diesem Zustand.
:zombie: :zombie: :zombie: Das hätte mich auch völlig aus dem Konzept gebracht.
Eigentlich kann ich stolz auf mich sein, wie ich das geregelt bekommen habe.
Ja, darauf kannst Du stolz sein. :hug:

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Mittwoch, 04.01.17, 22:14

Hallo Murmeline,

ja, ich gehe doch so gerne in den Urlaub.
Jetzt kam leider eine schlechte Nachricht der Berufsunfähigkeitsversicherung. Wegen meiner Darmprobleme wollen die nicht zahlen und wegen der Wirbelsäule. Hätte ich nicht angegeben. Das mit dem Darm ist ja eine Sache, aber mit der Wirbelsäule ist ein Witz. Welcher Mensch geht nicht mal zum Orthopäden, weil er verspannt ist. Da gehe ich auf jeden Fall zum Anwalt. Das akzeptiere ich nicht.

Gruß, Natze
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Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

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Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
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Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

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Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
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Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

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Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
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Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

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50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von padma » Mittwoch, 04.01.17, 22:36

liebe Natze, :)

ich habe jetzt nicht wirklich verstanden, warum die Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt hat.
Oft versuchen Versicherungen erst mal per se alles abzulehnen, in der Hoffnung, dass man aufgibt. Widerspruch ist eigentlich immer sinnvoll, Klage, wenn man die Kraft dazu hat.

Das Erwerbslosenforum https://www.elo-forum.org/, Kategorie Rente/Schwerbehinderung/Gesundheit ist wohl gut bei diesen Themen.

liebe Grüsse,
padma
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Sonntag, 08.01.17, 20:58

Hallo Padma,

ja, die wollen nicht zahlen. Ich beauftrage einen Anwalt damit. So leicht kommen die nicht aus der Nummer raus.
Ansonsten geht es mir wieder echt schlecht.
Am schlimmsten sind die Schmerzen, der Quirl im Kopf, mein Panzer, das tut so weh, als würde mich jemand foltern. Ich habe gerade Rotz und Wasser geheult vor meinen Eltern. Die wissen auch nicht mehr, wie sie mir helfen sollen. Was soll ich selbst sagen, dass kommt von den Medikamenten, nicht von mir selbst. Ich würde nur gerne wissen, wie man das änden kann.
Venlafaxin hab ich jetzt auf 167,5 g, also 10 mg runtergesetzt. Das macht mich nämlich derzeit auch nervös. Bin derzeit sehr angespannt körperlicht, richt verkrampft.


Gruß ihr Lieben

Natze
Zuletzt geändert von LinLina am Sonntag, 08.01.17, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Realnamen entfernt
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von padma » Montag, 09.01.17, 13:59

liebe Natze, :)

das tut mir sehr leid zu hören, dass es gerade so schlecht ist. :hug:
Vielleicht hat der Stress mit der Versicherung eine Symptomwelle ausgelöst?
Venlafaxin hab ich jetzt auf 167,5 g, also 10 mg runtergesetzt. Das macht mich nämlich derzeit auch nervös. Bin derzeit sehr angespannt körperlicht, richt verkrampft.
Ja, das können auch NW vom Venlafaxin sein. Ich hoffe, dass die Reduktion was bringt.
Machst du denn was zur Entspannung?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Mittwoch, 25.01.17, 13:45

Hi,
Bin wieder in der Klinik. Ich bin ausgerastet.
Bekomme jetzt Seroquel Prolong, Trimipramin, Zolpidem zum Schlafen. Für morgens Venlafaxin abgesetzt und jetzt wollen sie Elontril.
Ich habe noch immer Suizidgedanken. Es fühlt sich an, als würde mich etwas hoch und runterziehen. Krämpfe im Gehirn. Als zieht sich etwas zusammen und spießt das Gehirn auf.Habe heute rumgeheult und gesagt, ich würde am liebsten von der Brücke springen. Ich weiß nicht mehr weiter. Mein ganzer Körper hat Krämpfe als würde mich jemand foltern. Geht schön länger so.

Lg, Natze
Zuletzt geändert von padma am Mittwoch, 25.01.17, 18:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Klarname entfernt
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 24.06.18:
Seroquel: Nach Umstellung von Retard auf Nicht-Retardiert von 50 mg auf 25 mg reduziert

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.01.17, 15:34

Hallo natze,

oh je, das klingt schlimm :(.
Was ist denn passiert?
Gab´s einen Anlass? (du schreibst du bist ausgerastet) oder hat sich das als weiter zugespitzt?

Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Ich lasse dir ein Kraftpaket da :group: .
Bitte berichte ab und an.

Grüße
Jamie
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von padma » Mittwoch, 25.01.17, 18:35

liebe Natze, :)

das tut mir sehr leid. :hug:

Wollen sie jetzt Venlafaxin kalt absetzen :shock: ? Ich befürchte, dass dich das weiter destabilisieren wird.
Bei Elontril habe ich grosse Bedenken, da das weiter puscht und auch die Kombination ist problematisch, da es die Krampfschwelle senkt.

Kannst du nicht darauf bestehen, dass sie die Medikation nicht verändern?
Diese ständigen Umstellungen verschlimmern deine Situation doch nur.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 25.01.17, 18:48

Hallo, du liebe arme Natze!

Oh je, was ist denn passiert? Ausgerastet??? Du armes Häschen!!!

Elontril halte ich nicht für gut, jetzt in deinem Zustand....

Halte uns auf dem Laufenden!


Schicke dir eine Riesenladung Kraft und Stärke! Gute Besserung und alles Liebe! LG
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Freitag, 15.09.17, 19:39

Hallo,

ich habe gute Nachrichten: mir geht es wieder viel besser!
Ich weiß selbst nicht genau, wie das genau kommt, aber meine körperlichen Symptome haben sich stark reduziert, schlafen klappt wieder besser.
Ich weiß, es war nicht gut, die Ärzte haben in der Klinik Venlafaxin ganz abgesetzt ohne ausschleichen, aber es hat sich gelohnt. Meine innere Unruhe ist weg, ich fühle mich gesünder und unternehme viel mehr. Es sind jetzt 7 Monate her, dass ich entlassen wurde. So lange habe ich das vorher nicht geschafft.
Jetzt habe ich eine Frage: Wie klappt das Ausschleichen von Retard Tabletten? Ich will Seroquel Prolong 200 mg reduzieren, weil ich das Gefühl habe, dass es nicht so viel bringt. Die nächst kleinere Verpackungseinheit wären 150 mg.

LG, Natze
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Medikamente:
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Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
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75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
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02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
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Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von padma » Freitag, 15.09.17, 22:22

liebe Natze, :)

es freut mich sehr von dir zu hören und besonders freut es mich, dass es dir viel besser geht. :D

Um Seroquel prolong auszuschleichen, stellst du am besten teilweise auf unretardiertes Seroquel um. Die kleinste Einheit ist da 25 mg.
Der erste Schritt wäre auf 150 mg prolong plus 2 x 25 mg unretardiert (am besten verteilt auf morgens und abends) umzusteigen.
Wenn du dich daran gewöhnt hast, kannst du dann die unretardierten Tabletten schrittweise reduzieren.

Im NL Bereich ist dieses Vorgehen in einigen der Seroquel threads beschrieben.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von micha68 » Freitag, 15.09.17, 23:44

Hallo Natze,

ich nehme auch Quetiapin (Seroquel) (Aktuell morgens 10mg-mittags 0- abends 25mg unretardiert).

Ich verstehe nur nicht, warum Du zuerst an das retardierte (200mg) gehen magst bei der Reduktion? Ich würde erstmal anfangen das unretardierte (150mg zu Nacht) zu reduzieren??? Weil das prolongierte Q. wirkt ja auch die ganze Nacht und darauf kommen dann noch die 150mg unretardiert... Oder ich habe Deine Signatur falsch verstanden :?

Der Unterschied ist ja "nur" die Halbwertzeit im Körper und das unretardierte wird schneller geflutet und soll wahrscheinlich zusätzlich Schlafanstossend wirken (oder warum ist es nochmal zur Nacht angesetzt?)...

Ich habe viele Jahre Quetiapin/ Seroquel genommen sowohl retardiert wie unretardiert und auch bis über 1000mg. Wenn Du Fragen zu diesem Medikament hast, kann ich gerne versuchen aus meinem Erfahrungsschatz etwas mitzuteilen...

Ich wünsche Dir das Du den für Dich richtigen Weg findest!
Ganz herzliche Grüße und eine gute Nacht!
Micha
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Samstag, 16.09.17, 10:15

Hallo,

ich hatte halt das Gefühl, dass die Retardvariante mir nicht so viel bringt, deswegen wollte ich es reduzieren.
Ja, ich nehme noch 150 mg unretardiertes Quetiapin, das Abends müde machen soll.

Gruß,
Natze
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halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 16.09.17, 16:13

Hallo Natze, :)

Du nimmst ja eine Menge Medikamente, die müde machen. Das soll jetzt kein Vorwurf sein, ich stelle das nur fest und Frage mich, ob du damit einigermaßen wach durch den Tag kommst.

Mein Rat wäre, auf 150 mg retardiertes Quetiapin umzusteigen und das unretardierte gleich um nur 25 mg zu erhöhen. Dann hättest du einen Absetzschritt von 25 mg, was bei deiner Gesantdosis meiner Meinung nach okay wäre.
Dass du das unretardierte Quetiapin verträgst, weißt du ja schon. :)

Ich wünsche dir gutes Gelingen und freue mich, dass du so stabil bist, dass du das Absetzen jetzt angehen willst.

LG Ute
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von micha68 » Samstag, 16.09.17, 16:31

Hallo Natze,

das S. Prolong gibt seinen Wirkstoff über ca. 24 Stunden an den Körper ab, d.h. Du merkst die 200mg nicht in einem Pusch-es ist ein Spiegelmedikament und hält den Wirkstoffspiegel in Deinem Blut, was vllt erklärt, dass du das Gefühl hast es wirkt nicht? Das unretardierte wirkt stärker sofort und dann bis zu 7 Stunden. Das heisst, Dein Spiegel der durch die 200mg erreicht wird, wird abends/nachts durch die 150mg dann erhöht.

Ich persönlich würde wenn, erst an der Zusatzgabe "schrauben" und nicht im ersten Schritt an dem Spiegelmedikament. Aber kann sein, dass ich das völlig falsch sehe. Es kommen bestimmt noch weitere Meldungen und Einschätzungen zu Deiner Reduktionsidee...

Dir ein schönes Wochenende!
Micha

(Mit Ute überschnitten)
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Samstag, 16.09.17, 19:50

Ululu 69 hat geschrieben:Hallo Natze, :)

Du nimmst ja eine Menge Medikamente, die müde machen. Das soll jetzt kein Vorwurf sein, ich stelle das nur fest und Frage mich, ob du damit einigermaßen wach durch den Tag kommst.

Mein Rat wäre, auf 150 mg retardiertes Quetiapin umzusteigen und das unretardierte gleich um nur 25 mg zu erhöhen. Dann hättest du einen Absetzschritt von 25 mg, was bei deiner Gesantdosis meiner Meinung nach okay wäre.
Dass du das unretardierte Quetiapin verträgst, weißt du ja schon. :)
Hallo Ute,
morgens bin ich die erste halbe Stunde müde, aber danach geht es.
So richtig müde machen die Medis mich an manchen Tagen nicht. Ich lege mich immer so ca. 22 Uhr ins Bett und ca. nach einer halben Stunde schlafe ich dann (ich nehme die Medis immer um 20.30 Uhr, außer das Seroquel Prolong, das ich früher nehme).
Dein Rat, das Quetiapin nur um 25 mg zu erhöhen, hört sich gut an, ich habe heute schon viel überlegt, wie alles weitergeht.
Ich werde auch das Ausschleichen länger angehen, nehme dann diese Medikation die nächsten 3 Monate (so langt hält eine Medikamentenpackung) und sehe dann wie es mir geht.

Gruß,
Nadine
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 24.06.18:
Seroquel: Nach Umstellung von Retard auf Nicht-Retardiert von 50 mg auf 25 mg reduziert

Ululu 69
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 16.09.17, 19:57

Hallo Nadine,

Das klingt vorerst nach einem guten Plan.

Wobei das, was Micha68 :) schreibt, natürlich auch Sinn macht.
Vielleicht kannst du ja darüber nachdenken, als nächsten Schritt dann etwas von dem unretardierten Anteil wegzunehmen.

Aber darüber denkst du dann am besten später nach.
Wir können dann gerne nochmal hier gemeinsam überlegen.
Micha :) hat ja auch viel Erfahrung mit Quetiapin

LG Ute
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micha68Murmeline
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