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Natze55: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Natze55
Beiträge: 153
Registriert: Donnerstag, 24.09.15, 21:06

Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Donnerstag, 07.12.17, 10:43

Hallo Padma,

danke für die schnelle Antwort. Eine Feinwaage habe ich.

Ich habe noch eine weitere Frage: Durch das Seroquel Prolong habe ich fast 20 kg zugenommen. Nehme ich wieder ab, wenn ich das Medikament nicht mehr nehme?

Gruß,
Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 24.06.18:
Seroquel: Nach Umstellung von Retard auf Nicht-Retardiert von 50 mg auf 25 mg reduziert

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 07.12.17, 14:42

Hallo Natze,

da können wir uns die Hand reichen. Ich habe 25 kg zugenommen. :cry:
Ist das nicht schrecklich. :?
Ich habe schon öfter gelesen, dass sich das Gewicht mit der Zeit wieder reguliert, wenn man abgesetzt hat.
Der Stoffwechsel stellt sich ja wieder um, aber auch das braucht wohl etwas Zeit

Ich drücke uns beiden die Daumen.

LG Ute
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von neuling » Samstag, 09.12.17, 10:48

Hallo Nadine,

Ich wollte dir viel kraft schicken.

Dein Verlauf ist leider auch der Horror. Von Darmproblemen und daraus resultierenden Sorgen über die gesamte Palette an Psychopharmaka.

Für mich bist du -wie ich - ein Opfer der Psychatrie. Durch die "Medikamente " schwer krank gemacht.

Ich wünsche dir das du da wieder raus kommst.

LG Mary
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Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

micha68
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von micha68 » Samstag, 09.12.17, 19:32

Hallo Natze,

ich habe durch das Quetiapin auch so zugenommen und seit dem ich weiter reduziere verschwinden auch die Kilos, es geht langsam, aber stetig!

Du wirst sehen: DAS WIRD!

Herzliche Grüße und schöne Adventszeit!
Micha
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Natze55
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Samstag, 09.12.17, 20:40

Hallo Micha,

ich hoffe es sehr, ich fühle mich nicht mehr wohl in meinem Körper. Ich habe sogar eine Diät gemacht, aber nur knapp 3 Kilo abgenommen in 2 Monaten.

Hallo Neuling,
ja, mir und vielen anderen wurden einiges angetan. Wenn ich überlege, wieviele Sorten ich überhaupt nicht vertragen habe. Ich habe einmal sogar meinen Neffen nicht mehr erkannt, so abgeschossen war ich. :zombie:

Gruß,
Natze
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Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
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Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Samstag, 13.01.18, 22:42

Hallo,

ich muss das jetzt schreiben, weil ich mich so aufrege. Meine Schwester macht derzeit ihren Heilpraktiker in der Psychologie. Sie hat dort heute gelernt, dass Psychopharmaka nicht abhängig machen. Als ich ihr widersprochen habe, meinte sie, dass sie so viel für den Kurs bezahlt, also müsse das auch stimmen. Ich konnte sie nicht davon überzeugen, auch nicht, dass man Medikamente nicht einfach austauschen kann ohne ausschleichen. Ich will nicht, dass sie in dem Kurs so ein Unsinn lernt und daran glaubt. Das ganze regt mich echt auf.
Die zweite Sache, über die ich mich aufrege ist, dass meine kleine Schwester Sertralin 50 mg innerhalb einer Woche absetzten soll. Ich habe sie überredet bekommen, dass sie die Tabletten erst halbiert und dann viertelt, bevor sie sie absetzt. Die Einnahmedauer betrug knapp drei Monate.
Es ist schon komisch, wie sich die Ärzte widersprechen. Als ich beim Arzt war, hat der gesagt, ich müsse sechs Wochen die aktuelle Dosis nehmen soll und dann erst weiterreduzieren, was ja vernünftig klang.

Gruß,
Natze
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Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
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Seroquel: Nach Umstellung von Retard auf Nicht-Retardiert von 50 mg auf 25 mg reduziert

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Mittwoch, 07.02.18, 19:18

Hallo zusammen,

kleines Update von mir. Ich habe vor zwei Tagen von 100 mg Seroquel Prolong auf 50 mg reduziert. Gott sei Dank habe ich bei allen bisherigen Reduzierungen von Seroquel Prolong keine Entzugserscheinungen gehabt. Nun wollte ich fragen, wie es weitergeht. Einen Monat Seroquel Prolong und dann auf 50 mg unretardiertes Quetiapin umsteigen und davon dann immer -10%?
Mein Psychiater ist der Meinung, dass die ganzen Medikamente, die ich nehme reduziert werden sollen und deswegen soll ich 4 Wochen 50 mg nehmen und danach 0. Das mache ich natürlich nicht. :haha: Seid ihr in dieser Angelegenheit immer ehrlich zu eurem Psychiater?

Beruflich läuft es für mich schlecht. Ich hatte über die Zeitarbeitsfirma einen Job vermittelt bekommen und nach zwei Wochen hieß es, ich wäre zu langsam und ich konnte meine Sachen packen. Ich fühle mich von der Firma ehrlich gesagt etwas verarscht. Die Frau, die mich einarbeiten sollte, hatte nicht viel Zeit und hat alles selbst gemacht und mich fast nur zuschauen lassen. Wie soll ich dann gut arbeiten können, wenn man so eingearbeitet wird? Mir geht es psychisch entsprechend schlecht in den letzten Tagen..

Gruß,
Natze
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Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
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Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 24.06.18:
Seroquel: Nach Umstellung von Retard auf Nicht-Retardiert von 50 mg auf 25 mg reduziert

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 08.02.18, 8:42

Hallo Natze,

Es tut mir sehr leid, dass das mit dem Job nicht geklappt hat. Ich kann mir vorstellen, dass dich das runter zieht. Ich drücke dir die Daumen, dass sich bald etwas besseres findet. :hug:
Bei mir ist es so, dass sich meine Psychiaterin überhaupt nicht richtig für mich interessiert. Ich sage ihr immer erst, dass ich etwas reduziert habe, wenn ich die nächst niedrigere Dosis verschrieben haben muss. :whistle:

Ist bei dir denn sicher gestellt, dass du das unretardierte Quetiapin verschieben bekommst ? Das bräuchtest du ja für deine nächsten Schritte.
Ich würde dann zunächst auf das unretardierte umstellen ohne Reduktion, um zunächst die Umstellung zu verkraften.
Seroquel gibt es auch in 25 mg. Du könntest davon morgens und abends eine nehmen, um einen Spiegel zu halten.
Wenn du dabei stabil bist, kannst du in 10 % Schritten absetzen.
Ich würde mich freuen, wenn du weiter berichtest. Ich nehme ja auch noch 50 mg Quetiapin, setze im Moment aber zunächst das Mirtazapin ab.


LG Ute
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Donnerstag, 08.02.18, 18:43

Hallo Ululu,

da mein Hausarzt alles verschreibt, habe ich keine Probleme an Medikamente zu kommen. Zudem nehme ich ja noch 175 mg Quetiapin unretardiert.
Ist es auch in Ordnung, die 50 mg nur Abends zu nehmen? Mir ist es morgens nicht so recht, da ich von den Medikamenten morgens müde bin.
Mein Psychiater meinte auch, dass ich von den Medikamenten verlangsamt wäre, deswegen soll ich meine Medikamente reduzieren.

Gruß,
Natze
Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
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Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 24.06.18:
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 09.02.18, 8:44

Hallo Natze,
Natze55 hat geschrieben:Ist es auch in Ordnung, die 50 mg nur Abends zu nehmen?
Ja klar, das geht auch. Dann hast du die Hauptwirkung zum Schlafen. :bettzeit:

Ich bin morgens auch immer so müde.
DasSeroquel fährt einen schon ganz schön runter.

LG Ute
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Bachplaetschern » Sonntag, 11.02.18, 9:25

Hallo ihr,

ich bin zur Zeit auch dabei Seroquel von 150mg retard zu reduzieren.

Habe ziemlich schnell nach 4 Tagen auf 100mg retard+ 25mg unretardiert reduziert. Die ersten 2,5 Wochen ging das einigermaßen. Aber ab da ging es total bergab-War ganz arg reizempfindlich, total dünnhäutig, emotional instabil etc.

Jetzt habe ich wieder raufdosiert auf 100mg retard+ 50mg unretard. Bis jetzt klappt das besser (seit 1 Woche)

Allerdings macht mich das unretardierte Seroquel echt müde über den Tag. Werde es auch mal ausprobieren 25mg auf den Tag zu verteilen.(12,5 mg morgens, 12,5 mg mittags)

Übigens: MEINUNG MEINER PSYCHIATERIN

Sie hat mir empfohen von 150mg gleich auf 100mg retard und 12,5mg unretard. zu reduzieren. (Da das unretardierte so müde macht)
WAS FÜR EIN WITZ! Das wäre soo in die Hose gegangen.



Freue mich weiter von euch zu lesen.


Viele Grüße


Bachplätschern
Meine Diagnosen: Depression, frühkindliches Bindungstrauma, Traumafolgestörung, Tinnitus

Symptomatik: geringe Belastbarkeit, geringe Stresstoleranz (bin ziemlich schnell gestresst), Reizüberflutung (visuell und akustisch), teilweise schlechte Stimmung, negativisitische Gedanken + Hoffnungslosigkeit, Anspannung (vorallem wenn ich allein bin), manchmal emotional instabil (fühle mich dann meistens sehr vulnerabel)



Mediktion aktuell: morgens:112,5 mg Velafaxin, 150mg Elotril, 5 Tr. Escitalopram / abends: 100mg Seroquel retard + 25mg Seroquel unretardiert (Bedarfsweise)

Aktuelle Reduktion:

Seit 13.4.18 Venlafaxin 100mg


Dezember 2017 kurzzeitig versucht Venlafaxin auszuschleichen. Es war mir dann allerdings wichtiger, anzufangen, das Seroquel zu reduzieren, da ich ausprobieren möchte, ob sich meine Belastbarkeit dadurch verbessert.

2012: 450mg Seroquel retard, 60mg Duloxetin, Mirtazapin, Valdoxan (über die Jahre reduziert bzw. abgesetzt)

Seit 2016 : 150mg Seroquel retard, 7 Tr. Escitalopram (dadurch starke Unruhe, deshalb abgesetzt)

2017: Umstellung auf 112,5 mg Venlafaxin, für 2-3 Monate 200mg Seroquel retard, danach wieder auf Ursprungsdosis 150mg Seroquel retard

2018: Eindosierung Elotril 150mg, 5 Tr. Escitalopram (wegen Venlafaxin Absetzwunsch)



Vergangene REDUKTION:

8.1.18- 11.1.18 : 100mg Seroquel retard+ 50mg unretardiert
12.1.18-29.1.18: 100mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
30.1.18-03.2.18: 150mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
04.02.18- ? : 100mg Seroquel retard+ 50mg Seroquel unretadiert

Im Feburar Absetzversuch abgebrochen.

Weitere Reduktion im :schnecke: Tempo.


Im Bedarf habe ich Promethazin, theoretisch auch Tavor. ( Nehme aber absolut selten Bedarf)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Sonstige Einnahmen:

Seit ca. November 2017 : Vitamin D Tropfen hochdosiert (5000 i. E.)
Alle paar Tage: 400mg Magnesiumcitrat

22.1.18-26.1.18 : 800mg Rhodiola Rosea (hat zu mehr Schlafstörung geführt, deshalb reduziert)
seit 27.1.18 : 400mg Rhodiola Rosea


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Vielen Dank für euer Interesse! :)

Ich freue mich sehr, hier mit euch Erfahrungen uvm. auszutauschen! :pillowtalk:

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Freitag, 16.02.18, 17:45

Bachplaetschern hat geschrieben:
Sonntag, 11.02.18, 9:25

Übigens: MEINUNG MEINER PSYCHIATERIN

Sie hat mir empfohen von 150mg gleich auf 100mg retard und 12,5mg unretard. zu reduzieren. (Da das unretardierte so müde macht)
WAS FÜR EIN WITZ! Das wäre soo in die Hose gegangen.



Freue mich weiter von euch zu lesen.


Viele Grüße


Bachplätschern
Hallo Bachplätschern,

mein Psychiater kennt die Umstellung von retard auf unretardiert nicht. Ich mache das von mir aus, vielleicht erzähle ich es ihm bei meinem nächsten Termin (15.05.18 - vorher gibts leider keinen Termin)
Ich bin übrigens echt erschüttert, was manche Kliniken machen. Einem Bekannten von mir haben sie innerhalb von 1 Woche von 15 mg Zolpidem auf 0 gesetzt. Das würde ich nicht mit mir machen lassen.

Gruß,
Natze
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Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 24.06.18:
Seroquel: Nach Umstellung von Retard auf Nicht-Retardiert von 50 mg auf 25 mg reduziert

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Bachplaetschern » Freitag, 16.02.18, 18:17

Halo Natze,

ja ich höre auch immer wieder davon.

Wenn ich zurück an meine Klinikaufenthalte denke, fallen mir auch immer wieder echt merkwürdige Aktionen von Ärzten auf.

Letztes Jahr kam ich in die Klinik mit ner Abhängigkeit von 1mg Tavor. Hatte Monate lang jeden Tag 1mg genommen. In der Klinik hat die Oberärztin dann von heute auf morgen auf 0mg umgestellt. Dem entsprechend ging es mir dann.... Hat zum Glück nur 1-2 Wochen angedauert.

In der gleichen Zeit, während dem Tavorkaltentzug, hat meine Ärztin bei mir dann noch das Seroquel retard reduziert.

Da gings mir dann komplett scheiße. Ist ja klar.


Habe manchmal das Gefühl, dass die Ärzte gar keine Ahnung vom Absetzen habe. Deshalb ist es mir auch so wichtig, mich eigenständig zu informieren.


Viele Grüße

Bachplätschern
Meine Diagnosen: Depression, frühkindliches Bindungstrauma, Traumafolgestörung, Tinnitus

Symptomatik: geringe Belastbarkeit, geringe Stresstoleranz (bin ziemlich schnell gestresst), Reizüberflutung (visuell und akustisch), teilweise schlechte Stimmung, negativisitische Gedanken + Hoffnungslosigkeit, Anspannung (vorallem wenn ich allein bin), manchmal emotional instabil (fühle mich dann meistens sehr vulnerabel)



Mediktion aktuell: morgens:112,5 mg Velafaxin, 150mg Elotril, 5 Tr. Escitalopram / abends: 100mg Seroquel retard + 25mg Seroquel unretardiert (Bedarfsweise)

Aktuelle Reduktion:

Seit 13.4.18 Venlafaxin 100mg


Dezember 2017 kurzzeitig versucht Venlafaxin auszuschleichen. Es war mir dann allerdings wichtiger, anzufangen, das Seroquel zu reduzieren, da ich ausprobieren möchte, ob sich meine Belastbarkeit dadurch verbessert.

2012: 450mg Seroquel retard, 60mg Duloxetin, Mirtazapin, Valdoxan (über die Jahre reduziert bzw. abgesetzt)

Seit 2016 : 150mg Seroquel retard, 7 Tr. Escitalopram (dadurch starke Unruhe, deshalb abgesetzt)

2017: Umstellung auf 112,5 mg Venlafaxin, für 2-3 Monate 200mg Seroquel retard, danach wieder auf Ursprungsdosis 150mg Seroquel retard

2018: Eindosierung Elotril 150mg, 5 Tr. Escitalopram (wegen Venlafaxin Absetzwunsch)



Vergangene REDUKTION:

8.1.18- 11.1.18 : 100mg Seroquel retard+ 50mg unretardiert
12.1.18-29.1.18: 100mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
30.1.18-03.2.18: 150mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
04.02.18- ? : 100mg Seroquel retard+ 50mg Seroquel unretadiert

Im Feburar Absetzversuch abgebrochen.

Weitere Reduktion im :schnecke: Tempo.


Im Bedarf habe ich Promethazin, theoretisch auch Tavor. ( Nehme aber absolut selten Bedarf)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Sonstige Einnahmen:

Seit ca. November 2017 : Vitamin D Tropfen hochdosiert (5000 i. E.)
Alle paar Tage: 400mg Magnesiumcitrat

22.1.18-26.1.18 : 800mg Rhodiola Rosea (hat zu mehr Schlafstörung geführt, deshalb reduziert)
seit 27.1.18 : 400mg Rhodiola Rosea


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Vielen Dank für euer Interesse! :)

Ich freue mich sehr, hier mit euch Erfahrungen uvm. auszutauschen! :pillowtalk:

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Samstag, 17.02.18, 0:03

Bachplaetschern hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 18:17

In der gleichen Zeit, während dem Tavorkaltentzug, hat meine Ärztin bei mir dann noch das Seroquel retard reduziert.

Da gings mir dann komplett scheiße. Ist ja klar.


Habe manchmal das Gefühl, dass die Ärzte gar keine Ahnung vom Absetzen habe. Deshalb ist es mir auch so wichtig, mich eigenständig zu informieren.

Hallo Bachplätschern,
hast du gegen die Reduzierung von Tavor und Seroquel etwas zu der Ärztin gesagt? Kaltentzug, das geht einfach nicht gut. :evil:

Diese Probleme hatte ich bei meinen Aufenthalten nicht. Eher im Gegenteil, die wollten mir noch mehr geben.
Vertrauen in Ärzte was das Absetzen von Medikamenten angeht habe ich keine. Ich mache, was ICH will und nicht was mein Arzt will. :zombie:

Gruß,
Natze
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Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
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50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Es geht mir viel besser. Die Schmerzen sind viel besser, die Stimmung und der Schlaf auch.

Medikation 22.09.2017:
150 mg Seroquel Prolong (Abends)
175 mg Quetiapin (25 mg Abends / 150 mg Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
Vitamin D 4.000 i.E. pro Tag / Vitamin B Komplex / Eisen / Solunat Nr. 4 +17

Spüre keine Absetzsymptome

Medikation 30.12.2017:
100 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 05.02.18:
50 mg Seroquel Prolong (Abends)

Medikation 24.06.18:
Seroquel: Nach Umstellung von Retard auf Nicht-Retardiert von 50 mg auf 25 mg reduziert

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Montag, 28.05.18, 19:50

Hallo,
ich habe diesen Artikel gefunden, falls sich jmd. dafür interssiert:
https://www.depression-heute.de/falscha ... -abhaengig

Gruß,
Natze
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Freiwilliger Gang in Psychatrie in Folge von Schlaflosigkeit und damit eingehenden Suizidgedanken aufgrund des Schlafmangels (6 Kilo in 3 Wochen verloren, Unruhe, keine Konzentration mehr auf der Arbeit, sozialer Rückzug, mit fast niemanden gesprochen, Gliederschmerzen, Halsschmerzen, hoher Harndrang, abends alle 5 Minuten)
Opipramol 50mg unregelmäßig genommen,
halbe Schlaftablette + Diazepam haben keinen Schlaf gebracht.

Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
75 mg Quetiapin (abends)
50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

Medikation 02.01.2016:
Sertralin: 40 mg (Wasserlösmethode)
Valdoxan: 50 mg
Quetiapin: 50 mg
Zolpidem: 5 mg

Schlafen ist leider schlechter geworden, habe das Gefühl jeden Tag etwas anderes zu haben :evil:

Medikation 05.06.2016:
Sertralin: 0 mg
Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
Quetiapin:0 (entgegen der Anweisung der Ärzte über mehrere Wochen ausgeschlichen)
Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

Unerträgliche Entzugssympthome, neuer Aufenthalt in Klinik
Signatur 15.10.2016.:
Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

Medikation 14.02.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
75 mg Taxilan (Nachts)

Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
7,5 mg Zolpidem (Nachts)
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Montag, 28.05.18, 20:10

Hallo,
ich will diese Woche meine Seroquel Prolong auf Quetiapin unretardiert umstellen, um besser auszuschleichen.
Soll ich diese Dosis (50 mg) auch vier Wochen nehme, bevor ich weiter reduziere?

Gruß,
Natze
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Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome; Somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Verdauungssystems

Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
100 mg Sertralin (morgens)
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50 mg Valdoxan (abends)
10 mg Zolpidem (abends)

02.10.2015 = 50 mg Sertralin = halbe Tablette (morgens)
Valdoxan: 1,5 Tabletten à 25 mg (Abends)
Quetiapin: 50 mg (Abends)
Zolpidem: 5 mg (Abends)

Beschwerden Stand 01.12.15: extreme Müdigkeit, Kraftlosigkeit, kein Stressresistenz, Muskelschmerzen, Brennen der Haut, hoher Harndrang, Schwitzen, Frieren, Halsschmerzen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sind noch immer schlecht, fühle mich wie behämmert, Mutlosigkeit, Darm schlecht wie eh und je, oft unruhig

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Beschwerden:
Schlafen immer schlechter, Gefühl neben sich zu stehen, Schmerzen in allen Extremitäten, Reißen im Kopf, oft Halsschmerzen und Hitze im Gesicht, Darm und Blase nicht im Griff, jeden Tag weinen, Suizidgedanken, ,

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Immer noch Krämpfe im Gehirn. Es fühlt sich an als spiesse etwas immer mein Gehirn auf. Das tut sehr weh.Schlafen ist noch immer ein großes Problem. Fühle mich derzeit eher wach und angespannt als müde.

Medikation 01.03.2017:
200 mg Seroquel Prolong (Abends)
150 mg Quetiapin (Nachts)
150 mg Trimipramin (Nachts)
50 mg Taxilan (Nachts, um 25 mg reduziert)
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von padma » Montag, 28.05.18, 22:58

hallo Natze, :)

wie geht es dir denn aktuell?
Soll ich diese Dosis (50 mg) auch vier Wochen nehme, bevor ich weiter reduziere?
Wenn die Umstellung keine Probleme macht, halte ich auch 2 Wochenfür ausreichend.

liebe Grüsse,
padma
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► Text zeigen
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Natze55 » Dienstag, 29.05.18, 17:53

Hallo padma,

mir geht es, wie in den letzten 12 Monaten ganz gut. Ich kann mich nicht beklagen, ich habe echt harte Zeiten hinter mir, wo es mir echt schlecht ging und ich Suizid Gedanken hatte, aber das ist jetzt zum Glück vorbei.
Ich bin seit 2 Monaten wieder berufstätig und das schlaucht mich doch sehr, nach drei Jahren Arbeitslosigkeit, dafür habe ich wieder mehr Geld zur Verfügung :)

Gruß,
Natze
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Diagnose bei Einlieferung in die Klinik:
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Medikamente:
Zopiclon 7,5 mg = 01.05.2015 - 19.05.2015
Sertralin = seit 02.05.2015
Zolpidem 10 mg = seit 20.05.2015
Dazwischen erst Seroquel 300 mg, dann Risperdal 3 mg
Tavor = 09.06. - ca. 6 Wochen, erneutes Tavor = 28.07. - 21.08.2015

Entlassmedikation 25.08.2015
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Zolpidem: 5 mg

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Zolpidem: 5 mg
Valdoxan: 0mg (mein Hausarzt ist im Urlaub!!!)
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Opipramol: 0 mg
Melperon: 25 mg

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Venlafaxin 187,5 mg
Quetiapin 75 mg
Zolpidem: 10 mg

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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 29.05.18, 19:33

Natze,

Das freut mich so sehr zu lesen! Du hattest meiner Erinnerung nach oft das Gefühl, das niemals mehr irgendwas wieder wird (das hatte ich in meinem Leben auch schon und viele andere hier ja auch) und es ist schön zu hören, dass du dir einiges wieder zurückerobern konntest.

Grüße, Murmeline
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Re: Sertralin und Valdoxan weg, jetzt Quetiapin, Venlafaxin, Zolpidem

Beitrag von padma » Donnerstag, 31.05.18, 11:02

liebe Natze, :)

dass du jetzt wieder arbeiten kannst, auch wenn es dich sehr anstrengt, ist doch ein enormer Fortschritt. :D

Ich freue mich sehr, dass es dir besser geht.

Sorg gut für dich.

liebe Grüsse,
padma
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