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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Dienstag, 14.05.19, 20:53

Hallo!

Ich litt auch sehr unter hyperemesis gravidarum, war bei beiden sogar jeweils länger im KH, bei der Großen sogar fast 5 Monate insgesamt, aber die SS-Übelkeit ist anders.... da kann man essen und erbricht dann eben, das war grauslich, aber es hat mich nicht so beeinträchtigt wie jetzt.
Vor allem wußte ich dass es zeitlich begrenzt ist.

Ich habe sogar noch im Kreißsaal kurz vor den Gebuten noch :vomit: :(

Wie geht es denn dir heute, Sarah?
Pendelt es sich langsam wieder ein, oder leidest du noch immer so? Das sind ja elende Zustände, die du hast...

Wünsche dir alles Liebe!!! GLG
Zuletzt geändert von Murmeline am Mittwoch, 15.05.19, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Kaenguru » Mittwoch, 15.05.19, 17:37

Liebe Lunetta :) ,

Wie geht es dir?
Bei mir ist es recht durchwachsen, in meinem Thread habe ich mehr dazu geschrieben.

Ganz liebe Grüße :hug:
Sarah
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 16.05.19, 11:10

Hallo!

Gestern war ein relativ guter Tag, konnte zwischendurch ein wenig essen, Übelkeit war aushaltbar.
Was noch nicht so gut ist ist mein BD, der ist am vormittag fast im Normbereich, ich denke das ist weil ich die Tabletten in der Früh einnehmen muß, am Nachmittag geht er aber immer sehr in die Höhe. Das macht Angst.
Habe nun auch für 6.6. eine Internistentermin, mal schauen.

Heute ist die Übelkeit wieder ein wenig mehr da, aber ich versuche es auszuhalten.

Die ganz große innere Unruhe ist nicht mehr so arg vorhanden, aber ich bin trotzdem noch die ganze Zeit angespannt und vor allem sehr auf mein Befinden fixiert.... ich würde so gerne einfach nicht mehr an Übelkeit, BD usw. denken, aber irgendwie ist da immer in meinem Kopf.
Wenn mein Kopf heiß wird und rot, dann befürchte ich schon wieder einen extremen Hochdruck - dann messe ich nach, und meistens ist der BD dann auch massiv erhöht.
Dann bekomme ich richtige Angst, messe alle 15 Minuten nach, und rege mich jedes Mal mehr auf - ich kann nicht dagegen tun....


Insgesamt würde ich sagen hat sich die Situation gebessert im Vergleich zu voriger Woche, aber gut ist sie nicht.

War gestern kurz mit meinem Mann im Drogeriemarkt ein paar Hygienaartikel kaufen, danach im Supermarkt Einkauf gemacht - ich mußte mich danach für 1 Stunde hinlegen, so fertig war ich....
Beim Wegfahren habe ich gezittert und gebebt, ich weiß nicht warum mir dzt. alles so Angst macht...das hatte ich doch vorher nie....habe krampfhaft am Kaugummi gekaut, damit kein Würgen beginnt, und die ganze Zeit nur in mich hineingehorcht.
Mein Herz hat die ganze Zeit gerast, und das obwohl ich 2x täglich einen Betablocker nehme..

Ich war nie ein Hypochonder, aber dzt. bin ich da echt gefährdet, da ich die ganze Zeit nur am Beobachten bin wie mein Herz schlägt, messe ständig den BD, usw. das ist dzt. echt kein Leben so....
Ist aber wie ein Zwang - ich will mich eigentlich damit beruhigen wenn ich messe, dass ich einen normalen BD sehe, aber meistens ist er viel zu hoch und dann ist der Tag schon wieder gelaufen:(

Danke dass du nachfragst, ich lese dann bei dir nach!

GLG
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 16.05.19, 11:37

Hallo, lunetta.

Drogerie- und Supermarkt kann ich bis heute noch nicht zuverlässig absolvieren, muß dafür gute Stunden/Tage nutzen, um mich nicht vollkommen zu triggern.
Mir scheint, Du setzt Dich unter Druck.
Mir bekommt jeglicherDruck/Streß nicht, ich liege auch danach flach.
Ist halt so. Selbstversorgung schaffe ich ja irgendwie.

Das Problem der Selbstbeobachtung habe ich nicht so sehr. Aber ich kann körperliche Symptome in Schach halten, wenn ich mir genug Ruhe gönne. Ausschließlich damit, Kontakte und "Abwechslung" machen bei mir meist alles schlimmer.

Hoffentlich denkt der Internist ganzheitlich und nicht rein symptomorientiert. Hoher Blutdruck ist ein Symptom einer Fehlregulation, eines gereizten Systems. Das Symptom "hoher Blutdruck" kriegt man mit Medikamenten womöglich einigermaßen wieder hin, an den Ursachen wird damit gar nichts geändert.

Alles Gute und viel Geduld wünscht mit VG Clarissa.
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Razia » Donnerstag, 16.05.19, 13:23

Liebe Lunetta

ich bin durch den Entzug auch schon ein bißchen hypochondrisch geworden. Ich glaub, das kann einem keiner verdenken. Wie hoch sind denn deine gemessenen Daten, das würde mich mal interessieren. Der Blutdruck muss halt eingestellt werdne, ich versteh gar nicht, warum du so lange auf einen Termin warten musst. Bei uns wird das, wenn er so bedrohlich hoch ist, notfalls auch stationär gemacht. Erkundige dich da nochmal bitte, das ist nichts, wenn du darauf so lange warten musst.

LG
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 16.05.19, 15:45

Hallo!

Mein BD wurde ja schon anbehandelt als ich zu Ostern stationär war.
Betablocker hatte ich ja schon, da wurde noch eine Abenddosis dazugegeben und ein ACE Hemmer kam noch in der Früh dazu.

Mein BD ist am Vormittag so um die 140/90, am Nachmittag und gegen Abend dann immer so 160-170/110-105.

Ist also nicht bedrohlich hoch, aber dafür dass ich schon Medikamente dafür nehme, ist er mir zu hoch, vor allem ich fühle mich damit wie getrieben, ganz furchtbar.

Die letzten beiden Tage war die innere Unruhe besser, heute ist es wieder ganz schlimm - ich habe das Gefühl als ob ich 10 Espressi getrunken hätte:(
Dann sticht es noch immer in der linken Brustseite, wegen dem ich am Sonntag in der Notaufnahme war, da es kein Herzinfarkt war, wird es heute auch keiner sein, aber es ängstigt mich dennoch.

Ich versuche heute schon alles damit ich ruhiger werde, entspanne, mache Atemübungen, aber es wird nicht besser.

@razia
Notfallstermine gibt es bei uns beim Internisten nicht, und den 6.6. habe ich nur bekommen, weil ein Termin abgesagt wurde.

Im KH wird man auch nur aufgenommen, wenn man als Notfall kommt und der Arzt es für notwendig erachtet dass man stationär bleibt, sonst geht man nach der ambulanten Untersuchung nach Hause.

Habe mit dem Hausarzt telefoniert, der meinte nur, dass ich den ACE Hemmer erhöhen kann, aber ich habe schon seit 4 Wochen NW davon.

Es ist so wie clarissa sagt, bei mir steigt der BD mit dieser Unruhe und dem angespannten Zustand.


GLG
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Clarissa
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 16.05.19, 16:35

Hallo, lunetta.

Dein Nachmittags-Blutdruck ist eindeutig zu hoch, v.a., wenn Du bereits Medikamente bekommst. Natürlich kann mit Steigerung der Blutdruckmedikation eine (vorübergehende) Senkung erzwungen werden, unter Inkaufnahme der Nebenwirkungen.

Es liegt sicher an Unruhe und angespanntem Zustand, dafür spricht auch der erhöhte diastolische Wert, und die müßten nachhaltig beseitigt werden. Vom eingestellten Blutdruck allein wird das nicht dauerhaft besser.

VG von Clarissa
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 16.05.19, 18:10

Hallo!

@ clarissa
Ja, wenn mir nur jemand sagen könnte wie ich diese Unruhe und Anspannung in den Griff bekomme...

GLG
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Lithium » Donnerstag, 16.05.19, 18:10

Hi Lunetta,

ich hab jetzt deinen Thread nicht so gut in Erinnerung aber machst du Sport? Damit könnte man den BD auch senken. Oder fehlt der Antrieb dafür oder hast du Einschränkungen die Sport nicht möglich machen?

Natürlich ist auch bei deinem Gewicht Sport etwas bedenklich. Aber bei mir ist das beispielsweise so, dass ich ohne Sport sowieso keinen Appetit mehr hätte und mein Ekel vor Nahrung würde auch zunehmen. Ich nehm praktisch durch Ausdauersport eher zu als ab. Und es ist ein sensationelles Gefühl wenn man sich nach dem Sport mal richtig freut auf Essen.

Desweiteren glaub ich wirkt das Mirtazapin auch eher BD senkend. Ich würde wirklich versuchen weiter das Mirtazapin wieder einzudosieren. Soweit ich das richtig in Erinnerung habe war bei dir der Ekel vor Nahrung und die Übelkeit ein Grundproblem das schon vor den PPs bestand und mit Mirtazapin besser geworden ist. Wenn das so ist dann kann der Ekel vor Nahrung ja eigentlich kein Absetzsymptom sein. Und wenn es kein Absetzsymptom ist dann wäre ich mutiger beim Eindosieren.

Viele Grüße

Lithium
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 16.05.19, 18:33

Hallo Lithium!

Sport ist nicht möglich, da ich ja auch Teillähmungen in den Beinen habe, ich kann nur mäßig gut gehen, sehr eingeschränkt.

Ob es Absetzsymptom ist oder Grunderkrankung weiß ich nicht, aber ich denke schon dass es was mit dem Absetzen zu tun hat, denn ich hatte eigentlich während der vorhergehenden Zeit der Einnahme kaum Probleme damit, sondern erst jetzt bei diesen niedrigen Dosierungen...

Ich hab echt Bammel wieder mehr Mirta zu nehmen, wenn ich threads von chris und mobu lese, dass beide mit dem Wiedereindosieren keine signifikante Verbesserung haben... da habe ich wirkliche Bedenken...

Ich finde es super dass bei dir solche Dosissprünge kaum Auswirkungen hatten, ich denke aber dass du da eine Ausnahme bist, die meisten haben da echt mehr Probleme...

Danke dir aber, dass du dir solche Gedanken machst - freue mich über jeden post hier bei mir - es kann ALLES hilfreich sein!

GLG
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Lithium » Donnerstag, 16.05.19, 20:17

Hi Lunetta,

ja ich glaube ich unterschätze die Problematik die das Eindosieren bei anderen so mit sich bringt. Ich glaube ich würde es nicht mal merken wenn ich ausversehen eine Woche 45mg Mirta einnehmen würde... Ich will dich auch nicht drängeln damit. Vielleicht findest du auch noch eine bessere Lösung als das Eindosieren von Mirta für dein wirklich sehr bedenkliches Untergewicht. Ich würde es dir wünschen. :wink:

Mein Anliegen ist nur, dass man bei deinem Gewicht nicht mehr ein Medikament um jeden Preis absetzen muss. Ich finde es generell auch nicht schlimm auf ein Medikament angewiesen zu sein wenn es hilft.

Liebe Grüße

Lithium
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 16.05.19, 20:21

Liebe lunetta,
ich möchte dich ermutigen, das Mirtazapin weiter vorsichtig aufzudosieren nach meiner Beobachtung hat die letzte dosiserhöhung gegriffen und dir etwas Erleichterung verschafft.
Bitte lass dich nicht von anderen schlimmen Geschichten ängstigen.
Chris kenne ich noch nicht, aber von mobu weiß ich, dass sie einen benzoentzug hinter sich hat, danach mehrere PP und kaltentzüge.
Das ist mit deinem zuletzt etwas zu schnellen absetzen kein Vergleich.
Dein ZNS wird dir verzeihen und sich wieder beruhigen.
Weißt du übrigens, dass Mirtazapin auch blutdrucksenkende wirkt?
Vllt sind deine Schwierigkeiten absetzbedingt..
Liebe grüße anikke
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von FineFinchen » Donnerstag, 16.05.19, 20:37

Liebe Lunetta,

ich lass Dir jede Menge Umarmungen da :group: :group: :group: :group:

Was bei Dir gerade passiert, macht mich ganz betroffen. Hab Dich so gern, auch wenn wir uns nur virtuell kennen und wünsche mir von Herzen, dass es bei Dir aufwärts geht.

Sonnenstrahl von Finchen an Lunetta :)
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 16.05.19, 20:41

Ihr Lieben!

Habe heute wieder 0,1 mg aufdosiert - jetzt also 3,8mg Mirta.

Ich nehme mir alle eure Beiträge zu Herzen und versuche alles umzusetzen was mir möglich ist!

Danke euch allen sehr!

Finchen - ich dich auch;)

Umarmung an alle! GLG
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von thatsmd » Donnerstag, 16.05.19, 20:56

Hallo Lunetta,

vielleicht wäre es auch hilfreich in bestimmte Threads einfach erstmal nicht mehr zu lesen?! Es triggert dich ja sehr und macht somit keinen Sinn.

Was mir auch noch sehr geholfen hat, wo ich starke innere Unruhe hatte war Pusseln!!! Ich/Wir haben in 6 Wochen ein 2000 tausender, zwei 4000 tausender und ein 3000 tausender Pussel geschafft! Davon ging meine Unruhe weg und die Konzentration kam wieder + der Hunger!!!

Bei innere Unruhe kann ich z.B auch kein Fernseh schauen.Wird dadurch nur verstärkt!

LG

Thais MD
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Jun.-Okt. 2018 unregelmäßige Einnahme von Magensäureblockern. Abgesetzt nachdem ich mich informiert hatte. Ernährung umgestellt.
25.11.18 Erschöpfung erlitten mit stark schweren Beinen. Ab 27.11.18 Schlafstörungen bekommen und die Gedanken gingen nicht mehr aus dem Kopf.Mehrmals beim Arzt gewesen. Er sagte es handelt sich um einen Virus.Selber dann festgestellt das ich wohl eine Erschöpfngsdepression habe oder Burn Out.
Am 3.12.18 durch mangelnden Schlaf und fast Zusammenbruch dann gegen 18.00 1 mg Tavor genommen.Danach nie wieder!
Ab 5.12.18 15mg Mirtazapin genommen bis 7.12. Mir ging es damit schon deutlich besser, aber mit Nebenwirkungen.
Nebenwirkungen waren: Übelkeit, innere Unruhe, starke Kopfschmerzen,Hitzewallungen, Geräuschempfindlichkeit, Durchfall, starke Blähungen, leichter Schwindel,Vergesslichkeit Am Abend Fressattacken.War aber alles noch zum aushalten.
Nebenwirkungen gingen stark zurück nach 2-3 Wochen.
Vom 8.12.18-9.12.18 30 mg Mirtazapin genommen. Bin mit der Dosierung beim spazieren gehen schon fast los gelaufen soviel Antrieb hatte ich.Dort schon starke Absetzgedanken entwickelt. Mit Rücksprache der Familie dann aber mit 15 mg weiter gemacht.
10.12.18-27.12.18 Einnahme von 15 mg Mirtazapin
27.12.18-29.12.18 Einnahme von 10,5 mg Mirtazapin
30.12.18-2.1.19 Einnahme von 7,5 mg Mirtazapin
03.1.19-6.1.19 Einnahme von 3.75 mg Mirtazapin
07.1.19 1.9 mg eingenommen
08.1.19 hochdosiert auf 3.75 mg wieder
09.1.19 3.75 mg
10.1.19 3.75 mg
11.1.19 bis 9.3.19 3,75 mg
10.3.19 2,8 mg bis heute

Muck
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Muck » Freitag, 17.05.19, 8:34

Hallo Lunetta

Lese bei dir manchmal mit.
Zum aufdosieren kann ich nichts sagen.
Habe selber ja einen Kaltentzug gemacht.
Aber bei deinem Gewicht würde ich wohl vieles probieren um wieder Appetit zu bekommen.
Vielleicht kennst du den alten Spruch. Essen hält Leib und Seele zusammen.
Hat meine Oma früher immer gesagt.

Das mit dem Blutdruck messen kenne ich nur zu gut.
Es ist wie ein innerer Kampf
Immer wieder kontrollieren müssen ob sich schon was verändert hat.
Oft treibt man den Blutdruck dann wirklich in die Höhe.

Ich neige leider stark zu Hypochondrie immer schön.
Aber nach dem Entzug ist das alles noch schlimmer geworden.
Die kleinste Veränderunge in meinem Körper versetzt mich sofort in Panik.

Ich wünsche dir das dein Blutdruck wieder in den normalen Bereich kommt.
Gegen die Unruhe kenne ich keinen wirklichen Tipp.
Ich laufe dann meistens viel .
Passivfloratropfen helfen mir manchmal auch.

Wünsche dir einen Tag ohne Symptome.

Liebe Grüße
Muck
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Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6

Towanda
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Towanda » Freitag, 17.05.19, 8:45

lunetta hat geschrieben:
Donnerstag, 16.05.19, 18:33

...... freue mich über jeden post hier bei mir - es kann ALLES hilfreich sein!
Liebe Lunetta,

Dann Trau ich mich nochmal: ich mache gerade einen Versuch mit Muskatellersalbei wegen meiner unruhigen Beine und es klappt wunderbar trotz Reduzierung. In meinem Thread habe ich was dazu geschrieben und auch hier gibt es Informationen:

https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... le#p299450

LG Towanda
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09.05.19 - 4,20 mg Mirtazapin
05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

lunetta
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Freitag, 17.05.19, 10:57

Hallo!

@ towanda
Nimmst du den Muskatellersalbei auch ein? Oder massierst du ihn ein - ich geh dann mal in deinem thread nachlesen.
Hab bei dir nachgelesen - du nimmst es ein.

Mir geht es heut etwas schlechter als die letzten Tagen. Bin schon mit extremer Übelkeit aufgewacht, die heute auch gar nicht vergehen will, die letzten Tagen kam sie nur mehr so phasenweise.

Bereue es jetzt schon fast dass ich gestern um 0,1 mg aufdosiert habe...

GLG
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Razia
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Razia » Freitag, 17.05.19, 13:46

Liebe Lunetta

vielleicht kann ich dich etwas beruhigen. Ich hab ja auch schon seit ich Mitte 20 bin mit hohem Blutdruck zu kämpfen. Damals war ich auch noch sehr schlank und es konnte keine organische Ursache gefunden werden. Das letzte Mal wurde ich 2011 eingestellt und meine Werte haben deine sehr übertroffen. Ich hatte teilweise 220/160. Die Werte die du hast, sind auf die Dauer zu hoch, aber sicher nicht herzinfarktgefährdend. Vieles wird auch durch die Anspannung kommen. Gleiches gilt für das Bruststechen, das hab ich auch manchmal. Was ich dir empfehlen kann, wenn du das körperlich kannst, sind ein kleiner Faszienball und dann diese Muskeln an der Wand ausrollen. Dazu findest du viele Youtube Videos. Selbst hab ich noch so einen gebogenen Stab, mit dem ich Triggerpunkte am Körper massieren kann. Ich weiß selbst, dass einem bei dieser ekligen Unruhe keine Entspannungsübungen helfen, weil es ja körperlich und nicht geistig ist.

Bitte verzage nicht und bleibe bei deinem Plan, Mirta wieder weiterhin aufzudosieren, ich denke, das dir das helfen wird. Übrigens merkt man hohen Blutdruck nicht, davon kommt die Unruhe also nicht, es sei denn, dein Puls ist auch sehr hoch.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mir, wenn es mir sehr schlecht geht, nicht gut tut, hier so viel mitzulesen. Es macht mich sehr verzweifelt und gibt mir das Gefühl, nie mehr wieder aus dem ganzen raus zu kommen. Es gibt leider nicht so viele positiven Berichte. Dafür hab ich mir selbst das Versprechen abgenommen, dass ich mich hier sehr engagieren werde, wenn ich das tatsächlich überstehe.

Eine Frage noch, zum besseren Verständnis, wenn sie zu persönlich ist, dann einfach ignorieren: Du schreibst, du hast Teillähmungen der Beine. Ist das im Rahmen des Absetzes aufgetreten, oder hattest du das schon vorher. Das macht mir etwas Sorgen.

LG
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Re: lunetta: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Clarissa » Freitag, 17.05.19, 14:29

Hallo, Leute.

Kleine Korrektur: erhöhten Blutdruck bemerkt man schon, v.a, den erhöhten diastolischen Wert, der die Anspannung wiedergibt. Bei mir war das ganz deutlich und unangenehm.
Ich konnte das mit etwas beta-Blocker ganz gut abfedern. (Da war ich allerdings bereits auf Null mit PP.) Ich habe den beta-Blocker später wieder absetzen können.

VG von Clarissa

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