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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Samstag, 11.11.17, 18:19

Ihr Lieben!

Bitte kann mir mal jemand kurz helfen? Ich komme momentan nicht mit dem Rechnen zusammen:

Ich hatte jetzt 14,5 ml mit 15 mg Mirta vermischt und davon immer 5,6ml abgezogen in der Meinung 5,6 ml sind 5,6 mg von eigentlich gewollten 15ml. Jetzt weiß ich aber nicht wieviel das jetzt wirklich sind:((((
Habe ich jetzt 5,79 mg weggespritzt und bin eigentlich schon bei 9,2 m Mirta - ich habe grade eine Denkblockade!!!!

Bitte kann mir jemand helfen?
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Samstag, 11.11.17, 18:29

Hi;)

Der Dreisatz funktioniert so, richtig? :
14,5 ml mit 15 mg Mirta
täglich davon 5,6 ml verworfen, wären also Rest 8,9 ml und das wären umgerechnet 9,2 mg? Rechne ich da richtig?

LG
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Pammy » Samstag, 11.11.17, 18:32

:? :whistle: :zombie:
Liebe Lunetta,
sorry, wenn ich Dir da jetzt überhaupt nicht helfen kann, weil ich selbst grad so etwas von Blockaden habe (nicht nur im Rechenzentrum, aber auch da :roll: >>).
Ich bin sicher, die Hilfe kommt bestimmt - hier gibts ja einige Umrechnungskünstler :wink:

Aber ich wollt Dir trotzdem kurz einen :hug: zum Trost da lassen, natürlich ist das doof, dass Du womöglich nen Monat Verlust hast beim Abdosieren. :hase: (ich hoffe, der Hase ist jetzt kein Symbol für irgendwas bestimmtes, von dem ich wieder nix weiß :whistle: )
Sieh es doch mal so:
Dafür bewundere ich Dich dann eben 1 Monat länger für Deine Geduld beim schrittchenweien Abdosieren. :fly: :hug:

Du machst das echt gut und glaub mir bitte, ich könnt mich noch viel mehr in den Hintern beißen - dafür, dass ich das Mirta von heut auf morgen abgesetzt habe im Vertrauen auf die Ärzte, die meinten, das sei ja kein Problem...

Und nun drück ich Dir die Daumen, dass sich schnell jemand findet, der Dir hilfreich zur Seite steht beim Umrechnen (man, ist das vielleicht kompliziert!!! :o :o :o )

Herzliche Grüße
Pammy
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- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Pammy » Samstag, 11.11.17, 18:35

:lol: PS: Dreisatz kann ich bis heute nicht! (und ich hatte Mathe als drittes Abiturfach...tztztz) :lol: :whistle:
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- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Samstag, 11.11.17, 18:51

Hi;)

Ich habe das jetzt so berechnet: bitte vielleicht kann jemand nachrechen?!

14,5 ml= 15mg
5,6 ml= ?

Also 15: 14,5= 1,03
und dann 1,03 x 5,6 = 5,778 ist das so richtig gerechnet?

Das würde für mich bedeuten dass ich MEHR abgsetzt habe, nämlich 5,8 mg und ich wäre nun bei 9,2 mg Mirta....

kann das jemand Bestätigen oder widerlegen? Steh echt grade am Schlauch....

LG
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von padma » Samstag, 11.11.17, 18:54

liebe Lunetta, :)

ich komme auch auf 9,2 mg.


liebe Grüsse,
padma
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Samstag, 11.11.17, 19:00

Liebe padma, ich DAAAAAAAAAAAAAAAAAANKE dir:)

Große freude, ich ahbe ungewollt MEHR abgesetzt;)
Kein Wunder, dass es mir in letzter Zeit nicht so besonders ging:)

Juchuuuuuuuu:) jetzt belib ich erstmal dabei und zieh jetzt für 2 Wochen RICHTIG auf:)

Padma, you have made my day:) Küßchen und Umarmung:)
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Jamie » Montag, 13.11.17, 16:40

Liebe lunetta :) liebe alle :) Euer Schwarmwissen ist gefragt.

Liebe lunetta.
Ich hoffe es ist ok, dass ich dich direkt anspreche und frage (?)
Ich brächte deine kurze Hilfe als Hebamme. *hoff*

Meine sehr gute Freundin ist in der Frühschwangerschaft mit lauter Komplikationen.
Aktuell hat sie eine fette Hyperemesis gravidas, kann nicht einmal 500ml Wasser auf den kompletten Tag gerechnet bei sich behalten; wenn morgen nicht besser, dann ab ins Krankenhaus und Infusionen :(.

Hier meine Frage:

Wer kann mir sagen ob roher Ingwer (Knolle, scheibchenweise gegessen) in der Frühschwangerschaft (8 Woche) gegessen werden darf gegen die massive SchwSchÜbelkeit / Hyperemesis gravidas?

Ich habe gelesen Ingwer im letzten Trimenon sei kontraindiziert, weil es aktivierend auf den Uterus wirkt.
Ich frage mich, ob das im ersten Trimenon auch bereits der Fall ist?

Ich weiß, dass Zintona (Ingwertabletten) bei Schwangerschaftsübelkeit verkauft werden darf und eine Indikation dafür hat, allerdings ist da vielleicht die Zusammensetzung auch milder?

Kann jemand weiterhelfen?

Danke herzlich :pillowtalk:
Jamie

lunetta, wenn die Frage nicht OK ist, lass es mich wissen und ich lösche die Anfrage.
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Montag, 13.11.17, 19:03

Hallo liebe jamie!

Ja, sie kann rohen Ingwer knabbern! Die Menge an äth Öl die über die Schleimhäute aufgenommen werden ist zu verachten.

Ansonsten ist manchmal eine stationäre Aufnahme mit ein paar Tagen Infusiontherapie gar nicht schlecht - man wird sozusagen mal aus dem Verkehr gezogen, DARF krank sein und nur im Bett liegen und sich verwöhnen lassen.

Als Ingwertabletten kann ich Antimetil empfehlen, und auch das Tragen von einem Seaband beiseits.

Es hilft manchmal auch sich schon einen Zwiback und ein Glas Wasser ans Bett zu stellen und schon vor dem Aufstehen dran zu knabbern.

Gute Besserung deiner Bekannten! Dir liebe Grüße!
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Razia » Montag, 18.12.17, 16:44

Hallo liebe Lunetta

wie geht es dir denn? Meld dich mal, wenn du magst.

LG
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Dienstag, 19.12.17, 11:15

Hallo liebe Razia!

Danke zuerst einmal dass du nachfragst!

Bin dzt. sehr angeschlagen. Habe furchtbare Kopf- und Nackenschmerzen. Es ist ein Teufelskreis - Vor lauter Schmerzen hat man eine Schonhaltung und dadurch schmerzen dann die Muskeln noch mehr. Ich habe das Gefühl in einer Riesenkralle zu stecken, die meinen Nacken umschließt und diese Schmerzen ziehen dann in den Hinterkopf und über den ganze Kopf.

Ich schmiere schon mit Magnesiumöl, Chilisalbe, versuche mal mit Wärme dann wieder mit Eisbeutel, Schmerzmittel sowieso, ohne geht dzt. gar nicht.
Ich mache Übungen und verwende die Faszienrolle, aber es ist Tag für Tag da.
Habe schon mehrere Kopfkissen gewechselt und nehme Schüsslersalze und was weiß ich noch alles, aber diesmal hält mich der Schmerz seit Wochen fest im Griff:(

Aber bei uns waren auch Wetterkapriolen in den letzten Wochen, viel Föhn, Wind bis Sturm, mal Regen, mal Schnee, nun seit Tagen Sonne aber klirrend kalt, und ich bin extrem wetterfühlig.

Und ich habe in den letzten Monaten ja auch sehr viel und konstant abgesetzt, vielleicht sollte ich mal einen Absetzstopp einlegen....

Aber ich will unbedingt runter von den Medikamenten und so weiß ich zumindest warum ich so leide;)


Psychisch bin ich stabil, auch wenn ich ab und zu verzweifle, wenn ich so arge Schmerzen habe, aber da muß man durch!

Wie geht es dir, Liebelein?

GLG!
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von padma » Dienstag, 19.12.17, 11:26

liebe Lunetta, :)

das tut mir leid zu hören, dass du solche Schmerzen hast. :hug:

Eine Absetzpause wäre jetzt bestimmt sinnvoll. Du hast wirklich schon viel reduziert und brauchst jetzt einfach mal eine Anpassungs- und Erholungspause.

liebe Grüsse und gute Besserung,
padma
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von LinLina » Dienstag, 19.12.17, 11:48

Liebe Lunetta :-)

Ich finde auch, du hast wirklich schon sehr viel abgesetzt, habe gerade mal deine Signatur angeschaut - wow, beim Mirtazapin hast du auch bald die Hälfte weg :party2:

Ich kenne die schlimmen Nackenschmerzen, genauso wie du sie beschreibst. Eine Kralle die sich von hinten reinkrallt und nicht mehr loslässt. Deswegen kann ich auch insgesamt nur sehr wenig im Forum schreiben :? Das hat bei mir ganz klar mit dem Mirtazapin reduzieren zu tun, ich hatte vorher noch nie im Leben Nackenbeschwerden, jetzt bin ich schon ganz schief :shock: ganz weg geht es während des Absetzens nicht mehr, ich versuche eine Balance zu halten, so dass es immer wieder ein wenig besser wird zwischen den Reduktionen. Eine längere Pause hat aber meist etwas Linderung gebracht.

Pass gut auf dich auf :hug:

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,005 mg Mein Thread
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Dienstag, 19.12.17, 16:01

Hallo ihr Lieben!

Ich denke auch dass es vom Absetzen kommt und dass vielleicht mal eine Pause gut wäre, aber der Ehrgeiz ist so groß, diesen Mist loszuwerden, dass ich dann doch immer wieder weitermache;(

Es ist wie Wahnsinn wie lange man dran ist um diese Medikamente wieder loszuwerden....jahrelang!

Ich schau mal wie es sich weiter entwickelt und wenn es nicht besser wird, dann mach ich wirklich mal eine Pause.

Danke euch für eure tröstenden Worte! GLG!
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Razia » Dienstag, 19.12.17, 16:14

Liebe Lunetta

freut mich von dir zu hören, auch, wenn das ja gerade nicht so toll ist. Ich versteh dich nur zu gut, dass du schnell von diesem Mist loskommen willst. Das geht mir ganz genauso. Also ich mal grob im Kopf überschlagen habe, wie lange ich bei einem vorbildlichen Absetzverlauf brauchen würde und da schon auf über ein Jahr (ausgehend von 3,75mg) gekommen bin, bin ich schier verzweifelt, zumal ich langsamer absetzen muss.

Aber man tut sich keinen Gefallen, wenn man ungeduldig wird. Frag mal, woher ich das weiß? :-) Gönn dir einfach mal eine kleinere Pause.

LG
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Dienstag, 19.12.17, 18:04

Hallo!

Nein, bei mir ist es ja auch vollkommen egal wie lang ich brauche, da ich ja Venla und Zolpidem seit mehr als 10 Jahren nehme, und es nun auf ein paar Jahre mehr oder weniger nicht mehr ankommt.

Und wenn ich vor nun etwas mehr als zweieinhalb Jahren so einen Totalcrash hatte, bedingt durch den schlechten Rat meines Neurologen mal das Venla etwas zu erhöhen (ich hatte wegen meiner Migräne immer nur 25 mg genommen, nie wegen Depressionen), und ich nur 1!!! Woche von 25 mg auf 37,5 erhöht hatte, es nicht vetragen habe und dann wieder auf 26 mg zurück bin, habe ich mein ZNS damit so gereizt, dass ich monatelang unter elender Übelkeit udn Brechreiz gelitten habe, und bei einem Ausgangsgewicht von unter 50 kg noch 17kg verloren habe in wenigen Wochen, und ein kompletter Pflegefall war, nicht mehr aufstehen konnte und lange bettlägerig war.

Mir hat Mirta damals das Leben gerettet, aber ich möchte irgendwann wieder ein Leben ohne Medikamente...

Allein schon die Vorbereitung täglich um die richtigen Mengen herzustellen sind nervenaufreibend:( Ich mach das ja mittlerweile mit 3 Medikamenten!

Aber ich will nicht jammern. Wenn es einem schon einmla so schlecht ging wie mir, dann ist das alles jetzt aushaltbar. Nicht schön, aber anderen geht es ja hier viel schlechter, deshalb möchte ich nicht klagen.

Razia, wie geht es denn dir derzeit mit den Absetzsymptomen?

GLG
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Razia » Mittwoch, 20.12.17, 12:59

Liebe Lunetta

das hört sich ja wirklich schrecklich an, was du so durchmachen musstest. Hut ab, dass du das so gut meisterst.

Mir geht es soweit gut, bin nur etwas genervt, wenn Symptome auftreten, da ich seit Ende September eine Absetzpause habe. Durch den Kaltentzug ist mein ZNS so gereizt, dass ich erst Mal eine längere Stabilisierungsphase mache. Der zweite Reduktionsschritt im September war leider gescheitert.

LG
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 20.12.17, 18:57

Liebe Razia!

Ja, laß dir Zeit mit einem nächsten Schritt, es läuft dir ja nichts davon! Du nimmst ja nur eine kleine Dosis, und auch nur das eine Pschophamakum.
Das wirst du irgendwann, wenn es dir besser geht, wieder langsam los.

Geniße die Tage, an denen es dir gut geht, und nimm die anderen mit Gelassenheit!

GLG!
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Murmeline » Freitag, 22.12.17, 12:05

lunetta hat geschrieben: Aber ich will nicht jammern. Wenn es einem schon einmla so schlecht ging wie mir, dann ist das alles jetzt aushaltbar. Nicht schön, aber anderen geht es ja hier viel schlechter, deshalb möchte ich nicht klagen.
Liebe Lunetta, mein vollstes Verständnis, wenn Du auch mal klagen würdest. Ich finde Dich sehr tapfer, wie Du mit viel Akzeptanz Einschränkungen annimmst. Ich wünsche Dir sehr, dass Du im neuen Jahr weiter vorankommst mit dem Absetzen und insgesamt gesundheitlich erfreuliche Entwicklungen passieren.

Alles Gute von Murmeline
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Angstmaus
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Re: Mirtazapin Absetztagebuch

Beitrag von Angstmaus » Freitag, 22.12.17, 19:50

Liebe lunetta,

Habe auch mal ein bisschen hier reingelesen und finde es wirklich beeindruckend, was du schon alles geschafft hast.

Gegen Kopf - und Nackenschmerzen helfen mir oft leichte Selbstmassagen an der Hinterhauptkante und vor allen Dingen nicht die Zähne zusammenbeißen (mach ich leider immer bei viel Angst).

Ich hoffe es geht dir bald etwas besser,
Liebe Grüße,
Angstmaus
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Angstmaus für den Beitrag (Insgesamt 2):
Razialunetta
Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)
30.12.17: 1. Reduktion auf 70 mg Venla unretardiert
7.2.18: 2. Reduktion auf 63mg

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