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Shonah: Venlafaxin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Shonah: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 05.01.16, 13:34

Hallo Zusammen,

Ich habe nach der Geburt meines Sohnes die Diagnosen: schwere depressive Episode und generalisierte Angststörung mit Panik erhalten.

Im stationären Aufenthalt wurde ich auf 300mg Venlafaxin eingestellt.

Ein halbes Jahr später haben wir auf 150mg reduziert.

Ein Jahr später auf 75mg reduziert, alles problemlos.

Halbes Jahr später auf 37,5mg und nach einem Viertel Jahr sollte ich absetzen.

Habe ich getan, furchtbare Panikattacken non stoppen, depressiv usw. ( Jahr 2010)

Eine Woche später wieder 37,5mg eingeschlichen, nach einer Woche auf 75mg hochdosiert.

Zwei Jahre später auf 37,5mg.

Ein Jahr später auf 37,5mg unretardiert umgestiegen damit ich weiter runter dosieren kann ( kannte die Kugelchenmethode nicht)

Im letzten Jahr täglich eine halbe 37,5mg unretardiert eingenommen, keine Probleme.

Im September habe ich auf eine viertel 37,5mg reduziert, keine Probleme.

Anfang November ganz weg gelassen. Eine Woche später Panikattacken in der Nacht, extremes Herzrasen, Magenkrämpfe, schlimme Gedanken, zittern, Angst ohne Ende.

Eine Woche später habe ich wieder eine halbe 37,5mg eingeschlichen.

Panikattacken nachts waren weiter da.

Ich hatte plötzlich das Gefühl das die halbe 37,5mg zu stark wäre und habe sie aufgeteilt, viertel früh und viertel mittag.

Jetzt nehme ich früh eine viertel und abend eine viertel 37,5mg.

Die Spitzen der Panikattacken sind gekappt. Depressive Stimmung ist etwas besser. Dafür öfter Herzrasen und Metallgeschmack im Mund und vermehrt Angst.

Heute muss ich nun wieder zum Psychiater. Glaubt ihr es wäre besser wenn ich die kleine Menge Venlafaxin in retard nehme oder soll ich auf 37,5 mg erhöhen?

LG Shonah
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Dane » Dienstag, 05.01.16, 14:16

Hallo Shonah,

herzlich willkommen im ADFD! :)

Diese Grafik zeigt dir, warum du erst im unteren Dosisbereich Probleme beim Absetzen bekommen hast. Denn selbst bei 40mg Venlafaxin, die die meisten Ärzte schon gar nicht mehr ernst nehmen, sind noch ganze 80% der Serotonin-Rezeptoren mit dem Wirkstoff belegt :!:

viewtopic.php?f=19&t=8829#p105715

Lässt du nun das Venlafaxin in dieser Höhe abrupt weg, ist das wie ein Kaltentzug mit den ganzen Symptomen, die du beschreibst! :zombie:
Du scheinst die Kügelchenmethode schon zu kennen, sehr gut! Das ist wohl die eleganteste Form, Venlafaxin auszuschleichen. Hast du denn ein Präparat mit Kügelchen in der Kapsel?
Heißt das, du nimmst momentan 18,75mg, aufgeteilt in 2 Tagesdosen, richtig? Wenn dir dein Gefühl sagt, das sie auf einmal eingenommen zu stark waren, würde ich nicht weiter hochgehen! Vielleicht findet sich ja deine Ausgangsdosis irgendwo dazwischen?! Da musst du selber ausprobieren und von dort aus 10%, alle 4-6 Wochen abdosieren und am Ende vielleicht sogar noch kleinschrittiger! Vor allem, wenn man wie du schon häufig mit der Dosis hoch und runter gegangen bist!

Ob man mit der retardierten oder unretardierten Form besser absetzen kann, weiß ich leider nicht. Aber ich würde nicht zu häufig zwischen den Präparaten wechseln, weil das nur unnötigen Stress für das ZNS bedeutet. Am besten, du liest dich nochmal durch die anderen Venlafaxin-Threads durch, das kann nicht schaden! ;)

Soweit fürs erste
Alles gute und viele Grüße
Dane
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In den Wintermonaten 12/13 und 13/14: Einnahme von Johanniskraut (Laif 900, nicht ausgeschlichen)

06.2014 - 04.2015: Paroxetin (20/10mg) -> abrupt abgesetzt. Psychiaterin meinte: einfach weglassen!

Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden

> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <

Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung :!:

Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!

Was mir hilft: (oder zumindest nicht schadet)
Fischölkapseln
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und wenn es geht: viel Ruhe und Geduld :schnecke:

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Re: Venlafaxin

Beitrag von Sommersprosse » Dienstag, 05.01.16, 15:08

Hallo Shanoa, ich begrüße dich recht herzlich im ADFD

Schau einmal in meinem Thread und Signatur schleiche ebenfalls gerade Trevilor, in kleinen Schritten, (10% nach Dr. Peter Breggin) mit der Kügelchenmethode aus.

Liebe Grüße von der Sommersprosse(n) Bild
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Re: Venlafaxin

Beitrag von padma » Dienstag, 05.01.16, 18:39

hallo Shonah, :)

auch von mir herzlich willkommen im ADFD.

Ich glaube nicht, dass du zu niedrig dosiert bist, eher zu hoch. Du warst ja bei 9,37 mg(1/4 Tbl) stabil, und bist dann nach dem direkten Absetzen gleich auf 18,75mg. Ich kann mir gut vorstellen, dass das dann zu stark war.
(Schreibe bitte immer mg Angaben und nicht 1/4 etc)
Ich würde daher keinesfalls noch höher gehen.

Seit wann genau nimmst du nun 2x 9,3 mg?
Mit den Retardkapseln hättest du einen gleichmässigeren Wirkstoffspiegel, und wenn du ein Präparat mit vielen Kügelchen nimmst, hättest du eine bequeme und recht genaue Methode beim Absetzen zur Verfügung.

Dass es nach einem Kaltentzug nach dem Wiedereindosieren dauert, bis die Symptome sich legen, ist normal.

hier noch zum Einlesen:
Grundlagen http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=8621
Fragen u. Antworten http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9913
Kügelchenmethode http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=8897

liebe Grüsse,
padma

P.S.Könntest du bitte noch eine Signatur erstellen? http://www.adfd.org/austausch/app.php/rules Punkt 2c
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Shonah
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Registriert: Dienstag, 05.01.16, 13:09

Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 05.01.16, 21:02

Hallo ihr Lieben :roll:

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und Tipps.

Ich war nun heute bei meiner Psychiaterin und sie hat mir die 37,5mg retard Kapsel von neuraxpharm verschrieben und ist damit einverstanden das ich die Kügelchen raus zähle.

Ob der Umschwung zu retard mich nun wieder zurück wirft?

Ich habe bei den unretardiert das Gefühl das ich immer wieder kurzzeitig in den Entzug komme, kann das sein??

Ich habe einen furchtbaren Metallgeschmack im Mund, kennt ihr das auch??

Ich bin erstmal froh ein paar Leidensgenossen gefunden zu haben.

Ich nehme zusätzlich früh noch einen Betablocker, da ich immer wieder Tachycardien hatte und habe.

LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.

Shonah
Beiträge: 737
Registriert: Dienstag, 05.01.16, 13:09

Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 05.01.16, 21:41

Ich grüße noch mal alle lieb,

Soll ich dann morgen die 18mg Venlafaxin als retard nehmen?

Die Psychiaterin meinte noch, abends könnte man vor dem zu Bett gehen einen gute Nacht Tee trinken mit Hopsen und Baldwin. Stimmt das? Nur Johanneskraut soll nicht drin sein!

Liebe Grüße Shona
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
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Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
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20.1.18 3,2mg V. u.
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Shonah
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 05.01.16, 21:42

Hopfen und Baldrian natürlich :-)
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
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Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
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9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
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Dane
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Dane » Mittwoch, 06.01.16, 0:20

Hallo Shonah!

Hopfen und Baldrian sind super! Letzteres nehme ich selber hochdosiert als Dragee, gibt's auch im Supermarkt.

Zu Johanniskraut würden wir dir allerdings auch nicht raten. In höherer Dosierung wirkt es wie ein chemisches AD und kann somit auch sehr problematisch sein!

Viele Grüße
Dane
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Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden

> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <

Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung :!:

Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!

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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 06.01.16, 6:45

Hallo Daneben,

Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung!

Liebe Grüße Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
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12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
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9mg V. unret.
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7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
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2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
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12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
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01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
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8mg V. u.
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08.04.17 7,0 mg V.u.
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11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.

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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 06.01.16, 6:47

Dane natürlich!!!

Ganz großes Sorry !!!
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2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 06.01.16, 6:48

Hallo Sommersprosse,

Hast du denn irgendwelche Absetzsymptome?

Liebe Grüße Shonah
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29.12.15 : 9mg V. unret.
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12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
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11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
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08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 06.01.16, 8:48

Sag mal, Shonah - nimmst Du manchmal noch Zopiclon dazu?
Das kann nämlich so einen unangenehmen Metallgeschmack machen.
Nur so ein Gedanke.

VG sleepless.
bisher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
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Jamie
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 06.01.16, 8:55

Hallo Shonah,

ja 18mg retard klingen doch ganz gut. Der Wirkstoff wird eben über den Tag verteilt abgegeben, das hält den Blutspiegel stabiler.
Ob du es noch verträgst, musst du gucken. Ansonsten könnte ein Ansatz sein die Dosis zu reduzieren, aber erstmal gucken.
Hopfen und Baldrian sind gut, und dass du kein Johanniskraut nehmen sollst, da liegt die Ärztin richtig.
Erstens reizt eine weitere potente Substanz wie JK das ZNS nur unnötig und zweitens darf man SSRI und JK nicht kombinieren wegen der Gefahr eines Serotoninsyndroms.

Zu dem Metallgeschmack. Nimmst du noch andere Medikamente, z.B. Zopiclon? Hast du noch Amalgamfüllungen? Gehst du regelmäßig zum Zahnarzt? Auch Kunststofffüllungen können lecken und verursachen dann einen ekligen Geschmack.
Es könnte auch sein, dass dein Körper zu entgiften versucht. Probiere ihn mal mit Ölziehen und / oder Leberwickel zu unterstützen; auf keinen Fall irgendwelche harten Entgiftungskuren in deinem angekratzten Zustand unternehmen. Viel Wasser oder ungesüßte Kräutertees trinken.
So geht Ölziehen: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... hen#p64013
Und die letzte Möglichkeit: Dein ZNS ist entgleißt und du hast deshalb abnorme Geschmacksempfindungen. Ich hatte das in meinem Entzug (Benzos) auch oft. Es wurde irgendwann besser.


Grüße und willkommen im adfd :)

PS. Man hat nach dem Verfassen 24 Stunden Zeit seinen Beitrag zu editieren, falls du dich künftig korrigieren magst.
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 06.01.16, 14:24

Hallo ihr Lieben,

Vielen Dank für die Rückmeldungen und eure Tips.

Ich nehme ausser einem Betablocker keine Medikamente mehr.

Werde das mit dem Öl mal probieren.

Habe jetzt immer so Halsschmerzen.

Mit den retard konnte ich heute noch nicht beginnen, Lieferung war bei Apo nicht dabei. Habe heute noch mal unretardiert genommen.

Werden sich die Schlafstörungen wieder geben? Sind nach dem absetzen aufgetreten, vorher konnte ich sehr gut schlafen.

Liebe Grüße Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
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29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
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04.07.16 8 mg V. unret.
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08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 06.01.16, 14:28

Bei der unretardierten Version bin ich doch einige Stunden ohne Wirkstoff oder?? Weiß das jemand??

Liebe Grüße Shonah
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Re: Venlafaxin

Beitrag von padma » Mittwoch, 06.01.16, 19:08

hallo Shonah :) ,

Venlafaxin wird recht schnell abgebaut, daher sinkt der Wirkstoffspiegel schnell ab. Komplett ohne Wirkstoff bist du aber nicht. Und da du es 2x tgl. nimmst, ist der Abfall weniger stark.

Schlafstörungen sind ein sehr häufiges und leider oft auch ein hartnäckiges Entzugssymptom. Da du jedoch vor der Medikamenteneinnahme nicht unter Schlafproblemen gelitten hast, wird sich dein Schlaf wieder erholen.

Die Halsschmerzen können auch ein Absetzsymptom sein. Es kann sich natürlich auch um einen Infekt handeln, das Immunsystem ist durch das Absetzen geschwächt.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Donnerstag, 07.01.16, 7:09

Guten Morgen Padma,

Vielen Dank für deine Erklärung!

Bringt denn die Umstellung auf retard jetzt wieder Stress für mein ZNS?

Hat schon mal jemand unretardiert ausgeschlichen?

Bin mir unsicher :(

Zum abdosieren wäre es mit den Kügelchen sicher einfacher oder?

Verunsicherte Grüße Shonah
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29.12.15 : 9mg V. unret.
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12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
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11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
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01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
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Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 07.01.16, 11:57

Hallo Shonah,

auch von mir willkommen im ADFD :).

Bei einem gereizten ZNS kann jede Änderung von Medikamenten eine Reizung zur Folge haben.
Das ist leider so.
Aber es ist nicht in Stein gemeißelt, dass jeder automatisch Probleme bekommt und darum raten wir wirklich allen, die auf der Suche nach einer optimalen Dosis bzw. Dosisverteilung sind, es wenigstens zu probieren. Weil wenn man es nicht ausprobiert, weiß man auch nicht, ob es sich nicht vielleicht auch gebessert hätte und sollte es schief gehen, dann hat man das vielleicht 3 Tage gemacht und wechselt zurück und hat dann möglicherweise noch 5,6 Tage etwas mehr Probleme, aber die geben sich auch wieder, denn eine kurze Testspanne wird das System nicht kollabieren lassen.

Der Vorteil retardierter Tabletten ist ein konstanterer Blutspiegel.
Wir haben genug User hier, denen es etwas gebracht hat, von unretardiert auf retardiert zu gehen. Wir haben aber auch welche, die sehr davon profitiert haben, von retardiert auf unretardiert zu wechseln. Das ist etwas absolut Individuelles und muss ausgetestet werden.
Wenn du zu der Gruppe Menschen gehörst, die es sofort merken, wenn sie eine Einnahme zwei Stunden später als gewohnt vollziehen (z.B. weil vergessen), dann spricht es sehr dafür, dass du extrem empfindlich bist und da wäre eine retardierte Form womöglich hilfreich.
Andererseits könnten z.B. Menschen, die eher langsam verstoffwechseln, mit dem retard überfordert sein, weil einfach zu lange zu viel Wirkstoff im Blut ist und das sich dann irgendwann kumuliert und zu verstärkten NW führt.
Die Palette von möglichen Konstellationen ist sehr groß und letztlich geht es nur über: Versuch macht kluch :)

PS. Ja, es haben einige unretardiert ausgeschlichen, meines Erachtens sogar die Mehrheit hier. Mache dir nicht so einen Kopf
Wenn es nicht hinhaut, gehst du zu der Form über, mit der du besser klar kamst.

Unbedingt die Kügelchen-Methode benutzen. Präparate mit Venlafaxin mit vielen Kügelchen sind Winthrop, Hexal und Neuraxpharm.
Ungeeignet sind Heumann und beta-pharm.
Mit der Kügelchen kannst du sogar so Minidosen wie 1mg Weglassen hinbekommen.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Donnerstag, 07.01.16, 15:08

Hallo Jamie,

Vielen Dank für deine Rückmeldung und deine Erklärung.

Ich weiß, ich muss das jetzt selbst entscheiden, aber nachdem ich selbst beim absetzen von nur 9mg so heftige Körperreaktionen hatte ( sofort depressive Tal, massives Herzrasen, Magenkrämpfe, nonstop PA...)
bin ich vorsichtig gewurden. :(

Das hätte ich nie gedacht, das bei 9mg noch so ein Horror kommt.

Wenn ich jetzt mal angenommen wirklich mg für mg alle 4-6 Wochen ausschleiche, dann hat mein Körper aber bei 0mg trotzdem noch Rezeptoren belegt oder?

Also Absetzsymptome bekommt man auf jeden Fall? :cry:

Ach Mensch...

Liebe Grüße Shonah
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12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.

Lisamarie
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 07.01.16, 19:32

Hallo shonah, je langsamer man vorgeht umso besser kann sich das ZNS an das immer geringer werderdene Angebot anpassen, würde höchstens 0,5 mg Absetzschritte machen und schauen wie du es verträgst. Das man völlig ohne Absetzprobleme da wieder rauskommt ist wahrscheinlich nicht möglich , aber sie sollten so moderat sein das du damit leben kannst. Und wenn du dann auf 0 bist hat sich der Körper schon an das geringe Angebot eingestellt und es kommt nicht der absolute Horror nach 0.
Lg Petra
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lisamarie für den Beitrag:
padma
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
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