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Shonah: Venlafaxin

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Re: Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Freitag, 13.04.18, 19:10

Hi Carlotta,

Du schreibst genau, was ich schon bei vorherigen Entzügen erlebt habe.
Nur wusste ich nicht, woher die Symptome kamen -
laut Ärzten gab es das nicht und in den Medikamentenbeilagen gab es ja auch keine Info..

MLG
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*seit 1996 opiathaltige Schmerzmittel, Umzug nach England, UK
*seitdem auch diverse AD
*2010 große private Probleme, Scheidung, seitdem noch mehr PP dazu :
*bis zu 18mg Bromazepam täglich
*bis zu 600mg Pregabalin (Lyrica)
*2014 Rückkehr nach Deutschland
*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*17.04. - Tilidin Entzug (750-900mg/Tag) +
Therapie stationär.
*26.04. - 450mg Tilidin + 100mg Doxepin.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
*Ergenyl (Valproinsäure) 1500mg.
Hatte 4 Krampfanfälle über die Jahre (letzter Juni'16). Arzt in der Klinik hat EEG versprochen.

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Re: Venlafaxin

Beitrag von carlotta » Freitag, 13.04.18, 20:30

Liebe Diana,
DeeDee123 hat geschrieben:
Freitag, 13.04.18, 19:10
laut Ärzten gab es das nicht und in den Medikamentenbeilagen gab es ja auch keine Info..
Ja, das ist die Crux, dass man völlig ohne Aufklärung unfreiwillig mit diesem Zeug gegen die Wand fährt. Und hinterher im Regelfall niemand von den sog. "Fachleuten" auch nur ansatzweise helfen kann - im Gegenteil wird meist alles so schnell pathologisiert im Sinne einer "psychischen Störung", dass man kaum "Piep" sagen kann. :vomit:

Solange die Informationslage so dürftig ist, dürfte es leider noch zu massenweisen Fehlbehandlungen kommen mit freier Fahrt im PP-Karussell.

Und die Patienten wissen gar nicht, wie ihnen geschieht. :zombie:

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Venlafaxin

Beitrag von DeeDee123 » Freitag, 13.04.18, 20:54

"... Ja, das ist die Crux, dass man völlig ohne Aufklärung unfreiwillig mit diesem Zeug gegen die Wand fährt. Und hinterher im Regelfall niemand von den sog. "Fachleuten" auch nur ansatzweise helfen kann -... "

Ja, Carlotta, ich frage mich, wie viele Jahre das noch so weitergehen wird!

Es wird zwar inzwischen über Depressionen öffentlich gesprochen (wenigstens das!), aber ich denke mal, daß erst eine sehr bekannte Persönlichkeit in zB den USA Probleme mit dem Absetzen von PP zugeben und einen Hersteller erfolgreich verklagen müsste.

Das wird wohl nicht so schnell passieren - wird noch lange tabu bleiben und bis dahin werden sich Einrichtungen wie zB Betty Ford Klinik etc dumm und dämlich verdienen, die die Stars wahrscheinlich dann auf andere Medikamente setzen, da die Medikamentenkartelle meiner Meinung nach oft mit Ärzten zusammen arbeiten..

So traurig und verkorkst, das Ganze.
Geld regiert die Welt..

Hab einen schönen Abend!
Mit liebem Gruß, Diana
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Samstag, 14.04.18, 6:46

Ihr Lieben,

Bin gerade aufgestanden.

Erste Nacht ohne Herzrasen.

Werte 130 zu 80 Puls 73.


LG Shonah
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11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
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06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
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Belastbarkeit, Augen brennen...
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9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
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Re: Venlafaxin

Beitrag von carlotta » Samstag, 14.04.18, 12:36

Liebe Shonah,

es wird. :)

Drücke die Daumen dafür, dass der Aufwärtstrend anhält. :hug:

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 17.04.18, 8:47

Guten Morgen ihr Lieben,

Ich muss schon wieder mit was Neuem kommen. :?

Ich habe ja schon über die Suchfunktion gelesen das es zu Sehstörungen kommen kann, aber so?

Bei mir war es gestern Nachmittag von jetzt auf gleich so, als ob ich einen Tunnelblick hätte, die Ränder meines Sichtfeldes waren wie als wenn man durch ein Kaleidoskop schaut.

Wie Farbspiralen die sich ständig drehen am ganzen Rand.

Das hat mir Angst gemacht. Ich verzweifle noch :cry:

Die Nächte sind mal so und mal so. Vorletzte Nacht von 22 bis 6 Uhr durchgeschlafen.
Heute Nacht wieder Herzrasen, 3 mal Toilette, schwitzen.

Kennt das jemand mit den Sehstörungen? Nach ner halben Stunde war es wieder weg. :shock:


LG Shonah
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27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
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10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Jamie » Dienstag, 17.04.18, 10:29

Hallo Shonah :),

Sehstörungen kommen sehr oft im Entzug vor; im Auge sind auch Serotoninrezeptoren und Serotonin ist am Wirken.

Hier gibt es einen eigenen Thread zum Thema Sehstörungen:
viewtopic.php?f=57&t=12564

Ich denke das sind ganz typische Absetzsymptome und du musst dir keine Sorgen machen.
Dass alles auch kommt und geht ist so klassisch für den Entzug.

Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin

Beitrag von carlotta » Dienstag, 17.04.18, 12:18

Liebe Shonah,

eingeschränktes Sichtfeld mit bunten, flirrenden Farben? Kenn ich! Hatte ich im Entzug einige Male, immer so für 30 bis 60 min. Man glaubt, man wird irre, ich weiß. :hug:

Einmal ging ein Spaziergang in der Sonne voraus, ein anderes Mal war es etwas stressig. Mein ZNS kann ja seit dem Entzug auch Sonne nur sehr schlecht ab, denke, das war auch ein Stressfaktor. Hatte auch im Zusammenhang mit ZNS-Reizungen schon das Phänomen, dass sich alles im Sichtfeld irgendwie bewegt hat, so zuckend. Kann es gerade schlecht beschreiben. Das hat auch schon mal ein paar Stunden gedauert, ehe es wieder weg war.

Ich denke, dann kann das völlig überlastete ZNS zu starke Sinnesreize einfach nicht mehr richtig verarbeiten. Ein kleiner Systemabsturz, wenn man es mal in technische Termini packen will.

Das Ganze passiert bei mir aber glücklicherweise nur gelegentlich.

Gut schon mal, dass Deine Nächte wieder besser werden. Dass es nicht ad hoc durchgängig besser ist, sondern sich wellenförmig entwickelt, ist ja auch dabei "normal". Kenne ich auch.

Wir lassen uns nicht unterkriegen. :)

Liebe Grüße
Carlotta
Zuletzt geändert von carlotta am Dienstag, 17.04.18, 13:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 17.04.18, 12:52

Liebe Jamie,

Ich Danke dir für deine Worte und den Link.

Jeden Tag was anderes, das zerrt an den ohnehin schon zerfressenen Nerven. :cry:

Aber du musst im Moment auch soviel ertragen Jamie, ich habe das mit deinem Vater gelesen.

Das ist so schrecklich und ich hoffe das er bald erlöst wird.

Alles Liebe und viel Kraft.

LG Shonah
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08.04.17 7,0 mg V.u.
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30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 17.04.18, 12:55

Liebe Carlotta,

Danke das du immer gleich zur Stelle bist und mir ein paar beruhigende Worte zukommen lässt.

Ach Mensch da hast du ja auch die ganze Bandbreite des Entzuges mit erleben dürfen.

Man fühlt sich so hilflos und jeden Tag kommt was neues dazu. :?

Dann denk ich wieder an die schlimmsten Krankheiten und es macht mich fertig. :cry:


LG Shonah
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 17.04.18, 17:05

So jetzt ist das Chaos perfekt.

Meine HA Praxis hat gerade angerufen, mein LZ EKG war stellenweise zu schnell.

Keine Rhythmusstörung aber eben zu schnell.

Jetzt muss ich am 25.4. zum Belastungs-EKG und Schilddrüse will er auch mehrere Werte abnehmen.

Jetzt ist wieder Kopfkino, Herzinfarkt bis plötzlicher Herztod, alles dabei.

Die Arzthelferin meinte das es nicht gefährlich ist, aber der Arzt möchte alles abklopfen und sicher gehen.

Ich habe große Angst!


LG Shonah
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auf ärztlichen Rat
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hin und wieder PA,
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körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
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Re: Venlafaxin

Beitrag von carlotta » Dienstag, 17.04.18, 18:06

Liebe Shonah,

lass es abklären, das beruhigt Dich sicher. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es mit dem Entzug zusammenhängt.

Zum Thema SD: Auch wenn etwas schräge Werte herauskommen, ist das im Entzug quasi "normal". Möglichst nicht vorschnell medikamentieren, da die Werte sehr schwanken können. Denn es gab auch schon paradoxe Reaktionen hinsichtlich SD-Medikamenten. Das Problem ist, dass Behandler den Entzugszusammenhang meist nicht erkennen bzw. darüber häufig nichts wissen. Das nur im Hinterkopf behalten.

Aber es geht ja nun erst mal darum, die Werte in Augenschein zu nehmen.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 17.04.18, 18:13

Liebe Carlotta,

Danke für deine Worte.

Vor zwei Jahren hatte ich Herzecho, LZ EKG und Belastungs EKG und da war alles io.

Kann sich das in zwei Jahren so schlimm verändern?

Hoher Puls liest man ja hier öfter mal, aber dauerhaft?

Die Nacht wird bestimmt wieder „super“ werden.

Das ich mich aber dann auch immer nicht beruhigt bekomme, das ärgert mich total!


LG Shonah
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Re: Venlafaxin

Beitrag von carlotta » Dienstag, 17.04.18, 18:30

Liebe Shonah,

im Entzug sind ja Symptomverschiebungen häufig. Das kann in zwei Wochen auch schon wieder ganz anders aussehen. Man wird ja leider immer mal wieder von etwas "Neuem" unangenehm überrascht. :(

Die Frage ist eben, ob "dauerhaft" nächste Woche bspw. auch noch zutrifft. Und es gab ja Fenster in den letzten Tagen.

Schau doch erst mal, was die Untersuchung ergibt. Geh nicht vom Schlimmsten aus. (Ich weiß, leicht gesagt, aber ich muss mich da auch immer mal zur Ordnung rufen.) Entzug ist ja schon schlimm genug. :?

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Dienstag, 17.04.18, 18:56

Liebe Carlotta,

Vielen Dank für deine Geduld mit mir. :hug:

Es ist halt alles so schwierig. Jetzt kommen wieder die Zweifel ob das Ausschleichen richtig ist.


Ach...


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Re: Venlafaxin

Beitrag von carlotta » Dienstag, 17.04.18, 20:29

Liebe Shonah,

jede/r von uns hat gerade im Entzug Phasen, wo man verstärkt geduldige Unterstützung braucht, ich auch. :hug:

Du hattest doch sicher einen guten Grund, Dich für das Ausschleichen zu entscheiden. Dass der Prozess beschwerlich und langwierig sein kann, ist für Dich, die Du hier sicher schon viel gelesen hast, bestimmt kein Geheimnis. Aber dass es beschwerlich ist, heißt ja nicht, dass die Medikamente gut für Dich sind. Es heißt ja in erster Linie, dass der Körper sich an den Stoff angepasst hat und vorsichtig entwöhnt werden will. Und Zeit braucht.

Wenn Du jetzt so viele akute Symptome hast, wäre es ohnehin empfehlenswert, mal zu pausieren. Denn das Ganze mit Gewalt durchziehen zu wollen, geht eh meist nach hinten los, so meine Erfahrung.

Du bist schon ziemlich weit unten, da werden die Schritte für gewöhnlich um einiges schwieriger. Von daher kann man dem Körper ruhig mal eine Pause gönnen. Musste ich auch öfters tun - gezwungenermaßen. Das hat man mein Körper mir dann jeweils recht deutlich gezeigt.

Es ist ja im Regelfall auch keine Lösung, das Zeug auf ewig weiterzunehmen, da man irgendwann in die Toleranz kommen kann. Dann hat man Entzug und reduziert nicht mal. :cry:

Mach langsam, wenn nötig, noch langsamer. Und wenn's zu arg wird, setz aus, pass das Tempo an bzw. die Schritte. Wenn Du ohnehin zu einer längeren Einnahme bereit wärst, spricht ja auch nichts dagegen, noch langsamer auszuschleichen, um die Symptome zu minimieren.

Aber Shonah, Du entscheidest das. Ich kann Dir nur Anregungen aus meiner Sicht bzw. Erfahrung weitergeben.

Liebe Grüße
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 18.04.18, 6:22

Liebe Carlotta,

Du hast ja recht.

Aber das es so hart wird hätte ich nicht gedacht.

Und ob es wirklich alles vom Entzug kommt?

Heute Nacht wieder Herzrasen :cry: , wird sich das denn wieder geben?

Hatte schon mal jemand jede Nacht Herzrasen?


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Re: Venlafaxin

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 18.04.18, 10:27

Liebe Shonah,

ja, das habe ich schon von Betroffenen gehört, dass sie mehrere Nächte hintereinander solche Symptome hatten. Ist vermutlich eine Welle. Und es heißt ja nicht, dass das jetzt wochenlang so geht.

Da im Entzug gerade das Zusammenspiel von Parasympathikus und Sympathikus nicht richtig funktioniert, steht der Körper viel stärker unter Strom als im Normalfall. Die sog. Fight-or-Flight-Reaktion, also die körperliche Reaktion auf drohende Gefahr mit Ausschüttung von Stresshormonen etc., ist völlig enthemmt. Das äußert sich leider gerne ganz besonders deutlich, wenn man zur Ruhe kommen will, z. B. nachts. Dann interpretiert der Körper das so: "Oh, hier lässt gerade die Aufmerksamkeit nach, das geht aber nicht, da könnte ja gleich der Säbelzahntiger kommen!" Und schwupps, beschleunigen sich Herzschlag und Puls, Blutdruck geht hoch, Körpertemperatur auch und tausend andere Prozesse kommen in Gang, die in Ruhephasen eigentlich so nicht ablaufen sollten. Das ist eine häufige Fehlinterpretation des ZNS, denn die Gefahr ist ja nicht real. Deshalb haben auch so viele im Entzug Schlafprobleme oder wachen mit Panik auf. Gerade wenn die Aufmerksamkeit zu stark nachlässt, schießt das ZNS verstärkt dagegen. In Wellen umso mehr.

Bitte versuch zu unterscheiden zwischen Deiner Krankheitsangst (das ist bei Dir schon länger vorhanden, oder?) und den Entzugssymptomen. Die können sich noch viel schlimmer anfühlen, wenn man sie gedanklich mit schlimmen Krankheiten assoziiert.

Das, was Du schilderst, klingt für mich - wie gesagt - erst mal nicht ungewöhnlich bezüglich AD-Entzug. Und zur Sicherheit lässt Du ja noch was abklären.

So eine Welle kann schon mal etwas dauern, aber sie lässt auch nach. Es wird alles. :hug:

Liebe Grüße
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 18.04.18, 12:37

Liebe Carlotta,

Du gute Seele :)

Die Krankheitsängste werden schlimmer je länger der Entzug anhält und je mehr Symptome ich bekomme.

Ich glaube nach dem Absetzen muss ich ne Therapie wegen des Entzuges machen :cry:

Wenn du das so erklärst klingt das alles so logisch, aber wenn ich dann wieder mittendrin stecke, sehe ich nur wieder das Herzrasen, den Druck zwischen den Schulterblättern usw. und dann geht das Kopfkino wieder los und alles nimmt seinen Lauf. :?

Ich bin oft verärgert über mich selbst weil ich es nicht hin bekomme und nur rum jammere.


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Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.

Shonah
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Re: Venlafaxin

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 18.04.18, 18:49

Ihr Lieben,

Jetzt möchte ich auch mal was positives berichten.

Den ganzen Nachmittag über geht es mir schon super, ganz plötzlich! :party2:

Ich weiß das es in einer Stunde schon wieder anders aussehen kann, aber ich möchte den Moment jetzt erstmal würdigen.

Ich war mit meiner Tochter in der Stadt bummeln und jetzt habe ich noch einen schönen Salat mit frischen Kräuterbugette gemacht.

Habe mich auch eine halbe Stunde in die Sonne gesetzt, es war so schön, ich freue mich wie ein kleines Kind. :D

Meine Werte 110/72‘ 73


LG Shonah
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Shonah für den Beitrag (Insgesamt 4):
carlottaMurmelineLinLinapadma
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.

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