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Clown: Absetzen von Mirtazapin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von padma » Mittwoch, 13.06.18, 18:59

hallo Achim, :)

es tut mir sehr leid mit deinem Hund. :hug:
Ich kenne diesen Schmerz auch, wenn ein geliebtes Tier stirbt.
Warum merke
ich erst jetzt wo sie nicht mehr da ist, wieviel sie mir bedeutet .
Das ist, glaube ich oft so, dass man das erst dann in seiner Gänze merkt, wenn das Wesen (Tier oder Mensch) nicht mehr da ist. Aber sicher hat sie dir auch viel bedeutet, als sie noch bei dir war und du hast es ihr auch gezeigt.

Dass es diesmal noch viel schlimmer ist, hat vielleicht damit zu tun, dass du insgesamt so gebeutelt bist und besonders sensibel. Vielleicht war sie dir auch eine besondere Stütze im Entzug.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Donnerstag, 14.06.18, 9:25

Hallo Padma,

vielen Dank für die lieben Worte. Ja, sie hat mir viel zurück gegeben.Es war halt alles
selbstverständlich. Ich denke das ist alles nur ein Traum, gleich kommt sie wieder um die
Ecke getrappelt und schaut mich mit ihren großen Augen an. Aber der Platz auf ihrer Decke
wird für immer leer bleiben.
Das ich so empfindlich reagiere, liegt zum einen an meinem Alter und am Absetzen des
Mirtazapin. Ich bin zur Zeit sehr Dünhäutig. Auch ist die deckelnde Wirkung des Mirtazapin
ist ja nicht mehr so vorhanden. Die Gefühle (leider nur die negativen) kommen wieder stärker durch.
LG
Achim
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Verordnung Pipamperon und Mirtazapin 45mg
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1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um 1 Mg reduziert
12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
31.07.2017 Omeprazol abgesetzt
01.01.2018 Mirtazapin reduziert auf 14 Mg, 24.1. auf 13 Mg, 16.2. auf 12 Mg,
09.03.2018 Umstieg auf Wasserlösmethode reduziert auf 11 Mg, 1.4. auf 10 Mg, 30.4. auf 9,5
12.5 auf 9 Mg, 26.5 auf 8,5 Mg, 2.6. auf 8,25 Mg, 10.6. auf 8 Mg, 17.6. auf 7,75 Mg
24.6 auf 7,5 Mg Etappenziel erreicht, Absetzpause

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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von padma » Donnerstag, 14.06.18, 10:27

hallo Achim, :)

ich weiss nicht, ob du für sowas offen bist.
Du könntest dich bei ihr auch jetzt noch bedanken und ihr für ihren weiteren Weg alles Gute wünschen. Ich persönlich glaube, dass das "ankommt".

Ich habe nach dem Tod meiner geliebten Katze <3 ein Büchlein angefangen und ihr in Briefform, alles geschrieben, wofür ich mich bedanke, was für ein wundervolles Wesen sie ist, wie ich sie vermisse und dass sie für immer einen Platz in meinem Herzen hat. Mir hat das geholfen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Donnerstag, 14.06.18, 11:51

Hallo Padma,

ich habe mich bei ihr entschuldigt das ich so ungeduldig war, so oft streng zu ihr war, so
oft ungerecht war und sie zurück gewiesen habe, obwohl sie doch nur schmusen wollte.
Ich habe sie gebeten schon einmal über die Regenbogenbrücke zu gehen und dort
auf mich zu warten.
LG
Achim
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Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
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Re: Clown: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Buetzfeld » Donnerstag, 26.07.18, 10:41

:) Hi Achim,
das mit den psychischen Problemen, speziell Ängste kenne ich schon mein Leben lang.
Ich bin schon immer sehr sensibel gewesen, sicherlich hängt es mit den vielen belastenden Situationen zusammen,
die mich im Laufe des Lebens sehr geprägt haben.
Ich hatte zwar zuhause mit den Eltern eine wunderschöne Kindheit, aber in der Schule wurde ich damals stark gehänselt, weil ich so dünn gewesen bin.
Das hat mein Selbstvertrauen nie richtig zur Entfaltung gebracht.
Meine dreijährige Ausbildung war die Hölle, für unseren Chef waren Lehrlinge der letzte Dreck, was er uns täglich spüren ließ.
Damals entwickelte eine Herzphobie. Panikattacken, Herzrasen, Rhythmusstörungen waren mein ständiger Begleiter.
Zwischendurch gab es immer wieder Phasen, in denen es mir besser ging.
Es folgte meine erste Ehe, Hausbau, Geburt der Kinder. Meine damalige Frau entwickelte sich furchtbar. Ich wurde nur noch beleidigt und beschimpft, durfte über 10 Jahre keine Liebe mehr erfahren. Ich arbeitete zudem jahrelang 6 Tage die Woche , um das Haus und die Familie zu halten, weil sie in Kaufräuschen das ganze Geld verprasste. Ich habe alles für meine Familie getan, bis ich nervlich wegen ihrer ständigen Beleidigungen und nicht mehr konnte. Es folgten Trennung, Hausverkauf, Scheidung etc. Mittlerweile bin ich das zweite Mal sehr glücklich verheiratet. Meine Ex hat mich meine Kinder entfremdet, mich schlecht gemacht ohne Ende. Sie sind zwar mittlerweile erwachsen, aber ich habe sie seit Jahren nicht gesehen, sie wollen nichts mehr von mir wissen.
Mein Körper hat daraufhin mit schwersten Depressionen, Panikattacken, Schindel etc. reagiert, in dessen Folge ich zum Citalopram gekommen bin. Danach ging es mir viel besser und ich bin auch der Meinung, dass ich dieses mittlerweile Jahre später gut verarbeitet habe, auch mit Hilfe einer Psychotherapie.
Deshalb will ich ja jetzt auch weg von dem Citalopram.
Ich habe seit der Reduzierung mit massiven körperlichen und neuerdings auch mit psychischen Symptomen zu kämpfen. Es ist wie bei dir auch morgens etwas schlimmer.
Zudem kommt dann immer noch die Erinnerung an frühere Angst- und Panikzustände und das Erleben der Todesängste, in dessen Folge ich schon mehrfach auf Intensivstation gewesen bin.
Ich kann mich da so reinsteigern, dass es immer schlimmer wird.
Die Angst vor der Angst sagt man da glaube ich zu. Völlig irreal eigentlich, denn man erlebt ja eigentlich keine bedrohliche Situation in dem Moment.
Manchmal verzweifel ich, denke dass es vielleicht doch eine schlimme Krankheit ist und ich nie wieder gesund werde.
Meine Fenster helfen nur für wenige Tage an, dann sind die Wellen so schlimm, dass ich alles Positive über den Haufen werfe.
Das mit deinem Hund tut mir unendlich leid. Tiere sind so ehrlich und unschuldig. Als unsere Katze vor 3 Jahren gestorben ist habe ich mir auch Vorwürfe gemacht, dass ich oft mit ihr geschimpft habe. Habe mich im Nachhinein bei ihr deswegen entschuldigt.
Vielleicht ist es ein Fehler, dass wir so gutmütig und sensibel sind, für alles empfänglich, gute Ratgeber und Zuhörer, aber zu dem Preis, dass wir zu viel an uns heranlassen und sich dieses dann in massiven körperlichen und psychischen Symptomen bemerkbar macht.
Dir geht’s nicht allein so, wir sind uns in manchen Dingen sehr ähnlich.

Von Herzen
Buetze :)
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02.04.2018
Reduzierung von 10-5mg Citalopram.
Nach wenigen Tagen Symptome: Taubheitsgefühle und Missempfindungen in den Füssen. Hypochondrische Befürchtungen und Grübeleien über mögliche andere Ursachen.
Am 17.05.2018
Symptome werden immer schlimmer, deshalb wieder auf 6 mg hochdosiert. Seitdem sind die Missempfindungen mit Brennen in den Füssen extrem verstärkt. Außerdem Antriebslosigkeit, Schwäche, Appetitlosigkeit. Ich schleppe mich durch den Tag und bin extrem unglücklich und hypochondrisch.
24.05.18
plötzlich einsetzende Besserung. Ängste und Panik sind verschwunden, die Dosierung mit 6 mg scheint gegriffen zu haben.
30.05.18
Das Fenster ist leider vorbei, die Missempfindungen in den Zehen, Füßen und Beinen werden wieder schlimmer. Die Ängste und Panik sind wieder da. Ich bin weinerlich und antriebslos.
Juni 2018
So ganz langsam wechseln sich leichte Fenster mit zum Teil noch heftigen Wellen ab. Geht es mir zum Teil tagelang ganz mies, ändert sich das Befinden dann plötzlich innerhalb einer Stunde. Ich hoffe auf zunehmende Stabilisierung. Die Fenster machen mir Mut, dass es tatsächlich nur Absetzsymptome sind und keine ernsthafte Krankheit.
Juli 2018
Ich schleppe mich mehr oder weniger nur dahin. Die Grübeleien werden immer schlimmer. Die Fenster sind sehr rar.
25.07.2918
Mit Beginn der extremen Hitzewelle wird alles schlimmer. Auf der Arbeit wird mir plötzlich ganz komisch. Habe das Gefühl umzukippen und Herzrasen. Urplötzlich sind alle Ängste von früher wieder da , da ich damals im Zuge der Depressionen diese Gefühle auch schon hatte.
Ich bekomme immer mehr Panik und Schwindelanfälle.
Die Fenster sind nur noch vereinzelnd da.
06.8.2018
Mir gehts so schlecht wie noch nie, obwohl ich vorgestern noch ein super Fenster hatte.
Erstmals zum Hausarzt, der mich 3 Tage krank schreibt.
Ich habe das Gefühl, dass mich jetzt erst, fast 4 Monate nach der Reduzierung von 10 auf 5mg die volle Breitseite des Entzuges erfasst. Wahrscheinlich so zeitverzögert, weil ich zwischendurch auf 6mg hochdosiert habe. Ich beschließe nochmal um 1mg auf 7mg hoch zu dosieren, um das schlimmste abfangen zu können.

Clown
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Re: Clown: Absetzen von Mirtazapin

Beitrag von Clown » Donnerstag, 26.07.18, 13:50

Hallo Buetze,

mit dem Selbstvertrauen habe/hatte ich auch so meine Probleme. In der Schule war ich
immer der kleinste und schwächste. Nur im Zick Zack laufen haben sie mich nicht gekriegt.
Die letzten Jahre auf der Arbeit waren die Hölle. Druck und Mobbing vom feinsten.

Das mit deiner ersten Frau und deinen Kindern ist schon eine ziemlich traurige Sache.
Vorallem das du keinen Kontakt zu deinen Kindern hast, stelle ich mir extrem belasten vor.
Ich habe ja auch so einiges an Medikamenten verschrieben bekommen um zu funktionieren.
Immer was anderes und immer noch eins obendrauf. Die wirklichen Probleme hat es nicht
gelöst. Ich war nur zu gedröhnt. Nun wo mein Problem nicht mehr da ist, geht es mir auch wieder
besser. AD können nur deckeln, nicht die Probleme lösen.
Auch ich habe seit der Reduzierung mit massiven Körperlichen und psychischen Problemen zu tuen.
Vor allem diese ständigen Suizid Gedanken sind sehr belastend.

Mache ja nun seit 1 Monat eine Absetzpause und mir geht es täglich etwas besser.
Die Fenster werden immer größer und so wird es bei dir auch sein.
LG
Achim
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Verordnung Citalopram 30 mg
1 Q 2014. Reha
Kaltenzug Zopiclon
3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um 1 Mg reduziert
12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
31.07.2017 Omeprazol abgesetzt
01.01.2018 Mirtazapin reduziert auf 14 Mg, 24.1. auf 13 Mg, 16.2. auf 12 Mg,
09.03.2018 Umstieg auf Wasserlösmethode reduziert auf 11 Mg, 1.4. auf 10 Mg, 30.4. auf 9,5
12.5 auf 9 Mg, 26.5 auf 8,5 Mg, 2.6. auf 8,25 Mg, 10.6. auf 8 Mg, 17.6. auf 7,75 Mg
24.6 auf 7,5 Mg Etappenziel erreicht, Absetzpause

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