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Annanas: Venlafaxin - Probleme

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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 05.12.18, 22:23

Liebe Anna,

auch von mir die besten Wünsche und daß es nach Deinen schlimmen Erlebnissen nun endliche eine Besserung für Dich gibt!

Liebe Grüße,

Towanda
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Leni » Donnerstag, 06.12.18, 8:47

Liebe Anna,

meine Güte, was hast Du durchmachen müssen. Mich hat das erstmal wieder sprachlos gemacht, aber es hat mich sofort auch an meine eigenen Erfahrungen in Bezug auf unser Gesundheitssystem und ärztliche Kompetenz erinnert.

Bei allem, was und wie du beschreibst, freue ich mich dennoch sehr, dass Du es mit einer gewissen Distanz tust und Deinen Sinn für Humor in schrägen (was für ein schwaches Wort für deine Erfahrungen) Situationen nicht verloren hast. Das ist fast übermenschlich bei dem, was du da erlebt hast und was dadurch noch auf dich zukommt. :hug:

Wenn das b12 Dir hilft, vielleicht macht es Sinn, mal zu einem Orthomolekularmediziner zu gehen. Das ist Schulmedizin auf einem viel höheren Niveau als die Steinzeit-Leistungen im Krankenhaus.

Ich wünsche Dir, dass es Dir gelingt, den Stress von Dir fernzuhalten, dass Du Dich weiter erholst und dass Du die Weihnachtszeit genießen kannst.

Leni
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 06.12.18, 12:53

Unfassbar!

Liebe Anna,

lass dich einmal in den Arm nehmen ... :hug:

Du hast Unvorstellbares durchmachen müssen und hast dich mit so viel Kraft und Würde durch dein Leid und dieses marode Gesundheitssystem manövriert.

Du hast das ganz toll gemacht!!! :)

Danke für deinen ausführlichen Bericht. Er enthält so viele wertvolle Informationen und bestärkt mich noch einmal in der Notwendigkeit, eine eigenverantwortliche Patientin zu sein.

Ruhe dich aus, liebe Anna! Sorge gut für dich!

Und wenn du wieder zu Kräften gekommen bist, freuen wir uns über deine stets so mitfühlenden Beiträge. :group:

Alles Liebe <3
Rosenrot
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 06.12.18, 13:49

Ihr Lieben alle <3 (Ute, tigger, Padma, Towanda, Lunetta,Leni, Rosenrot)
ich sitze gerade hier, lese eure Texte und muß wirklich ein paar Tränchen wegdrücken - ein ganz großes Dankeschön für eure Wünsche, für das Einfühlungsvermögen u. die Anteilnahme.
Das tut sooo verdammt gut - das glaubt ihr gar nicht.....nach diesem eiskalten Ärztemarathon, mit schlimmsten Verdachtsdiagnosen und wirklich ohne die kleinste Gefühlsregung, eher im Gegenteil (außer mein HA, der den Neurologie-Abschlußbericht als wert- u. empathielosen Schrott bezeichnet hat).

@tigger:
tigger123 hat geschrieben:
Mittwoch, 05.12.18, 15:57
Mich würde interessieren in wie weit der Entzug eine Rolle spielt. Wird man wahrscheinlich nie richtig herausfinden können.
Ist schwer herauszufinden, bin mir aber sicher, daß der Entzug hier mitmischt. B12 u. Folsäuremangel wurde eben über die jeweiligen Spiegel, dazu den Homocysteinwert festgestellt - ebenso waren die Blutwerte für die roten Blutkörperchen nicht i.O., also waren im Bereich einer Anämie.

@Padma:
padma hat geschrieben:
Mittwoch, 05.12.18, 17:29
Der B 12 Spiegel müsste doch routinemässig bei solchen neurologischen Symptomen gemessen werden.
Nein, wurde überhaupt nicht gemacht, selbst direkt auf der Neurologie-Station nicht.
padma hat geschrieben:
Mittwoch, 05.12.18, 17:29
Wirst du dich wo beschweren?
Hatte das ins Auge gefaßt, momentan fehlt mir nur die Kraft dazu u. leider gibt es eben für diese B12-Mangelkrankheit nur das Ausschlußverfahren, hinsichtlich Differentialdiagnossen u. eben die Blutwerte.
Evtl wäre es noch möglich, über ein MRT eine Entmarkung des Rückenmarks festzustellen, aber das ist auch nicht unbedingt der eine Faktor, weil MS auch diese Herde aufweist. Außerdem hätte es wohl gleich gemacht werden müssen.
Aber MRT steht für mich momentan sowieso nicht zur Debatte - mich bekommen da keine 10 Pferde rein.
Hatte bei meiner KK angefragt, ob sie eine offene MRT-Untersuchung (haben wir in der Nähe) kostenmäßig übernehmen würden - machen sie natürlich nicht (Hals- und Kopf würden ca. 1200 Euro kosten), obwohl mein HA noch einen Brief mitgeschickt hatte.
padma hat geschrieben:
Mittwoch, 05.12.18, 17:29
Bzgl.des Absetzen würde ich jetzt eine längere Pause machen. Erst solltest du weitgehenst wiederhergestellt sein, dein Körper und Gehirn hat jetzt genug damit zu tun, alles wieder zu heilen.
Sehe ich genauso - ist zwar schade, habe aber seit April nichts mehr an der Dosis geändert.
Dann würde wahrscheinlich wieder Schwindel dazukommen u. das kann ich überhaupt nicht gebrauchen - ich rede mir jetzt immer ein, daß es durch die lange Pause vllt nach Null nicht mehr so schlimm wird......naja, die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt :roll: ,

danke, Padma, für dich auch alles Liebe!

@Leni:
Leni hat geschrieben:
Donnerstag, 06.12.18, 8:47
Wenn das b12 Dir hilft, vielleicht macht es Sinn, mal zu einem Orthomolekularmediziner zu gehen. Das ist Schulmedizin auf einem viel höheren Niveau als die Steinzeit-Leistungen im Krankenhaus.
Leni, schön wieder von dir zu lesen, danke.
Leider sind die Orthomolekularmediziner meistens Privatärzte u. da ich schon nach meiner OP zwei Jahre von einer Privatärztin behandelt wurde, was mich wirklich tausende Euros kostete u. meine Rücklagen fast aufgefressen hat (allerdings kam ich dadurch wieder auf die Beine - das war es wert, nach ewiger Bettlägerigkeit), ist mir das zu viel.

Mein HA ist GsD in diese Richtung orientiert - die extra-Blutwerte muß ich auch hier bezahlen und das B12 dazu - in der Apotheke kosten 10 Ampullen zu 1500 microgramm Hydroxocobalamin ca. 20 Euro u. die reichen 2 1/2 Wochen :shock: .
Die KK bezahlt in so einem Fall, wie meinem, zwar die B12 Ampullen, aber nur das Cyanocobalamin, was ich natürlich :x wieder nicht vertragen habe (vllt, weil es künstlich ist u. Cyanid zurückbleibt, was aber angeblich nicht bedenklich sein sollte).

Mit diesen Unterschieden beim Cobalamin habe ich mich aber erst nach der Unverträglichkeit beschäftigt, vorher wußte ich gar nicht, daß es mehrere Arten gibt (gibt ja noch weitere, die bei der Verstoffwechselung entstehen).

Ich hoffe, ich werde auch so wieder...... :roll: ,lieben Gruß

@Rosenrot
Rosenrot hat geschrieben:
Donnerstag, 06.12.18, 12:53
und bestärkt mich noch einmal in der Notwendigkeit, eine eigenverantwortliche Patientin zu sein.
Ich war auch wirklich von den Socken, gerade auf der Gyn-Station, noch nichts untersucht, aber gleich eine Bauch-OP durchführen wollen - vllt fehlte denen bei der Abrechnung noch genau so eine OP..... :evil: !!
So lange ich mich irgendwie äußern, ich eine Zweit- oder Drittmeinung einholen bzw ggf die Situation einschätzen kann, wird nicht mehr an mir herumgeschnippelt - zumal mir Keiner dort die Notwendigkeit erklären konnte.
Rosenrot hat geschrieben:
Donnerstag, 06.12.18, 12:53
Und wenn du wieder zu Kräften gekommen bist, freuen wir uns über deine stets so mitfühlenden Beiträge.
Danke, liebe Rosenrot - momentan sind meine wenigen Beiträge eher holprig - mein Kopf macht einfach nicht, was ich will.

Fühlt euch alle zurückgedrückt :hug: ,
liebe Grüße von Anna
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Jofab » Freitag, 07.12.18, 21:33

Liebe Anna,

schön, endlich wieder von dir zu hören !
Aber es hört sich so grauenvoll an, was du erlitten und durchgestanden hast !

Ich hoffe sehr für dich, daß du nun endlich die Ursache gefunden ist und es sich langsam, aber sicher bessert.

Dafür alles, alles Gute
Ilse
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 08.12.18, 17:31

Liebe Ilse :) ,
vielen lieben Dank für deine Zeilen.

Dieses Jahr scheint bei vielen von uns der Wurm drin zu sein.
Wenn ich auch noch nicht so richtig mitschreiben kann, lese ich wenigstens hin und wieder und ich weiß, daß es dir auch nicht gut geht.

Ich wünsche mir, dir und allen Foris hier, daß uns das neue Jahr wenigstens eine Besserung unseres Befindens beschert.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Fledermaus » Sonntag, 09.12.18, 22:17

Liebe Ananas,

Ich wünsche dir weiter viel Kraft und Stärke und eine ganz schnelle Heilung. Ich drücke dich ganz fest und sende dir Liebe und alle guten Wünsche die sich erfüllen mögen.
Lg
Fledermaus
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seit 2004 150 mg Venlafaxin

2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger

Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Montag, 10.12.18, 15:59

Liebe Fledermaus :hug: ,
dir auch ganz lieben Dank für die Wünsche.

Ich bin leider so gestrickt, daß ich mich eher verkrieche, wenn es mir schlecht geht u. kaum kommunizieren kann.
Merke aber gerade jetzt, wie gut mir doch der Zuspruch u. das Verständnis tun - bin allerdings momentan ziemlich nah am Wasser gebaut - aber sieht ja keiner.... :wink: !

Dicken Knuddler zurück,
lG von Anna
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Dienstag, 18.12.18, 12:39

Ihr Lieben :group: ,
nur zur Info - bin z.Zt aus dem ModTeam raus, weil es mir momentan durch meine absolut schwankende Verfassung nicht möglich ist, das Team und euch zuverlässig zu unterstützen.

So wie es geht ,schreibe ich weiterhin Beiträge u werde auch meinen Thread als eine Art Gedankenstütze/Tagebuch nutzen. Habe bemerkt, daß es doch erleichtert.

Es ist erstaunlich - bin jetzt im 8.Monat meiner Absetzpause u habe seit ca. August ziemlich mit den Wellen zu kämpfen.

Die letzten 5 Tage steckte ich wieder fest - Muskelschmerzen (vor allem Oberschenkel, Waden, Oberarme), Gelenkschmerzen, heftig in den Fingern u.im Knöchelgelenk.

Dazu häufigeres Aufwachen in den Nächten wegen Zittern o Ängsten. Außerdem gesellte sich dann eine eklige hoffnungslose u teilweise gereizte Stimmung hinzu.

Es fühlt sich so an, als hätte sich trotz des doch vorsichtigen Ausschleichens etwas addiert.
Vllt ist schon deshalb diese Pause ganz nützlich.

Komischerweise ist das heute, trotz momentanen Stresses, wie weggeblasen - hinzugekommen ist Ohrenjucken u -nässen.
Stimmung ist aber wieder gut - also wahrscheinlich u hoffentlich ein Fenster.

LG Anna
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 21.12.18, 16:11

Liebe Anna,

ich hoffe, du kannst dich gut regenerieren - und Schmerzen, Kribbeln und Gereiztheit lassen nach.

Schließlich wollen wir doch Weihnachten ein wenig genießen. Ein jeder auf seine Art.

Mach das, was dir gut tut, liebe Anna! Sei es in Gesellschaft oder ganz in Ruhe zurückgezogen.

Ich wünsche dir schöne Feiertage und eine sanfte Heilung! :hug:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 23.12.18, 11:56

Liebe Rosenrot :hug: ,
mit dem Regenieren wird hoffentlich klappen - dadurch, daß ich so viel Ruhe brauche, mußte ich leider meinen Kindern u Enkeln (6 u 2 Jahre), die zu Besuch kommen wollten, absagen.
Da ich sie aufgrund der Entfernung sehr selten sehe, tut das schon ziemlich weh. Aber ich hätte das nicht geschafft.

So werden wir hier auch ganz in Ruhe unseren Tee trinken, versuchen, nur gute Gedanken zu haben und uns das kuschelig machen (hier regnet's schon seit Tagen).

Danke für deine Zeilen, liebe Rosenrot, ich wünsche dir auch eine erholsame Zeit,
liebe Grüße von Anna
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Rosenrot » Montag, 31.12.18, 18:31

Liebe Anna, :hug:

ich hoffe, du kannst in entspannter Atmosphäre das neue Jahr 2019 begrüßen.

Möge sich deine Heilung gut entwickeln und neue Erfahrungen dir Kraft und Energie schenken. :fly:

Alles Liebe für dich!

Rosenrot
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 02.01.19, 16:23

Liebe Rosenrot :hug: ,
ich habe mich so gefreut, daß du an mich denkst, obwohl ich momentan nicht so präsent sein kann :cry: !

Ich wünsche dir auch ein gutes, heilendes, neues Jahr!

Liebe Grüße von Herzen, Anna
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Jofab » Samstag, 12.01.19, 9:02

Liebe Anna,

es tut mir so leid, daß sich bei dir auch immer noch keine Stabilität einstellen will.

Ich habe seit April vor einigen Wochen jetzt auch wieder versucht, minimal zu reduzieren und bin entsetzt, daß
es anscheinend doch heftige Reaktionen nach sich gezogen hat !

Kleine Fenster gibt es nur am Abend - aber immerhin...

Besonders morgens fällt es mir auch sehr sehr schwer zu schreiben - aber es tut auch so gut, sich verbunden zu
fühlen in diesen schrecklichen Zuständen.

Ich wünsche dir einen symptomarmen Tag - vielleicht auch ein kleines Fenster.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 12.01.19, 10:07

Liebe Ilse :hug: ,
vielen Dank für deinen Zuspruch u es ist echt verrückt, daß du mir ausgerechnet heute schreibst, weil ich gestern den ganzen Nachmittag an dich denken mußte - ich schreibe nachher gleich den Grund.
Jofab hat geschrieben:
Samstag, 12.01.19, 9:02
Besonders morgens fällt es mir auch sehr sehr schwer zu schreiben - aber es tut auch so gut, sich verbunden zu
fühlen in diesen schrecklichen Zuständen.
Ich kann manchmal auch nur lesen :( - dazu kommt aber auch, daß ich, wenn es mir absolut schlecht geht, überhaupt kein kommunikativer Mensch bin (Ursache evtl in der Kindheit), im Gegenteil, ich ziehe mich dann komplett zurück.
Bin da noch im Lernprozeß (Hirn ist ja neuroplastisch :wink: ) u. mittlerweile gelingt es mir, hin und wieder hier zu jammern, was auch wirklich erleichtert.

So aber jetzt zu s.o.:
Ich habe in den letzten Tagen ein Buch gelesen u. gestern die Empfehlung hier im Forum unter Literaturtips geschrieben.
Beim Schreiben dieses Textes kam mir dauernd der Gedanke, daß ich dieses Buch speziell auch Ilse empfehlen müßte....!

Ich bin mir nicht ganz sicher, warum. Evtl liegt es daran, daß mein Bauchgefühl mir beim Lesen deines Threads immer sagt,
daß es nicht "nur" diese elende Absetzerei vom Fluoxetin ist, die dir diese Symptomatik beschert u. ich kann falsch liegen, die Ursache für die Depression nicht allein in den Wechseljahren bzw am sinkenden Hormonspiegel lag.

Diese Wechseljahrszeit ist für uns Frauen eigentlich nicht als Leidenszeit gedacht, daß sie es in vielen Fällen ist, liegt mMn an der heutigen Leistungsgesellschaft - aber das ist ein anderes Thema.
Eigentlich ist es so eingerichtet, daß durch den Rückgang des Östrogens die Hinwendung u. das Zusammenhalten von Familie, was in den fruchtbaren Jahren Vorrang hat, in den Hintergrund gedrängt wird.
Frau hat jetzt die Möglichkeit, sich mehr ihrer eigenen Person zuzuwenden, Bilanz ihres Lebens zu ziehen u. sich für das bereitmachen, was sie sich noch vom Leben erhofft - was natürlich nicht einfach ist.

Durch die Deckelung eines Antidepressivums werden dabei anfallende Probleme natürlich unterdrückt u. man kommt gar nicht dazu, einen neuen Lernprozeß zu starten.

Wenn jetzt dieser Schutzfilter durch das Absetzen des AD fällt, habe ich das Gefühl, daß die ungelösten Probleme bzw alte Denk- und Verhaltensmuster, einem auf die Füße fallen.

Man dreht sich praktisch im Kreis - alte Lebens- u. Denkgewohnheiten passen nicht mehr -> Verstärkung der Symptomatik ->
Verstärkung der Symptomatik -> vermehrte Ängste -> Gedankenkreisel -> verstärkte Symptome, Ängste - das ist irgendwie ein Teufelskreis. Dazu noch die übergestülpten Neuro-Emotionen durch den Absetzprozeß.

Wie schon oben geschrieben, es muß bei dir nicht stimmen - es ist nur mein Gefühl, daß eben nicht nur das Absetzen eine Rolle spielt u. ich wollte dir meine Gedanken dazu da lassen.

Zurück zum Buch - das hat bei mir einige Gedankengänge in Bewegung gesetzt, die vorher nur wie eine Chimäre durchs Gehirn geisterten.
Mir gab es einen richtig positiven Schub, weil ich das Gefühl habe, es gibt eine Möglichkeit , dem Ganzen nicht so hilflos ausgesetzt zu sein.

Vllt wäre es auch für dich hilfreich, evtl muß man es ja nicht kaufen, sondern kann es ausleihen, um zu schauen, ob es einem auch etwas bringt.

Bitte nicht falsch verstehen, ich will dir hier nichts überbügeln, nur wenn möglich, irgendwie helfen, ich
wünsche dir von Herzen eine baldige Verbesserung,
liebe Grüße von Anna

PS: Die Techniken zur Angstbewältigung in diesem Buch unterscheiden sich etwas von dem, was man sonst zum Thema empfohlen bekommt - einfach dadurch, dass die neueren Erkenntnisse aus der Hirnforschung (wie Neuroplastizität zB) berücksichtigt werden.
Ich werde sie mal testen!!!
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Jofab » Sonntag, 13.01.19, 10:22

Liebe Anna,

ich danke dir sehr, daß du dir Gedanken gemacht hast, was hilfreich für mich sein könnte.

Ich habe das Buch und höre mir auch immer wieder mal wieder im Internet seine Vorträge an - ich denke gerade,
ich sollte das öfter tun - er vermittelt Beruhigung.

Zumindest habe ich den Eindruck, daß sein Ansatz auf alle Fälle ist es besser als alles, was ich bisher zu dem Thema
gelesen habe.

Diese Ängste werden bei mir in erster Linie durch den Entzug verursacht - vor Einnahme des Fluox. hatte ich
keine Ängste. Und deshalb ist ihnen auch so schlecht beizukommen.
Sie sind im "Körper" und weniger im Kopf.

Entschuldige, ich kann im Moment nicht mehr darauf eingehen - ich wollte dir aber zumindest antworten und danken.
Ich werde mich damit intensiver befassen, wenn es mir möglich ist und auch die Kommentare dazu im Literaturthread lesen.

Ganz liebe Grüße und viele gute Momente heute für dich.
Ilse
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Montag, 14.01.19, 16:31

Liebe Ilse :hug: ,
ich danke dir für deine Antwort u bin froh, daß mein Text bei dir nicht mißverständlich angekommen ist.

Zum Buch bin ich ja mit dir einer Meinung :) .
Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 13.01.19, 10:22
Diese Ängste werden bei mir in erster Linie durch den Entzug verursacht - vor Einnahme des Fluox. hatte ich
keine Ängste. Und deshalb ist ihnen auch so schlecht beizukommen.
Sie sind im "Körper" und weniger im Kopf.
Es ist gut, daß du da so differenzieren kannst, dann ist diese Angst dem Entzug geschuldet.

Ich kenne übrigens diese Angst, die du beschreibst, leider auch.
Ich bekam diese, mit 3 monatiger Verzögerung, als man meine Medikamente 2007 von 20 mg Paroxetin (1 Tag dazwischen) auf 300 mg Moclobemid umstellte.
Quasi ein Kaltentzug des SSRI und Umstellung auf einen MAO- Hemmer, der eine vollkommen andere Wirkweise hat.

Nur hatte ich überhaupt keine Ahnung, was mit mir passiert, kannte das Forum damals noch nicht bzw vertraute ich leider zu diesem Zeitpunkt noch den Ärzten.

Es war wirklich grausam u es half nix, weder Fahrradfahren (was sonst immer eine gute Ablenkung war), noch sonst was.
Komischerweise hatte ich keine anderen Symptome, sondern "nur" diese Sch :censored: angst.
Letztendlich wurde dann auf Venlafaxin gewechselt.
Dann trat eine langsame Besserung ein, mit dem Wissen von heute vermute ich, daß es daran lag, daß das Venla u.a. auf das Serotonin wirkt u so der Entzug vom Paroxetin etwas aufgefangen wurde.
Tja, das nennt man wohl den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.... :cry:.

Liebe Ilse, ich würde in deinem Fall nicht weiter aufdosieren - du hast jetzt schon so viel Zeit so durchgehalten - ich befürchte, daß eine Dosiserhöhung da eher wieder alles durcheinanderbringen würde.

Das Einzige, was mir noch einfällt, ist, daß du irgendeine Strategie beim Umgang mit deinem Sohn entwickeln mußt. Ich weiss, daß das wahrscheinlich sehr schwer wird, aber ich glaube, daß das z.Zt ein immenser Symptomverstärker ist.

Liebe Ilse, ich möchte dir auch ans Herz legen, antworte bitte nur, wenn es geht - ich muß leider momentan auch so verfahren, weil ich mich sonst wirklich regelrecht quäle.

Das hat hier auch nichts mit Unhöflichkeit, mangelndem Interesse oder Respekt zu tun - es geht manchmal einfach über die Kraft. Ich habe dann das Gefühl, ich habe das sprichwörtliche Brett, nicht vorm, sondern im Kopf :o - !

Alles Liebe, Anna
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Jofab » Sonntag, 20.01.19, 14:51

Liebe Anna,

es tut mir leid – endlich schaffe ich es, dir zu antworten.

Aber du hast so voller Verständnis geschrieben, daß es manchmal wirklich nicht geht.

Gerade fällt es mir auch schwer, aber die Einsamkeitsgefühle sind noch schlimmer !
Wenn ich mir doch karmachen könnte, daß sie nicht der Realität entsprechen – sondern nur Neuroemotionen sind.
Aber im Moment sitze ich hier allein und es fühlt sich so unerträglich echt an... :cry:

Bitte entschuldige – ich möchte dich hier aber nicht volljammern – du hast es selbst schwer genug <3 !

Also noch einmal zum Buch.
Ich hatte vorher keine Ängste so wie jetzt – latent mögen sie aber durchaus vorhanden gewesen sein – das vermag
ich nicht auszuschließen.

Ursächlich existiert da höchstwahrscheinlich ein Kindheitstrauma, das sich jetzt verstärkt Bahn bricht.

Vielleicht habe ich das immer weggedrückt – bzw. mein Sohn hat ja die letzen 35 Jahre bis auf eine kurze Zeit
ständig bei mir gelebt.
Obwohl ich immer darauf gedrängt habe, daß er auszieht und sich auf eigene Füße stellt.
Und zu der Zeit hätte ich auch besser damit umgehen können.

Mein Sohn ist schon seit Weihnachten bei seiner Freundin und bleibt auch noch mindestens 4 Wochen. Er stellt
im Moment also nicht einen so großen Symptomverstärker dar.

(Trotzdem hätte ich so gern jemanden um mich und wäre nicht so allein... <3 )

Mir fehlt mir natürlich auch die Berufstätigkeit – die Kollegen – das ist ein großer Einschnitt.
Aber es wäre jetzt sowieso nicht mehr möglich.

Aber du kennst diese Ängste auch gut, schreibst du !

Bei mir kamen sie auch mit 3monatiger Verzögerung – es scheint also wirklich auch viel am Absetzen – bzw. am Entzug
zu liegen !
Und auch mir mir halten sich die anderen Symptome in Grenzen und sind erträglich.

Wie gut, daß sie bei dir abgemildert wurden – es gibt wirklich nichts, was da funktioniert zum Ablenken – nicht mal
Gesellschaft. Und eben auch nicht die Vorträge von K.Bernhardt – leider !

Natürlich überlege ich auch immer wieder, ob wie in deinem Fall ich auf ein anderes AD wechseln könnte.
Aber es birgt eben ein großes unkalkulierbares Risiko !

Ich grüße dich von Herzen und hoffe, daß es sich bei dir immer weiter verbessert, wenn Absetzen im Moment nicht
weiter möglich ist.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 20.01.19, 17:15

Liebe Ilse :hug: ,
Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 20.01.19, 14:51
es tut mir leid – endlich schaffe ich es, dir zu antworten.

Aber du hast so voller Verständnis geschrieben, daß es manchmal wirklich nicht geht.
Ich habe das auch wirklich so gemeint, wie ich es geschrieben hatte - wir sind manchmal einfach im Ausnahmezustand,
da geht dann eben nichts mehr.
Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 20.01.19, 14:51
Gerade fällt es mir auch schwer, aber die Einsamkeitsgefühle sind noch schlimmer !
Wenn ich mir doch karmachen könnte, daß sie nicht der Realität entsprechen – sondern nur Neuroemotionen sind.
Aber im Moment sitze ich hier allein und es fühlt sich so unerträglich echt an..
Das kann ich gut nachvollziehen - ich habe zwar keine Einsamkeitsgefühle - das liegt aber wahrscheinlich daran, daß ich eh immer
auf dem Rückzug bin, wenn es mir schlecht geht. Ich brauche dann einfach nur Ruhe!
Aber ich habe diese aufgedrückten Krankheitsängste seit letztem Jahr, die mich sehr beuteln, aber ich schaffe es z.Zt. mich da
wieder herauszumanövrieren, wenn ich konsequent dieses negative Denken vermeide u. die Gedanken ins Positive umformuliere.
Hoffentlich klappt das auch weiterhin .
Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 20.01.19, 14:51
Ich hatte vorher keine Ängste so wie jetzt – latent mögen sie aber durchaus vorhanden gewesen sein – das vermag
ich nicht auszuschließen.
Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 20.01.19, 14:51
Ursächlich existiert da höchstwahrscheinlich ein Kindheitstrauma, das sich jetzt verstärkt Bahn bricht.
Wenn du schon selbst daran denkst, kann es sein, daß das eine Rolle spielt.
Vor allem, wenn es sich vllt um eine ähnliche Situation handelt, z.B. wenn du dich früher allein gefühlt hast oder auch alleingelassen wurdest.
Es wird sicher nicht in Gänze daran liegen, aber ich denke immer noch, daß es vllt auf diese, durch den Entzug ausgelöste, Angst
noch obendrauf kommt, quasi verstärkend wirkt. Bei mir ist es teilweise so.

Man kann da nur mal in sich hineinhorchen. Wie schon geschrieben, man muß nicht zwangsläufig irgendwelche Probleme gehabt haben - dann nutzt auch alles Wühlen in der Vergangenheit nichts - eher im Gegenteil - diese Ursachenforschung kostet zusätzlich Kraft.
Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 20.01.19, 14:51
(Trotzdem hätte ich so gern jemanden um mich und wäre nicht so allein...
Vllt hilft dir es da zu sagen, daß es im Entzug eben auch nicht das Gelbe vom Ei ist, unbedingt Jemandem um sich zu haben -
denn wenn, muß es Jemand sein, der mit der Symptomatik umzugehen weiß bzw sie akzeptiert.
Ansonsten wird es unheimlich schwer, das merkst du ja, wenn dein Sohn zu Hause ist.

Könnte es ggf für dich hilfreich sein, wenn du dir sagst, du bist jetzt allein, brauchst dich dadurch aber nicht verstellen, kannst das machen, was gerade geht, ohne dich rechtfertigen zu müssen.
Brauchst keine Kraft aufwenden, Jemanden dein Befinden oder die Symptomatik erklären zu müssen oder erst zu überzeugen, daß die Ursache an der Reduktion liegt.
Du brauchst keine Rücksicht zu nehmen, wenn du rausgehen möchtest: kannst du es einfach tun, kannst zu deiner Freundin oder ins Meeting gehen, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen.

Es gibt wirklich auch Vorteile - die würde ich mir immer wieder vorbeten.

Mich strengt die Familie manchmal so an, obwohl sie es gut meinen, da wünsche ich mich wirklich auf eine einsame Insel.....!
Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 20.01.19, 14:51
Mir fehlt mir natürlich auch die Berufstätigkeit – die Kollegen – das ist ein großer Einschnitt.
Aber es wäre jetzt sowieso nicht mehr möglich.
Ich habe die EU-Rente und mir fehlt auch zeitweise die Berufstätigkeit bzw die Kollegen - muß aber ehrlicherweise auch gestehen, daß sie so, wie es die letzten Jahre gesundheitlich war, nicht möglich gewesen wäre.
Es wäre wahrscheinlich einfacher, könnte man seinen Hobbys wenigstens nachgehen, aber da ist man z.Zt ja auch ziemlich ausgebremst.
Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 20.01.19, 14:51
Natürlich überlege ich auch immer wieder, ob wie in deinem Fall ich auf ein anderes AD wechseln könnte.
Aber es birgt eben ein großes unkalkulierbares Risiko !
Liebe Ilse, mit dem Wissen von heute hätte ich nie zugestimmt. Ich war im Entzug vom Paroxetin, daher rührten diese Ängste vorrangig u. durch das Venlafaxin, da u.a. auch auf Serotonin wirkend, wurden die Symptome etwas abgefangen.

Aber was hat es mir im Endeffekt gebracht?
Einen sofortigen Blutdruckanstieg, so daß ich nach kurzer Zeit noch ein BD-Mittel nehmen mußte, Agitiertheit, Unruhe,
Aufgedrehtsein, Kaufrausch - das alles habe ich aber erst bei der Reduktion erkannt. Dazu dann zum Schluß völlige Akathisie, konnte nicht mehr schlafen, keine Minute stillstehen oder -sitzen usw.

Und jetzt hänge ich eben an dem Zeug und die Reduktion, jetzt gerade im unteren Dosisbereich fällt mir unheimlich schwer,
zwar keine diffusen Ängste wie beim Paroxetin-Kaltentzug, dafür aber kognitive u. körperliche Probleme - ich weiß nicht,
da ist keine Variante besser, als die andere.

Du hast dich schon so weit vorgekämpft - irgendwann (ist eben Murks, daß man da nicht mal einen Anhaltspunkt geben kann) wird
eine Verbesserung einsetzen!!!!

Ich habe nach den 9 Monaten ohne Reduktion u. aller Symptome, die man sich nur vorstellen kann, momentan kleine Lichtblicke,
ich mags gar nicht beschreien.....! :o
Jofab hat geschrieben:
Sonntag, 20.01.19, 14:51
Ich grüße dich von Herzen und hoffe, daß es sich bei dir immer weiter verbessert, wenn Absetzen im Moment nicht
weiter möglich ist.
Danke, liebe Ilse <3 ,
viele Grüße von Anna
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Re: Annanas: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Dienstag, 22.01.19, 11:33

Hallo ihr Lieben :group: ,
melde mich heute mal zu meinen fragwürdigen Jubiläen: Heute 20 Jahre AD-Einnahme - morgen Eintritt in das 4. Venlafaxin -Absetzjahr :cry: !

Erstmal das Positive: ich hatte es in einem anderen Beitrag schon geschrieben, ich war letzte Woche Do bei einer Neurologin/Psychiaterin mit meinem Befund (afferente Nerven-Leitungsstörung von den Füßen aufwärts bei geminderter Amplitude)aus dem Krankenhaus/Neurologie vom Juni letzten Jahres.
Hier wurde diese Untersuchung nochmals durchgeführt mit dem Ergebnis, daß alles i.O. ist - irgendwie scheinen sich die Nerven regeneriert zu haben (ggf. durch die B12 Spritzen oder einfach nur durch die Absetzpause).

Ich mußte vorher einen Zettel ausfüllen, auf dem u.a. nach Medikamenteneinnahme und Dosis gefragt wurde - es kam natürlich, wie es kommen mußte - die erste Frage war: Venlafaxin 4,5 mg?? Wie denn das??
Ich habe es erklärt, stieß, auch natürlich :( , wiedermal auf Unverständnis - sie läßt das in 37,5 mg Schritten alle 2 Wochen absetzen - so wie bei mir auch angefangen wurde.
Ich habe weiter nichts dazu gesagt, hatte absolut keine Lust auf Streitgespräche u. ständiges Kopfschütteln :? !!

Momentan klappt das Laufen wirklich wieder besser, ich bin so glücklich darüber, das könnt' ihr euch nicht vorstellen - dieses Nichtsitzen- , nicht Laufenkönnen war das Schlimmste, was mir je widerfahren ist.

Ansonsten habe ich z.Zt. Mini-Fenster :) - dazwischen aber immer mal: Fließschnupfen, nächtliches Aufwachen mit/durch Ängste(n) - das aber meistens, wenn ich mich am Vortag in irgendeiner Art übernommen hatte.

Was neu ist, sind Magen-/Darmprobleme: Magenschmerzen (komme mir vor, wie der Wolf mit den Wackersteinen im Bauch) , Blähungen u. zeitweise Verstopfung.
Habe aber gemerkt, daß die histaminarme Ernährung eine große Rolle spielt - bis zu einem gewissen Punkt kann ich auch Histaminhaltiges essen - ist das Histaminfaß aber voll, muß ich wirklich streng darauf verzichten, sonst eben verstärkt Magenschmerzen, Sodbrennen, Aufstoßen.
Den Rest wird die Serotoninrezeptorregulierung im Darm wahrscheinlich bewirken.

Ansonsten habe ich noch das Problem vom letzten Jahr: entweder Vulvodynie oder irgendetwas mit dem Beckenboden - habe Nervenschmerzen im Genitalbereich (lt Gyn alles i.O.) u. das Gefühl, der Beckenboden ist bretthart, dh. Husten u. auch Hüpfen wird nicht abgefedert. Fühlt sich eben an, als ob statt des Beckenbodens ein Kantholz drinliegt :o .

Hatte den Gyn mal gefragt, ob es sein kann, daß der Beckenboden verspannt ist - so etwas gäbe es nicht, meinte der :? :? !
Habe aber gelesen, daß es das sehr wohl gibt.
Zumindestens hatte er erkannt, daß ich keinen Vorfall habe, weder der Gebärmutter, noch der Scheide u. der Beckenboden auch nicht durchhängt. Deshalb die obige Frage zur Verspannung, aber naja......!
Habe zeitweise auch Unterbauchschmerzen/-krämpfe - aber CT war in Ordnung - deshalb evtl. Muskelkrämpfe, Verspannung oder
ich weiß nicht was......habe auch absolut keine Meinung mehr, noch irgendwelche Ärzte deswegen aufzusuchen. Sag mir jetzt eben, das sind Absetzsymptome.

Manchmal habe ich den Eindruck, daß die Ärzte nur noch das 0815-Wissen haben - alles, was minimal davon abweicht, wissen die schon wieder nicht - das zieht sich aber irgendwie durch alle Fachbereiche (habe da ja letztes Jahr bzw 2012 - 2014 genügend durch).
Es ist ein Elend - nur noch Massenabfertigung!!

So langsam komme ich mir wie beim Medizinstudium vor - wenn ich mal wieder mit einem Fachbuch rumrenne (-krieche) fragt mein Mann schon, in welchem Semester ich mich gerade befinde (auch weil er das schon von der Hormongeschichte nach meinen OP kennt). Bin wahrscheinlich in den medizinischen Bereichen mittlerweile besser sortiert, als eine Uni-Bibliothek :o !

Aber wie schreibt unser Mitglied Panik immer so schön: Durchhalten!!


Liebe Grüße an euch alle,
Anna
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