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Annanas: Venlafaxin - Probleme

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 13.11.16, 19:14

Liebe Lisamarie, liebe Padma :hug: :hug:,
danke euch herzlich für eure Beiträge.

Ich kann mich nur so ärgern über meine Kopflosigkeit - im Grunde weiß man doch alles u. dann
fahre ich auch noch dahin.......!

Sonst klappte das Beruhigen immer, diesmal irgendwie nicht....aber gut, abhaken!!!

Liebe Grüße von Anna <3

Simmi18
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Sonntag, 13.11.16, 19:41

Liebe Anna,

da hast du ja was durch. Es kann doch nzr besser werden. Mir gehts gerade ähnlich. Anfang Oktober habe ich mir einen Infekt eingeholt. Dachte erst ganz normale Erkältung. Dann ging erst das rechte und dann das linke Ohr zu. Dazu kamen noch schmerzende Zähne und der Zahnarzt im Urlaub. Wie das immer so ist. Verschiedene Mittelchen halfen nicht. Nase und rechtes Ohr ist nun wieder frei. Die linke Seite ist noch nicht fit. Schmerzatacken, knackendes Ohr und ziehen in den Zähnen. So richtig kann ich nicht zu ordnen woher es kommt. Ich denke aber vom Ohr. Mein HP hat mir jetzt Propolis gegeben und behandelt mich.
Traue mich jetzt erstmal nicht weiter runter, bis die Schmerzen weg sind.
Manchmal kommt einiges zusammen. Fühle mich ganz gut bis auf die Schmerzen im Gesicht.

Wir packen das aber und werden es überstehen :hug:

liebe Grüße
simone
Burnout 2011 behandelt mit Citalipram und Opipramol
2011 Rehaaufenthalt Citalopram 20 mg
Januar 2012 Wiedereingliederung, die ich nach 4 Tagen abbrechen musste wegen Verschlechterung
Von da an 75 mg Venlafaxin
Job gekündigt und selbständig gemacht 2013
Im Oktober 2015 unter der Dosis 37,5 mg Venlafaxin wieder Symptome l9
Von Ärztin telefonisch auf 150 mg gesetzt
Reha im November 2015 hochdosiert auf 187,5 mg und Dominal
Aufgrund des hohen Pulses und Blutdrucks Betablocker Metropolol
Nach Reha noch Symptome und vom Arzt auf 225 mg rauf
Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
Alternative Behandlung mit Infusionen, Vit. b Mangel und D Mangel aufgefüllt
Leaky gut diagnostiziert, Ernährung umgestellt
Ende April auf 75 mg Venlafaxin
Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
Weiterhin auf 37,5 und keine Änderung der Symptome
26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
29.9. auf 27,1 mg reduziert, ich glaube die Dosis ist zu hoch und deshalb die Unruhe und nicht still sitzen können
09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
04.01. 19,65 mg
29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
05.03. 13,83 mg
19.03. 11,73 mg
16.04. 07,97 mg
14.05. 04,30 mg
31.05. 02,85 mg
18.06. 01,59 mg
01.07. 0 mg :party2:

Seit Oktober Utrogest 200 mg wegen WJ

Weiterhin Vitamin B und D und Akupunktur

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 13.11.16, 19:53

Liebe Simone :hug: ,
Es ist wirklich so, daß man mit dem Entzug genug zu tun hat u. wenn dann noch was oben draufkommt,
ist es immer so schwer, es einfach wegzustecken.
Simmi18 hat geschrieben:Anfang Oktober habe ich mir einen Infekt eingeholt. Dachte erst ganz normale Erkältung. Dann ging erst das rechte und dann das linke Ohr zu. Dazu kamen noch schmerzende Zähne und der Zahnarzt im Urlaub. Wie das immer so ist. Verschiedene Mittelchen halfen nicht. Nase und rechtes Ohr ist nun wieder frei. Die linke Seite ist noch nicht fit. Schmerzatacken, knackendes Ohr und ziehen in den Zähnen. So richtig kann ich nicht zu ordnen woher es kommt. Ich denke aber vom Ohr. Mein HP hat mir jetzt Propolis gegeben und behandelt mich.
Ach Simmi, das braucht auch Keiner - ich hatte gerade bei dir im Thread gelesen, vllt haben die IBU-Einnahmen auch so
getriggert, daß die Gesichts- und Zahnnerven jetzt so sensibel sind.

Dazu dann die Hochdosierung vom Venla - wir haben ja sowieso ein gereiztes ZNS und wenn da so Vieles wie jetzt bei dir
momentan, zusammenkommt, könnte ich mir vorstellen, daß die Nervenimpulse/-reaktionen verstärkt auftreten.
Deshalb wahrscheinlich die Schmerzen im Gesicht und bei den Zähnen.

Ich drücke dir die Daumen, daß das Propolis hilft und sich alles, möglichst zeitnah, wieder gibt.
Simmi18 hat geschrieben:Traue mich jetzt erstmal nicht weiter runter, bis die Schmerzen weg sind.
Würde ich in deiner Situation jetzt auch nicht machen, das reizt dann zusätzlich wieder!
Simmi18 hat geschrieben:Wir packen das aber und werden es überstehen
Jawohl!!! :wink:

Lieben Gruß von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Montag, 05.12.16, 10:09

Hallo ihr Lieben!
Mir war es in der letzten Zeit nicht möglich, im Forum zu schreiben... :cry: !

Mich plagte ein grippaler Infekt (Fieber, Husten, Schnupfen), den mir mein Mann angehext hat - er hatte den
eine Woche vor mir bekommen.
Leider ist der Infekt sehr hartnäckig - gehe jetzt damit schon in die 3. Woche, aber langsam wird es besser!
Zwiebelsaft sei Dank! Was anderes habe ich nicht genommen.

Aber jetzt zum Absetz-Update:
Ich muß sagen (Infekt mal außen vor), rein von der Absetzsymptomatik waren die ersten 3 Wochen die besten
seit langem. Hatte nur minimale Syptome.
Vllt liegt es daran, daß ich wieder 2 Kapseln habe (eine 37,5 mg u eine berechnete Kapsel) - hatte ja bei der 75mg
Einnahme (eine Kapsel) ziemliche Probleme. Evtl ist die Anflutung des Wirkstoffs durch 2 Kapseln doch anders -
durch die unterschiedliche Auflösung - ist aber nur eine Annahme von mir.

Oder es spielt noch eine Rolle, daß ich jetzt jede Kapsel zähle bzw mit Dreisatz berechne. Habe diesmal in der 37,5 mg
Kapsel von 118 bis 140 Kügelchen alles dabei - die Abweichungen waren mir da zu hoch - deshalb wird jetzt der Inhalt jeder
Kapsel gezählt u. berechnet.

Das erstmal dazu und jetzt brauche ich bitte eure Einschätzung bzw euren Rat!!
Habe ja jeden Monat mit einer Bluthochdruckkrise zu tun - diesmal am 23. Tag nach Reduktion (200/125), vorigen
Monat am 26. Tag / habe in meinem Tagebuch nachgeschaut - immer zum Ende hin steigt er wieder so enorm.

Dazu kamen wieder Akathisie (fürchterlich - danke Murmeline :) für den Beitrag u. Jamie :) für deinen Erfahrungsbericht -
genauso geht es mir dann), Aufstoßen, Bein- und Brustkorbschmerzen, Hitzewallungen, Muskelzuckungen, Stimmungstief
u. eben der hohe BD.

Habe dann weiter abgesetzt, abends wurde es dann besser, BD war noch bei 190/113 und am nächsten Morgen bei 127/90 -
total runtergekracht - wie jedes Mal, wenn ich reduziere.
Komischerweise verabschiedeten sich auch die o.g. Beschwerden, Stimmung war am 2. Tag auch sofort besser.

Jetzt meine Gedanken dazu:
Es sieht doch eher aus, als ob ich nach ca. 4 Wochen (+/-) immer verstärkt die NW zu spüren bekomme - die Symptome
sind die gleichen, die ich schon hatte, bevor ich überhaupt wußte, daß das mit dem Venlafaxin zusammenhängt bzw
bevor ich mich eben an das Absetzen gemacht habe.

Bin echt etwas verunsichert - aber ich denke, es sind keine Absetzsymptome - hatte im Sommer ja auch schon mal
versucht, eine längere Absetzpause einzulegen, aber das ging auch nach hinten los - hatte es bis 36. Tag nach Reduktion
geschafft, aber die NW wurden immer schlimmer.

Ich wollte jetzt so vorgehen, daß ich immer reduziere, wenn die o.g. Beschwerden, vor allem der Bluthochdruck
auftreten u. zumindestens 3 Wochen nach der letzten Reduktion vergangen sind.

Was meint ihr dazu - ich weiß, ihr habt auch alle keine Glaskugel u. die Verläufe sind eben alle verschieden.
Aber ich meine wirklich, ich vertrage das Zeugs überhaupt nicht mehr - nur noch schneller runter, geht halt auch nicht.
Deshalb will ich es jetzt so wie oben beschrieben, versuchen!

Danke fürs Lesen!
Liebe Grüße von Anna

PS: bin noch angeschlagen, deshalb kann es bei mir mit einer evtl Antwort noch dauern - nicht böse sein!
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Lisamarie » Montag, 05.12.16, 10:31

Hallo Anna, wenn ich eins beim absetzen gelernt hab dann das man sich auf sein Bauchgefühl mit verlassen kann und auf deine Beobachtungen, ich würde es so versuchen wie du beschrieben hast, stimmt jeder Mensch reagiert anders und jeder muss für sich den am gangbarsten Weg finden. Und du machst das schon richtig.
lg Petra
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Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von LinLina » Montag, 05.12.16, 12:13

Liebe Anna <3

Ich würde auch am ehesten sagen, vertraue deinem Gefühl.

Es kann ja durchaus passieren dass die Nebenwirkungen in bestimmen Dosisbereichen schlimmer werden bzw. sich verändern, so dass beim runter dosieren vielleicht manche Nebenwirkungen weniger werden, dafür aber andere verstärkt oder erstmals auftauchen.

Gerade bei Medikamenten wie Venlafaxin die ja stark auf verschiedene Transmitter wirken, aber eben je nach Dosis in unterschiedlichem Verhältnis.

Meine Idee dazu wäre, dass du wie du schreibst ab jetzt versuchst immer abzusetzen sobald die Nebenwirkungen stärker werden.

Dabei aber immer im Hinterkopf behältst, dass längere Stabilisierungsphasen gut wären, wenn möglich.

Du könntest z.b. alle 3-4 Reduktionsschritten mal versuchen, die Dosis bewusst länger zu halten und schauen ob es immer noch so schlimm ist mit den Nebenwirkungen. Ich könnte mir vorstellen, dass du irgendwann auch wieder einen Dosisbereich erreichst wo du länger halten kannst.

Ich hoffe sehr, es sind wirklich die Nebenwirkungen und keine komisch-verzögerten Entzugserscheinungen, das wäre natürlich nicht gut wenn du dann immer weiter absetzt :(

Vielleicht kannst du nochmal aufschreiben, welche Argumente dafür sprechen dass es Nebenwirkungen sind, und welche dafür dass es komische Absetzsymptome sein könnten?

Alles Liebe
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von padma » Montag, 05.12.16, 13:44

liebe Anna, :hug:

es tut mir sehr leid, dass du so zu kämpfen hast. :hug:

Ich würde es so wie du beschrieben hast versuchen. Als "Ausgleich" die Reduktionen so klein wählen, dass du umgerechnet nicht über 10 % alle 4 Wochen kommst. Mit 0,2 mg Schritten ca. alle 3 Wochen müsste das derzeit ja hinkommen.

ganz liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von diane » Montag, 05.12.16, 13:48

Hallo Anna,

Die BluthochdruckKrisen kenne ich. Hatte ich zum Schluss u bei 0 mg extrem ....
Auch heute noch nach 7 Monaten auf 0mg.... Daher ein betablocker sehr leicht dosiert (1.25mg bisoprolol)...

Alles Gute

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von lunetta » Montag, 05.12.16, 14:18

Liebe Anna!

Es tut mir so leid zu lesen, dass es dir nicht so gut geht!
Ich wünsche dir gute Besserung!

LG!
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Dienstag, 06.12.16, 9:26

Liebe Anna,

Was du beschreibst kenne ich nur zu gut. Auch mir geht es so. Deshalb zähle ich auch jeden Tag genau die Kapsel aus. Die Abweichungen sind enorm. Ich habe ja umgestellt auf Microtapering und komme gut zurecht. Führe ein normales Leben und registriere die Symptome. Gebe Ihnen aber nicht mehr so viel Beachtung.

Bei mir sind es wohl auch die NW, die sich melden. Dann weiß ich es ist Zeit wieder etwas runter zu gehen.
Wenn ich morgens verschwommen sehe und der Mund trocken ist sind das die ersten Anzeichen.

Denke auch, dass der Zyklus ne Rolle spielt, wenn die Emotionen runter gehen. Auch das habe ich jetzt akzeptiert.

Ich sage mir, es hört alles auf, wenn ich wieder clean bin.

Den BD Messe ich nicht mehr täglich. Weiß ja, dass er schwankt.

Das Bauchgefühl ist ein guter Ratgeber.

Liebe Grüße
Simone
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Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
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Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
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26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
29.9. auf 27,1 mg reduziert, ich glaube die Dosis ist zu hoch und deshalb die Unruhe und nicht still sitzen können
09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
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29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Sonntag, 11.12.16, 12:19

Ihr Lieben alle, Lisamarie, Lina, Padma, Diane, Lunetta, Simmi <3 ,
entschuldigt bitte, daß ich erst jetzt antworte.

Ich bin diesmal in ein richtig tiefes Loch gefallen.
Ganz schlimm war auch, daß ich teilweise eine total verzerrte Wahrnehmung der Antworten hatte, konnte Gelesenes
nicht mal gedanklich richtig einordnen.

Deshalb konnte ich hier im Forum auch nicht aktiv mitwirken :cry: , habe mir selbst nicht mehr vertrauen
können - war alles weggerutscht!

Es gab auch Trigger im privaten Bereich - bin am 28.11. zum zweiten Mal Omi geworden - ein gesundes Mädchen u.
bin so traurig, daß wir Weihnachten nicht zu meiner Tochter fahren können (wohnen 600 km entfernt), weil ich das
einfach nicht schaffe.

Dazu eben der Rückblick am Jahresende - seit 2011/12 nur noch so ein eingeschränktes Leben, erst wegen der
vorherigen Erkrankung, samt Hormonchaos u. jetzt eben wegen des Absetzens u. noch kein Ende abzusehen :o .
Das hat mich mal kurzzeitig aus der Bahn geschmissen!

Habe mich aber wieder berappelt u. werde wegen des Absetzens vorsichtig schauen, wie es sich weiterhin gestaltet u.
danach mein Vorgehen ausrichten. Schneller abzusetzen wird wahrscheinlich nicht möglich sein! :(
(Aber Padma, ich weiß, auch :schnecke: :schnecke: erklimmen den Kilimandscharo :D ).

Das Einzige, was mir eigentlich Angst macht, sind diese Bluthochdruckkrisen über ca. 2 - 3 Tage - danach ist der BD wieder total
normal.
Messe sehr selten, eben nur, wenn ich merke, daß er hochgeht.

Werde mal versuchen, in den nächsten Tagen meinen HA deswegen zu sprechen. Es muß doch für so etwas ein Notfallmittel
geben. Nitrospray ist ja schön u gut, aber da sind Zusätze drin, die mir regelrecht die Schleimhäute in Hals und Mund
verätzen. Muß mal schauen, ob es auch welches ohne diese ekligen Geschmackszusätze (irgendwas zwischen Pfefferminz u.
Eukalyptus, dazu noch etwas eklig Süßes ) gibt.

Lieben Dank an euch alle für eure Antworten - es ist schön, daß es euch gibt!

Einen schönen 3. AdventBild , möglichst symptomfrei, wünscht euch Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Freitag, 30.12.16, 11:26

Ihr Lieben :group: ,
mal wieder ein Update zur letzten Reduktion:

Hatte letztes Mal schon am 23. Tag reduziert, was wohl im Nachhinein betrachtet, ein Fehler war.
Ich glaube, Lina :) , hatte Recht, daß es sich doch eher um verzögerte Entzugssymptome, als wie von mir vermutet,
NW, handelte.
Denn ich hatte 5 Tage nach der Reduktion noch mit verstärkten Symptomen zu kämpfen, "normal" sind
bei mir eher die ersten 2, 3 Tage u. nur mit ganz leichter Symptomatik. Naja :cry: , alles nicht so einfach.

Danach ging es mir wieder relativ gut, bis auf kleine Zipperlein - auch meine "geliebte" 3. Woche (die
immer eine ziemlich starke Symptomatik mit sich brachte - bis zur Unfähigkeit überhaupt etwas zu tun)
blieb dieses Mal eher harmlos im Vergleich zu früher.

Ich hatte nur stundenweise psychische Probleme (Konzentrationsschwierigkeiten, Watte im Kopf, Neuroemotion-Wut),
dafür dieses Mal aber starke körperliche Symptome - anhaltende Brustkorb-/Rippenschmerzen - irgendwie ringsrum, Oberschenkelschmerzen,
die Seiten der Füße krampften, Oberarme taten weh u. Berührungsempfindlichkeit der Haut sowie
teilweise starken Juckreiz (vor allem an den Händen - habe mir die nachts blutig gekratzt).

Bluthochdruckkrise war auch kein Thema - der ging erst am 26. Tag wieder hoch, aber nicht mehr so schlimm,
wie vorher. Habe ja dann am 27.Tag (gestern) reduziert u. damit ist der BD kein Thema mehr, weil wieder normal.

Vllt hingen diese Krisen aber auch mit Stress zusammen.
Obwohl ich Stress für mich z.Zt. neu definieren muß - Stress bedeutet momentan die buchstäbliche Fliege an der
Wand und deren Krabbeln, worüber ich dann ewig grübeln könnte - im übertragenen Sinne - ihr wißt sicher,
was ich meine.
Vieles, was bei mir Stress auslöst, sind einfach Lappalien, die mir früher nicht mal ein müdes Lächeln
entlockt hätten..... :cry: - Nerven halt weniger als Spinnwebendicke!! :o

Alles in allem, war es aber eher erträglich.

Habe noch 2 Blutwerte nachgereicht bekommen, B12 und Folsäure im Keller, daß sie noch weit unter dem
unteren Referenzwert liegen.
Das Problem liegt bei mir aber nicht nur am Entzug, sondern mir fehlt wohl der Intrinsic-Factor, durch den
man das B12 gut aus der Nahrung aufnehmen kann. Hatte früher schon B12-Spritzen bekommen.

Dann fiel mir ein, ich hatte hier im Forum, ich glaube, es war ein Tipp von Lina :), gelesen, daß es eine
Zahncreme mit B12 gibt.
Und was soll ich sagen, ich nehme die jetzt 3 Wochen und irgendwie habe ich das Gefühl mehr Energie zu haben
(Placebo-Effekt?) u. zwar so, daß ich mir das 2. Mal am Tag mittags die Zähne putzen muß, weil ich nach
dem abendlichen Zähneputzen mit dieser Zahncreme nicht mehr einschlafen konnte. War total munter.

Das B12 wird wohl, gemäß Erfahrungsberichten, sehr gut über die Mundschleimhaut aufgenommen - na, mal
sehen, was der nächste Bluttest aussagt - bin ich schon gespannt!

Danke fürs Lesen (wird hier eher ein Tagebuch von mir) -
liebe Grüße von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Sunnyrose » Freitag, 30.12.16, 12:30

Meine liebste Anna <3
Annanas hat geschrieben:Hatte letztes Mal schon am 23. Tag reduziert, was wohl im Nachhinein betrachtet, ein Fehler war.
Ich glaube, Lina , hatte Recht, daß es sich doch eher um verzögerte Entzugssymptome, als wie von mir vermutet,
NW, handelte.
Es ist schon zum verrückt werden, da man sich nicht mal verlassen kann auf die Symptome :evil: das wäre wenigstens etwas.
Annanas hat geschrieben:blieb dieses Mal eher harmlos im Vergleich zu früher.

Ich hatte nur stundenweise psychische Probleme (Konzentrationsschwierigkeiten, Watte im Kopf, Neuroemotion-Wut),
dafür dieses Mal aber starke körperliche Symptome - anhaltende Brustkorb-/Rippenschmerzen - irgendwie ringsrum, Oberschenkelschmerzen,
die Seiten der Füße krampften, Oberarme taten weh u. Berührungsempfindlichkeit der Haut sowie
teilweise starken Juckreiz (vor allem an den Händen - habe mir die nachts blutig gekratzt).
Gut dass es gebessert hat :hug: wir sind jedoch echt schon extrem bescheiden geworden. Wenn man deine Symptome liest ist es ja schon mühsam und trotzdem sind wir ja froh darüber, dass es "nur" das und das ist!
Annanas hat geschrieben: Bluthochdruckkrise war auch kein Thema -
Gott sei Dank! :roll:
Annanas hat geschrieben:Und was soll ich sagen, ich nehme die jetzt 3 Wochen und irgendwie habe ich das Gefühl mehr Energie zu haben
(Placebo-Effekt?
Das ist bestimmt wirklich so. Ich habe auch Vitamin D Mangel und nehme es seit gut 3 Wochen und fühle mich echt auch besser. Einfach nicht mehr so ganz im Keller.
Annanas hat geschrieben: Vllt hingen diese Krisen aber auch mit Stress zusammen.
Obwohl ich Stress für mich z.Zt. neu definieren muß - Stress bedeutet momentan die buchstäbliche Fliege an der
Wand und deren Krabbeln, worüber ich dann ewig grübeln könnte - im übertragenen Sinne - ihr wißt sicher,
was ich meine.
Oh ja. Sehr genau sogar! :o

Ich drück dich virtuell :hug:
Alles Liebe
Enkelhütende Deria , er schläft gerade <3
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2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Freitag, 30.12.16, 12:46

Liebe Deria <3 !
Deria hat geschrieben:Gut dass es gebessert hat wir sind jedoch echt schon extrem bescheiden geworden. Wenn man deine Symptome liest ist es ja schon mühsam und trotzdem sind wir ja froh darüber, dass es "nur" das und das ist!
Hihi, jetzt mußte ich auch lachen - als ich die ganze Aufzählung der Schmerzen und dann das "harmlos" dazu,
nochmal gelesen hatte.

Aber es ist wahrscheinlich dem geschuldet, daß ich die psychische Komponente noch schlechter aushalten kann.
Ich hatte dann teilweise richtige Depri-Stimmung, mit Gedanken der Sinnlosigkeit, des Nichtmehraushaltenkönnens usw,
dazu konnte ich mich zu nichts aufraffen, wankte nur zwischen Bett u. Bad hin und her ....und das in der 3. Woche
manchmal tagelang. Das war so quälend!!!

Das blieb diesmal total aus (wills mal nicht beschreien) u. mit den Schmerzen kann ich irgendwie umgehen,
dann gibts mal ein heißes Körnerkissen oder, oder eben einfach aushalten - aber der Kopf ist dabei wenigstens klar und
irgendwie kann man sich behelfen und ablenken.

Außerdem hatte ich in dieser Reduktionsphase 2x richtige Glücksgefühle, alles fühlte sich plötzlich leicht an u.
mir kam nur der Gedanke: wow, das Leben ist einfach schön!!!
Hatte ich auch schon ewig nicht mehr - davon kann man dann zehren!

Liebe Grüße von Anna und Küßchen fürs Enkelchen
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Samstag, 31.12.16, 12:56

Hi Liebes,

Du hast auch schon ein ganzes Stück geschafft. Bist jetzt unter 60 mg. Das ist doch wirklich schon ein tolles Ergebnis. Ich hatte auch immer ein Muster beim Absetzen erkannt. Das ändert sich je weiter runter ich komme. Das Microtapering klappt bei mir ja ganz gut. Mal gibt es seniger gute Tage, aber das haben Gesunde ja auch. Die kleinen zipperlein finde ich auch eher akzeptabel. Halten meist auch nicht lange an. Die psychischen Symptome sind da eher nervig. Ich hoffe, dass die verschwinden, wenn mal alles clean ist und das Gift aus dem Körper raus ist.

Ich wünsche dir für das neue Jahr Kraft und alles Gute.

LG
Simone
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Von da an 75 mg Venlafaxin
Job gekündigt und selbständig gemacht 2013
Im Oktober 2015 unter der Dosis 37,5 mg Venlafaxin wieder Symptome l9
Von Ärztin telefonisch auf 150 mg gesetzt
Reha im November 2015 hochdosiert auf 187,5 mg und Dominal
Aufgrund des hohen Pulses und Blutdrucks Betablocker Metropolol
Nach Reha noch Symptome und vom Arzt auf 225 mg rauf
Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
Alternative Behandlung mit Infusionen, Vit. b Mangel und D Mangel aufgefüllt
Leaky gut diagnostiziert, Ernährung umgestellt
Ende April auf 75 mg Venlafaxin
Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
Weiterhin auf 37,5 und keine Änderung der Symptome
26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
29.9. auf 27,1 mg reduziert, ich glaube die Dosis ist zu hoch und deshalb die Unruhe und nicht still sitzen können
09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
04.01. 19,65 mg
29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
05.03. 13,83 mg
19.03. 11,73 mg
16.04. 07,97 mg
14.05. 04,30 mg
31.05. 02,85 mg
18.06. 01,59 mg
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 31.12.16, 14:48

Hallo Simmi :hug: ,
Simmi18 hat geschrieben:Du hast auch schon ein ganzes Stück geschafft. Bist jetzt unter 60 mg. Das ist doch wirklich schon ein tolles Ergebnis.
Danke für den Zuspruch, Simmi u. ja, du hast recht - es ist schon viel geschafft - leider sehe ich oft nur das,
was noch vor mir liegt.... :cry: - da tut es gut, wenn einem der Kopf mal wieder zurechtgerückt wird.
Simmi18 hat geschrieben:Die psychischen Symptome sind da eher nervig. Ich hoffe, dass die verschwinden, wenn mal alles clean ist und das Gift aus dem Körper raus ist.
Ich hoffe das auch - aber eigentlich müßte das ja so sein!!

Liebe Simmi, ich wünsche dir auch einen guten Rutsch u. genauso
Kraft u. Zuversicht für das neue Jahr!

LG von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 05.01.17, 15:46

Hallo ihr Lieben,
manchmal könnte man echt :vomit: !

Hatte am 29.12. reduziert und hing diesmal vom 01. - 04.01. in einer ziemlich starken Welle (echt ungewöhnlich, weil
die sonst in der 3. Woche nach Reduktion aufzutreten pflegt - außer eben beim vorletzten u. letzten Mal - vllt
verändert sich da was).

Gestern ging es dann wieder u. heute war mein Vater für 3 h bei mir. Habe mich gefreut, wir hatten auch
keine Themen, die mich Nerven gekostet hätten u. trotzdem merkte ich in der letzten halben Stunde, daß ich
mich gar nicht mehr konzentrieren konnte u. mir wieder eine Benommenheit in den Kopf kroch!!

Ich habe mir nur noch gewünscht, wieder allein zu sein - ist das nicht schlimm??!!
Nur 3h und eine Person u. mir geht es wieder richtig eklig......!
Ich könnte gerade heulen... :cry: !

Mußte das eben nur mal loswerden,
lG von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Sunnyrose » Donnerstag, 05.01.17, 16:03

Liebste Anna <3

Zuerst einmal dicken Umärmel :hug:
Jaaa, es ist manchmal echt zum :vomit: und zum :cry: !

Mir geht es genauso! Ich treffe mich mit gar niemanden mehr, weil es mich vollends überfordert, selbst wenn ich mich auf diesen Menschen freuen würde.

Heute hatte ich seit ner Ewigkeit mit einer guten Freundin abgemacht, dass sie auf Besuch kommt. Schon gestern hat es mich überfordert (irgendwie nicht richtig erklärbar was innerlich abgeht) und sie hat heute morgen abgesagt was mich richtig gefreut hat, obwohl ich mich eigentlich gefreut hätte! Schon verrückt das Ganze! :zombie: :o

Ich steck auch in ner Welle... Volles Programm!

Aaaaber:
Es ist nicht echt, es ist eine Welle, es geht vorbei! :D :hug:
Bild

Herzliche Grüsse
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 05.01.17, 16:31

Liebe Deria :hug: ,
Deria hat geschrieben:Mir geht es genauso! Ich treffe mich mit gar niemanden mehr, weil es mich vollends überfordert, selbst wenn ich mich auf diesen Menschen freuen würde.
Aber schlimm sowas - ich bin (war :cry: ) immer ein sehr kommunikativer Mensch u. auch vom Wesen her eher
optimistisch und fröhlich - meine Kollegen haben mal gesagt, man sieht mich noch nicht ankommen, aber man
hört mein Lachen schon, das war damals positiv gemeint.

Und wo ist das alles geblieben? Mal wieder aus ganzem Herzen u. voller Leichtigkeit lachen können?!
Deria hat geschrieben:Heute hatte ich seit ner Ewigkeit mit einer guten Freundin abgemacht, dass sie auf Besuch kommt. Schon gestern hat es mich überfordert (irgendwie nicht richtig erklärbar was innerlich abgeht) und sie hat heute morgen abgesagt was mich richtig gefreut hat, obwohl ich mich eigentlich gefreut hätte! Schon verrückt das Ganze!
Oh, das brauchst du gar nicht erklären - habe dasselbe durch - mein Bruder wollte heute eigentlich zu Besuch kommen - bis zum WE.
Er hat aber gestern Abend dann abgesagt u. was ist mit mir? Mir fiel ein Stein vom Herzen :( !!!
Und wir haben ein super Verhältnis - habe mich auch schlichtweg überfordert gefühlt. Das ist doch graulich!
Ich werde hier noch zum Einsiedler!!
Deria hat geschrieben:Ich steck auch in ner Welle... Volles Programm!
Vorsichtiger (wegen der Schmerzen) Drücker zurück!! :hug:
Deria hat geschrieben:Es ist nicht echt, es ist eine Welle, es geht vorbei!
Jetzt mußte ich doch schmunzeln u. ich dachte, ich weiß heute schon nicht mehr, wie man die Mundwinkel dabei
verziehen muß :shock: !
Bild
Ja, liebe Deria, du hast so Recht, aber manchmal bin ich das alles echt leid....!

Grüße von Herzen von Anna

PS: Mein Gott, bin ich heute eine Jammertasche - gehe jetzt meine Amseln füttern, die können mich
auch so ertragen :roll: , wenn sie nur ihre Rosinen bekommen!
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Donnerstag, 05.01.17, 19:24

Hallo Anna,

auch mir ging es so. Hatte drei blöde Tage am Stück. Dann fällt es mir auch schwer untercMenschen zu gehen oder etwas zu unternehmen. Ich hatte meiner Großnichte Karten fürcdas Planetarium zu Wrihnachten geschenkt und am Dienstag war der Termin. Morgens war mir eher nach Absagen. Habe geglaubt ich schaffe es nicht. Wollte der Kleinen nicht absagen und wir hatten dann doch einen schönen Nachmittag. Abends waren wir dann noch in kleiner Runde nett was Essen. Auchvdas war ganz gut und hat mich auf andere Gedanken gebracht.
Für mich ist es schlimmer allein zu Hause zu sitzen, weil dann der Kopf zu aktiv ist und ich noch mehr ins Tief rutsche. Wiederum fällt mir an schlechten Tagen auch schwer konzentrierte Konversation zu betreiben. War nach meiner Therapiestunde am Dienstag platt.

Heute geht es mir wieder besser. Habe seit zwei Tagen ganz ganz wenig reduziert. Ichvdenke doch sehr an den Nebenwirkungen zu leiden.
Da es mir nach dem Urlaub immer ein paar Tage schlecht geht habe ich die Vermutung, dass für den erholten Körper die Dosis zu hoch ist. Deshalb war das Reduzieren scheinbar richtig, sonst würde ich nicht innerhalb von 2 Tagen eine Besserung spüren? Was meinst du?

Liebe Grüße
Simone
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Alternative Behandlung mit Infusionen, Vit. b Mangel und D Mangel aufgefüllt
Leaky gut diagnostiziert, Ernährung umgestellt
Ende April auf 75 mg Venlafaxin
Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
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da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
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Seit Oktober Utrogest 200 mg wegen WJ

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