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Annanas: Venlafaxin - Probleme

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 19.10.17, 16:32

Hallo ihr Lieben :group: ,
hier kommt jetzt mal mein, längst fälliges, Update und gleichzeitig die Erklärung dafür, daß ich seit Anfang August nicht mehr im Forum
aktiv war.

Erstmal noch ein großes Dankeschön an Ululu und Rosenrot für die letzten Beiträge in meinem Thread und eine Entschuldigung an
alle, denen ich nicht mehr antworten konnte.

Das wird jetzt bestimmt ein längerer Text :roll: :

Ende Juli hatte mein Mann endlich seinen dreiwöchigen Jahresurlaub begonnen - endlich, weil er auch ziemlich am Limit ist, arbeitsmäßig und mein
Absetzen/Befinden trägt bestimmt auch dazu bei, da er sehr viel erledigen muß, was ich momentan nicht in die Reihe bekomme (fühle ich mich
auch manchmal sehr schuldig).
Leider war es nichts mit Ausruhen, in der ersten Augustwoche gab es hier einen Sturm, der unseren Carport zerlegt hatte - das war das erste Problem - in der zweiten Woche kamen dann meine Kinder zu Besuch, Tochter, Schwiegersohn und meine 2 Enkel 5 1/2 Jahre und 9 Monate. Ich hatte mich so darauf gefreut, weil wir uns selten sehen (sie wohnen 600 km entfernt). Aber schon am ersten Abend habe ich gedacht, ich schaffe das nicht! :cry:

Damit fing das Dilemma an, sie blieben 3 Wochen u. ich habe mich so bemüht, mir nicht anmerken zu lassen, wenn es mir schlecht ging, bin absolut über meine derzeitigen Grenzen gegangen. Lag nur abends manchmal im Bett u. habe geweint, weil ich so fertig war oder saß nachts im Garten, weil es da mal etwas Ruhe zu tanken gab. Ich steckte in so einer verdammten Zwickmühle: einerseits hätte ich am liebsten gesagt, fahrt nach Hause, andererseits hätte mir das so weh getan - ich konnte es nicht!

2 Tage nachdem sie Ende August gefahren sind, bin ich vollkommen zusammengeklappt - die Symptome wurden übermächtig, dabei wieder das schlimme Gedanken-/Gehirnrasen abends kurz vor dem Einschlafen - ständige Gedankenfragmente in schneller Folge, so daß ich die Augen nicht zumachen konnte, weil mir dann schwindelig und übel wurde. Das habe ich einmal bei fast jeder Reduktion. Es ist so ein Gefühl, als ob im Gehirn jeden Moment eine Sicherung durchbrennt.
Es ist so, als ob ein Defragmentierungsprogramm beim PC läuft u. vllt alle losen Enden von irgendwelchen Ereignissen nochmal in Erscheinung treten, um dann aussortiert zu werden. Manchmal stelle ich mir vor, daß es ggf. durch den Wirkstoff unterdrückte Emotionen oder Ähnliches waren, die sich jetzt ihren Weg bahnen.

Das war am 22. Tag nach der letzten Reduktion u. hier hat mich dann irgendwie der Teufel geritten - ich habe das fehlinterpretiert u. es den NW zugeordnet - wie ich darauf kam, weiß ich selbst nicht :( !
Auf jeden Fall habe ich dann schon am 23. Tag erneut reduziert und dann nicht mal wenig, sondern von 17mg auf 14,5 mg, was ca. 15% waren :shock: u. es kam, wie es kommen mußte - einen Tag ging es mir gut u. dann lag ich die ersten 14 Tage im September komplett flach mit der ganzen Symptompalette - wollte erst wieder etwas aufdosieren, habs aber dann doch gelassen.

Schlimm war dabei auch noch, daß ich in der Zeit meinen Nachsorgetermin beim Gyn hatte (wegen der Krebserkrankung 2011) u. das brachte dann das Faß wieder zum Überlaufen. Mir ging es eh nicht gut u. der Arzt kam mir wieder mit seiner Mammographievorsorge - als ich das nicht wollte, kam er dann mit Aussagen wie: sie wissen aber schon, daß sie ein doppelt so hohes Risiko haben, an Brustkrebs (hatte vorher Eierstockkrebs) zu erkranken? Sie könnten ja die Mutation des BRCA-Gens haben......auf meine Antwort, daß bei mir niemand in der Familie diese Krankheiten hatte, meinte er , ich könnte ja die Erste sein usw in seiner Tirade. Um das zu beenden, habe ich dann gemeint, wenn ich mit dem Venla durch bin, könnte ich ja mal die Mammographie ins Auge fassen. Da fing er wieder an, in der Zeit könnte ja schon was Größeres wachsen...!

Ich schreibe das nur, um zu erklären, was danach kam - ich war fix u. fertig, als ich wieder zu Hause war und hatte dann noch wochenlang mit hypochondrischen Ängsten zu tun. Hatte nämlich als Absetzsymptom ziemliche Atemprobleme und mein Kopf fing an, daraus Lungenmetastasen zu basteln - echt schlimm.
Irgendwann kam dann meine Rationalität zurück u. ich erklärte mir die Atemnot damit, daß ich wahrscheinlich Muskelkrämpfe im Zwerchfell hatte u. deshalb nicht durchatmen konnte - der Bauch war hart u. ich hatte sowieso Muskelzuckungen und -krämpfe am ganzen Körper.
Damit habe ich mich dann wenigstens aus diesen Gedankengängen rausgeholt.

Als sich dann alles einigermaßen normalisiert hat, habe ich weiter abgesetzt, diesmal aber wirklich nur 10% u. bin jetzt bei 13 mg Venla.

Bin aber z.Zt noch so fertig/erschöpft u. brauche irgendwie etwas Abstand zum Absetzen, zu Psychopharmakathemen usw, so daß ich noch etwas mit dem Forum pausieren werde. Es tut mir einerseits in der Seele weh, aber ich schaffe es z.Zt nicht, was Konstruktives beizutragen.

Habe immer mal wieder versucht, einige Beiträge zu lesen - die gehen mir aber momentan so ans Herz, weil es eben viele Parallelen zu meiner
Vergangenheit bzw zur Gegenwart gibt, daß ich das ganze Leid nicht verarbeiten kann. Bin einfach so fürchterlich dünnhäutig u. durchlässig im Moment.

Bin wieder da, sobald es mein Befinden zuläßt, vllt anfangs auch noch in längeren Abständen -
ganz liebe Grüße an euch - ich wünsche uns viel Kraft, Geduld, Achtsamkeit mit uns selbst (die ich vergessen hatte) und Durchhaltevermögen,

Anna :hug:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von padma » Donnerstag, 19.10.17, 18:30

liebe Anna, :)

fühl dich ganz lieb und behutsam :hug:

pass gut auf dich auf.

liebe Grüsse <3 ,
padma
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Murmeline » Freitag, 20.10.17, 10:01

Liebe Anna,

danke fürs Bescheid geben. Achte und sorge gut für Dich, das ist das allerwichtigste.
Der Rest kommt dann zu seiner Zeit auch wieder.

Grüße von Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Kaulquappe 411 » Freitag, 20.10.17, 12:46

Hallo liebe Annanans,

vielen lieben Dank, dass du kurz mitgeteilt hast, was gerade bei dir los ist.
Keine Sorge, das kenn ich dank Venla zu Genüge und kann dich soooooooo gut verstehen und nachvollziehen, wie es dir gegangen ist und noch geht. :hug:

Ich habe mich ne zeitlang auch aus Familientrefen und so zurückziehen müssen, weil ich es kräftemäßig dank des Absetzens nicht geschafft habe. von daher hochachtung, dass du die drei Wochen dennoch durchgezogen hast. Ich weiß wie schmerzlich es ist, sich immer wieder ausklinken zu müssen, vor allem wenn dann unverständnis von außen dazu kommt. :cry:

Du machst es völlig richtig: schauen, was brauche ich, was tut mir gut, und so weiter, und wenn du merkst, dass das momentane Lesen hier im Forum dir nicht gut tut, ist das doch ein sehr sehr gutes Zeichen deiner Heilung, weil du deine Grenzen wahrnimmst und vor allem ernst nimmst. Super!!!

Dass du deinen Gyn abgewimmelt hast, finde ich ebenfalls sehr gut, denn du hast mit dem Absetzen mehr als genug zu tun. Meine Schilddrüsenärztin musst ich auch vehement abweisen, weil ihre Behandlungsvorschläge mich nur noch mehr runtergezogen haben. Sie hat es jetzt endlich akzeptiert dass ich erst wieder komme, wenn ich mit dem Venla durch bin ( also in 5 Jahren, dummdidumm .... :whistle: )

dir alles erdenklich Gute, geh weiter deinen Weg, du bist klasse!!!!!!!!

Weiß Quäppchen mit der Knickflosse, aber bald am Watzmann <3

:group:
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Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, Tendovaginitis an den Füßen
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-)
mittlerweile bei KG 0,230 g
mittlerweile bei KG 0,200 g kaum Absetzsymptome, solange ich auf passende Ernährung achte!
KG 170 g
22 Kügelchen
Seit dem 15. August 2018 auf NULL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Rosenrot
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 20.10.17, 13:37

Liebe Anna, :)

vielen Dank für dein ausführliches Update.

Du hast wirklich viel durchmachen müssen. :hug:

Ich hoffe, du kannst dich jetzt etwas schonen und wieder in deine Balance kommen.

Sende dir viel Ruhe und Kraft. :fly:

Herzliche Grüße
Rosenrot
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Fledermaus » Samstag, 28.10.17, 18:28

Liebe Anna,

fühle dich :hug:.
Ich wünsche dir baldige Besserung!
Liebe Grüße
Fledermaus
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seit 2004 150 mg Venlafaxin

2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

27.06.18 56 mg


itamin D liegt bei 13 seit 04.03.17 Vigantoletten 1000 nehme ich nur noch sporadisch
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 04.11.17, 14:17

Ihr Lieben :group: - Padma, Murmeline, Quäppchen, Rosenrot, Fledermaus -
ich danke euch herzlich für eure Zeilen - ich hatte sie noch gelesen u. mir taten sie auch wirklich gut.

Nur scheitere ich dann immer mit dem zeitnahen Antworten - es purzelt dann alles zu sehr im Kopf rum -
dafür große Entschuldigung!!

Liebe Grüße von Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 04.11.17, 17:22

Liebe Anna, :)

nimm dir die Zeit, die du brauchst, hab viel Geduld und widme dich ganz deiner Heilung.

(Aber natürlich ist es schön, von dir zu lesen. :wink: )

Ganz liebe Grüße :hug:

Rosenrot
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 04.11.17, 17:58

Liebe Rosenrot <3 ,
vielen Dank für deine Zeilen - bin noch etwas neben der Spur, aber es ist zumindestens
schon besser geworden.

Muß wieder achtsamer werden - komme jetzt in den unteren Dosisbereich und habe doch einige
Probleme mehr als sonst.

Dir auch alles Liebe und vielen Dank für deine Übersetzungen - mein Englisch ist eher, hm, in Fragmenten
vorhanden :shock: !

LG Anna
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 04.11.17, 18:54

Liebe Anna,

dem unteren Dosisbereich sehe ich auch schon mit Respekt entgegen...
Werde versuchen, mich mit Meditation darauf vorzubereiten.

Es ist schön zu sehen, wie dein Potential langsam zurückkehrt. Und mit der Achtsamkeit hast du ein tolles Werkzeug an der Hand, um gut für dich zu sorgen.

Übrigens, das Übersetzen tut mir gut. Da vergesse ich Zeit und Raum. Glücklicherweise sind die Talente ja unterschiedlich verteilt. Du warst zum Beispiel damals diejenige, die so einfühlsam auf mein erstes Posting geantwortet hat. Das vergesse ich nie. Danke dir. :)

Ich wünsche dir weiterhin wenig Beschwerden und eine gute Heilung.

LG
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Fledermaus » Dienstag, 07.11.17, 20:57

Liebe Anna,
du brauchst dich nicht zu entschuldigen! Nimm dir die Zeit, die du brauchst, das ist jetzt erstmal das Wichtigste.
Es freut mich, dass du wieder eine Besserung verspürst. Halte durch, denke nur an dich.
Du bist wertvoll und genau so musst du auch mit dir umgehen!
Alles braucht seine Zeit und unser Entzug leider besonders lange, aber weiter so, immer den Fortschritt sehen. :hug:

LG
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seit 2004 150 mg Venlafaxin

2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

27.06.18 56 mg


itamin D liegt bei 13 seit 04.03.17 Vigantoletten 1000 nehme ich nur noch sporadisch
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Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Mittwoch, 08.11.17, 16:51

Liebe Anna,

gönn dir die Ruhe und Zeit die du brauchst. Gerade Entzug und Stress machen es schwieriger und die Erschöpfung macht sich stärker bemerkbar.
Du hast es soweit geschafft und den Rest schaffst du auch noch.

Lass dich mal drücken :hug:

Wünsche dir viel Kraft.

Liebe Grüße
Simone
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Burnout 2011 behandelt mit Citalipram und Opipramol
2011 Rehaaufenthalt Citalopram 20 mg
Januar 2012 Wiedereingliederung, die ich nach 4 Tagen abbrechen musste wegen Verschlechterung
Von da an 75 mg Venlafaxin
Job gekündigt und selbständig gemacht 2013
Im Oktober 2015 unter der Dosis 37,5 mg Venlafaxin wieder Symptome l9
Von Ärztin telefonisch auf 150 mg gesetzt
Reha im November 2015 hochdosiert auf 187,5 mg und Dominal
Aufgrund des hohen Pulses und Blutdrucks Betablocker Metropolol
Nach Reha noch Symptome und vom Arzt auf 225 mg rauf
Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
Alternative Behandlung mit Infusionen, Vit. b Mangel und D Mangel aufgefüllt
Leaky gut diagnostiziert, Ernährung umgestellt
Ende April auf 75 mg Venlafaxin
Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
Weiterhin auf 37,5 und keine Änderung der Symptome
26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
29.9. auf 27,1 mg reduziert, ich glaube die Dosis ist zu hoch und deshalb die Unruhe und nicht still sitzen können
09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
04.01. 19,65 mg
29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
05.03. 13,83 mg
19.03. 11,73 mg
16.04. 07,97 mg
14.05. 04,30 mg
31.05. 02,85 mg
18.06. 01,59 mg
01.07. 0 mg :party2:

Seit Oktober Utrogest 200 mg wegen WJ

Weiterhin Vitamin B und D und Akupunktur

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Samstag, 30.12.17, 14:08

Hallo zusammen :group: -
mal wieder ein letztes Update in diesem Jahr, ein paar Gedanken u. Empfindungen - Achtung, wird sicher wieder ein längerer Text :roll: !

Eigentlich wollte ich meinen Jammerthread mal durchbrechen u. Positives berichten - mein Absetzschritt im November
ging relativ problemlos (im Vergleich zu anderen Absetzphasen) vonstatten, genauso wie die ersten 14 Tage des neuen Absetzschrittes ab 05.12. - hatte nur Schwindel u. ein leicht grippiges Gefühl hin und wieder, zudem bei Überlastung kognitive Probleme, wie gestörtes Denkvermögen, Gedächtnisprobleme usw - aber wirklich recht aushaltbar.

So und uneigentlich bin ich nach den 14 Tagen am 3. Advent abgestürzt.Im Rückblick war das wahrscheinlich auch mit einer Überbeanspruchung in Verbindung zu bringen - hatte mich an diesem Adventswochenende mal ausnahmsweise intensiver mit der gegenwärtigen Politik auseinandergesetzt, viel nachgelesen, sehr viel am Laptop gesessen u.a. auch versucht, zu recherchieren, welche Möglichkeiten man hätte, um irgendwie eine Entschädigung für die verlorene Lebenszeit des Absetzens zu bekommen bzw unser aller Thema weiter publik zu machen.
Mein Mann meinte schon, kaum geht es dir etwas besser, fängst du wieder an, Krieg zu führen...! :o

Dann kam noch dazu, daß es meinem Sorgenkind-Meerschweinchen am 3. Avent abends sehr schlecht ging u. alles zusammen hat mir wohl in dieser Nacht einen massiven Bluthochdruck beschert. Konnte nicht schlafen, habe dauernd nach dem Meerli geschaut und tja, um 5.00 Uhr hat sie mich noch mit großen Augen angeguckt und um 6.00 Uhr war sie für immer eingeschlafen.
Ich war sehr, sehr traurig (hatte sie 6 Jahre)!

Der Blutdruck stieg weiter auf 200/126 bei einem Puls von 124 u. ich sollte die nächsten Tage kaum davon runterkommen (BD lag dann meistens bei 175/115 ca.) , ich konnte nicht schlafen, nicht dösen - alles in mir raste irgendwie - dazu massiver Schwindel, keinen Appetit, konnte nicht stillsitzen,sehr starke Muskelzuckungen am ganzen Körper, vorrangig in den Beinen!

Und es half nichts, wirklich nichts: an 2 Tagen Nitrospray genommen, das hat genau nur 2h gewirkt, dann war wieder alles beim Alten, Beruhigungstee getrunken, Atemübungen gemacht - erstmalig seit 2012 eine Tavor (Lorazepam) 0,5 mg genommen - hat lange gedauert, ehe ich mich dazu durchringen konnte, weil ich 2012 vor der OP eine bekommen u. darauf mit Halluzinationen reagiert hatte (hatte gedacht, die fahren mich in einen Schloßkeller, habe wehende Gardinen u. eine Backsteinmauer gesehen :o - war aber nur ein ganz normaler Krankenhausflur).
Die 0,5 mg also genommen - 2 h geschlafen, aber sehr unnatürlich und darauf noch eine paradoxe Reaktion bekommen, weil der Puls anschl noch höher war, als vorher!

Ich war so hilflos u. kam dann auf die glorreiche Idee, mit dem Venlafaxin runterzugehen, weil das Absetzen bei mir immer den Blutdruck senkt - also gedacht, getan - war leider erst der 15. Tag nach der letzten Reduktion u. ich habe in meiner Verzweiflung auch mehr abgesetzt, als sonst. Das war Mittwoch vor Weihnachten u. am Freitag ging dann der BD massiv runter (110/79), so daß ich den ganzen Tag (nach knapp einer Woche ohne Schlaf u. nur Gehirnrasen) durchgeschlafen habe u. war dann die nächsten Tage nur erschöpft.

So langsam geht es wieder - einige Wellen sind immer mal am Anrollen, aber BD und Puls sind wenigstens wieder normal.

Das war eine echt schlimme Erfahrung - durch dieses Nichtschlafenkönnen hatte ich das Gefühl, daß sich irgendwas im Kopf staut, nicht verarbeitet wird - irgendwie wurde der immer voller u. ich war zum Schluß schon richtig wirr - hätte mit dem Kopf gegen die Wand laufen können, wenns was gebracht hätte.

Auf diese Erfahrung hätte ich gern verzichtet, andererseits habe ich richtig gemerkt, wie wichtig der Schlaf für die Reparaturmechanismen im Gehirn ist. Man weiß es zwar, aber es so zu erleben, war nochmal eine andere Hausnummer.

Schlimm ist auch, daß ich absolut noch nicht die Grenze meiner Belastbarkeit gefunden habe - wahrscheinlich muß ich die auch jeden Tag neu mit mir aushandeln.
Es ist auch so, daß die Beschwerden sich nicht langsam bemerkbar machen, so wie früher, sondern daß es bei mir zumindestens wirklich so ist, als wenn ein Schalter umgelegt wird - von gutgehen auf absolut schlechtes Befinden, so daß ich vorher schlecht gegensteuern kann.

Hatte meinen Kindern (2 Erwachsene + 2 Enkel, fast 6 Jahre und 1 Jahr) glücklicherweise im Vorfeld schon den Besuch abgesagt - zwar wirklich schweren Herzens, aber ich hätte das nicht geschafft. Allerdings tut mir das immer noch weh u. ich habe auch ein leicht schlechtes Gewissen meinem Mann gegenüber, der sie auch sehr gerne hier gehabt hätte.

Zur Zeit hat sich wieder alles beruhigt, am liebsten wäre es mir, irgendwo abgeschottet von allen äußeren Einflüssen, die
Absetzzeit durchzustehen - ich glaube, das würde Vieles erleichtern.

Die letzten Tage war ich dann auf der Suche nach einem Partnermeerschweinchen für mein Böckchen - normalerweise dauert es immer eine Weile, ehe ich mich auf ein neues Tierchen einlassen kann - für manche Menschen ist ein schnellstmöglicher Ersatz sehr wichtig u. beruhigend - ich gehöre leider nicht dazu. Aber diesmal mußte ich mich über meine Gefühle hinwegsetzen, weil mein Böckchen trauert u. ganz bedröppelt in der Ecke hockt. In 14 Tagen bekomme ich dann ein neues Meerli-Mädchen :) !

Ansonsten genieße ich momentan die Ruhe hier - nur das Wetter ist so bescheiden (es regnet u. stürmt schon tagelang - ist immer grau in grau und dunkel) - so daß mit Rausgehen auch nicht viel zu machen ist.
Mir fehlt absolut etwas Sonne!

Aber es ist eben, wie es ist :cry:(wie die Nordlichter sagen) , es geht weiter Schrittchen für Schrittchen im Absetzprozeß :roll: -
und irgendwann wird das geschafft sein -
liebe Grüße an euch alle von Anna :pillowtalk:
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Angstmaus » Samstag, 30.12.17, 15:07

Liebe Anna,

Es tut mir sehr leid, das zu lesen, hört sich nach einer sehr schweren Zeit an.
Auch das mit deinem Meerli tut mir sehr leid :( :hug:

Ich hoffe es kommt jetzt eine ruhigere Zeit und du kannst erstmal wieder Kraft für dich sammeln.

Leider etwas kurz geworden - ich wollte dir aber auf die schnelle ein paar liebe Worte dalassen.

Herzliche Grüße,
Angstmaus
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Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)
30.12.17: 1. Reduktion auf 70 mg Venla unretardiert
7.2.18: 2. Reduktion auf 63mg

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Samstag, 30.12.17, 21:02

Liebe Anna,

das mit deinem Merli tut mir leid. Wenn unsere lieben Tiere leiden setzt uns das schon ganz schön zu.

Ich finde es bewundernswert wie du mit allem umgehst.
Hast schon einiges durch und klingst dabei immer noch optimistisch. Ich stecke da eher den Kopf in den Sand und mache mir zu viele Gedanken. Hatte ja auch gerade schlechte Wochen und kann gut nachfühlen, wie das ist.
Man wünscht sich einfach nur in Ruhe gelassen zu werden und in Ruhe heilen zu dürfen.
In meinem Umfeld glauben die meisten ich hätte eine Depression, denn ich bin doch schon so lange auf 0.
Es kann immer niemand glauben, dass es der Entzug ist.

Ich bin auch total ärgerlich, dass es für uns keine Stelle gibt, die sich verantwortlich fühlt. Unsere Lebenszeit gibt uns niemand zurück. Weiterhin gibt es zu viele Befürworter für diese Medikamente. Es ist unglaublich.

Eines Tages werden wir wieder fit sein und dann ist all das nur eine böse Erinnerung.

:hug:

Das Jahr 2018 wird nur Gutes bringen. Daran glaube ich ganz fest.

Liebe Grüße
Simone
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10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
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Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
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19.03. 11,73 mg
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14.05. 04,30 mg
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Shonah » Sonntag, 31.12.17, 7:23

Liebe Anna,

Das ist ja der blanke Horror.

Deine Blutdruckwerte sind ja jenseits von Gut und Böse.

Wie hälst du das nur aus? Ich würde in totale Panik verfallen. :shock:

Aber das mit der Leistungsgrenze kenne ich auch.

Wenn es mir mal einen Tag gut geht, dann mache ich soviel wie möglich.

Man muss ja an den anderen Tagen immer so abwägen was man macht und was lieber nicht.

Aber die Quittung kommt meistens. Und obwohl ich das weiß, mach ich es trotzdem immer wieder. :roll:

Ich wünsche dir baldige Besserung!


LG Shonah
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2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Muryell » Sonntag, 31.12.17, 9:46

Liebe Anna,

es tut mir leid, dass es Dir nicht gut geht.
Ich bewundere Dich, dass Du trotzdem die Kraft hast, anderen zu helfen.
Ich hoffe, Du kannst Dich bald ganz erholen.
Bei mir hilft die absolute Ruhe. Ich habe ein Zimmer, wo ich mich zurückziehen kann, und ich habe den Eindruck, diese Möglichkeit des Zurückziehens hilft mir sehr beim Ausschleichen.

Ich wünsche Dir alles Gute und ein glückliches neues Jahr.

Liebe Grüße <3

Muryell
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Annanas » Freitag, 12.01.18, 10:17

Ich bekomme hier gleich einen Anfall, jetzt ist der Text beim Schreiben verschwunden :shock: - also nochmal von vorn!

Hallo ihr Lieben :group: ,
ich habe nämlich gerade mal nach langer Zeit in meinen Thread geschaut u. mußte mit Entsetzen feststellen, daß die Antworten, die ich an Silvester noch getippt hatte, nicht auftauchen. Entweder sind sie im Nirvana verschwunden oder ich hatte vergessen, auf Absenden zu drücken - wohl da eher Letzteres :o !

Liebe Angstmaus, Simmi, Shonah, Muryell :hug: :hug: :hug: :hug: - vielen, lieben Dank für eure Texte - der Zuspruch, Trost und das Verständnis haben mir gutgetan. Mir geht es ja da genau wie vielen von uns, daß im Umfeld (außer mein Mann <3 ) niemand diese Misere, in der man sich mit dem Absetzen befindet, begreifen kann. Das Verständnis bekommt man wirklich nur hier, von euch <3 !

Ansonsten geht es mir sehr wechselhaft - die kognitiven Einschränkungen belasten mich ziemlich, bin deshalb z.Zt auch sehr wenig im Forum unterwegs.

Dazu kommt, daß ich meine Bluthochdruckkrisen auch nicht mehr tolerieren kann - Shonah, die machen mir mittlerweile auch Sorgen.

Ich habe jetzt mal anhand meiner Symptomtagebücher nachvollzogen, wann die auftreten - entweder nach Belastungen, Stress
(was auch mal schnell die sprichwörtliche Fliege an der Wand sein kann :cry: ) - diese sind aber eher selten u. klingen nach absoluter Ruhe schnell wieder ab. Anders ist es mit denen, die bei mir immer zum Ende einer jeden Stabilisierungsphase auftreten - da sinkt der BD nicht mehr ab u. nichts hilft - kein BD-Senker (selbst vor gut einem Jahr in der Notaufnahme, war die Ärztin erstaunt, daß der BD nach Spritzen eines MIttels, eher stieg, als sank), wie schon geschrieben, Nitro-Spray hilft nur 2 h, Tavor rief eine paradoxe Reaktion hervor u. jetzt hatte mir der HA noch ein Notfallmittel (Bayotensin) verschrieben, was auch nicht half. :(

Das Einzige, was den BD wieder sinken läßt, ist eine Reduktion vom Venlafaxin - vor ein paar Tagen war das wieder der Fall - 3 Wochen vergangen, BD 188/120, Venla reduziert, BD am nächsten Tag bei 122/84 u. pendelt sich jetzt wieder ein.

In den letzten 2 Jahren hatte ich diese BD-Krisen immer ca. nach 4 -5 Wochen Stabilisierungsphase - jetzt, im unteren Dosisbereich, bereits nach 3 bis 3,5 Wochen.
Ich kann das auch nicht mehr tolerieren u. tage- u. nächtelang (Schlaf nicht möglich) versuchen, auszusitzen - der sinkt, wie beschrieben, trotz aller anderen Maßnahmen nicht.
Deshalb werde ich dann wohl so absetzen müssen, wie dieses Phänomen wieder auftaucht - es zeichnet sich der 3 - 3,5 Wochen-Rhythmus dabei ab.

Ansonsten habe ich Angst, daß ich noch aus den Latschen kippe, bevor ich mit dem Venla durch bin.

Es bliebe nur noch der Versuch, mehrere BD-Senker anzuwenden/zu kombinieren - ist aber erstens ungünstig, weil ich schon Einiges ausprobiert hatte (schon vor dem Absetzen) u. nicht vertragen habe (ACE-Hemmer - Husten, Amlodipin - Depri nach 5 Tagen Einnahme, Sartane - Magenbrennen). Zudem würde der BD wahrscheinlich nach erneutem Absetzen dann wieder zu niedrig sein.

Ich habe einfach keine Lust u. keine Meinung, da herumzuexperimentieren u. evtl noch die Absetzsymptome zu verschlimmern.

Also bleibt eben nur, doch etwas schneller abzusetzen, als geplant. Vom Bauchgefühl her, kommt mir das auch entgegen, weil es mir ca. 1 h nach Einnahme der Kapsel schlechter geht, was sich dann abends wieder gibt. Morgens, nach dem Aufwachen dagegen, geht es mir sehr gut.
Irgendwie scheint mein Körper das Medikament absolut nicht mehr zu wollen!

So ist mein aktueller Stand - drückt mir bitte alle verfügbaren Daumen, daß es auch bei nur 3 Wochen - Stabilisierungsphase
mit dem Absetzen funktioniert.

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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Simmi18
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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von Simmi18 » Freitag, 12.01.18, 10:54

Annanas hat geschrieben:Ich bekomme hier gleich einen Anfall, jetzt ist der Text beim Schreiben verschwunden :shock: - also nochmal von vorn!

Hallo ihr Lieben :group: ,
ich habe nämlich gerade mal nach langer Zeit in meinen Thread geschaut u. mußte mit Entsetzen feststellen, daß die Antworten, die ich an Silvester noch getippt hatte, nicht auftauchen. Entweder sind sie im Nirvana verschwunden oder ich hatte vergessen, auf Absenden zu drücken - wohl da eher Letzteres :o !

Liebe Angstmaus, Simmi, Shonah, Muryell :hug: :hug: :hug: :hug: - vielen, lieben Dank für eure Texte - der Zuspruch, Trost und das Verständnis haben mir gutgetan. Mir geht es ja da genau wie vielen von uns, daß im Umfeld (außer mein Mann <3 ) niemand diese Misere, in der man sich mit dem Absetzen befindet, begreifen kann. Das Verständnis bekommt man wirklich nur hier, von euch <3 !

Ansonsten geht es mir sehr wechselhaft - die kognitiven Einschränkungen belasten mich ziemlich, bin deshalb z.Zt auch sehr wenig im Forum unterwegs.

Dazu kommt, daß ich meine Bluthochdruckkrisen auch nicht mehr tolerieren kann - Shonah, die machen mir mittlerweile auch Sorgen.

Ich habe jetzt mal anhand meiner Symptomtagebücher nachvollzogen, wann die auftreten - entweder nach Belastungen, Stress
(was auch mal schnell die sprichwörtliche Fliege an der Wand sein kann :cry: ) - diese sind aber eher selten u. klingen nach absoluter Ruhe schnell wieder ab. Anders ist es mit denen, die bei mir immer zum Ende einer jeden Stabilisierungsphase auftreten - da sinkt der BD nicht mehr ab u. nichts hilft - kein BD-Senker (selbst vor gut einem Jahr in der Notaufnahme, war die Ärztin erstaunt, daß der BD nach Spritzen eines MIttels, eher stieg, als sank), wie schon geschrieben, Nitro-Spray hilft nur 2 h, Tavor rief eine paradoxe Reaktion hervor u. jetzt hatte mir der HA noch ein Notfallmittel (Bayotensin) verschrieben, was auch nicht half. :(

Das Einzige, was den BD wieder sinken läßt, ist eine Reduktion vom Venlafaxin - vor ein paar Tagen war das wieder der Fall - 3 Wochen vergangen, BD 188/120, Venla reduziert, BD am nächsten Tag bei 122/84 u. pendelt sich jetzt wieder ein.

In den letzten 2 Jahren hatte ich diese BD-Krisen immer ca. nach 4 -5 Wochen Stabilisierungsphase - jetzt, im unteren Dosisbereich, bereits nach 3 bis 3,5 Wochen.
Ich kann das auch nicht mehr tolerieren u. tage- u. nächtelang (Schlaf nicht möglich) versuchen, auszusitzen - der sinkt, wie beschrieben, trotz aller anderen Maßnahmen nicht.
Deshalb werde ich dann wohl so absetzen müssen, wie dieses Phänomen wieder auftaucht - es zeichnet sich der 3 - 3,5 Wochen-Rhythmus dabei ab.

Ansonsten habe ich Angst, daß ich noch aus den Latschen kippe, bevor ich mit dem Venla durch bin.

Es bliebe nur noch der Versuch, mehrere BD-Senker anzuwenden/zu kombinieren - ist aber erstens ungünstig, weil ich schon Einiges ausprobiert hatte (schon vor dem Absetzen) u. nicht vertragen habe (ACE-Hemmer - Husten, Amlodipin - Depri nach 5 Tagen Einnahme, Sartane - Magenbrennen). Zudem würde der BD wahrscheinlich nach erneutem Absetzen dann wieder zu niedrig sein.

Ich habe einfach keine Lust u. keine Meinung, da herumzuexperimentieren u. evtl noch die Absetzsymptome zu verschlimmern.

Also bleibt eben nur, doch etwas schneller abzusetzen, als geplant. Vom Bauchgefühl her, kommt mir das auch entgegen, weil es mir ca. 1 h nach Einnahme der Kapsel schlechter geht, was sich dann abends wieder gibt. Morgens, nach dem Aufwachen dagegen, geht es mir sehr gut.
Irgendwie scheint mein Körper das Medikament absolut nicht mehr zu wollen!

So ist mein aktueller Stand - drückt mir bitte alle verfügbaren Daumen, daß es auch bei nur 3 Wochen - Stabilisierungsphase
mit dem Absetzen funktioniert.

Liebe Grüße von Anna
Hallo Anna,

ja der BD ist bei Venla ein Problem. Hatte auch immer damit zu tun. Ist ja nicht ungefährlich.

Auf dein Bauchgefühl zu hören halte ich für richtig. Das war bei mir ja auch so und deshalb hatte ich etwas schneller reduziert. Wenn der Körper sich wehrt, sollte man das nicht ignorieren und ein gutes Maß finden. Er gibt jetzt wohl das Tempo vor.

Das mit dem Schlechter gehen morgens und besser werden abends kenne ich auch sehr gut. Hab mich dann immer auf nachmittags gefreut und das Gute Gefühl zu genießen.

In den Beipackzetteln steht ja, dass man bei Blutdruckproblemen Venla ja nicht einnehmen sollte bzw. wieder Absetzen. Die wissen schon warum.

Du schaffst die restlichen mg noch und alles wird gut.

Liebe Grüße
Simone
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Burnout 2011 behandelt mit Citalipram und Opipramol
2011 Rehaaufenthalt Citalopram 20 mg
Januar 2012 Wiedereingliederung, die ich nach 4 Tagen abbrechen musste wegen Verschlechterung
Von da an 75 mg Venlafaxin
Job gekündigt und selbständig gemacht 2013
Im Oktober 2015 unter der Dosis 37,5 mg Venlafaxin wieder Symptome l9
Von Ärztin telefonisch auf 150 mg gesetzt
Reha im November 2015 hochdosiert auf 187,5 mg und Dominal
Aufgrund des hohen Pulses und Blutdrucks Betablocker Metropolol
Nach Reha noch Symptome und vom Arzt auf 225 mg rauf
Das war dann nicht mehr ich selber und ich habe dann runterreduziert auf 112,5 mg im März und Dominal weggelassen
Alternative Behandlung mit Infusionen, Vit. b Mangel und D Mangel aufgefüllt
Leaky gut diagnostiziert, Ernährung umgestellt
Ende April auf 75 mg Venlafaxin
Seit Mitte Juni auf 37,5 starke Symptome und deshalb am
9.7. um 10 Kügelchen aufdosiert auf Ca. 40,5 mg Venlafaxin das legte mich lahm
10.7. Frühes Erwachen und ständiges auf die Uhr gucken Zuckungen von Kopf bis Fuß, brennen in den Armen, schwitzen, Blutdruck 117/77 Puls 116
11.7. zurück auf 37,5 mg nach Einnahme vom Medi Schweißausbrüche, nach Anstrengungen erschöpft und bleiern, müde, ständiges Gähnen,Essen imme rnoch problematisch ohne Appettit, Stimmung schwankt, Abends Besserung und Freude aufs Bett :-).
12.7.relativ gute Nacht
Blutdruck niedrig, Therapiestunde, danach sogar einkaufen, mittags Schwitzen vorm Arbeiten,
morgens schlapp, müde, bleiern,essen weiterhin nach Einnahme des Venla problematisch
Abends sogar heute mal leichter Appettit und zunehmend gute Stimmung
Weiterhin auf 37,5 und keine Änderung der Symptome
26.7. 10 Kügelchen Ca. 3 g weniger also 34,5 mg
Besserung was die Übelkeit betrifft, konnte heute normal was essen, nur zweimal Hitzewallung/Schweißausbruch
Blutdruck scheint sich zu normalisieren, Kaum Gedankenkreisen, im Allgemeinen besser drauf
27.7. frühes erwachen um 6.45 ab da nur noch dösen, Zunehmende Zuckungen am ganzen Körper
ein kalter und ein warmer Fuß, nach dem Aufstehen müde und schlapp
01.08. bei 34,5 mg Kein Schwitzen mehr. Guter Appettit, kaum noch Symptome, wieder Periode ganz leicht,
12.8. Ca. 30 mg
26.8.-19.9 Urlaub
da ich vor dem Urlaub stabil war habe ich weitere 5 Kügelchen weggelassen. Diesmal aber nicht jede Kapsel ausgezählt.
07.9. langsames Einsetzen der Symptome
Schlafstörungen, Muskelzuckungen, schwitzen, Übelkeit. Das tritt meist morgens ab 7 Uhr auf.
Im Laufe des Tages wird es besser,
11.9. Heute wieder Kügelchen genau gezählt und auf 28,5 mg Symptome bleiben weiterhin (Umstellung auf Microtapering)
25.9. 27,9 mg stabil, super Tag, kaum Smptome, irgendwas putscht mich auf.
28.9. 27,9 mg extrem hibbelig, EKG auffällig, zu hoher Puls, fühle mich nicht schlecht, aber getrieben
29.9. auf 27,1 mg reduziert, ich glaube die Dosis ist zu hoch und deshalb die Unruhe und nicht still sitzen können
09.10. 25,55 mg
08.11. 23,78 mg
06.12. 21,54 mg
04.01. 19,65 mg
29.01. 17,24 mg
13.02. 16,24 mg
05.03. 13,83 mg
19.03. 11,73 mg
16.04. 07,97 mg
14.05. 04,30 mg
31.05. 02,85 mg
18.06. 01,59 mg
01.07. 0 mg :party2:

Seit Oktober Utrogest 200 mg wegen WJ

Weiterhin Vitamin B und D und Akupunktur

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Re: Venlafaxin - Probleme

Beitrag von carlotta » Freitag, 12.01.18, 10:57

Liebe Anna,

nur kurz von mir: Ich reduziere meist auch in 3-bis 3,5-Wochen-Abständen. Das ist meinem Zyklus geschuldet, der sich seit dem Entzug ziemlich verkürzt hat. (Gibt zwar immer mal Ausreißer in den 4-Wochen-Bereich, aber nicht ständig.) Ich kann am besten in der ersten Zyklushälfte reduzieren und mag nicht ständig 2 Zyklen abwarten müssen; sind ja bei mir eh schon so viele Jahre (und längere Zwangspausen aufgrund heftiger Symptome kommen ja sowieso leider immer mal wieder vor).

Gut, ich nehme auch recht kleine Reduktionen vor (weit unter 5 Prozent, mehr geht nicht) und sehe das wegen der verkürzten Schritte schon fast als eine Art Microtapering. Falls Dir die kürzeren Intervalle zu happig werden, kannst Du ja die jeweilige Reduktionsmenge auch entsprechend anpassen.

Dein Körper scheint ja recht deutlich zu zeigen, wann Zeit für den nächsten Cut ist. Und wenn Du damit weitere Medikamente vermeiden/minimieren kannst, die das ZNS zusätzlich belasten, umso besser. :)

Drücke die Daumen, dass es so gut klappt. :hug:

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


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