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Misterx: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Jamie » Sonntag, 05.06.16, 21:31

Hallo Misterx,

ich befürchte genau das Gleiche wie Lisamarie.
Du bist viel zu schnell runter und hast darüber hinaus vermutlich nicht bemerkt, wie sich die Symptome aufkumulieren.
Das ist eine große Gefahr, weil es das ganze Absetzen gefährdet!

Die Symptome kommen gerade beim Paroxetin oft zeitverzögert, sodass wir nicht ohne Grund raten, nach einem Reduktionsschritt 4-6 Wochen zu warten! Wenn in dieser Zeit nix an Problemen nachkommt, kann man sich ziemlich sicher sein, dass das ZNS die Reduktion verkraftet hat und man kann wieder einen Schritt runter gehen.

Jetzt wird dir erst mal nichts übrig bleiben als eine Dosis zu finden, die dich wieder stabilisiert. Darauf solltest du dann mindestens 6 Wochen verweilen.
Und dann kannst du weiter übers Abdosieren nachdenken, aber bitte viel langsamer.
Wie du siehst ist der "schnelle" Weg beim Absetzen oft am Ende der langsamere! :schnecke:
Bitte nimm dir mehr Zeit und hetze dich nicht - in deinem eigenen Interesse.

Grüße
Jamie
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Misterx
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Montag, 06.06.16, 13:27

Danke Euch für Eure Einschätzungen.
Dachte das wäre schon ein sehr langsamer Weg... Ich kenne jemanden der hat es deutlich schneller gemacht und keine Probleme.
Ist natürlich bei jedem anders jetzt weiss ich es wie es bei mir ist.

Bin jetzt heute morgen auf 7 hoch und hoffe das es sich stabilisiert. Würde gerne meinem Alltag wieder nachgehen.Echt krass wie einen das umhaut. Mein Hausarzt sagt nur tja da ist halt nicht so einfach da muss man rumprobieren.

Werde berichten wenn es wieder besser ist. Bemerkbar machen sich die 2mg fühle mich nun nämlich total benebelt *g*
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Sunnyrose » Montag, 06.06.16, 13:46

Hallo Misterx :)
Misterx hat geschrieben:Ist natürlich bei jedem anders jetzt weiss ich es wie es bei mir ist.
Genau das ist ein ganz wichtiger Punkt. Langsam und achtsam in deinem ganz persönlichen Rythmus, dann ist es zu packen :schnecke: :sports: :)

Liebe Grüsse
Deria
Abgesetzt:
Lorazepam, Concerta, Truxal, Escitalopram

Zuletzt abgesetzt:
Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

Misterx
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Mittwoch, 08.06.16, 12:55

Leider ist es noch nicht besser geworden. Am ersten Tag nach der Erhöhung waren die Kopfschmerzen sofort weg aber nun wieder zurück.... Vielleicht brauche ich dich wieder 10.

Oh man wie ich anfange dieses Zeug zu hassen
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 08.06.16, 13:19

Hallo Misterx, :)
wenn ich deinen Thread jetzt richtig gelesen hatte, bist du schon wieder zu schnell
unterwegs. Meines Erachtens müßtest du jetzt erstmal auf den 7 mg bleiben, um dich
auf der Dosis zu stabilisieren u. das Minimum 4 Wochen, besser 6.

Durch dieses Hoch- und Runter mit der Dosierung wird dein ZNS immer mehr gereizt und
reagiert dann um so intensiver mit Symptomen. Psychopharmaka sind leider keine
Kopfschmerztabletten, die man einwirft u. der Schmerz ist weg.
Geduld ist hier wirklich das Zauberwort - ich selber kann es auch kaum noch buchstabieren,
aber das langsame Abdosieren u. zwischendurch immer wieder Stabilisieren, ist der
einzige Weg, der Erfolg verspricht.

Du hast ja selbst gemerkt, daß du die 2 mg Aufdosierung schon extrem gespürt hast - orientiere
dich bitte nicht an Anderen, wir sind alle einzigartig (auch wenn die Ärzte das meist anders
sehen) u. was bei dem Einen funktioniert, muß noch lange nicht, auf einen selbst zutreffen.
Aber gerade hier, bei der Absetzproblematik, macht es deinen Weg länger und schwerer.

Lieben Gruß von Anna :group:

PS: Könntest du bitte noch eine Signatur erstellen, dann muß man nicht immer den ganzen
Thread lesen!
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Harald33 » Sonntag, 12.06.16, 13:58

Hallo
Paroxetin ist echt das blödeste aller AD. Die Symptome kommen oft erst mit 3 Monaten Verspätung und mehr.
Ich würde dir sogar zu noch längeren Pausen zwischen den Absetzschritten raten......3 Monate.
Ich hatte um 2,5 mg reduziert und 3 Monate später hats mich umgehauen.
Mach definitiv ganz ganz langsam mit dem Zeug und lass dir Zeit nur so hast du eine Chance davon loszukommen.

LG Harald
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VORSICHT BEIM ZU SCHNELLEM ABSETZSCHRITTEN VON PAROXETIN, DIE SYMPTOME KOMMEN MIT MONATEN VERSPÄTUNG IN EXTREMEN AUSMAß, MEDIKAMENTENWECHSEL MACHT ALLES NUR NOCH SCHLIMMER DENN ES FUNKTIONIERT EINFACH NICHT, MÖCHTE NICHT DASS IHR DAS SELBE DURCHMACHEN MÜSST WIE ICH DENN ES IST EIN SPIEL MIT LEBEN UND TOD!

Paroxetin seit 18 Jahren alle Absetzversuche gescheitert!!!!!! Wahrscheinlich alle zu schnell bzw. zu große Schritte aber hinterher ist man immer schlauer ;-)

Seit 01.11.2015 fliegender wechsel auf 60 mg Cymbalta----- Paroxetin 0mg

28.12.2015 Cymbalta hat nicht gewirkt nur Nebenwirkungen und nun extreme Absetzerscheinungen von Paroxetin
zurück zu Paroxetin 20mg cymbalta 0mg hoffentlich geht es gut

Totaler Absturz: extreme Unruhe nicht aushaltbar, absolut Schlaflos Nächtelang, starke Ängste unbegründeter Natur,
Starke Depression bis zur Bettlägrigkeit,

02.01.2016-19.01.2016 ein wilder Mischmasch an Medikamenten, unregelmäßige Einnahme von Flurazepam und
Diazepam, fixe Einnahme von Paroxetin und 2x 25 mg Quentiapin

Medikation seit 03.02

20 mg Paroxetin, 25 quentiapin morgens, 25 quentiapin abends, Umstellung auf Diazepam 1,6 mg täglich
+Absetzplan festgelegt für Diazepam!
Schock hatte teilweise 25 mg Diazepam im Blut :zombie:

10.02 Diazepam auf 0,8 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
16.02 Diazepam auf 0,6 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
19.02 Diazepam auf 0,4 mg reduziert : Symptome leichtes Zittern der Finger, Unruhe, nächtliches Aufwachen
21.02 letzte Diazepameinnahne 0,4 mg dann Schluß
Quentiapin von 50 auf 25 mg reduziert

01.03.2016 9 Tage ohne Diazepam, keine Absetzerscheinungen ich denke ich habs geschafft :party2:
9 Tage seit reduktion von Quentiapin, merke keine Absetzerscheinungen und die Tagesmüdigkeit hat sich
gebessert.
10.03.2016 quetiapin auf 0 reduziert, gleichzeitie Antibiotikaeinnahme Augmentin

20.03.2016 beginnende Kreislaufprobleme, niedriger Blutdruck, schneller Herzschlag, ortostatische Hypotonie beim Aufstehen mit Herzrasen
vermehrt innere Unruhe daraus resultierende Angst usw.
25.03.2016 wiedereinnahme von Quetiapin 12,5 mg morgens und 12,5 mg abends, Symptome bessern sich sind aber nach wie vor vorhanden.
29.03.2016 zurück auf Quetiapin morgens 25mg und abend 25mg
Symptome bessern sich langsam allerdings starke Müdigkeit als Nebenwirkung von Quetiapin

Aktuelle Medikation 03,04,2016

Paroxetin 20mg werde ich vorerst so weiternehmen bis ich das Quetiapin los bin
Umstieg auf Wasserlösmethode und für Quetiapin, Morgens 12,5 mg , Mittags 12,5 mg, Abends 25 mg

Misterx
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Samstag, 09.07.16, 13:41

Ja das stimmt es ist wirklich die Hölle. Bin nun auf 7 mg und habe das Gefühl das noch längst sich noch nicht alles eingependelt hat.
Seit paar Tagen plötzlich voll die Symtomverschlimmerung. Hab das Gefühl ich lauf neben mir her, Kopf in Watte eingepackt und alles total komisch.
Bin froh wenn ich von dem Zeug komplett weg bin aber das wird noch dauern. Vielleicht ist sogar noch ein Schritt zurück notwendig.
Mal schaun wie es sich entwickelt...
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Dane » Samstag, 09.07.16, 14:00

Hallo Misterx,

wie lange bist du denn schon auf den 7mg? Du würdest allen Beratenden einen großen Gefallen tun, wenn du deinen Verlauf in eine Signatur verpacken würdest. Die wird dann automatisch an alle deine Beiträge angehängt!

Alles Gute und ein schönes Wochenende wünscht
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06.2014 - 04.2015: Paroxetin (20/10mg) -> abrupt abgesetzt. Psychiaterin meinte: einfach weglassen!

Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden

> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <

Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung :!:

Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!

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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Samstag, 09.07.16, 14:22

Hallo,

seit 06.06. also eigentlich schon ne ganze Weile... Signatur habe ich nun erstellt ;-)

Vielleicht ist es auch noch die Wetterumstellung. Bin Montag abend von einer Mittelmeerkreuzfahrt zurück gekommen.
Waren 10 Tage auf See. Super geiler Urlaub aber wenn man nicht fit ist die Hölle. Hatte ein wenig die Seekrankheit und anschließend
die Landkrankheit (ja das gibts auch...) plus Erkältung....

Aber so langsam sollte es schon mal besser werden. Ist echt immer total schwierig einzordnen was von was kommt...
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Dane » Samstag, 09.07.16, 15:26

Hallo misterx,

vielen Dank für die Signatur :) Schon viel übersichtlicher!

Wir raten ja allgemein dazu, beim Absetzen mindestens 4-6 Wochen auf der gleichen Dosis zu bleiben, aber selbst das scheint bei Paroxetin noch zu schnell zu sein, siehe meinen u.A. Verläufe hier im Forum. Stichwort: verzögerte Entzugssymptome. :zombie:
Bitte bleib noch eine Weile auf der Dosis, bis dein ZNS bereit für den nächsten Schritt ist.

Das Wetter ist ein typischer Symptomtrigger, aber eine Mittelmeerkreuzfahrt - so schön sie auch ist - bedeutet natürlich ebenfalls Stress, auch wenn es Positiver ist.
Deswegen während des akuten Absetzens auch mal guten Gewissens etwas absagen, wo man sich im gesunden Zustand nicht 2x zu hätte bitten lassen müssen. ;) Dein Körper leistet momentan eh schon Schwerstarbeit; da meldet er sich recht schnell zu Wort, wenn es ihm zu viel wird ... Das wären meine Gedanken dazu...

Viele Grüße
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Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden

> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <

Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung :!:

Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!

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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Samstag, 09.07.16, 16:44

Danke für Deine Einschätzung.
Ja durch das verspätete Einsetzen der Symptome weiss man halt nicht auf welchem Stand man ist.
Eine weitere Reduktion ist erstmal definitiv nicht geplant erstmal muss ich mich wieder "normal" fühlen...
Im Moment bin ich kurz vorm durchdrehen.
Bin eher am überlegen nochmal 1 oder 2 mg hochzugehen nur das wäre natürlich ein Schritt zurück und ist auch keine Garantie...
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von padma » Samstag, 09.07.16, 22:34

hallo Misterx, :)
Bin eher am überlegen nochmal 1 oder 2 mg hochzugehen nur das wäre natürlich ein Schritt zurück und ist auch keine Garantie...
Gib jetzt erstmal den 7 mg eine Chance. Es kann dauern bis du eine positive Veränderung bemerkst. Zu schnell hochzudosieren belastet das ZNS ebenfalls.

Ich würde jetzt mindestens noch 1 Woche abwarten und schauen, ob sich etwas verbessert.

liebe Grüsse,
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Sonntag, 10.07.16, 20:52

Danke für die Ratschläge. Ich glaube Du hast Recht Zeit ist wohl das einzige was zur Genesung hilft.
Bin nur so langsam echt ungeduldig da ich das Gefühl habe das dieser Zustand schon ewig anhält.
Vor allem besteht natürlich auch die Panik das dieser nicht mehr besser wird.

Ansonsten stört die "Derealisierung ?" am meisten. Manchmal habe ich das Gefühl ich
laufe neben mir her und fühle gar nicht was gerade passiert.

Heute habe ich mich mal in die Sauna geschleppt. Danach war es sogar etwas besser.
Morgen ist der Urlaub vorbei und die Arbeit ruft. Augen zu und durch muss das Motto wohl nun heißen.
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von padma » Montag, 11.07.16, 17:31

hallo Misterx, :)

ja, absetzen ist wirklich ein Training in Geduld. :schnecke: :schnecke: :schnecke:

Ich hoffe, du hast die Sauna vertragen, bei manchen triggert Sauna Symptome. Das muss aber bei dir nicht so sein.
Ansonsten stört die "Derealisierung ?" am meisten. Manchmal habe ich das Gefühl ich
laufe neben mir her und fühle gar nicht was gerade passiert.
Ja, das würde ich auch unter Derealisation einordnen. Das kommt im Entzug häufiger vor und kann sehr belastend sein :( . Du kannst dir vorstellen, dass das Gehirn quasi abschaltet, weil es durch die ganzen "Umbaumassnahmen" überlastet ist.
Morgen ist der Urlaub vorbei und die Arbeit ruft. Augen zu und durch muss das Motto wohl nun heißen.
Versuch dir soviel Ruhe wie trotzdem möglich ist, zu gönnen. Vielleicht kannst du auf der Arbeit ein Gang runterschalten, und zumindest nach Feierabend könntest du ausspannen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Montag, 19.09.16, 10:30

Glaube ein absetzen ohne zu leiden ist gar nicht möglich.... nach jedem Reduzierten Tropfen treten ca 4-5 Tage später die Nebenwirkungen auf. Bin ich froh wenn das Teufelszeug endlich komplett weg ist....
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von LinLina » Montag, 19.09.16, 12:14

Hallo MisterX :-)

Ich würde dir empfehlen, langsamer zu machen. Du reduzierst im Moment deutlich mehr als 10 % pro Schritt. Umso langsamer du vorgehst, besonders im unteren Dosisbereich, desto eher kannst du es wahrscheinlich ohne lange Nachwirkungen loswerden bzw. die Gefahr dass das Absetzen fehlschlägt und du wieder hoch musst ist geringer.

Wie wäre es denn, ab jetzt mit der 10 % Regel von der letzten Dosis zu reduzieren? Evtl. geht es dir dann nicht ganz so schlecht mit den einzelnen Schritten. Der nächste Schritt wären dann nur 0,5 mg weniger.

Liebe Grüße,
Lina
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Montag, 19.09.16, 12:20

Hallo,

Ja langsamer ist natürlich besser ich wuerde auch in 0,1 Schritten reduzieren wenn das ginge...

Das Problem ist nur wie soll ich noch geringer dosieren ? 5 Tropfen = 5 mg
4,5 Tropfen ? Oder gibt es da andere pimpette ? die diese Dosierung möglich machen ?
Bin auch echt empfindlich eine Freundin von mir hat es länger genommen und hat überhaupt keine Probleme....

Gruß
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von LinLina » Montag, 19.09.16, 12:23

Hallo :-)

Um einen Tropfen zu teilen, kannst du ihn in 10 ml Wasser geben, gut rühren, 5 ml verwerfen und 5 ml einnehmen.

Hier der Link zur Wasserlösemethode http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 812#p66812

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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von LinLina » Montag, 19.09.16, 12:25

Hallo nochmal :-)

Die meisten hier im Forum sind "echt empfindlich" schau mal in meine Signatur, ich kann auch nur 5-10 % von der letzten Dosis runter, und habe immer Symptome.

Es ist ganz wichtig, drauf zu hören wenn der Körper dir sagt dass er sich nicht so schnell umstellen kann. Dafür kann man nichts, das betrifft einfach einige Menschen die diese Medikamente genommen haben, und nicht gerade wenige.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Problem beim Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Misterx » Montag, 19.09.16, 12:54

Auch von mir nochmals hallo :-),

Vielen lieben Dank für deine Antworten.
Die Methode werde ich mir in Ruhe dann mal zu Gemüte führen. Das waere natürlich super denn so wird es bestimmt einfacher.

Ist halt echt nervig früher ging bei mir vom Kopf nix... und jetzt bremst mich der Körper durch die Nebenwirkungen aus obwohl ich eigentlich gewisse Sachen tun will. Durch Benommenheit, Schwindel, Kopfweh, Müdigkeit und Übelkeit fällt es echt schwer den Alltag zu meistern. Aber das wird dir bestimmt nicht anders ergehen...

Ich finde das man dabei dann besonders aufpassen muss, dass man nicht in die psychische abwärtsspirale rutscht...

Grüße
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