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Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
carlotta
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von carlotta » Samstag, 18.03.17, 12:21

Hallo Manuel,

ich habe ja geschrieben, dass PP die ursprünglichen Zustände speziell bei Langzeiteinnahme verschlimmern können und schlimmer ist es ja offensichtlich bei Dir geworden. Dabei kann falsches Absetzen/Reduzieren natürlich auch eine Rolle spielen, denn das ist immer schädlich fürs ZNS.

Grundsätzlich kann die psychische Komponente natürlich immer mit hineinspielen. Aber weißt Du, wenn man unter dem Einfluss von sehr potenten ZNS-aktiven Medikamenten steht, fällt das erst mal weniger ins Gewicht. Das könnte man erst beurteilen, wenn Du nach einem langsamen, vorsichtigen Ausschleichen längere Zeit auf null wärst, inwieweit die psychische Komponente mit dieser Symptomatik in Zusammenhang zu bringen ist.

Die Auswirkungen von PP werden leider gemeinhin weit unterschätzt, sowohl von Behandlern als auch von Patienten.

Liebe Grüße :group:
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Samstag, 18.03.17, 16:09

Hallo Carlotta, :)

vielen Dank für deine Antwort. Ok das habe ich verstanden. Dann heißt es abwarten und ich melde mich bald, wenn ich mit der Reduktion beginne.

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
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Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
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06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 18.03.17, 19:13

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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Montag, 20.03.17, 17:49

Hallo Zusammen :)

ich muss euch leider schon wieder um Rat fragen. Es geht um das Lithium. Ich nehme zur Zeit 675mg Quilonum retard. Mein Arzt meinte ich solle morgens eine halbe und abends eine ganze Tablette nehmen. Nach ein paar Tagen wurde ich noch müder und antriebsloser, also dachte ich mir ich nehme die komplette Dosis einfach abends. Und nach ein paar Tagen ging es mir wieder besser. Ich habe im Internet auch andere Betroffene getroffen, die auch ihre komplette Dosis abends nehmen. Aber mein Arzt meint besser sei es das aufzuteilen. Nur ich habe keine Lust noch müder und antriebsloser zu werden. Die Dosis soll nochmal um eine halbe Tablette erhöht werden. Meine Frage jetzt ist, ob ich die komplette Dosis, also bald 900 mg nicht einfach abends nehmen kann ?

LG Manuel
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von carlotta » Dienstag, 21.03.17, 13:34

Hallo Manuel,

inwiefern profitierst Du vom Lithium, wenn ich fragen darf? Du nimmst ja schon einiges an Medikamenten.

Lithium ist auch nicht ganz ungefährlich, was die Nierenfunktion betrifft.
Manuel hat geschrieben:Es geht um das Lithium. Ich nehme zur Zeit 675mg Quilonum retard. Mein Arzt meinte ich solle morgens eine halbe und abends eine ganze Tablette nehmen. Nach ein paar Tagen wurde ich noch müder und antriebsloser, also dachte ich mir ich nehme die komplette Dosis einfach abends. Und nach ein paar Tagen ging es mir wieder besser.
Wenn es Dich so müde und antriebslos macht, warum soll es dann noch erhöht werden? :?: Das klingt nicht hilfreich. :?

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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Dienstag, 21.03.17, 15:00

Hallo Carlotta :)

seitdem ich es nehme, habe ich kaum noch Suizidgedanken, die Stimmung ist besser und ich habe wieder ein paar Gefühle. Außerdem habe ich wieder an meiner Umwelt Interesse, ich schaue gerne Nachrichten und zocke gerne. Das sind alles Dinge, die vorher nicht vorhanden waren.

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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von carlotta » Dienstag, 21.03.17, 15:12

Hallo Manuel,

verstehe. Aber wenn Du es bereits auf der aktuellen Dosis als hilfreich empfindest, warum dann noch weiter erhöhen? Du hast ja offensichtlich auch Nebenwirkungen.

Viel hilft bei Psychopharmaka nicht immer viel (auch wenn Behandler das oft meinen :frust: ), das kann auch nach hinten losgehen.

Wenn Du jetzt gut klarkommst mit der abendlichen Einnahme der aktuellen Dosis, warum dann daran schrauben?

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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Dienstag, 21.03.17, 17:44

Hallo Carlotta :)

Vllt hast du Recht. Ich werde meinen Arzt nochmal fragen. Im Moment komme ich gut zurecht und ich denke am besten ist es wirklich, die Dosierung jetzt so zu lassen. Dann kann ich mich weiter stabilisieren und bald mit der Reduktion beginnen. Ich habe nur so oft große Angst nie wieder gesund zu werden. Naja vielen lieben Dank für deine Antwort.

LG Manuel
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Beitrag von Manuel » Dienstag, 28.03.17, 20:26

Hallo Zusammen,

ich habe eine Frage. Ab wann und wie schnell wirkt Lithium ? Ich habe heute nochmal mit meinem Arzt gesprochen. Er meint, dass das Lithium erst bei einem Spiegel zwischen 0,6-0,8 wirkt. Mein jetziger Spiegel liegt bei 0,48. Ich habe trotzdem das Gefühl, dass mir das Lithium hilft. Eigentlich würde ich gerne bei der jetzigen Dosierung bleiben. Kann denn noch mehr Wirkung kommen, wenn ich erhöhe ? Wann wäre das ? Wirkt das Lithium bei dem jetzigen Spiegel überhaupt ? Ich habe Angst, dass sich Nebenwirkungen verstärken könnten, wenn ich erhöhen sollte.

LG Manuel
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 29.03.17, 15:54

Hallo Manuel, :)

ich kann deine Frage nur spekulierend beantworten.
Ja, wenn du hochdosierst, kann mehr Wirkung kommen, aber eben auch mehr Nebenwirkung.
Wobei "Wirkung" ja ziemlich relativ ist; vielleicht wirkt es stärker antidepressiv, vielleicht stärker aktivierend, vielleicht passiert beim Hochdosieren auch nichts an positiver Mehr-Wirkung, sondern NW überwiegen? Das kann man nicht voraussagen.

Diese Werte sind ja Normwerte für eine Durchschnittsperson; es ist quatsch, dass Lithium erst ab einem Spiegel zwischen 0,6-0,8 wirken soll - die Menschen sind verschieden und der Körper weiß nicht, ob sein Spiegel jetzt bei 0,5 oder 0,7 ist - er reagiert einfach.

Ich beiße vom niedrigsten im Handel erhältlichen Betablocker (Bisoprolol 1,25mg) ein Viertel ab und er wirkt bei mir! - Mein Hausarzt und Kardiologe lachen mich aus, sie sagen, das könne gar nicht wirken, das sei viel zu niedrig und >homöopathisch< - aber ich schwöre es Stein auf Bein, es wirkt bei mir gegen mein Herzrasen. Und warum sollte ich lügen? Oder erst recht mehr nehmen?

Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen, wie du weiter verfahren willst, nur bitte mache dich mal von Normspiegeln und Ärzten mit ihren "das muss aber zwischen x und y liegen" frei - die Menschen sind verschieden und vielleicht ist der Spiegel so, wie er bei dir ist, ziemlich okay für dich?

Grüße
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Mittwoch, 29.03.17, 19:29

Hallo Jamie, :)

vielen Dank für deine Antwort. Ich fühle mich im Moment wohl so und dann lasse ich es auch so. Ich will nicht immer herumdoktorn, irgendwann muss mal genug sein. Du hast mir jedenfalls geholfen. Danke !

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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von beefheart81 » Mittwoch, 05.04.17, 0:50

Hallo Manuel,
ich nehme Lithium seit fast 4 Jahren und als ích es 2013 in niedriger Dosis einschlich hatte ich Probleme mit übermäßiger Müdigkeit für einige Tage. Nach weniger als einem Monat schlug die Wirkung ein wie eine Bombe.
Ich bin sicher dass es auch unterhalb dieses berüchtigten Spiegels eine Wirkung hat, denn lange bevor es Tabletten damit gab wurde Menschen mit psychischen Leiden Trinkwasser mit hohem Lithiumgehalt verabreicht u. solche Wassermengen, um den Spiegel von 0,6mol zu erreichen konnte sicher niemand an einem Tag trinken.
Das Absetzen ist problematisch- ich dachte 2015 ich sei stabil u. bräuchte es nicht mehr u. schlich es in 5 Wochen aus ohne ärztliche Rücksprache.
Was dann passierte war gruselig, ich wurde teilweise psychotisch.
Ich habe mittlerweile andere Probleme in einer gewaltigen Dimension- ich nehme Lithium seit Mai 2016 dennoch wieder und profitiere davon- auch wenn mein Hauptproblem alles runterreißt.
Wichtig ist, alle drei Monate Blutentnahme ( am Anfang besser alle 2 Monate), u. die Nieren- Schilddrüsen u. die anderen wichtigen Parameter überprüfen lassen. Ich halte es für ein gutes Medikament, man spürt weniger emotionale Entfremdung als z.B. bei SSRis u. Neuroleptika.
L G Sebastian
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von beefheart81 » Mittwoch, 05.04.17, 0:53

Als Möglichkeit der Lobotomie gibt es heute die Tiefe Hirnstimulation.
Bin im Januar haarscharf an einer vorbeigeschrammt.

LG Seb
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Freitag, 07.04.17, 13:32

Hallo Sebastian,

vielen Dank für deine Antwort. Ich nehme nun seit Februar Lithium ein und merke, dass es mir hilft. Mir geht es in den letzten Monaten und Wochen zunehmend besser. Was genau ist denn dein Problem, dass du Lithium nimmst ? Auch Depression ? Und das Absetzen ist auch prpblematisch ? Das werde ich mir aufjedenfall merken. Hast du denn nun Probleme mit deiner Grunderkrankung oder durch das Absetzen ?
Über die Tiefe Hirnstimulation habe ich gelesen. Das scheint schon ein harter Schritt zu sein.

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von beefheart81 » Freitag, 07.04.17, 14:06

Hallo Manuel,
vor 4 Jahren war ich eher manisch-depressiv u. begann das Lithium zu nehmen- die Wirkung vom Paroxetin war praktisch aufgehoben damals hatte es 9 Jahre genommen.
Lithium ist kein Antidepressivum im klassischen Sinn sondern ein Stimmungsstabilisierer.
Ich setzte es vor 6 Monaten ab weil ich dachte ich bräuchte es nicht mehr u. ich kann nur davor warnen dies zu tun.
Ich habe seit 13 Monaten eine behandlungsresistente Insomnie- da ist die Wirkung des Lithium nur noch suizidverhütend. Siehe dazu mein ThRead IRREVERSIBLER GEHINRSCHADEN DURCH RISPERIDON.
Im Januar stand der Termin schon für meine THS aber ein unabh. Psychiater legte ein tragendes Veto ein. LG Seb
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Samstag, 08.04.17, 11:31

Hallo Sebastian,

das tut mir wirklich Leid für dich. Ich schaue mal auf deinen Thread und schreibe dir dann dort.

LG Manuel
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Ende 2013 schwere depressive Episode
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30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
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Aktuelle Medikation:
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Freitag, 14.07.17, 17:53

Hallo Zusammen,

ich habe mich nun länger nicht gemeldet. Ich habe mich in den letzten Monaten und Wochen weiter stabilisiert und einen kleinen Nebenjob gesucht. Ich habe immer noch sehr mit Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit und Gleichgültigkeit zu kämpfen. Wenn es wirklich ein Absetzsyndrom ist, verschwinden die Symptome ganz sicher dann auch irgendwann ?
Wäre über Antworten sehr dankbar.

LG Manuel
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von padma » Samstag, 15.07.17, 13:41

hallo Manuel, :)

das hört sich doch gut an, dass du dich weiter stabilisiert hast und sogar einen kleinen Job schaffst. :D
. Ich habe immer noch sehr mit Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit und Gleichgültigkeit zu kämpfen. Wenn es wirklich ein Absetzsyndrom ist, verschwinden die Symptome ganz sicher dann auch irgendwann ?
Ja, Absetzsymptome verschwinden wieder. Bei dir ist es so, dass deine Antriebslosigkeit etc. sicher auch mit NW der anderen Psychopharmaka sind. Das kann erst besser werden, wenn du diese nach und nach reduzierst.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Samstag, 15.07.17, 13:43

Hallo Padma,

vielen lieben Dank für deine Antwort. Du machst mir große Hoffnung ! :) Ich werde bald mit dem Reduzieren beginnen.

LG Manuel
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Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
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Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
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Agomelatin 50 mg
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11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Sonntag, 16.07.17, 20:48

Hallo nochmal,

ich habe nochmal eine Frage. Das wäre mir sehr wichtig. Ich habe das Gefühl ich brauche die Medikamente noch ein bisschen. Sie unterdrücken die schlimmsten Symptome, so habe ich das Gefühl. Ich habe extreme Angst, die Medikamente zu reduzieren. Was ist denn, wenn ich noch 1-2 Jahre warte mit dem Reduzieren. Heilt auch dann das Absetzsyndrom weiter aus, solange ich die Medikamente noch nehme ?

LG Manuel
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