Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Murmeline
Team
Beiträge: 13500
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14906 Mal
Danksagung erhalten: 13710 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 06.03.18, 20:11

Hallo Manuel,

vermehrte Toilettengänge hatte ich bei Dosisänderungen, also beim „einschleichen“ erinnere ich das besonders, aber auch nach dem Absetzen. Es könnte also schon was damit zu tun haben, wenn du andere Ursachen ausschließen kannst.

Grüße, Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag:
Manuel
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Clarissa
Beiträge: 2097
Registriert: Sonntag, 24.08.14, 18:37
Hat sich bedankt: 2190 Mal
Danksagung erhalten: 4450 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 06.03.18, 20:17

Hallo Manuel.

Ich hatte das auch, und zwar ziemlich heftig.
Es ist wieder vollkommen weg.
Bei mir war der Zusammenhang zu den PP eindeutig.

VG von Clarissa.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Clarissa für den Beitrag:
Manuel
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

Manuel
Beiträge: 179
Registriert: Samstag, 14.05.16, 15:57

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Mittwoch, 07.03.18, 15:48

Hallo alle Zusammen,

vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich war beim Arzt und der hat eine Urinprobe genommen und mich mal untersucht. Alles in Ordnung, mal abwarten, das Ergebnis vom Urin bekomme ich morgen. Ich denke das da nichts ist und es vom Absetzen kommt.
Habe jetzt 2 Tage so einen Durchhänhger und bin wieder so extrem müde. Ich steiger mich da jetzt wieder rein und habe Angst, dass diese Müdigkeit bleibt. Das war ja in den letzten Jahren so extrem schlimm und ist im letzten halben Jahr deutlich besser geworden. Ich frage mich ob ich das Agomelatin vllt zu schnell abgesetzt habe ? Oder soll ich weiter machen ? Bin jetzt bei 25 mg. Aber im Frühling bekomme ich jetzt wieder mehr Stunden bei meinem Gärtnerjob, ich mache Urlaub und ziehe um. Habe da große Angst vor dieser extremen Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Denn dann schaffe ich michts. Vllt könnt ihr mich etwas beruhigen.

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

padma
Team
Beiträge: 15922
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 39645 Mal
Danksagung erhalten: 20998 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von padma » Mittwoch, 07.03.18, 16:19

hallo Manuel, :)

die verstärkte Müdigkeit kann aktuell auch am Wetterumschwung liegen. Das geht auf den Kreislauf und kann zu Müdigkeit führen.

Ich würde jetzt erstmal abwarten.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
Manuel
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Muryell
Beiträge: 1178
Registriert: Sonntag, 14.05.17, 18:04
Hat sich bedankt: 2092 Mal
Danksagung erhalten: 2760 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 08.03.18, 15:10

Hallo Manuel,

ich kenne die vermehrten Toilettengänge und die extreme Müdigkeit als NW von den Psychopharmaka.
Beides hat sich gelegt, als ich die PP reduziert und dann später ganz abgesetzt habe.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Muryell
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Muryell für den Beitrag:
Manuel
► Text zeigen

Manuel
Beiträge: 179
Registriert: Samstag, 14.05.16, 15:57
Hat sich bedankt: 203 Mal
Danksagung erhalten: 91 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Donnerstag, 08.03.18, 16:19

Hallo Padma, hallo Muryell,

vielen lieben Dank für eure Antworten. Vllt habe ich etwas überreagiert, ich war da etwas panisch. Jedenfalls geht es mir heute wieder viel besser. Wahrscheinlich war das nue ein kleiner Durchhänger. Wenn es mir weiterhin gut geht, freue ich mich nächsten Monat weiter zu reduzieren, natürlich nur sehr langsam.

LG Manuel
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Manuel für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinapadmaMuryell
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

Manuel
Beiträge: 179
Registriert: Samstag, 14.05.16, 15:57
Hat sich bedankt: 203 Mal
Danksagung erhalten: 91 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Mittwoch, 14.03.18, 16:02

Hallo,

ich möchte mal sowas wie einen Zwischenbericht machen. Vor 3 Jahren reduzierte ich innerhalb weniger Wochen mein Paroxetin mit Absprache des Psychiaters von 50 mg auf 10 mg. Dann kam der Bruch, die Depression oder das Absetzsyndrom oder was auch immer. Nachdem 2 Jahre lang an mir herumgedoktort worden war, half mir Lithium letztes Jahr zum ersten mal wieder so halbwegs auf die Beine. Die Suizidgedanken verschwanden und seitdem ging es im Schneckentempo bergauf. Mittlerweile habe ich angefangen das erste Medikament zu reduzieren. Das Studium habe ich abgrebrochen, das einzige was ich mit viel Mühe hinbekomme, ist ein 450 Euro Job bei dem ich maximal 2-3 Stunden am Stück arbeite. Die meisten Symptome sind abgeschwächt und besser geworden, auch die Antriebslosigkeit bzw. Lustlosigkeit, aber sie ist immernoch da. So kann ich einfach nicht arbeiten gehen. Meine Therapeutin wollte mich dazu drängen eine Ausbildung zu suchen, aber die würde ich niemals schaffen. Ich habe es ihr versucht tausend mal zu erklären, aber sie hat es nicht verstanden. Jedenfalls gehen wir jetzt getrennte Wege . Was kann ich denn jetzt noch machen, dass es besser wird ? Diese Lustlosigkeit ist so ätzend, ich will ja eigentlich arbeiten gehen, aber mit dieser Lustlosigkeit ist das einfach unmöglich. Bin für jeden Ratschlag dankbar !

LG Manuel
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Manuel für den Beitrag (Insgesamt 2):
Oliverpadma
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

Muryell
Beiträge: 1178
Registriert: Sonntag, 14.05.17, 18:04
Hat sich bedankt: 2092 Mal
Danksagung erhalten: 2760 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Muryell » Mittwoch, 14.03.18, 17:48

Hallo Manuel,

ich kenne mich mit Deinen Medikamenten nicht aus. Ich kann nur von meiner eigenen Erfahrung berichten.
Solange ich Paroxetin nahm, war ich extrem schwach.
Was Du Lustlosigkeit nennst, habe ich halt Schwäche genannt. Ich glaube Dir, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, in diesem Zustand eine Ausbildung anzufangen. Aber ich denke, das bist Du nicht, das ist das Medikament.

Die Schwäche ist bei mir verschwunden, nachdem ich Paroxetin ganz abgesetzt habe.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Muryell
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Muryell für den Beitrag (Insgesamt 2):
Manuelpadma
► Text zeigen

Manuel
Beiträge: 179
Registriert: Samstag, 14.05.16, 15:57
Hat sich bedankt: 203 Mal
Danksagung erhalten: 91 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Donnerstag, 15.03.18, 13:27

Hey Muryell,

danke für deine Antwort. Ich nehme zwar nicht mehr paroxetin, dafür aber jetzt andere Medikamente. Das heißt mir bleibt nichts anderes übrig als weiterhin langsam und vorsichtig abzusetzen. Naja dann habe ich wenigstens eine Perspektive, auch wenn ich geduldig sein muss.

LG Manuel
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Manuel für den Beitrag:
Muryell
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

Muryell
Beiträge: 1178
Registriert: Sonntag, 14.05.17, 18:04
Hat sich bedankt: 2092 Mal
Danksagung erhalten: 2760 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 15.03.18, 13:46

Hallo Manuel,

es hat mir sehr gefreut zu lesen, dass Du eine Perspektive siehst. :D

Jaaaa! Auch dieser furchtbare Zustand geht vorbei. :party2:

Alles Gute

Muryell
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Muryell für den Beitrag:
Manuel
► Text zeigen

Manuel
Beiträge: 179
Registriert: Samstag, 14.05.16, 15:57

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Freitag, 01.06.18, 14:58

Hallo Zusammen,

ab heute nehme ich kein Valdoxan mehr ein. Wie lange muss ich jetzt warten bis ich mit dem Absetzen des nächsten Medikamentes anfangen kann ?
Freue mich über eure Antworten !

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

Jamie
Team
Beiträge: 16111
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 20290 Mal
Danksagung erhalten: 26734 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Jamie » Freitag, 01.06.18, 15:02

Hallo,

mindestens 4 Wochen.
Glückwunsch zum "Goodbye Valdoxan" ;)

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Manuel
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Manuel
Beiträge: 179
Registriert: Samstag, 14.05.16, 15:57

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Samstag, 02.06.18, 22:15

Hallo Jamie,

vielen Dank für deine Antwort. :)
Hast du schon eine Idee welches Medikament ich als nächstes absetzen kann und wie viel mg ?

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

Ululu 69
Team
Beiträge: 4210
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 11925 Mal
Danksagung erhalten: 7028 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.06.18, 16:53

Hallo Manuel,

ich bin nicht Jamie :) aber mir fällt auf, dass dein Duloxetin sehr hoch dosiert ist.
Ich denke ich würde zunächst dami etwas nach unten gehen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Megadosis wenig Sinn macht, weil schon vorher alle Rezeptoren belegt sind,
Ich würde 12 mg, also 10 % reduzieren. Hast du ein Präparat mit vielen kleinen Kügelchen oder eines mit einigen wenigen Pellets ?

Das ist aber nur mein Vorschlag dazu.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamieManuelpadma
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Manuel
Beiträge: 179
Registriert: Samstag, 14.05.16, 15:57

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Dienstag, 05.06.18, 14:39

Hallo Ute,

also bei mir sind ganz viele kleine weiße Kügelchen drin. Wie viel sind denn da 12 mg ? :D
Ich bin mir noch etwas unsicher ob ich direkt nach 4 Wochen das nächste Medikament runterdosieren soll, aber soweit geht es mir gut.

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

Murmeline
Team
Beiträge: 13500
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14906 Mal
Danksagung erhalten: 13710 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 05.06.18, 14:44

Hallo Manuel,

wieviel Kügelchen das sind musst du herausfinden. Hier steht wie es geht: viewtopic.php?f=19&t=8897

Grüße, Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 2):
Manuelpadma
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Manuel
Beiträge: 179
Registriert: Samstag, 14.05.16, 15:57

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Mittwoch, 06.06.18, 10:49

Hallo Murmeline,

vielen Dank für deine Antwort.

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

padma
Team
Beiträge: 15922
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 39645 Mal
Danksagung erhalten: 20998 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von padma » Mittwoch, 06.06.18, 17:32

hallo Manuel, :)

ich würde noch ein wenig abwarten bis du Duloxetin in Angriff nimmst. Noch so 4 -6 Wochen.
Damit dein ZNS den Valdoxanentzug auch wirklich verkraftet hat.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaUlulu 69Manuel
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Manuel
Beiträge: 179
Registriert: Samstag, 14.05.16, 15:57

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Freitag, 08.06.18, 19:43

Hallo Padma,

vielen Dank für deine Antwort. Ich überlege entweder am 1.7 oder 1.8 mit dem Absetzen von Duloxetin zu starten. Wäre das ok ?
Ehrlich gesagt habe ich große Angst Duloxetin zu reduzieren, ich halte dieses für ein sehr starkes Medikament und habe Angst, dass es mir wieder schlechter gehen könnte. Vorallem ziehen wir Ende Juli um, es muss renoviert werden usw, also ziemlich stressige Zeit steht mir bevor. Vllt könnt ihr mir einen Ratschlag geben. Danke schonmal ! :)

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil absetzen und 300 mg Moclobemid ansetzen
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
04.2018 Agomelatin reduziert auf 16 mg
05.2018 Agomelatin reduziert auf 8 mg
06.2018 Agomelatin reduziert auf 0 mg
09.2018 Duloxetin reduziert aud 110 mg
10.2018 Duloxetin reduziert auf 100 mg
11.2018 Duloxetin reduziert auf 90 mg
Aktuelle Medikation:
Duloxetin 90 mg
Amisulprid 100 mg
Quilonum 900 mg

padma
Team
Beiträge: 15922
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 39645 Mal
Danksagung erhalten: 20998 Mal

Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von padma » Freitag, 08.06.18, 22:34

hallo Manuel, :)

ich würde den Umzug abwarten, bevor du mit der Reduktion von Duloxetin beginnst. Eine so stressige Zeit ist ungünstig für den Entzugsbeginn.

Wenn das Gröbste überstanden ist, kannst du es dann ja zunächst mit einer sehr kleinen Reduktion (5 %) beginnen. Wenn das gut klappt und du es dir zutraust, kannst du danach auf 10 % Reduktionen gehen.

Du bist so hoch in der Dosis bei Duloxetin, wahrscheinlich wirst du in dem Bereich von den Reduktionen kaum was merken.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Manuel
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Antworten