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Manuel: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 06.03.18, 20:11

Hallo Manuel,

vermehrte Toilettengänge hatte ich bei Dosisänderungen, also beim „einschleichen“ erinnere ich das besonders, aber auch nach dem Absetzen. Es könnte also schon was damit zu tun haben, wenn du andere Ursachen ausschließen kannst.

Grüße, Murmeline
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 06.03.18, 20:17

Hallo Manuel.

Ich hatte das auch, und zwar ziemlich heftig.
Es ist wieder vollkommen weg.
Bei mir war der Zusammenhang zu den PP eindeutig.

VG von Clarissa.
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Manuel
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Mittwoch, 07.03.18, 15:48

Hallo alle Zusammen,

vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich war beim Arzt und der hat eine Urinprobe genommen und mich mal untersucht. Alles in Ordnung, mal abwarten, das Ergebnis vom Urin bekomme ich morgen. Ich denke das da nichts ist und es vom Absetzen kommt.
Habe jetzt 2 Tage so einen Durchhänhger und bin wieder so extrem müde. Ich steiger mich da jetzt wieder rein und habe Angst, dass diese Müdigkeit bleibt. Das war ja in den letzten Jahren so extrem schlimm und ist im letzten halben Jahr deutlich besser geworden. Ich frage mich ob ich das Agomelatin vllt zu schnell abgesetzt habe ? Oder soll ich weiter machen ? Bin jetzt bei 25 mg. Aber im Frühling bekomme ich jetzt wieder mehr Stunden bei meinem Gärtnerjob, ich mache Urlaub und ziehe um. Habe da große Angst vor dieser extremen Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Denn dann schaffe ich michts. Vllt könnt ihr mich etwas beruhigen.

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von padma » Mittwoch, 07.03.18, 16:19

hallo Manuel, :)

die verstärkte Müdigkeit kann aktuell auch am Wetterumschwung liegen. Das geht auf den Kreislauf und kann zu Müdigkeit führen.

Ich würde jetzt erstmal abwarten.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 08.03.18, 15:10

Hallo Manuel,

ich kenne die vermehrten Toilettengänge und die extreme Müdigkeit als NW von den Psychopharmaka.
Beides hat sich gelegt, als ich die PP reduziert und dann später ganz abgesetzt habe.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Muryell
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Donnerstag, 08.03.18, 16:19

Hallo Padma, hallo Muryell,

vielen lieben Dank für eure Antworten. Vllt habe ich etwas überreagiert, ich war da etwas panisch. Jedenfalls geht es mir heute wieder viel besser. Wahrscheinlich war das nue ein kleiner Durchhänger. Wenn es mir weiterhin gut geht, freue ich mich nächsten Monat weiter zu reduzieren, natürlich nur sehr langsam.

LG Manuel
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04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
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08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
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01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
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12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Mittwoch, 14.03.18, 16:02

Hallo,

ich möchte mal sowas wie einen Zwischenbericht machen. Vor 3 Jahren reduzierte ich innerhalb weniger Wochen mein Paroxetin mit Absprache des Psychiaters von 50 mg auf 10 mg. Dann kam der Bruch, die Depression oder das Absetzsyndrom oder was auch immer. Nachdem 2 Jahre lang an mir herumgedoktort worden war, half mir Lithium letztes Jahr zum ersten mal wieder so halbwegs auf die Beine. Die Suizidgedanken verschwanden und seitdem ging es im Schneckentempo bergauf. Mittlerweile habe ich angefangen das erste Medikament zu reduzieren. Das Studium habe ich abgrebrochen, das einzige was ich mit viel Mühe hinbekomme, ist ein 450 Euro Job bei dem ich maximal 2-3 Stunden am Stück arbeite. Die meisten Symptome sind abgeschwächt und besser geworden, auch die Antriebslosigkeit bzw. Lustlosigkeit, aber sie ist immernoch da. So kann ich einfach nicht arbeiten gehen. Meine Therapeutin wollte mich dazu drängen eine Ausbildung zu suchen, aber die würde ich niemals schaffen. Ich habe es ihr versucht tausend mal zu erklären, aber sie hat es nicht verstanden. Jedenfalls gehen wir jetzt getrennte Wege . Was kann ich denn jetzt noch machen, dass es besser wird ? Diese Lustlosigkeit ist so ätzend, ich will ja eigentlich arbeiten gehen, aber mit dieser Lustlosigkeit ist das einfach unmöglich. Bin für jeden Ratschlag dankbar !

LG Manuel
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Muryell » Mittwoch, 14.03.18, 17:48

Hallo Manuel,

ich kenne mich mit Deinen Medikamenten nicht aus. Ich kann nur von meiner eigenen Erfahrung berichten.
Solange ich Paroxetin nahm, war ich extrem schwach.
Was Du Lustlosigkeit nennst, habe ich halt Schwäche genannt. Ich glaube Dir, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, in diesem Zustand eine Ausbildung anzufangen. Aber ich denke, das bist Du nicht, das ist das Medikament.

Die Schwäche ist bei mir verschwunden, nachdem ich Paroxetin ganz abgesetzt habe.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Muryell
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Donnerstag, 15.03.18, 13:27

Hey Muryell,

danke für deine Antwort. Ich nehme zwar nicht mehr paroxetin, dafür aber jetzt andere Medikamente. Das heißt mir bleibt nichts anderes übrig als weiterhin langsam und vorsichtig abzusetzen. Naja dann habe ich wenigstens eine Perspektive, auch wenn ich geduldig sein muss.

LG Manuel
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Beitrag von Muryell » Donnerstag, 15.03.18, 13:46

Hallo Manuel,

es hat mir sehr gefreut zu lesen, dass Du eine Perspektive siehst. :D

Jaaaa! Auch dieser furchtbare Zustand geht vorbei. :party2:

Alles Gute

Muryell
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Freitag, 01.06.18, 14:58

Hallo Zusammen,

ab heute nehme ich kein Valdoxan mehr ein. Wie lange muss ich jetzt warten bis ich mit dem Absetzen des nächsten Medikamentes anfangen kann ?
Freue mich über eure Antworten !

LG Manuel
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12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
02.2018 Agomelatin reduziert auf 32,5 mg
03.2018 Agomelatin reduziert auf 25 mg
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Jamie » Freitag, 01.06.18, 15:02

Hallo,

mindestens 4 Wochen.
Glückwunsch zum "Goodbye Valdoxan" ;)

Grüße
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Samstag, 02.06.18, 22:15

Hallo Jamie,

vielen Dank für deine Antwort. :)
Hast du schon eine Idee welches Medikament ich als nächstes absetzen kann und wie viel mg ?

LG Manuel
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.06.18, 16:53

Hallo Manuel,

ich bin nicht Jamie :) aber mir fällt auf, dass dein Duloxetin sehr hoch dosiert ist.
Ich denke ich würde zunächst dami etwas nach unten gehen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Megadosis wenig Sinn macht, weil schon vorher alle Rezeptoren belegt sind,
Ich würde 12 mg, also 10 % reduzieren. Hast du ein Präparat mit vielen kleinen Kügelchen oder eines mit einigen wenigen Pellets ?

Das ist aber nur mein Vorschlag dazu.

LG Ute
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Manuel
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Dienstag, 05.06.18, 14:39

Hallo Ute,

also bei mir sind ganz viele kleine weiße Kügelchen drin. Wie viel sind denn da 12 mg ? :D
Ich bin mir noch etwas unsicher ob ich direkt nach 4 Wochen das nächste Medikament runterdosieren soll, aber soweit geht es mir gut.

LG Manuel
Diagnosen: seit 2006 leichte Zwangsstörung
Ende 2013 schwere depressive Episode
seit 01.2014 in Klinik Paroxetin 50 mg
Anfang 2015 Reduktion des Paroxetins von 50 mg auf 10 mg
30.03.2015 angeblich rezidivierende schwere depressive Episode, somatoforme Störung
( Laut Forum wahrschenlich Absetzsyndrom )
Extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Freudlosigkeit, Weinkrämpfe, suizidale Gedanken
04.2015 Paroxetin wieder auf 40 mg aufdosiert
06.2015 Wechsel auf Venlafaxin, langsam hochdosiert auf 300 mg
08.2015 Klinikaufenthalt
08.2015 Venlafaxin innerhalb weniger Wochen abgesetzt
Ein Tag auf 0 mg dann Escitalopram 20 mg
Ende 08.2015 Bupropion innerhalb einer Woche auf 300 mg
Anfang 09.2015 Reduktion des Bupropions auf 150 mg wegen Übelkeit
11.2015 Tagesklinik:
Bupropion abgesetzt sofort auf null, weiterhin Escitalopram 20 mg
Eine Woche später zusätzlich Abilify 2,5 mg
Eine Woche drauf Abilify 5 mg
Eine Woche drauf Abilify 2,5 mg und Akineton wegen schwerer Unruhe
01.2016 Escitalopram innerhalb einer Woche auf 0 mg
01.2016 Abilify und Akineton sofort abgesetzt
01.2016 Anafranil ansetzen und innerhalb der nächsten 8 Wochen langsam auf 300 mg aufdosiert
05.2016 Tagesklinik 300 mg Anafranil
09.2016 Klinik Umstellung auf:
Duloxetin 120 mg
Amisulprid 100 mg
Agomelatin 50 mg
02.2017 zusätzlich Quilonum 900 mg
11.2017 Agomelatin reduziert auf 47,5 mg
12.2017 Agomelatin reduziert auf 45 mg
01.2018 Agomelatin reduziert auf 40 mg
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 05.06.18, 14:44

Hallo Manuel,

wieviel Kügelchen das sind musst du herausfinden. Hier steht wie es geht: viewtopic.php?f=19&t=8897

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Mittwoch, 06.06.18, 10:49

Hallo Murmeline,

vielen Dank für deine Antwort.

LG Manuel
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von padma » Mittwoch, 06.06.18, 17:32

hallo Manuel, :)

ich würde noch ein wenig abwarten bis du Duloxetin in Angriff nimmst. Noch so 4 -6 Wochen.
Damit dein ZNS den Valdoxanentzug auch wirklich verkraftet hat.

liebe Grüsse,
padma
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von Manuel » Freitag, 08.06.18, 19:43

Hallo Padma,

vielen Dank für deine Antwort. Ich überlege entweder am 1.7 oder 1.8 mit dem Absetzen von Duloxetin zu starten. Wäre das ok ?
Ehrlich gesagt habe ich große Angst Duloxetin zu reduzieren, ich halte dieses für ein sehr starkes Medikament und habe Angst, dass es mir wieder schlechter gehen könnte. Vorallem ziehen wir Ende Juli um, es muss renoviert werden usw, also ziemlich stressige Zeit steht mir bevor. Vllt könnt ihr mir einen Ratschlag geben. Danke schonmal ! :)

LG Manuel
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Re: Hohe Dosis Paroxetin und andere Medikamente. Lähmende Erschöpfung

Beitrag von padma » Freitag, 08.06.18, 22:34

hallo Manuel, :)

ich würde den Umzug abwarten, bevor du mit der Reduktion von Duloxetin beginnst. Eine so stressige Zeit ist ungünstig für den Entzugsbeginn.

Wenn das Gröbste überstanden ist, kannst du es dann ja zunächst mit einer sehr kleinen Reduktion (5 %) beginnen. Wenn das gut klappt und du es dir zutraust, kannst du danach auf 10 % Reduktionen gehen.

Du bist so hoch in der Dosis bei Duloxetin, wahrscheinlich wirst du in dem Bereich von den Reduktionen kaum was merken.

liebe Grüsse,
padma
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