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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von LinLina » Samstag, 15.04.17, 17:43

Hallo :-)
Jamie hat geschrieben: Dass Aerius erst nach einigen Wochen wirkt, da bin ich mir nicht so sicher, ob das zutrifft.
Meiner Erfahrung nach wirkt es schon nach etwa 30 Minuten gegen akute Allergieschübe. Aber da es eine etwas längere Halbwertszeit hat (ich glaube etwa 30 Stunden) erhöht sich der Blutspiegel in den ersten 10 bis 14 Tagen bei täglicher Einnahme etwa um das 2fache der einzeln eingenommenen Tagesdosis, das würde z.b. die mögliche Wirkungssteigerung bei längerer Einnahme erklären.

Ich würde auch versuchen, lieber weniger als mehr zu nehmen was Nahrungsergänzungsmittel angeht. Mein Körper mag das jedenfalls nicht, zuviele Experimente deswegen nehme ich nur Magnesiumgluconat regelmäßig ein und versuche sonst eher über die Ernährung etwas zu erreichen.

Es gibt übrigens auch Nahrungsmittel die den Histaminspiegel etwas senken können, z.b. Schwarzkümmel und ganz viel Wasser trinken ist extrem wichtig.

Quercetin ist z.b. auch in Äpfeln drin, wenn du die verträgst.

Es gibt auch gute Internetseiten wo Nahrungsmittel vorgeschlagen werden die "natürlich" den HIT-Spiegel senken, mir fällt spontan Histaminpirat ein, da meine ich so etwas gelesen zu haben.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Bartschi » Freitag, 21.04.17, 13:16

Hallo liebe Lina und liebe Jamie,

ich hoffe, ihr hattet trotz des miesen Wetters schöne Ostertage. Mich hat der Arbeitsstress jetzt auch wieder. :(
Den Stresslevel mit Arbeit und Kind merke ich im Entzug auch besonders arg. Da muss ich wirklich immer ganz schön aufpassen, dass ich mir auch mal nen Moment Ruhe gönne. Mit dem nächsten Absetzschritt weiß ich noch gar nicht so recht, wie ich mich verhalten soll. Die Kopfschmerzen und der Schwindel sind soweit weg, aber der Schlaf ist nach wie vor grausam. Glaube aber auch nicht, dass der so schnell wieder besser wird. Tendenziell eher schlechter, wenn ich mit der Dosis noch weiter runter gehe. Soll ich jetzt noch länger warten, ob sich schlaftechnisch doch noch etwas tut, oder könnte ich doch wieder einen kleinen Dosisschritt nach unten gehen? Werde jetzt aber auf alle Fälle nur 2,5 mg runter gehen auf dann 22,5 mg. Die Geduld zu bewahren bei dem höheren Ziel was ich ja habe, ist echt zermürbend. Wie gesagt, habe ich in drei Woche eine OP, wo die Verwachsungen am Darm und die Endometrioseherde weggemacht werden. Bis ein halbes Jahr danach stehen für mich die Chancen überhaupt nochmal schwanger zu werden so gut wie nie. Aber natürlich starte ich keinen Versuch, solange ich noch das Doxepin im Körper habe. Aber bei dem Schneckentempo, in dem ich reduziere, brauche ich ja deutlich länger, als ein halbes Jahr.... :cry:

Könnte ja jetzt wieder jammern und sagen, ich würde gerne die Zeit zurück drehen und hätte mich nie auf das Doxepin als Schlafmittel eingelassen, aber es bringt ja alles nix. Da muss ich nun eben durch.

Ist eben nur bitte, da hab ich nach Jahren als alleinerziehende Mutter wieder einen liebevollen Partner gefunden, mit dem man sich eine Zukunft aufbauen will und dann wird man durch ein blödes Medikament so in die Schranken gewiesen...

Zum Thema Histamin habe ich mich nun auch sehr belesen. Ernährungstechnisch bin ich sehr vorbildlich (mehr kann man gar nicht tun). Der Histaminspiegel vom Körper an sich durch den Entzug, den Stress, die Bauschmerzen, den stillen Reflux ist einfach zu groß, als das ich es gut in den Griff kriegen könnte.

Habe jetzt auch die Entscheidung getroffen, dass ich den Entzug und mich körperlich wieder zu stabilisieren so mit dem Arbeitspensum nicht hinbekommen werde. Werde mich nach der OP erst einmal länger krankschreiben lassen, bis ich das Gefühl habe, ich bin stabil. Und wenn ich dann wieder arbeite, werde ich den Antrag stellen, dass ich mit den Arbeitsstunden wieder runter gehen kann, um die Belastung in den Griff zu kriegen. 35 Stunden mit diesem Körper, Haushalt und kleinem Kind sind einfach nicht machbar. Ich weiß, dass mit dem länger krankschreiben ist fies, wegen der Arbeit, aber ich kann so einfach nicht weiter machen. Meine Kleine und mein Schatz haben auch nix davon, wenn ich irgendwann komplett umkippe. Zumal ich eyh denke, dass mich die Arbeit kündigen wird, wenn ich länger krank bin. Nachdem ich Anfang letzten Jahres durch die Magengeschichte neun Wochen ausgefallen bin, haben die keine Toleranz mehr für Fehltage. Wurde mir schon sehr deutlich gesagt. Aber mittlerweile ist das okay für mich. Dann krieg ich zumindest Arbeitslosengeld, kann mich auch meine Genesung konzentrieren und dann geht es weiter. Nur bitte, weil ich immer gerne Arbeiten gegangen bin und sich dann einzugestehen, dass es auf dem Level nicht mehr geht, ist hart.

Habt ihr den Entzug mit allem drum und dran mit der Arbeit geschafft, oder wart ihr auch immer mal wieder krank geschrieben? Ich hatte gedacht, ich krieg das alles so hin, aber ich merke jeden Tag mehr, wie geschafft ich bin und hole das auch in den paar freien Tagen, die man hat nicht mehr rein. Und das alles nur, weil ich mich in der Zeit als alleinerziehende Mama einfach übernommen habe, der Magen Stressbedingt gestreikt hat und das bescheuerte Pantoprazol mir den Rest gegeben hat bzw. mich nicht mehr schlafen lassen hat und dann das Doxepin ins Spiel kam...

Drück euch ganz doll :group:

Steffi
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Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
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Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
März2018 weiterhin auf null (seit eiseninfusionen, Eisen war durch die Schwangerschaft total im Keller, Schlaf wieder besser/ ansonsten weiterhin keine absetzerscheinungen
Ende

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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von padma » Freitag, 21.04.17, 17:55

hallo Steffie, :)

ich halte es für eine gute Entscheidung, dass du dich nach der OP länger krankschreiben und deine Arbeitstunden reduzieren möchtest. Es hat wirklich keiner was davon, wenn du zusammenbrichst.
Vorrang hat jetzt dein Heilungsprozess,dein Kind und deine neue Beziehung.
hier ein thread zu Entzug und Arbeit viewtopic.php?f=8&t=5638
hat mir geraten mehrmals die Woche Einläufe zu machen, um den Körper und vor allem den Darm zu entgiften. Vor allem, weil bei mir die Problematik im Magen-, darmbereich liegt, wäre das gut. Bei ihm ging es auch erst bergauf, als er das regelmäßig gemacht hat. Weiß noch nicht so richtig, ob ich mich da ran traue....
Das würde ich nicht riskieren, schon gar nicht mehrmals die Woche. Richtige Einläufe sind eine Belastung für den Körper, im Entzug würde ich das nicht machen. Mehrmals die Woche sollte sowieso begleitet werden, z.B. müssten die Elektrolyte überwacht werden.
Wie gesagt, habe ich in drei Woche eine OP, wo die Verwachsungen am Darm und die Endometrioseherde weggemacht werden. Bis ein halbes Jahr danach stehen für mich die Chancen überhaupt nochmal schwanger zu werden so gut wie nie. Aber natürlich starte ich keinen Versuch, solange ich noch das Doxepin im Körper habe. Aber bei dem Schneckentempo, in dem ich reduziere, brauche ich ja deutlich länger, als ein halbes Jahr.... :cry:
Das ist wirklich übel, dass das zeitlich nicht hinhauen wird. :hug:
Wer weiss, vielleicht ist eine Schwangerschaft zu einem späteren Zeitpunkt doch noch möglich.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Bartschi » Donnerstag, 27.04.17, 11:43

Hallo Ihr Lieben,

vielen tausend Dank für Eure guten Tipps und Ratschläge. Seit meinem letzten Infekt und dem fehlgeschlagenen Reduktionsschritt von 25 mg Doxepin auf 20 mg hatte ich mich gut wieder erholt. Außer dem Schlaf, der aber während der Absetzproblematik wohl nicht mehr besser werden wird, ging es mir wieder gut. Vor vier Tagen hab ich dann wieder einen kleinen Schritt versucht von 25 mg auf 22,5 mg, also nur 2,5 mg runter. Die ersten drei Tage lief es super, habe nix gemerkt, außer, dass der Schlaf eben wieder ätzender wurde. Nun habe ich gestern Abend plötzlich Halsweh bekommen, konnte auch kaum schlafen, weil der Hals brennt und ich mich matschig gefühlt habe. Heute geht es mir richtig matschig, Halsweh, Gliedeschmerzen, auch bissl schlecht und Durchfall und durch all das auch bissl Herzrasen. Nun weiß ich nicht was los ist, hab ich mir schon wieder einen Infekt zugezogen und das dadurch hochschießende Histamin läßt mich so unruhig sein etc. oder sind es Absetzerscheinungen. Aber davon kriegt man ja kein Halsweh und fühlt sich eben so matschig, wie bei einer fetten Erkältung. Das schlimme ist nur, dass kurzfristig meine OP vor verlegt wurde auf kommenden Mittwoch. Dafür bin ich auch dankbar, weil ich mich seit einer Woche wieder mit argem Bauchweh rumquäle. Jetzt hab ich aber schiss, dass die mich nicht operieren, wenn ich einen Infekt habe. Kaue schon den ganzen Tag Ingwer und trinke Tee für den Hals.

Wäre es besser, wenn ich wieder "klein beigebe" und erneut zurück auf die 25 mg gehe auf den Verdacht hin, dass es mit der Reduktion zu tun hat, oder bleibe ich auf den 22,5 mg und hoffe, dass der mögliche Infekt bald rum ist????

Das ist echt so doof. Immer wenn ich denke, es geht weiter, kommt wieder so ein Rückschritt. Ich muss das die nächsten Tage wieder hin kriegen, will die OP nicht wieder nach hinten schieben, will es endlich hinter mir haben und dass die Schmerzen durch die Verwachsungen endlich weg sind...

Ich danke Euch für Eure Meinungen.

Liebe Grüße

Steffi
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Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
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Lisamarie
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 27.04.17, 12:30

Hallo Steffi, also in Anbetracht der Op würde ich wieder zurück auf 25 mg gehen, kann sein das du unter der sogenannten Absetzgrippe leidest, ob davon auch Halsschmerzen kommen können weiß ich indes nicht, kann auch sein das du einen richtigen Infekt hast. Aber um das rauszufinden würde ich wieder auf 25 mg gehen.

Absetzen kannst du nach der Op immer noch, die ist jetzt erstmal wichtiger und ich würde in Zukunft noch feinmaschiger absetzen, da der Schritt 2.5 mg anscheinend zu groß für dich ist, würde es mit 1 mg Schritten versuchen.
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Kimeta
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Kimeta » Donnerstag, 27.04.17, 18:42

Liebe Steffi,

ich denke, dass Du viel zu früh wieder versucht hast, abzudosieren. Erst mal stabilisieren, und nicht in Phasen von (oder in Deinem Fall vor) Stress weitermachen. Als Faustregel: 4 Wochen solltest Du nach einer Dosisänderung mindestens warten, bevor Du die nächste Änderung in Angriff nimmst, zumindest wenn nicht triftige Gründe ein anderes Vorgehen erfordern.

Lies mal den Thread von Prinzessin, die hat auch erst ein großes Hin und Her veranstaltet vor lauter Panik, dann hat es irgendwie klick gemacht und sie hat in Ruhe systematisch und vor allem erfolgreich abgesetzt.

Noch eine Bitte: kannst Du noch Deine Signatur aktualisieren?

Viele Grüße
Kimeta
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LinLinaMurmelinepadma
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Bartschi
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Bartschi » Donnerstag, 27.04.17, 20:53

Hallo ihr lieben,

Ja, ihr habt recht, das mit der Ungeduld muss ich noch in den Griff kriegen. Ich denke immer zu schnell, sobald alle anderen Symptome außer dem Schlaf weg sind, dass ich wieder einen Schritt wagen kann. Ich muss mich einfach von dem Gedanken verabschieden noch in diesem Jahr schwanger werden zu können. Die op wäre der Wegbereiter dafür gewesen, aber das doxepin lässt es nicht zu. Ist nur schwer zu akzeptieren, ich bin 38, ewig hab ich nicht mehr Zeit. Das macht mich traurig.Jetzt muss ich übers Wochenende erst einmal kämpfen, dass ich den Infekt weg bekomme und am Mittwoch wirklich operiert werden kann!!! Hab gerade wieder die 25mg genommen. Mal sehen, bis wann ich mich wieder stabilisiere. Hoffe, ich muss nicht noch höher gehen.

Ganz liebe Grüße an euch alle.
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Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
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Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
März2018 weiterhin auf null (seit eiseninfusionen, Eisen war durch die Schwangerschaft total im Keller, Schlaf wieder besser/ ansonsten weiterhin keine absetzerscheinungen
Ende

Bartschi
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Registriert: Freitag, 22.07.16, 12:43

Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Bartschi » Freitag, 28.04.17, 8:58

Guten Morgen ihr lieben,

Nach einer mal wieder schlaflosen Nacht, bin ich nochmal ins Grübeln gekommen. Habe mir gestern noch den ganzen Thread von Prinzessin durchgelesen. Sie musste ja auch, um sich zu stabilisieren und danach erfolgreich absetzen zu können, erst einmal wieder höher dosieren, als eigentlich ihre letzte Dosis war.

Ich bin ja schon eine ganze Weile (ca. 3 Monate) auf den 25 mg. Die anderen Symptome wie Unruhe, herzrasen oder Schwindel sind immer irgendwann besser geworden, aber der Schlaf ist seitdem schon immer eher eine Katastrophe. Ich glaube auch, dass ich wegen dem schlechten Schlaf so infektanfällig bin. Und die Infekte treiben dann immer das histamin hoch und dann ist der Schlaf noch schlimmer. Ein Teufelskreis.

Jetzt frage ich mich, ob ich eigentlich auch höher als die letzten 25 mg gehen müsste, um wieder stabil zu werden? Der Schlaf war zu letzt auf einer Dosis von 30-35 mg okay. Gerade nach der op muss ich schlafen können, um wieder gesund zu werden...

Was ist eure Meinung? Wenn höher gehen wirklich ein Versuch wäre, wie soll ich vorgehen? Jetzt noch ein paar Tage auf 25mg bleiben und dann ein Stückchen höher gehen?

Würde dann später auch auf Tropfen umstellen wollen.
Muss mich jetzt erst einmal schlau machen, was in den Tropfen so drin ist und ob ich das bei histaminintoleranz Vertrage...

Ich danke euch sehr für eure Meinung...

Liebe Grüße
Steffi
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Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
März2018 weiterhin auf null (seit eiseninfusionen, Eisen war durch die Schwangerschaft total im Keller, Schlaf wieder besser/ ansonsten weiterhin keine absetzerscheinungen
Ende

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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von padma » Freitag, 28.04.17, 17:47

liebe Steffi :)

ich würde jetzt den 25 mg noch eine Chance geben und die OP abwarten.
Auch eine Hochdosierung belastet den Körper.

Wenn du dich auf den 25 mg gar nicht stabilisieren kannst und dein Bauchgefühl dir sagt, es wäre besser etwas höher zu gehen, wäre das dann eine Option.

Erstmal alles Gute für die OP. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von carlotta » Freitag, 28.04.17, 18:57

Hallo Steffi,

schließe mich Padma :) an. Nur falls Du hochdosieren solltest, dann bitte nur ganz vorsichtig. Schon 1 oder 2 mg können richtig viel auslösen im ZNS und zu große Sprünge können wirklich nach hinten losgehen, v. a. wenn man bereits sensitiv auf Dosisveränderungen reagiert hat.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Bartschi » Freitag, 05.05.17, 7:34

Hallo ihr lieben,

Habe die op am Mittwoch gut überstanden. Hatte dieses Mal auch zum Glück keine Probleme mit der Narkose. Bin noch im Krankenhaus. Denke, dass ich morgen raus darf. Hab natürlich noch schmerzen wegen dem netten Gas, dass die während der Bauchspiegelung in einen reinpumpen und die Schnitte tun weh. Und leider ist der Darm noch beleidigt und arbeitet noch nicht richtig, bin total verstopft. Hoffe, das gibt sich bald. Ansonsten hat die op bisher noch nicht getriggert. Kein herzrasen oder Unruhe. Kann sogar etwas schlafen. Das liegt aber vielleicht daran, dass der Körper einfach geschlaucht ist von der op. Mein Verdacht bzw der Verdacht der Ärzte, dass meine ständigen darmschmerzen und blähbäuche von Verwachsungen kommen, hat sich nicht bestätigt. Keine Verwachsungen. Aber ganz viel endometriose in der Gebärmutter. Muss noch genau erfragen, was das für eine mögliche Schwangerschaft bedeutet.

Ansonsten bin ich brav bei den 25 mg geblieben und bleibe natürlich dabei, bis ich von allen Nachwehen der op kuriert bin. Danach wollte ich eigentlich gern schrittweise auf Tropfen umstellen, um später besser absolvieren zu können.Jetzt hab ich mich aber belesen und in den doxepin-Tropfen, als auch in den aponal-Tropfen sind Parabene (E218 und E216) enthalten, die bei histaminintoleranz eher problematisch sind. Jetzt frage ich mich natürlich, ob ich es trotzdem probieren sollte, da ich die Tropfen ja abends nehme, wenn ich eyh das ranitidin brauche und so eventuelle magenprobleme auffangen könnte, oder ob ich es lieber sein lasse und mir eher ne feiwaage kaufe und es mit krümelchenmethode versuche. Wäre alles so einfach mit den Tropfen, wenn eben diese blöden E-Nummern nicht wären. Das verunsichert mich etwas. Vielen tausend dank für eure Meinungen.

Liebe Grüße ans ganze Team.
Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
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Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von padma » Freitag, 05.05.17, 18:19

liebe Bartschi, :)

danke dir fürs Melden.
Gut zu hören, dass du die OP gut überstanden hast :D und es nichts getriggert hat. Ich hoffe, dass dein Darm sich bald erholt.
Jetzt hab ich mich aber belesen und in den doxepin-Tropfen, als auch in den aponal-Tropfen sind Parabene (E218 und E216) enthalten, die bei histaminintoleranz eher problematisch sind.
Ich würde dann eher die Tropfen nicht nehmen. Es gibt eine Doxepin Lösung von Neurexpharm, hat leider ebenfalls diese Parabene http://api.gebrauchs.info/37c395bf9bffc ... d832fb315i

Das könnte ein Grund dafür sein, dass manche ADFD´ler Tropfen nicht vertragen.

Die Wasserlösemethode könntest du auch probieren, die ist recht unkompliziert.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Bartschi » Montag, 15.05.17, 11:42

Hallo ihr lieben,

Ich wollte mich gern mal wieder melden. Bin ja seit drei Wochen stabil auf den 25mg doxepin. Hatte auch die op ganz gut verkraftet. Jetzt merke ich aber, dass ich seit einer Woche zwar eigentlich schlafen kann, aber zum ersten Mal seit einschleichen des doxepins sozusagen am nächsten Tag an "Überhang " leide. Bin obwohl ich nicht spät ins Bett gehe und halbwegs auch schlafe, den ganzen Tag Am durchhängen. Ganzen Tag müde. Das hatte ich früher vom doxepin so nicht. Kann das doch mit der op zusammenhängen oder damit, dass ich ja seit vier Wochen zusätzlich zum schlafen Baldrian nehme?

Außerdem quält mich seit vier Tagen extrem die Säure. Steht mir bis zur Nase die Säure und der ganze Magen ist sauer. Das hab ich ja schon so lange. Trotz ganz vorsichtigen ernährungsregwln krieg ich das nicht in den Griff. So richtig schlimm ist das ja auch erst mit dem doxepin geworden. Kann das vielleicht auch eine Nebenwirkung sein, die jetzt richtig zuschlägt?

Hab mir eine feinwaage gekauft und wollte Ende der Woche nen bröselchen wieder runter gehen, weil der Schlaf ja okay war. Ich würde einfach auch gern rausfinden, ob zwischen doxepin und der Säure ein Zusammenhang besteht...

Ist echt frustrierend...wünsche euch trotz allem eine hoffentlich schöne Woche.
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Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
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April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
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Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
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April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
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Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
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Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von JuleK » Montag, 15.05.17, 16:23

Hallo Bartschi,
ich hab ein ähnliches Problem mit der Magensäure will und darf PPI nach jahrelanger Hirnloser Verschreibung nicht mehr nehmen. Habe viel Probiert und von einer Freundin den Tip bekommen einige Mandeln zu essen, gut zerkauen.
Falls Du keine Allergien hast ?
War erst skeptisch aber mir hilft es gut. Die Mandeln fangen die Säure ab und lindern fast sofort.

Liebe Grüße und alles liebe
Judith
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padmaLinLina
Grunderkrankung:Fibromyalgie,Morbus Bechterew, Chronsche Schmerzen,Rezidivierende Depressionen.
Von Anfang November bis Mitte November 30 mg Duloxetin
Ab Mitte November 60mg Duloxetin
Ab 17.03 eine Woche 50 mg
Ab24.03 eine Woche 40 mg
Ab31.03 eine Woche 30 mg
Ab da gingen die Entzugsymptome schon los.
Hab gedacht das ist nicht schlimm und vergeht bestimmt,weil die Nebenwirkungen mich schon gequält haben.
Hab dann einige Tage auf 20 und dann auf 10 reduziert.
06.04 ganz abgesetzt.
Hab mich noch nie in meinem Leben so schlecht gefühlt,
hatte nie so viele Körperliche Symptome,die psychischen sind nicht ganz so stark,
da überwiegt die Angst das das nie vorbei geht.
Durchfall,Starke Muskelschmerzen,Engegefühl im Brustkorb,Kopfschmerzen,Kieferschmerzen,Atemprobleme, kurzatmig,Herzrasen,Blutdruckschwankungen.Erschöpfung,null Belastbarkeit,und und und..
Es ist schwer das alles als Absetzsymptome zu akzeptieren und nicht ständig zum Arzt zu rennen,
was für mich auch sehr schwer ist,da ich das Vertrauen in die weiße Zunft verloren hab
9.05.2017 12 Kügelchen
10.05.2017 12 Kügelchen = 2mg
Novalgin 500 bei Bedarf
Fischölkapseln
11.05.2017 -21.05 =2mg :party2: Symptome fast vollständig Verschwunden
Seit 23.05 fühle ich mich wieder stark Depressiv ,schlimmer als vorher.
26.05. 13 Kügelchen abwarten,aber ich fühle mich nicht gut.
27.05 14 Kügelchen Körperliche Symptome schlimmer
28.05 14 Kügelchen keine Besserung
29/30/31.05 14 Kügelchen geht mir nach wie vor schlechter Schwindel Durchfall Brainzapps Druck im Nackenbereich
Seit 3.6 900 mg Johanniskraut täglich
Seit 5.6 zunehmend schlechter wieder starke Symptome.
9.6 Johanniskraut abgesetzt.
13.06.2017 2mg Duloxetin
14.06 2 mg Symptome werden langsam milder,aber sehr depressiv und verzweifelt.
15.06 2mg Duloxetin je 1 Tabl. Schüsslersalz 5 +7
16.06 2 mg+ 2 mal 1 Novalgin a 500 mg, Druck im Nacken und Hinterkopf,Schmerzen,Gefühl von Anfluten mit Schwindel im Kopf.
21.06 Bin seit einigen Tagen weitgehend stabil bleibe jetzt für ca 14 Tage bei dieser Dosis.
2mg Duloxetin 2- 3mal 1 Tabl Neurexan, Novalgin bei Bedarf
Seit 21.06 Täglich 2m Duloxetin = 12 Kügelchen Novalgin und Neurexan bei Bedarf.
Weitgehend Stabil bei Anstrengung Brainzapps ab und zu Schwindel.
Seit 16 .07 11 Kügelchen geht mir gut damit,aber ich warte noch ab.
Seit 27.07 12 Kügelchen =2mg
Seit 24.08 11Kügelchen geht mir gut damit werde 4 Wochen dabei bleiben.
Rhus Tox D12 3 mal 4 Globuli war ein Fehler !
Geht mir so richtig schlecht
Ab 6.09.2017 2mg Duloxetin
Seit 15.092017 2mg = 6 Kügelchen abends und morgens
Seit 28.09.17 Zusätzlich 75mg Voltaren resinat,20 mg Pantozol,200mg Aciclovir.
Seit 14.11.17 6 Kügelchen morgens 5 Kügelchen abends
Voltaren 50 mg Tlidin 50/4 Pantozol 20 mg
Seit 28.11 Duloxetin je 3 Kügelchen morgens und abends = 1mg
Voltaren resinat 75mg täglich und Tilidin bei Bedarf.
Geht mir gemischt aber ich will endlich ganz weg vom Duloxetin
Seit 28.12 2017. Morgens 3 und abends 2 Kügelchen
26.02.2018 Morgens und abends je 50 mg Tilidin. 75 mg Voltaren 10mg Amineurin abends.
5 Kügelchen Dukoxetin seit 28.02.2018
Seit 3.3 5 Kügelchen Duloxetin, Voltaren,Pantozol,Tilidin

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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Hunk89 » Montag, 15.05.17, 17:02

Naja mit Zyprexa hab ich zB so gemacht, dass ich 20mg in Tablettenform genommen habe und 1,25 mg als Tropfen.
bin von 25mg auf 22,5. Danach auf 21,25 und dann auf 20mg. Wenn ich irgendwann auf 19mg gehe nehme ich 17,5 mg in Tablettenform und 1,5mg in Tropfen.

Sprich: Mach so viel wie möglich mit Tabletten und dann nur noch die Feinjustierung mit Tropfen.
Medikament dosis morgens-dosis mittags-dosis abends-dosis nachts
Quetiapin Prolong 300-300-0-0
Quetiapin 0-0-0-400
Olanzapin 5-5-7,5-7,5
Venlafaxin 0-0-0-37,5
Trazodon 50-0-0-0
Metformin 500-500-500-500

Maximum 25mg Olanzapin
22,5mg Olanzapin ab 7.12.16
21,25mg Olanzapin ab 2.2.17
20mg Olanzapin ab 3.4.17
Maximum 75mg Trazodon
67,5mg Trazodon ab 5.5.17
60,8mg Trazodon ab 9.6.17
54,7mg Trazodon ab 9.7.17
50mg Trazodon ab 28.8.17
45mg Trazodon ab 11.10.17
50mg Trazodon ab 25.10.17
17,5mg Olanzapin ab 30.10.17
Maximum 950mg Quetiapin
850mg Quetiapin ab 5.1.18
Rückschlag auf 1000mg Seroquel
Und 25mg Zyprexa

Bartschi
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Bartschi » Montag, 15.05.17, 19:55

Hallo zurück und lieben Dank fürs so schnelle Antworten,

Da ich leider einen stillen reflux habe (das säuregasgemisch steigt hoch nicht so sehr die Säure selbst) weil der Pförtner nicht richtig schließt, helfen leider die ganzen naturheilmittelchen nicht. Hab schon viel probiert: heulende, Mandeln kauen, apfelessig, retterspitz etc....nur die richtigen hammermittel wie pantoprazol würden etwas Linderung bringen, die will und kann ich wegen starker Nebenwirkungen nicht mehr nehmen und hab ja auch ein halbes Jahr gebraucht, um die loszuwerden. Damit es nachts nicht so schlimm ist, nehme ich ja das ranitidin. Da ich aber in zwei Wochen eine magenspiegelung habe, muss ich das jetzt auch weglassen. Weiß gar nicht, wie ich die zwei Wochen ohne überstehen soll.ist so kräftezehrend wenn einem die Säure bis in die Nase steigt. Und das obwohl ich mich ja fast hypoallergen ernähre. Alleine davon, dass der Magen voll ist, fließt das säuregas hoch. Keine Ahnung, was man gegen den stillen reflux noch tun kann. Op wäre die letzte Option.

Ja das mit den Tropfen fürs feinjustieren ist eine gute Idee. Werde jetzt erstmal die feinwaage ausprobieren. Hab eine neue Psychotherapeutin gefunden. Das kennenlerngespräch war super. Sie ist gleichzeitig allgemeinmedizinerin. Ist in meinem Fall ganz gut, weil meine Probleme durch die Magen-und darmprobleme gekommen sind und das nun ein Teufelskreis ist.sie erkennt auch voll die Absetzproblematik an und hat gemeint, man muss ganz langsam vorgehen. Donnerstag hab ich die erste Sitzung. Bin gespannt...

Ganz liebe Grüße
Steffi
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Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
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Bartschi
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Bartschi » Donnerstag, 18.05.17, 6:44

Guten Morgen ihr lieben,

Oh man dieses absetzen macht mich noch wahnsinnig. Hab vor drei Tagen wieder einen absetzschritt von 25 mg auf 22,5 mg gewagt. Hab genau mit der feinwaage abgewogen. Die ersten zwei Tage habe ich nichts gemerkt, außer, dass der Schlaf wieder etwas schlechter wurde. Mit ging es ansonsten gut. Jetzt wache ich heute auf und fühle mich total matschig. Hab etwas Halskratzen und fühle mich, als würde ich ne Erkältung kriegen. Hatte doch erst vor drei Wochen einen Infekt. Also entweder ist mein Immunsystem wirklich so unten, dass ich mir schon wieder was eingefangen habe, oder es hängt mit der Reduktion zusammen. Aber bei einem so kleinen Schritt kann ich doch jetzt nicht schon ne Absetzgrippe haben? Was würdet ihr mir denn jetzt empfehlen? Erstmal bei den 22,5 mg bleiben und schauen was weiter passiert, oder gleich wieder zurück auf die 25 mg? Das blöde ist, dass meine kleine am Samstag Geburtstag hat und wir mit acht Kindern hier kindergeburtstag feiern. Alles schon geplant, da muss ich fit sein...ich finde es immer total doof nicht zu wissen, was dann richtig ist - abwarten und riskieren, dass es schlimmer werden könnte, oder doch wieder zurück auf die alte Dosis? Und nicht zu wissen, ob es mit dem absetzen zu tun hat. Am Ende brüte ich doch nen Infekt aus weil das Immunsystem nach der op angeschlagen ist. ...

Will dich nur, dass wir nen schönen Geburt feiern können.

Liebe Grüße an euch
Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
März2018 weiterhin auf null (seit eiseninfusionen, Eisen war durch die Schwangerschaft total im Keller, Schlaf wieder besser/ ansonsten weiterhin keine absetzerscheinungen
Ende

Jamie
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 18.05.17, 10:23

Hallo Bartschi, :)

dann würde ich den Absetzschritt revidieren, wenn er erst 3 Tage her ist.
Zum einen bist du sowieso matsche (vielleicht wegen eines weiteren beginnenden grippalen Infekts), zum anderen muss dieser auskuriert werden und da macht es auch keinen Sinn parallel noch den Körper mit der niedrigeren Dosis herauszufordern.
Sollte es kein Infekt sein, sondern eine Absetzgrippe (leider möglich, auch bei sanftem Absetzen; das aber eher selten. Kommt viel häufiger bei zu großen Schritten vor), dann müssten deine Beschwerden durch das Aufdosieren besser werden.

Ich drücke die Daumen, dass du dich rasch stabilisierst und einen schönen Geburtstag feiern kannst :group:

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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von padma » Donnerstag, 18.05.17, 13:44

hallo Steffi, :)

ich würde auch zurückgehen.

Vielleicht kannst du deine weiteren Reduktionsschritte so legen, dass nicht kurz darauf eine Grossaktion, wie ein Kindergeburstag ansteht?
Irgendetwas ist zwar bestimmt immer, aber die Dinge, die dir besonders wichtig sind und die sehr stressig sind, könntest du vielleicht in deiner Absetzplanung berücksichtigen.

Ich mache das so.

gute Besserung,
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / starke Probleme durch PPI

Beitrag von Bartschi » Montag, 05.06.17, 9:37

Hallo ihr lieben,

Puh bin ich froh, euch wieder gefunden zu haben. Tut mir leid, dass ihr so mit technischen Problemen zu kämpfen habt. Hoffe, es lässt sich lösen. Danke, dass ihr so viel Energie und Arbeit in das Forum steckt! Ich leistet großartiges.

Ich bin vor ein paar Wochen auf den 22,5 mg geblieben, weil mein Bauchgefühl mir irgendwie doch gesagt hat, dass es eher ne Erkältung ist. Von meiner neuen Therapeutin, die gleichzeitig auch allgemeinmedizinerin ist, bekomme ich zur Zeit 1 mal in der Woche eine Vitamin c Infusion. Die habe ich einen Tag später auch bekommen und noch einen Tag danach war der Spuk vorbei und es ging mir wieder gut. Ich hatte nur vor kurzem noch einmal einen Einbruch mit schlecht schlafen können. Dafür habe ich jetzt von der therapeutin Melatonin bekommen und das geht ganz gut.

Jetzt habe ich ein Problem. Nach der op wurde nochmal Blutbild gemacht und meine Leukozyten sind weiter abgerauscht. Seit einigen Monaten sinken meine Leukozyten immer weiter. Hab jetzt nur noch einen Wert von 3.1. weswegen ich auch so infektanfällig und schlapp bin. Meine neue therapeutin hat gleich den Verdacht gehabt, dass es vom doxepin kommt. Steht auch bei Nebenwirkungen, dass es zur Verminderung der weißen Blutkörperchen kommen kann. Da meine leukos nicht noch weiter absacken sollen, hat sie mit mir besprochen, dass das doxepin schnellstmöglich, so wie ich es eben kann, aus dem Körper raus muss. Seit 15.05. bin ich ja auf den 22,5 mg und außer dem schlechten Schlaf zwischendrin hatte ich keine weiteren Symptome. Ich weiß nun nicht, was cleverer wäre, weiter die 2,5 mg Schritte und dafür in etwas kürzeren Abständen runter oder 5mg Schritte und länger warten. Seit Januar sind die leykozyten von ca. 4.2 auf nun 3.1 gesunken. Da muss also dringend was passsieren.

Wie lange darf man denn Melatonin nehmen? Habe diese circadin Tabletten bekommen...

Danke euch sehr für die Hilfe!!!
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Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
März2018 weiterhin auf null (seit eiseninfusionen, Eisen war durch die Schwangerschaft total im Keller, Schlaf wieder besser/ ansonsten weiterhin keine absetzerscheinungen
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