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Bartschi: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von padma » Samstag, 04.11.17, 17:47

liebe Steffi, :)
Aber ich komme mir bei dem Gedanken wie eine versagerin oder ein weichei vor. Bin ja schließlich „nur“ schwanger nicht krank.
Das hat nichts mit Versagen zu tun. Du hast zuallererst Verantwortung für dich und das Ungeborene. Und du musst gerade zusätzlich einen Entzug verkraften.
Wenn dir dein Körper signalisiert, dass er mehr Ruhe braucht, dann lass dich bitte krank schreiben.

Gut, dass du einen Osteopathen gefunden hast, der die Zusammenhänge versteht.

liebe Grüsse,
padma
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Bartschi
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Montag, 13.11.17, 9:10

Hallo ihr lieben,

Ich wollte mal kurze Rückmeldung geben, wie es geht und hätte auch noch eine Frage.

Seit vier Tagen sind die Kopfschmerzen und die Verspannungen weg. Auch meine Schwangerschaftsübelkeit ist besser geworden. Wir wird immer mal wieder schlecht, aber nicht 24 Stunden am Tag. Ich würde jetzt noch zwei Wochen warten und dann den nächsten Schritt Versuchen. Ich dachte, ich könnte den Schritt von 0,75 mg auf 0,65mg gehen. Ich traue meiner feinwaage diesen Bereich aber nicht mehr zu, weil ich jetzt schon ein Bissl das Gefühl hatte, dass ich ständig Kalibrieren musste und die Brösel vielleicht nicht immer exakt gleich groß waren.

Würde dann auf die Wasserlösemethode umsteigen. Ich dachte an folgendes Vorgehen: wenn ich von meiner 10mg Tablette 1mg mit der feinwaage abwiege, dieses bröselchen dann in 10ml Wasser auflöse, dann müsste ich doch für 0,65mg von den 10ml dann 6,5 ml aufziehen und trinken und den Rest verwerfen.? Denke ich da richtig???

Vielen lieben Dank für eure Unterstützung. Ihr seid klasse!!!
Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
März2018 weiterhin auf null (seit eiseninfusionen, Eisen war durch die Schwangerschaft total im Keller, Schlaf wieder besser/ ansonsten weiterhin keine absetzerscheinungen
Ende

Jamie
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Jamie » Montag, 13.11.17, 9:57

Hallo Bartschi, :)

morgens ist nicht so ganz meine Zeit :D , aber ich soweit mein Hirn schon am Hochfahren ist scheint mir die Rechnung zu stimmen.
Ich würde es auch empfehlen auf die Lösemethode umzusteigen. Sie ist wirklich extrem genau.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von padma » Montag, 13.11.17, 16:43

liebe Steffi, :)

es freut mich sehr, dass die Kopfschmerzen weg sind und die Schwangerschaftsübelkeit besser geworden ist. :D
Ich dachte, ich könnte den Schritt von 0,75 mg auf 0,65mg gehen
Ja, das ist ein guter Plan. Deine Rechnung stimmt.

Alles Gute für die Reduktion,
liebe Grüsse,
padma
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Luce » Mittwoch, 15.11.17, 21:50

Hi Steffi,

Lass dir mal einen lieben Gruß da :D

Supi gut dass die Übelkeit besser ist.

Das Problem mit dem Kalibrieren und der Genauigkeit bei der Waage kenn ich nur zu gut.
Wenn die wasserlöse Methode geht, ist das, wie die anderen sagen, definitiv eine super genau Lösung!

Wir schaffen das, jetzt bist du schon soweit unten, dass wird klappen :hug:

Alles Liebe Luce
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Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
5.6 1.25mg
13.6 0mg

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Bartschi
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Sonntag, 19.11.17, 9:15

Hallo ihr lieben,

Ich habe mich schon mal ein bisschen durch eure Tipps für die Wasserlösemethode gelesen und hab jetzt doch noch eine Frage dazu. Hoffentlich keine blöde. Ich kenne die kleinen spritzen schon von meiner Tochter, weil ich immer bei Erkältung ihre inhalierlösung damit aufziehe. Verwendet ihr denn die kleinen spritzen so mit ihrer eigenen Runden Öffnung, oder setzt ihr da richtig eine Kanüle, also spitze metallnadel rauf, wie man sie wirklich zum Beispiel zum stechen, blutabnehmen nehmen würde???

Lieben Dank für eure Rückmeldung!!! Hanz liebe Grüße
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Anikke
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Anikke » Sonntag, 19.11.17, 9:32

liebe bartschi,
ich nehme nur die spritze ohne Kanülen und sonstiges, es geht ja nur darum, die Wassermenge möglichst genau zu bemessen :-)
dir alles gute für die Schwangerschaft :-)
liebe grüße anikke
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Sonntag, 26.11.17, 20:37

Hallo ihr lieben,

Ich versuche mich nun seit zwei Tagen an der Wasserlösemethode und verzweifle Bissl daran, sodass ich jetzt doch wieder die feinwaage bemüht hatte.

Trotz lauwarmen Wasser, vorher Bissl zerbröseln, lange rühren und stehen lassen, bleiben Zuviels richtig sichtbare Plättchen am Boden liegen. Nehme das doxepin von neurexpharm, eigentlich hat das keinen Film über den Tabletten....weiß nicht, was ich noch tun könnte...

Ich hab noch die doxepintropfen, damals hab ich den Umstieg nicht vertragen, da war ich aber noch im dosisbereich um die 30mg.wäre es einen Versuch wert, die Tropfen für die Wasserlösemethode heran zu ziehen, jetzt wo ich „nur noch bei 0,65mg bin. Wäreja auch nur 1tropfen, den ich mit der Wasserlösemethode bearbeiten müsste????

Wie ist da eure Meinung??? Danke euch sehr...
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 26.11.17, 22:15

Hallo Steffi,

schön, dass du schon soweit unten bist mit dem Doxepin.
Ich hoffe dir und dem kleinen Menschlein in deinem Bauch geht es soweit gut.
Letztendlich wirst du das mit den Tropfen ausprobieren müssen aber ich kann mir schon vorstellen, dass es bei der geringen Dosis einfacher ist umzustellen als mit der höheren.
Es flutet ja nicht mehr so viel auf einmal an.

LG Ute
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Montag, 27.11.17, 19:32

Hallo ihr lieben,

Also ich hab es heute nochmal probiert mit den Tabletten und der Wasserlösemethode. Es geht wirklich so schlecht. Hab das doxepin-bröselchen jetzt sogar mit dem Messer feingerieben und es bleiben sogar diese feingeriebenen Flöckchen im Wasser fast ganz...

Wiege die 0,65 mg derzeit noch mit der feinwaage ab, die ich vor jedem wiegen kalibriere. Hab schon versucht, aber der nächste schritt von 0,55mg wird nicht mehr angezeigt.

Also dann wohl doch den Tropfen in Wasser lösen. Das mach ich genauso mit dem Dreisatz, wie ich es mit der Tablette gemacht habe, nur dass es jetzt eben ein Tropfen wäre? Oder? Muss ich beim Tropfen in Wasser auflösen sonst etwas beachten?

Lieben Dank und schönen Abend euch!!!
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lunetta
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von lunetta » Montag, 27.11.17, 20:04

Hallo!

Ich glaube auch dass du jetzt in deinem niedrigen Bereich mit dem 1 Tropfen besser zurechtkommen wirst.

Ja, es wird genauso mit dem Dreisatz berechnet.

Alles Liebe und Gute, dir und deinem kleinen Menschen;) LG
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Luce
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Luce » Sonntag, 31.12.17, 13:04

Hi Steffi,
Wie geht es dir ??

Alles Liebe Luce
Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
5.6 1.25mg
13.6 0mg

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Bartschi
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Mittwoch, 07.02.18, 18:59

Hallo ihr lieben,

Nach längerer Pause wollte ich mich gern wieder bei euch melden. Es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gerührt habe, aber das absetzen läuft bei mir immer „besser“, wenn ich nicht so viel Nachlese oder in mich rein höre, sondern einfach mache. Habe mich mit der Wasserlösemethode mit den doxepintripfen bis auf 0,45 mg runter gearbeitet. Von diesem Stand aus (und weil ich wegen der Schwangerschaft nun nicht mehr arbeiten muss und mir mehr Ruhe gönnen kann) habe ich dann erneut den Schritt auf null gewagt. Ich bin jetzt seit über vier Wochen auf null. Bis auf ein paar Tage mit etwas Kopfweh (aber ohne Tabletten erträglich) lief es gut. Lediglich der Schlaf ist nach wie vor richtig schlecht, aber das war er ja schon seit dem absetzen im höheren Bereich. Diese Baustelle versuche ich ja weiterhin mit meinem osteopathen und Heilpraktiker anzugehen. Ich bin froh, dass ich es mit ausreichendem Abstand zu Geburt geschafft habe, auf null zu gehen. Bin jetzt 28. ssw und seit eben ca. 23 Woche auf null.

Wie sind eure Erfahrungen bei doxepin, bin ich nach vier Wochen aus dem gröbsten raus, oder kann das „dicke“ Ende noch kommen in Form von absetzerscheinungen? Kann ich noch etwas tun, um den Körper noch mehr zu entgiften?

Ich freue mich sehr auf eure Rückmeldungen. Meine Signatur passe ich dann später auch noch an. Ich sende euch ganz liebe Grüße.

Steffi
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Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
März2018 weiterhin auf null (seit eiseninfusionen, Eisen war durch die Schwangerschaft total im Keller, Schlaf wieder besser/ ansonsten weiterhin keine absetzerscheinungen
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 08.02.18, 8:12

Hallo Steffi,

ich kann nachvollziehen, dass du den Sprung auf null in dieser Situation noch einmal gewagt hast und wünsche dir von Herzen, dass es sich weiterhin gut entwickelt und du die vorhandenen Baustellen mit den Praktikern um dich rum lösen kannst. Man kann leider nicht sagen, ob das Gröbste rum ist oder noch was nachkommt, aber jetzt bist du schon vier Wochen null und ich würde optimistisch rangehen und gut für dich sorgen und das beste hoffen!

Hier eine Liste potenzieller Trigger, bei denen man achtsam bleiben sollte, Osteopathie gehört auch dazu: viewtopic.php?f=19&t=6442

Ich hatte in meiner letzen Schwangerschaft auch große Schlafprobleme. Wichtig ist Ruhe am Tag, und das kannst du dir ja jetzt nehmen.

Bitte aktualisiere noch deine Signatur.

Alles gute! Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Luce » Samstag, 31.03.18, 19:00

doppelt sorrry :whistle:
Zuletzt geändert von Luce am Samstag, 31.03.18, 19:02, insgesamt 1-mal geändert.
Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
5.6 1.25mg
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Luce
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Luce » Samstag, 31.03.18, 19:01

Hi Steffi,

wie geht es dir!!!

Alles Liebe Luce
Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
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11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
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Bartschi
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Montag, 18.06.18, 19:13

Hallo ihr lieben,

Nach monatelanger Abstinenz melde ich mich hier wieder. Es geht mir leider so schlecht wie lange nicht. Nachdem ich Anfang meiner Schwangerschaft geschafft hatte doxepin auszuschleichen und es mir eigentlich richtig gut ging. Ist jetzt wieder alles auf Anfang. Mein Baby ist jetzt sieben Wochen alt. Nach der Geburt Schlich es sich langsam ein, dass das Sodbrennen wieder verstärkt zurück kam. Leide ja seit langzeiteinnahme von pantoprazol unter chronischer Gastritis und histaminunverträglichkeit mit Verdacht auf systemischer mastozytose. Aber mit meinen Antihistaminika ging es eigentlich. Stresslevel mit Baby natürlich nicht ohne. Dann kam es jetzt vor einer Woche dazu, dass ich leider akut abstillen musste, da meine kleine eine kuhmilchallergie hat. Da ich schon eine Brustentzündung hatte, empfahl mir meine Ärztin die zweimalige gabe von der abstilltablette cabergolin. Damit fing es an, mein Magen ist förmlich explodiert, habe starke Übelkeit, Magenschmerzen, Sodbrennen. Dazu kam plötzlich unbändige innere Unruhe und Angst. Das hält nun schon über eine Woche an. Bin am Ende. Denke, durch das Hormonchaos und die Nebenwirkungen von den beiden abstilltabletten hat sich der Körper völlig verausgabt und es geht wohl auch in Richtung Wochenbettdepression. Der Magen ist schlimm und nix hilft, aber am schlimmsten ist die extreme innere Unruhe und die Angst. Mein ganzer Brustkorb brennt vor Unruhe und ich hab Angst umzukippen. Bin total hochgefahren und komme nicht runter. Kann nicht schlafen. Was kann ich denn tun? Sind das nun absetzsymptome vom damaligen doxepin? Hab überlegt, ob ich mit 5htp was bewirken kann? Oder nen Tropfen doxepin wieder einführen. Schaffe so kaum noch einen Tag. Muss doch für meine große und das Baby da sein. Bin echt verzweifelt. Könnt ihr mir was raten??? Lieben Dank!!
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Wegen wiederkehrenden Magenschleimhautentzündungen, seit Nov. 2015 80 mg Pantoprazol (Fehlbehandlung vom Arzt)
Nebenwirkungen: Schlaflosigkeit, Unruhe, Herzrasen, Abgeschlagenheit
Anfang 2016 ZUsammenbruch, da Arzt meinte, das Pantoprazol solle sofort abgesetzt werden->schlimmer Rebound
Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
Durch massive Schlafstörungen und Unruhe schießlich seit März 2016 50 mg Doxeopin
April Umstellung auf Esomeprazol und kügelschenweise runter auf 10 mg, anhaltendes Sodbrennen und Magendruck
Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
Versuch Doxepin auf Tropfen umzustellen, bekommt mir nicht.

Aktuell 23.07. zurück auf 37,5 mg Doxepin in Tablettenform und erstmal wieder stabil werden
Versuch 10 mg Esomeprazol ganz langsam kügelchenweise runter zu kriegen

Seit august 2016 esomeprazol auf 0
Seit Dezember 2017 doxepin nun schrittweise auf 25 mg reduziert
März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von LinLina » Montag, 18.06.18, 20:26

Liebe Bartschi :-)

:hug: erstmal noch Glückwunsch zu deinem Baby <3

Ich kann mir vorstellen dass die erste Zeit extrem hart ist, mit wenig Schlaf und Hormondurcheinander :?

Zum Stillen/Abstillen kann ich nichts sagen, aber wenn du eine Mastzellenerkrankung hast dann ist es ganz wichtig sehr vorsichtig zu sein mit allen Substanzen.

Du schreibst du hast heftig auf die Abstilltabletten reagiert, so eine Reaktion kann eine Weile anhalten bis sich dein Körper wieder beruhigt :? Es kann auch sein dass die Tablette immer noch wirkt, je nach Halbwertszeit. Eine Woche ist da noch nicht so lange :? es kann sein dass die SChlimmsten Symptome von alleine wieder nachlassen wenn der Wirkstoff raus ist und sich dein Körper wieder einpendelt.

Ich würde glaube ich eher versuchen keine weiteren Experimente mit NEM und Medikamenten zu machen, ich befürchte die Gefahr ist zu groß dass du im Moment auf fast alles reagieren könntest. Serotonerge Substanzen wo auch 5 htp dazu gehört werden meist nicht gut vertragen soweit ich weiß.

Könntest du dir irgendwie zusätzliche Unterstützung holen für eine Zeit damit du etwas zur Ruhe kommen kannst?
könntest du dir irgendwie einige Tage ein zumindest Teilweise Auszeit verschaffen? Wenn du abgestillt hast, müsste das doch eher gehen? Bist du alleinerziehend?

Wie machst du das mit der Ernährung, isst du Histaminarm, Salicylatarm, und/oder Gluten- und Milchfrei, hast du dich damit beschäftigt was man diesbezüglich unterstützend beachten kann bei Mastzellenproblemen?

:hug:

Ich selbst leide auch zur Zeit stark unter Mastzellenreaktionen inclusive schwerer Nahrungsmittelunverträglichkeit, aber ich kann mithilfe der Ernährung die schlimmsten Symptome derzeit halbwegs unter Kontrolle halten. Bei dir kommen natürlich noch ein paar Erschwerende Faktoren hinzu :?

Du kannst eigentlich glaube ich nur Stückchen für Stückchen schauen, was du brauchst um nach und nach wieder ins Gleichgewicht zu kommen :?

Liebe Grüße
Lina
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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von Bartschi » Dienstag, 19.06.18, 8:45

Danke liebe Lina für deine Worte,

Ja ist gerade ein richtiges Chaos. Am Abend nehme ich Melatonin zum schlafen und das tut mir gut. Daher dachte ich, dass 5htp vielleicht auch funktionieren könnte. Pantoprazol bringt gerade gar nix, Magen tut nach wie vor Hölle weh und Übelkeit ist ständig da. Hab eher das Gefühl, dass pantoprazol die Übelkeit und Unruhe noch verstärkt. Bloß mein ranitidin was ich gut Verträge reicht gerade für den Magen nicht aus. Keine Ahnung, was ich da noch tun könnte. Alle Hausmittelchen und Sachen wie heulende etc. Bringen nix. Und kaum richtig auf den Beinen fängt dann mit dem Magen sich die Unruhe an. Fürchterlich. Ich halte das kaum aus. Was kann ich denn tun?

Wegen de Ernährung passe ich ja schon seit Jahren auf. Esse Laktose, glutenfrei und hiszaminarm. Und momentan eyh nur glutenfreien Haferbrei und Kartoffelbrei....

Hab gleich frauenarzttermin, die wird bestimmt sagen, wochenbettdepression und mir sowas wie opipramol Vorschlagen...auf keinen Fall!

Bin nur am überlegen, ob es einen Versuch wert wäre, das doxepin in nem Tropfen oder so einzuschleichen. Magen und Unruhe waren damals ja auch meine Probleme....vielleicht rächt sich jetzt durch das hormonchaos das doch relativ schnelle absetzen vor paar Monaten...

Was meint ihr???
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Wieder einschleichen von 20 mg Pantoprazol Februar 2016
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Seit Mai 2016 langsam runter gegangen mit Doxepin auf 37,5 mg
Erneuter Versuch Doxepin auf knapp 30 mg runter zu bringen fehgeschlagen, sofort Absetzsymptome
Versuch Esomperazol ganz weg zu lassen, endete zweimal in heftiger Magenschleimhautentzündung
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März 2017 Versuch auf 20mg zu gehen mißglückt wegen absetzsyptomen und Infekt
Zurück auf 25 mg
April 2017 Versuch auf 22,5 mg zu gehen, auch missglückt, weil doch noch nicht stabil und wieder Infekt
27.04. wieder zurück auf 25mg und hoffen auf Stabilisierung
15.05.Reduktion um 10% mit feinwaage auf 22,5mg ( ersten zwei Tage kaum Probleme, nun erkältungsähnliche Symptome)-Symptome durchgehalten, nach vier Tagen Besserung
Ende Mai 2017 Blutbild sehr schlecht, Leukozyten und granulozyten viel zu niedrig und dürfen nicht weiter sinken - doxepin der Auslöser dafür- Ärzte raten dringend zum absetzen von doxepin (5mg aller zwei Wochen).
01.06. 2017 erst nochmal kleiner Schritt auf 20mg, um wieder geraden Wert zu haben ( bis auf paar schlechte Nächte gut vertragen)
15.06.2017 runter auf 15mg (bisher ganz okay)
30.06. runter auf 10mg (Kopfschmerzen, leichtes kribbeln im Kopf)
16.07. runter auf 5mg ( bisher nur wieder schlechter Schlaf, ansonsten ganz okay)
Ende Juli auf 2,5mg (kaum absetzsymptome, außer weiterhin so gut wie kein Schlaf)
Anfang August auf 1,25 mg (schritt ganz gut verkraftet)
Anfang Sept. Positiver Schwangerschaftstest (wegen schwangerschaftsübelkeit erst einmal auf der Dosis geblieben)
Mitte Oktober 2017 schritt auf null( nach drei Tagen schlimme Kopfschmerzen und nackenverspannung)
26.10. Nach einer Woche wieder 0,75 mg eindosiert
30.10.2017 nach wie vor Kopfschmerzen trotz wieder eindosierung vor vier Tagen
25.11.2017 auf 0,65 mg ( weiter mit feinwaage, da Probleme mit Wasserlösemethode
Mitte Dezember 2017 auf 0,55 mg (auf doxepin Tropfen umgestiegen und diesen mit der Wasserlösemethode gestreckt)
Ende Dezember 2017 auf 0,45 mg
Anfang/Mitte Januar 2018 auf 0 mg ( ab und an Bissl Kopfweh, wieder schlechter Schlaf, sonst keine absetzerscheinungen)
März2018 weiterhin auf null (seit eiseninfusionen, Eisen war durch die Schwangerschaft total im Keller, Schlaf wieder besser/ ansonsten weiterhin keine absetzerscheinungen
Ende

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Re: Problem Doxepinumstellung auf Tropfen / schlechte Blutwerte. Schwanger!

Beitrag von LinLina » Dienstag, 19.06.18, 14:35

Liebe Bartschi :-)
Ja ist gerade ein richtiges Chaos. Am Abend nehme ich Melatonin zum schlafen und das tut mir gut. Daher dachte ich, dass 5htp vielleicht auch funktionieren könnte.
Das ist ja super, dass du zumindest schon eine Sache hast die geht und etwas hilft. Ich wäre dennoch eher vorsichtig mit 5htp glaube ich :?
Pantoprazol bringt gerade gar nix, Magen tut nach wie vor Hölle weh und Übelkeit ist ständig da. Hab eher das Gefühl, dass pantoprazol die Übelkeit und Unruhe noch verstärkt.
Ppi lösen bei mir auch sehr schlimme Unruhe aus. Wenn es nicht hilft, dann würde ich es eher weg lassen.
Wegen de Ernährung passe ich ja schon seit Jahren auf. Esse Laktose, glutenfrei und hiszaminarm. Und momentan eyh nur glutenfreien Haferbrei und Kartoffelbrei....
Dann weißt du ja schon viel und wenn im Moment sowieso kaum was geht ist es ja auch müßig bei der Ernährung zu schauen, mehr weg lassen kannst du ja kaum. Du könntest höchstens schauen ob du Alternativen findest und damit ein bisschen rumprobieren, z.b. Rundkornreis oder Hirse, aber es ist sehr individuell was geht und was nicht.

Bezüglich Laktosefrei, ich habe gelesen dass bei Mastzellenerkrankungen empfohlen wird grundsätzlich auf Milchprodukte zu verzichten da diese das Immunsystem wohl aktivieren können oder so, aber wie bei allem ist es sehr individuell und ich halte eigentlich mehr davon zu schauen was einem gut tut und was nicht als pauschal alles weg zu lassen, aber einfach mal als Gedanke.

Ich selbst habe dazu noch eine Salicylatintoleranz bekommen, das ist extrem nervig weil da kaum noch was übrig bleibt aber ich bekomme es einigermaßen hin. Vielleicht magst du perspektivisch dich auch mal damit beschäftigen ob das bei dir auch Symptome verstärkt, in Haferflocken ist aber keine Salicylsäure drin, in Kartoffeln (geschält) eher wenig.
Hab gleich frauenarzttermin, die wird bestimmt sagen, wochenbettdepression und mir sowas wie opipramol Vorschlagen...auf keinen Fall!
Wenn du eine Mastzellenreaktion hast, dann ist es klar dass es dir extrem elend geht. Das ist keine "normale" Wochenbettdepression. Gut dass du da vorsichtig bist weitere Psychopharmaka einzunehmen.
Bin nur am überlegen, ob es einen Versuch wert wäre, das doxepin in nem Tropfen oder so einzuschleichen. Magen und Unruhe waren damals ja auch meine Probleme....vielleicht rächt sich jetzt durch das hormonchaos das doch relativ schnelle absetzen vor paar Monaten...
Es ist sogar sehr wahrscheinlich dass auch das Absetzen zum aktuellen Zustand beiträgt meiner Meinung nach. Doxepin ist ja auch ein starkes Antihistaminikum, ein Rebound ist da sehr wahrscheinlich.

Du hattest in deinem vorigen Beitrag geschrieben dass du ein Antihistaminikum nimmst/genommen hast, das aber jetzt nicht mehr ausreichend hilft, nimmst du das aktuell noch? Welches denn?

Vorsichtig einen Tropfen Doxepin zu probieren könnte eine Option sein. Ich würde es aber wirklich mit der kleinstmöglichen Menge testen, um bei Unverträglichkeit keine Verschlechterung zu riskieren.

Falls du ein neueres Antihistaminikum nimmst, das nicht so arg die Blut-Hirn-Schranke passiert dann wäre es nicht verwunderlich dass es die Unruhe die ja im zentralen Nervensystem "sitzt" nicht gut deckelt. Vielleicht ist deine aktuelle Reaktion auch gerade einfach zu heftig plus das Hormondurcheinander :?

Liebe Grüße
Lina


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