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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

JayBlue: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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JayBlue
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JayBlue: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von JayBlue » Sonntag, 21.08.16, 19:56

Hallo,

ich finde es super, dass es dieses Forum hier gibt. Ansonsten wäre man doch ziemlich allein gelassen :( .
Hier findet man so viele Tipps und Tricks die einem das Absetzten wirklich erleichtern. Finde es sehr schön, dass es diese Initiative hier gibt!!

Zu meiner Frage/Problem :? :
Ich nehme seit ca 5 -6 Jahre Cymbalta 30mg. Ich kann nicht mehr genau sagen wann ich damit angefangen habe. Davor habe ich unzählige andere SSRI/Neurleptika genommen (u.a. Paroxetin, Mirtazapin, Trevilor ...). Ich bin damals von Mirtazapin und Paroxetin super runter gekommen (dank Cymbalta :shock: ). Als ich dann beschlossen habe ich möchte Cymbalta auch nicht mehr nehmen fingen eigentlich die Probleme wieder von vorne an. Ich war Jahre lang bei keinem Psychiater mehr und habe mir die Tabletten einfach beim Hausarzt geholt. Er wollte auch keine Befunde oder sowas sondern hat es mir einfach stillschweigend immer verschrieben. Wenn er es mir nicht verschrieben hätte, wäre ich vermutlich auf die Barrikaden gegangen.
Mittlerweile bin ich wieder bei einem Psychiater, der mit die alternierende Methode vorgeschlagen hat. Ich wollte es dann doch nochmal versuchen (unter seiner Betreuung).

Ich habe hier viel gelesen und hier wird die Meinung vertreten, dass alternierend (also Einnahme alle 2 Tage) eher schlecht ist. Ich fühle mich auch nicht sehr wohl dabei. Ich kann nach 10 Wochen sagen, dass es sich schon ein bisschen gebessert hat, aber ich merke es immer noch und leide immer noch darunter (siehe Signatur). Ich weiß manchmal nicht, ob ich mir das nur einbilde, oder ob es daher kommt, dass ich einfach ein ängstlicher Mensch bin (Hypochonder)?! Vielleicht kommt auch mein Grundzustand wieder zum Vorschein und ich muss mich damit abfinden. Ich bin in letzter Zeit einfach sehr gereizt und habe keinen Elan mich unter Leute zu begeben :-(.

Zu meiner Frage: Ich würde es gerne mit einer anderen Methode versuchen (Abwiegen oder Zählen der Kügelchen). Ich weiß aber nicht bei wieviel mg ich wieder einsteigen soll? :? Wenn ich es so umrechne, nehme ich momentan 15mg (da alle 2 Tage). Kann man das so umrechnen?? Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit der Zähl/wieg-Methode bei 15mg anfangen soll oder wieder bei 30? Ich will aber eigentlich nicht wieder 30 nehmen.

Dankeschön fürs Lesen!

Viele Grüße

Jay
Zuletzt geändert von Murmeline am Montag, 01.07.19, 12:30, insgesamt 2-mal geändert.
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In der Vergangenheit viele unterschiedliche AD's und NL genommen (kann leider nicht mehr alle aufzählen).
Derzeit (2016):
* Vor 16.07.16: Cymbalta 30mg (ca. 6 Jahre). Diagnose war damals Zwangsstörung/Angststörung, Depression.
* Seit 16.07.16 Cymbalta (30mg) -> alternierend alle 2 Tage auf Anraten des Arztes.
* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
* 10.02.17: 13mg.
* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
* 14.03.17: 13mg (52 K.)
* 22.03.17: 12,5mg (50 K.)
* 15.05.17: 12mg (48 K.)
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* 26.07.17: 11,0mg (44 K.)
* 07.10.17: 10,5mg (42 K.)
* 25.11.17: 10,4mg (42 K.) <- Neue Packung Duloxetin.
* 01.02.18: 10,15mg (41K.)
* 04.03.18: 9,90mg (40K.)
* 20.03.18: 20mg <- Absetzstop!
* Seit ca. Mai 2018: 30mg
* 01.07.19: 27mg (97 K.)
* 02.07.2019: ~28,6 (103 K.)
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Re: Cymbal**ta 30mg alternierend.

Beitrag von Annanas » Sonntag, 21.08.16, 20:53

Hallo JayBlue :) ,
herzlich willkommen im ADFD!
JayBlue hat geschrieben:Davor habe ich unzählige andere SSRI/Neurleptika genommen (u.a. Paroxetin, Mirtazapin, Trevilor ...
Möchtest du uns mitteilen, aus welchem Grund dir diese Medikamente verschrieben wurden?!
Gab es nur die medikamentöse Therapie oder wurde dir auch Psychotherapie angeraten?
JayBlue hat geschrieben:Ich war Jahre lang bei keinem Psychiater mehr und habe mir die Tabletten einfach beim Hausarzt geholt. Er wollte auch keine Befunde oder sowas sondern hat es mir einfach stillschweigend immer verschrieben.
Das ist auch keine gute Variante, normalerweise müssen bei Psychopharmaka Kontrolluntersuchungen halbjährlich bzw einmal im
Jahr durchgeführt werden. Dazu gehören Blutuntersuchungen, EKG, Blutdruck - es war ziemlich unverantwortlich von deinem
HA diese Medikamente einfach weiterzuverschreiben.
JayBlue hat geschrieben:Mittlerweile bin ich wieder bei einem Psychiater, der mit die alternierende Methode vorgeschlagen hat. Ich wollte es dann doch nochmal versuchen (unter seiner Betreuung).
Ich finde es gut, daß du vom Cymbalta weg willst, Psychopharmaka heilen nicht, sie deckeln im besten Fall die Symptome.

Wie du schon gelesen hast, können wir die alternierende Methode nicht empfehlen.
Dein Nervensystem kann sich auf keine feste Dosis des Medikaments einstellen - Cymbalta erreicht ca. 6 Stunden nach Einnahme die
maximale Konzentration - die Halbwertszeit (bis die Hälfte des Wirkstoffs abgebaut bzw ausgeschieden wird) beträgt im
Schnitt 12 Stunden. Dh. du erleidest ständig Minientzüge.
JayBlue hat geschrieben:Ich würde es gerne mit einer anderen Methode versuchen (Abwiegen oder Zählen der Kügelchen). Ich weiß aber nicht bei wieviel mg ich wieder einsteigen soll? Wenn ich es so umrechne, nehme ich momentan 15mg (da alle 2 Tage). Kann man das so umrechnen?? Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit der Zähl/wieg-Methode bei 15mg anfangen soll oder wieder bei 30? Ich will aber eigentlich nicht wieder 30 nehmen.
Du könntest es mit 15 mg jeden Tag versuchen u schauen, wie es dir damit ergeht. Danach würde ich mein weiteres Vorgehen ausrichten.
Du kannst hier engmaschig in deinem Thread berichten, so können wir deine Situation gut einschätzen und dich unterstützen.
Wichtig wäre es, sich erstmal auf dieser Dosis zu stabilisieren, bevor man weiter absetzt.

Gibt es Cymbalta mit kleinen Kügelchen? Dann wäre das eine gute Ausgangslage, um schonend abzusetzen.
Wir empfehlen 5 - 10% der letzten Dosis alle 4 - 6 Wochen abzudosieren, so bleiben die Absetzsymptome meist moderat.
Hier mal etwas Lesestoff:
Was passiert bei AD Einnahme u. im Entzug
häufig gestellte Fragen (FAQ) Absetzthematik

Das fürs Erste von mir,
lieben Gruß von Anna
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Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von LinLina » Sonntag, 21.08.16, 23:44

Hallo Jay :-)

willkommen im forum :-)

ich habe bei deinem Titel die Sternchen entfernt, sie sind nicht mehr notwendig, und den Wirkstoffnamen hinzu gefügt. Wir verwenden bevorzugt Wirkstoffnamen, weil die Marke je nach Hersteller und Land unterschiedlich heißt.

Ich denke auch, du kannst/solltest jetzt auf täglich 15 mg umsteigen. Das tageweise auslassen ist nicht besonders verträglich, wenn du dich nicht gut fühlst kann das zumindest dazu beitragen.

Auch hast du ja um die Hälfte reduziert durch diese Methode, was ein sehr großer Schritt auf einmal ist. Deswegen wäre eine lange Stabilisierungsphase jetzt besonders wichtig, bevor du an das weitere runter reduzieren denkst.

Liebe Grüße,
Lina
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Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von Juna » Montag, 22.08.16, 11:18

Huhu Jay,

willkommen im Forum :)
Ich freue mich, dass Du den Weg zu uns gefunden hast und wünsche Dir hier einen regen Austausch.
Die Mods sind hier superklasse und helfen, wo sie nur können. Die User steuern auch noch ihren positiven Anteil dazu.
Ich bin gerne hier und hoffe, dass Du Dich mit der vorgeschlagenen Dosis stabilisieren kannst, um dann weiter, vorsichtig auszuschleichen.

Alles Liebe,
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von JayBlue » Freitag, 26.08.16, 20:24

Hallo Anna, Juna, Lina,

vielen Dank für Eure Antworten. Sorry, dass ich erst so spät antworte. Ich war die Woche im Streß und komme jetzt erst dazu. So nun zu meiner Antwort :-).
AnnaNass hat geschrieben: Möchtest du uns mitteilen, aus welchem Grund dir diese Medikamente verschrieben wurden?!
Gab es nur die medikamentöse Therapie oder wurde dir auch Psychotherapie angeraten?
>> Ich war bereits in stationärer Behandlung (ich glaube das war 2006 oder 2008 ;-) ). Danach ging es mir eigentlich besser. Hatte Zwangsstörungen. Nach dem Klinikaufenthalt bin ich dann eigenständig zum Neurologen und habe mich AD's verschreiben lassen. Ich weiß selbst nicht mehr warum ich damals unbedingt etwas nehmen wollte. Habe irgendwie gedacht, dann geht es mir "noch" besser. Naja und seither quäle ich mich mit AD's rum (und auch diversen Neuroleptika). Ich bin schon sehr froh, dass ich bei nur noch einem AD bin und keine zwei mehr nehme und auch keine Neuroleptika. Durch die Neuroleptika bin ich sehr träge geworden und habe auch an Gewicht zugenommen. Falls jemand wissen möchte was ich alles genommen habe, dann kann ich das gerne aufschreiben (muss dann nur in meinen Erinnerungen kramen ;-) ).
AnnaNass hat geschrieben:Wie du schon gelesen hast, können wir die alternierende Methode nicht empfehlen.
Dein Nervensystem kann sich auf keine feste Dosis des Medikaments einstellen - Cymbalta erreicht ca. 6 Stunden nach Einnahme die
maximale Konzentration - die Halbwertszeit (bis die Hälfte des Wirkstoffs abgebaut bzw ausgeschieden wird) beträgt im
Schnitt 12 Stunden. Dh. du erleidest ständig Minientzüge.
>> Dankeschön fürs Aufklären :-). Ja das stimmt. So ähnlich fühlt sich das auch schon an irgendwie. Es hat sich aber schon gebessert seit dem ich mit dem Alternieren angefangen habe. Ich war gestern beim Psychiater und er meinte ich solle auf alle 3 Tage gehen und dann in 2 Monaten ganz weg lassen. Ich bin am überlegen, ob ich es doch mit alle 3 Tage versuche und wenn es nicht klappt, dann kaufe ich mir eine Feinwage bei Amazon und versuche die Hälfte abzuwiegen und bei 15mg täglich zu starten.
AnnaNass hat geschrieben:Gibt es Cymbalta mit kleinen Kügelchen? Dann wäre das eine gute Ausgangslage, um schonend abzusetzen.
Wir empfehlen 5 - 10% der letzten Dosis alle 4 - 6 Wochen abzudosieren, so bleiben die Absetzsymptome meist moderat.
Hier mal etwas Lesestoff:
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häufig gestellte Fragen (FAQ) Absetzthematik
>> Ja Cymbalta hat keine Kügelchen in der Kapsel (es sind ungefähr 280 Stück :frust: . Ich glaube die Zählmethode scheidet für mich aus. Ich habe es versucht, aber ich bin schier verzweifelt daran :shock: .
LinLina hat geschrieben: ich habe bei deinem Titel die Sternchen entfernt, sie sind nicht mehr notwendig, und den Wirkstoffnamen hinzu gefügt. Wir verwenden bevorzugt Wirkstoffnamen, weil die Marke je nach Hersteller und Land unterschiedlich heißt.
>> Alles klar danke :-).
LinLina hat geschrieben: Ich denke auch, du kannst/solltest jetzt auf täglich 15 mg umsteigen. Das tageweise auslassen ist nicht besonders verträglich, wenn du dich nicht gut fühlst kann das zumindest dazu beitragen.

Auch hast du ja um die Hälfte reduziert durch diese Methode, was ein sehr großer Schritt auf einmal ist. Deswegen wäre eine lange Stabilisierungsphase jetzt besonders wichtig, bevor du an das weitere runter reduzieren denkst.
>> Danke für deinen Rat. Ich weiß irgendwie auch nicht so recht was ich machen soll. Ich habe die Kügelchen-Methode versucht, bin aber daran gescheitert :-(. Wenn dann käme nur die Wieg-Methode mit einer Feinwage in Frage. Wie oben beschrieben meint mein Psychiater, dass ich auf alle 3 Tage "runter" soll (2 Monate) lang und es dann komplett weg lassen. Wenn das klappen würde wäre natürlich echt super.
Juna hat geschrieben:Ich freue mich, dass Du den Weg zu uns gefunden hast und wünsche Dir hier einen regen Austausch.
Die Mods sind hier superklasse und helfen, wo sie nur können. Die User steuern auch noch ihren positiven Anteil dazu.
Ich bin gerne hier und hoffe, dass Du Dich mit der vorgeschlagenen Dosis stabilisieren kannst, um dann weiter, vorsichtig auszuschleichen.
>> Auch dir vielen Dank! Ich bin wirklich froh, dass man sich hier austauschen kann. Mein Psychiater hat leider noch keinen derartigen Fall gehabt vorher :-/. Naja man kommt sich dann schon ein bisschen komisch vor irgendwie. Er meinte auch, dass Cymbalta eher "besser" zum Absetzen sei als andere SSRI. Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann. Allein diese "Brain Zaps" sind schon ekelhaft.

Vielen Dank nochmal für die Antworten. Ich werde hier weiter berichten, wie es mir geht mit dem Ausschleichen...

Schönes Wochenende!

Grüße

Jay
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* Vor 16.07.16: Cymbalta 30mg (ca. 6 Jahre). Diagnose war damals Zwangsstörung/Angststörung, Depression.
* Seit 16.07.16 Cymbalta (30mg) -> alternierend alle 2 Tage auf Anraten des Arztes.
* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
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* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von Katharina » Freitag, 26.08.16, 21:03

Hallo lieber Jay!

Immer wieder bekommen wir die Antwort unserer Ärzte: "..ungewöhnlich - das beobachten wir sonst nicht so....wir haben Patienten die lassen die Medikamente einfach weg,..".

Damit lassen sie uns stehen, als Sonderlinge - ( einmal mehr ).

Ich höre das, wann immer ich -NOCH - ein Rezept benötige zum reduzieren und sage, dass es mir nicht gut geht.

Ich denke, sie wissen das nicht.

Wenn ich dieses Forum nicht gefunden hätte, säße ich fest mit meinem AD, lebenslänglich.
Mit meinem AD -

das nicht mehr "meines" ist, da erfolgreich abgesetzt :sports: :party2: :sports:


Habe Geduld wo man keine hat, teile sie hier mit den anderen -
dann findest Du da heraus.

Alles Gute,Jay - ein schönes Wochenende,

Katharina
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von JayBlue » Freitag, 26.08.16, 22:33

Hallo Katharina,

danke für deine Antwort. Ja irgendwie scheint man sich da schon "komisch" vor zu kommen. Er hat mir letzten Endes freie Hand gegeben. Wenn das mit den 3 Tage nicht klappt soll ich das Abwiegen versuchen. Ich erwarte eigentlich auch nicht wirklich viel von Ihnen - außer das Rezept halt. Ist traurig das man sich selbst darum kümmern muss. Ich lese hier auch von Fällen, wo ich sage da bin ich noch gut dran. Ich habe zwar Absetzerscheinungen kann aber noch zum Arbeiten gehen und meinen Alltag leben. Ich denke, dass die meisten die solche Medikamente nehmen nicht ernst genommen werden vom Arzt. Man muss immer beharrlich bleiben und das geht nicht wenn man geschwächt ist von den Absetzerscheinungen.

Wenn man Probleme hat mit Medikamenten werden einfach mehr Medikamente verschrieben, in der Hoffnung, dass es mit irgend einem besser wird. Ich habe früher einmal Paroxetin, oder Trevilor genommen und konnte von einem nicht mehr gut schlafen. Daraufhin habe ich dann Mirtazapin (vorher noch einige Neuroleptika von denen ich nicht mehr weiß wie sie heißen) bekommen, damit ich wieder schlafen kann. Ich habe das Medikament nicht gebraucht, sondern nur bekommen weil ich vom einen Medikament nicht richtig schlafen konnte. Und das kann beliebig so weiter gehen bis man 3 oder 4 Medikamente nimmt pro Tag. Das ist ein Teufelskreis. Ich denke das kennen sicher viele von Euch.

Ich bin für mich froh, dass ich nur noch eins nehme. Und hoffentlich bald keins mehr ....

schönen Abend noch!

Grüße
Jay
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Derzeit (2016):
* Vor 16.07.16: Cymbalta 30mg (ca. 6 Jahre). Diagnose war damals Zwangsstörung/Angststörung, Depression.
* Seit 16.07.16 Cymbalta (30mg) -> alternierend alle 2 Tage auf Anraten des Arztes.
* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
* 10.02.17: 13mg.
* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
* 14.03.17: 13mg (52 K.)
* 22.03.17: 12,5mg (50 K.)
* 15.05.17: 12mg (48 K.)
* 11.06.17: 11,5mg (46 K.)
* 26.07.17: 11,0mg (44 K.)
* 07.10.17: 10,5mg (42 K.)
* 25.11.17: 10,4mg (42 K.) <- Neue Packung Duloxetin.
* 01.02.18: 10,15mg (41K.)
* 04.03.18: 9,90mg (40K.)
* 20.03.18: 20mg <- Absetzstop!
* Seit ca. Mai 2018: 30mg
* 01.07.19: 27mg (97 K.)
* 02.07.2019: ~28,6 (103 K.)
* 04.07.2019: 30mg
* 05.07.2019: ~28,6 (103 K.) <- Neuer Versuch 8-)
* 08.07.2019: ~29,44mg (~106 K.)

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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von Katharina » Samstag, 27.08.16, 0:52

Lieber Jay!

Es freut mich sehr,daß Du Dein Alltagsleben plus Arbeit führen kannst;
ich finde das wichtig wenn möglich,weil man sich doch viele Stunden des Tages
im normalen Leben befindet.

Umso mehr sei achtsam mit Dir was das rechtzeitige Ausruhen und langsames,
nicht sprunghaftes Ausschleichen der Medikamente an betrifft,
sodass Du keine zu unangenehmen Reduzierungserscheinungen haben musst.

Ich finde es hilfreich in einer Phase wo es nicht so leicht ist, auf Reize wie Kaffee, TV-Thriller
wichtige Entscheidungen, Umzüge,
alles was aus der bekannten, beruhigenden Routine heraus fällt, zu verschieben
für eine Weile weg zu lassen.

Ich schalte mein Handy oft in den Flug Modus.
Ich will keine Benachrichtigung-Töne und mein neues Modell hat keine Blink-Benachrichtigung: schon wieder wer - auch wenn es wer liebes ist.

Ich rufe meine Email manuell ab, wenn ich mag und kann.
Nachts ist alles aus, auch Festnetz.

Ich leide sehr unter Reizuberflutung, immer schon und zur Zeit besonders.
Am meisten erhole ich mich im Wald auf dem Rad.

Ich lese lieber und schaue kein TV mehr.

( Das Rauchen habe ich mir vor kurzem abgewöhnt :party2: )

Man muss es gemütlich haben, zuhause sich wohl fühlen wenn man mal nicht gut raus kann.
Sport ist eine feine Sache mit Achtsamkeit.

Und nicht vergessen, sich verwöhnen, Eis mit Sahne, ein leckeres Getränk Kuchen,Pizza, CD,
an einem schönen Ort sitzen mit Wasser und Brötchen, den Tag in Ruhe aus klingen lassen.
Delegieren -.

Wenn im engen Umfeld Unverständnis auftritt was ich gut verstehen kann da vieles hier wirklich unvorstellbar ist,
da half mir, ab und an einen kurzen Bericht aus dem Forum per screenshot weiter zuleiten, etwas Neutrales wie zb.: eine Absetzliste, das macht enorm Eindruck, daß meine ich nicht ironisch.

Ich finde es hilfreich mit diesen schweren Problem ernst genommen zu werden.
Das geschieht meißt nur hier auf Dauer.

Wenn ich etwas über dieses Thema in der Hand hatte und weiter reichen konnte, wurde
meine Situation plötzlich real und normal.
Und das ist, was ich fühlen will.
Der Rest ist schwer genug.

:group: Ein schönes Wochenende :group:

Katharina



( bitte übersieh' die Fehler Teufel plus Grammatik-crashs - ich tippe und bin eigentlich schon längst bettreif aber es ist zu noch heiß, danke :) )
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 27.08.16, 11:24

Hallo JayBlue :)
Wenn man Probleme hat mit Medikamenten werden einfach mehr Medikamente verschrieben, in der Hoffnung, dass es mit irgend einem besser wird. Ich habe früher einmal Paroxetin, oder Trevilor genommen und konnte von einem nicht mehr gut schlafen. Daraufhin habe ich dann Mirtazapin (vorher noch einige Neuroleptika von denen ich nicht mehr weiß wie sie heißen) bekommen, damit ich wieder schlafen kann. Ich habe das Medikament nicht gebraucht, sondern nur bekommen weil ich vom einen Medikament nicht richtig schlafen konnte. Und das kann beliebig so weiter gehen bis man 3 oder 4 Medikamente nimmt pro Tag. Das ist ein Teufelskreis. Ich denke das kennen sicher viele von Euch.
Ja! Ganz genauso läufts bei den meisten von uns und auch sonst :evil:
Bei mir wars genau gleich. Angefangen mit Zoloft (AD) dann Cipralex (AD), dann Temesta (Benzo), dann Truxal (NL) dann Abilify und dann Ritalin :evil: :vomit:

Und alles nur um das AD erträglicher zu machen und schlussendlich zur Vollkatastrophe führte :zombie:
JayBlue hat geschrieben: Ich bin für mich froh, dass ich nur noch eins nehme. Und hoffentlich bald keins mehr ....
Ich auch !! :party2: nur noch eins und bald keins :hug:

Liebe Grüsse
Deria
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2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von padma » Samstag, 27.08.16, 22:50

hallo JayBlue, :)
Wenn dann käme nur die Wieg-Methode mit einer Feinwage in Frage. Wie oben beschrieben meint mein Psychiater, dass ich auf alle 3 Tage "runter" soll (2 Monate) lang und es dann komplett weg lassen. Wenn das klappen würde wäre natürlich echt super.
Davon kann ich dir nur dringend abraten. Wenn das ZNS erst einmal durch falsches Absetzen gereizt ist, kann es sehr schwierig und langwierig sein, bis es sich wieder stabilisiert.
Cymbalta ist zudem "heimtückisch", die Entzugssymptome können noch mit deutlicher Zeitverzögerung auftreten.
>> Ja Cymbalta hat keine Kügelchen in der Kapsel (es sind ungefähr 280 Stück :frust: . Ich glaube die Zählmethode scheidet für mich aus. Ich habe es versucht, aber ich bin schier verzweifelt daran :shock: .
Das verstehe ich, dass du bei 280 Kügelchen verzweifelt bist.
Schau mal hier gibts diverse Tricks, vielleicht ist was für dich dabei http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 36#p116936

liebe Grüsse,
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von JayBlue » Sonntag, 28.08.16, 21:39

Hallo Katharina und Padma,

vielen Dank für Eure Antworten. @Katharina: Ja es ist generell gut wenn man versucht die Reize so gering wie möglich zu halten. Ich kann das oft auch ganz gut ausblenden, aber ab und zu stresst es mich auch. Generell leben wir auch in einer Welt, die mit Reizen überflutet ist und man sollte da seinen "besten" Weg finden.

@Padma: Danke! Ich werde mir bei Amazon eine Feinwage bestellen und versuchen 15mg abzuwiegen. Ich hoffe das geht besser als mit der Zählmethode. Ich werde berichten wie es mir ergeht. Vom Kopf her habe ich das Gefühl ich schaffe die 3 Tage nicht. Ich komme gerade so hin mit den 2 Tagen (und das nach über 10 Wochen). Ich hoffe es klappt besser wenn ich jeden Tag kontinuierlich 15mg nehme. Auf die Frage mit den Pegelspitzen, wenn man alternierend ausschleicht meinte mein Psychiater nur, dass das bei der geringen Dosis gar nicht schlimm sein.... Ich vermute aber das mich das warscheinlich so auch nicht von Cymbalta weg bringt weil ich man so starke Nebenwirkungen hat vom Absetzen.

Hallo Deria, ich wünsche dir auch, dass du bald keins mehr hast :-) !! So viele Leute berichten über Probleme mit AD und beim Absetzen. Ich verstehe es nicht, dass alle Psychiater bei denen ich bis jetzt war so etwas noch nie gesehen haben. Das kann doch gar nicht sein eigentlich....

Viele Grüße und einen schönen Sonntag Abend!

Jay
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In der Vergangenheit viele unterschiedliche AD's und NL genommen (kann leider nicht mehr alle aufzählen).
Derzeit (2016):
* Vor 16.07.16: Cymbalta 30mg (ca. 6 Jahre). Diagnose war damals Zwangsstörung/Angststörung, Depression.
* Seit 16.07.16 Cymbalta (30mg) -> alternierend alle 2 Tage auf Anraten des Arztes.
* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
* 10.02.17: 13mg.
* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
* 14.03.17: 13mg (52 K.)
* 22.03.17: 12,5mg (50 K.)
* 15.05.17: 12mg (48 K.)
* 11.06.17: 11,5mg (46 K.)
* 26.07.17: 11,0mg (44 K.)
* 07.10.17: 10,5mg (42 K.)
* 25.11.17: 10,4mg (42 K.) <- Neue Packung Duloxetin.
* 01.02.18: 10,15mg (41K.)
* 04.03.18: 9,90mg (40K.)
* 20.03.18: 20mg <- Absetzstop!
* Seit ca. Mai 2018: 30mg
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* 02.07.2019: ~28,6 (103 K.)
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von Annanas » Montag, 29.08.16, 7:46

Guten Morgen, Jay :) ,
JayBlue hat geschrieben:Ich werde mir bei Amazon eine Feinwage bestellen und versuchen 15mg abzuwiegen. Ich hoffe das geht besser als mit der Zählmethode.
Ich denke es ist dann einfacher - 280 Kügelchen zu zählen ist auch ein Konzentrationsakt - ich hatte mal nachgeschaut - aber
eine kleine Dosierung gibt es bei dem Medikament ja wohl nicht.
JayBlue hat geschrieben:Ich hoffe es klappt besser wenn ich jeden Tag kontinuierlich 15mg nehme. Auf die Frage mit den Pegelspitzen, wenn man alternierend ausschleicht meinte mein Psychiater nur, dass das bei der geringen Dosis gar nicht schlimm sein..
Das wird oft von den Ärzten behauptet - manche sprechen sogar von homöopathischen Dosen :frust: !
Aber gerade in den niedrigen Dosierungen sind noch überproportional viele Rezeptoren mit Wirkstoff belegt - das macht
das Ganze so schwer.
Ich verlinke dir hier mal die Rezeptorenbelegung - Duloxetin ist zwar nicht speziell aufgeführt - aber es ist ein SNRI wie
Venlafaxin u. dadurch etwas vergleichbar. Dazu kommt, daß sich die SSRI u. SNRI in der Rezeptorenbelegung nicht
groß unterscheiden:
Rezeptorenbelegung

Ich meine, es wird dir mit der täglichen Einnahme besser gehen, weil so ein konstanter Wirkstoffspiegel erreicht wird.
JayBlue hat geschrieben:So viele Leute berichten über Probleme mit AD und beim Absetzen. Ich verstehe es nicht, dass alle Psychiater bei denen ich bis jetzt war so etwas noch nie gesehen haben. Das kann doch gar nicht sein eigentlich....
Die werden das schon gesehen haben - aber falsch interpretieren. Sehr gern wird in solchen Fällen dann gesagt, es ist ein
Wiederaufflammen der sogenannten "Grunderkrankung" - weil sie nicht wissen oder nicht wissen wollen, daß durch
das Absetzen ähnliche Symptome entstehen.
Meine Psychiaterin ist da so ein Fall und viele Mitglieder hier, mußten leider die gleiche Erfahrung machen.

Ich drücke dir die Daumen, daß es mit der täglichen Einnahme besser wird - berichte bitte weiter!

Lieben Gruß von Anna
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 30.08.16, 21:23

Hallo Jay,

hier noch ein Tipp von Sinua bzgl. der Kügelchen-Methode:
viewtopic.php?p=132021#p132021

Und ich hab noch was ausgegraben:
viewtopic.php?p=153964#p153964

Aber Feinwaage geht natürlich auch.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von JayBlue » Donnerstag, 01.09.16, 19:28

Hallo Anna und Murmeline,

danke für Eure Kommentare. Ich habe mir jetzt eine Feinwage bei Amazon bestellt und es funktioniert soweit ganz gut.
Ich habe heraus gefunden, dass die Kapseln (leer) ~0,052 Gramm wiegen. Eine Kapsel (voll) wiegt ~0,220 Gramm.
15mg Duloxetin entsprechen dann 0,137 Gramm (volle Kapsel). Ich schütte also einmal "gefühlt" die Hälfte aus der vollen Kapsel und wenn noch was fehlt dann gebe ich noch was dazu. Wenn es jemand genauer wissen möchte und welche Waage ich bestellt habe, kann er oder sie mich gern kontaktieren :-). Kostenpunkt 69,99 € bei Amazon (für die Waage).

@Anna: Was ist den genau mit Rezeptorbelegung gemeint?

Vielen Dank und viele Grüße

JayBlue

PS: Soweit geht es mir ganz gut mit den 15mg. Ich habe erst einmal keine große Umstellung gespürt. Ich würde eher sagen, dass es mir besser geht als vorher mit der alternierenden Methode. Ich habe aber das Gefühl ich bin ziemlich müde und schlapp, aber das kann auch andere Gründe haben.
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Derzeit (2016):
* Vor 16.07.16: Cymbalta 30mg (ca. 6 Jahre). Diagnose war damals Zwangsstörung/Angststörung, Depression.
* Seit 16.07.16 Cymbalta (30mg) -> alternierend alle 2 Tage auf Anraten des Arztes.
* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
* 10.02.17: 13mg.
* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
* 14.03.17: 13mg (52 K.)
* 22.03.17: 12,5mg (50 K.)
* 15.05.17: 12mg (48 K.)
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 01.09.16, 21:00

Hallo JayBlue :) ,
JayBlue hat geschrieben:Soweit geht es mir ganz gut mit den 15mg. Ich habe erst einmal keine große Umstellung gespürt. Ich würde eher sagen, dass es mir besser geht als vorher mit der alternierenden Methode.
Das ist ja schon mal sehr erfreulich!!! :D
JayBlue hat geschrieben:Ich habe aber das Gefühl ich bin ziemlich müde und schlapp, aber das kann auch andere Gründe haben.
Das kann durchaus möglich sein, daß es Entzugssymptome sind. Du hast ja Mitte Juli die Dosis um 50% reduziert - das ist schon ein ziemlich großer Schritt
gewesen. Dazu kommt jetzt die Umstellung - an alles zusammen muß sich dein Zentrales Nervensystem erst anpassen.

Ich würde jetzt auch unbedingt eine Stabilisierungsphase einlegen - so lange bis ca. 95% der Symptome verschwunden sind u.
dann mit 5 - 10% Schritten weiter absetzen.
JayBlue hat geschrieben: Ich habe mir jetzt eine Feinwage bei Amazon bestellt und es funktioniert soweit ganz gut.
Gut, daß du damit klarkommst - dann steht ja einem erfolgreichen Absetzen nichts mehr im Wege :roll: !
Aber bitte, wie oben geschrieben, noch etwas damit warten!
JayBlue hat geschrieben:@Anna: Was ist den genau mit Rezeptorbelegung gemeint?
Hast du dir die Kurven mal angeschaut?Da ist zu erkennen, daß im unteren Dosisbereich noch sehr viele
Rezeptoren mit Wirkstoff belegt sind. Dh. das man wirklich sehr kleinschrittig absetzen muß, damit die
Entzugssymptomatik in Grenzen gehalten wird.
Hier haben wir einen Austausch zur Klärung der Rezeptorenbelegung-
Jamie :) hat da eine gute Erklärung mit reingestellt:
Klärung Rezeptorenbelegung

Ich wünsche dir eine symptomarme Zeit u. berichte bitte weiter,
lieben Gruß von Anna
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von JayBlue » Sonntag, 04.09.16, 18:24

Hallo Anna,

danke für den Link. Ich habe mir die Erklärungen mal durchgelesen und so wie das aussieht ist es ein ziemlich komplexer Prozess, den selbst die Psychiater nicht verstehen. Ich bin kein Mediziner aber den Job den die Psychiater machen würde ich mir auch noch zutrauen. Aus einem Satz Medikamenten das richtige auswählen (vielleicht Würfeln) ist nicht sooo schwer.
AnnaNass hat geschrieben:Hallo JayBlue :) ,
Das kann durchaus möglich sein, daß es Entzugssymptome sind. Du hast ja Mitte Juli die Dosis um 50% reduziert - das ist schon ein ziemlich großer Schritt
gewesen. Dazu kommt jetzt die Umstellung - an alles zusammen muß sich dein Zentrales Nervensystem erst anpassen.

Ich würde jetzt auch unbedingt eine Stabilisierungsphase einlegen - so lange bis ca. 95% der Symptome verschwunden sind u.
dann mit 5 - 10% Schritten weiter absetzen.
Ja das kann gut sein. Ich merke auch, dass ich in letzter Zeit ein bisschen nervös bin und habe das Gefühl mein Herz rast :-(. Es kann gut sein, dass es auch am Absetzen liegt. So genau kann man das immer nicht sagen und ein Arzt kann da meist auch nicht helfen, außer zu großen Untersuchungen schicken und dann kommt zum Schluss doch nichts raus :evil: .

Ich habe mir jetzt vor genommen, dass ich mindestens 2 Monate auf 15mg bleibe und hoffe, dass es sich stabilisiert. Ich weiß immer auch nicht, ob es Absetzsymptome sind, oder doch was anderes :-(.

Hat jemand auch Erfahrungen gemacht, dass der Blutdruck beim Absetzen hoch geht?
AnnaNass hat geschrieben: Ich wünsche dir eine symptomarme Zeit u. berichte bitte weiter,
lieben Gruß von Anna
Vielen Dank :-). Wünsche Allen noch einen schönen Sonntag!

JayBlue
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* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
* 10.02.17: 13mg.
* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
* 14.03.17: 13mg (52 K.)
* 22.03.17: 12,5mg (50 K.)
* 15.05.17: 12mg (48 K.)
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* 25.11.17: 10,4mg (42 K.) <- Neue Packung Duloxetin.
* 01.02.18: 10,15mg (41K.)
* 04.03.18: 9,90mg (40K.)
* 20.03.18: 20mg <- Absetzstop!
* Seit ca. Mai 2018: 30mg
* 01.07.19: 27mg (97 K.)
* 02.07.2019: ~28,6 (103 K.)
* 04.07.2019: 30mg
* 05.07.2019: ~28,6 (103 K.) <- Neuer Versuch 8-)
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von Annanas » Sonntag, 04.09.16, 19:04

Hallo Jay :) ,
JayBlue hat geschrieben:Ja das kann gut sein. Ich merke auch, dass ich in letzter Zeit ein bisschen nervös bin und habe das Gefühl mein Herz rast
Ich denke wirklich, es sind Absetzsymptome.
Wie schon geschrieben, eine Dosisreduktion um 50% ist schon eine Hausnummer.
Du mußt schauen, ob die Symptome für dich ertragbar bleiben - wenn es überhaupt nicht besser wird bzw sich eher
verschlimmert, gibt es auch noch die Möglichkeit, ein klein wenig aufzudosieren.

Vllt könntest du versuchen, Beruhigungstee zu trinken oder evtl Neurexan-Tabletten gegen die Unruhe einzunehmen.
Neurexan ist ein homöopathisches Komplexmittel mit dem Hauptwirkstoff Passionsblumenextrakt.
JayBlue hat geschrieben: Ich weiß immer auch nicht, ob es Absetzsymptome sind, oder doch was anderes .
Ja, Absetzsymptome können schon manchmal beängstigend sein - ich schreibe ein Absetztagebuch, in dem
ich jeden Tag mein Befinden dokumentiere. Jetzt nach 8 Reduktionen kann man ganz deutlich ein Muster erkennen.
Viele der Symptome wiederholen sich, aber es kommen auch immer mal neue dazu :( !

Ich hatte am Anfang auch mal ein EKG machen lassen, Blutwerte wurden auch genommen - das beruhigt dann
etwas. Aber ich habe mittlerweile wohl eher eine ausgeprägte Arztphobie entwickelt u. wenn
die Symptome immer wieder verschwinden- dann rechne ich sie den Absetzsymptomen zu.
Ich stell dir mal den Link zu den Absetzsymptomen ein - es ist allerdings eine unvollständige Liste:
Absetzsymptome
JayBlue hat geschrieben:Hat jemand auch Erfahrungen gemacht, dass der Blutdruck beim Absetzen hoch geht?
Ja, leider ich z.B., mußte nach meiner ersten Reduktion einen BD-Senker nehmen, wird wohl auch noch dauern, bis ich den
wieder los bin. Habe allerdings trotzdem manchmal Blutdruckspitzen, aber auch das ist wohl ein Absetzsymptom.
Ich habe mir vom Arzt als Notfallmittel "Nitro-Spray" geben lassen.
Denn noch einen BD-Senker oder etwas Stärkeres als den, den ich habe, macht keinen Sinn - weil mein BD nur immer
mal 2 Tage oder ein paar Stunden vollkommen aus der Rolle fällt.
Ansonsten ist er normal. Ich rechne damit, daß sich nach dem Absetzen alles wieder ohne BD-Senker einpegelt.
Hatte vor der Einnahme von Venlafaxin nie mit hohem Blutdruck zu kämpfen!

Wenn der BD bei dir dauerhaft zu hoch ist, kann es sein, daß du auch vorübergehend einen BD-Senker
nehmen mußt , das würde ich mal beobachten!

:censored: Psychopharmaka aber auch!!!

Dir auch noch einen schönen Sonntagabend, lieben Gruß von Anna
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Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von JayBlue » Sonntag, 11.09.16, 11:15

Hallo Anna,

danke für deine Antwort. Sorry das ich erst jetzt wieder schreibe.
AnnaNass hat geschrieben:Ich denke wirklich, es sind Absetzsymptome.
Wie schon geschrieben, eine Dosisreduktion um 50% ist schon eine Hausnummer.
Du mußt schauen, ob die Symptome für dich ertragbar bleiben - wenn es überhaupt nicht besser wird bzw sich eher
verschlimmert, gibt es auch noch die Möglichkeit, ein klein wenig aufzudosieren.

Vllt könntest du versuchen, Beruhigungstee zu trinken oder evtl Neurexan-Tabletten gegen die Unruhe einzunehmen.
Neurexan ist ein homöopathisches Komplexmittel mit dem Hauptwirkstoff Passionsblumenextrakt.
Danke für den Hinweiß. Ich werde mich in der Apotheke mal nach den Tabletten erkundigen. Ich habe jetzt ein Generika verschrieben bekommen (Duloxetin anstelle von Cymbalta). Hast du schonmal ein Generika genommen während der Reduktion? Gab es da Probleme bei dir?
AnnaNass hat geschrieben:Ja, leider ich z.B., mußte nach meiner ersten Reduktion einen BD-Senker nehmen, wird wohl auch noch dauern, bis ich den
wieder los bin. Habe allerdings trotzdem manchmal Blutdruckspitzen, aber auch das ist wohl ein Absetzsymptom.
Ich habe mir vom Arzt als Notfallmittel "Nitro-Spray" geben lassen.
Denn noch einen BD-Senker oder etwas Stärkeres als den, den ich habe, macht keinen Sinn - weil mein BD nur immer
mal 2 Tage oder ein paar Stunden vollkommen aus der Rolle fällt.
Ansonsten ist er normal. Ich rechne damit, daß sich nach dem Absetzen alles wieder ohne BD-Senker einpegelt.
Hatte vor der Einnahme von Venlafaxin nie mit hohem Blutdruck zu kämpfen!
Oh das hört sich aber auch krass an :-(. Das alles nur vom Absetzen? :x . Wie hoch kommt der Blutdruck dann? Also bei mir ist es nicht ganz so schlimm. Habe immer einen Blutdruck von 127/80 ca. Un mein Puls ist auch bei 70 ca (Ruhepuls). Also ist noch alles im Lot, aber er war auch schonmal niedriger.
AnnaNass hat geschrieben:Ja, Absetzsymptome können schon manchmal beängstigend sein - ich schreibe ein Absetztagebuch
Das mit dem Tagebuch ist auch eine gute Idee. Das klingt auch gut zumindest kann man dann feststellen welche Symptome u.U. dem Absetzten zuzurechnen sind.

Im Moment geht es mir eigentlich ganz gut mit der Reduktion. Das Herzrasen ist wieder weg gegangen (war vielleicht auch einfach nur im Streß). Ansonsten fühle ich mich viel besser als mit dem "alle 2 Tage nehmen". Das ist wirklich schwerer für den Köper zu verarbeiten. Vom Arzt bekommt man da ja keine Hilfestellung. Wenn es so nicht geht dann geht's garnicht.

Dann wünsche ich dir, dass es bei dir mit dem Absetzten auch weiterhin gut klappt! Du setzt Trevilor ab, oder? Das habe ich auch eine Zeit lang genommen aber das hat mich viel mehr aufgedreht als das Cymbalta jetzt. Wie läuft es da mit dem Absetzten?

Viele Grüße und auch einen schönen Sonntag :D

JayBlue
Mein Absetzthread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=11981
In der Vergangenheit viele unterschiedliche AD's und NL genommen (kann leider nicht mehr alle aufzählen).
Derzeit (2016):
* Vor 16.07.16: Cymbalta 30mg (ca. 6 Jahre). Diagnose war damals Zwangsstörung/Angststörung, Depression.
* Seit 16.07.16 Cymbalta (30mg) -> alternierend alle 2 Tage auf Anraten des Arztes.
* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
* 10.02.17: 13mg.
* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
* 14.03.17: 13mg (52 K.)
* 22.03.17: 12,5mg (50 K.)
* 15.05.17: 12mg (48 K.)
* 11.06.17: 11,5mg (46 K.)
* 26.07.17: 11,0mg (44 K.)
* 07.10.17: 10,5mg (42 K.)
* 25.11.17: 10,4mg (42 K.) <- Neue Packung Duloxetin.
* 01.02.18: 10,15mg (41K.)
* 04.03.18: 9,90mg (40K.)
* 20.03.18: 20mg <- Absetzstop!
* Seit ca. Mai 2018: 30mg
* 01.07.19: 27mg (97 K.)
* 02.07.2019: ~28,6 (103 K.)
* 04.07.2019: 30mg
* 05.07.2019: ~28,6 (103 K.) <- Neuer Versuch 8-)
* 08.07.2019: ~29,44mg (~106 K.)

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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von Annanas » Sonntag, 11.09.16, 11:57

Hallo JayBlue :) ,
JayBlue hat geschrieben:Ich habe jetzt ein Generika verschrieben bekommen (Duloxetin anstelle von Cymbalta). Hast du schonmal ein Generika genommen während der Reduktion? Gab es da Probleme bei dir?
Ja, habe ich - in der Klinik bekam ich Trevilor u. als das Patent dann auslief, mußte ich auch auf das Generikum umsteigen.
Hatte ehrlich gesagt, auch ein bißchen Bedenken, aber es gab keine Probleme.

Ich würde solch einen Wechsel vorsichtshalber aber nicht dann vornehmen, wenn du gerade abdosieren willst.
Aber ich habe gerade deine Signatur nochmal angeschaut - ehe du weiter mit der Dosis runtergehst - ist
ja noch Zeit.
JayBlue hat geschrieben:Wie hoch kommt der Blutdruck dann? Also bei mir ist es nicht ganz so schlimm. Habe immer einen Blutdruck von 127/80 ca. Un mein Puls ist auch bei 70 ca (Ruhepuls). Also ist noch alles im Lot, aber er war auch schonmal niedriger.
In den Spitzen war er immer mal gern bei 190/110, einmal auch noch höher :o !!
Aber dein Blutdruck ist ja immer noch optimal, trotz Erhöhung - also mit den Werten brauchst du dir da keine
Gedanken machen.
JayBlue hat geschrieben:Das mit dem Tagebuch ist auch eine gute Idee. Das klingt auch gut zumindest kann man dann feststellen welche Symptome u.U. dem Absetzten zuzurechnen sind.
Ja genau, bei mir kristallisierte sich da mit der Zeit auch ein Muster raus, 1. Woche nach Reduktion meist keine Symptome,
2. Woche leichte, 3. Woche starke Symptomatik, 4. Woche wieder in Ordnung.
Aber das wird bei Jedem anders sein - je nach Medikament, Dosierung, Stoffwechsel u. anderen Faktoren - deshalb kann man
auch schlecht allgemeingültige Aussagen treffen.
Aber dieses Buch gibt dann einen guten Einblick/gute Übersicht über den eigenen Verlauf.
JayBlue hat geschrieben:Im Moment geht es mir eigentlich ganz gut mit der Reduktion. Das Herzrasen ist wieder weg gegangen (war vielleicht auch einfach nur im Streß). Ansonsten fühle ich mich viel besser als mit dem "alle 2 Tage nehmen". Das ist wirklich schwerer für den Köper zu verarbeiten. Vom Arzt bekommt man da ja keine Hilfestellung. Wenn es so nicht geht dann geht's garnicht.
Das freut mich für dich, daß du dich so stabilisieren konntest - dieses alternierende Verfahren ist wirklich eine
schlechte Idee gewesen. Aber entweder haben die Ärzte wirklich keine Ahnung von der Absetzproblematik oder sie wollen es nicht wissen. :evil:
JayBlue hat geschrieben:Dann wünsche ich dir, dass es bei dir mit dem Absetzten auch weiterhin gut klappt! Du setzt Trevilor ab, oder? Das habe ich auch eine Zeit lang genommen aber das hat mich viel mehr aufgedreht als das Cymbalta jetzt. Wie läuft es da mit dem Absetzten?
Danke für deine Wünsche - wird schon werden - ist nicht einfach, aber egal, das "Zeug" muß raus - werde in meinem Leben nie
wieder Psychopharmaka anfassen, das habe ich mir geschworen.

Ja das Trevilor hat total aufgedreht, deshalb haben sie's in der Klinik mit Tavor gedeckelt u. als Tavor rausmußte, Seroquel
dazugegeben u. ich Unwissende hab alles über mich ergehen lassen :o :( !
Ansonsten geht es halt step by step vorwärts (momentan noch mit ca. 10% Absetzdosis), mal gut, mal etwas mehr Symptome -
aber was solls - da muß und will ich durch!

Liebe Grüße und dir auch noch einen schönen Restsonntag!
Anna
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Re: Cymbalta (Duloxetin) 30mg alternierend.

Beitrag von JayBlue » Donnerstag, 15.09.16, 11:47

Hallo Anna,

vielen Dank für deine Antworten! Freue mich immer wenn ich Antworten bekomme :-).
AnnaNass hat geschrieben:Ja, habe ich - in der Klinik bekam ich Trevilor u. als das Patent dann auslief, mußte ich auch auf das Generikum umsteigen.
Hatte ehrlich gesagt, auch ein bißchen Bedenken, aber es gab keine Probleme.

Ich würde solch einen Wechsel vorsichtshalber aber nicht dann vornehmen, wenn du gerade abdosieren willst.
Aber ich habe gerade deine Signatur nochmal angeschaut - ehe du weiter mit der Dosis runtergehst - ist
ja noch Zeit.
Ja klar ich bleibe jetzt erst einmal auf den 15 mg. Ich denke mal dass ich noch 1-2 Monate darauf bleibe bis ich wirklich stabil bin. Eine Sache beschäftigt mich aber noch. Ich wiege die 15mg ab, aber es kann durchaus Schwankungen von 1-3 (oder 4) mg geben. Ich mache mir da irgendwie Sorgen, dass das den Stoffwechsel auch durcheinander bringt. Merke jetzt diese Woche stärkere Symptome. Habe vermehrt Schwindel und seit Dienstag habe ich Durchfall. Aber das kann auch von woanders her kommen. Ich merke auch, dass diese "Zaps" ein wenig zurück gekommen sind. Allerdings merke ich es im ganzen Körper irgendwie. Habe das Gefühl, das die Wirkung Abends wenn ich im Bett liege stark nach lässt. Das war irgendwie mit 30mg nicht so. Aber das kann ja auch ein Absetzsymptom sein, oder?
AnnaNass hat geschrieben:Danke für deine Wünsche - wird schon werden - ist nicht einfach, aber egal, das "Zeug" muß raus - werde in meinem Leben nie
wieder Psychopharmaka anfassen, das habe ich mir geschworen.

Ja das Trevilor hat total aufgedreht, deshalb haben sie's in der Klinik mit Tavor gedeckelt u. als Tavor rausmußte, Seroquel
dazugegeben u. ich Unwissende hab alles über mich ergehen lassen :o :( !
Ansonsten geht es halt step by step vorwärts (momentan noch mit ca. 10% Absetzdosis), mal gut, mal etwas mehr Symptome -
aber was solls - da muß und will ich durch!
Ja das will ich auch nicht. Wenn ich es mal los bin möchte ich sowas auch nie mehr nehmen. Auch wenn es mal geholfen hat und es einem damit dann nicht soo schlecht ging ist der Entzug davon echt nicht schön. Vor Allem macht das u.U. alles wieder kaputt was vorher gut lief. Das kann ich gut nachvollziehen, das du da dann voll gestopft wirst mit Medikamenten. Ich habe meine Medikamente auch einmal weggelassen weil ich sie einfach nicht mehr nehmen wollte und war in der Ambulanz und da wollten sie mir dann gleich die 2 oder 3 fachen Mengen geben plus Seroquel. Aber ich habe mich damals geweigert stationär zu bleiben und ich habe dann zum Schlafen Seroquel bekommen, das ich dann nur einen Tag verwendet habe. Aber ich kenne das gut. Sobald man dann entlassen ist, hat man gleich neue Medikamente an der Backe.

Wünsche dir auf jendefall auch alles Gute beim Absetzten! Wünsche dir eine stressfreie Zeit!

Viele Grüße

Jay
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LinLinaGuennie
Mein Absetzthread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=11981
In der Vergangenheit viele unterschiedliche AD's und NL genommen (kann leider nicht mehr alle aufzählen).
Derzeit (2016):
* Vor 16.07.16: Cymbalta 30mg (ca. 6 Jahre). Diagnose war damals Zwangsstörung/Angststörung, Depression.
* Seit 16.07.16 Cymbalta (30mg) -> alternierend alle 2 Tage auf Anraten des Arztes.
* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
* 10.02.17: 13mg.
* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
* 14.03.17: 13mg (52 K.)
* 22.03.17: 12,5mg (50 K.)
* 15.05.17: 12mg (48 K.)
* 11.06.17: 11,5mg (46 K.)
* 26.07.17: 11,0mg (44 K.)
* 07.10.17: 10,5mg (42 K.)
* 25.11.17: 10,4mg (42 K.) <- Neue Packung Duloxetin.
* 01.02.18: 10,15mg (41K.)
* 04.03.18: 9,90mg (40K.)
* 20.03.18: 20mg <- Absetzstop!
* Seit ca. Mai 2018: 30mg
* 01.07.19: 27mg (97 K.)
* 02.07.2019: ~28,6 (103 K.)
* 04.07.2019: 30mg
* 05.07.2019: ~28,6 (103 K.) <- Neuer Versuch 8-)
* 08.07.2019: ~29,44mg (~106 K.)

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