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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Freitag, 28.10.16, 15:01

Hallo Lina,

danke für deinen Rat. Ich hätte es jetzt auch so geplant, dass ich die Dosis langsam zurückschraube.
LinLina hat geschrieben: Bei solchen Medikamenten ist es immer eine Abwägung, wenn dein eingeklemmter Nerv nur akut war dann sollte es ja bald wieder abklingen, und wenn du das Medikament verträgst ist es denke ich ok, es mal zu nehmen damit es sich möglichst schnell beruhigt und nicht zu chronischer verspannung führt.

Wenn das mit dem Nerv chronisch ist würde ich lieber auf andere Methoden wie Wärme und Salben ausweichen soweit möglich.
Ich weiß leider nicht, ob ich das Medikament gut vertrage... ich habe ja vor ca. 1 Monat Escitalopram nach 10 Jahren abgesetzt und seit ca 2 Monaten nehme ich Bupropion, das ich nun auch abgesetzt habe. Ich kann nicht mehr sagen, welche Symptome woher kommen.
Aktuell habe ich manchmal beschleunigten Puls und das Gefühl ich muss mich übergeben oder ich kippe um. Würde ich spontan als leichte Panikattacke einstufen und aufgrund des erstmaligen Auftretens dem Escitalopram-Entzug zuschreiben.
Allerdings habe ich auch manchmal leicht verkrampfte Arme und Hände sowie einen verkrampften Nacken. Da weiß ich auch nicht, ob das auf das Bupropion noch zurückzuführen ist (das ja die Krampfschwelle herabsetzt) oder einfach aufgrund der PC-Arbeit eine ganz normale Muskelverspannung ist, die auf die Arme und Hände ausstrahlt... Bin etwas ratlos, was nun was genau ist...
Aber ich werde wohl das Tizanidin langsam reduzieren und die Schulter mit dem eingeklemmten Nerv vom Orthopäden so lange mit Schmerzmittel infiltrieren lassen, bis sich das Problem legt (das war zumindest sein Ansatz, wie ich den eingeklemmten Nerv geheilt bekomme). Sobald da die Schmerzen dann weg sind, geht es ab zur Heilgymnastik, damit ich mal aktiv etwas gegen meine Haltungsschäden unternehme...

Wärmepflaster und Salben helfen leider nur sehr wenig. Können ein bisschen lindern, aber wenn der Nerv gerade wirklich doof eingeklemmt ist, habe ich so starke Schmerzen, dass jeder Atemzug höllisch weh tut und da helfen dann leider weder Wärme noch Salben :(

Liebe Grüße und danke nochmals!
Cat
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08/2016: Bupropion 300mg - eingeschlichen 1 Woche 150mg, dann 300mg
seit Volldosierung Bupropion (300mg) schrittweises Ausschleichen von Escitalopram (1 Woche 15mg, 2 Wochen 10mg, 1 Woche 5mg)
Bupropion: - 10 Tage 150mg (noch während voller Dosis Escitalopram), danach auf 300mg für 7 Wochen, dann wieder Reduzierung auf 150mg für 7 Tage aufgrund von übermäßiger Agitation und am 26.10.2016 auf 0mg (eigene Entscheidung ohne Arzt, da die Agitation und Panikattacken nicht abnahmen)
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von fruzzel » Samstag, 29.10.16, 10:28

Hallo Cat,

wie geht es dir nun nach dem Absetzen von Bupropion? Ich wollte dir ein Update geben, ich bin jetzt seit 14 Tagen ohne. Es geht mir wirklich gut, aber es gab zwischendurch auch echt schwere Tage. Von Weinerlichkeit, über Panik und Angst, war alles dabei. Und ich habe ja "ausgeschlichen". Aber jetzt nach 14 Tagen ganz ohne, geht es mir immer besser. Also, ich kann dir Mut machen- und ich habe das Medi ja viel länger genommen als Du. Bin gespannt, wie es Dir geht und ob du was vom Absetzen merkst. Liebe Grüße
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Sonntag, 30.10.16, 21:32

Hallo fruzzel,

danke, das ist sehr lieb, dass du nachfragst!
Naja es ist derzeit sehr eigenartig, weil ich nicht mehr genau sagen kann, was wovon kommt...
Ich habe in letzter Zeit vermehrt Panikattacken bzw. Beklemmungszustände. Dabei steigt mein Puls und ich habe das Gefühl mit übergeben zu müssen oder in Ohnmacht zu fallen. Auslösende Ereignisse gibt es dabei selten... es kommt einfach so.
Allerdings weiß ich nicht, ob es vom Absetzen des Escitalopram oder des Bupropion oder von etwas ganz anderem kommt. Im Moment nehme ich ja wie schon geschrieben Muskelrelaxens wegen eines eingeklemmten Nervs. Vielleicht kommen diese "Zustände" auch von diesen Medikamenten. Allerdings habe ich das Muskelrelaxens jetzt auch wieder abgesetzt.
Weinerlich bin ich auch, gestern und heute hatte ich Weinanfälle und musste längere Zeit stark weinen. Es legt sich dann aber auch wieder - kommt irgendwie in Wellen.

Es hilft mir sehr zu lesen, dass es dir offensichtlich ähnlich geht. Leider habe ich manchmal in solchen "Tief-Episoden" echt Angst, alles nicht mehr geregelt zu bekommen... Ich schreibe aber alles in mein Tagebuch auf und dann kann ich an besonders schlimmen Tagen nochmal nachlesen, wie gut es mir auch manchmal geht. Das macht mir dann auch wieder Mut, dass hellere Stunden und Tage kommen!

Ich drücke dir, uns beiden, die Daumen, dass es laufend besser wird :)

Alles Liebe,
Cat
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Donnerstag, 03.11.16, 18:37

Hallo ihr,

sagt mal kennt das jemand von euch, dass ihr besonders schnell genervt und aggressiv seid aufgrund des Entzugs?
Ich ärgere mich derzeit besonders rasch und werde dann auch schnell mal sehr unfreundlich. Nach meiner Wahrnehmung ist das seit dem Absetzen von Escitalopram so, aber ich bin mir nicht sicher.
Zu meinem Entzug kam noch ein eingeklemmter Nerv und jetzt noch die Grippe hinzu... deswegen weiß ich nicht, ob ich generell aggressiver und gereizter bin oder ob ich einfach nur genervt bin, dass ich nicht und nicht gesund werde und sich mein Alltag normalisieren kann!

Alles Liebe,
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 03.11.16, 18:41

Hallo Cat,

ich kenne das! ich war ziemlich schnell gereizt und habe dann auch ganz untypisch heftig reagiert. Das war schwierig im Umgang mit meinen Liebsten. :cry:

Hier gibt es war zu Lesen zu Euro-Emotionen, hier speziell zu Wut u.ä., es ist nicht untypisches.
viewtopic.php?p=142610#p142610

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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Donnerstag, 03.11.16, 18:45

Hallo Murmeline,

danke für deine rasche Antwort! Das beruhigt mich, dass ich nicht die einzige bin...
Ich hoffe, das vergeht auch wieder. Ich war eigentlich immer ein sehr sanfter Mensch und will mich nicht dauerhaft in eine Zicke verwandeln :(

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 03.11.16, 18:47

Hallo Cat :) ,
Straycat hat geschrieben:sagt mal kennt das jemand von euch, dass ihr besonders schnell genervt und aggressiv seid aufgrund des Entzugs?
Ich ärgere mich derzeit besonders rasch und werde dann auch schnell mal sehr unfreundlich. Nach meiner Wahrnehmung ist das seit dem Absetzen von Escitalopram so, aber ich bin mir nicht sicher.
Und wie!!
Ich bin eigentlich von Natur aus, eher ruhig und ausgeglichen - das ist aber momentan ganz anders, bin auch sehr schnell
gereizt, werde wütend u. unfreundlich.

Meinem Mann habe ich schon gesagt, er soll das nicht persönlich nehmen!!

Es gibt hier auch einen Austauschthread zum Thema Neuroemotionen im Entzug:
Neuro-Emotionen beim Absetzen
Straycat hat geschrieben:Zu meinem Entzug kam noch ein eingeklemmter Nerv und jetzt noch die Grippe hinzu... deswegen weiß ich nicht, ob ich generell aggressiver und gereizter bin oder ob ich einfach nur genervt bin, dass ich nicht und nicht gesund werde und sich mein Alltag normalisieren kann!
Achherje, auch das noch - natürlich nervt das zusätzlich - aber vllt überfallen dich wirklich hin und wieder
diese Neuroemotionen.

Gute Besserung dem eingeklemmten Nerv u.
lieben Gruß von Anna
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Donnerstag, 03.11.16, 18:55

Hallo Anna,

Danke für deine Antwort!
Annanas hat geschrieben: aber vllt überfallen dich wirklich hin und wieder
diese Neuroemotionen.
Dazu passen würden jedenfalls die Panik- bzw. Angstzustände, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Habe bisschen im Neuro-Emotionen Thread schon gelesen. Ist das mit den Neuro-Emotionen eine Theorie oder etwas, das auch schon wissenschaftlich untersucht wurde?
Nicht falsch verstehen, ich hinterfrage prinzipiell alles sehr genau, das ich im Internet, in Blogs usw. lese ;-)

Liebe Grüße,
Cat
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Seit 05.07.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6 mg) - derzeit 54,7 mg Venlafaxin
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Murmeline » Freitag, 04.11.16, 9:02

Hallo Cat,

wer hätte Intreesse daran, das wissenschaftlich zu untersuchen? In dem Bereich sind viele Studien pharmafinanziert, und die Hersteller haben sicher kein Interesse daran.

Die Wirkweise von Antidepressiva ist übrigens genausowenig wissenschaftlich gesichert. So erklärt Psychiater Tom Bschor:
Die meisten Antidepressiva erhöhen die Serotonin- und Noradrenalinkonzentration im Gehirn, und man habe lange gedacht, dass der Depression ein Mangel an beiden Botenstoffen zugrunde liege, führt Bschor aus. „Ganz so einfach ist es aber nicht. Soweit man das beim Menschen messen kann, finden wir einen solchen Mangel nicht.“ Es sei deshalb nicht ganz eindeutig, wie eng die Wirkung der Antidepressiva wirklich damit zusammenhänge. „Wir haben auch ein paar Antidepressiva, die nicht die Serotoninkonzentration verstärken.“ Diese hätten entweder gar keine Wirkung auf die Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt oder verringerten diese sogar, wie etwa der Wirkstoff Tianeptin. „Die pharmakologische Theorie ist da noch nicht ganz perfekt, so dass wir nicht wirklich genau verstehen, wie Antidepressiva wirken“, resümiert der Facharzt.
https://www.zdf.de/verbraucher/volle-ka ... a-100.html

oder hier, die DGPPN über die Ursache von Depressionen - viele Hypothesen, keine sicheren Kenntnisse:
Depressive Störungen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Phänomenologie (Beschreibung und Einteilung der Erscheinungen (Phänomene)), sondern auch in ihrer Ätiologie (Erforschung der Ursache der Entstehung von Krankheiten). Betrachtet man alleine die Hypothesen zur Neurobiologie depressiver Störungen, so existieren derzeit mindestens vier verschiedene Gruppen von ätiologischen Vorstellungen:
1. gestörte monoaminerge Neurotransmission,
2. gestörte Feedbackkontrolle der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse),
3. neuroinflammatorische Prozesse, und
4. gestörte Neuroplastizität bzw. Neurogenese (Jentsch et al., 2015).

Wahrscheinlich sind viele dieser Prozesse auch gar nicht voneinander zu trennen. Es ist daher naheliegend, dass man eine solche biologigsche Heterogenität nicht mit einem einzelnen diagnostisch oder therapeutisch relevanten Biomarker charakterisieren kann. Von der Definition ganzer Panels von Biomarkern für einzelne Störungen ist man derzeit jedoch möglicherweise noch Jahrzehnte entfernt.
viewtopic.php?f=6&t=11937

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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Freitag, 04.11.16, 10:12

Hallo Murmeline,
Murmeline hat geschrieben:wer hätte Intreesse daran, das wissenschaftlich zu untersuchen? In dem Bereich sind viele Studien pharmafinanziert, und die Hersteller haben sicher kein Interesse daran.
Ja das habe ich mir auch schon gedacht und befürchtet, dass das nie untersucht wurde, einfach weil es ja zu keinen Einnahmen führt...
Das ist leider ein Trauerspiel mit der Verbandelung von Forschung und Pharmaindustrie in der Medizin. Wirklich schade, dass es da viel zu wenig unabhängige Forschung gibt.

Murmeline hat geschrieben:Die Wirkweise von Antidepressiva ist übrigens genausowenig wissenschaftlich gesichert.
Ja das wusste ich schon. Zum Thema Serotonin-Hypothese habe ich schon einiges recherchiert und gelesen und bekam hier dafür auch sehr wertvolle Links und Tipps von euch :)
Deswegen auch meine Frage zu den Neuro-Emotionen. Hätte ja sein können, dass es dazu auch einige Publikationen gibt...

Falls mir irgendwo etwas interessantes bei meiner Rechercher unterkommt, teile ich es euch natürlich auch gerne mit.

Liebe Grüße,
Cat
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Straycat
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Dienstag, 08.11.16, 10:25

Hallo,

ich kann berichten, dass die Entzugsysmptome bei mir laufend etwas schwächer und seltener werden! Ich freue mich sehr, dass ich scheinbar auf dem Weg der Besserung bin... auch wenn ich eine positive Prognose noch mit Vorsicht vornehme, weil mein Absetzen noch nicht sehr lange zurückliegt und die Symptome natürlich jederzeit wieder auftreten können.

Aktuell habe ich noch ab und zu Panikattacken (mein Puls steigt an und ich fühle mich, als würde ich ohnmächtig werden), doch diese Zustände werden einerseits schwächer und seltener und andererseits kann ich nun schon besser damit umgehen. Ich weiß sie sind "nur körperlich" und gehen wieder vorbei, was mich beruhigt.
Ich kann nun auch schon wieder arbeiten gehen und habe in der Arbeit selten Beeinträchtigungen. Falls sie auftreten ziehe ich mich einige Zeit einfach auf die Toilette zurück (egal ob es während eines Meetings ist - darauf nehme ich keine Rücksicht). So klappt es mittlerweile ganz gut.
Ich kann nun auch mit meinem Bewegungsprogramm (ein wenig Yoga jeden Tag) wieder weitermachen, was mir sehr hilft. Auch wenn ich körperlich noch etwas "wackelig" bin, schaffe ich es, mich ein wenig zu bewegen und so auch "gute Energie" wieder zu generieren.

Ich schreibe euch das hier, damit auch andere, die Entzugssymptome haben, Mut haben, dass es auch wieder bergauf geht :)

Alles Liebe,
Cat
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08/2016: Bupropion 300mg - eingeschlichen 1 Woche 150mg, dann 300mg
seit Volldosierung Bupropion (300mg) schrittweises Ausschleichen von Escitalopram (1 Woche 15mg, 2 Wochen 10mg, 1 Woche 5mg)
Bupropion: - 10 Tage 150mg (noch während voller Dosis Escitalopram), danach auf 300mg für 7 Wochen, dann wieder Reduzierung auf 150mg für 7 Tage aufgrund von übermäßiger Agitation und am 26.10.2016 auf 0mg (eigene Entscheidung ohne Arzt, da die Agitation und Panikattacken nicht abnahmen)
Seit 03/2017: 2 Wochen 37,5mg Venlafaxin, seither 75mg Venlafaxin
04-05/2017: 50mg Trittico, wieder abgesetzt
Seit 06.05.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% (also Reduktion um 7,5 mg) - derzeit also 67,5 mg Venlafaxin
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 08.11.16, 10:37

Hallo straycat :)

Das klingt wirklich gut und es freut mich, dass es bergauf geht.
Entzugssymptome sind definitiv besser auszuhalten, wenn man sie einordnen kann und sich nicht davon kirre machen lässt.
Das erfordert etwas mentale Disziplin, aber die scheinst du ja zu haben :hug: .

Weiterhin alles Gute, danke für´s Bescheidgeben :)
Jamie
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Dienstag, 08.11.16, 11:29

Hallo Jamie,

danke für deine nette Antwort!
Jamie hat geschrieben: Entzugssymptome sind definitiv besser auszuhalten, wenn man sie einordnen kann und sich nicht davon kirre machen lässt.
Oh ja, da gebe ich dir hunderpronzenzig recht. Frei nach dem Motto: "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt" :)
Naja ganz so ist es natürlicht nicht, dass es dadurch "gebannt" ist, aber man kann definitiv besser damit umgehen.

Liebe Grüße
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Samstag, 12.11.16, 22:57

Hallo,

ich möchte hier noch einen kurzen Nachtrag zu meinem Bupropion-Absetzen machen:
Ich habe seit 26.10. kein Bupropion mehr genommen und von 300mg 7 Tage lang auf 150mg reduziert und es dann ganz weggelassen (kleinere Dosisreduktion war aufgrund der Retardtabletten nicht möglich). Insgesamt habe ich es ja nur ca. 2 Monate genommen - zum Glück.
Bislang hatte ich keine Entzugssymptome. Nur ab und zu die Symptome die ich davor auch schon vom Escitalopram-Entzug hatte (die ich also eher nicht dem Bupropion-Entzug zuordnen würde).
Ich dache mir, ich schreibe euch das hier, falls jemand einen Bupropion-Entzug vor sich hat und ich hier ausnahmsweise von Problemlosigkeit berichten kann. Allerdings würde ich allen, die das vor sich haben, empfehlen langsamer abzusetzen (so gut wie eben möglich mit den retardierten Tabletten, da man die ja nicht teilen darf) - bei mir ist es vermutlich auch so problemlos gelaufen, da ich das Bupropion nur 2 Monate genommen hatte und sich mein Gehirn noch nicht so dauerhaft auf den Wirkstoff eingestellt hat.
Aber nichtsdestotrotz ist es gut gegangen und so kann ich auch mal was Positives hier vermerken :)

Mit den anderen Symptomen vom Escitalopram-Entzug geht es auch schon besser. Sie kommen immer seltener und beschränken sich auf Temperatur-Missempfindungen (Hitzewallungen und extremes Frieren) und gelegentlich nur noch sehr leichte Panikattacken, die allerdings immer seltener werden. Ich sehe auch künftigen Herausforderungen dadurch nicht mehr so ängstlich entgegen und bin überzeugt davon, dass ich es schaffe :)

Außerdem muss ich noch anmerken, dass ich ein Präparat mit Pseudoephedrin und Loratadin derzeit einnehmen musste/muss, da ich mir eine Nebenhöhlenentzündung zugezogen habe. Da insbesondere Pseudoephedrin pulsbeschleunigend sein kann und auch auf das ZNS Auswirkungen haben kann, war ich sehr skeptisch, wie ich es im Entzug vertragen werde. Doch bis auf etwas mehr Puls ca. 1 Stunde nach der Einnahme, vertrage ich es gut. Zum Glück habe ich mir wenigstens eine Antibiotika-Einnahme erspart...

Ich hoffe einigen damit auch etwas Mut zu machen, dass es manchmal trotz Medikamente-Vergangenheit gut laufen kann (ich hatte da wohl echt Glück).

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 13.11.16, 10:09

Hallo Cat, schön das du das Bupropion so gut los geworden bist und es dir insgesamt besser geht. Ich hoffe das deine Nebenhöhlenentzündung bald vorüber geht.
lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Sonntag, 13.11.16, 11:47

Hallo Petra,
vielen Dank für deine netten Worte!
Liebe Grüße,
Cat
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 13.11.16, 20:53

Hallo Cat,

ich freue mich, dass es sich aktuell so gut bei Dir entwickelt.
Werde das Neuobion mal ausprobieren und mit kleiner Dosierung beginnen und sehen, ob es mir hilft (werde euch dann auf jeden Fall über meine Erfahrungen berichten!).
Hast Du das eigentlich ausprobiert?

Grüße, Murmeline
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von padma » Montag, 14.11.16, 14:06

liebe Cat, :)

ich bin froh, dass das Bupropion absetzen so gut geklappt hat. Kann ich deinen Titel ändern in "Bupropion abgesetzt"?

Ganz vielen Dank dafür, dass du dich im Forum so engagiert. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Montag, 14.11.16, 16:42

Hallo padma,
padma hat geschrieben:
ich bin froh, dass das Bupropion absetzen so gut geklappt hat.
Vielen Dank, mir fallen auch ganze Gesteinsbrocken vom Herzen ;)
padma hat geschrieben:Kann ich deinen Titel ändern in "Bupropion abgesetzt"?
Selbstverständlich!
padma hat geschrieben:Ganz vielen Dank dafür, dass du dich im Forum so engagiert. :hug:
Vielen Dank, das ist lieb, dass du das schreibst! Ich mache das gerne und ich hoffe ich bin für den ein oder anderen hilfreich ;)

Liebe Grüße,
Cat
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Seit 03/2017: 2 Wochen 37,5mg Venlafaxin, seither 75mg Venlafaxin
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Seit 05.06.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6,7 mg) - derzeit 60,75 mg Venlafaxin
Seit 05.07.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 6 mg) - derzeit 54,7 mg Venlafaxin
Seit 01.08.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis (Reduktion um 5,5 mg) - derzeit 49,2 mg Venlafaxin
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Re: Escitalopram nach 10 Jahren ausgeschlichen/ Bupropion geplant auszuschleichen

Beitrag von Straycat » Montag, 14.11.16, 16:44

Hallo Murmeline,

Vielen lieben Dank!!
Murmeline hat geschrieben:
Werde das Neuobion mal ausprobieren und mit kleiner Dosierung beginnen und sehen, ob es mir hilft (werde euch dann auf jeden Fall über meine Erfahrungen berichten!).
Hast Du das eigentlich ausprobiert?
Ja das habe ich einige Tage genommen, aber dann meistens darauf vergessen bzw. wollte das ZNS wenn möglich nicht überbelasten und nachdem sich der eingeklemmte Nerv dann erledigt hatte, habe ich es jetzt schon mindestens 2 Wochen nicht mehr genommen. Ich kann nicht sagen, dass ich davon eine positive oder negative Wirkung gespürt habe, da ich mir irgendwie nie sicher sein kann, was im Moment wovon kommt ;)

Alles Liebe,
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