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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 14.12.17, 20:07

Hallo lolo,

oje, ich kann gut verstehen, dass du verunsichert und verzweifelt bist.
Ich schicke dir auf jeden Fall mal einen Trost Drücker.
:hug:
Leider ist es oft so, dass die Einnahme, sowie auch das Absetzen viele dieser "Baustellen" auslöst.
Der Hormonhaushalt ist bei mir zum Beispiel auch schon durcheinander geraten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind auch nicht selten.
Das nervt und verunsichert, das kann ich sehr gut nachvollziehen.
Bezüglich der Unverträglichkeiten muss man sich oft selbst herantasten, was man verträgt und was nicht.
Vielleicht könntest du mit einem Nahrungsmittel beginnen, das du sicher verträgst, und dann nach und nach mit jeweils einem weiteren antesten, was geht.
So könntest du versuchen nach und nach deinen Speiseplan zu erweitern.

Ich weiß nicht, ob das für dich machbar ist, ich habe das irgendwann Mal bei irgendjemandem hier so gelesen.

Es klingt jetzt vielleicht zynisch aber vielleicht tröstet es dich ein wenig, dass die Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die durch die PP entstehen oft auch einige Zeit nach null wieder verschwinden.

Halte durch. :group:

LG Ute
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von Annanas » Freitag, 15.12.17, 8:43

Liebe Lolo :) ,
lolo hat geschrieben:es ist ziemlich schwer für mich einzuschätzen, ob das Wiedereindosieren etwas gebracht hat, da ich etwa zeitgleich ja auch das Einnahmemuster der Pille verändert habe und mir das glaube ich ziemlich zu schaffen macht.
Dann würde ich doch sagen, mit der Pilleneinnahme jetzt nichts verändern bzw diese auch nicht absetzen!
Es ist sonst wirklich schwierig zu sagen, was wovon kommt!
lolo hat geschrieben:Seit ich die Pille vor 3 Jahren abgesetzt habe, ist nichts mehr wie vorher. Ich hab seitdem PMS und auch noch Laktose- und Fructoseintoleranz und vielleicht durch den Entzug auch noch HIT? Ich bin total überfordert, was ich noch essen darf. Ih hab Vitaminmängel. Und meine Hormone sind vollkommen am A***. Und nichts davon kann man behandeln, weil man im Entzug steckt. Ganz zu schweigen davon, dass durch die ADs erst alles so richtig unerträglich geworden ist.
Lolo, laß dich mal drücken :hug: - ich weiß auch, daß das alles manchmal zum Verzweifeln ist.
Aber die ganzen Dinge, wie PMS, hormonelle Situation, Nahrungsmittelintoleranzen, Vitaminmängel usw - das eine oder andere bzw auch alles zusammen, haben viele unserer Mitglieder.
Ich selbst habe auch z.T. gravierende Vitaminmängel (B12, Folsäure z.B.) u. zudem durch das Absetzen auch eine HIT entwickelt,
aber weißt du, ich sage mir immer, das sind keine akut-lebensbedrohlichen Zustände . Ich führe mir dann immer vor Augen, daß unsere Urgroßeltern/Großeltern/Eltern, Kriege und Nachkriegszeiten mit absoluter Mangelernährung im heutigen Sinn und das jahrelang, überlebt haben. Dazu Ängste, Stress u. teils schwere körperliche Arbeit.
lolo hat geschrieben:Ich hab so viele Baustellen und weiß weder vor noch zurück. Ständig mach ich mir sorgen, dass ich dies nicht essen oder das behandeln müsste, damit es mir besser geht. Ich bin total überfordert und weiß nicht mehr was richtig und was falsch ist.
Aber wie oben schon geschrieben - diese Baustellen sind nicht lebensbedrohlich, Lolo und leider gibt es keine andere Lösung beim Absetzen von Psychopharmaka, als dieses als das Wichtigste anzusehen u. alles Andere erstmal nach hinten zu schieben und ggf.
versuchen, eine Linderung zu erreichen - je nach Symptom - das kann eben Magnesium sein, was ich in deinem Fall (wegen des Lidzuckens) ausprobieren würde (kleine Menge antesten- wie schon geschrieben).

Wichtig ist, daß du vor allem deine Ruhe wiederfindest u nicht überstürzt handelst.
Wegen des Essens würde ich einfach nur schauen, wie es dir bekommt - würde aber auf keinen Fall zu ängstlich herangehen, schon der Gedanke an eine evtl Unverträglichkeit, kann Symptome bereiten.
Das ist so, als ob man den Beipackzettel eines Medikamentes liest u. wenn da Übelkeit als NW draufsteht, kann die einen schon überkommen - wenn man das Medi nur in der Hand hält (übertrieben gesagt) - weißt du, wie ich das meine???
Das ist dann der sogenannte Nocebo-Effekt! :shock:

Du könntest evtl auch ein Tagebuch führen, in dem du deine Symptome einträgst, was evtl an diesem Tag vorgefallen ist, was du gegessen hast u. auch solche Dinge, wie eben Zyklus, berücksichtigen.
Dann kann man u.U. gut herausfiltern, welche Sachen speziell bei dir, Symptome triggern u. dann entsprechend dagegensteuern.

Ich habe dabei z.B. gemerkt, daß meine HIT sich in einer Welle stärker bemerkbar macht - wenn diese abgeklungen ist, vertrage ich auch komischerweise Lebensmittel, wo ich vorher extrem aufpassen mußte.

Es wird wieder besser, Lolo, da bin ich mir sicher!

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von jojo71 » Freitag, 15.12.17, 18:30

Hallo Lolo,
wenn du Probleme mit Magnesium in Tablettenform haben solltest, dann kannst du Magnesiumöl versuchen. Soweit mir bekannt, nimmt man über die Haut eh besser das Magnesium auf.

Als Beispiel:
Magnesiumöl

Gruß
jojo
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Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen

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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Dienstag, 19.12.17, 18:06

Hallo!!

Ich habe etwas Zeit vergehen lassen, damit ich nicht wieder so emotional werde. Wenn ich so out of order bin, führt das ja alles zu nichts!
Erst mal ganz herzlichen Dank für eure lieben Worte und Infos, ich weiß das wirklich extrem zu schätzen! Ich bin gerade auch dran auszutesten, was ich an Lebensmitteln vertrage.
Pille und AD nehme ich weiter!

Ich habe nach wie vor das Gefühl, seit dem Wiedereindosieren ist das Depressive besser geworden, dafür haben Depersonalisation und Visual Snow zugenommen. Könnte das sein?

Viele Grüße
lolo
Ab Januar 2016 ca. 4 Wochen Sertralin, danach 3 Monate Anafranil.
Ab Juli 2016 Duloxetin 60 mg.
August bis September 2016 50 mg Seroquel. Seroquel nach ein paar Wochen wieder abgesetzt.
Seit Juli 2017 bei 30 mg Duloxetin durch kleinschrittiges Ausschleichen wie hier empfohlen.
Wegen anstehender Reha Absetzen beschleunigt. Letzter Schritt von 5 mg auf 0 Anfang Oktober 2017 nicht vertragen.
Ende November 2017 noch mal starke Verschlechterung der Symptomatik.
28.11. Wiedereindosierung Duloxetin 1 mg
30.11. Reduktion auf etwa 0,85 mg

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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 19.12.17, 19:10

Hallo lolo, :)

schön, dass du dich wieder meldest.
Du darfst hier auch ruhig schreiben, wenn du Lust of Order bist, wenn es dir selbst gut tut.
Irgendwo muss man ja nun mit seinen Emotionen. :D
lolo hat geschrieben:Ich habe nach wie vor das Gefühl, seit dem Wiedereindosieren ist das Depressive besser geworden, dafür haben Depersonalisation und Visual Snow zugenommen. Könnte das sein?
Das ist gut möglich. Zum einen schwanken die Symptome stark, wenn das Zentrale Nervensystem betroffen ist, zum anderen ist es möglich, dass Nebenwirkungen etwas stärker auftreten, während Absetzerscheinungen sich verbessern.
Ich wünsche dir alles Liebe.

Ute
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Dienstag, 19.12.17, 20:57

Liebe Ute,

vielen Dank für das Verständnis und die freundlichen Worte. Es ist so toll, dass es dieses Forum gibt!

Ich finde es immer noch heftig, wie 7 Kügelchen überhaupt eine Wirkung haben können! Wenn ich mir überlege, dass ich im Prinzip ja mehrere Entzüge direkt hintereinander gemacht habe und was das vermutlich alles mit meinem Hirn angestellt hat...da weiß ich nicht, ob ich sauer sein oder heulen soll!
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Donnerstag, 21.12.17, 10:51

Hallo,

die Tage war die Depersonalisation wieder ziemlich schlimm, genauso Visual Snow und ich hab wieder suizidgedanken. Im Prinzip fühl ich mich ähnlich wie beim Eindosieren eines ADS. Aber kann das noch von den 7 Kügelchen Duloxetin sein, obwohl ich es ja schon wieder 3 Wochen nehme?
Da ich schon 2 Jahre krank bin und es langsam einfach nicht mehr aushalte, überlege ich sogar schon, wieder ein neues AD zu nehmen (Fluoxetin, hatte ich vor einigen Jahren schon mal). Das letzte was ich wollte war wieder Medikamente zu nehmen, aber ich komm einfach nicht aus diesem Loch und weiß nicht mehr, was ich tun soll.
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Donnerstag, 21.12.17, 11:50

Heute gehts mir wieder richtig schlecht, ich hab das Bett noch nicht verlassen. Ich versteh das nicht, warum gehts mir wieder so viel schlechter?
Ich esse schon länger keinen Zucker mehr, seit einer Woche auch keinen Fruchtzucker mehr weil ich wegen der Fructoseintoleranz Probleme hatte. Kann es auch daran liegen?
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 21.12.17, 18:21

Hallo lolo,
:)
es ist leider so, dass bei einem gereizten ZNS so ziemlich alles triggern kann. Sicher auch eine Ernährungsumstellung. :x

Die Einnahme eines neuen Medikamentes würde ich dir auf keinen Fall empfehlen. Erfahrungsgemäß macht man damit alles nur noch schlimmer, auch wenn man vorher das Gefühl hat, dass es kaum schlimmer werden kann.
Ich kann gut verstehen, dass du nach so langer Krankheitszeit genervt und verzweifelt bist und auch bereit, es mit einem neuen Medikament zu versuchen.

Leider ist es aber Tatsache, dass wir hier im Forum viele Menschen haben, die durch solche Verzweiflungstaten alles noch viel schlimmer gemacht haben.

Entscheiden musst du natürlich selbst, das ist nur meine Erfahrung hier aus dem Forum.

Ich lasse dir einen Drücker da.
:hug:

LG Ute
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Donnerstag, 21.12.17, 20:55

Hallo Ute,

es wäre eine totale verzweiflungstat, ja. Ich will keine Medikamente mehr.
Es geht mir gerade nur so schlecht, die Depersonalisation ist wieder sehr viel schlechter geworden, ich kann mich nicht fühlen, weiß nicht, wer ich bin. Das war lange nicht mehr so extrem. Daher auch die suizidgedanken, ich halt das einfach super schlecht aus. Kann ich denn, wenn es gar nicht mehr geht, 0,5 mg Tavor nehmen? Oder reizt das das ZNS wieder? Ich nehm das nur als absolutes Notfallmedikament, nach 0,5 mg schlafe ich meistens.
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 22.12.17, 16:19

Hallo lolo, :)

Tavor darf als absolutes Notfallmedikament genommen werden, aber keinesfalls mehr als 3-4 mal im Monat, sonst ist die Gefahr zu groß abhängig zu werden.

Bevor du nach einem neuen Medikament greifst, sollte man lieber schauen, ob man an dem Duloxetin nicht evtl. doch noch etwas ändert, wobei mir aktuell nicht ganz klar ist, ob es höher sollte oder niedriger.

Es leider so, dass Absetzen oft mit großen Symptomwellen verbunden ist und es einem dann wirklich dreckig gehen kann :(.
Wenn die Suizidimpulse aber nicht mehr händelbar sind, dann versprich uns bitte dich Familie / Freunden anzuvertrauen und ggf. zum Arzt zu gehen oder in der Psychiatrie einen Schutzraum zu finden.
Jeder Mensch ist wichtig, du bist wichtig; und die Welt braucht dich noch! :hug:

Grüße
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Dienstag, 26.12.17, 12:56

Hallo!

Ich hoffe, ihr hattet und habt schöne Feiertage!
Ich musste am 23. 0,5 mg Tavor nehmen. Den 24. hab ich irgendwie überstanden, aber gestern brauchte ich 2x0,5 mg Tavor, da die Suizidgedanken so stark waren. Ich glaube, dass diese starke Verschlechterung was mit der Pille zu tun hat. Nachdem ich 7 statt 4 Tage Pause gemacht habe, ging es mir ja schon deutlich schlechter. Donnerstag habe ich dann wieder nach 4 Tagen die erste Pille genommen und seit dem ist es ganz vorbei. Die DP ist extrem, ich bin meilenweit von mir entfernt. Der Visual Snow ist so stark, dass ich zu dem Schnee von allem was ich sehe sofort grelle Doppelbilder bekomme. In meinem Kopf ist es die ganze Zeit laut, ich muss zwanghaft irgendwelche Gedanken denken, höre die ganze Zeit meine eigene Stimme im Kopf. Und die suizidgedanken. Ich finde momentan leider keinen Sinn mehr, ich lebe, weil ich wegen geliebten Menschen muss, aber nicht mehr weil ICH es möchte. Diese Erfahrung beängstigt mich und macht mich unendlich traurig.
Ich finde nach 2 Jahren nicht mit die Kraft zu akzeptieren, dass es mir wieder so schlecht geht. Ich dachte wirklich, das hätte ich hinter mir, aber ich hab dax Gefühl, wieder am Anfang zu stehen und ich weiß wirklich nicht, wie ich das bewerkstelligen soll.
Kann ich es vielleicht wenigstens mit Neurexan versuchen?
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Seit Juli 2017 bei 30 mg Duloxetin durch kleinschrittiges Ausschleichen wie hier empfohlen.
Wegen anstehender Reha Absetzen beschleunigt. Letzter Schritt von 5 mg auf 0 Anfang Oktober 2017 nicht vertragen.
Ende November 2017 noch mal starke Verschlechterung der Symptomatik.
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Dienstag, 26.12.17, 13:06

PS: DP und VS hab ich nach der Einnahme von Sertralin bekommen und beides ist seit dem nicht weggegangen, also seit 2 Jahren. Ich frage mich, ob es überhaupt möglich ist, dass es noch mal weggeht oder ob durch das Sertralin dauerhaft was in meinem Gehirn verändert wurde?
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 26.12.17, 17:57

Hallo lolo,

prinzipiell kannst du alles nehmen und austesten, aber man muss eben schauen, ob es dir bekommt.
Ich kenne das, wenn man sehr verzweifelt ist, dass man sich auf die Suche macht, das ist ja völlig verständlich.
Leider wird halt oft mehr versprochen als die Präparate, Medikamente, Therapien.. etc. halten können, aber auch das ist Teil des Prozesses.
Es ist eine lange Suche und auf manche Dinge findet man nichts oder nur wenig Hilfreiches, aber zumindest Einsichten - und das kann manchmal wichtiger sein als ein schneller Erfolg :) ...

Und es bedeutet ja auch nicht, dass es nicht vielleicht auch Dinge gibt, die individuell durchaus hilfreich sein können?
Neurexan wird von den meisten hier gut vertragen; auch von mir, nur helfen tut es leider null - bei mir :oops:.
Ich gehe dementsprechend sportlich an solche Sachen ran: Nix erwarten, einfach gucken und im Zweifel das Geld stecken lassen. Ich habe 16 Jahre gesucht und nix gefunden, es würde mich schon mehr als wundern, wenn da jetzt noch etwas käme mit WOW-Effekt :D....

Ich wünsche dir Gute Besserung und Erleichterung :group:
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 27.12.17, 23:17

Hallo Lolo,

klingt schlimm, wie es Dir geht. :(

Neurexan vertragen einige Betroffene und immer wieder werden positive Wirkungen berichtet. Ich selbst nehme es bei Bedarf und mich macht es deutlich ruhiger, ich komme also gut damit klar.

Es war übrigens zu Entzugsbeginn das einzige Mittel, was mir etwas Erleichterung gebracht hat. Ob man davon profitiert, ist natürlich immer individuell. Nicht jeder spricht auf die enthaltenen Stoffe gleichermaßen an.

Du solltest aber zu Beginn erst mal eine kleine Menge testen und dann etwas abwarten, bevor Du evtl. mehr nimmst, da mir in mindestens einem Fall eine paradoxe Reaktion bekannt ist. Aber ein vorsichtiges Herantasten gilt ja grundsätzlich im Entzug, bei allem, was man sich neu zuführt.

Es gibt keinen Nachweis darüber, dass Schäden durch PP permanent sind; immer wieder berichten Menschen, dass sie sich nach schlimmsten, langjährigen Entzügen wieder erholen. Es gibt also keinen Grund anzunehmen, dass es nicht besser werden kann. Erfahrungsgemäß kann es leider u. U. eine ziemliche Zeit in Anspruch nehmen. :hug: Dass das sehr hart sein kann, können viele Dir nachfühlen, die es am eigenen Leib erleben - ich auch.

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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Sonntag, 31.12.17, 10:04

Hallo,

Danke für eure Antworten. Ich habe mich entschieden, es mal mit Lioran zu versuchen. Ich hatte auch das Gefühl, dass es mich ein klein wenig ruhiger macht. Obwohl es ja auch bei Schlafstörungen genommen wird und ich tagsüber teilweise müde war, hatte ich aber trotzdem auch das Gefühl, abends schlechter einzuschlafen. Gestern hab ich dann mal keinen Mittagsschlaf gemacht und zum ersten Mal morgens-mittags-abends eine genommen. Heute Nacht konnte ich dann absolut nicht schlafen, mein Herz klopfte eine Weile stark, dann bekam ich trockene Augen und Durst. Ich muss so zwischen 3 und 4 eingeschlafen sein.
Mein Gefühl sagt, dass es vom Lioran kommt, zumal ich eigentlich keine Probleme mit schlafen habe. Aber es wundert mich, weil es ja eigentlich genau beim einschlafen helfen soll.
Kann ich weiterhin 1-2 nehmen (mit dieser Menge konnte ich noch schlafen) oder sollte ich es jetzt komplett weglassen?

Viele Grüße und einen guten Rutsch!
Ab Januar 2016 ca. 4 Wochen Sertralin, danach 3 Monate Anafranil.
Ab Juli 2016 Duloxetin 60 mg.
August bis September 2016 50 mg Seroquel. Seroquel nach ein paar Wochen wieder abgesetzt.
Seit Juli 2017 bei 30 mg Duloxetin durch kleinschrittiges Ausschleichen wie hier empfohlen.
Wegen anstehender Reha Absetzen beschleunigt. Letzter Schritt von 5 mg auf 0 Anfang Oktober 2017 nicht vertragen.
Ende November 2017 noch mal starke Verschlechterung der Symptomatik.
28.11. Wiedereindosierung Duloxetin 1 mg
30.11. Reduktion auf etwa 0,85 mg

Ululu 69
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 02.01.18, 20:54

Hallo lolo,

wenn du das Gefühl hast, dass dir das Lioran tagsüber hilft, etwas ruhiger zu werden, kannst du es ruhig morgens und abends weiter nehmen.
Ungewöhnliche Reaktionen, auch auf pflanzliche Arzneimittel, sind beim Absetzen leider nicht ungewöhnlich.

Im Moment kann es mit Antworten leider etwas dauern. Das Team ist leider ziemlich angeschlagen.

Ich wünsche dir noch alles Gute fürs neue Jahr.

LG Ute
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Mittwoch, 03.01.18, 18:06

Liebe Ute,

Danke für deine Antwort. ich hab auch gedacht, dass ich es noch mal vorsichtig antesten könnte. Erst nur eine abends, bei Verträglichkeit auch eine morgens.

Tut mir leid, dass es dem Team nicht so gut geht. Ich wünsche allen gute Besserung!!!

Viele Grüße
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Ululu 69
Ab Januar 2016 ca. 4 Wochen Sertralin, danach 3 Monate Anafranil.
Ab Juli 2016 Duloxetin 60 mg.
August bis September 2016 50 mg Seroquel. Seroquel nach ein paar Wochen wieder abgesetzt.
Seit Juli 2017 bei 30 mg Duloxetin durch kleinschrittiges Ausschleichen wie hier empfohlen.
Wegen anstehender Reha Absetzen beschleunigt. Letzter Schritt von 5 mg auf 0 Anfang Oktober 2017 nicht vertragen.
Ende November 2017 noch mal starke Verschlechterung der Symptomatik.
28.11. Wiedereindosierung Duloxetin 1 mg
30.11. Reduktion auf etwa 0,85 mg

lolo
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von lolo » Samstag, 06.01.18, 10:37

Hallo,

sorry, ich weiß ja, dass das Team gerade angeschlagen ist, aber ich muss noch mal was nachfragen. Vielleicht hat irgendjemand irgendwann Zeit und eine Idee.

Ich schlafe sehr schlecht, auch unabhängig vom Lioran. Ich brauche lange bis ich einschlafe und wache immer wieder auf. Das ist eher ungewöhnlich für mich, mit schlafen hatte ich meistens nur unter Medikamenten Probleme, sonst eigentlich nicht. Außerdem sind meine Augen oft sehr trocken, manchmal gepaart mit Kopfschmerzen.

Kann das was mit dem Duloxetin zu tun haben? Oder könnt ihr euch sonst einen Grund vorstellen? Es beunruhigt mich ein bisschen, da ich das sonst wie gesagt nicht habe und ich nicht weiß, woher das so plötzlich kommt. Ich hatte es am Anfang beim Wiedereindosieren des duloxetin ja, aber es wurde besser.

Danke und viele Grüße
lolo
Ab Januar 2016 ca. 4 Wochen Sertralin, danach 3 Monate Anafranil.
Ab Juli 2016 Duloxetin 60 mg.
August bis September 2016 50 mg Seroquel. Seroquel nach ein paar Wochen wieder abgesetzt.
Seit Juli 2017 bei 30 mg Duloxetin durch kleinschrittiges Ausschleichen wie hier empfohlen.
Wegen anstehender Reha Absetzen beschleunigt. Letzter Schritt von 5 mg auf 0 Anfang Oktober 2017 nicht vertragen.
Ende November 2017 noch mal starke Verschlechterung der Symptomatik.
28.11. Wiedereindosierung Duloxetin 1 mg
30.11. Reduktion auf etwa 0,85 mg

Martina 51
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Re: Duloxetin absetzen

Beitrag von Martina 51 » Samstag, 06.01.18, 11:10

Hallo Lolo,
Ich setze auch Duloxetin ab und kenne das Problem mit den Augen. Manchmal fühl es sich an als wenn ich Sand in den Augen habe. Komische Kopfschmerzen habe ich auch manchmal. Immer nur kurz und dann sind sie wieder weg. Wenn man sich mal ansieht was es so alles an Symptomen beim absetzen gibt muss man wohl mit allem rechnen.
LG Martina
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carlottapadma
Ca. 5 Jahre Cymbalta 60 mg. Diagnose ist unter anderem Fibromyalgie. Abends 10 mg Promethazin
Juni, Juli Dronabinol gegen die Schmerzen getestet. Da es mir sehr gut ging
Cymbalta über ca. 8 Wochen ausgeschlichen,Juli-August
Ca. ab August ging es los, Migräne Anfall, ständige Übelkeit, Kopfschmerzen, innere Unruhe, leichte Panik und starke Erschöpfung
Ende 09.2016 wieder Cymbalta 30 mg, trotzdem Kopfschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung
14.10.2016 Cymbalta auf 25 mg reduziert, Kopfschmerzen, Übelkeit besser. Erschöpfung noch da.
Seitdem alle 2-4 Wochen je nach befinden reduziert.
Am 30.05.17 bei circa 2 mg, langsam Absetzsymptome, Übelkeit, Magen-Darm, Atemnot.
Ca 04.06.17 stärkere Absetzsymptome, Sehstörung, Watte im Kopf, Schwindel, Übelkeit,Magen-Darm Probleme, Unruhe, lustlos,weinerlich
20.06.17 auf 3 mg erhöht
21.06.17 runter auf ca. 2,4 mg
26.06.17 auf ca. 2,7 mg erhöht
30.07.17 auf ca. 2,3 mg reduziert
19.08.17 auf ca. 2,1 mg reduziert
01.09.17 auf ca. 1,9 mg reduziert
16.09.17 auf ca 1,7 mg reduziert
04.09.17 Promethazin bei Bedarf, so selten wie möglich. Ansonsten Neurexan und Bachblüten Tropfen
30.09 auf ca 1,6 mg reduziert
14.10 auf ca 1,4 mg reduziert
26.10 auf ca 1,1 mg reduziert
11.11 auf ca 0,9 mg reduziert
02.12 auf ca 0,7 mg reduziert
26.12 auf ca 0,4 mg reduziert
05.02 auf ca 0,2 mg reduziert
12.04 auf 0 mg, jetzt ist es weg

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