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Luisa 1974: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Freitag, 30.06.17, 18:29

liebe Luisa, :)

gut, dass du einen Platz zum Unterkommen gefunden hast.

Hast du Ideen, wie du dir die Zugfahrt erträglicher machen kannst? Mit Ablenkung?
Ausreichend Wasser mitzunehmen ist auch ganz wichtig.

Kann dich am Ankunftsbahnhof jemand in Empfang nehmen?

Ich finde es auch sehr schlimm, wie wenig Hilfe es für Menschen mit Langzeiterkrankungen gibt, und dass man um alles kämpfen muss.

liebe Grüsse
padma
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Mittwoch, 19.07.17, 9:18

Hallo Padma,

Dankeschön!! Ich hatte einige Zeit kein Internet. ich bin gut angekommen, habe mich die ersten 2 Wochen auch super erholen können.. und habe in meinem Übermut das Mirtazapin auf 0 reduziert.. Jetzt aber habe ich Probleme hier, wegen meinem Hund und ich muss zum 31. Juli ausziehen. Ich kann erst am 31. August in meine Wohnung zurück und der Stress jetzt... ich kann nicht mehr schlafen. Ich denke, ich werde das Mirtazapin wieder auf 3,75 dosieren und nehme dann die Müdigkeit in Kauf - besser als wenn ich jetzt wie gerädert bin weil ich nicht geschlafen habe..
Jetzt meine Frage.. vor einem Jahr - als ich "nur" Citalopram 20 mg genommen habe - hatte ich auch diese Schlaflosigkeit. Damals habe ich Bromazanil zum Schlafen genommen.
Ich weiß jetzt nicht wie ich in meiner Reduktion weitergehen soll..
Wenn ich das Mirtazapin reduziere, dann kann ich mit dem Citalopram nicht schlafen..
Soll ich jetzt auch schon anfangen das Citalopram zu reduzieren?
Ich habe die letzten 2 Jahre unter extremer Schlaflosigkeit gelitten und habe jetzt Angst, das kommt zurück.

Es ist so blöde auch, dass ich keinen Arzt habe, der mich beraten kann. Nur meinen Hausarzt. :-(

Bitte nicht schimpfen, dass ich wieder zu schnell reduziert habe. Aber ich habe schon so viele Medikamente (Bromazanil, Seroxat, Imipramin, Moclodura etc) schnell absetzen können ohne Probleme. Nur beim Citalopram hatte ich diese Probleme, vielleicht weil ich vorher nie so lange ein Medikament genommen habe. Die Mirtazapin Reduzierung war dagegen einfach. Nur kommen dann meine Schlafprobleme wieder, weshalb ich das Mirtazapin ja auch genommen habe.

Es lief alles so gut, ich dachte ich könnte bis Ende August hier bleiben, entspannen und ausruhen von all dem Stress und jetzt bin ich schon wieder so unter Stress, weil mit Hund eine Bleibe so schnell zu finden - wenn man nur begrenzte finanzielle Mittel hat - ist sehr schwer.
Bei meiner Familie kann ich eventuell Mitte August unterkommen, aber da müsste ich auch viel lügen... dass ich bald wieder arbeite etc... da für sie meine Krankheit nicht existiert und ich nur eine faule Arbeitslose bin..

Sorry für das Gejammere.. anderen geht es viel schlechter hier..

ganz liebe Grüße
Luisa
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Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 19.07.17, 10:41

Hallo Luisa,

ich würde an deiner Stelle wieder etwas Mirtazapin einnehmen, um schlafen zu können. Wenn du dich stabilisiert hast, könntest du auch abwechselnd Citalopram und Mirtazapin reduzieren.
Ich meine damit, dass du z.B. 10 % Citalopram reduzierst, abwartest bis du dich stabilisiert hast und dann 10 % von dem Mirtazapin weglässt.

Ich gehe jetzt auch so vor. Ich habe bereits 15 mg Mirtazapin uns 100 mg seroquel prolong reduziert, die ja beide müde machen und werde jetzt, sobald es mein Körper zulässt erstmal mit dem eher wach machenden Cymb*lta weiter machen.

Wenn du hier nicht jammern kannst, wo denn sonst, vor Allem, da du ja in deiner Familie auf wenig Veständnis stößt.
Ich hoffe so sehr für dich, dass sich deine Lebenssituation bald verbessert, damit du endlich wieder zur Ruhe kommen kannst.

Mir selbst geht es im Vergleich zu Vielen hier sehr gut. Trotzdem "jammere" ich hin und wieder hier rum, weil ich das zu Hause nicht möchte, weil sich dann meine Familie immer solche Sorgen macht.
Ganz anders als bei dir aber irgendwie auch anstrengend.

LG Ute
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Montag, 21.08.17, 15:29

Ihr Lieben,

die letzten 2 Monate habe ich viel gewagt und es auch geschafft. Nicht, was die Medikamente betrifft sondern meine Depression - meine Gelähmtheit.. ich weiß nicht ob es richtig war.. ich denke oft, ich werde noch bestraft werden, weil ich so gegen die Anweisung der Ärzte handle - in die Klinik gehen. Mir geht es besser als letztes Jahr, und im letzten Jahr sollte ich noch nicht in die Klinik. Es ist so ein hin und her... jedenfalls was ich sagen möchte. Meine Müdigkeit war in den letzten Wochen wirklich so gut wie verschwunden, ich hatte einen ungeheuren Antrieb und auch mal wieder richtig gute Laune. Und das liegt nicht an den Tabletten!! Letztes Jahr habe ich auch 20 mg Citalopram täglich genommen und habe mir kaum etwas zugetraut und war ständig depressiv, wie gelähmt, konnte kaum meinen Alltag bewältigen. Ich dachte, die Müdigkeit käme vom Mirtazapin, aber das ist nur zum Teil der Fall. Ich habe die Dosis reduziert auf 3,75 oder manchmal nehme ich auch gar nichts. Mir ging es in den letzten Wochen so gut, null Müdigkeit, super Antrieb.. aber kaum bin ich wieder hier - zu Hause - in meiner Situation , aus der ich keinen Ausweg sehe... da kommt die Müdigkeit wieder , die Lustlosigkeit, kein Antrieb.. nicht so schlimm wie vorher, aber es fängt schon wieder an.. ich muss im September zum Jobcenter, wegen eines neuen Gutachtens . Mein Gutachten von dem Amtsarzt sah vor, dass ich bis Ende August nicht arbeitsfähig wäre.
Wen interessiert es schon, dass ich jetzt immerhin so weit bin, dass ich meinen Alltag ohne Arbeit schaffe?
Mit Arbeit, weiß ich nicht. Aber ich mag zu keinem Psychiater wieder gehen. Hier gibt es eh nur so wenige, die neue Patienten noch aufnehmen und zu meiner letzten Psychiaterin kann ich nicht mehr gehen, nachdem sie mich so unter Druck gesetzt hat, das Citalopram so schnell hochzudosieren, wovon ich dann ja die Panikattacken bekam.
Keine Ahnung was wird.. ich wünschte mir wirklich einen Arzt an der Seite. Habe zwar meinen Hausarzt, aber der hat null Ahnung..
Und mit dem Therapieplatz ist es auch nichts geworden, da ich mittlerweile festststellen musste, dass die Psychologin, bei der ich auf der Warteliste stehe, nur Privatpatienten nimmt.

Ich hoffe, euch geht es besser.. ich lese mich mal durch eure Beiträge, war die letzten Wochen kaum online..

ganz liebe Grüße
Luisa
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Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
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14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Mittwoch, 23.08.17, 23:09

liebe Luisa, :)

ich freue mich, dass du ein paar gute Wochen hattest. :D Da hast du wirklich schon viel erreicht.
aber kaum bin ich wieder hier - zu Hause - in meiner Situation , aus der ich keinen Ausweg sehe... da kommt die Müdigkeit wieder , die Lustlosigkeit, kein Antrieb.
Da, ist der Zusammenhang ja ganz eindeutig, dass deine Situation zuhause verständlicherweise zu belastend ist. Mich nehmen Gutachtertermine auch immer sehr mit.
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Traust du dir denn eine stundenweise Wiedereingliederung zu?
Und mit dem Therapieplatz ist es auch nichts geworden, da ich mittlerweile festststellen musste, dass die Psychologin, bei der ich auf der Warteliste stehe, nur Privatpatienten nimmt.
Das ist sehr ärgerlich. Wenn du nnachweisen kannst, dass du keinen Therapieplatz gefunden hast, muss die Krankenkasse auch die Kosten für eine Therapeutin, die privat abrechnet übernehmen
http://www.bptk.de/uploads/media/BPtK_R ... tung_2.pdf

liebe Grüsse,
padma

Aber ich mag zu keinem Psychiater wieder gehen.
Das verstehe ich sehr gut.
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Samstag, 09.09.17, 12:14

Dankeschön Padma <3

Für mich - und für euch vielleicht auch- ist alles so viel schwerer noch, weil man so alleine ist. Ich habe immer diesen "Mindfuck" sage ich mal ,im Kopf, dass ich noch dafür "bestraft" werde, dass ich so gegen die Meinung von jetzt schon einigen Ärzten nicht in die Klinik gegangen bin sondern alleine "mein Ding mache"... ich habe keinerlei Unterstützung, keine Freunde die das verstehen, für meine Familie bin ich ein Hartz IV Schmarotzer, .. jeden Tag alleine so viele Entscheidungen treffen zu müssen, damit man wieder gesund wird, das ist für mich manchmal so schwer und ich merke, dann kommt wieder dieses Bleigefühl, diese Antriebsschwache.. weil das zu viel ist. So gerne würde ich zu einem Arzt gehen und den "einfach machen lassen", mal die Verantwortung abgeben, .. versteht ihr das? aber es geht nicht. Niemand will die Verantwortung übernehmen und dann kommt wieder die Klinik .. ich werde aber noch einmal versuchen, einen Reha Antrag zu stellen und zwar für eine Reha mit Hund, da ist eine Wartezeit von mindestens 8 Monaten, aber ich denke, das könnte mir helfen. Bis dahin muss ich die Zeit irgendwie alleine schaffen.. jeder Tag ist für mich ein Kampf..
Ich danke Euch, dass ihr da seid, sonst wäre ich total verloren :group:
Eure Luisa
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August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
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22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
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27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
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31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Samstag, 09.09.17, 16:14

liebe Luisa, :)

es ist wirklich schwer mit allem so alleine da zu stehen. :hug:
Ich kann den Wunsch verstehen, die Verantwortung abzugeben, gerade wenn du dich mit allem sehr überfordert fühlst. Doch selbst gute, kompetente Ärzte könnten dich bestenfalls beraten und unterstützen, Entscheidungen bzgl. der eigenen Gesundheit kann man immer nur selbst treffen.

Die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ist ein wichtiger Bestandteil des Erwachsenseins - werdens, auch wenn es nicht leicht ist.

Eine Reha mit Hund ist vielleicht eine gute Sache. Doch auch da würde ich möglichst zuvor abklären, wie sie mit Psychopharmaka umgehen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Samstag, 30.09.17, 12:20

Ihr Lieben,

ich bin nicht mehr regelmäßig hier einfach auch weil ich nicht mehr dran denken wollte.. mal eine Auszeit brauchte von dieser Hilflosigkeit, ich war den letzten Monat stabil mit 20mg Citalopram und 7,5 mg Mirtazapin. In den letzten Tagen hatte ich plötzlich das Gefühl, als würde ich das Citalopram auf dosieren.. ich habe jetzt bis Ende November Ruhe vor dem Jobcenter. Auch wenn es finanziell schon so ist, dass ich Pfandflaschen sammle und alles aus meinem Haushalt verkaufe, was Geld bringt.. aber ich werde jetzt wieder einen neuen Versuch starten, das Citalopram abzusetzen.
ES hat mir bei den Ängsten vielleicht geholfen, aber ich bin so "stumpf" was meine Gefühle angeht und es hat nichts - null - geholfen, was meine Depression angeht!! auch das Mirtazapin nicht!! ich habe diesen Sommer viele Schritte getan, kleine Mutproben, mir kleine Träume verwirklicht... das hat mir endlich Auftrieb gegeben, die Müdigkeit, das Bleigefühl ist verschwunden, durch mein TUN und nicht durch die Medikamente!! Die Medikamente nehme ich NUR weil ich das Citalopram nicht absetzen kann!!
Aus keinem anderen Grund
Ich habe gerade den Beitrag auf NDR Visite gesehen, Bravo also habt ihr endlich mal eine Chance gehabt dies vielen Menschen im Fernsehen mitzuteilen!!
und es erscheint auch gleich oben bei der Google Suche, also hilft dies so vielen Menschen.

So gut, dass es Euch gibt.. noch einmal ein ganz großes Dankeschön von mir an Euch ❤️
<3 :group:
liebe Grüße
Luisa
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2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
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Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Kaulquappe 411 » Samstag, 30.09.17, 12:30

Hallo Luisa,

schön von dir zu hören. Und: ne Auszeit ist doch genau richtig, wenn einem was zu viel ist, dann kann man mit neuer Energie, neuem Mut wieder durchstarten anschließend.

Du hast es so treffend gesagt, mit der Einnnahme von den Pillen, nicht weil sie helfen, sondern nur durch die Schwierigkeiten, sie abzusetzen. Genau wie bei mir. Sie haben mir ebenfalls mehr geschadet als geholfen und meinen seelischen Heilungsprozess nur unnötig verzögert bzw. verhindert. Und wie bei dir nehme ich das Venla auch nur, weil es durch die Absetzsymptome nicht anders geht, als in kleinen Schritten.

Erst jetzt, wo ich am absetzen bin, komme ich wieder an meine Gefühle ran, kann Prozesse durchlaufen, und das tut sooooo gut!
Und vermutlich wird es bei dir so ähnlich sein.

Jedenfalls ist es soooo gut, dass du diesen WEg gefunden hast, diese Weisheit erlangt hast, was es mit den Pillen auf sich hat. Bei mir hat es sehr viel Ärger und Wut ausgelöst, diese Erkenntnis, aber anschließend auch sehr viel Erleichterung, weil ich gesehen hab, dass ich völlig normal bin, und ich mir hab einreden lassen, ich sei krank.

Unsere Seele hat ein phänomenales Vermögen, sich selbst zu heilen, braucht manchmal von außen durch gute Therapeuten Hilfestellung, aber wie sagt meine Therapeutin immer: es ist alles da, die Seele weiß, wo es lang geht, man muss nur lernen, darauf zu hören.

Tja, das löst bei mir immer noch Tränen aus, weil die PIllen so viel verhindert und kaputt gemacht haben.
Aber jetzt bin ich, bist du, sind wir, zum Glück wieder auf einem WIRKLICH heilenden WEg, ohne Pillen, ohne KLiniken, ohne selbstherrliche Ärzte!

Vertrau auf dich, auf deine Kraft, auf deine innere Weisheit, das ist in dir und immer da!

Herzliche Grüße,

Quäppchen :schnecke: :)
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Diagnosen: PTBS, Depression, Sozialphobie, Agoraphobie, Oralophobie, Migräne, craniomadibuläre Dysfunktion, Tendovaginitis an den Füßen
Erfahrungen mit Ximovan ( Paradoxe Reaktion), Melperon (drastische Alpträume), Taxilan (total abgeschossen) Fluoxetin (Depersonalisation), Lorazepam, Opipramol, Promethazin, Escitalopram, Cipralex, Valdoxan, Amitriptyllin.
Genannte Mittel nur kurze Zeit genommen und kalt abgesetzt, da angeblich keine Probleme nach so kurzer Einnahmedauer, hahaha!
2010 Venlafaxin 150 mg eingeschlichen, Kurzeitige Besserung der Stimmung bzw. Antriebs, jedoch Verstäkung der inneren Unruhe.
Hinzu kam Amisulprid 50mg, half sehr gut gegen Angst, jedoch horrende Nebenwirkungen (30 kg zugenommen, Kopfschmerzen, Diabetes, Hormonstörungen), daher kaltes Absetzen, weil angeblich unproblematisch. Nach 2 Tagen massive Suizidgedanken und Ängste, wieder auf 50 mg für 1 Jahr.
Sommer 2014 wegen Schlafstörungen 12 Tropfen Trimipramin, kaum Besserung, starker Nachhang, Depersonalisierung, Muskelsteifigkeit, Kurzatmigkeit, Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit, eigenmächtiges kaltes Absetzen, daher wochenlang starke Schlafstörungen.
Amisulprid 50 mg Ende November 2014 eigenmächtig abgesetzt. Pro Woche 12, 5 mg weniger, keine Absetzsymptome
Venlafaxin 150 mg seit Mitte Dezember 2014 am Absetzen, innerhalb von 2 Wochen auf 37,5 mg mit starker Absetzsymptomatik,( Brainzaps, Weinerlichkeit, Verzweiflung, aggressive Ausbrüche, Bauchschmerzen, Durchfall, Sehstörungen)
11.1. auf 75 mg, da Absetzsymptome zu stark, nehmen im Verlauf des Sommers ab, Schneckenclubmitglied :schnecke:
Sept. 2015 Diagnose Autoimmunthyreoiditis, Einschleichen von Hormonen wegen unerträglichen Nebenwirkungen misslungen.
Regelmäßige Einnahme von Vitamin D, Leinöl, Basentee und versch. homöopath. Globuli bekommen mir sehr gut!!!

31. Oktober 2016 Fortsetzen vom Absetzen Venlafaxin 75 mg mittels Mikrotapering ( pro Kapsel ein Gewicht von 0,306 g)
Meine Absetzsymptome bei jedem Schritt, mal mehr, mal weniger: Weinerlichkeit, Pseudodepri, Pseudoschnupfen, Muskelschmerzen in den Beinen, Verspannungen Nacken und Kiefer, Brainzaps, Geräuschempfindlichkeit, leichte Übelkeit, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Juckreiz, Hör- und Sehprobleme
4.11.: Kapselgewicht 0,304 g
7.11.: Kapselgewicht 0,302 g
10.11.: Kapselgewicht 0,300 g, Absetzsymptome zu stark, kurz hochdosiert, besser!
28.11.: Kapselgewicht 0,298 g
9.12.: KG 0,295 g
am 1.1. 2017 bei KG 0,292 g angekommen
17.01.2017 KG 0,290g
15.02.2017 KG 0,286 g
01.03.2017 KG 0,284 g
seit 24.04. 2017 KG 0,280 g
02.05.2017 KG 0,278 g
16.05. 2017 KG 0,276 g
mittlerweile bei KG 0,273 g
nun bei KG 0,270 g
mittlerweile bei KG 0,264 g mit Zwischenschritten
seit 15. 11. bei KG 0, 255 g ohne Zwischenschritte, drei Tage Absetzwelle, dann OK
seit 30.11. bei KG 0,245 g, das übliche an Absetzsymptomgedöns :-)
mittlerweile bei KG 0,230 g
mittlerweile bei KG 0,200 g kaum Absetzsymptome, solange ich auf passende Ernährung achte!
KG 170 g
22 Kügelchen
Seit dem 15. August 2018 auf NULL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Dienstag, 03.10.17, 14:58

Ihr Lieben,
ich bin so unendlich dankbar, dass es Euch gibt.. ich habe jetzt ja endlich wieder mit der Reduktion begonnen. Für dieses Jahr ist es mir dann auch genug, wenn ich es schaffe.. also ich habe von 20 auf 15 mg Citalopram reduziert. Im letzten Jahr hatte ich dabei keine Probleme. Die riesigen Probleme kamen erst mit 10 mg. Ich möchte bis Jahresende auch bei den 15 bleiben und hoffe sehr, ich kann dabei bleiben und muss nicht wieder höher. Im nächsten Jahr dann langsam weiter. Aber erst einmal brauche ich eine lange stabile Phase. Da das Jobcenter mich bis Ende November in Ruhe lässt , kann ich diese Zeit nutzen. Danach wird es sicher wieder hart, finanziell ist es schon sehr hart. Ich habe immer so eine Angst, mein Hund wird krank und wie soll ich das bezahlen... ?
Ich habe eine Frage. Ich nehme von dem Mirtazapin 7,5 mg , das ist eine halbe Tablette. Wie kann ich herausfinden, ob es auch kreisförmige Tabletten gibt? die ovalen Tabletten rutschen im Tablettenteiler immer hin und her. In der Apotheke konnten sie nichts finden.
für mich ist das Teilen so am einfachsten. Ich habe auch noch die Tabletten von meinem Hund zu teilen. Das geht so einfach, da brauche ich nur mit dem Daumen drauf drücken und man hat 4 1/4 Tabletten.. gibt es sowas auch für uns?

Ich hoffe, es geht so weiter mit der Reduktion, bisher habe ich noch keine Entzugssyndrome.. der Tinnitus geht eh nie wieder weg, aber er ist sehr leise

Euch allen einen schönen Tag
Liebe Grüße
Luisa
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Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
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31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Jamie » Dienstag, 03.10.17, 21:00

Hallo,
Wie kann ich herausfinden, ob es auch kreisförmige Tabletten gibt? die ovalen Tabletten rutschen im Tablettenteiler immer hin und her. In der Apotheke konnten sie nichts finden.
Ist das Arbeitsverweigerung in der Apotheke? :o

Das ist doch lachhaft, entschuldige, da werd ich als ehemalige Apothekenmaus sauer.
Zum einen gibt es die gelbe Liste mit der Identa, ein (zumindest früher) Pflichtnachschlagewerk, wo jede existierende deutsche Tablette abgebildet sein muss!, zum anderen gibt es bei vielen Softwareprogrammen in der Apotheke auch eine Rubrik, wo man hinklicken und dann das Medikament als Bild / die Tablette angezeigt bekommen kann.

Wenn du da nicht an die Infos rankommst, kann ich meine diversen Pharmazeuten in der Familie bitten, dies für dich zu recherchieren.

.....


so, gerade 20 min mit meiner Family recherchiert.
Unserer Info nach gibt es leider nur eine Firma, die runde Tabletten herstellt, das ist 1A Pharma mit der Stärke 15mg.
Keine Gewähr auf die Info, deine Apotheke soll sich bitte mit der Fachabteilung von 1 A Pharma verbinden lassen und einen Recherecheauftrag geben. Die können dann definitiv sagen, ob die Tablette rund ist.

Grüße
Jamie
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Mittwoch, 04.10.17, 10:31

Dankeschön Jamie!! <3

Nein, die haben im Computer geschaut, sogar zu Zweit.. und haben mir 2mal eine ovale Tablette gegeben, weil sie nur nach "teilbar" schauen konnten... es ist leider so, dass so viele Aushilfen in der Apotheke arbeiten.. die kleine Apotheke mit wirklich guten Leuten musste in diesem Jahr schließen..

Ich werde dann meinen Hausarzt bitten mir die Tablette von 1A zu verschreiben mit Kreuzchen, dass ich die auch bekomme. Ich verstehe echt nicht, warum die so viele ovale Tabletten haben, die sind auch nicht gut zu halbieren, weil die immer im Tablettenschneider verrutschen. Vierteln ist sogar unmöglich. Langsam glaube ich, dass die Pharma Industrie wirklich nur daran interessiert ist, dass die Patienten immer mehr nehmen, immer höhere Dosis, aber man tut nichts, dass man reduzieren kann!!

Heute merke ich die Reduktion... aber mal schauen wie es weitergeht.. so lange der Tinnitus nicht lauter wird, halte ich durch..

ganz liebe Grüße
Luisa
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3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
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Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
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14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Donnerstag, 05.10.17, 9:52

Hallo Ihr Lieben,

kleines Update zu meinem neuen Start des Entzugs: gestern das erste Mal richtig Absatzsyndrome gehabt - Tinnitus war wieder auf beiden Ohren, aber nicht so schlimm wie bei Citalopram auf 0 mg, unruhig, Brain Zaps das erste Mal seit langem wieder, aber auch nicht so stark wie bei 0 mg, leichter Kopfschmerz hinten, und sehr unruhig, einmal dachte ich, ich bekomme eine Panikattacke als ich den Supermarkt ging, habe es aber geschafft. Mal sehen wie es heute weitergeht. Eins möchte ich nur sagen, ich weiß nicht ob ich es mir einbilde, aber alleine die 5 mg weniger geben mir das Gefühl "wieder mehr zu leben"!! mehr ich zu werden, aus diesem Zombie Status auszubrechen, endlich... mehr zu fühlen, weniger abgestumpft zu sein.. das gibt mir Energie und Mut, weiterzumachen und die Hoffnung nicht aufzugeben

Euch allen lieben Dank fürs "Dasein", "Helfen", "Teilen"

Liebe Grüße
Luisa
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11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
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Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 05.10.17, 14:54

Hilfe Hilfe Hilfe Luisa.
Warum hast du denn gleich 5mg weggelassen?
Bitte, das ist viel zu viel! :o

Setze dich bitte nochmal mit uns hier in Verbindung und schreibe, warum es gleich 5mg sein müssen.
Du bist doch bei deinem letzten Versuch schon so gecrasht, du musst unbedingt langsamer machen! :cry:

Ratlose Grüße
Jamie
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Luisa1974
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Freitag, 06.10.17, 11:10

Hallo Jamie,
ja beim letzten Mal ging es aber erst bei 10 mg schlechter und dann bei 0 mg später die Hölle. Bei 15 mg war es letztes Jahr auch 4 Wochen gut. Ich habe das gemacht, weil es so am einfachsten ist. Ich habe kein Geld für eine neue Waage zum wiegen und die Wasserlösmethode ist mir im Moment zu kompliziert. Das kann ich nächstes Jahr machen, wenn ich weiter reduziere. Ich habe schon genug damit zu tun, all die Tabletten auseinanderzuhalten, da mein Hund auch noch Tabletten bekommt, die so ähnlich aussehen.
Ich werde sofort wieder aufdosieren, wenn ich merke, es geht nicht, ok? Ich kann die Tabletten. 10er gut teilen und so ist es für mich am einfachsten.
Bin jetzt eine Woche auf 15 mg und es geht mir gut, gestern nichts, heute auch bisher ok.
Ich leide so sehr an den Nebenwirkungen des Citaloprams... und ich möchte nicht noch mehr von dem Mirtazapin nehmen müssen um dies auszugleichen
ich warte noch ab... ich habe Zeit bis 30. November, dann muss ich wieder zum Jobcenter
ganz ganz lieben Dank für deine Fürsorge <3
:hug:
Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem, besser auszuhalten
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Mitte Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15
==>> in der Klinik soll das Citalopram abgesetzt werden mit Hilfe eines anderen Medikamentes

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Freitag, 06.10.17, 13:19

liebe Luisa, :)

dann drücke ich dir die Daumen, dass es gut geht.
Aber behalte das gut im Auge, brainzaps sind schon ein deutlicher Hinweis, dass die Reduktion zu gross war.
Sollten die anhalten, solltest du unbedingt etwas höher gehen.

Die nächsten Schritte dann aber unbedingt weniger.
Citalopram gibt es auch als Tropfen, das wäre auch noch eine Möglichkeit http://www.apotheken-umschau.de/Medikam ... 98240.html

Gut, dass du mit dem Jobcenter jetzt erstmal eine Verschnaufpause hast.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Samstag, 07.10.17, 16:33

Danke Padma! Ich wusste gar nicht, dass es Citalopram auch als Tropfen gibt. Werde ich dann beim nächsten Mal ausprobieren. Für mich ist die Rezeptgebühr von 5 Euro echt schon viel Geld und ich werde jetzt die Tabletten deshalb erst einmal zu Ende nehmen. Brainzaps sind nicht mehr da. Der Tinnitus ist da, aber das muss nicht unbedingt am Absetzen liegen, der ist auch bei Angst stärker und ich habe im Moment Angst. Jetzt ist es eine Woche her. Es ist eigentlich so wie im letzten Jahr. Ich fühle mich auch lebendiger, aber auch gleichezeitig "ungeschützter", eben als ob etwas von dem Gerüst weg ist, was mich eigentlich lebendiger macht, was gut ist, andererseits können auch die Gefühle negativ werden und davor habe ich im Moment Angst... raus aus dem Zombie Status wo ich nicht mehr weinen konnte, alles stumpf war.. das macht Angst und Angst ist ein starker Trigger..
Am Wochenende ist es am schlimmsten weil ich da ganz alleine bin.
Daumen drücken und schauen wie es weitergeht
Dankeschön Euch allen!!
Luisa
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Montag, 16.10.17, 14:10

Ihr Lieben,
nur ein kurzes Update. Nach 17 Tagen 15 mg Citalopram keine Symptome. Freuen kann ich mich nicht.. ich fühle mich so unendlich alleine, meine Familie hat den Kontakt komplett abgebrochen, sie hassen mich richtig, für sie bin ich eine faule Hartz IV Person :-(
Liebe Grüße
Luisa
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14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von padma » Dienstag, 17.10.17, 18:51

liebe Luisa, :)

schön, dass du die Reduktion bisher so gut verkraftet hast.

Es tut mir sehr leid, dass deine Familie so zu dir ist. Ich kann sowas nicht verstehen. Es ändert doch nichts am Wert eines Menschens, ob er krank oder arbeitsfähig ist.
Das sagt etwas über deine Familie aus, nicht über dich!

liebe Grüsse, :hug:
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Re: Citalopram abgesetzt und verzweifelt! Neu eindosiert

Beitrag von Luisa1974 » Freitag, 20.10.17, 18:37

Danke Padma <3 ich habe oh Glück meinen Hund, Tiere beurteilen Menschen nicht nach Job, Geld, Aussehen... ohne sie hätte ich das auch alles nicht überstanden.. ich bin trotz allem glücklich, dass im Moment in meinem Kopf alles in Balance zu sein scheint - bis auf den Tinnitus... ich werde erst im nächsten Jahr mit der Reduzierung weitermachen... ganz langsam.. bis dahin weiterhin stabil bleiben auf 15 mg.. wie ich das alles überstanden habe...? ich hätte mir fast das Leben genommen, einfach weil ich "wie irre im Kopf war" durch den Citalopram Entzug... ich war heute bei meinem Hausarzt und habe ihm gesagt, wenn er noch einmal so eine Patientin hat, sie soll lieber ihren Job kündigen aber nicht - nur um arbeitsfähig zu sein - Citalopram oder andere Psychopharmaka nehmen.. es ist so traurig, man ist hier doch nichts wert, wenn man nicht arbeitet.. nicht nur meine Familie denkt so... ich bin echt glücklich, dass ich meinen Alltag wieder schaffe , einfach leben, atmen und einfache Dinge schaffen.. innerlich bin ich so weit gekommen, aber das sieht ja niemand.. nur mein Hund spürt dies und merkt dies. Euch allen noch einmal ganz ganz lieben Dank!! ohne Euch wäre ich sicher nicht hier wo ich jetzt bin. <3 :group:
liebe Grüße
Luisa
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