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Riot: Opipramol nach 2 Monaten absetzen /NEU Escitalopram absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Riot
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Riot: Opipramol nach 2 Monaten absetzen /NEU Escitalopram absetzen

Beitrag von Riot » Sonntag, 11.12.16, 17:07

Hey, ich hab gedacht ich melde mich mal hier an um euren Rat zu einzufordern.

Ich nehme seit dem 07.10.16 Opipramol. Nach 3 Wochen Einnahme war ich bei bei 200mg 50-50-100 dann ging ich in eine Psychosomatische Klinik und dort wurde mir das Opipramol von jetzt auf gleich sofort abgesetzt und ich bekam dafür 10mg Citalopram was mir für einen Tag die Hölle nahe gebracht hat. Hatte so Angst. Ich konnte Bzw wollte nicht mal mit den Mitpatienten reden obwohl ich das zuvor sehr gerne tat. Ich verweigerte eine weitere Einnahme von Citalopram.

Ich war dann 4 Tage ohne Insidion(Opipramol). Da ich diesen kalten Entzug nicht aushielt und die Ärzte sich weigerten mir es wieder zu geben verließ ich die Klinik. Bin dann direkt eingestiegen mit 200mg und nach paar Tagen ging es mir besser. Seit dem 4.11 nahm ich für 3 Wochen die 200mg und bin dann von einem auf den anderen Tag auf 125mg und dann auf 100mg und dann bekam ich die erste Panikattacke und das mit 300 Leuten um mich herum.

Ich nehme das Mittel da ich eine Trennung hinter mir hatte und ich wegen einem frühkindlichen Trauma damit absolut nicht umgehen kann und mein ganzer Körper nur noch zitterte. Naja ich hab gedacht das Mittel sei so harmlos weil viele sagen das ist ja nicht ernstzunehmen das Zeugs. Ich bin jetzt bei 125mg und hab Situationsbedingt Angst...z.B beim einkaufen. Das hatte ich zuvor nicht. Soll ich jetzt bei 125mg bleiben und warten wie es sich entwickelt oder hoch auf 150mg? Ich bin im Moment in Behandlung wegen der Trennungsschmerzen und sozialen Ängste.

Wann soll ich das Mittel absetzen? Erst wenn ich wieder vollkommen stabil bin oder soll ich jetzt schon damit beginnen es langsam abzusetzen? Sind die Abetzsymptome nach so einer kurzen Einnahme weniger schlimm?

Ich danke euch vieeeelmals
Zuletzt geändert von Gwen am Freitag, 29.06.18, 21:02, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
7.10 Erste Einnahme von Opipramol
28.10 bei 200mg Opipramol angekommen
29.10 Abpruptes absetzen von Opipramol wegen Umstellung auf 10mg Citalopram welches nur einmal eingenommen wurde
3.11 Wiedereinnahme von 200mg Opipramol
7.12 auf 100mg runterdosiert
8.12.16 auf 125 mg hochdosiert
12.01.17 auf 112,5 mg runterd./Müde, verwirrt, ängstlich, wenig Apetitt
2.02 auf 100 mg runterd.
20.02 auf 88,5 mg runter/ Alpträume, schlechterer schlaf
3.03 75mg/ Alpträume, innere Unruhe, jedoch sehr gute Laune, Konzentration kommt zurück
29.03 66mg
14.04 58mg
3.05 49mg nur ein Tag absetzsymptome
5.06 auf 75mg aufdosiert
22.11.17 70mg
10.05.18 auf 100mg (Opi) aufdosiert
ca. 20.03.18 eindosierung Escitalopram
20.3 - 27.3 2,5mg Escitalopram
28.3 - 04.4 5mg Escitalopram
4.4 - 8.4 7,5mg Escitalopram
ab 10.4.18 10mg Escitalopram
22.4.18 runterdosiert auf 5mg Escitalopram
dann stetig runterdosiert
24.5.18 0mg Escitalopram --> 5Tage später Crash gehabt/zu schnell abgesetzt
3.06.18 wieder eindosiert auf 2,5 mg Escitalopram
4.06.18 reduziert auf 1,9 mg
16.06.18 reduziert auf 0,7 mg
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Annanas » Sonntag, 11.12.16, 18:23

Hallo Riot :) , herzlich willkommen im ADFD!
Riot hat geschrieben:Ich war dann 4 Tage ohne Insidion(Opipramol). Da ich diesen kalten Entzug nicht aushielt und die Ärzte sich weigerten mir es wieder zu geben verließ ich die Klinik. Bin dann direkt eingestiegen mit 200mg und nach paar Tagen ging es mir besser.
Ich denke, das war der richtige Weg und gut, daß du dich auf kein anderes AD eingelassen hast.
Riot hat geschrieben: Seit dem 4.11 nahm ich für 3 Wochen die 200mg und bin dann von einem auf den anderen Tag auf 125mg und dann auf 100mg und dann bekam ich die erste Panikattacke und das mit 300 Leuten um mich herum.
Wir sagen normalerweise, daß nach ca. 4 - 6 Wochen der Einnahme eines Psychopharmakons, es fest in den Hirnstoffwechsel
eingebaut ist u. ausgeschlichen gehört, damit sich Entzugssymptome in Grenzen halten.

Manchmal hat man Glück u. kommt nach relativ kurzer Einnahmedauer, wie bei dir die 2 Monate, schnell wieder runter
von dem Medikament.

Es gibt aber eben auch andere Verläufe - wo es selbst nach noch kürzerer Einnahmedauer zu Problemen kommen kann.
Wir sind eben alle verschieden und bei manchen von uns reagiert das Zentrale Nervensystem sensibler, bedingt durch
viele Faktoren.
MMn ist das auch bei dir der Fall.

Du hast zu schnell reduziert - wir empfehlen hier alle 4 - 6 Wochen die Dosis um 5 - 10% zu verringern, damit halten sich im
Allgemeinen die Entzugssymptome in Grenzen u. man bleibt alltagskompatibel.
Ich lasse dir mal dazu etwas zum Lesen hier:
Was passiert bei AD Einnahme u. im Entzug
häufig gestellte Fragen (FAQ) Absetzthematik
Riot hat geschrieben:Naja ich hab gedacht das Mittel sei so harmlos weil viele sagen das ist ja nicht ernstzunehmen das Zeugs.
Riot, es gibt einfach keine harmlosen psychotropen Substanzen - wie der Name schon sagt, greifen diese Mittel je nach
Wirkstoff massiv in den Hirnstoffwechsel ein.
Riot hat geschrieben: Ich bin im Moment in Behandlung wegen der Trennungsschmerzen und sozialen Ängste.
Das ist schon mal super, daß du an den Ursachen ansetzt, denn Psychopharmaka deckeln nur im besten Fall die Symptome,
heilen aber nie.
Riot hat geschrieben:Ich bin jetzt bei 125mg und hab Situationsbedingt Angst...z.B beim einkaufen. Das hatte ich zuvor nicht. Soll ich jetzt bei 125mg bleiben und warten wie es sich entwickelt oder hoch auf 150mg?
Es kommt darauf an, wie belastend für dich die Symptome sind. Wenn du dich damit quälst, würde ich die Dosis erhöhen,
aber nicht unbedingt gleich auf 150 mg, sondern evtl reichen auch 130/135 mg aus.

Dann auf jeden Fall, egal ob du erhöhst oder auf den 125 mg bleibst, erstmal 4 oder besser 5 Wochen auf dieser Dosis stabilisieren, danach würde ich dir raten mit 10% alle 4 - 6 Wochen abzudosieren.
Ich befürchte eben, daß dein ZNS sehr sensibel ist u. auf größere Schritte wahrscheinlich stärker reagiert.
Deshalb der Vorschlag dieses schonenden Absetzens.

Für solche "krummen" Dosierungen wären die Insidon-Tropfen ideal oder du benutzt die Wasserlösmethode -
hier ist der Link dazu:
Wasserlösmethode.

Aber ich würde wirklich der Einfachheit halber versuchen, mir die Tropfen verschreiben zu lassen.
Erfahrungen damit hat auch unser Mitglied pajes - du könntest ja dort im Thread mal nachschauen.

Lies gerne auch im Forum quer, es gibt viele wertvolle Informationen.

Das hier ist jetzt dein Thread - hier kannst du alle deine Fragen u. Anmerkungen loswerden.
Wir werden versuchen, dich so gut es virtuell geht, beim Absetzen zu unterstützen.

Das fürs Erste von mir,
liebe Grüße von Anna
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 11.12.16, 18:27

Hallo Riot,

Willkommen im ADFD.

Leider sind Psychopharmaka alles andere als harmlos, sie greifen in die Gehirnchemie mit ein und verändern sie. Nach 8 Wochen ist das Opipramol schon mit in die Gehirnchemie mit eingebaut und sollte deswegen ausgeschlichen werden. Du bist jetzt zur Zeit auf 125 mg und hast jetzt mit vermehrter Angst zu tun, und du hast leider hoch und runter dosiert , das reizt das ZNS.

Du bist erst drei Tage wieder auf 125 mg wenn ich deine Signatur richtig lese, also ich würde da jetzt erstmal bei bleiben und das jetzt mindestens vier Wochen halten. Erst dann langsam weiter runter, keinesfalls von 125 mg runter auf 0. wir hier im Forum setzen alle vier bis sechs Wochen höchstens 10% ab. Da du es noch nicht solange nimmst könnte es sein das du etwas größere Schritte verträgst. Aber das solltest du erst ausprobieren wenn du jetzt wieder stabil bist.

Lg Petra
Überschnitten mit Anna :)

Lg Petra
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Sonntag, 11.12.16, 18:54

Wow! Ihr seid ja total lieb so einen ausführlichen Text zu schreiben! Schon mal vielen Dank dafür:)!! Ja das mit dem hoch runter dosieren war absolut nicht klug aber da es als "harmloses Medi" gilt, was ich bis jetzt nicht mehr unterschreiben würde, dachte ich das kann ich mal nach Gefühl hoch und runter dosieren! Naja man lernt bekanntlich aus Fehlern. Im nachhinein denkt man sich immer man warum hab ich das Zeugs überhaupt genommen aber um ehrlich zu sein half es mir aus dem Loch. Ich finde man denkt halt immer daran wie es ohne Medi im Moment wäre, hätte ich da noch Ängste oder nicht? Hilft die Therapie oder deckelt das Medi nur die Symptome?! Entstehen jetzt durch das absetzen neue Symptome?! Naja ihr kennt das bestimmt schon alles!
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2.02 auf 100 mg runterd.
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3.03 75mg/ Alpträume, innere Unruhe, jedoch sehr gute Laune, Konzentration kommt zurück
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Donnerstag, 15.12.16, 10:25

Meint ihr ich könnte heute mal versuchen auf 100mg runterzugehen?
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 15.12.16, 11:16

Hallo Riot.

Das halte ich für viel zu früh.
Und dann auch ein zu großer Schritt.
Die nächste Reduktion sollte erst in einigen Wochen, und dann auf 110mg, erfolgen.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Freitag, 16.12.16, 12:11

Ja schon, man was mich einfach nervt ist das ich endlich wieder wissen will wie es ohne ist! Deswegen will ich das auch so schnell loswerden aber muss mich wohl gedulden.
7.10 Erste Einnahme von Opipramol
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2.02 auf 100 mg runterd.
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3.03 75mg/ Alpträume, innere Unruhe, jedoch sehr gute Laune, Konzentration kommt zurück
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von lunetta » Freitag, 16.12.16, 12:29

Hallo und willkommen!

Gut dass du uns gefunden hast!

Keine EINZIGES Medikament ist harmlos!!!

Du hast von 200 mg auf 125 mg reduziert, das ist ein viel zu großer Schritt!!
Wie schon erwähnt setzen wir hier nur 5-10 % der letzten Dosis ab, aber da du schon reduziert hast, würde ich nun bei 125 mg bleiben, oder eventuell sogar minimal höher gehen, wenn du bei 125 mg noch Angst- oder Panikattacken hast, eventuell 130-135 mg, das mußt du ausprobieren.
Und dann unbedingt mind. 4 Wochen auf der gleichen Dosis bleiben!

Du darfst jetzt nicht ungeduldig sein, sonst geht der Schuß nach hinten los!

Langsam und bedächtig absetzen, das ist die Devise! So halten sich Symptome in Grenzen.

Geh jetzt auf keinen Fall auf 100 runter, das ist viel zu früh, und dein ZNS muß sich erst wieder erholen und die niedrigere Dosis vekraften!

Alles Gute und gute Besserung! LG
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Vorby » Freitag, 16.12.16, 14:37

Hallo Riot,

ich kann Lunetta nur beipflichten. Behalte die Ruhe und versuche Dich auf einer Dosis zu stabilisieren. Dann kannst Du langsam weiter machen. Das hin- und her ist absolut nicht gut. Dein Körper stellt das Gleichgewicht wieder her. Und wenn das soweit ist, machst Du den nächsten Schritt. Es ist mehr als verständlich, daß Du von Deinem Medikament schnellstmöglich herunterkommen möchtest. Das funktioniert jedoch nur, wenn Du Dir genug Zeit dabei läßt. Also mach schön langsam, dann geht es schnell.

Liebe Grüße
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Dienstag, 20.12.16, 5:01

Hey ihr. Ja ich habs gemerkt. Habs jetzt zwei Tage mal mit 112mg versucht aber ich hab seitdem viel mehr Gedanken und mich plagen auch ganz komische Alpträume. Liegt das damit zusammen? Angst eher weniger! Ich geh dann lieber wieder etwas hoch oder?! Sry habe euren Post erst jetzt gelesen
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7.12 auf 100mg runterdosiert
8.12.16 auf 125 mg hochdosiert
12.01.17 auf 112,5 mg runterd./Müde, verwirrt, ängstlich, wenig Apetitt
2.02 auf 100 mg runterd.
20.02 auf 88,5 mg runter/ Alpträume, schlechterer schlaf
3.03 75mg/ Alpträume, innere Unruhe, jedoch sehr gute Laune, Konzentration kommt zurück
29.03 66mg
14.04 58mg
3.05 49mg nur ein Tag absetzsymptome
5.06 auf 75mg aufdosiert
22.11.17 70mg
10.05.18 auf 100mg (Opi) aufdosiert
ca. 20.03.18 eindosierung Escitalopram
20.3 - 27.3 2,5mg Escitalopram
28.3 - 04.4 5mg Escitalopram
4.4 - 8.4 7,5mg Escitalopram
ab 10.4.18 10mg Escitalopram
22.4.18 runterdosiert auf 5mg Escitalopram
dann stetig runterdosiert
24.5.18 0mg Escitalopram --> 5Tage später Crash gehabt/zu schnell abgesetzt
3.06.18 wieder eindosiert auf 2,5 mg Escitalopram
4.06.18 reduziert auf 1,9 mg
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 20.12.16, 6:18

Hallo Riot,

ich kann dich nur warnen aus Ungeduld ständig "Experimente" mit den Dosierungen zu machen.
Wenn erst einmal ein gewisser Grad an Destabilisierung deines ZNS aufgetreten ist, dann wird das Absetzen kein Zuckerschlecken (mehr).
Ich würde auch wieder aufdosieren. Mit den 125mg war es doch ganz ok, oder?
Wollen wir hoffen, dass dein Körper dir das nicht allzu krumm genommen hat und die 125mg weiter akzeptiert.
Mach bitte langsam.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Dienstag, 20.12.16, 16:11

Hey, ja ich bin jetzt brav und halte mich an die 5-10% alle 4-6 Wochen. Wenn ich jetzt sagen wir mal 10% anpeile heißt das dann das ich immer die 10% von der jetzigen Dosis reduziere oder von den 125mg also würde es bei 100 mg dann so aussehen: 100,90,80,70...oder 100,90,81,73,1...

Man liest immer wieder das Leute das innerhalb von 4-6 Wochen ausschleichen, deshalb hab ich gedacht ich wage das mal aber das tut mir nicht wirklich gut. Hätte ich das gewusst hätte ich den Schund niemals angefangen...okay hinterher hat man immer leicht reden.

Gruß und danke für euer Verständnis und Mitgefühl!
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3.03 75mg/ Alpträume, innere Unruhe, jedoch sehr gute Laune, Konzentration kommt zurück
29.03 66mg
14.04 58mg
3.05 49mg nur ein Tag absetzsymptome
5.06 auf 75mg aufdosiert
22.11.17 70mg
10.05.18 auf 100mg (Opi) aufdosiert
ca. 20.03.18 eindosierung Escitalopram
20.3 - 27.3 2,5mg Escitalopram
28.3 - 04.4 5mg Escitalopram
4.4 - 8.4 7,5mg Escitalopram
ab 10.4.18 10mg Escitalopram
22.4.18 runterdosiert auf 5mg Escitalopram
dann stetig runterdosiert
24.5.18 0mg Escitalopram --> 5Tage später Crash gehabt/zu schnell abgesetzt
3.06.18 wieder eindosiert auf 2,5 mg Escitalopram
4.06.18 reduziert auf 1,9 mg
16.06.18 reduziert auf 0,7 mg
24.06.18 reduziert auf 0,37 mg

Riot
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Mittwoch, 21.12.16, 9:28

Ja also heute morgen war ich megaaa aggressiv. Ich nehme seit 2 Tagen wieder 125mg. 100mg in Tablettenform und die 25mg nehme ich jetzt seit vorgestern in Tropfenform. Nachdem ich jetzt 3h Mega aggro war und die 50mg Tablette genommen habe fühle ich mich wieder wohler. Es ist wirklich krass was das Gehirn mit einem machen. Heute morgen waren die Erreignisse weshalb ich das AD bekommen habe als wären sie gestern passiert. Naja ich glaube trotzdem an mein Hirn und das ich wieder stabiliesiert werde.
7.10 Erste Einnahme von Opipramol
28.10 bei 200mg Opipramol angekommen
29.10 Abpruptes absetzen von Opipramol wegen Umstellung auf 10mg Citalopram welches nur einmal eingenommen wurde
3.11 Wiedereinnahme von 200mg Opipramol
7.12 auf 100mg runterdosiert
8.12.16 auf 125 mg hochdosiert
12.01.17 auf 112,5 mg runterd./Müde, verwirrt, ängstlich, wenig Apetitt
2.02 auf 100 mg runterd.
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 21.12.16, 10:37

Hallo Riot, nach dem rauf und runter kann es dauern bis das ZNS wieder so einigermassen im Lot ist.
Wenn ich jetzt sagen wir mal 10% anpeile heißt das dann das ich immer die 10% von der jetzigen Dosis reduziere oder von den 125mg also würde es bei 100 mg dann so aussehen: 100,90,80,70...oder 100,90,81,73,1...
das müsstest du ausprobieren, dann aber im niedrigeren Bereich höchstens noch 5 % absetzen, die meisten von uns nehmen die 10% von der letzten Dosierung , das dauert dann zwar länger aber ist viel sanfter.

lg Petra
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Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Freitag, 23.12.16, 10:05

Also mein Kopf spinnt komplett verrückt! Ich hoffe das wird bald wieder besser. Fühle mich als wäre ich wieder komplett am Anfang!
7.10 Erste Einnahme von Opipramol
28.10 bei 200mg Opipramol angekommen
29.10 Abpruptes absetzen von Opipramol wegen Umstellung auf 10mg Citalopram welches nur einmal eingenommen wurde
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 23.12.16, 19:13

hallo Riot, :)

es wird wieder besser, keine Sorge. Dein ZNS muss sich erst wieder stabilisieren.

Ich wünsche dir trotz allem schöne Weihnachtstage,
liebe Grüsse,
padma
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Freitag, 30.12.16, 9:55

Hey Padma, ja ging auch ziemlich fix. Alles wieder gut :) dir auch LG
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Montag, 16.01.17, 11:58

So hab auf 112,5 mg runter und ja bin schon sehr kaputt, total müde, neben der Kappe aber ich denke das muss ich jetzt bei jedem Schritt in Kauf nehmen und ich denke auch das das eh wieder nur ca. ne Woche anhält?!LG :)
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Murmeline » Montag, 16.01.17, 14:49

Hallo Riot,

leider kann es auch bei kleineren Dosisveränderungen zu Symptomen kommen, idealerweise regulieren sich diese mit der Zeit wieder, was ich Dir auch wünsche! Ob es jetzt eine Woche dauert oder länger, weiß man leider nie so genau. Vielleicht erkennst Du ja mit der Zeit ein Muster.

Denkst Du daran, dann auch immer gleich Deine Signatur zu aktualisieren? Dankeschön!

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Re: Opipramol nach 2 Monaten absetzen

Beitrag von Riot » Mittwoch, 18.01.17, 8:34

So ich hab jetzt jede Nacht die übelsten Alpträume gehabt die mich den ganzen Tag über depri stimmen.Ich kann Mega durchschlafen was mich wundert aber meine Stimmung ist total gedrückt da ich so motiviert war bevor ich es abgesetzt habe. War so lebenslustig wie noch nie aber hatte immer im Hinterkopf das ich das Medi ja noch absetzen muss. Jetzt bin ich ja nur von 125mg auf 112,5mg und es ist schon ne qual. Klar, ich muss gestehen das geht alles noch viel schlimmer, aber solangsam verliere ich die Lebenslust. Wieso soll ich mich jetzt motivieren wenn ich in paar Wochen wieder so abkacke und das noch 10 mal oder so. Gegen Schluss des absetzens soll es ja noch schlimmer kommen. Ooohh maaan. Finde es so faszinierend das man so eine Lebensfreude hat und dann nimmt man 10% eines Medis raus und man sagt der Hölle wieder guten tag :(
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